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verlassen, und nach Flore»; abgereift seyn, von wo er sich vermuthiich nach Spanien oder Molcha begeben wird. Zsei ftan, zös. Offitters wurden ihm auf seiner Rci fe zur Sauvezarde mikSegebrn. Seine Abreise von Rem, veranlaßre daselbst einen festlichen Tag. Der Freibeitsbaum Ist nun in asten Gemeinde» des ehemaligen Kirchenstaats gepflanzt, doch kostete es anfangs viele Müh«, den Römer»ihre» Haß gegen die Franzosen zu deneh, men, welche» die pabst!. Regierung in denselben zu erwecken wußie. Allein jetzt sind sie überzeugt, daß die fraazös Na tion , ihnen ihre alte Freiheit wieder oer, schaffen wollte. Man fänar schon an, auf den Plätzen, wo die tapfere Geuerä Le Düphot und Basseoille Meuchelmorde, risch fielen, prächtige Denkmäler zu er- richten, und man macht auch bereits du vöGiae Anst-al^n, um das Ls-chenbezang »iß dieser rcpfern Heiden, auf eine Pracht volle Art zu feiern. — H efig- Blätte- melde», daß die Stadt Hamburg ro Millionen , und Lübeck und Bremen, zusam« me« 8 Millionen LGr. als ein Anlehv u» erer Regierung vorschiessen ftll.—Die Zahl der diesmal z'i wählenden Depu, tkt<* r belauft fU& auf 435. — Der als Dichter rühmlich bi kann' t ehemaltge Her- zog von ÄAvernots , rst zu Ende des so- rigen Monats im 84krn Jahre feines AU rers hier gestorben.
Bern, vom 5 Ma-rz.
Mach tztnem ' b.'ungen Treffe», rückte heAke brr ft-an;o-s General Schauenburg, in hiesige S"adt ein. Gedachter Bürger General, war vormaiS Graf u. Besitzer anfchnlrcher Güter tm Odern-El, l«ß-
Bafel, vom 6 Merz. ^
Gestern ist unser Bürger Repräsentant Ochs, dev sich schon 3 Monate lang als Geftmvkee unseres Skaydeäin Paris be, fand, hier aagekommeu- Heute erschien er in der Nat» Versammlung , und zeigte in einer bündigen Rede, daß die Wohl, fahrt der Ccbwertz, nur von der Annah, me eines Systems abhange, das aus den Grundsätze» der Frei, und Gleichheit bk/
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; stehe, vrrd sich blss durch dke Einheit » Unth-ttk^arkelt, gegen alle äussere und in, »re Erschütterung bevesiige Die fron;.
^ Regierung twi den Bürger Frey, s!S Ge!
^ fandter des Freisiaskes -arnrkLlmt. i Der Erfolg, d».a wir von unserer an drn ! Gen. Brüne nach Payerne abgeschrcktr»
! Gesandtschaft erwarteten, entsprach nicht ! unfern Wünschen, woran die Berner ! Schuld sind. Das Ultimatum, das.der ! Ge». Brune am 28 Feör. den Berner i Depvtirterr und dem Zürcher Abgerrdp.e, ten Weiß, der sich ebenfalls zu Pcyekve j befand, überreichten, b stand tu folgen,
! den Punkten: „Bern solle seine in die an,
1 der» Kantone gefch'ckttn Truppen zurück, irufrn, und fttne Mrtrtzkn entlassen; so,
| alerch eine provisorische Regierung errich,
! ten, die »ach ihrer Form und Zusammen, fttzung anders beschaffen sey, als die ge, genwarktKe; einen Monat nach Einfüh, rung derselben die Uroersammlung zv, fammenberufen; den Grundsatz der peli. tischt» Freiheit und der Gleichheit der Rechte als Grundlage der neuen Konstt, tuttvn annehme« , sich für den Grundsay der Einheit der helvetischen Republik er» klären, und zwar nach den Forme«, Ldrtz welche die Kantone und M'-bündete Staa,
J ten unter sich üderemkommen winden;
I alle wegen poliki cher Meinungen verhaft ! teke Bürger in Freiheit setzen. Uebrtgevs müsse das jetzige GouverneWent von Ben alle seine Gewalt sogleich Ln die Hände der provisort chrn Regierung niedeklegen. Sobald die Beruischen Truppen entlasse» ftyn werden, rücken die franktschen Trup,' pe« nicht weiter vor, und taffen nur em Observakionskoips in den bcfttzte» La», der»; sie entfernen sich aus der ganzen Schwtttz, sobald dre neue Konstitution in AktrvLtat ge etzß seyn wird " Stakt in diese Vorschläge tinzuwistigen, brache» die Berner Abgeordneten die Unterhand,' kuvgen ab, indem sie Vorgaben, „ihre- Instruktionen erlauben rhnen ; tcht, d ese Punkte zu unterschreibe»" Indessen kam der Bericht, die Stadt Freiburg s?y in den Hände» der F^arken Ern fränkisches Truppkuftrpö war aus dem Waadttande
