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fffttttct aufbie.fen, bkfen mit jeban Tage gcfahrlrchcr werdenden Feind zu vernich­ten. Was er nicht mit Waffen bezwin­gen kann, bezwingt er durch feine Güte und Großmurh. Mehrere Türken, die. «m ihn waren, sagen einstimmig aus,j daß er der gerechteste und großmüthigste i Mann fty, baß er das Laster eben so! streng bestrafe, als er die Rechtschaffenen! belohne. U -begreiflich ist es jedoch, wo- ' her Basmanncsjoglu die außerordentli- j ^chen Summen, die zu seiner Existenz-- thig find, beziehe. Man merkt bei seiner Armee nicht den mindeste» Mangel, wo- ! hin man nur immer sieht, da herrscht j Heber fluß und Wohlstand. Er ist in dem! Besitze eines sehr ansehnlichen Schatzes,^ der immer durch dre eingehenden Geldri- messen, von denen er nur das Silber zum allgemeinen Gebrauch verwendet, Vas Gold aber in den Schatz legt, ver­mehrt wird. Seine Soldaten sind wohl bekleidet; cs fehlt auch nicht an dem mindesten Kriegsbedürfniß, vorzüglich wohl bestellt ist feine Artillerie. Man muß es der Zeit überlassen, die wohr den besten Aufschluß über alle diese Räthfel geben wird.

Paris, vom 4Aug.

Das vollziehende Direktorium hat be­schlossen, daß das Gesetz wegen Feyerung her Decadis und Nationa-lfeste, von jeder DepartemcntSverwaltung aufs neue ge­druckt , feyerlich proklamirt und in allen Gemeinden der Republik öffentlich ange- fchlagen werden soll. Brs jetzt ist es noch mcht entschieden, daß der Gen. Brune hier bleibe» werde, ob ihm gleich einige Journalisten ein wichtiges Ehren­amt zugedacht haben. Die Sache des Grafen von Rochecotte war früher geen­digt , als man glaubte; er wurde zum Tode verurtheilt. Man führte ihn gestern unter starker Bedeckung von Infanterie rmd Kavallerie auf die Ebene von Gre- nclle, wo er Abends um 6 Uhr erschossen wurde» es hieß, derselbe sollte den Hän^ den seiner Richter entrissen werden, allein alles blieb bey der Execution ruhig. Die hiesigen Journalisten geben sich nun alle

Mühe, einen sichern Landungspunkt Touloner flotte zu bestimmen;

Egypren und Constanttnopel sind die 3 Punkte, wo sie eine franz. Landungan­geben , und überlassen der Zukunft, wclcke

Landung sich unter diesen 3 bestätigen wtt-

de. Auch hat man noch keine offiziellen Berichte von Buonaparte; diejenigen wel, che das den Engländern gelieferte Sce- treffen rn Zweifel ziehen, behaupten, M der Admiral Nelson aufs neue in seinen Muthmaßungen getäuscht worden fty - er sey bcyCerigo vorbey, wo seine Flotte gesehen wurde, gegen Salonich gesegelt, wahrend sich Buonaparte schon einige Tage in Alexandrien befände. Als sich am 2 o» Jun. eine engl. Flotte unter Com- mando des Admiral Wrtght vonigCchif- ftn, den sizilianischeu Küsten bey Mes­sina näherte, liefen sogleich die Feinde der franz. Republik haufenweis an das Gestade, und schrieen für Freude:Es lebe König Georg und die Madonna!" worauf die heftigsten Verwünschungen gegen die Franzosen erfolgte» Der franz. Konsul mußte sich zu dem Gouver­neur flüchten, um ihrer Mchzu entge­hen; er verlangte ^auch sogleich vom Gou­verneur seine Passe. Das Ausbrausea des Volks war von kurzer Lauer, allein die innere Gahrung ist noch nicht gänzlich gedämpft

Aus dem Haag, vom4Aug-, Man spricht hier von neuem von einer See - Expedition; auch marschiren mehre­re unserer Corps an Ne Küste; aherwie bey der gegenwärtigen Blocadr des Te­xeis u. f. w. durch dre Engländer und Russe» das Auslaufen einer Flotte mg» üg fty, ist nicht wohl abzufthcn. D- ue der ersten Discussionen des neuen ge­setzgebenden Corps betraf die Beschwtt- oen einiger Bürger in Delft über die von der intermediären Regierung anbefoynü Entwafnung einiger Mitglieder der M tionalga.de, die eine Vorstellung gegen den i 2 ten Junius unterzeichnet hattem Bey dieser Gelegenheit erklärten M mehrere Mitglieder so, daß "ran lech

ftrh ^ daß sie weder MM