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freit, mir der Ich bin^ M. H. Ihr sehr gewogener, Buonaparte.

Florentiner Briefe vom 6ten d. melden, daß Hr. Azara würkltch Anstalten mache, sich nach Rom zu begeben, und Italie, uische Blätter sägen, daß ein geheimer Artikel des FrtedenHtraktats, den Pabst verbinde, dem Madrider HofinAnfehnn- des D. Azara, Genugthuung zu gebem Aus Italien, vom ij März.

Das pestartige Fieber in Mantua dauert MH fort, und täglich sterbe« viele Men* scheu daran Die Einwohner sehen wie Stiletten aus- grare so, als wenn sie aus den Gräbern umstünden.. Wegen der reichhaltigen grossen Beute der vielen da auf^ehäuften Schätzen, sind die Verzeich­nisse noch sticht beendigt. ALS Buonaparte feinen Feldzug g«-?ea Rom anrrat, wur den in dem Zanzen danb« össuklrche Ge dethe für die Erhaltung nnd Befchützun < des Pabstes angeordnet. Dre Einwlchner von Livorno beztigren bet dem Arrfbruchc der 1400 Französin, die gegen Rom ab: Stengen, emr höhnische Freude. In eben dem Zeitpunkte, als die Franz Livorno verlieffrn, zogen 2 Kompagnien Ltvornt» scher Truppen ein. Die Toskanischen Soldaten fiengen an, zu rufen : Es lebe Ferdinand m. Ihr Kommandant ermahn, re ste, diese Bezeigung ihrer Liebe für ihren Großherzvg auf schicklichere Ze;Le- zu behalten, und er wurde von feinen Untergebenen alS ein Feind feines Herrn und Anhänger Frankreichs behandelt:

I talie n t sch e Gr e n z e, v. 14 März.

Nach Berichten aus dem Venetiani- schen und Tyrol, ist folgendes der Stand der kaifel. Armee in Italien: Erzherzog Karl, bildet das Zentrum mit 36002 M. u. hat sein Hauptquartier zu Udine. Im Cadorinischcrr steheu 22,200 Ungarn Von Pieve bis Belluno, Feltre rc stehe» 15022 Mann. Das Korps des Oristen (nun; General Major) Lusignan beträgt 3202 Mann ; die Armee des Gen. Alvtnzy ist bereits auf 22,222 Mann angewachsen und steht bey Coneglrano Die täglich an, Hemmenden Ungarn u. der Zuwachs, über

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Ponteba, kann nicht bestimmt angegeben werden. Die Armee ist also bereits 94000 Mann stark, wozu jedoch diejenigen Trup, pen, welche Tyrol vertheidigen, so wie die aumarschirenden Verstärkungen, noch nicht gerechnet sind. Die Piave ist ganz von kaiserl. Truppen besetzt. Die Franz« sen, die schon zweymal den Uebergang über diesen Fluß versuchten, sind immer mit blutigen Köpfen zurück gejagt worden.

Partö, vom 15, März

Der Präsident des hohen Gerichtshofes zu Vendome hat an den Rath der 502«« gen der Grobheiten und des Unfugs, die sich die Angeklagten täglich mehr erlau* den , geschrieben. Dieses Schreiben gestern verlesen, und an eine Kommissm verwiesen worden. Am -2ten hat hier das Mttttatrgertcht in dem Prozesse der Theiß Haber der royalistifcheu Verschwörungen seine öffentlichen Sitzungen angefangey.

Ein wichtiger Prozeß ist bet der hieß» gen Zuchtpoltzet anhängig. E:ne Bürge, rrn, welche zu spielen gab, wurde ertappt und vor Gericht gezogen. Sie wuuderte sich, daß ms« sie strafen wolltewe.l fit och täglich an einen Polizei Inspektor z6 Liv. bezahlte. Man lies den Polizet- Inspektor vorfoder«. Der läugnetr es anfänglich, wurde aber bald davon über, wtsten, und man zeigte, daß er aBe Spitihauser kenne und dulde. Er schob unn die Schuld auf 2. Friedensrichter, uah diese endlich auf daS Central, Poli­zei - Bürean ES scheint nun. bewiesen jir siyn, daß Breon und Limvdt«, gegen lneGeloabgabe, die Spteihäuser schützro, und daß sie von jedem Spielhause «Ft Dekaden 42 Louisd'or ziehen. Es ist eben, falls erwiesen, daß diejenige, welche der« gleichen Sptelhänser halten, denjenigen, welche sich tm Spiel bei ihnen ruintrt ha­ben, den Eingang mit den Worten ver­weigern:Die Po.izet Hst uns den Be­fehl zutzeschickr, flr nicht .mehr aufzuneh- men> Der Präsident der Zuchtpoltzet ist entschlossen , der Sache auf den Grund za gehen. .

Roch Briefen aus Portugall, ist der Engl. Admiral Iervis mit feiner Adtte^