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durch die Stegs gegen dieOsmanerz, wie auch Gallier in Europa sich verbreitete, ist aufs neue durch den erfochtenen wichtt- gen Sieg, und die gewonnenen Vsrpheile «der die Feinde des deutschen. Oberhaupts, «nd die Störer des Gehorsams gegen ihre Regenten zur allgemeinen Freude erfchol, Len, und reicht glänzende Lorbeeren Dero" großem Monarchen dar. Heil Ihnen, ge- prteßner Held! und Glückwünsche zu fer- neru erüschLrdenden Fortschritten,, bei welchen Schnelligkeit und Nachdruck wettei, fekt; und danuist zu§ossen, daß der stolze Nacken der Franzosen gebeugt, und sie zu ihren Granzen zurückgekrieben werden.
Auch ich als Verehrer Dero erhabenen Mo? !! u^rchm, und der großen Kräegstalente Ew. E/cellenz, vereinige meine Glückwünsche! mit den gerechten Lohsprüchen so vielers Kenner. Ich verehre Drro Fortschritte in der Ferne, und habe dt"e Ehre mit vollkommenster Hochachtung zu ftyn. rc. ^
Warschau, den zoten Okt. 1795.
Graf v. Suwarow. !
O s n a b r ü-ck, vom 7 Dez. ?
Gestern traf der i^eneralstaab der Heft! keüdarrnstüdtrschen Truppeu hier ein. Heute Morgen föigle diesem eine Koon«e von rioo M -nu, welche diese Nacht hier Quqr, ^ tter haben, und am Montage kommt der l Rest »on jcn'm Korps, welches seit einem ' Halden Jahre, theils in un ferm Hochstift, rheits im Niederstift Münster gelegen hat, hrer durch Vorerst gehen sie in ihr Va- j iterland zurück Nachdem die Regimenter tndeß komvletirt, und aufs neue mobil gemacht sind, sagt man, sollen sie im Früh, ^ sahr zur Karserl. Rheinarmee stoßen. s Par iS, vom 9 Dez.
Das Direktorium berichtet, 'daß es um ! Sere Marine in dem allerschlechtesten Zu» l stände angetroffen hat. Sie ist so herun-! tergefunken, daß die Feinde ihrer spotten. j Es schlägt einige Maasregeln vor, um I diesem Uebr! abzuhelfen. Man beklagt sich , 1 ! daß der neue Finanzplan, und die geh. Co, > «rite der 500 noch ke ne gute Wirkung her,! vorgebracht haben. Oie Lebensmittet werden immer dhenrer, und das allgemeine Mnd ist der Gegenstand Aller Unterredrm, j
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gen- Man befragt sich auch, t a ß Vadier, Duhem, Pache, Bouchott7 zu Kommissaren der pollz. Gewalt, L t* bet den LeJensmittelu, kheils bei hestA^ meemernennt worden find.
Zeitung sagt, daß die Maria Anton a Tochter des letzten franz Königs, rur K-^ mahlin für den Erzherzog Carl bestimmt
sey., Hier sagt man, der Ausschuß de?
ansubend'sn Gewalt habe dem Toskanische» Minister in einer Note augedeutek, mimt tilgst Paris z;r verlassen. Am röten No^ g eng auf.dem. Pont royal eine rührende Scene vor. Ein Weib verkaufte abgesot- tene. Erdäpfel. E/n armer Knab, vo» Hunge^ aeirrebeu, nimmt einen Erdapfel, und verschlingt ihn . Das wüthendeWeib üillt über peUj Mähen her, reißt ihm die Mutze vom Kopfe, und ruft .der Wache. Der Votontair, welcher auf der. Brücke. Schildwachr steht, kommt apf den Lärm tztnzu. Ais er hört, was es giebt, zieht er e n Wgnat von 5 Liv. aus der Tasche, wirft es dem Weibe hin und sagt: „Man muß kein Herz im Leibe haben, wenn mau einem Unglücklichen einen Erdapfel vw weigern kann." Bescheiden gieogörr/un- qe Kri-eger fort, stand still in der FkM aus, seinem Posten , und ließ den Hausen, so wie das Weib, erstaunt über sein edles Benehmen,
S a ch si sch e G renze, v. 10. Der.
Man schätzt die Zahl der sächsische^ Truppen, die «n den Rhein marschuen sollen, «nd welche der General von Lindt kommandiren wjpd, auf rcovo Mann. Unter denen , die bereits beordert sindfbc- sinden sich die Grenadiers vcn Kurfürst, von Prinz Anton., von Herzog Gotha,das- ganze Regiment von Heiden, weiches in Leipzig liegt, 1 Bataillon von Nismisch! aus Bautzen, i Bataillon von Winkl u.
1 Bataillon von Nostltz. Von der Kavallerie gehen ,j?ne Abtheilungen wieder, welche bereits im Jahr 1793 auf dem Kriegs fchauplatze erschienen sind, und dazu noch das KarabinierreKimem und das Regim. Herzog Karl, nebst dem halben Husaren- vegiment. Hiezu kommt die wöchige Artillerie «nd. Mdere noch«endige Korps. .
