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Hsrvrme» d., reifenden Publikum be- mens zu empfehle», und dasselbe -er bestnrvg, Mchsteu und billigsten Bedienung zuoersicher». Hanau am arten Marz-820.

Herrla,

Post-Stallmeister.

Aaron Joseph Brill Jannuitz, 29 Jahr -alt, aus Preßdurg in Ungarn gebürtig, Eig­ner Sratnr, karre Dachsbeine, Halbstiefel, lange graue ungarische Hefen tragend, ge­wöhnlich ein Gellet und dunkelblauen engli­schen Ueberrock .mit gelben Knöpfen und ei-, men braunen Kirre mit grünem Belpel aus, «geschlagen, schwarz von Haaren, welches er auf Reisen gewöhnlich in einen Zopf wickelt» einen runden Hath, und schwarz seidenes Halstuch um den Hals; schwarzgelb hageren Gesichts, römisch langer Nasen, und tief im Kopf liegender Augen; har bei mir seit dem verflossenen Herbst bis daher als Schreiber gedient, indem ich ihn mehr aus Mitleid , als aus Nothweudigkeit angenommen, Tst am szten Febr. d. I. von hier nach Frank furt mit meiner Bewilligung gegangen, um sich eine andere Co-dition daselbst za suchen, uro selbst er einen falschen Brief unter meinem Namen verfertiget, und mir eine Parthieda- selbst liegen Habendes Makulatur treuloser Weise »erkauft hat» zugleich haben sich noch mehrere Schulden Äahier .von ihm entdeckt.- Er führt auch Pässe von hier «ach Frankfurt und wieder -retour., dann von Frankfurt nach Darmstadr und wieder rerour. Handelspflichr fordert mich daher auf, einen reden für die­se» gefährlichen Menschen zu warnen, damit niemand ihn Ln Dienst nehme» und zugleich niemand auf meinem Namen etwas geben, oder seinen allenfallsigen Briefen , dieser viel, seicht auf meinen Namen ausstellen mogle Glauben beimeffen soll, indem ich ansonsten für nichts gut! stehe. Wetzlar den »7ten März rzoo. - -Salomo» Büdge, Bü­

cher-Antiquar.

EdtktaL 4 Vorladymg.

Johann Valeminf Kirchner, weyl. Johann Georg Kirchners, Börgers uud Ackermanns allhier, Sohn, welcher den Zten November 1729. dahier m der kayserlichrn freyen Reichs­stadt SchwMfprth gebohren ist, wendete sich vor längop, als vierzig Jahren, von hier weg nach Holland und keß über ?o. Jahren lang nichts von sich hören, dahpr seine nächsten Anverwandte» um Verabfolgung der vor einigen Jahren bey dem Empfange seines Ver­mögens gestellten Caurion bitten.

Dirfemnach wird ermeldrer Johann Valen­tin Kirchner, oder, nach dessen Ableben, seine

j ehelrchen Lribeserben , nach Le« Rathsschlusse I vom ^lten dieses Monats, hiermit vorgrladsn, i binnen dreh Monaten entweder selbst,

! oder Durch eine» Bevollmächtigten sich dahier ! einzufinden und , wegen -es bisher verwaltet ! wordenen Vermögens, ihren rechtlichen An, j spruch auszufükr'en, widrigenfalls, nach Ver­lauf der dreimonatlichen Frist deren Verwand» ten ihre gemachte Cautioa zuröckg-seden und sie in dem ruhigen Besitz; und Ejgemtzume l dieses Vermögens ohne alle« Anspruch gelas- ! sen werden sollen, slgnataa Gchweinfurth, den 251«» Jede. igoa.

Canzley allda.

Sdiclal - Citarion.

Alle diejenige, welche an den hiesige« üt»- terthan und Beckermeißer Jakob Rücker, mit dem es zum Konkurs gekommen ist, Ansprü­che und Forderungen zu machen haben, sol­len auf Mittwoch den 9te» April «ächßbin Morgens-um 8 Uhr dahier erscheinen, solche schriftlich emseben und liquidiren, in dessen Entstehung aber ohne wslters von der gegen­wärtigen Conkursmasse präkludirr feyn.

Srldvld den t7len März- i8«o.

Iürstl. Ksenburg. Amt Ronuenburg.

E d i kt a l l a d u n g.

Nachdem Henrich Anton Kleber von Leihge« stern., in einem Alter von s6»7Jahrea, vor un­gefähr 27. Jahr -als Jäger.Bursche in die Frem­de gegangen, Derselbe auch seit der Zeit triff non sich hören lassen, UNS dann dessen nächste Anverwandte «um rechtliche Verfügung we­gen seines geringen Vermögen Antheils ge­beten haben; als »wird erwähnter Kleber oder dessen Erben edletattier -hiermit vorgelade«,

- «»kosnnerhalb z. Monaten entweder in Per­son oder durch hinlänglich Bevollmächtigte bei dadresigem fürstlichen Amt zu erscheine«, und über sein Vermögen zu difponiren, oder -im Nicht Erscheinun^s Fall sich zu gewärti­gen t daß «ach Maaßgad der vorliegenden höch­sten Verordnuusen von Amtswegrn vorgegam gen werde. Signat. Langgoens den i. Märt

. ilioo.

1 Fürstl. HeßischeS Amt Hüttenberg.

' j ^ C. G. von Zange n.

i Ein sehr schöner Lad-n vsrnen Heraus mit

- zwei darauf folgende Magazins, nebst Woh, i nung «nd mehrere» Bequemlichkeiten , wird

auf nächste Herbstmesse im Haus der Fra» Wb. King erlin in rm Echnurgaffe zum

1 weitern Berlednen freyund kann auf Ver­

lange« auch allenfalls jghrweiß abgegeben werden. __

Htkrbtt das Aegtßer voll vprlLtw Jahr