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«ttgebrachr, wodurch der Regiernngs- Kommissair, B Rüdler, den Einwohnern in den eroberten Landen, xwischen Maas And Rhern, und zwischen Rhein u. Mo, siel, ferne wichtige Mission an?ündtgt. In Derftlbe» bemerkt er unter andern, daß eine Landesetntheilung, den Verwaltern vortheilhaft, an sich selbst unvermeidlich, und dir erste seiner Verrichtungen seyn werde. t Ferner sagt er: daß das sechste Jahr für diese Lander merkwürdig seyn müsse, indem ihre Bewohner nicht nur von der drückenden Last aller Privilegien, Die sich ihre ehemalige Gebieter zurechne, te-n, befreiet, sondern auch vcn Zehnten, die großen Theris die Früchte ihrer Ar, teit verschlangen, so wie von allen raub, süchtigen Lehnsverbindlichkeiten überho, ; kt» würden Sie würden auch, nicht mehr, «s?er einer harten Gerrchtspfiege ftchcn,! sondern Frrevenerirhrer werden künftig! ihnen alle Mittel zur Güte daedteeen, che Die Gerichksstuben sich ihren rechli chen Zänkereien öffnen-fteu. Die schwerste Anklage würde für sie nicht gefährlicher ftyn, als in soweit sie würklich etwas velschuldet hätten Undiegsam und gleich für alle, könnte das Gesetz nie die Um schuld treffen, und ihre Stimme würde immer leicht noch Mittel finden, sich hö­ren zu lassen rc.

. Koblenz, vom i6 Dee.

Die Franzosen beharren noch immer -Darauf, die Vestung Ehrenbreitstein zu! Ditzen, und es scheint, daß sie bald ih- Verr Zweck erreiche«, indem die Oester /rercher mit ihrem Gepacke solche beretrs Häuz tch geräumt haben, und der ehema­lige Kommandant Herr von Sechtern, morgen abgehen wird. Auch hört man, Daß die Cöllnische Truppen ebenfalls ab» liehen muss n, und sich in das Bißthum Münster, begeben werden.

Rastatt, vom ry Dec.

EH müssen sehr wichtige Sachen tzor fich gehen , weil gestern ganz uyvermu« rhet die sämmrliche Sekretatrs und Kauz Wen der hier anwesenden Parttkularge «: sandten , in die Wohnung des Hrn> Dt-' MtorjaiLGesandten von Albini zur Die.«

tatur berufen worden, fo bisher noch nicht geschehen war. Wie es herßt, hat die ftanz. Gesandtschaft die Vollmachten der Reichsdeputatton für unzulänglich er, klärt, und ganz uneingeschränkte verlangt, die sich nicht auf die Integrität deS beut, fchen Reichs gründe». Heute war ade» mals Rrrchsdeputatisnskonftrenz, Etz, zung, worauf des Hrn. Graft« v. Mer, recmch Excell den Hrn. Deputaten ein prächtiges Mittagsmahl gaben. Dee Obergeneral Buvnaparte wird zwischen heute und morgen für zuverlässig errsar« let, und in Straßburg wird ein sehr prachtvolles Festin für ihn zubereilez. Seine Equipage ist schon vorgestern hjch« her wieder zurückgekommen. Der Vor, deröstreich. Präsident Freihr. von Sunre« raw, ist aus Frerburg hier eingetrosseg.

Man ließt hier von Seiten der lur« marnzischen Dicektorialgesandtschaft gende Ädschrlft eines Schreibens an die franz Bevollmächtigten, in Betreff der geschehenen Vorrückung der französische« Truppen:

Bürger Minister!

Zu Erfüllung der allerhöchsten Befehle Sr. Maj des Katses eilte ich hieher z« einer Relchsdeputatiou, welche du Be« sttmmung hat, mit Ihnen über Frieden zu unterhandeln, und erhalte nux, nach« dem ich mich deshalb schon vom I7tett Nov an, hier befinde, fett mehreren Ta, gen dte beunruhügendste Berichte von allen Seiten, daß die Kaiser!. Truppen und selbst dre Kontingente Sr. Majestät die Grenjfestungen des Reichs eilend verlast ftn, ihre Artillerie abführe« , und sich hinter d n Lech zurückziehen; so wie, daß gegenseitig die franj. Truppen mit plötzlicher Üeberschreitung der Waffenstill« standslinie, gegen die getroffene Ueber« ernkunfl einer förmlichen 15 tägigen vor« herigen Aufkündigung, die zwischen am fern Generalen und jenen der franz. Re« publik, festgesetzt ist, sich nicht nur der Lander auf der linke« Rhetnseite bemet« stern, welche die Deutschen bisher besetzt hatten, sondern, daß auch die Kaisern« chen den ftanz. Trappen in den Ortschaf«