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Menschen und deren Eigenthum, von den j leztern drey Jahren verlangt, und wir , es heißt, so Poll man nach diesen Ver- > zeichnissen schon 23,009 Meuchelmörder,: Llos in den mittäglichen Departements,« zählen können. Ein Detafchement ver, [ schiedener Korps der Armee in Deutschs iand, die General Augerau abgefchickt« hat, ist vorgestern mit 5 Kanonen hier an-! gekommen, die den Oesterreichern genom > -men worden. Dieselben sollten in eine Bildsäule umgegossen werden, die an die ^Stelle der von Gyps kommen soll, die stch auf dem Revoluttonsplatz befindet.

Buonaparte hat an das Direktorium «inen sehr bescheidenen, doch in repnbli, Manischem Geist abgefaßten Brief-eschrie- Pen, wortnnen er von demselben seine Dimission verlangt, um nach völliger Leistung seiner Bürgerpflrchten, sein re- hen in Ruhe zu befchüeßen. Er schätzt sich darinnen glücklich, dasjenige seinen Waffenbrüdern geleistet zu haben, was in seinem Vermögen stund. Das Direk­torium antwortete ihm hierauf: daß bas Vaterland noch seiner Dienste bedürfe, in­dem es noch Feinde zu besiegen, wie auch noch einen Frieden zu bewirken hätte. Aus dieser Absicht ernennten sie ihn zum Gesandtschafts-Präsidenten auf dem Con greß zu Rastadt,. um daselbst gemeinfchaft- itch mit dem Bürger Treilhard und Bon, uier, für das Wohl der Republik zu ar­beiten. Gestern wurde eine Botschaft des Direktoriums über die Finanzen in dem gewöhnlichen kläglichen Tone verle­sen. Fahre glaubte, daß der Rach den Wünschen des Direktoriums am besten entsprechen würde, wenn man sogleich ein schon neulich von ihm vorgelegtes Projekt über dir Ausgaben des laufenden Jahrs annehmen würde. Dies geschah uach einigen Debatten , und dadurch wur­den jene Ausgaben auf 616 Miss festge­setzt , nemlich 829,- 80 Pf für das Direk­torium, 2,543,592 Pf. für den Rach der Aelkesten, 4,887,960 Pf. für den Rach der 500, 341 Will. 54,cor, für den Kriegs, rmmster, 8z Miü 500,000 Pf. für den HMiyjstlp, 53 Mill. l54/020 Pf. für den

Minister des Innern, 8Z Mill. 533,3» Pf. für die Renten und Pensionen rc. '" C ö ltt n, vom 9 Nov Von Bonn bis Cölln fleht man jetzt beinahe ga^kerne franz. Krieger mehr ste­hen, indem sie sich meistens nach Metz gezogen haben, und wie es heißt, so wer, den morgen und übermorgen auch noch die übrigen von der Nordarmee von hier abmarschieren. Man spricht hier wieder stark von/iner neuen Kontribution, wo, mit die Länder zwischen der Mosel und dem Rhein belegt werden sollen. Auf Befehl der Municipalität, wurde in der gestrigen Nacht, alles in der Jesuiten, ktrche fich befindliche Silber weggeschaft, d'esiseZ Schwere man allein auf izoo Pf. schätzet. Dieser Vorgang machte unter den Burgern grosse Sensatiou. Die hie, sigen Zeitungsverfasser haben Beschs er, halten, bei der Munizipalität um ein Privilegium der Druckfceiheit, schal­ten. Auch sollen dieselbe in repubiÄnü fchen Geiste schreiben, und in Ermang, lung dessen, tu eine Geldbuße oder zur Konfiskation ihrer Zeitungen verutthellt werden. Zu Bonn erscheint jetzt eineZeu tung, die nach acht demokratischen Grund, fätzen geschrieben ist. Der Verfasser ist der Priester Gleich von Cölln, der sich von jeher als ein eifriger Apostel der Cisrhe, narrischen Republik auszeichnete.

Neuß bei Cölln, vom io Nov.

Noch immer ist unsere brave Bürgm fchLft bemühet, ihre K.afte aufzirbieten, um den Cisrhenanisckus zu' verfolge», daher es nicht zu bezweiflen ist, daß auch die Städte Uerdingen, JUmt, Rhein- beug und Rempen, ihrem guten Beispiele Nachfolgen werden, weil sie nicht eher ruhen will, bis sie ihre Pflicht erfüllt, n. der giftigen Hyder, die. ohnehin in Ha letzten Zügen Uegt, gänzlich den KopsM treten bat.

R h e i n st r 0 m, voin n Nov.

Se. K. H. der Lhurf vor (Lolin ^ w den abermals einen neuen BeweißMes vortreflichen Herzens, an ihre getreue Bürgerschaft zu Bonn, dadurch au Tag gelegt, daß Sie den entschlossene»