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MlEe die glückliche Ankunft des General Buonaparte und seiner Flotte in Ale- > xandrien offiziell ankündigen. — Derfpa-! nische Minister, wie such ein ragufischesi Schiff bestimmen dessen Ankunft auf den! 6ten Iuky. Ein anderes Schiff, welches } von Sizilien zu Ragufa ankam, hat ebenfalls erfahren, daß die englische Flotte! von r3 Kriegsschiffen und einigen Fregat- ten in dem Häven zu Syrakus vor Anker Mge, um sich mit Lebensmitteln zu versehen. — Das vollziehende Direktorium hat beschlossen,, sein Ultimatum nach Rastatt zu schicken ; Hierauf wird man nun bald erfahren, ob der Friede zu Stande kommt , oder ein neuer Krieg ausdrechen werde»- — Nach Briefen aus Calais vom 6ten d. kam daselbst ein Paquctbot mit Depeschen- unftrs Bevollmächtigten we- gen Auswechslung der Kriegsgefangenen, Bürger Mou, für die Regierung an. Dieser Kapitain soll versichert haben, daß am Tag seiner Abreise von London, er Zn den neuesten englischen Blättern die Nachricht von einem sehr blutigen Treffen zwischen denen in Irland gelandeten Franzose» und den K'önigl. Truppen, in welchem letztere siegten, gelesen habe.— Es heißt, England habe dem König von Spanien Gibraltar angeboren, wenn er einen Separatfrieden schließen würde. — Ein hiesiges Journal erzählt uns schon, obgleich meinem etwas romantischen Ton, folgendes Ereigniß, welches Buonaparte in Alexandrien hatte: Buonaparte begnügte^ sich bei feister Ankunft i« Alexandrien mrt einer Wohnung, die aus einem einzigen Zimmer auf einem der Veftungswer- ker bestand, wo er die weiteste Aussicht kn die See hatte. Ais wau sehr in ihn -rang- eine für feine Person weit abständigere Wohnung zu beziehen, so glaubte dieser General, wie auch Gen. Berthier, -aß etwas Geheimnißvolles darhtnter feyn konnte. Beide begaben sich mit ihren Waffen zu Bette, wurden aber dessz Nachts durch em heftiges Geschrei erweckt. Nach einer lange» fruchtlosen UM Versuchung, bemerkte endlich Gen. Ber- chierKnter einem Sekretmreine kleine ver
borgene Thure, sie sprengten sie au?, und giengen, mit der einen Hand eine Fackel mit der andern den Degen haltend, eine kleine Treppe'hinunter, wo sie in einm dunklem Gewölb einen angefessrlten G>-eis und ein junges F'cauenztlMncr von rL Jahren fanden. General Buonaparte' und Berthier nahmen diese Unglücklichen mit auf ihr Zimmer, und nach einiger Erholung erfuhren sie von dem Greife, daß dieser ein Franzos und das Frauenzimmer seine Tochter sey. Erstem.hatte sich in Alexandrien etablirt, und wurde als Meuchelmörder von dem daselbst kon,- mandirenden Pascha in Fesseln gelegt, weil er seine Tochter den Händen einiger Räuber entriß, welche von diesem Pascha abgcschickt waren, um ihm diese Schönheit in sein Serail zu verschaffen, und 5 m den Räubern schwer verwundet hatte. Die Grausamkeit des Pascha überließ cs jedoch aus besonderer Gnade, demGutdünken die, ftr Schönen , ihre jungfräuliche Ehre für die Befreyung ihres alten Vaters anfzu- opfern, welches auch noch erfolgt seyn möchte, wenn nicht ihre Retter Buo- naparte und Berthier sie aus dem Kerker . befreyt hatten.
S t r a ß b u r g, vom ia Diesen Abend ist von Paris durch den Telegraphen die Nachricht hier angekommen, daß die Regierung offizielle Berichte von der Ankunft Buonapart's in Alexandria, erhalten hat. Oie dreifarbigen Fahnen wehen auf dem Münsterthum.—Gen. St. Suzanne bleibt vorläufig noch hier.
B a se!, vom ul Sepll Heute ist hier folgender offizielle Bericht des Gen. Schauenburg aus dem Hauptquartier Lucern publiciA worden:
Sie werden mir vielem Vergnügen erfahren, Bürger. Direktoren, daß drr ! Sieg den Republikanern getreu gebneven ist. Wir haben den Distrikt Stanz nach einem Gefechte, welches seit h^ute ftuy 6 Uhr brs jezt dauerte, beftzt. — Alles- was mich betrübet, ist, daß nicht ohne alle die Folgen emer heftige« Aktion hat können beendiget werden, m
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