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fett haben. Die Frsnzofen feuerten von gestern 3 Uhr bis heute gegen 12 Uhr aus kainer Kanone mehr; man sprach hier sehr verschieden darüber; allein das unerwar­tete abermalige Bombardiren, welches nun wieder den ganzen Nachmittag fort- Lauerte, erklärt, daß die Franzosen Ernst gebrauchen. Nach Aussage franz. Offt- totere, dürfte wohl die Vestung bloß durch Hunger gezwungen werden. Heute wurde abgelöst. Es kam das 12 Tage lang un­ter freyem Himmel gestandene 3 te Ba, tatü. von der oken Haibbrtgade hier in Be­satzung, wogegen das 3 teBataill. von der Sten Halbbrigade von den Gallobatavis. Truppen wieder auf die Berge zu stehen kommt.

Bern, vom 9. Dec.

Aufbesondern Befehl des GeneralMont- choisi, ritt vorgestern der Gen. Adsut. Gui- tard nach Lausanne, woselbst dis Unruhen täglich bedeutender werden. Der Inten­dant vom Zeughause in Morfee, wo nebst So Kanonen, eine grosse Menge Pulver ^vorrathig ist, soll zu den Insurgenten ge­hören. Gestern sind mehrere helvetische Truppen aus Wallis gegen selbige an- gerückt.

Nach einem Züricher Bericht, sollteein grosser Thetl der Bündtne» Armee seit ei, nigen Tagen mit Sen Kaiserlichen im Ge­fecht seyn.

, EopenHagen, vom 6: Dee. '

Der Obrtstlieut. Fursmann, welcher aiü Vorigem Dienstag als Kontier von St. Pe, tersburg hier angekommen ist, wird dieser Tage wiedevvon hier dahin abr-isen. Seine Sendungen beziehen stch aufdie Verhand- .lungen der nordischen Höfe zur Behaup­tung der Neutralität zur See. — Im Frühjahr wird eine dänische Flotte aus­gerüstet werden.

H e l fi n g ö r, vom 6; Des.

Am 3 ten kamen hier die beiden engste fchen Fregatten, Latona von 36 und De, stree von 44 Kanonen, an. Sie sind nicht langer als 4 Tage von Aarmouth unter- Wegs gewefem Sechs andere englische Fregatten werden noch in kurzem hier er, wgrret.

Am st e r d a m, vom 6. Oec.

Die Handlungs, und Schifffahrts-Com, mitte hat unserer Municipalikät die Ab­schrift eines Briefes zugeschickt, dem sie an den Dtrector van Swinden über die erschreckliche Theurung der Lebens, Mittel und über die Nothwendigkeit, den ärmern Bürger zu erleichtern, geschrieben hat. Sie zeigt darin, daß Hafer, Ger, sie, Erbsen, Bohnen, Perlgraupen u.s. w. während der Einstellung des Ausfuhrver­bots viel theurer geworden, und daß folg, lich die Einstellung des Ausfuhrverbot- die ungeheuren Preise verursacht Habs. Sie sagt babey: „Oie Ausfuhr geschieht nach dem Feind, der auf Kosten unserer Wohlfahrt und Nothdurft einen Aufstand bey sich verhüten und solchen zu uns zu versetzen trachtet. Täglich gehen Schiffe von hier mit Warzen nach Emden, deren eigentliche Bestimmung aber, wie man sich moralisch überzeugen kann, nachEng- land ist.

Das Direktorium hat hierauf ein merU würdiges Schreiben über diesen Gegen, stand an das gesetzgebende Korps erlassen. Es erklärt 'darin r „Gesetze gegen die Ausfuhr der Lebensnmtel nach, temoit, chen Lauben, besonders nach England, wären feit 1795 vorhanden. Die erlaubte Ausfuhr nach neutralen Häven geschehe öffentlich, in Folge der verordnungs- mäßigen gerichtlichen und eidlichen.Er­klärungen , daß die Ladungen wirklich dach nechralen Häven gehen sollten. Aber da fanden sich täglich schlechte Menschen ge­nug, die wissentlich und vorsetzlich falsche Erklärungen beeidigten, und dre Obrrgker, ten, vor weichen solche Erklärung» n ge, schätzen, schienen sich wenig um die Wahrheit oder Falschheit solcher Eide zu bekümmern, bl-iebr also nichts übrig, als alle Schifffahrt und Fifcherey zu ver­bieten, und däs könne man nicht, weil es ein Todesstretch für dieses Land seyn würde. . * *

In England herrsche jetzt grosse Stok, l kung im Geidumlaure; man ersetze die klingende Münze durch Papier oder Bank, jß »ett», Rai, für- «Iso Ln»!a«d tiim