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1885:
1886:
Hof- und BatlonalUieater in laaabeim.
Montag: »Die Musikanten.'
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Mittheilungen ans dem Publikum
An die Redaktion der »Frankfurter Zeitung* b
Kader und Sommerfrische.
♦ Norderney. Die diesjährige S a i s o n hat am 15. d. M. offiziell ihren Anfang genommen. Nachmittag« liefen die Dampfer von Geestemünde, Wilhelmshaven, Leer und Norddeich unter vollem Flaggenschmuck ein, begrübt von den Freudenschüssen der kleinen Norderneyer Geschütze. Das Wetter ist fortwährend sehr günstig und der Wellenschlag bei den vorherrschenden Nord- und Westwinden besonders kräftig. Die Strandpromenade wird immer mehr belebt, indem täglich neue Badegäste mit den Dampfern ankommen.
Von Montag den 27. Juni bi« Montag den 26, Juli bleibt da« Bcbauapielh» ;• geschlossen.
Frankfurter Stadttheater.
Ojiernhaue. Montag: Faust. IL Theil. A. A. Erm. Pr. Ans.
Uhr. Dienstag: Mignon. Mlttelpr. Mittwoch: Der Hofnarr. Ausser Abonn. KL Pr. Donnerstag: D er Troubadour. Agucena: Fräul. Weber als Gast. Mittelpr. Freitag: Carmen. Ausser Abonn. Mittelpr. Samstag: Aida. Amneris: Fräul. Weber als Gast. Mittelpr. Sonntag, zum 1. Male: Zum Schutzen: feste, tielegenheitsecherz in 1 Akt von Ad. Stoltze jun. Hierauf: Lin da von Chamo Unix. Zum Schluss: Ballet. Mittelpr.
Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Gulden österr. Währung.
«st» eingelaufen. Es hatte an Bord. - - -- ». - faued, 950 Lämmer und 1110 Hammelskeulen. Dir Ladung
Börsenberichte. „ p
Mannheim,24. Juni. Aktien: Heidelberg-Speyer Bahn
Bad. Anilin- und Sodas. 235-84« bz. u. G., WaghänsL Zuckert inm-
Ooup. Nr. 14 77* G., Mannheimei •Aktienbrauerei M3 G., Brauerei 173 G. 174 P, Ludwigshaf. Brauerei 224
Brauerei 79 G» Brauerei 145% bz. n-
Aktienbr. 135 G„ Bayer. Bierbrauerei vorm. Schwartz 1»« G., Malztabr. HocLheim vorm. Aug. v L'b.emmer H4* G^
Akt. 695 P» Mannh. Versicb.-AktienSGSG., Maunh.Bflokvere. y_ 870bz., WürttTrareport-Vers.-Aktien825 P. Obe^. Vera. Gee*^ schäft 440.— P„ Oggersh. Spinnerei 76,— F„ Ettling er cpuui 136 Ch, Mannh Lagerhaus-Akt. 97% bz.
dir ins Leben gerufene Einrichtung auS, so daß die Gesammtheit der GenossenschaftS-Beamten, zusammengesetzt auS den verschiedensten Elementen, ein wenig gefügter Ganze darstellt. Richt sowohl die ungeahnte Ausdehnung, als auch die nicht zu unterschätzende Wichtigkeit der Arbeiten, welche den Beamten eine gewifie Verantwortlichkeit auferlegt, machen den Wunsch derselben, ihre Stellung auch den Mitbürgern gegenüber zur Geltung gebracht zu sehen, wohl natürlich, und leben dieselben daher iu freudiger Hoffnung, daß die ins Leben getretene Vereinigung der BerufsgenossenschaftS-Vorstände diesem Wunsche Rechnung tragen werde.
Wenn auch nicht verkannt werden soll, daß die so sehr verschiedene bisherigeLebensstellung der Beamten, sowie die bei der räumlichen Entfernung mangelnde Gelegenheit eines Zusammen- kommen» eine feste Vereinigung derselben bisher nicht ermög- ltcht«, so kann andererseits nicht außer Acht gelaßen werden daß die Verschiedenartigkeit in den Anstellungsverhältnissen der Beamten vor allen Dingen ein gemeinsames Handeln derselben verhindert hat.
Während bei einzelnen Berufsgenossenschasten die Beamten auf Lebenszeit fest angestellt find, haben dieselben bei anderen Kontrakt auf jährliche Kündigung, wieder andere find nach dem Handelsgesetz engagirt uud einzelne sogar ohne jede Kündigung.
Es liegt auf der Hand, daß bei dieser Verschiedenartigkeit, Namentlich bei der Unsicherheit der Verhältnisse, eine Vereinigung der Berufsgenoffrnschafts-Beamten zu gegenseitiger Hilfe unmöglich, ja selbst der Anschluß an einen größeren Verein,
Wohl selten ist ein Ereigniß freudiger begrüßt worden al» -i. Bereinigung der d eu tsch en B erufSgenoss en- schäften seitens der Berufsgenossenschafts-Beamten.
Die schnelle Durchführung des Gesetzes schloß von vornherein die Schaffung eines durchgebildeten Beamtenstander für
_ - 150.000 27,000
220,500 197,654 220,500 331.01»
* London, 24. Juni. Wie die »Daily Rew»" «tttheilt, wird der frühereAbgeordnete FrankO'Donnell die -Times wegen Verleumdung verklagen. Bei dieser Gelegenheit sollen Mr von dem Eityblatte gegen die irischen Abgeordneten erhobenen Anklagen wegen deren angeblicher Verbindung mit den irischen Meuchelmördern zur Sprach« kommen.
* London, 24. Juni. Im Midland-Hotel wurden einem Reisenden au» Paris Juwelen Werthe von Lstrl. '6500 gestohlen. Dian glaubt, daß der Dieb mit dem Besitzer der Juwelen von Calais nach Dover gereist und nut ihm dann im Midland-Hotel abgestiegeu ist. Mehrere bedeutende Hoteldieb- stähle welche in den letzten Monaten in London verübt würd«», find auf ähnlich« SBtif« ausgeführt worden.
»London, 24. Juni. Rennen. (Derby Meeting.) Sudbury Stakes. 800 Sovs. M! 16,000). 1) General Owen William'» »SenanuS"; 2) Colonel Forester'S .Larose": 3) Herzog von Portland'» »Johnny Morgan". — Welbeck Luv (Handicap). 1000 Sovs. («X 20,000). 1) C. Archer'S »Stourfield"; 2) Somerr'S .Eisfi,"; 3) Ephrusfi'» »Jaco- bitt".
»Alexandrien, 17. Juni. In Folge einer wegen Unregelmäßigkeiten angeordn-ten Untersuchung be- zbglich der Verwaltung der Eisenbahnen wurden derartig« Mißstände festgestellt, daß man, obschon die Unter- suchung noch Nicht beendet ist, auf Grund der bisherigen Er- gebniffe zu einer Läuterung der Bediensteten schreiten mußte. Sechs Beamt«, fast ausnahmslos besoldete, wurden so- fort enthoben und durch zwei nenernannte Beamte ersetzt. Die ganze Organisation des Dienstes ist eine äußerst mangelhafte. ES ist besonders aufgefallen, daß der Leiter der Rechnungs- abtheilung, deren Dienst in arabischer Sprache versehen wird, auch nicht einer arabischen Wortes mächtig ist.
» New-York, 23. Juni. Im Kreise Rowan in Kentucky hat, wie man der »Times" meldet, während der letzten zwei Jahre eine Vendetta zwischen der Familie Tolliver und anderen Bewohnern bestanden. Nicht weniger als 21 Morde find in Folge besten begangen worden. Gestern nun machte sich der Sheriff mit 200 Mann nach Moorehead auf, um Tolliver und seine Genosten auf die Anklage des Mordes zu verhaften. Der ganze Ort wurde mit einem Cordon von in den Wäldern ausgestellten Wachen umgeben. Als der Sheriff mit der halben Mannschaft in di« Stadt einrückte und Tolliver und seine 10 Genossen aussorderte, sich zu ergeben, flüchteten fich die Letzteren in ein kleines Hotel, welches fie verbarrikadirten. Sie weigerten sich nicht nur, fich zu ergeben, sondern feuerten sogar Schüsse auf den Sheriff und besten Leute ab. Da« Feuer dauerte zwei Stunden, worauf Tolliver einen Ausfall befahl. Die Bande stürzte aus dem Hause, wurde aber von einem so vernichtenden Feuer empfangen, daß Tolliver, seine zwei Brüder und noch ein Mann todt hinstürzten. Die übrigen fieben liefen in die Wälder, wo vier von ihnen durch die dort aufgestellten Wachen erschossen oder verwundet wurden. Von den drei Entkommenen touAe einer noch später gefangen. Damit hat die Vendetta endlich ihr Ende erreicht.
* Sydney, 23. Juni. Auf der Eisenbahn zwischen dem Hawkesbury-Fluß und Sydney entgleiste gestern «in Zug bei Peatsferry, wo die Bahn stark abfällt. Die Bremsen versagten, und in Folge besten wurde der Zug mit voller Gewalt gegen die Böschung geschleudert und fast völlig zertrümmert. Außer dem Maschinisten wurden 3 Männer und 2 Frauen ge- tödtet und 40 Passagiere verletzt, unter ihnen viele sehr stark.
1886: 1885. 1881:
4,348,010 6,352341 5,357.83»
363.693 649.402 1,031,278
594,280 638,682 1671356
5305383 7,640.425 8,06037»
Indien...... 1,565,050
China...... 128,«6
B.raits - 190,920
Total: .. 1384.456
Hierzu aus:
Venedig**.... — Marseifis—. 950.009
2348,310
199,764
248,475
2,696349
Aus Kunst und Leben.
Frankfurt a. M.. 26. Juni 1887.
— sFrl. de Campo» und M. Mielvaqurj, deren jüngste Flucht von Paris so großes Aufsehen erregte, kamen, Wie uns au» London 24. d». geschrieben wird, am Tage vorher «U dem belgischen Packetboot von Ostend« in Dover an. Ein franzöfischer Geheimpolizist war daselbst schon vorher angelangt, um di« Flüchtling« zu verhaften. Begleitet von dem spanischen Konsul in Dover und einem Vertreter der englisch«» Polizei, pflog er eine Unterredung mit der Dame und ihrem Begleiter, im Verlaufe welcher Frl. de Campos, welche 27 Jahre alt ist, erklärte, daß fie Herrn Mielvaque heirathen wolle und der Hilfe der Polizei nicht bedürfe. Letztere zog fich folglich zurück. Das Paar kommt demnächst nach London, um sich daselbst trauen zu kaffen. Dem Korrespondenten des .Standard" in Dover gegenüber sprach sich Frl. de Campos wie folgt aus: „Ich bin in Havana am 1. Januar 1859 geboren. Alles war geordnet, als ich von Paris mit Herrn Mielvaque abreiste. Man hat keine Gewalt gegen mich gebraucht. Ich wollte ihn heirathen und deshalb habe ich so gehandelt, da ich erwartete, daß meine Familie fich der Hrirath widersetzen würde, obgleich wir uns selten besuchten. Mein Leben ist unglücklich und einsam gewesen. Ich habe dieses alle» Herrn Rubau Donadeu heute Morgen im Dover Castle Hotel erklärt, trotz seiner heftigen Sprache und seinen gegen meinen Gatten, wrlcher der spanischen Sprache nicht mächtig ist, ausgestoßenen Verläumdungen. Ich sage .mein Gatte", weil wir kirchlich getraut find. Wir find hierher gereist, um Aller in Ordnung zu bringen. Es ist seltsam, daß meine Abreise so viel Aufregung verursacht hat und so viel gesagt wird gegen meine Freunde , welche mich auf meine ausdrückliche Bitte begleitet haben. Auch kann ich nicht verstehen, warum meine Briefe an den Polizeipräfecten, an den spanischen Botschafter, Herrn d'Albareda, und den Herausgeber de» „Figaro" in Zweifel gezogen find. Ich hoffe aufrichtig, daß jetzt Alle« vorüber ist und ich Herrn Rubau-Donadeu nie Wiedersehen werde. Ich lasse gerade meine Sachen von Paris kommen, und sobald wir e» einrichten können, beab- fichtigen wir, nach London zu reisen, wo unsere Hochzeit stattfinden wird". Frl. be Campos sah etwas erschöpft aus und war sehr erfreut darüber, als ihr mitgetheilt wurde, daß die ftanzöfischen Behörden fie nicht zur Rückkehr zwingen könnten.
» L • Begleiter der Dame erzählte Folgendes über die Flucht auS Part«: »Am Samstag Morgen um 9 Uhr reisten wir mit der »ahn von Snghien bei Pari» nach Ereil ab. In einer
Wasserstaide-üachrlchteiL
Koethehn, 26. Juni. Mainhöhe IAO, Mainspitze L8A Rheinpegel 1.78. ■Marez,20. Juni, M. Sv. StaatapJ.80.gef. 0.03. Fahrp.232, geb0.03.
Aus 1. Januar gleicher England bis jetzt: Abschnitt: nach:
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1 24. Juni: Woche Zwei Wochen Wochen
vorher: vorher: vorher:
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♦ Stuttgarter Kapitalistenverein. Der mit det Lebensversicherungs- und Ersparnis bank, in Stuttgart verbundene Kapitalistenverein kündigt, wie uns mitgetheilt wird, nunmehr auch die Obligationen der Serie 6 per 1. October d. J. und der Serie 9 per 20. Oclober d. J. zur Heimzahlung a 104 pGt.
* Mecklenburgische Eisenbahnbauten. Man schreibt uns: »Wie Ihnen bereits gemeldet, wird beabsichtigt, von Rostock aus direkt via Tessin nach Demmin zu bauen. Der Verkehr, der bisher von Rostock nach Neubrandenburg und umgekehrt ging, passirte voh Rostock die Strecke Bützow-Güstrow-Malchin Neubrandenburg (Stationen der Mecklenburgischen Friedrich-Franzbahn). Die neue Linie würde also parallel mit der Franzbabn laufen. Bisher ist noch nicht bekannt, für wessen Rechnung die Strecke gebaut werden soll, aber es verlautet, daß der Nordische Lloyd sich darum bemüht. Bekanntlich steht auf der Tagesordnung der zum 28. Juni einberufenen Generalversammlung des Nordischen Lloyd »der Antrag auf Erweiterung des Unternehmens".
Amerikanische Bahnen. Die Delaware, Lackawanna und W estern Eisenbahn deklarirte eine Quartals-Dividende von 1 pGt., die St. Paul, Minneapolis und Manitoba- Eisenbahn eine Quartals-Dividende von tt/r pCt. und die Chicago, St. Paul, Minneapolis und Omaha -Eisenbahn eine Semestral-Divi- dende von 3 pCt. auf ihre Prioritätsaktien. Die Nettoeinnahmen der Büffalo, New York und Philadelphia Eisenbahn im Mai beliefen sich auf Doll. 56,808 gegen Doll. 20,021 im Mai 1886.
Getreideverschiffungen aus den Vereinigten Staaten. Wie aus Newyork telegraphisch gemeldet wird, umfassen die letztwöchentlichen Verschiffungen 1,360,000 Bush. Weizen und 580,000 Bush. Mais gegen 1,510,000 Bush. Weizen und 990,000 Bush. Mais in der gleichen Woche des Vorjahres.
• Vom Liverpooler Baumwollenmarkt schreibt man uns 24. d. M.: »Außer den Spinnern, welche der jüngsten Bewegung für eine organisirte Betriebsein- schränkung beitraten, haben auch andere in Folge der Jubiläumsfeierlichkeiten sich veranlaßt gesehen, ihre Fabriken auf mehrere Tage zu schließen, wodurch selbstverständlich der augenblickliche Begehr für das Rohmaterial sehr geringe Dimensionen annahm. Da gleichzeitig die amerikanischen Märkte durch die Zusammenbrüche in Weizen und Kaffee in Mitleidenschaft gezogen wurden, hat sich die Tendenz für amerikanische Baumwolle merklich abgeschwächt, doch war am Schluß schon wieder größere Kauflust wahrzunehmen. Im Platzgeschäft verloren Amerikaner 1/s d., während Brasilianer theilweise 1/ig d. niedriger sind. Egyp- ter bleiben bei geringem Begehr unverändert. Surats sind kaum so fest wie bisher und good fair sowie good Tinnevelly l/i6 d. niedriger. Terminpreise büßten 7/s4—8/g4 d. ein. Die Zufuhr betrug 50,435 Ballen, wovon 4537 amerikanischer, 13,051 brasilianischer, 1624 Ägyptischer, — — griechischer, 15 westindischer und 31,208 ostindischer Baumwolle. Der Umsatz am Platze belief sich auf 29,240 Ballen, wovon Spinner (einschließlich 10,860 direkt bezogener) 33,910, Spekulanten und Exporteure den Rest entnahmen. Wirkliche Ausfuhr 10,047. Der Vorrath am Platze hat sich um 6480 Ballen vermehrt und stellt sich jetzt auf 853,950 gegen 670,700 in der entsprechenden Woche des Vorjahres; davon sind amerikanisch 601,510 gegen 505,520, ostindisch 150,000 gegen 70,000. Schwimmend sind an amerikanischer Baumwolle für Liverpool 7000 gegen 102,000, für den Kontinent 33,000 gegen 80,000, an ostindischer für Liverpool, London und den Kontinent 302,000 gegen 317,000. Der gesammte sichtbare Vorrath beziffert sich auf 1,992,000 gegen 2,025,000,, davon sind amerikanisch 1,204,000 gegen 1,400,000, ostindisch 624,000 gegen 488,000. — Irgend welche Veränderung läßt sich von dem Manchester Garn- und Tüchermarkt nicht melden und scheint man der Meinung zu sein, daß das Rohmaterial nicht viel weiter fallen werde und deshalb in Verbindung mit den vorgenommenen Betriebs- einscbränküngen die bisherigen Preise für die fertigen Waaren aufrechterhalten bleiben. In gewissen Klassen von Tüchern, namentlich den breiteren Sorten sind Fabrikanten noch immer sehr gut engagirt, während schmälere Shirtings, ohne gerade begehrt zu sein, sich gut behaupten. Garne sind ebenfalls unverändert, und wo immer sich Gelegenheit bietet, zu etwas billigeren Preisen einzukaufen, sind heimische Fabrikanten rasch bei der Hand. Ueberhaupt läßt sich der ganze Markt
schäft zu Stande kommen mag, der innere Werth der Neuen Wiener Tramway-Aktien keine wesentliche Auf besserung erfahren dürfte. Auf dem Bankenmarkte litten Länderbankaktien zeitweilig unter den Vorgängen in Serbien. Unionbankaktien waren vorübergehend schwächer gehalten, weil verlautete, daß das Institut, welches bisher durch seine Waarenabtheilung den kommissionsweisen Verkauf der Produkte aus den Gräff. Pejacevich'schen Gütern in Ungarn besorgte, dieser guten Kundschaft, nachdem die Güter an den König der Belgier verkauft wurden, verlustig gehen werde. Kreditaktien verkehrten, der häufig wechselnden Tendenz entsprechend, in schwankender Haltung. Industriewerthe erfuhren keine einschneidenden Veränderungen. Devisen und Valuten haben sich im Zusammenhänge mit dem knapperen Geldstand, welcher den Diskontsatz auf dem offenen Markte bis nahe an die offizielle Rate der Oesterr.-Ungarischen Bank trieb, nicht unerheblich verwohlfeilt.*
• Edelmetallverkehr und Münzverhältnisse Oesterreich-Ungarns. Aus Wien berichtet unser H- Korrespondent: »Der Verkehr Oesterreich-Ungarns in Edelmetallen und Münzen nimmt seit einer Reihe von Jahren immer mehr ab. Die Einfuhr von Goldmünzen hat sich seit dem Jahre 1880 von 22 auf 6 Millionen Gulden verringert. Inwieweit hierbei die gleichzeitige Abnahme des Produkten- und Waarenexportes nach Deutschland oder Vorgänge auf finanziellem Gebiete maßgebend sind, läßt sich kaum konstatiren. Zu bemerken wäre nur, daß der letzte bedeutende Goldimport mit der Einführung der Goldzölle und der Gründung der Länderbank zusammenfällt. In Silber beschränkt sich die Einfuhr auf die Bezüge der Regierung zum Zwecke der Münzprägungen, für den eigenen Bedarf oder für Rechnung fremder Regierungen. Im Jahre 1886 wurden von der österreichischen Regierung 28,733 Kilogr. Silber bezogen, während in Ungarn nur das im Lande gewonnene Silber zur Ausprägung gelangte. Die gesammte Silberproduktion Oesterreich-Ungarns dürfte auf ca. 56,000 Kg. zu veranschlagen sein. Außerdem wurden 4000 Kg. alte Münzen eingeführt, so daß im Ganzen circa 88,000 Klgr Silber zur Verfügung standen. Der Bedarf bezifferte sich jedoch auf rund 100,000 Klgr. und wurden demnach noch 12,000 Klgr. Bruchsilber und alte Mu zen herangezogen. Ausgeprägt wurden in Oesterreich 6.9 Millionen, in Ungarn 1.5 Millionen, zusammen 8.« Mill. Silbergulden, die wie gewöhnlich der Oesterrei- chisch-Ungarischen Bank zuströmten. Im Jahre 1877 betrug der Metallschatz derBank ff. 140 Mill, und bestand zur Hälfte ausSilber.zurHälfte ausGold.Seitdem ist derSilbervor- rath der Bank auf das Doppelte angewachsen und wird heute mit 141 Mill, ausgewiesen, während der Goldbestand vollständig unverändert blieb. An Goldmünzen wurden im abgelaufenen Jahre in Oesterreich 2.8 Mill., in Ungarn 2.7 Mill., zusammen ff. 5.5 Mill, geprägt. Die Goldproduktion liefert jedoch kaum ff. 3 Mill, und reicht nicht hin, den industriellen Verbrauch zu decken., Der Bedarf ist demnach zumeist auf den Import angewiesen. In den letzten 10 Jahren ergab der Verkehr in Goldmünzen einen Importüberschuß von rund ff. 100 Mill., der größten- theils zu Neuprägungen und zu industriellen Zwecken verwendet wurde. Der Rest im Betrage von etwa ff. 35—40 Mist, ist theils den Staats-(Zoll-)kassen zugeflossen, theils in den Besitz der Banken und Bankiers übergegangen. Für Rechnung der englischen Regierung wurden noch 301,000 Stück LevantinerThaler gemünzt, jedoch erst im laufenden Jahre abgeliefert. Die gesammte vielbesprochene Prägung von LevatinerThalern für ausländischeRechnung umfaßte m den beiden letzten Jahren nicht mehr als fl. 3.5 Millionen und wurde das Silber hierzu größten theils den Scheidean- stalten in Frankfurt und Hamburg entnommen. I ür Rechnung inländischer Firmen haben keine Silberprägungen stattgefunden, und sind die diesbezüglichen Meldungen hiesiger Blätter vollständig aus der Luft gegriffen. In ' den letzten Monaten hat das Wiener Münzamt von der mexikanischen Regierung 400,000 Kilogr. Nickelmünzen zur Umprägung erhalten. Die Ausfuhr in Goldmünzen ist belanglos. Der Silberexport hat mit dem Rückgänge des Silberpreises ganz aufgehört und beziehen sich die in den Handelsausweisen angeführten Export- ziffern nur auf die für ausländische Rechnung geprägten und abgeliefertenSilbermünzen.Dem Werthe nach gestaltete sich der Verkehr in Edelmetallen und Münzen im Jahre 1886 im Vergleiche zum Vorjahre fo’gendermaßen:
bestimmten Einrichtungen » ««lcher fich der Segnungen d^^nken-Un^Kkung,-, Spar- di« «ualttcheBarke I und Alterversorgungskaffen erfreut, mcht durthführbar rst. »Sir ’ soeben hier in den I glauben daher wohl im J«t«r«fse sämmtlicher ^heiligte» »u - 7058 ^schlachtet« l handeln, wenn wir eine h «' tliche Regelung . ? I **er gtbens11ell«nfl und » e h-l t» v e r h ä l t-
nisfe ihrer Beamten den M »uta , m unseren Mauern weilenden BerufSgenossenschafts-Borstän- den dringend an'S Herz legen. Wir find btt festen Ueberzeugung, daß «me Maßnahme, welch« btt Unsicherheit ba jetzt bestehenden Verhältnisse beseitigt, auch die Freudigkeit der Be- amten an ihrem so mühevollen Beruf heben, und den Verwaltungen einen btrt segensreichen Einrichtungen würdigen Beamteustand schaffen würde. A. A.
Frankfurter Handelsblatt Wiederabdruck der mit * bezeichneten Artikel, eowie der Privat depeechen nur mit Quellenangabe gestattet.
* Wiener Börse. Aus Wien, 24. d. M., berichtet unser A-Korrespondent: »Das Ereigniß der Woche war der Wettbewerb der Banken um die neuen vierprozent. Prioritäten der Karl-Ludwig-Bahn im Betrage von ca. 5 Millionen Gulden. Ans dem Umstande, daß die Länderbank nicht zur Konkurrenz eingeladen wurde — ein Akt der Konnivenz gegen die Kreditanstalt, welche zum Baue der Linie Dembica- Nadbrzezie das Geld dargeliehen — wollte man schließen, daß die Kreditanstalt bei nicht wesentlich abweichenden Offerten bevorzugt würde und den Zuschlag erhalten werde. Die Offertenverhandlung ergab jedoch das überraschende Resultat, daß die Kreditanstalt weit Überboten und somit definitiv aus dem Felde geschlagen wurde. Im Ganzen waren acht Offerten eingelaufen, und zwar vier von hiesigen Instituten und weitere vier von auswärts. Es hatten offerirt: 8. Bleichröder, Berlin, Diskonto - Gesellschaft, Berlin, Bank für Handel und Industrie, Berlin (vertreten durch Dutschka u. Co., hier), Württembergische Bankanstalt, vorm. Pflaum u. Co., Stuttgart, Oesterr. Kreditanstalt für sich und die Oesterr. Bodenkreditan- stalt, Anglo-Oesterr. Bank, Niederösterr. Eskompte - Gesellschaft und .Unionbank, Wien. Die Unionbank ist, wie die »Frkf. Ztg.“ bereits telegraphisch meldete, zum Course von 95.30 pCt. Ersteherin geblieben, denn die Anglobank hatte nur 94.ro, die Eskompte-Gesellschaft 93.05, die Kreditanstalt 92.80 offerirt, wie auch die übrigen Offerenten unter 93 geboten hatten, während der Minimal-Cours der Karl- Ludwig-Bahn angeblich 93 war. Wie man sieht, waren die Meinungen der Institute über den Werth der neuen Prioritäten sehr getheilt. Nach Analogie der 41/sprozenJ tigen Prioritäten der Karl-Audwigbahn taxirte man die vierprozentigen Prioritäten ohne Rücksicht auf die Rangordnung auf 90 Prozent, die Fa<;on des vierprozentigen Typus wurde aber von den einen auf circa 3 Prozent, von den anderen jedoch auf circa 5 Prozent geschätzt, in welch’ letzterem Falle wohl der Hinweis auf den Coursstand der neuen vierprozentigen Nordbahn-Prioritäten (ungarantirt), welche seinerzeit ungefähr zu 96 Prozent in den Verkehr gebracht wurden und derzeit über pari notiren, nicht ohne Einfluß gewesen sein mag. Bei dieser Gelegenheit sei auch bemerkt, daß die in jüngster Zeit vielfach ventilirte Version, daß demnächst an die Konversion der 41/zpro zenti gen Karl! Ludwigbahn-Prioritäten geschritten werden dürfte, von kompetenter Seite als unbegründet bezeichnet wird. Seit der Rückkehr des Generaldirektors Schüler wird auch bezüglich der Konversionsprojekte in Betreff der Südbahn-Prioritäten abgewiegelt, was speziell in Bezug auf die fünfprocentigen Prioritäten mit dem Bemerken geschieht, daß dieselben nach dem Text der Obligationen zwangsweise nicht konvertirbar seien, während eine fakultative Konvertirung unter Gewährung einer Prämie keinen hinreichenden Gewinn bieten würde, zumal die Amortisationsfrist im Hinblick auf die Konzessionsdauer der Südbahn keine wesentliche Erstreckung gestattet. Die Sanirungsmaßregeln sollen sich vielmehr zunächst hauptsächlich auf Ersparungen im Betriebe erstrecken. Hinsichtlich der Staatsbahn wurde die Spekulation durch die konstanten Mindereinnahmen, welche sich vornehmlichauf den ungarischenLinien ergeben, in ungünstiger Weise beeinflußt, doch hat sich die Stimmung bis zum Schluß der Woche insofern etwas gebessert, als sich den neuesten Nachrichten zufolge die Chancen einer handelspolitischen Verständigung mit Rumänien wieder aussichtsvoller gestaltet haben sollen. Die Einnahmen der Karl-Ludwigbahn werden in der nächsten Zeit voraussichtlich eine weitere Steigerung aufweisen, da anläßlich der in Ostgalizien stattfindenden großen Manöver ein bedeutender Verkehr von Militär- und Hofzügen zu gewärtigen ist. Allerdings bedeutet eine Brutto- Mehreinnahme aus solcher Quelle bei dem niedrigen Frachtsätze für Militärtransporte und den hohen Kosten, welche Hofzüge verursachen, kaum auch eine entsprechende Erhöhung des Reinertrages. Lloyd-Aktien litten unter der bisherigen Resultatlosigkeit der Verhandlungen mit der Regierung betreffs Erneuerung des Lloyd-Vertrages, ohne indeß stärker affizirt zu sein. Die Baisse der Neu en Tramway-Aktien ist seit gestern zum Stillstände gelangt, weil die Kontremine mit Rücksicht auf die schwebenden Verhandlungen wegenAbschlus- ses eines Betriebsvertrages mit der alten Tramway-Gesellschaft zu umfassenden Deckungen schritt, welche indeß keine Schwierigkeiten boten, da dem Markte angeblich aus erster Quelle reichlich Material zufloß. Im Allgemeinen ist man der Meinung, daß, welche Transaktion immer zwischen der alten und der Neuen Tramwaygesell-
| Droschke fuhren wir vom Hotel nach dem Bahnhöfe. Da» Fräulein bat uns, fie von Creil ab zu begleiten. Wir fuhren nach Compiegne, von da nach Ternier» und hieraus nach Laon. Dort blieben wir zwei Stunden, und nachdem wir eine Mahlzeit eingenommen hatten, setzten wir unsere Reise nach Anor fort wo wir um 6 Uhr eintrafen. Am Sonntag überschritten wir die französische Grenze, nachdem wir drei Stunden in der brennenden Sonne zu Fuß marschirt waren. Als wir in Bane, einem Dorfe an der belgischen Grenze, angekommen waren, nahmen Fräulein be Campos und Herr de Mielvaque eine Droschke und fuhren nach MomignieS, während die Uebrigen dahin mar- schirten. Darauf benutzten wir den Zug nach Chimay und von da nach Mons, wo wir am Sonntag um 5 Uhr Nachmittags eintrafen. Ain Montag Morgen erfuhren wir, daß Herr Rubau- Donadeu und der Graf de Santo Venia ur.S verfolgten. Fräul. de Campos ging sofort zum königlichen Prokurator und stellte sich unter den Schutz der belgischen Gesetze. Darauf fuhren wir mit der Eisenbahn nach Brüssel und von da nach Antwerpen, wo wir die Nacht zubrachten. Am Dienstag reisten wir von Antwerpen nach Ostende und schifften uns von da nach Dover ein, wo wir am Mittwoch eintrafen. Vor der Abfahrt von Antwerpen telegraphirte Frl. de Campos nach Paris und zeigt« an, daß fie nach London zu reisen beabsichtige, um fich zu ver- heirathen."
als recht stetig bezeichnen.* —
* Ergänzungen zum Kursblatt der »r ranK- furter Zeitung.* Die heutige Extrabeilage enthält wiederum die von Zeit zu Zeit erscheinende Tabelle, welche unseren Lesern eine Reihe ergänzender Informationen zu unserem Frankfurter Kursblatte bietet. Die auf Grund authentischer Ermittelungen bearbeitete Zusammenstellung enthält in klarer, übersichtlicher Aufstellung alle diejenigen Angaben, welcheals Ergänzung des Kursblattes von Werth sind, der täglichen Ausgabe desselben aber in solcher Vollständigkeit unmöglich bei- gefügt werden können. Die Tabelle verzeichnet Zinsfuß, Zinstermin, Gesammtbetrag der existirenden Stucke, Nominalbetrag der einzelnen Appomts, bei Aktien die Dividenden der letzten drei Jahre, bei Loospapieren die Ziehungstermine etc. Die Anordnung und Reihenfolge ist, um dem Leser die Orientirung zu erleichtern, die gleiche wie in unserem Coursblatte selbst; nur sind die beiden Rubriken »Versicherungs-Aktien* und »Provmzial- und Kommunal-Obligationen* aus technischen Gründen an etwas früherer Stelle ausgenommen als sie im Cours- blatte erscheinen. Da diese »Ergänzungen bei e- nutzung des Coursblattes, namentlich für Kapitalisten, sehr oft vom praktischen Werth sein können, so dur te es sich empfehlen, das betreffende Blatt abzutrennen und gesondert auszubewahren.
* Silberexport nach Ostasien. Aus London, 23. Juni, erhalten wir folgenden Bericht: In der mit dem heutigen Tage abgelaufenen Woche wurden an Silber nach Ost- asien verschifft: aus Großbritannien Lst. 37,500, a“8 Vene" dig Lst. —, aus Marseille Lst. 8,000. Die Verschiffungen vom 1. Januar bis zum Schlüsse der Berichtswoche erge en folgende Ziffern (zur Vergleichung sind die Verschiffungen der letzten Vorjahre beigetügt):
(Alles in Letrlg.) .
1886 im vollen Jahre
Gold 87,150 — 175,200 243,850
Goldmünzen 6,721,500 1,199,700 8,460,000 4,177,250
Silber 2,420,270 925 2,660,500 13,250
Silbermttnzen 260,130 22,575 456,800 3,356,550
9,489,050 1,223,200 11,752,500 7,790,900
Es war demnach im abgelaufenen Jahre die Einfuhr um 8.2 Millionen Gulden überwiegend. Im Vergleiche
zum Vorjahr hat die Einfuhr abgenommen in Gold um 0.i Millionen, in Goldmünzen um 1.7 Millionen, in Silber um 0.2 Millionen und in Silbermünzen um 0.2 Millionen. Die Ausfuhr war geringer in Gold um 0.2 Millionen, in Goldmünzen um 3 Millionen, in Silbermünzen um 3.3 Millionen. Im Ganzen ist die Einfuhr um 2.36 Millionen, die Ausfuhr um 6.5 Millionen Gulden zurückgeblieben.“
Vom englischen Geldmarkt. Die Befestigung der Tendenz des Geldmarktes, welche das Herannahen des Semesterschlusses zu bringen pflegt, ist in letzter Woche noch durch einige andere Ursachen befördert worden. Als wirksamste derselben bezeichnet der Lor. doner »Economist* die Goldentnahme aus der Bank ven England für Deutschland. Seit einiger Zeit bereits ist für deutsche Rechnung in London sowohl wie in Paris Gold absorbirt worden; warum dies geschah, ist genau nicht leicht zu sagen. Die Deutsche Reichsbank scheint keinen besonderen Bedarf an Metall zu haben, da ihr Baarbestand volle 5 Millionen stärker ist, als um dieselbe Zeit des vorigen Jahres. Indeß hatten die deutsche, die österreichische und ungarische Regierung Vorsorge für ihre Budgetdefizits zu treffen und ihre steigenden Ausgaben für Heereszwecke zu decken, und die russische Regierung bemüht sich, durch Marktoperationen den Rubelcours in die Höhe zu bringen. Transaktionen dieser Art mögen einigen Einfluß auf die Goldbewegung gehabt haben, auch übt der höhere Geldstand in Berlin Anziehungskraft aus. Unter diesen Umständen,. Wo die Ursache des Goldabflusses so ungewiß ist, läßt sich auch schwer eine Meinung über dessen Ausdehnung und Dauer bilden; man glaubt jedoch allgemein, daß er keine großen Dimensionen annehmen werde. Aber schon die Möglichkeit weiteren Exports hat eine Versteifung der Raten veranlaßt. Eine weitere Ursache hierfür war der Bankkrach in Cincinnati, welcher den Geldwerth in Newyork scharf in die Höhe trieb. Doch ist Goldausfuhr nach Amerika nicht sehr wahrscheinlich, weil das Schatzamt mit Beginn des neuen Halbjahrs starke Auszahlungen zu leisten hat. Das Anziehen des Geldwerths ist daher im Ganzen weniger die Folge einer Veränderung der Situation als vielmehr der Befürchtung eines Druckes durch ausländischen Goldbegehr. Daß der Markt auf solche Möglichkeiten Rücksicht nimmt und sich darauf vorzubereiten sucht, sei klug und recht; nichts desto weniger ist es nicht unwahrscheinlich, daß, wenn Alles gut geht, nach der Dividenden-Auszahlung ein Rückschlag eintritt. — Nachstehend eine Vergleichung der Wechselcourse, vom Standpunkte Englands aus ge-

