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4>fefe Patronen für Kanonen statt Q 3 ult'er ,1 mir Sand gefüllt waren. '*
Paris, vom »7 Iuly.
Der Iahrstag des 14. Julius wurde hier mit vieler Prvcht gcfeyert. Eine bedeckte' Galerie, welche einen halben Crrkcl bil-j dete, war zur Aufnahme der constituir-! te« Gewalten bestimmt. Nach der Rede! des Präsidenten, erhob sich unter dem kriegerischen Klang einer Fcidmusik, ein- Luftballon in d.e Höhe , welcher ganz mit! Inschriften bedeckt war. Abends wurden! dle vornehmsten öffentlichen Gebäude von§ Paris, das Direktorium m d das Palms ^ der beyden Rärhc, erleuchtet. Der Zu^ lauf von Zuschauer war aufferordenrirch, groß, und die Ordnung, we-che bei fccuj Zeremonien herrschte, war era Beweis von der allgemeinen Zufriedenheit. Nichts kommt der Genauigkeit und dem Takt gleich, mit welcher die mrlitärifchen Evolutionen auf dem Marsfeld ausgeführt wurden.
Nach einem offiziellen Bericht ans Toulon , wurde am 10. d. auf ein korsisches Schiff, nach Canres segelnd, nahe an der Küste von L engl. Fregatten und 1 Brigg Jagd gemacht. Ere. schickten ihm 0 Ca- nouierschaluppe mit 12 Mgnn entgegen, um sicy zu ergeben, und da dieses nicht geschah, feuerten sie heftig auf das korsische Schiff, allein dasselbe hielt sich so tapfer, daß cs sich noch unter die Batte- rieeu von Theoulle retten konnte; dre Engländer verwhren dabet 9 Mann» Brüssel, vom *7 Iuly.
Die engl. Flotte, welche seit einigen Tagen ur.fere Küsten verlassen hatte , ist Wieder erschienen; am 14 d signaiisirte man zu Ofrcuoe feindliche Schrste. dier selben hielten sich eine ha-de Stun de von f diesem Haven entfernt und segelten noch! einige Stunden gegen die Sche de hm. ! Die Erg lau der- haben auch wieder einige 1 holla V fche Schrffe, an den Küsten vo>. Seeland weggcuommen. Uedrigei s scheint! die sich immer verstärkende fei buche See- > macht, uns. mit eir.er baldige--. Landung zu drohen. Mehrere zur D«portarron vermtheUte Priester wkrden nächgens nach.
Rochefort gebracht werden. — sgj M er , wartet hier den Gen. Ioubert, welcher das Commaudo der Marnzerarmee über, nimmt.
Rastatt, vom so Iuly.
Gesternübergab die franz. Gesandtschaft .dem K. K. Herrn Bevollmächtigten, in einer Note ihre Antwort, auf die Note der Reichsfriedensdeputation vom gteti d , ihr wörtlicher I-halt ist folgender- Die Unterzeichneten Bevollmächtigten -er franz Republik/ den Frieden mit btto Teutschen Reich zu negeciiren, haben die Note der R Dep vom 9ten d. durch de« K. K. bevollmächtigten Minister, Herrn Gr. von Metternich, erhalten. Vor allen Dingen halten sie für dienlicheinige Vorwürfe, weiche ihnen die Dep. schon .m ihrer Note vom itt. May gemacht und die sie heute wieder erneuert, zu beantworten, nemlich jene, daß die lezrereu Forderungen, welche man im Nameu der franz. Rep. machte, ganz den vorhergehenden entgegen ftyen; daß die Note vom aten May solche übertriebene und unerwartete Forderungen enthalte, welche mehr nur dre zwischen beydsu Staaten ubeceingc; kommene Grenze zerstören, sondern auctz dn Existenz und U.-adl-angigtett des deutsche« Re.chs gefährlich werden könnten. Die Ä. Dep. erinnere sich, daß du bevrKm, Ministers der franz. Rep. schon bey Löroßnung der Fnedeusnegoclanonclr', ihren Ha>g für oas gemeine Beste zu erkennen gaben, um neml.ch den Geschaftsga»rg dabci) zu regulire.:; daß sie dem zufolge jederzeit oermleocn, tu ihren mündlichen u. schrist- Lichen MtltheiLungen, dre Gegechaudr ourch allzugeoffe Ueber Häufung derftlde«, zu verw.rren, und daß sie stanohast darauf bestunden, dre verschirdcnen Fragen . < ihrer .arürUchen Örvrrung ebzuhauoien. Obustreittg war jener Gegenstand, bie
Abtretung derer auf dem linken Äycunu fer gcregeueu La. der betreffend, Vva de« ersten Rang, welchem jener, von der schadrgUi.gswerfe, durch Seculariiacloit folgte ; aUfiu dwse einmal erörterte gen, schlossen kei :e folgende aus i nre mm m . es denen bevollmächtigten Mmisteed dll
