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Lnfrm OeuerstrL Vater, den gewesenen ^ chtestgen Handelsmann und Senior einesi Löblichen bürgerlichen Collegii derer Her I Ten N euner, Hekrn Johann Jakob S e u fff"e r h e l d t, im besten Jahr sci.^'6 ruhmvollen Lebens , an elner Brustkra t- Heit, aus diesem Zeitlichen zu sich in drei frohe Ewigkeit adzurufen. — Wer den I Seeligen kannte, wird mit uns den rie-! fen Schmerz empfinden. — Allen hie fr, i gen Freunden , die wahrend feiner Krankheit so warmen Ankheil au fernen Leiden genommen, statten wir den verbindlichsten Dank ab, wünschen von Herzen, daß Sie der Höchste vor dergleichen traurigen Zufällen in Gnaden bewahren wolle, und emfehlen uns, unter Verbittung aller Beileidsbezeigungen, Ihrer fernernFreund, Lchaft.
FraEfurt den Ziten Oktob. »3so.
Des ftelig Verstorbenen hinter/ laffene Wittib und Söhne
Catharina Elisabetha SenffM heldt, gebohrne Eyfriedt.
Johann Georg Seufferheldt.
Marquardt Georg Seufferheldt.
Lud wig Franz Seufferheldt.
A ver tif *era eni «T
A. Freiherr von KniZge, Geschichte des «rmen Herr« von Mildenburg z Lheile. 2te verb. Ausg. 8 Haunover - Rrhlr. 20 gr. oder § fl. i« kr.
Leider iß es in uuserm Zeitalter für eine« Roman Empfehlung genug, wenn er vre Phantasie und die Neugier des Lesers, bis zu« Ende, gespannt erhalt. — Dieses gewöhnlichen Aushängeschildes bedarf der gegenwärtige nicht. Knigge, der tiefe Menschenkenner malt dann ein wahres, treffendes Bild des Lebens, mit allem Reichthum feiner, Originalität, feines Witzes, feiner hrnreisseaden Darsteüvngsgabe, welche alle Menschen von Brldusg und Gefühl unwiderstehlich fesseln Eer Satz: handle immer weife und redlich , so wrrst du glücklich seyn, und alle Derne guten Zwecke erreiche« können, iß das wichtige, gehaltvolle Thema, welches man hier fv meisterhaft aasgrführi findet.
In Frankfurt a/M zu bekommen in der Behrensfche n Bu chhandlung._
Handbuch der Artillerie zum Bortrag wie ram Grlbfiuuterricht von F. K. Schlei- Äes u» s. f. mit Mpftr», gr. 4. Mar
burg in der neuett aka-emlschen Buch- Handlung, 1 Rthlr. 12 ggr. w
Der Verfasser dat^ sich bemüht. Körte, DevtttLkrrt, Bollstandrgkett, Ordnung Gründlichkeit «ud praktische Brauchkarkea mit einander zu vereinige», und di» Urthev ke mehrerer gelehrten. Blätter reigeo, daß dieses nicht ganz unglücklich geschehen iß. Man findet also hier die Lehren der Artillerie und der hierin vvrksmmruden Segeustän« de aus ihren physische» «ud msthrmacischku Gründen entwickelt; alle beim GrschL«, Mine« u. s. f vorkemmende Berrch-mn-en deutlich ausgeführt; dre.zur Ausübung erfvr» derlicheu Arbeiten praktisch beschrieben. und durch wirkliche Beispiele oersiunlicht, auch wird dabei eine riemlich vollständige Geschrch- te und deutliche Beschreibung aller, sowohl vor dem Gebrauch des Schießpulvers u» Kriege, wie uachher in den n«uern und nraepe« Zelten üblich gewordenrn Maschinen, uid anderer in der Artillerie vorkommenden Gr, genständen geliefert, und überall die Schrcs« reu nachgewtesen, aus welchen sich jeder, fo vollständig, wie er will, von den emtslnm Gegenstände» unterrichten kann._
Cit«tio Ediätlif.
alle diejenige , welche an dem im hochM, chrn Regiment Garde stehende« Sekoud,H,«, te- ant Carl von Geusau au- irgend eucm Grund rechtliche Forderungen ru habn vrr, meine»' werden hiermit eäi^ürcr den, um dieselbe in termino peremrorio Kirn Wochen den 5ken Nov. 2. c. beim Regirren;s, Krregsgerichr «nzuzeigen, «ud ;u begründsn» im AusbleibungSfall aber zu gewärtigen, saß sie damit weiter nicht gehört, sondern von diesem Verfahren adgswiesen werden sollen.
Cassel den rgten Oktober - 8 oo.
Hochlvdl. Regiments Garde Kriegs gerichr daselbst.
C. v. RotSmaun,
Generalmaior und Kommandeur«
Arßenms,
^ ^Garn. Auditeur.^
3 « der Nacht om^> Uhr ist den zostsn Qkr. dem JvhanaeS Bell r« Obererlenbach eru Pferd aus dem Stall» nebst einem halvlrdm aes Kummet «uv » Augkerten gestohlen Worden. Das Pferd ist eia schwarzbravver W«/- lach 16 bis 17 Faust hoch, auf dem Kopf er« kleines wersseS Sterngen habend, rrndz am dem Rücken einen Kneul vom Sattel seors^r und breit vom Kreuz. Wer solches wieder dringt, oder Anzeige davon macht, hat von dem Eigenrhümer JvhanaeS Bell er» ausehn, li ch Douceu r za gewatten.
MrrHei eine Beilage^

