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allr übrige aber, sollen nach dem verM- \ chenen Zeitraum für Emigranten erklärt, und ihre Güter zum Nutzen der Republik verwendet werden..

P a ri S, vom r Dec.

Ge«.- Moulin ist im Begriff von bier^ abzugehen, um an der Stelle des Gen». Bturnonville,. das Kommando über die ! nach Holland zurückgekehrten französischen! Truppen zu übernehmen» Dieselbe sollen: « Divisionen formircn, und vereint mit. 2^-Qx> Mann von der deutschen Armee, in. das Churfürstenthum Hallnover, u. Her» zogthum Bremen, wie auch bis nach Ham, bürg Vordringen.. Wenn dieß, wie eS heißt, ehestens bewerkstelligt werden- soll, te , so würde der Berliner Hof die Neu« tralitatslinie nicht-mehr beobachten, und- Niedersachse« gegen jeden Angriff zuver, theidtgen suche»: Der Gen. Massena, ist zum Generalkommandant-der Port», giesischen Armee ernennt worden;. Sollte dieser. Krieg noch fortdauern, so wird man die zur Eroberung dieses Königreichs bestimmte Truppen , in der Gegend von BMvnne zu vereinigen, suchen; Gen. Desatx, beschäftigt sich hier immer noch mit der Organisation der englischen Ar, mee.. Der Marquis del Campo wurde, nicht aus Ungnade zurückberufen: Er hat ausser dem. Titel eines Staatsmint, sters.^ noch, eine Pension von 30,000 fr». Man. hat einen Künstler^ der die Bild, n sse von Ludwig XVI. und dessen Gemah- lio in Wachs poufirte, nach dem Tempel in Geftingenschaft gebracht/ Das Jour, nal der freyen Menschen versichert ,, daß schvn eine grosse Parthie? derselben nach Lyon bestimmt waren«, und daß dieser Künstler noch- grosse Bestellungen in an, dere Theile^ ber. Republik: zu besorgen hatte.

Die Menge, verfielen Gefangenech Ha­hr» das Direktorium genörhiget, 4 Mil-, stonen Lrvres.» blos- für die Gefängnisse anzmveisen. Wie es heißt,, sollen die Re­gister der Aufenthaltsscheine von den vier h-chgeuz Sektionen,, entwendet, worden fWJU.

Berlin, vom 2 Dec.

Se. König!. Maj. haben bei Dero Ar, mee ein grosses Avancement zu bestätigen geruhet: Se. Hochfürstll Durch!, der Herzog von Mecklenburg Strelir;, Pz, ter Ihrer Maj der regierenden Lönigin, sind aus Ihrer- Residenz , und-der Erb­prinz. von Oranien, ans Braunschrveia hier eingetroffen Se. Maj werden, wie es heißt, noch vors erste auf ihrem bis­herigen Palais wohnen bleiben , und noch nicht das Schloß beziehen. Carnavals, Lustbarkeiten, werde« dies Jahr g»r tilcfcf feyn: Drei Wochen vor dem. Tode des Hochseel» Königs, waren seine Glieder von der Wassersucht so angeschwollen, daß er keine Feder in.den Händen halten, noch das mindeste uuterscdreibin konnte, weshalben auch nur die ^lerdringendsten Sachen, provisorisch auögefertigt wur­den. Es war seit geraumer Zeit der Wunfth des verstorbenen Königs geive, ftn, nach Berlin gebracht- zu werden, und man hatte auch Anstalten gemacht, ihn in einer Art von Tragsessel hierher zu^ bringen, aber man fand, daß er $11* schwach zu einer solchen Reise geworden war. Vom zten d. an wird der KöM. Sarg nebst den Reichstnsignien imKömgl. Schloß gezeigt werden-, und aufbevuttn ist das feierliche Leichenbegangniß festge, setzt. Der vorgeschriebene Text zur Ge, dächtnißpredtgt, ist Röm XIH, 7. Ehre, 0*m die; Ehre gebührt;

! Mit den Uniformen der Suite des Generalstaabs' und der Flügeladju, kanten, wird eine Veränderung vorge­nommen werden.. Die reiche Stickerei, wird nicht so bleiben, wie sie ist.

R e g>n s bürg, vom 5 Dec.

^ Der regierende Graf von ^ackenburg,

' hat ein Promemoria einreichen lassen, worinn er den; im gegenwärtigen Krug erlittenen Schadete aufstellt, und dafür entschädiget . zu werden bittet Ohne den Ruin - seiner. Unterchanen, und ohne der Plünderung mehrerer Dörfer, habe ihn der verflossene? Monat Februar, blos an Contttbutionem 88.000 fl. gekostet, #nw