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80.5a«. 81.3a«.
30. San. 31. San
«mstirdam, 30. San. 31. San.
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105% I0B% Sffb 107% 101-/6 0 Pq>i - 13% fing«
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Passiva,
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Russen ton 1871
84—, ton 1873 83%.
Newyork, 30. San. 31. San.
80. Sau. 81. gan
11
897000
1.49
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Frankfurter Börsenberichte.
besserten.
Ham Transatlantischen deS
chtfffahrtscompagmen fmb rot* letzt informirt, wir
RMI
3,496,500
1,088,900 +
1,714,300
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San 18M 55%
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Spanier..
1885er Amerikaner
K°lun° j S°rtschritt7.
lutn urintünnii*« re” ,6ou,fett um, Siebrnbürger, Rudolf und Nördwest zum ursprünglichen er^telten eine größere Erhöhung, sowie Elisabeth sich
Stalicncr
Lombarden....
Silber ......
Spanier ton 1869 Wechsel Frankfurt
1864« Loose ... Wechsel per Wien Neue Russen ... Türken .....
Wafferstauds-Nachrichten.
Frankfurt, 31. Jam, Morgens. Mainhöhe 1,0*.
Mainz, 31. Jan., Morgens. Rheinhöhe 1,65.
Caub, 80. Jan. Rheinhöhe 6 Fuß 2 Zoll, gest. 2 Zolll
Köln, 30. Jan. Rheinhöhe 3,69 Mir. ---- 11 Fuß § Zc
12’» 12% 99’»
Die etwa« ungünstig lautenden politischen Depeschen haben wohl in erster Reche ein Schwanken der Spekula- tionstenbem «ernnrnfit, In dieser Beziehung war
Berliner. Platz, an wrlcheni
165% 105% 105%
4.84% 108- UUfo
9%
107%
104%
13% 12% 26* 26%
32,700,000 —,2,566,600
5,761,700+, 1,050,100
412,500
B. 31, Jan. (Privatdepesche der Frankfurter
Zeitung.) Im heutigen Allottment wurden L. 41,000 auf ’ Calcuttq, L. — auf Madras, L. 88,000 auf Bombay. Alles »oll zugetheilt. Minimalpreis 1 Sh. 10 Pence.
L. gebt, 10 Uhr 20 Mur. AnfangScourfe. Credit Staatsbahn —, Lombarden 78.—, AngloaBank 77.50, Galizter —, Rapoleonsd'or 9.79%, PapierreiUe —. Silberrente —, Reichsmarkscheine—» Goldrente —. Matter. n. "5*;*!' 12 Uhr 5 Min. Anfangskourse. Credit
244.50, Staatsbahn 395.—, Lombarden 129.—, Diskonto» Commandit 109.50, Reichsbank 156.25, 1860er Loos, 99.50, Rheinisch« Eisenbahn 109.25, Vergisch.Mürkische 78.75, Lökn» Mindener 100.50, Galizier 85.75, Laurahütt« 66.—, Türken —, Amerik. fund. —. Eoldrente 61.30. Schwach
z Wie«, 1. Febr., 11 Uhr 20 Mm. (Privatdepesche der Franlfurter Zeitung.) Jnformirterseits glaubt man, di, Außig- Teplitzer Bahn werde trotz eventueller Nichtbewilligung der Steuerfreiheit durch den Reichsrath daS Dux-Bodenbach-Geschäft machen, weil sonst daS eingeleitete Finanzgeschäft mit der Leip, ziger Creditanstalt wesentlich alterirt würde. — Die »Reu, freie Presse* meldet: Die Bewilligung Pariser Cotirung der österreichischen Goldrente erfolgt in den nächsten Tagen.
22000
13000
5000
6.10 6.10
60— 60—
Berloosungen.
Vesterretchi ch« 300 fl. »Sooft vom Jahre 1860. ^Ziehung am 1. Februar. Gezogene Serien: Nr. 70 213 302 797 993 1224 1310 1350 1545 1752 1875 2000 2797 3221
3222 3949 4020 4318 4695 4.709 4856 5162 5228 5510 5562
5697 6088 6565 7812 8028 8358 8524 8749 9002 9433 9454
9966 10059 10062 10296 10707 10733 10981 11306 11317
11383 11506 11579 11710 11832 11840 12151 12210 12417 12479 12580 13096 13320 13622 14140 14169 14246 14830 14982 15138 15356 15383 15571 15631 15708 15768 16117 16829 17001 17034 17999 18115 18196 18208 18606 18673 «31° SK rH91hr £ie Prämien.Ziehung S am 1. Mar dieses Jahres statt.
(A u S B r es l a u) berichtet man von mehreren Zahlungs» emstellungen, welche dort in diesen Tagen stattgefunden haben und die um so mehr geeignet find, einiges Aufsehen zu erregen, als sie ausschließlich der Waarenbranche angehören u.d zum Theil wenigstens Firmen betreffen, die in Breslauer Geschäfts» kreisen bisher durchaus angese^n waren.
Stand der Frankfurter Bank am 81. Januar 1877.
y. «öl«, 1. Febr., 11 Uhr 25 Min. (Privatdepesche der Frankfurter Zeitung.) Alle AufstchtSräthe der Rhein. Effetten- dank sind gänzlich sreig,sprachen, nur Hom ist zu 2 Jahren 10 Monaten verurtheilt.
.*) Wiederholt weil nur in einem Theil der Auflage bet vorigen Rümmer abgedruckt.
Xbatyn
„ *. N.;
«eggen Sannau
» März .
. Mai ..
Die noch nicht fällig«, zum Jncasso gegebenen inländischen Wechsel betragen 3,413,622.80
Zinsvergütung für Baardepositen.
Die Frankfurter Bank vergütet auf Einlagm mit festen Ter» «men oder Kündigungsfrist
auf 15 Tage I%%
„ 1 Monat 2%
Havanna-Zniker .. Gctreide-Kracht. . . Schmalz Speck Baumwolle-Zufuhr I vorn Tage ..
r Ans fuhr nach |; Erogbrit.
, , nach dem Connneni
H ^Lbochmmifutzr i 11 Unten .
O Lochen-Aus s. ji vaLGroßbr.. I • v. d. Contmeut
I Lbwyork....
II
litt. Schatzbonds „ dto. 2. Em. Ungar. Aul. v. 73. Semi. Prior, alte. , dto. neue. Erie-Lahn ....
Nachruf.
Am 30. b. Mts. verschied
Hm Isaac Krenigswarter.
Der Verewigte hat sich durch Mitbegründung der Arthur und Emil Königswarter'schen Nnterrichts- und Studienstiftung, welche durch Förderung des Unterrichts und der wtssensch Etlichen Bildung in weiten Kreisen der hiesigen Bürgerschaft ohne Unterschied der Konfession reichen Segen verbreitet, ein bleibendes Denkmal errichtet.
In der Verwaltung dieser Stiftung war er uns durch seinen mit Milde und Menschenfreundlichkeit gepaarten Gerechtigkeitssinn ein leuchtendes Vorbild.
Er war ein hochherziger, edler Mann. Mr werden ihm immer ein ehrendes, dankbares Andenken bewahren. 2494
Frankfurt a. M., 31. Januar 1877.
Die Verwaltung der Arthur und M Königswarter’schen Unterrichts- und Studien-
Stiftung.
Bürgermeister Dr. Berg, Justizrath Dr. Manhayn, Direktor Dr. Mommsen, Dirrktor Dr. Barwald, Franz Borgnis, Adolph Goldschmidt, Theodor Stern.
*B* Varis, 31. Son, 3 Uhr 4v Mn. (Privatdepesche der Frankfurter Zeitung.) Mobilier ErpagnolS 610.—, Ottawa«. 6mtf 895.—, Rordspanier 280.—, Carragossa 837.50, Suez 680^-. Wechsel auf London 25.15. goutier 620.—.
B ä W aris, 31. Jan., 11 Uhr 15 Min. (Privatdepesche dar Frankfurter Zeitung.) Abend-Boulevard. SpCt. Rente 73.55 Reue« Anlehen 108.15, Türken 13.15, Sgyptie» 251.25 Italiener 72.70, Staatsbahn —. Still.
• B. Rotterdam, 81. Jan., 4 Uhr 15 Min. (Privat» depesche der Frankfurter Zeitung.) Zinnauction. 19,760 Blöcke Baue« 43%—44% fl. Mittelpreis 44 fl. Alles verkauft.
'Pest, 81. Jan. Productenmarkt. (Schlußbericht.) Usance* Warzen fl. 12.50—12.60 ohne Kauflust. Uebriges schwach. Waiz« Qualität 72’119 fl. 12.10—12.25, dto. Qualität 78'/., ft. 13.20—13.25. Roggen Qualität 70—72 ft. 9.70—9.90. Gerste Qualität 62—63»/.. fl. 7.30—8.55. Hafer fl. 7.65-7.85, Banater Mai» fl. 6.10—6.20. Spiritus fl. 30—30%. Rüböl fl. —• Hirse fl. 5.65—6.—, neue fl. 5.50-5.70. RavS fl. —. Schnee.
'Wirft, 81. Jan. Staatsbahn schlossen officiell 239.50.
'London, 81. Jan., 12 Uhr 30 Min. 1871r Russen 83%, 1872er 83%, 1878er 88. '
'Wierr, 31. Jan., 6 Uhr 10 Min. Credit 148.30, Staatsbahn 239.50, Lombarden 77.50, Anglobank 78.—, Galizier 208.—, Rapoleonsd'or 9.78%, Pqpier-Rente 62.85, Reichsmarkscheine 60.20, GoNrrente 7440. Schwächer, besonders Renten.
Low-Middling April-Verschiffung 13"/».
Eie Dampfer »Krrsia* und .Moravian" sind angenommen.
.31. Jan. Abeudbörfe. Degen» Ereditaetien 122%, 1880er Loose 99%, Silberrente —-, Papierrente ---’i. .Staattb ahn 496-, Lombarden 161—Schluß matt
Glasgow, 31. Jan. Robeisen. Warrants 56.7.
London, 31. Januar. Getreidemarkh (Schlußbericht.)
Walzen unverändert. Angekommene Ladungen ruhia. Preise nominell und unverändert. *
, <„ " wu# ist uu; eint wei ere e
?.2anße ".'cht zu rechnen, als die Staatsbank P"v'".r'F>lialen diese Titres j
»«saufe bringt.'
1.49 1.49
19% 19M II
feilen uns die nachsirhen»en Details darüber imtzuthnlen : I und Württemberger Veremsbank */< pCt., dagegen verlo- Die Hamburg.Amerikanische Packetfahrt. I ren Darmstädter 1 pCt. sowie Bankverein '/» pCt.
welche den Dienst nach Newyork Für deutsche Anlagefonds lagen größere Kaufaufträge, und Westindieu vermittelt, haste auch in 1876 unter der von denen besonders 4proc. neue Bayern, 4*/»proe. neueste Ungunst der merkantilischen Verhältnisse sehr zu leiden Württenberger und 3prcc. Sachsen profitirten. Amerika- und ,st nicht in der Lage, eine Dividende »ertheilen zu konische Fonds notirtrn mit Ausnahme von 87erund85er rönnen. D,e versicherte und eingezogene Summe für ver- Juli, welche sich etwas besserten, schwächer. Russen haben loren gegangene Schiffe wurde benützt, umPrioritäten ein« I sich circa IpCt. gehoben, auch Spanier behaupteten die zulosen und den Ausgabeetat zu erleichtern. Würde es Besserung vorgestern Abend. Oesterreichischc Renten a«-
zu einem Kriege im Orient kommen, so dürfte bi? fangs schwächer, befestigten sich bei belebten Umsätze» im Gesellschaft em ziemlich gutes Geschäft machen. Im Krim» Laufe be8 Geschäftes.
fttege finb bekanntlich die betreffenden Fahrzeuge zum Bon Mortgagebondz bleiben beide Washington, sowie Zwecke von Truppentransporten zu exorbitanten Preisen Pacific Missouri besser, dagegen Central und So th Mis- vermiethet worden. Die regulären Aussichten der Gesell- I fouri matter.
schäft sind natürlich etwas weniger günstig. — Die Ko«- Russische Pfandbriefe hoben sich % pCt.
!*’*' .to“t9e *>en Dienst nach afrikanischen Häfen I Loose beliebt und namentlich Bayrische und Badische mindestens SpCt. Dividende Thalerloose, 1864er, Kredistoose, 1860er und Ungarloose
""theilen können und find deren Aktien in der Folge zu höheren Coursen gesucht.
sudamerikanische Li- Von österreichischen Prioritäten erlangten Zproc.Lom- Nlordentluh günstig entwtckeü, und breitet bardische, Ergänzungsnetz, 9. Staatsbahn, Albrecht, fAnf^oTn/n die Gefell- Franz Joseph, Linz Budweis, Kascha» Oderberger und
e“ra massigen Fonds von vier Millionen Mark, der erste Elisabeth Erhöhungen.
sich m 1876 entsprechend vermehrt haben wird. DieGe- 1 - • -- - --- M - I
sellschaft läßt jetzt, da sie mit ihren eigenen Schiffen schon längere Zeit den Dienst nicht mehr bewältigen kann, ein
I neues großes Schiff bauen, dessen Kosten dem flüssigen Fonds cntnommen werden sollen. — Die Deutsche Dampfschiffg.Rhederei vermittelte den Dienst nach China und verchattert auch E chiffe; beide Branchen waren jedoch von geringem Erfolge begleitet, weßhalb wohl keine Dividende zu erwarten ist.
. (Russische Anlehensversuche.) Wie die m finanziellen Dingen gewöhnlich sehr schlecht unterrichtete »Köln. Ztg/ meldet, verlaute in Paris, daß die russische Regierung wegen einer größeren Finanzoperation die Ver» Handlungen in den jüngsten Tagen soweit gefördert habe, daß sie dicht vor dem definitiven Abschluß stehen, und zwar würde daS Haus Rothschild als der voraussichtliche Contrahent dieser Anleihe von sehr großem Bettage be» zeichnet. Von anderer Seite wird die Nachricht bereits dementttt. Reue russische Staatsfonds dürste das Publi. kum jetzt ebenso wenig goutiren, wie neue Pfandbriefe jenes Landes, trotzdem wie aus unserm Artikel: »Vorn russischen Geldmarkt" ersichtlich ist, Petersburger Finanzkreise sich merkwürdiger Weise schmeicheln, daß die neuen russischen Centralboden-Pfandbriefe selbst von den französ. Kapitalisten gekauft werden würden.
(Rheinische Eisenbahn.) Nach den Dar» stellungen rheinischer Blätter erscheint die Angabe des 187Ser Berichtes, daß die Dividende von 1876 nicht viel unter 8 pCt. betragen werde, wahrscheinlicher als die neuerdings coursirende, nach welcher wiederum 8 pCt. vertheilt werden sollen.
(Nürnberger Vereinsbank). △ Nürnberg, 31. Jan. In der heutigen Sitzung des Aufsichtsrathes berichtete bte Direktion über die Geschäftsergebisisse bc3 Jahres 1876. Der AufsichtSrath beschloß dann nach sehr reichltche, Notirung des Reservefonds, welcher hiedurch auf ca. 200,000 Mark gebracht wird, der Generalversammlung die Vettheilung einer Dividende von 6 Prozent vorzuschlagen*
(Frankfurter Bank). Nach dem neuesten Ausweis nahmen der Metall» und Preuß. Notenbestand um M. 2,704,100 zu, die Wechsel dagegen um M. 2,666,600 ttb. Andererseits hat der Lombard eine Vermehrung um | SK. 1,050,100 erfahren. Unter den Passiven figmiren die ! tägl. fäll. Verbindlichkeiten mit einem Plus von Mark 1,796,000. Die ungedeckte Notenmenge beträgt M.6,980,400. I (Von der Berliner Börse.) Die gestrige Mimo Regulwung m Berlm hatte die momentane Zahlungseinstellung einer dortigen SpekulationSfirma [R. L.J zur Folge, welche stark in Russischen Papieren, tu Oesterreichischen Goldrenten und in Italienischer Rente ä la Baisse engagirt war. Wenn die B B. Z. bei dieser Gelegenheit auch von Exekutionskäufen in Wien und Frankfurt spricht, so ist dies, was wenigsten- unsern Platz bettrifft, unrichtig. ’ I
,, 3 ,, 2%%
n 6 „ 3%
Frankfurt a. M., dm 31. Januar 1877.
Die Direction der Frankfurt« vmtk
Gold Schlutzcourr. höchsicr . . . nichtigster . .
Wechsel auf London (in Gold) . . .
1885et Donds .. . 5°to Fundirte Aul. . Erie-Eisendahn. . . Edicago-Eisenbahn. Ceniral-Paeistc. . . Newyork-Ceniral-E. Baumwolle in Newa.
dto. in N. O. Petroleum iiiNewh. Mchl'°.'. .“V^. Mais (oid mi'red). R. Früolmgswaijen Kaffee Rio good fair
.Wir notiren:
^^Lesterreichische CredidActien 121^4—122^8—121^8—
Staatsbahn 197—5/s—96s/4— 97.
Lombarden 643/i—64.
1860r Loose 993}4—3/s—*/2.
Galizier 172—74—72%—738/s.
Silberrente 56s/ie—567/i«.
Mairente 513/»—15/ie.
Goldrente 6is/is—
o 21/» Uhr: Credit 1211 /», Staatsbahn 198s/s, 1860a Loose 9912 ex C., Galizier 173^4, Goldrente 61s/s.
Telegraphische Handelsberichte.
Sanfen behaupteten Wiener Aktien die Steigerung ^ -'^AbendveickehrS und wurden namentlich nach der Notir hoher berahlt: Rei-k>«k>nnk n»n>n«u#i» pCt.
«mffetbam, ar larente
Ceften. Silbcrrmie
1860a Loose . * * .*
Eingezahlter Actien-Capital. . «^17,142,900
Reserve-FondS 3,496,600 vankscheine im Umlauf . . . 16,459,800 —. 871,200
Täglich fällige Verbindlich, ' ' * '
weiten . . ... . . , 11,604,000 + „ 1,796,000 An eme Kündigungsfrist ge
bundene Verbindlichkeiten . . . , 7,234,200 +, 384,200 \ ^-nstige PEiva . . . . „ 159,500-,, 187,800 1 Roch Nicht zur Emlosung gelangte
Guldennoten (Schuldscheine) . „ 174,800 — , 1200
Wechsel wenig verändert, Wien, kurz Belgien und Paris sowie lang London schwächer.
Diskonto 21/»—2^2 pCt.
Oesterreichische SilberrenteneouponS 95s/4.
Oesterr. Eisenbahn 951 /».
Amerikanische Staatscoupons 4. 18^2—19.
Spanische Mark 1. 3—4, do. per 30. Juni Mark
1. 38—39.
i Activa.
Cassa-Bestand r
Metall . . 0^8,265,100—1
ReichSkassenscheine°q-:722,000— «>^12,440, «S0ft--«L, 704,100
Roten «.BankenockT 3,453,100—J
Wechselbestand ..... ,
Vorschüsse gegen Unterpfänder . , eigene Effecten .... . , Effecten deS Reserve-FondS . . Guthaben bei Her Reichsbank u.
sonstige Activa . . . . , „
Darlehen an den Staat (Art. 76 der Statuten) „
50%
55%
30. San. 81. San
- 42%
. — 42%
. - 39%
— 482—
. — 411-
22.20
16.70
18000
11000
8000
501»
SS-» 153% 153 K
uaner., terrente, iterrmfe
Verantwortlich:
Jflt den poktischen und allgemeinen Thell Eduard : für das Feuckleton Dr, Ludwig Holthof; für daS latt Sal. • v> Halle; für dm Jnseratentheil Louis , sämmtlich in Frankfurt am Main.
Druck und Verlag bet Frankfurter SotietätS-Druckack,
j KuflkN hon 1371 84%. een 1872 «- - «lu» ter Bank Possen 287,000 L. St.
tote Mai
loco
lOSSs 105% 105%
4.84% 108% 111%
9-» 66% 107% 104%
18% 12% 26 X 26«
(Finanzielle, ans Amerika.) Unser ^-Korrespondent schreibt uns aus Newyork, 19. Januar: Im Senate erstattete vorgestern der Vorsitzende des Finanzcomits'S Bericht über die Bill, die zur Präg» U. Ung von »Standard Silb «»»Dollars« und Wiederherstellung ihre« Legal Tender Charakters ermäch» M ttgt. In dem Berichte heißt e»: -Nachdem der Senat M gestern die Zeit, in welcher die Silberkommisfion ihren Bericht vorzulegen hat, verlängertt, so hätt eS da» Comite nicht sür räthlich, diese Bill jetzt anzunehmen. Er notifi» zirtt, daß, wenn die Bill erwogen wird, er ein Substitut B dafür vorlegen werde, welches zur Prägung von Silber» Dollars im Gewichtt von 412>/r Gran Standard Silber ermächtigt. Jener Dollar soll Legal Tender in derselben Ausdehnung und für dieselben Zwecke sein, wie BundeS- Nottu, und sollen zur Einlösung von Bundes-Noten auf W Verlangen des Besitzers derselben emittirt werden, und die so nach diesem Gesetz, emgelösten BundeS-Noten sollen casfirt und als ein Theil des Tilgungsfonds gehalten jfe werben, den das bestehende Gesetz verordnet. Die Zinsen daraus sollen gerade so verrechnet werden, wie im Falle der emgelösten Schuldobligationen.« Die zweite Sektion d» Bill ermächttgt den Präsidenten, drei Kommissäre zu E' ernennen, die an den Berathungen irgend einer internationalen Kommission im Interesse der Vereinigten Staaten Theil zu nehmen haben. ES ist anzunehmen und es wäre auch das Vernünftigste, daß die Regierung daS Resultat einer solchen internationalen Silberkommission abwartet, als daß sie einseitig in dieser wichtigen Frage vorgeht. - I g«ne recht interessante Rede hielt dieser Tage Herr Elliot
I C. Gobroin in bet Legislatur zu Albany über die Schuld
der Stobt Newyork. Der Inhalt ber Rebe ist un- I Sefahr folgender: bte wirklich, Höhe bet Schuld kenne
Niemand, da 3800 Prozesse gegen die Stadt schweben, M dir Millionen involviren. In runder'Summe kann man . Schu^ auf Doll. 145,000,000 schätzen, während selbe IM865 Doll. 47,000,000 und in 1875 Doll. 116,000,000 3» 18C0 war der Werth von Grundeigenthum 80 mal soviel als die fundirte Schuld, in 1865 17 mal B 187r° 14 mal soviel, während in 1875 das
|- Verhältniß auf nur 9 mal rebucirt ist. Die Schuld von
St. Louis repräsentttt Doll. 38 pt. Capita, von Chicago Doll. 50, von Brooklyn Doll. 72, von Philadelphia Doll. 81, von Baltimore Doll. 95, von Newyork Doll. 138. Große Schulden bedeuten enorme Besteuerung. Für 1875 kommen auf jeden Einwohner bet Stadt Doll. 35 Steuern, in London z. B. nur Doll. 10. Und was haben wir dagegen? — schmutzige Straßen, schlechtes Gas, überfüllte | Gefängnisse, unbestrafte Verbrechen, gewissenlose Beamte ft. s. w. Herr Covwin meint, die Schulden der Stadt M dedenkliche Dimensionen an, und selbst unter einet
W $*** und guten städtischen Verwaltung sei eS die E Wfltcht der Legislatur, einen Halt zu gebieten. Man solle M »or Allem sofort alle extravaganten Pläne Über sogenannte M «öffentlichen Verbesserungen« aufgeben, und selbst bereits be» M . Sonnene verschieben, ferner eine Revision deS Salairsystems, ■ -reziehungsw. eine Reduktion der Salaite vornehmen. Die k ^"de, obgleich meiner Ansicht nach zu pessimistisch gehalten, M ^'^d von allen Organen beifällig besprochen; ob sie ihren W Aweck erfüllen wird, bleibt übrigens noch abzuwarten. I ■ ^"vreSberichte bet Emigrations-Commifläre an bie I 'Aegislatwe zufolge landeten während des verflossenen Wahres nn Hafen von Newyork 113,979 Passagiere wo» Don 71,265 Emigranten und 42,714, welche früher hier K avaren oder Bürger der Ver. Staaten sind. In Castle Garden landeten 75,035 Passagiere, wovon 60,308 Emi» I .gtstnten, 12,376 waren früher hier gelandet und 2351 pmen eingebmme. D« angekominenen Passagiere ver» ■ slch Wie folgt: Deutschland 21,075, Irland 13,314, 1 i 224?» England 1447, Italien 2618, Rußland
7 OEsterrnch 1210, Schweden 3693, Norwegen 2114,
I mxa8' Dänemark 1218, Schweiz 1292, Hol»
i 588, Böh 2721, Ungarn 496. Seft Bestehen 1 7" Kommrsswn hat dieselbe über 6 Millionen Emigran-
EMpfaiigen, hat 1,735,823 unterstützt und 553,056 in M Sp'talern verpflegt. 410,402 wurde Arbeit ver- 59,6^ wurden in» Inland und nach Europa be» In Baltimore ist eine neue Cabelcampagnie I S mil der Spitze derselben stehen die Herren Lattobe ®a”ett Eine Bill, die ConcessionSurtheilung
ÄS' hUrl,e Eltern im Vereinigten Staaten Senate XniÄ' ? rn Hauptpunkte folgende sind: Die Ma» LÄ^ahndarfnur em Shilling (englisch) pro. Word ' r“8e"' Fusion mit irgend einer anderen Compagnie
iift»» wäre wirklich Zett wenn dem Monopol
w6“ ^reantelegraphie em Ende gemacht würde. Im Prozesse Cowdrey und Andere gegen bie Miss outi I Sj.rf” Anullirung.des Verkaufsdektetes be» zweckend, hat bet »United States Supteme I Court" ben l^r«trr»nrtrer Äl“set abgewiesen und ben Verkauf der Bahn I 1®« ?Sal anerkannt. Durch diese Entscheidunä etlöscken t fe '"»°«-«"»k--»
vom 15. (27.) Januar: »Die beachtenSwettheste 8 ^r^eiuUn9sn abgelaufenen Berichtsperiode bildet^ die U Namhafte Belebung und Steigerung ber Anlagewerthe, 1 fc feer»«fl««fen theil# durch bebeutenbe Käufe eine# hiesigen I I zahlreich; KaufSauftT
| LUS dem Innern des Reiches. Zum Beginn des Monats E bedeutende Baarbestände verfügend, schritten die Banken i- gu ""ikn Lombarvoperationen und hierdurch bie feste Hal» * [ W des Effektenmarktes aufrecht erhaltend, trugen sie! I fcy und Krästigung der Situation !
Cf*' *9? sind im gegenwärtigen Augenblicke
I ßu 7—7 /s pCt. leicht anzubringen und auch gegen Effekten i | gtnb ru „8—8*, pCt. Vorschüsse, wenn auch nur m ge» te sauget Hohe, so doch nicht schwer zu erhalten. Die fort» | gesetzte Emission von Papierrubeln durch die Staatsbank | N*ebt derselben die Möglichkeit, die Handelswelt der Resi» I L'uren und der Provinz zu stützen, was in erster Linie । tetne Unterbrechung in der unbegrenzbat scheinenden ^n» l herbeisührtt. Der Ausgang der Gonfereni»
“TU ®“stantinopeI hat die Börse nicht über, f (wascht; auf ben Abbruch derselben war bie in» unb aus» I Aassdische Spekulation feit Wochen vorbereftet. Als nun
Ereign, ß selbst einttat, da machte sich die Ueberzeugung | '?fntuelIe“ ernsten Schritttn gegen die Pforte^
Mue Unterhandlungen — wie dies die geänderte Situation - lerfordert — unter den Kabinetten vorhergehen müssen unb E t®en hierdurch gewonnen Zeitvorsprung benutzt bie Börse W ßue Kräftigung bet eingenommenen Position, wenn auch M ^-»t^ewisse Reserve uamentlich in Bezug auf Spekulation^ | £epBe nicht abzusprechen »st. In ben letzten Tagen wat I KMfach die Rebe von einer bevorstehenden neuen 10 I Kfsnr vnen ^ubel betragenden Emission von Centtalbank» ; R Muudbriefen. Die entgegenkommende Haltung ber fran» ■ Presse gegenüber Rußland unb bte günstige I |& ersuch gl?ublick SSÜtb0ßnJ‘2?eS’b!? ' tionstenb^! "" »«“i Schwanken bet Spekula-
Pfandbriefe am dortigen Platze ein unschweres spezftll ^der KS* 9U«h Beziehung war DsUnt rkommen finden würde, dies um so mebr als di» . ,ftn welchem noch
P f^enttalbankgruppe das Interesse der fromaftftfisn ^f^esetzt Exekutionskaufe zur Ausführung kommen, maß» ß Mwarmen gewußt hatte. Die Dethältni6mnfcm ;er Switch bedeutenden Umsätzen ihren CourS vrränder»
igheiie auf diesen Umstand zurückzufübren. Die neue ««r wieder sehr .fest und einzelne Effck-
r. S"/eche scheint °uf dem best n Weg zu sein "sick7u . LL-L auswärtigen Bor- j
l^afsiren. ’$)« kurz nach derSubskrchtion st°rk'aefu?keLe I '“ft ron-"eblr! ®«Un «4 London als matt hetvor. K^tetS derselben Hai in ben lebten Taaen bett 6» tr s . . ^?us ^em österreichischen Bahnenmarkte machte heute >
SS. San. 31. San
IMOj 1M5 *.* • 37M 37.35
Wagner's telegr. Corresponvenz-Bureau.
London, 1. Februar. „Reuters Office" metbet gu8 Washington: Die Kommission zur Entscheidung bet Prä» sidentenwahkfrage ist organisirt unb hat beschlossen bis auf weitere Anordnung geheime Berathungen abzuhalten.
DaS Kabel zwischen Bahia und Rio ist wieder her- gestellt.
Wien, 31. Januar. Die von Konstantinopel ver» breitete Nachricht, daß Oesterreich der Pforte ben Rath er» theilt habe, Serbien und Montenegro auszuforbern, Dele» girte für bie Friedensverhandlungen -bzusenden, wird von unterrichteter Seite als unbe_grilnbet bezeichnet. Die Pforte ihrerseits fragte zwar in Wien bezüglich einer eventuellen Friedensvermittelung dmch Oesterreich an, aber Oesterreich lernte dieses Ansuchen höflich aber entschieden ab.
Die Presse erfährt: Die Friedensverhanblungenzwffchen ber Pforte unb Serbien stießen auf Schwierigkeiten, bie1 Pforte stelle Zusatzforderungen betreffs dcS shtus qno ant*-* welche aber nicht präcise formulitt sind, Serbien wolle nicht auf Grund eines ihm nicht völlig bekannten Pro» grammes auf roeitere Verhandlungen eingehen, unb unter» ließ beshalb bisher seinen diplomatischen Agenten Zukits 1 für bie Verhandlungen formell zu beglaubigen.
Privat-Depesche der Frankfurter Zeitung»
Wien, 1. Februar. Im rumänischen Ministe» ritim siegte die Russenpartei; der Abschluß eines Allianz»' Vertrages mit Rußland ist bevorstehend. Montenegro gab eine ausweichenbe Antwort wegen ber Friedensver-» Handlung. •
Wagner s telegr. Correspondenz- Bureau.
Nach Schluß ber Redaktion eingetroffen.
Rom, 1. Febr. Der „Diritto* meldet: Ein Ge» richtSdiener des ZuchtpolizeigerichtS übergab gestern bem> Kardinal Grafen Ledochowski eine Anklage unb einen Lor- ladungsalt vor daS Tribunal in Posen für ben 7. unb4 8. Februar, um sich wegen bet ihm zur Last gelegte«- Vergehen gegen bie deutschen Kirchengesetze zu verant» warten.
Konstantinopel, l. Febr. Dem Vernehmen nach beabsichtigt Aussuf vom Finanzminister - Posten zurückzu» treten. '
Wie«, 1. Februar. Die „Presse* melbet, baß bie- FriedenSverhandlungen zwischen ber Pforte unb Serbien: momentan inS Stocken gekommen seien, weil bie erstere? an die von ihr aufgestellte allgemeine Ftiedensbasis, be«: | Pariser Vertrag und ben Status quo ante bellum, ausser» dem noch die Forderung von Garantien knüpfe, welche Serbien für die Einhaltung des Friedens zu leisten hättM Diese Garantieen seien von der Pforte zwar nicht näherbestimmt, es habe aber ben Anschein, als ob sie auf bie bekannten, bereits im September vorgelegten, von/ bet Konferenz beseitigten sieben Punkte zurückkommen wollet Es fei für ben Fürsten von Serbien unb sein Kabinefl unmöglich, einen Bevollmächtigten für die FriedenSver- hanblunyen in aller Form zu bestellen, bevor sich die« Pforte über bie Garantiefrage klar geäußert habe. <
Wien, 1. Febr. Die Pourparlers zwischen de» österreichischen unb ungarischen Ministern werden heutet fortgesetzt. 4
Bukarest, 1. Febr. Die Grafen Chaubordy unb Cortri sind hier angekommen. Minister Jonescu zog seine De-f Mission zurück. Im Senate verlangte Stourbza ben Ver»'. kauf ber Staatsgüter zm Bezahlung bet Staatsschulden ? unb eine Reducitung des ArmeebnbgetS um 60 pCt.
Frankfurter Meteorologische Beobachtungen.'
1877 «arom» Therm. Termograph TO,„„.f
31. Jan. UiO°8i. R. vituüu. Äetinu ’f2eüee’.'
«Uhr MrgS. 330,32 4- 2/> W trüi. <
LUHr Rachm 332,67 + 4,0 + 1,2 + 4,7 NW „ ■
10 UhrWendS 334,69 + 2,0 EW Negev
NachmitternachtS, Abends und LormitternachtS Regen.
Seneen, 30. San. 81. San.
8pCt. Conlol«.. —
1885er Amerikaner.
30. San. 3L .. 18M
„ »ialn,. so. San. 31. Am. «Sauen Sanuat.. 1 —
1 ••• 22.1
Roggen Sanuat. . —
- «Mr». .. I 16.1
bet neuen Goldrente für Mitte Februar in Aussicht genommen. Ich erfahre, daß für die SubsiriptionSeröffnnng in Paris u. a» I das Verhalten bei ReichsratheS bezüglich der Betheiligung an ! bet Pariser Weltausstellung von Einfluß sein türste.
e. Berlin, 1. Februar, 9 Uhr — Rin. (Privatdepesche der Frankfurter Zeitung.) Sehr schwankend. ES werden noch Zwaugskäufe ansgesührt. Schluß matt. Deutsche Bahnen delebt»
London, 1. 8ebr„ 11 Uhr. AnfangScourfe. Eonsol» 95%, Lombarden 6%, Türken 12%, Italiener 72%, 1885* Amerikaner 105^, dto. fundirte 107%, Erie-Bahn 9%, Spa» nier 12h«, SUberrente —, Papierrente —, 1873t Stoffen 82%.
Telegraphische Depeschen.
Privatdepesche der Frankfurter Zeitung.
O Pera, 31. Januar, 7 Uhr 50 Min. Morgens Rußland bereitet ben Rücktritt vom Pariser FriebenSver» ttage vor. Montenegro's Antwott ist unbestimmt. Difl Pforte besteht auf dem Besatzungsrecht bet serbische» Festungen. Oesterreich will nur auf Grund deS status ante bellum vermitteln. Zum Commissär bet Pforte bethen FriedenSverhandlungen ist Savas Pascha, Gouverneur beS Archipels, ernannt Das türkische Blaubuch ist im Druck. Der Zustand ber Rüstungen hat sich bei'Au», Stiftung bet Festungen als mangelhaft herauSgestellt
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