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»es kolken Verbrechers, Mb von inner» I zärtlichen Empfindungen gegen einen Kö­nig, welcher so viel Liebe undZ Wohlwsl, len über sein Volk ergtesset, enthalten. Er. versicherte, in dieser Treue für Ge. Mas. zu leben und zu sterben, wenn es darauf ankommen werde, Höchstders Ta­ge gegen jeden Innern und äussern Feind j zu vertheidlge». Der König antwortete ! In gleichem Tone der lebhaftesten Rüh­rung und des innigste« DankrS. — Lord Gt. Vincent befindet sich mit der grossen Kanalffotte zwar noch zu Torbay; sie hat aber den Anschein des nächsten Auslam

ß vs, und zwar in die Gegend vor Brest.

iesem Oberbefehlshaber ist die unum­schränkte Gewalt erthetlt worden, bei vorfallenden Meütrretrn, auf der Stelle zu richten.

Berlin, vom z».Mai.

Es wäre schwer, die Verhältnisse un, sers Hofes mit dem Rvss scheu aus allem, wrs vorgeht, bestimmen zu wollen. Die Audienz des Ruß. Gesandten bey Leber- grbung feiner Beglaubtgungsschrtft ist »icht feyerltchrr gewesen, als gewöhnlich, und daß Rußland sich an Preusseu anzu, fchltessen suche, ist bis jetzt wenigstens noch nicht ersichtlich. Für jetzt ist des hie­sigen Hofes Hauptaugenmerk die Ergan,

- zung feines Schatzes und die Abzahlung der Schulde« unter der vorigen Regierung; daher auch auf Einschränkung und Oeko, »omie Tag und Nacht gedacht wird. Die Preuß. Armer ist schön und vollständig. | Der König war mit der Revue sehr zu, frieden, vorzüglich mit dem hiesigen R, gtmente Gardes du Corps, welches feine Puppe ist. Er gab dem Kvmmarrdem des R-g., Obersten von Rabenau, den Orden xour le mörite» und jeder Kowpagnie 10 Beurlaubte mehr zu, welches für dre Ritt­meister «twaS Ansehnliches ausmüchr. Die KöniKtnn, welche sich in gesegneten Um­ständen befindet, bleibt währender AS, Wesenheit deS Königs, in Potsdam, und zwar zu Sanssouci.

PiartS, vom i. Inn.

Neulich wmdedte Diligence von Rouen von Rändern geplündert. Verschiedene

Bankiers von hier verlohren dadurch 48 tausend Livres, die ßch baar darauf be­fanden. Es ist nicht zu läugnen, daß seit dem röten Brümatre mancher erklär­te Feind der neuen Ordnung der Dinge nach Frankreich zurück kam. Durch viele zettherige Unordnungen bewogen, hat der PolizestVintster sich genöthtget grsrhen, ' folgendes öffentlich bekannt zu wachen:

„ Mehrere Personen, denen die Auswan, derung zur Last gelegt wird, hatten eine Aufsicht in ihren Kommune» erhalten. Es war anzuaehmen, daß sie säMmtlich diese Gunst auf eine W ise gedrauchen würden, welche ihr Unrecht gegen ihr Ba, terland vergessen machen könnte. Dies blieb aber ein dloser Wunsch. Der Ps, ltzetmintster, unterrichtet, daß sie die An, käufer von Nsttonalgütrr» prägten. Und sie zu schrecke« suchten, hat ihre Aus, Weisung vom franz. Gebiet besohle«, u. sie von Brigade zu Brigade wegfüdrea lassen. " — Von Grenoble melden Pri, vatbrtefe, daß Gen. Savournin in Su, sa etngezogr» ist.

Wtrzburg, vom a. Ju». ..

Heute Mittags u« halb 12 Uhr wurdt» vvn dem K K. Gen Hra. v. D^lla^lw auf dem Refidenzplatze vor einer ungenm, neu großen Menge Menschen und u ter Paradterung einigen K. K. und ftänki, fchen Kretssmilttacs, dem Hochfürßlich Wirzburgtf. Stabsmedtcus u. Prof. Frie­drich, und dem Hochfürstd Wi?zbur§.ff. Stadschirurgus und Prof. Brinrünghau, sen dkjrnisen goldenen Ehrenmedaillea angehäugt, die sie von dem K. K- Armee, kommaado erhalten haben.

Jede Medaille mit der ziemlich grosse» Kette beträgt am Werthe beyläuftg ros Dukat. u. hat auf der einen Sette das Bild, uiß v. Sr. Maj. des KatftrS, auf der aadern aber stehen die Worte: -Uge& Fide.

Regensburg, vom z Iun.

Kleine Partheyen leichter franz. Tru^ pea streifen in Schwaben. an der Tyr 0, ler Vräaze und bis ins Baysrsche umher; sie erfüllen die Gegend mit Furcht und Unruhe, und bewegen viele zur Flucht»---