zum Frieden , oder der FortsetzMg des Kriegs das tiefste Stillschweigen. Bloß ; in den Departements des Kricgsministers! Lomer kt ma» eine äusserer de ntli che Thätig--j feit, und es find viele Kouriere an die, KoMmandauten der auswärtigen Armeen! abgegangen. Man glaubt , Düroc- fey abermals nach Paris abgererset. >

Auffallend ist die Verminderung der! Stadsofficiere, welche durch einen neuen Beschluß der Konsuln bet dem ^egenwärtl. Aen Kriegsetat der Republik bewirkt wird. -Von dem - 3 . Sept. an sollen bei dem Kommando der mmtarifchen Divisionen nur noch 23 o Officiere an^estellt werden, nämlich 26 Divasionsgenerale, 50 Brigade, Keu»räle> 5 - komma; dirende Adjutanten oder r r ga'edh fg^ioa Adjntartten.

Am Een d: ist, Gen, Bertstier auf feiner Reise nach Madrid durch Bordeaux paft sirt. Die letzten Nachrichten aus Mar Lrid svrech n- von Änstaiten und Truppen- Hewegrmgen, welche einen Einfall in Por, Lugall anzukündigen scheinen; wahrschein­lich um eine Diversion Zu machen, welche die Engländer verhindert , ihre Landungs­projekte auf'den frsmöfischen oder hoüan, dischc n Küsten auszuführen» - Diese Nach­richten und B rehlers Reife stehen v.el- Zeicht nicht ganz ausser Verbindung mit einander

London, vom i 5 . Aug.

Wir staben noch keine Nachrichten von Den am verwichenen Sonntage von Par, mouth unter den Befehlen des Admirals Dikson abgesegelten Flotte». Sie hat ihre Richtung nordostwarts genommen, und ist: vielleicht bestimmt, die Sendung des Lords Whitworch zu unterstützen, im Fall der dünische Hof dir-Rechte des großbritta- mschen mißkennen wollte. Als neulich der dänische^ Minister Geniigshuung wegen dem Betragen der: mglischen Officiere for­derte,, wendete- Lord Greenville in der- Beantwortung die-Sache herum;, und för­derte Genuglhuung. von Seiten des Betrau gens der dänischen Officiere.

. Amsterdam, vom 26. Aug;

Die Engländer-haben vor einigen Tagen Men. hxftigM. Angriff auf die Igsel See,

la.nd unternommen ; ihr Bemühen war aber vergebens, gegen Abend mußten sie nach einigtm Verlust wieder abzreben, und ihre erste Stellung wieder nehnun. _ General. Dändels hat sein Hauptquar­tier Zu Alkmaarg sein Korps erhalt räa- lrch Zuwachs. Gen. Victor hat seine Stellung zu Beverwrck Dannemark rüstet sich völlig zum Krieg ; nächstens wud sich eine russische Motte mit der dänischen vereinigen. Auch Schweden rüstet eine Flotte aus^

Aus Spant en, vom ra. Aug. Nach öffentlichen Berichten ans Madrid, stak der Herzog von Angria und mehrere andere neapolitanische Emigranten, die nach Barcellona geflüchtet | waren, dra Befehl erhalten, das Königreich zu ver,-" laßen. Man erwartet aus Frankreich in Madrid französische Generale, welche die Landarmee organifireu sollen, und >er, nmtster, daß selbst. Berthier unter diesen sich befinden dürfte^

S t u r t g a r d, vom 29, Aug, Gestern Abends ist der französische Ge­neral Richepanft von hier nach Augsburg abgereifet, nachdem Mittags ein 00« General Moreau abgrschrkter Kourier bei ihm eingetroffen. ^ Das - Hauptqusr.er, das inzwischen in Kanstadt Lagerst nach Göppingen beordert.

A schaffen b ürg, vom 27. Aug. Der- Aufkündigung-des Wassenstillffan,' des zu Folge, find gestern ln der Nacht schon einige- wohl befpan ce Wagen zu Diensten Ihrer Churfürstl. Gnaden von Mainz nach. Wirzburg, wo Hvchdieselben sich-befindend in Eile abgegangeu. Was . weiter geschieht, muß die Zeit-lehren.

S X r a sdu rg, vom 27 Aug.

B. Duro: hak unserer Reaienrn» dis ihm vom Grafen D'hrbach zugestellte Ulkft- matum des Wiener-Ho^'s überbracht; dasselbe scheint aber nicht nach- -Wunsch ausgefallen zu seyn; denn nacy-lanZM Berakhschlagungeu -d.ee ^onsulerr, chr dem Obergeneral Moreau sowohl, alv, wie es helft, auch oein Obergenecal Bruue^n ImLten, Befehl gegeben worden, o Waffknstillstaud aufLüksindrgen. Indem