8. Seite. Zlr HO.

Iwette» Morgendlatt der Frankfurter Irttung.

Wahlbeeinflussimgcn beschweren, sowie die Kammerauflösung .und Wahl einer verfassunggebenden Versammlung beantragen. .AIs Antwort hierauf wollen einige Abgeordneten Vorschlägen, -die Regierung zur Mittheilung sämmtlicher Depeschen und 'Briefe Boulanger's, die seine Versetzung in den Ruhestand zur Folge hatten, aufznfordern, während Andere die Veröffentlich­ung dieser, wie es scheint, den neuen Abgeordneten sehr bloß­stellenden Schriststücke durch eine parlamentarische Untersuchung bewirken wollen. Eine solche war bekannt­lich schon friihcr, gleich nach der Absetzung des Generals, be- siinvortet worden, unterblieb aber, weil gewisse ehemalige Freunde Boulanger's denselben schonen wollten.

Wukgarien.

* Nach einem Berichte derPolit. Corr/ aus P Hi­li p p o p e l vom 11. b. M. waren in der Nacht vom 4. April daselbst an den Straßenecken Proklamationen ange- hestct, welche zur Absetzung desthronrüuberischen Fürsten" aufforderten; auch sonst mache sich die Opposition mehr be­merkbar, namentlich durch Herausgabe vieler Zeitungen; die Bevölkerung sei der Unstchcrhcit müde und wünsche ein Ende derselben um jeden Preis. Die Pforte hat den türkischen Be­hörden neuerdings eingcscharst, etwaige Unternehuiungen der wieder erhöhte Geschäftigkeit entwickelnden bulgarischen Emi­granten zu verhindern. Eine Bande, welche sich in Salonichi nach Dede Agatsch eingeschifft hatte, uin nach Bulgarien ein­zudringen, wurde von den türkischen Behörden ausgehalten und nach Adrianopcl gebracht. Diese Bande bestand aus etiva 12 Mitgliedern, zumeist Bulgaren. Alle lvaren mit russischen Pässen versehen und hatten sich auf einem Dampfer der GesellschaftFraiffinet" emgejchifft.

Amerika.

* Buenos Aires, 24. März. Die Trau erfrier, welche die hiesige zahlreiche Deutsche Kolonie in der deutschen protestantischen Kirche in der Calle Esmeralda zu Ehren des verstorbenen Kaisers Wilhelm veranstaltete, nahm einen glänzenden Verlauf. Wie das seit Kurzem hier er­scheinende neue deutsche Blatt, dieBuenos Aires Handels- Zeitung" mittheilt, wohnten der Präsident der Republik, Dr. I. Celmann und der Minister des Aeußeren, Dr. Onirno Costa, der Feierlichkeit bei. Demselben Blatte zufolge Ijat die Provinzialkammer der Provinz Cordoba den Gouverneur derselben, Herr A. Olmos seines Amtes ent­hoben und in Anklageznstand versetzt, weil derselbe die Verfassung verletzt, sich Willkürlichkeiten in der Vettvaltnng und Ministmvirthjchaft mit öffentlichen Geldern soll zu Schulden haben kommen lasten. Der Gouverneur rief die Einmischung der Nationalregierung an. letztere erklärte aber, daß es sich lediglich um eine innere Angelegenheit der Provinz handÄe.

Frankfurter Angelegenheite«.

Frankfurt n. M., 18. April. Bo»« Tage.

Nach den bis jetzt erfolgten Anmeldungen zum 50. Ju­biläumspferde niarkte dürften ca. 2000 Pferde bei Eröffnung desselben zum Verkauf stehen. Firmen, die sich seit mehreren Jahren wegen der zugenommenen Konkurrenz fern- gehalten, werden wieder erscheinen.

Auf dem Hanauer Bahnhof gerieth ein Fuhrmann in schweren Verlust. Derselbe lud eine Zuglast Wein, welche ein­schließlich des Zolls 700 VZ kostete, auf seinen Wagen auf. Das Faß überschlug sich, stürzte auf der anderen Seite hinab und ging in Trümmer, so daß der würzige Wein die Erde tränkte.

Wermifchtes.

G Duisburg, 17. April. In der heutigen Stadtverordneten- sttzung wurde die allgemeine Kanalrfrrung der Stadt mit Jt. 2'1°.3 Mill. Kosten beschlossen. Ebenso genehmigte das Kollegium die Einführung des Systems elektrischer Stadt- uhren durch Herrn Wagner in Wiesbaden.

0 Darmstadt, 18. April. Bei der heute Nachmittag 4 Uhr stattgehabten Darmstädter Pferdemarkt-Lotterie fielen die ersten 15 Hauptgewinne der Reihe nach auf folgende Nummern: Nr. 3439, 5786, 9293, 6297, 3918, 4303, 10207, 9005, 14944, 13301, 1613, 189, 15,415, 13,288, 148. Der Haupttreffer fiel nach Höchst im Odenwald.

O Mainz, 18. April. Stadtverordneten-Ver- sammliing. Vor Eingang in die Tagesordnung wurden die Herren M. M. Mayer, Reuleaux und Söhngen zu Revisoren der Rechnungen des römisch-germanischen Museums ernannt; außerdem wurde ein Betrag von 5000 JL zu Gunsten des Armenfonds bewilligt, da die im vorigen Jahre bewilligten Geldmittel durch die hohen Anforderungen in der Armenpflege bereits aufgebraucht waren. Nach Eintritt in die Tagesordnung wurden vorerst 700 « für Kanäle bewilligt, da der be­willigte Kredit um diese Summe überschritten worden war; zur Erhöhung des S ch n tz d a m m e s auf der Ingelheimer Aue wurden 1650 <Ä genehmigt, da durch das letzte Hochwasser die Aue überschwemmt und die Saatfrucht zerstört wurde. Der Kanal in den Fabrikweg wird auf eine Petilion der dortigen Bewohner um circa 100 Meter verlängert, ebenso wird be- fchloffen, eine Anzahl Wafferleituugsröhren und weitere 32 Hy­dranten innerhalb der Stadt anzubringeu. Kredite find hierzu nicht erforderlich, da die Kosten für diese Arbeiten durch dtt hohen Abgebote früherer Alb:. teil gedeckt werden. Nachdem noch aus Billigkeitsgrnnden die früheren beeidigten Fnichtmakler aus städtischen Mitteln eine jährliche Penfion von 300 bezw. 200 X zugesprochen erhalten hatten, wurde das aufzunehmende städ­tische A n l e h e n berathen. Herr Bamberger theilte mit, daß auf das in engere Submission erfolgte Ausschreiben der Stadt Mainz nur eine Offerte und zwar von der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt, i» Gemeinschaft mit der Seehaudluugs-Societät in Berlin eiligereicht worden sei; die Submittenten seien bereit, das Anlehen von 3 Millionen Plark zu 3% pCt. Zinsen und zum Course von 97.65 JL zu übernehmen. Nach einigen unwesentlichen Ausführungen von Sei­ten des Referenten wurde das Anerbieten der beiden Firmen ohne Debatte angenommen. Tie Anfertigung der Schuldverschrei- dimgen wurden hierauf aus freier Hand der Firma Wallau übertragen.

äfc Mannheim. 17. April. Für das hier zu errichtende Kaiser de nkmal find b:s gestern ca. 16 0,000 Mark

eingegangen. In einer gestern Abend stattgehabten Comite- fitzung wurde beschloffen, ein Preisausschreiben an die deutschen Künstler behufs Erlangung von Entwürfen zu erlassen. Ferner soll das Denkmal vor das Großherzogl. Schloß zu stehen kommen.

L Aarksru-« 15. April. Der P fe r d ezuch tv er ein Karlsruhe (in Liquidation befindlich) hielt heute seine letzte Generalversammlung ab. Der Rechenschaftsberil^ der Liquida­tions-Kommission weist für das letzte Geschäftsjahr (nur nenn Monate) einen Gewinn von JL 1992,64 auf. Die Schlußabrech­nung ergibt folgendes Resultat: Das Aktienkapital beträgt X 60,570, hiervon ab Gesammtverlust seit Bestehen des Vereins

11,209.58, hiernach bleiben als verfügbare Mittel J7. 49,360,62 81,493 pCt. 60 pCt. sind bereits herausbezahlt. Einstimmig wurde beschloffen, die restirenden 21 pCt. auszuzahlen und die übrigen 0.493 pCt. = -ZZ 298.72 unter die am längsten im Dienste gewesenen Stalldiener zu verkheilen. Hierauf ergreift der Vorsitzende Herr Banquier Heinr. Müller das Wort:Bevor wir die Generalversammlung schließen, drängt es mich, den Männern lebhaften Dank zu sagen, die bis zum Schluffe dem Vereine treu geblieben find. Wenn wir auch unser vorgesetztes Ziel, das badische Pferd zu verbessern und zu veredeln, nicht ganz erreicht haben, so waren unsere Bemühungen doch nicht ohne Erfolg. Ob die neue Zuchtrichtung, der wir weichen mußten, der badischen Pferdezucht mehr Segen bringt, muffen wir ab­warten. Ich, wie manche Andere, glauben das nicht."

Stuttgart, 17. April. Im benachbarten Cannstatt ist der in ärztlichen Kreisen weithin bekannte Obermedizinalrath a. D. Dr. v. Schäffer, langjähriger Direktor der Irren-, Heil- und Pfleganstalt Zwiefalten, im Alter von 80 Jahren heute früh gestorben. Für das im Juli in Heilbronn stattfindende XII. württ. Landes schießen werden dort größere Festlichkeiten vorbereitet; der Garantiefonds von ca. «Ä 10,000 ist bereits größtentheils ausgebracht.

Telegraphische Depeschen.

(Nachdruck, telegraphische oder telephonische Verbreitung ohne Vereinbarung untersagt.)

Prjvat-Dkprschm der Frnnlrsnrter Zeitung.

nz Rom, 18. April, 9 N. Ministerpräsident Crispi wird am Dienstag ein G r ü n b n ch über M a s s a u a vorlegen unb erst später Bonghi's Inter­pellation über die afrikanische Politik beantworten. Die Königin von Sachsen ist in Mailand an- gekommen.

ng Paris, 18. April, 8.36 N. Umfassende Vor­bereitungen werden zum Schutze des Palais Bourbon ge­troffen, da man bei dem Einzüge Boulanger's Demonstrationen befürchtet. Die dasselbe umgebende Mauer wird mit Eisensiacheln versehen, so daß ein Erklettern un­möglich ist. Im Jndustricpalast und int Jnvaldeuhotel soll je ein Bataillon und in letzterem noch eine Schwadron berittener Municipalgarde aufgestellt werden. Vier Ab­theilungen Schutzleute werden die Kammer und das Mi­nisterium des Aeußeren schützen.

Wolss's telegraphisches Korrespondenz-Bureau.

Berlin, 18. April. DerReichsanzeigcr" publiziert die Verleihung des Sterns zum Krouenorden zweiter Klasse an Professor Kußmaul. Ein Gesetzentwurf über die Verleihung der Korporatiousrechte an die Niederlassungen geistlicher Orden ist dem Abgeordnetenhause zugegangcn.

Bern, 18. April. Der Bundesrath hat die So­zialisten Eduard Bernstein, Julius Motteler, Leonhard Tau­scher und Schlüter, sämmtlich Mitarbeiter amSozialdemo­krat" in Zürich, aus der Schweiz ausgewiesen.

Paris, 18. April. Wie die Zeitungen melden, soll für morgen zur Aufrechthaltung der Ordnung ein Theil der Gar­nison konsignirt werden. Dcloncle, Pk^u und Welhof, Direktionsmitglieder der P a t r i o l e u l i g a, prote- stircn in einem von ihnen veröffentlichten Schreiben gegen die Wiederwahl Deroulede's zum Ehrenpräsidenten. Wie es heißt, wird es sich in der morgigen Kammersitzung haupttüchlich dämm handeln, ob die Bureaus der Kammer am Freitag die Kommission zur Prüftmg der Frage der Vcr- fassungsrevision ernennen sollen. Ueber die Haltung der Re­gierung in dieser Hinsicht verlautet noch nichts.

London, 18. April. Das Unterhaus nahm mit 239 gegen 182 Stimmen die Bill an, wonach die Ehe des Mannes mit der Schwester feiner verstorbenen Ehefrau für gültig ertlärt wird.

Belgrad, 18. April. In der heutigen Sitzung der Skup- fdjtina kündigte der Finanzminister eine Vorlage wegen Aus­lösung des Vertrages mit der Tabaks monopol-Gesell- schäft an.

Berlin, 18. April. Das hiesige Comitö für die Ueber« schwemmten beschloß, 461,000 Mark zu verteilen und 700,( 00 Mark in Reserve zu behalten. Letztere Summe soll zur Wiederherstellung der Wohnungen und zur Futterbeschaffung für das Vieh Verwendung finden, um die Nothleidenden wieder er­werbsfähig zu machen.

Die Krankheit des Kaisers.

E Berlin, 18. April, 8.20 N. Die Sorge um das Befinden des Kaisers beherrscht unausgesetzt alles Interesse. Der Zlistand ist, wie auch das heutige offizielle Bulletin zeigt, seit gestern so ziemlich unverändert, viel­leicht eine Kleinigkeit weniger gut, als im Laufe des gestrigen Tages. Dies prägt sich auch darin aus, daß bas Fieber eine Kleinigkeit höher ist. Die Temperatur, die gestern Vormittag 38,5 betrug, zeigte heute 38,7. Wider Erwarten gut ist der allgemeine Kräftestand. Es wohnt dem Kaiser eine seelische und körperliche Wider­standsfähigkeit bei, die Erstaunen und Bewunderung her­vorruft. Daß ein Mann, der seit Monaten so viel ge- littcn hat, unter den schweren Verhältnissen und unter

andauerndem Fieber nicht etwa blos zum Schein, sondern thatsächlich Regierungsgeschäfte erledigt. Besuche empfängt und freundlich grüßend sich dem Publikum zeigt, ist ein unerhörtes und ergreifendes Schauspiel. Bedenklich ist, daß über die eigentliche Natur des jetzigen Zwischenfalls offenbar noch keine Klarheit besteht. Die Lungen sind, wie auch die heutige Untersuchung durch Professor Leyden ergeben hat, frei. Es ist daher nicht verständlich, woher das Fieber kommt. Die Annahme eines Absceffcs in der Umgebung der Luftröhre gewinnt an Wahrscheinlichkeit, aber man muß sich andererseits auch darauf gefaßt machen, daß sich bald andere Komplikationen herausstellen können. Die Blätter, die natürlich nur im Dienst der Wahrheit und ihrem Drang nach Offenheit entsprechend betonen, daß das Fieber nur durch den Gebrauch von Antipyrin herabgegangen sei, versäumen heute die Thatsache mitzu- theilen, daß seit gestern Antipyrin nicht mehr gegeben wird. Es kommt ihnen auch schwer an, mitzutheilen, daß der englische Arzt Dr. Hovell in der verflossenen Nacht leicht und glücklich eine neue Kanüle eingesetzt hat, weil die angeblich von Prof. Bergniann, in Wahrheit von Dr. Bramann zuletzt eingesetzte nicht recht paßtet Es ist da­her anerkennenswerth, und es geschieht gewiß nicht ohne Absicht, daß dieNordd. Allg. Ztg." an hervorragender Stelle konstatirt, daß die Einführung der Kanüle durch den englischen Arzt ohne Schwierigkeit und ohne Blut­verlust vor sich gegangen ist. Eine neue, die verleum­derische Tendenz offen an der Stirn tragende Unwahrheit ist die derKöln. Ztg." telegraphisch gemeldete Nachricht, daß der erpvobte deutsche Krankenwärter von Mackenzie beseitigt und durch einen englischen ersetzt worden sei. Der bisherige Krankenwärter ist entlassen worden, weil er den Kaiser nicht schnell genug verstand und ihn zu ost fragte. Der neue Kraukemvürter ist kein Engländer, sondern ein Teutscher. DiePost", die dies selbst zugeben muß, be­richtet dabei, daß dieser Krankenwärter bisher hauptsäch­lich im jüdischen Krankenhause beschäftigt gewesen sei. Im jüdischen Krankenhause, das klingt ganz harmlos; es ist vielleicht auch wahr, dann wird dieser mit dem jüdischen Stempel versehene Krankenwärter gewissen Patrioten recht erwünscht kommen. Unwahr ist, daß Dr. Langenbach zugezogen sei, unwahr auch die Berufung französischer Spezialisten. Prof. Senator hat an der heutigen Kon­sultation nicht theilgmommen, er wird an der morgigen theilnehmen. Heute Abend sollen nur die behandelnden Aerzte znfammentrcten. Zu der tendenziösen Erfindung, daß ein englischer Wärter angestellt sei, schreibt zutreffend dieVoss. Ztg.": Derenglische" Wärter derKöln. Ztg." ist nichts als ein Bestandtheil jener Hetze, die wie auf ein gegebenes Signal von Neuem das kaiserliche Krankenzimmer umtobt. Daß dafür, wie z. B. von der N. Preuß. Z.", auchhoch erhabene" Zeugnisse angerufen werden, ändert nichts an der Sache, sondern deutet nur auf die Art der Verbindungen hin. Es gibt keine so hoch erhabene Stelle, vor der die Wahrheit als solche sich in ihr Gegentheil verwandeln müßte, so sehr auch Andere sich Mühe geben, dies Geschäft dort zu verrichten. Wir beklagen dir Nöthigung zu solchen unerquicklicheil Betrach­tungen in so bekümmerten Stunden tief, die Verantwor­tung dafür fällt aber lediglich auf die, deren Selbstsucht und Leidenschaft sich auch in solchen Augenblicken nicht zil zügeln vermögen." Den Grad, den diese Ausschreitungen erreicht, erkennt mau heute wiederum an den nationallibe­ralenHamburger Nachr.", die mit dürren Worten schon jetzt dieEngländer" für den Tod des Kaisers verantwortlich machen und vom deutschen Volke verlangeii, sich dies bei Zeiten einzuprägen! Vor dem Charlottenburger Schloß standen auch heute unausgesetzt Gruppen von Menschen, die mit Spannung auf jede Nachricht warteten und den Kaiser, als er am Fenster erschien, stürmisch begrüßten.

Berlin, 18. April, 8.35 N. Der Kaiser erschien um l1 s Uhr zum zweiten Mal am Fenster. Nachdem derselbe den Grotzherzog und die Großherzogin von Baden empfangen hatte, legte er sich zum Nachmittagsschlaf nieder. Um 4 Uhr traf das Kronprinzenpaar im Charlottenburger Schloß ein. Gegen 5 Uhr erhob sich der Kaiser vom Nachmittagsschlaf und zeigte sich gegen 6 Uhr mit der Kaiserin ant Fenster des Arbeitszimmers. Wie gestern durchbrach das Publikum die Schutzmannskette, eilte bis ans Gitter des Schlosses und brachte stürmische Ovationen bar. Das Allgemeinbefinden ist relativ befriedigend.

E Berlin, 19. April, 12.52 V. In den späteren Nachmittagsstimden nahmen bei bem Kaiser das Fie­ber unb die Athmungsstörungen zu. Obwohl sich dies im Laufe des Abends besserte unb auch die Symptome einer Bronchitis gering sind, so besteht doch ernste Be- sorgniß, da das Auftreten pyämischer Erscheinungen nahe bevorzustehen scheint.

Telegraphische Kamieist eiich'e.

(Nachdruck, telegraphische oder telephonische Verbreitung ohne Vereinbarung untersagt.)

.London, 18. April. Getreidemarkt. (Schlussbericht.) Walzen ruhig, fist, remder meistens %% sh. theurer. Mais knapp un i >heurer. Uebriges ruhig uud stetig. .Fremde Zufuh­ren seit Montag: Walzen 3240, Gerste 16,040, Hafer 16,820 Quar- ters. Wetter: ver cnderlich.

Feuilleton.

Aus Kunst und Leben.

Rraiithirt a M.« 18. April 1888.

= (Herr Willy Hcßj, früher Cvnccrtmeister an der Oper feiner Vaterstadt Frankfurt a. 9)1., der von hier nach Rotterdam berufen wurde, um eine ähnliche Stellung auszufüllen, wird nunmehr mit Schluß der Saison diese aufgeben zu Gunsten einer besseren, die sich ihm in England geboten hat. Als Nach­folger des auch hier bekannten Concertmeisters Strauß wird er btt führende Geige im bekannten Halle'schen Orchester in Man­chester übernehmen. Strauß, der die Stelle 16 Jahre lang inne hatte, ist durch Gesundheitsrücksichten gezwungen, dieselbe auszu- gebeu. DaS Orchester von Charles Hallt verbringt bekanntlich einer größeren Theil des Jahres auf Concertreiseu durch die bedeutendsten Städte Enakands und Schottlands.

^»-[Aus Berlins, 17. ds wird uns geschrieben: Im königl. Schauspielhaus hat Frl. Hock ein Gastspiel auf Engagement eröffnet und unter Beifall das Klärchen in Eoethe's Egntont" gespielt. Eine angenehme Persönlichkeit, eine freundliche, jugendliche Erscheinung und ein Organ von sym­pathischem, Hellem Klange zeichnen die Schauspielerin aus; auch Natürlichkeit und die Abwesenheit von Manier kann man ihr zugestehen; a!cr um die Poesie der Goethe'schcn Gestalt anszu- sprechcn, das himmelhohe Jauchten und das zu Tode Betrübtsein, fehlte ihrem Talent doch die Tiefe und die Innerlichkeit. Ter große B a zur der Bühneugenvffenschaft, für den man aller Orten so eifrig, fast übereifrig gesammelt hat, wird nach neueren Bestimmungen im Anfang Mai, nachdem der Umzug des Per­sonals des Schauspielhauses ins Wallner-Theater erfolgt ist, in den Fakirs des Host Heaters stattfinden. Das soeben in Wien ausgcsuprn hiittcrlaffene Lustspiel Michael Klapp's:Der selige Paul", soll im L-ssing- The a ter zur Auffüh­rung kommen; ein anderes unvollendetes Lustspiel des verstor­benen Autors beabsichtigt Oskar Blumen that fertig zu stellen. '

= (Aus Stuttgarts, 17. d. M., wird uns geschrieben: Heute hat sich hier der 7. Bczirksvcrband des den t- schen Schriftstellervereins konstituirt. Das Bureau setzt sich zusammen aus den Herren Redakteur Otto Baisch, Vorsitzender; Dr. Schmidt-Weißenfels, stellverlr. Vor­

sitzender; Profeffor Müller-Palm, Kassier; Dr. Ziel, 1. Schriftführer; Schriftsteller Ludwig Thaden, II. Schrift­führer. Jin Hostheatcr gelangte heute Abend Mil­löcker' s komische OperDie sieben Schwaben" zum ersten Male zur Aufführung. Das Publikum bereitete dem heiteren Werke, das recht sorgfältig einstudirt üler die Bühne ging, eine sehr freundliche Aufnahme.

(Ein neuer Planets wurde in der Nacht vom 15. zum 16. April auf der Wiener Sternwarte entdeckt. Wie uns von nuferem astronomischen Mitarbeiter geschrieben wird, gehört derselbe zwar ebenfalls der Gruppe kleiner Himmelskörper zwischen Mars und Jupiter an, ist aber heller als die zuletzt aufgefundenen. Der neue Körper besitzt nämlich die Helligkeit der Sterne elfter Größe und wird somit auch auf Sternwarten beobachtet und gemessen werden können, welche nur über Instru­mente mttilerer Größe verfügen. Der neue Planet ist der 275ste in der Reihe jener kleinen Himmelskörper, und siebt ganz nah« bei dem jüngst entdeckten, aber viel schwächeren, Nr. 274, in der Jungfrau. Diese beiden letzten neuen Planeten zeigen eine nahezu gleichgroße, und nach gleicher Richtung Nordwest gehende Bewegung. Die rasche Aufeinanderfolge der Entdeckungen neuer Planeten hat ihren Grund in der zweckmäßig gesteigerten Aus- suchungsmethode und den besseren Hilfsmitteln, namentlich detail- lirter Sternkarten, über die man jetzt verfügt. Es st wahrschein­lich, da die Helligkeiten der neuaufgefundenen Planeten durch­schnittlich dieselbe bleibt, daß ihre Anzahl eine endliche ist, und daß sie in nicht zu ferner Zeit alle aufgefunden sein werden.

[Son einer außerordentlich nutzbringen­den Arbeit) weiß dieT. St." zu berichten: Goethe's Epos Hermann und Dorothea" ist von einem gelehrten Herrn auf den Namen kommt es nicht an in's Altgriechi- sche übertragen worden. Eine Verlagsbuchhandlung in Gotha erläßt eine Einladung zur Subskription auf das Werk, dessen Druck beginnen soll, sobald 120 Exemplare ä 2 Mark abgefetzt find. Schade, daß keine alten Griechen mehr leben; sie würden wohl lebhaft zeichnen. Der Verfasser ist bereits durch Uebersetznngen G e i b e l' scher Poesien in's Griechische, sowie durch eigene Poesien in hellenischer Sprache bekannt. Natürlich ist gegen solches Privatvergnügen so wenig einzuwenden, wie ge­gen irgend ein anderes von auserwähller Art, aber man darf wohl einmal darauf Hinweisen, als aus etwas Charakteristisches für jene Zeiten der mühsamen Wichtigkett und derreinen Phi­lologie", aus der wir nun mit Macht herausstreben.

[Die interessante Liebesgeschichte eines japa­nischen Major ss, mit der sich vor etwa drei Jahren die

Berliner Gesellschaft vielfach beschäftigte, ist jetzt, wie das B. T." zu berichten weiß, zu einem fröhlichen Abschluß gelangt. Der besagte Offizier aus dem Reiche des Mikado, der ursprüng­lich der Gesandtschaft attachirt war und ein ernstes Liebes- verhältniß mit einer jungen adligen Deutschen angeknüpft hatte, gab damals seine Stellung auf, als ihn, von der heimathlichen Regierung auf Antrieb seines einflußreichen Vaters die Wahl gestellt wurde, enttveder das Verlöbniß zu lösen, oder aber des Zornes der Vorgesetzten gewärtig zu sein. Ter Major hatte den Muth, im ftemden Lande nach einer neuen Existenz zu ringen ; seine Intelligenz sowie seine umfassenden Sprachkenutniffe' er­leichterten ihm das Vorhaben. Er trat als Korrespondent in das Comptoir einer Berliner großen Nähmaschinenfabrik und widmete sich mit Erfolg dem kaufmännischen Beruie. Jetzt hat er fich mit seiner Geliebten fürs Leben vereinigt und ist auf dem Wege, feine junge Gattin nach der fernen Heimath zu führen. Die Abreise des Paares ist vor einigen Tagen erfolgt.

[Ueber einen ru f s i s ch e n M i l l i o n är S k ir­rn u i, t], der vor vier Jahren verstorben ist und um dessen Nach­laß sich nun mehrere Petersburger Rechtsanwälte Namens der Erben im Bezirksgericht zu Sfimferopol reißen, weiß dieMinuta" Nachstehendes mitzutheilen. Sttrmunt gehörte zum polnischen Aoel und lebte zurückgezogen auf feinem Landsitz in der Steppe. Obgleich es allgemein bekannt war, daß er steinreich sei, kümmerte sich doch kein Mensch um feine Genealogie. Fast seinen einzigen Umgang bildeten seine treue Dienstmagd Tatjana und ein zah­mer Bär. Den letzteren hatte Skirmnnt eines Tages mitBrannt- wein betrunken gemacht und der Bär fiel über ihn her. Der schreckliche Zweikampf endete damit, daß Skirmnnt, der über eine außeroichentliche Körperkraft verfügte, seinen Gegner tödtete. Skirmnnt war fast 7 Fuß lang, hatte ein rothes, aufgedunsenes Gesicht und war fast immer betrunken. Viele Menschen kamen zu ihm, um von ihm Geld zu leihen, aber Niemand durfte ohne Branntwein erscheinen. Obgleich Skirmnnt schrecklich geizig war, nahm er doch keine besonders hohen Zinsen. Vor dem Tode hatte er eine grenzenloseJurcht und wenn er betrunken war, klagte er oft, daß sein Vermögen Leuten zusallen werde, die es bald vergeuden würden. Als er 45 Jahre alt war, rieth man ihm, zu heirathen und wie ein Mensch zu leben, aber er erklärte, er könne nicht heirathen, weil er seine Frau doch nicht so prügeln dürfe, wie seine Dienstmagd Tatjana. Skirmnnt verstarb 1884 am Schlag, als er eben damtt beschäftigt war, sein Geld zu zählen. D» man nichts von seinen Verwandten hörte, so glaubte man allgemein, sein Nachlaß werde bem Fiskus zusallen; im vorigen Jahr aber tauchte plötzlich eine ganze Schaar Bern Erben

19. April 1888

106.50;

78-

14.12 14.12 ;i Tabak-Aktien

9. 63. Kaffee Bio Nr. 7 per Mai 10.75 8lO

Groasherzogl. Hoftheater in Darmstadt.

Donnerstag:Der Wasserträger. Freitag:Antoinette-

Petroleum Grude U. P. L.C. 87%. leum raff. 7 %. Schmalz. (Wil cor) Waixen per Mai 92 %. Baumwolle

Königliche« Theater zu Wiesbaden.

Donnerstag:Lohengrir.

67

95 55

Grossherzogi. Hoftheater In Karlsruhe.

Donnerstag:Maria Stuart.

Hof- und Hatlonaltheater in Mannheim.

Donnerstag:Fidelio. Freitag:Was Ihr wollt.

auf und die St. Petersburger Advokaten nahmen die Angelegen heit in ihre Hände.

a [Bedientendeutsch, s In Philippsthal ist, wir an anderer Stelle mttgethcilt haben, die Landgräfiu Mars von Heffen-Philippsthal, eine geborene Herzogin von Württew berg, gestorben. Der Berichterstatter derHerss. Ztg.", der nbck die Begräbnißfeierlichkeiten berichtet, spricht wiederholt von dei hohen Leiche". Diese Bereicherung des Lakaienwortschatzci findet hoffentlich gebührende Beachlung. Die verstorbene Land gräfin war übrigens eine edle und einfache, überaus wohlthätig« Dame, deren Andenken lange fortleben wird.

[Berichtigung.) Der AussatzUeber E r n ä h r u n g" von Herrn Dr. Kühner im 1. Morgenblatt der Nr. 102 unserer Zeitung hat eine ganze Reihe von Zuschriften sowohl al uns als an den Verfasser veranlaßt, von denen die Mehrzahl dadurch bewirkt wurde, daß der Name des Erfinders deraut» malischen Kochapparate" durch einen Druckfehler entstellt im Drua erschienen war und die Mittheilung der richtigen Adresse g* wünscht wurde. Dieselbe lautetRichard Meyn in Karis' Hütte bei Rendsburg (statt R. Müz).

Petro 7.8 0. - per Ma

3proc. Bente ......

4%proc. Bente

Spanier............

Italiener...........-

Ungarn ...........

Türken ...........

U nent schieden.

81.20 81.21 Egvpter......

BioTinto-.-.

67S Ottomanbank

95.62 Staatsbahn

78% I Lombarden

London, 18. April Wollauktion. Die Preise wärenlt bei guter Betheiligung. 14

E. Paris, 18, April, 7 Uhr 40 Min. (Pnvatdepja der Frankfurter Zeitung.) Mehl per April 54.101? Mai-August 52.75, per Juli-August 52.50. R ü b öl 5 April 52.75, per Mai-August 53., per Sept.-Dee. 55

B. Paris, 18. April. 7 Uhr 50 Min.

der Frankfurter Zeitung.) Zucker per April 38.75 « Mai-August 39.50. per Sept.-December 36,. Flau. ' H

+ Havre, 18. April. 5 Uhr 50 Min. (Privatdepesj der Frankfurter Zeitung.) Baumwolle. SchluGberM New-Orleans disponibel 64.50, per April 61.62, per 61.62, Aug. 62.25, per November0.75, per Januar 61

W Havre, 18. April, 6 Uhr 10 Min. (Privatdepesdj der Frankfurter Zeitung.) Schlußbericht. Kaffee Santos per April 68.75, per Mai 68.25, per Juni 67H per Juli 66,75, per August 65.50, per September 64J per October 63.25, per Novbr. 63., per December 63"-, per Januar 63., per Februar 63., per März. 63.__. s

R. London, 18. April, 5 Uhr 10 Min. (Privat-depesci der Frankfurter Zeitung.) Blei Lstrl. 14, Zink m Marken Lstrl. 17%. °

r Berlin, 18. April, 8 Uhr 33 Min. (Privatdepesdj der Frankfurter Zeitung.) Die Unterelbesch: Eisenbahn vereinnahmte im März JL 10,349 mehr un im nunmehr abgelaufenen Jahre 1187/88 29,980 inehj

Die Nienburger Eisengießerei schließt <£ ersten neun Monate mit einem Gewinn von 73,900, w/j von Abschreibungen in Höhe von 24,043 abgehen. - Die Generalversammlung der Preußischen Centra] Bodenkredit-Aktien-Gesellschaft beschlol 8% pCt. Dividende (wie im Vorjahre) zu vertheilen. - Die bisher nicht verloosten Stücke der vierprocentigj vormals Nassauischen Staatsanleihe de 185 werfien zur haaren Rückzahlung per 31. Juli gekündigt Die nicht verloosten Partial-Obligationen der vierprocenfi gen, früher 5proc. vorrn. Nassauischen Staatsanleihe wj 1859 werden zur baaren Rückzahlung per 1. August m kündigt. Die sämmtlichen noch umlaufenden schiel wigschen und die holsteinschen Domanial Obligationen werden zur baaren Rückzahlung ziy 31. October gekündigt. Im r h e i n i s c h - w e s t lsch e n , nassauischen und Siegerländer Ge­biet betrug die Produktion an Paddel-, Be» seiner-, Spiegel - und Thomas - Roheisen ü März 120,000 Tonnen gegen 119,700 Tonnen im Februai und die Verrathe Ende März 33,000 Tonnen gegen 37.20 Tonnen Ende Februar. Nach einer Depesche desB. I C. aus London hat ein französisches Syndikat auf des Londoner Metallmarkt 400 Tons Kupfer zu 8 und 110 Tons Zinn zu 166 angekauft. Der Preis für Zin auf zweitägige Lieferung stellt sich um Lst. 2 niedrige als der Preis für sofortige Lieferung. Die Subkommissio der Sachverständigenkommission hat Normativ-Lei Stimmungen für Prospekte festgesetzt, welcS demnächst dem Plenum vorgelegt werden sollen.

L Wien, 18. April, 8 Uhr 45 Min. (Privat lepesclj der Frankfurter Zeitung.) Die Verwaltung der Ferdi nands-Nordbahn genehmigte heute die .1887er H lanz, welche nach Abzug des Staatsgewinnantheils i 9,339,051 Reingewinn ergibt; hiervon entfallen fl. 1,596,12 auf den Montanbesitz. Der Antheil der Staatsverwaltung beträgt fl. 291,797. Die Gesammtdividende wurde auf, f 121 % festgesetzt gegen fl. 117% im Vorjahre, so daß de Julicoupon mit fl. 95 eingelöst wird.

D Wien, 18. April, 10 Uhr Min. (Privatdepesch der Frankfurter Zeitung.) Der Finanzminister .Tisza bi sitzt noch die Ermächtigung, fl. 6 Mill. Papierrent für Tilgung auszugeben, wird aber hiervon keinen Ge brauch machen. In der neuen Goldrentcn-An; leihe von fl. 26% Mill, sind fl. 10 Mill, enthalten, ai welche die Rothschildgruppe die Option wegen des Cours Standes nicht ausübte; nunmehr ist aber die Option ver längert worden. Von dem Reste per fl. 16% Mill. (Defizi und Goldtilgung) hat die Gruppe einen Theil fix, einen an deren Theil in Option übernommen.

Petersburg, 18. April, 5 Uhr Min. Wechse auf London, 3M. 121.55, II. Orient-Anleihe 98%, III. dti 98%, Neueste Goldrente 199%, Russ. Bank für auswäri Handel 224, Petersb. Diskonto-Bank 710. Warschaus Diskonto-Bank, Intern. Handelsbank 475, Russ. 4S procentige Bodenkredit-Pfandbriefe 15614, Große Rusi Eisenbahn 272^, Kursk-Kiew 318.

F. Triest, 18. April, 11 Uhr Min. (Privatdepesch der Frankfurter Zeitung.) Privatverkehr. Kredit aktien per Ultimo 269.25, Käufers Wahl dreimonatlich 269.75, Verkäufers Wahl dreimonatlich 267.75, Ungai Goldrente comptant 96.90, Ungar. Papierrent« pe April 85.80, Italiener April 93.8793.93, London 126.9$ Napoleon 10.0454, Griechen 1884er 362, 81er 363. i

Paris, 18. April, 10 Uhr Min. Abend- Boulevar (verglichen mit den letzten telegraph. Mittags-Coat* i>;

Mitt AM. Müt Air

g. Äewyork, 18. April, 5 Uhr Nachmittags. (Kabel telegramm derFrankfurter Zeitung.) Schlußberich! Wechselcours auf London, 60 T. 8 ich t, 4.85 14 Sichtwechsel 4.87, Checks auf Pari! 5.18%, Sichtwechsel auf Deutschland 95% Die heutige Aktienbörse eröffnete fest schloß flauer auf Realisationen. Eri< 24%, Chicago Milwaukee u. St. Paul 71% Denver u. Rio rande 17%, Louis1/, u. Nash» 54%, Lake Shore 89%, Central Pa c i 1 ti 29%, Northern Pacific preferred 4 5%. rj

Irankfnrter Stadttheater.

Opernhaus. Donnerstag: Hans Helling. Gew. Pr Frei tag: Kriiuhüds Rache. Erm. Pr. A. Adon. Samstag: St um ine von Portici. Gew. Preise. Sonntag: Der Prophet Gew. Preise,

Sehaespielhane. Donnerstag: Die berühmte Frau. G. Freitag geschlossen. Samstag: Bomeo u. Julia: ßr. Pr. So?® tag. Nachm. 3% Uhr: Alt-F rank furt Ktt Pr. Abends 7 V® Mit fremden Federn Vorher: Diana. Gr. Pr.

406 25 406,1

478 433.1

507.

447.-

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