W in Q«Uwassnleitnng».Gesellschast statt; »« üNr Nr ncgta tfodang bcft Scffcwecfti an die Stadt In erster finit sich schlüssig |a »ach». vertreten waren 13V1 Stiwmen. Arm Protocollsühr« »nrde Herr Dr. E. v Hrrni« nvd zu Stinunzählern Herr v. Engilhardt nvd >. Mayer ernannt. Die -ntrrrff« der Stadt vertrat, da Herr Stadtrath Dr. v. Obernberg an» de« verwaltnngsrath ansgetreten war, Herr Dr. Matt» nnd Herr Senator Dr. Jäger. Lag de« B.rwaltunggrath hatten die Herr» F. vreatan» nnd Dr. Kerner anSzntteten. Letzterer wurde »iederß»»iihlt nnd an Stelle de» Ersteren, der «ine Vi«d«wahl entschied» ablehnte, Herr I. R,iß. Nach Erstattung de» Jahre»' bericht» legte der Vorsitzende den vertrag mit der Stadt «it de» Intrage ans S»eh«igung vor. Derselbe hat im Wesentlichen folgenden Inhalt:
L Die Stadt übernimmt alle Activen der „Aetlrngesell. schaft Frankfurter Quellwasserleitung- spätesten» am 31. Deeember 1875, oder wenn da» Werk früher der Uebereinknnst gemäß fertig gestellt sein »ird, an diese« früheren Zeitpunkte. Die Stadt «acht flch der Gesellschaft gegenüber anheischig, derselben für ihre Passiven nach Maßgabe der geg»wärtigrn Bestimmungen anfznkomm».
IL Die Qnellwasserleitung hat die Kosten de» voll- 'ständigen lutbaae» einschließlich der Srnndermrrbnngen im Casselgrunde auf fl. 541,000. veranschlagt; e» ist bedungen, daß dieser Kostenanschlag nicht überschritten wird; jedoch »lrd der Gesellschaft ein Spielraum von fl. 150,000. gestattet. C» wird ferner bedungen, daß die von der Stadt gn übernehmenden Passiven flch beschränken ans: a. nn« berichtigte, jedoch in obige« Voranschläge vorgesehene van« und Grnndnwerbäkosten; d. die Prtoritätäschuld l« au»- gegeßmen vettage von fl. 1,400,000. netst laufenden Zins»; e. die Vorschüsse der Stadt selbst; ä. Ent- fchädignngüansprüche Dritter für Wafferentziehung, Beschädigungen durch Nöhreabrüche n. f. w. und ähnliche Vorkommniffe, auch wenn diese Insprüche den von der Onellwofferlrttnng veranschlagten vettag von fl. 200,000. übersteigen sollten.
III. Die Gesellschaft ist vnpflichtet, die Wafferleitnngä- Unlage in allen ihren Thrilen bi» zu« 31. Deeember 1375 gn vollenden. Sollte in Folg« nicht vorherzusehender Ereignisse die Vollendung de» gesammten Werke» bi» zn« 31. Deeember 1875 nicht «»glich sein, so soll der für die Fertigstellung festgesetzte Termin auf Antrag der Ge- feVschaft entsprechend verlängert werden. Diese Trrming- Verlängerung soll flch höchsten» aus e Monate «strecken. Die Gesellschaft wird bestrebt sein, da» W«k ans eine tägliche Leistung bi» zu 800.000 Cubikfuß Woffer zu bring»; ihre Verpflichtung beschränk flch indessen ans die bereit» in den „Bestimmungen- unter 8 vorgesehene Zu- fühmng eine» täglichen Wafferquantum» von 600,000 Cubikfuß.
IV. D« Nachwet» der Erfüllung der der Gesellschaft nach pos. III Absatz 3 obliegenden Verbindlichkeit geschieht in der Weise, daß d« in de» Hochreservoir binnen 24 Stund» «folgende Einlauf von 600.000 Eubikfnß Wass« mittelst einer vor« der städtischen Bau-Deputation in Gemeinschaft mit den Organen der Gesellschaft vorzn- nehmend» Messung zu constüt'reu ist. Die Messung fiadtt nur in der Zeit zwischeu de» 1. Juli und 31. D«emb« statt.
V. Geg» Urbergabe de» Wnke» hat die Stadt (anß« b» übernommen» Passiven) den de« Ictieu. Capital »t- sprechend» vettag von fl. 3.150.000 mit laufenden 4 pCt. Znsrn vom 1. Januar 1875 ab au die Gesellschaft zu zahl», welch« sich jedoch in dem nämlich» Verhältnisse vermindert, in welche« da» fehlmde Waff«qnautum etwa gn Na von der Gesellschaft zn liefmrd« Quantum von
»00.000 Cnßikfnß steht. Vor dieser Zahlung hat dir Quellwasserleitung die Erfüllung all« stipulirten Bedingungen nachzuweisen. Wa» die Angestellten d« Gesellschaft anlangt, so ttitt die Stadt in den «tt Her» Bau» Inspektor Carl Friedrich bestehend» Dienstverttag ein, und übernimmt da» gesammte übrige — auf Kündigung angrstellte — Personal der Gesellschaft nach Maßgabe seiner Dienstverhältnisse. Die Gebrauch»'Ordnung und d« Waffergeld Tarif vom 18. Juni 1871 bleiben auch nach der Uebernahme bi» aus Weitere» besteh».
Art. VI. betrifft die Auflösung der Gesellschaft.
VII. Sofort nach Genehmigung dieser Bestimmungen durch die städttsch» Behörden und di« General-versamm- luag d« Quellwasserleitung stellt die Stadt dem ver- valtung»rathe b« Gesellschaft zin»frei an» derRechnei- Kaffe folgende Beträge gnr Verfügung: a. fl. 350,000 al» Gegenwerth de» nicht begebmen Theile» de» Priorität»- Luleh»», wovon jedoch diejenigen Bettäge in Abzug komm», welche die Stadt bi» dahin auf diese nicht begebenen Priorität». Obligattonen vorgeschoffeu haben wird. Die sttpulirt gewesene Verzinsung nvd resp.Kändbarkett der lrtzt«wähuten Vorschüsse kommt in Wegfall; d. fl. 100,000 al» bi»her ungedeckte» Erfordrrnitz für die Vollendung»- arbeitm; c. fl 163,000 al» Vorschuß auf die Activen d« Gefellschaft, insoweit solche in später zu reolisirendeu Grundstücken, Materials arräthrn, Abgaugästutzen, Woffermeffern, Inventar und dergl. oder in Auästäuden für Hau»leituugen bestehen; ä. denjenigen Vettag, welch« al» Spielraum auf den Kost»vorauschlag gestattet ist; bei etwaiger Inan- spruchnahme diese» Credit» hat die Gesellschaft den Bedarf zu begründen; 6. ferner die zur Befriedigung von Entschädigung». Ansprüchen «forderlichen Deckmittel, insoweit solche den vorgesehenen Bettag von fl. 200,000 übersteigen würden; k. ferner die zur Verzinsung de» Actieu.Capital» pro 1874 nnd dr» begebenen Theile» de» Priorität»«Aulehen» pro 1874 und 1875 erfordrrlichen Summen, abzüglich de» Betrage» der reinen Betrieb».Einnahmen pro 1874, welche Bettäge bereit» am 1. Januar 1875, resp. au d» betr. Fälligkeitäterminen der PrioritätSzinsen au» der Rechnei- Kasse zur vnfügnog gestellt wnden.
VIII. Gleichzeitig mit Genehmigung dieser gegenwärtigen Bestimmungen gehen die bi»h« in der Stadt liegenden Röhren der alten Wasserleitung, sowie da» Hochref«voir am Hainnwrg und die Gallrrien der ält«eu Leitungen bi» zur Uebrrgabe de» Werke» in die Beuutznng der Gesellschaft üb« und werben die Ltttuugen der Seehof»- und KuoblauchSqnellru, sowie die bestehende städtische Pumpm- Einrichtung für Main Wass« außer Betrieb gesetzt; dagegen ist die Gesellschaft vnpflichtet, den Abonnenten d« alten Leitong da» Wasser noch bi» zum 31. März 1875 gegen Fortoutrichtnng de» seitherigen Waffrrgelde» zu gewähren. Zu Art. V. stellten die Herren Gebr. Reiß, Ph. R. S ch «i d t
und Soll Gähne folgenden Anttag: Die Generalversammlung wolle 1) an die Genehmigung der vorgelrgten Bestimmungen zn V. di« Bedingung knüpfen, daß di« Stadt nach Absotz folgende« Zusatze ihre Zustimmung «theile: Die Stadt ist verpflichtet, nachdem die Messung de» Woffrrzulanf» nnd die Vollendung deg Wnke» stattgehabt und nachdem von d« Gesellschaft die in V. 1. vorgesehenen Rachwttse «bracht u»d eveut. die in Absatz 2 vorgesehenen Berechnungen stattgefunden haben, denjenigen Aetto- nären, welche binnen ein« Frist von einem Monat nach Erfüllung dieser vorauüs'tzungen ihre Actieu annulden, dieselben zn pari resp. nach de« Wnthe wie er sich nach Art. V. dies« Bestimmungen «geben wird, nnt« Vergütung d« laufenden Zins» zn 4 */ 0 vom 1. Jan. 1875 an, abznnehmeu. Die Abnahme «ch Zrhlnng hat die Stadt binn» drtt Monaten nach Erfüllimg dch
