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Segele«/ worin er alle Eantone auffor» ll derb, alle Emigranten, alle französ. Prie, > sier, alle, die um eines qualificirten Ver, 8 brechens willen verbannt sind, aus der Schweiz zu schaffen, und die ehemaligen iß Mitglieder des gesetzgebende« Körpers, ! | welche sich durch die Flucht dem gegLniß sie gefällten Urtheike entzogen haben, als J Staatsverbrecher auszulrefern. ||
Das Verhältniß zwischen Frankreich u. J Lern, scheint auf jeden Fall nicht das « freundschaftlichste zu seyn.
XI- S. Der Oberzunftmeister Ochs ist gestern früh als bevollmächtigter Befand, I 1er des Standes Basel, von da abgereist. Die Freikompagnte zu Pferde begleitete ihn Lts an die Grenze. Froher Mutb beseelt al^ 11 le Einwohner von Basel. Sie freuen sich Der Freundschaft des- französ. Drrekkori, ums, so wie auch der ansehnlichenWer, gröfferung ihres Gebietes, durch das schöne Frickthai.
Paris, vom 2y Nov.
Die Gräsrdentenstelle bei dem Direktorium , die ftit Z Monaten Revetüere, Lepaux bekle-tdet hatte, ist am 27sten d. nuf Barras übergegangen.
Das Direktolium zu Mailand, hat eine Schaumünze zu Ehren Buonaparte's schlagen lassen; es sendet eine in Gold jedem Präsidenten unserer Rathsversamm- ttrnaen, eine vom nämüchen Metall dem Prastdenken des Direktoriums, und eine von Silber jedem der andern Direktoren, Len Ministern re. Die 20,OOS Mann, rveichean Italien zurück bleibe», komman, Lirt Gen. MaHna. Zu Calais soll ein L legraph errichtet werden. Der sehr bejahrte Bürger Montalembert, der sich ourch feine Werke über die Taktik sehr b kaum gemacht hat, ist zum Brigadege-- rreral erhoben worden Der Graf Cabarz rus ssll zum spanischen Großbotschafter Lei der ftanz. Republik ernannt wordey feyn. Er kommt au die Stelle des Mar,! qurs del Campo, welcher als Großboth»! schafter zu der cisalptnische» Republik kommen soll.
Cölln, vom 2 Dee.
. Nach einem Beschluß des Gen. Stugt*
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reau, ist ein neuer Befehl an alleObria, ketten der eroberten Lander ergangen, worinnen es unter andern heißt; daß dir ftanz. Kommissairs mrt Gewalt die rück, ständigen 12 Millionen und die g Mlü Liv- zur neuen Contribukion auf den be! stimmten Termin eintreiben sollten, und daß sie im Nothfall sich dabei einer mili, ramsche^ Execution bedienen könnten Auch sollen all; Civtlbedienke dieser Lander, der Strafe der Absetzung, den Eid ' der Treue gegen die ftanz. Republik ab, legen.
h ui der Gegend von Lautern, vom 3 Dec.
Der Revolutionstaumel hat auch eini, ge Einwohner unserer Gegend ergriffen.
Am ijlctt b. wurde zu Otterberg von ei,' rugeu Revolutionsmännern emFreiheitS, bäum gepflanzt. Eie schienen auf einen starken Anhang zu rechnen, allein ste faa, den sich in ihrer Erwartung fehrbetro, i gen ; alle wohlhabende und rechtliche Bür, * ger blreben zu Hause, und die ganze Ge, feüschüft bestand nur aus 22 Personen, an deren Spitze ein Balbier von Otter, z
berg sich befand, der auch den Redner i machte. Die Feierlichkeit schloß sich, wir ! gewöhnlich die cisrhensnischen Freiheits, ! feste, mit Schmausen und Lanzen, und ' damit die Einwohner von Ottrrderg doch nicht ganz ohne Antheil an dem Feste bliebe», wurde des Abends eine starke Summe von ihnen zur Bestreitung der Kosten requirirt.
Straßburg, vom 3 Dec. j
Gestern Morgens, um halb 9 Uhr, j kam Gen. Buonaparte, welcher den vom i Kaiser ratifictrten Friedensrrakta! nach Pans bringt, in einem mit K Pferde« bespannten Reifewagen, von einem Pt» j quot Dragoner begleitet, dem Gen Ber, , thter und dreyeu Adjutanten, hur an. f Er trat im rothen Haus auf oe-ü Para, } deplatz ab, wo chm der General der <w, j tillerie, Dommarlin, ein Frühstück zube, j rettet hatte. Kaum war er angckomrmnt ^ als eine Kompagnie Grenadiers der yu, , ftgen Nationalgarde, demselben die W | renwache mit den Fahnen brachte, va
