Staök Lüneville und des' ganzen Meurthe- F Vepartements ernannt: Es wird ernTele,!» Kraptz daselbst crrichfet. — Von den zw« den, Festm bestknurrten Geldern har der« Munster vom Innern »5000 Franken unter« dir Invaliden austheilen lassem Jeder ig vekam 3 Frankem w
Der republikanische Korsar,, la Gnepe,! wurde folgender Gestalt eine Beute ders Engländer. Ns diese vor Vrgo erschienen, Zag er vor dortiger Rhede^ Er hakte keine a-ndere Wahl,, als den Schutz der Kanonen in 'der Bucht zu suchen. Dort tbat er den ganzen -Tag den tapfersten Widerstand ; als aber die Nacht einbrach, gerieth er auf einmal in einen Unfall 1 Ovn 20 englischen Schaluppen, gegen die er sich bis auf den letzten Mann mehrte. Der lHeind sprang endlich über Bord, und 1 3 oo Mann richteten eine schreckliche Nie- i Vertage an. Der Kommandant und der ! zweite Kapitän fielen. Allein'jeder Fran -1 Ws wurde gewiß mit 2 Engländern be-! Zahlt. Die feindliche Flotte, 67 Segel stark, war Anfangs dieses Monats noch ir dieser Bucht stationirk.
Ein Schreiben von den Küsten der ehemaligen Bretagne meldet den gänzlichen Abzug der Engländer von Quiberon und j Belle-Isle°. Gestern kam die- Post von! Zs-le de Dreu wieder an.. Der Patron des j Postschiffes und verschiedene Personen von ! Ler Iiftl haben versichert, daß in der j Nacht v?'M ,8ten auf den igken ein engl. s Matter de in der dortigen Rhede vor Anker ? gelegenen ei üblichen Schiffen Herr Befehl! überbracht habe, nach England zurück zu ! kchterr. Die Engländer hatten noch viele! Wallerfasscr auf oem Lande, um sie zu[j füllen ; diese- wurden aber leer wieder ein- il ge/chifft; Sie Engländer- waren alle sehr« lchstig, und sagten, daß wir Frieden hät, j« reu, und dass- sie nicht mehr auf die Infel :j Zprnmeu wÜ! dem. Zwei andere Kutter s segelten an der Insel vorbei', um die übri- H gen Divlfisnen aufzusuchen, und ihnen J diec nämlichen Befehle zu übcrbringen. « Ich have auch die Mannschaft einer Schass lsrppe? von' Belle.-Isle gesprochen; viesr» tzLk mich gMchML vetfichirr,, düß,'d;K.'ä
Engländer verschwunden feyen; sie mir übe-dem gesagt, daß die Küsten vom BetteJsle und Quiberon mit feindlichen Leichen bedeckt feyen.
A us F r g n k e n, chom r. Oct.
Die Franzose besetzen ihre alte rnneges' habtr Linie auf dem linken Mainuftr, wie zuvor, und e weitern selbige vielmehr mit Jnbegrif Bambergs. Gen. Sercharn ist von Ebrach nach Bamberg gegangen, und am 3 o. kamen 2 fr an;. Offiziere nach Würzburg, m-d besprachen sich mit dem Kom, Mandanten, wahrscheinlich wegen der neuen Demarkationslinie. Die kaiserl. und Reichstruppen, die indem Wnrzbrm gischen und Bambergrschen auf dem rech, ren Mainuftr zu stehen kommen, werden,, auf L0000 Mann vermehrt..
Bamberg, vom So: Sepk.
Es ist irrig gemeldet worden, daß der f f. Gen. Major Graf von Dietrichstein in Pensionsstand gesetzt worden. Dieser General wurde bekanntlich feit 5 Iahrem in verschiedenen militärischen und polifir fchen Sendungen verwendet,,und erhielt kurz nach dem Anfänge des gegenwärtigen Feldzug.s von Sr.. Maft die Anführung einer Brigade ,, welche Bestrmmung aber, durch eine bald darauf erfolgte besondere allerhöchste Verfügung, dahin abgeandert worden ist, daß er sich mit Aufträgen D ' Sr.. Churftrrstl.. Durchl.. zw Pfalzbaiew begeben mußte, wo er wirklich noch fort- fahrend die auf die gegenseitigen milit rischen Verhältnisse sich beziehenden Ge-'
, schäfte besorgt'. — Schon vor einigen Tagen «st der F. M. L. Fürst von Rerzß, welcher wähtenv dem letzten Feldzüge- einen Th eil der österr Armee mit so vieler Auszeichnung anführte,. aus. Tyrok in: Graiz angekommen..
Augsburg, vom 29» SeM
Am 1. Aerober werden zu Ulm alle von der Garni on noch übrig gelassene Gebens- vorrache au d e Meistbietenden veckauft. Gestern ist. bereits ein Theil der Meream- fchen. Lerdgüide hier eiugetrofM, der Obergcucral selbst wird nächster Tagen ankommen. Ls hcrßr, die U.mer Garnifsu werde den. nächsten Weg über

