Erstes Morgrnfilatt der frankfurter Jett««-.
IS. Aprtt 1905. Nr. 108.
PROSPEKT
imb
Ucdcrtrag
650,969
Waren.Konto
120.115
79
4
1,793,277
12
Mannheim «Nd (sollt, den 12. April 1905.
1-2298
»er laquidator.
Gewinn- und Verlust -Konto per 31. Dezember 1904,
Soll.
55,021
22
4
<4L
346,012
52
4,125,734
27
8,641,311
73
4
Bilanz-Konto per 31. Dezember 1904.
8a,
92,922
93
Gewinn- und Verlust-Konto
1 25
493,959 । 67
8,641,3111 73
46
Gewinn- m. Berlust-Konto am 31. Dezember 1904.
Soll.
82
49
20.855 85
29
19
SO
30
Biebrich, den 15. Avril 1905.
12566
Kalle & Ka., Aktiengesellschaft.
1.793,277 I 12
Dr. Kalle.
Dr. E. Fischer,
79
Jt
32
32
Abschreibung 10%
69
Soll.
Haben.
Saldovortrag ..
36
25
98
franäfurtrr Maschinenfabrik Aktiengesellschaft,
Abschreibung 50 %
56
59
lautende, abgestempelte Vorzugsaktie«
der
Marter MHM titieigesetiait
87
12671
Abschreibung ca. 100% .
Frankfurt a. St., den 15. April 1905.
Uebcrtrag
Pfälzische Bank«
63
31
81
Vortrag aus 1903
Gewinn in 1901..
46
17
900,000
100.000
100,000
630,456
49120
13,700
M 605,555.82 „ 1 615.454.21
523.610
465,213
24,631
6,702
2,033
87
13
75
10
85
Abschreibung 25 % Arbeitsmaschinen-Konto
Zugang 1904.....
Aus Grund des vorstehenden Prospekts find
Statt 900,000,— vollbezahlte, auf den Inhaber
31
81
50
21
25
50
Werkzeug- und Apparate-Konto Zugang 1904........
Abschreibung 10%
Treibriemen-Konto
Zugang 1904
Bureau-lltenfilien-Konto
Zugang 1904....
Abschreibung 25 % .... Holzstöcke- und Galvano-Konto
Zugang 1904.......
Abschreibung 2% ... Betriebsanlage-Konti
Rohrleitungsanlaae-Konto
Zugang 1904
Abschreibung 10% ..... Hebe-. Wiege- und Transport- vorrichtungs-Konto ........
Zugang 1904. ........
Abschreibung 10%
Modell-Konto
Zugang 1904
Abschreibung 25%
ZeichnungS-Konto
Zugang 1904.....
■M 5,425.44
„ 7,532.-
Abschreibung ca. 100% .. Patent- u. Gebrauchsmustcr-Konto Zugang 1904............
der
St. Petersburger Internationalen Handelsbank
Abschreibung 25% Geräte- und Utensilien-Konto....
Zugang 1904............
Aktiva.
Grundstück-Konto ... Gebäude-Konto Zugang 1904.
Handlungs- und Verkaufs-Unkosten.. Arbeitcrkantine-Zufchuß Arbeiter-Prämien Beiträge zur Krankenkasse, Unfall-, Alters- und Juvalidenversich. ic.
Abschreibung 50 % Reklame- und Drucksachen - Konto Zugang 1904............
Mieö^ich.
Bilonz per 31. Dezen,bet 1904.
Abschreibung 25%
Mobilien-Konto
Zugang 1904.....
der Gebäude .... der Einrichtungen
97
11
96
Haben,
Vortrag aus 1903 Brutto-Gewinn.........
aus dem 12672
Protokoll der General-Versammlung der Aktionäre
M
3,503.000
925.244
109,665
134,712
1.242.136
78,218
frankfurter Maschinenfabrik Aktiengesellschaft in Isranstfurt a. Main.
6. Alsdan erhalten die Stammaktien eine Dividende bis zu 4% und zwar ohne Nachzahlungsvervstichtung der Gesellschaft.
7. Von dem übrigen Reingewinn bezicht der Vorstand di« in feinen Anftellnngsvcrträgcn vorgesehenen Tantiemen und sodann der Aufsichtsrat eine Tantieme von 7Vr%.
8. Der alsdann noch verbleibende Rest des Gewinnes steht zur Verstignng der Generalversammlung, welche hieraus auch weitere Tilgungen von Gewinnanteilschemen zum Betrage von je Jt. 250.— beschließen kann. Andernfalls stehen bezüglich des Mehrgewinnes den Vorzugs- und Stammaktien gleiche
Abschreibung 10% Generator - Sanaaüsanlage -Kto. Zugang 1904
Zinsen ...
Amortisation auf Gebäude und Einrichtungen .... Abschreibungen im Konto-Korrcnt und Üeberweisung auf Delkredere-Konto .....................
Reingewinn:
Mk. 100,000 nicht adgekkinpeltr Stommoktien
100 Stück $u je Mk. 1000.—
b«
.... , j über
MK. 900,000 oollkttnhllk, uns den Inhnder lnntende, nkgestempeltk Nomgsnktien
900 Stück zu je Mk. 1000 —
Aktiva.
Grundstück-Konto............
Gebäude-Konto
Betriebsanlage-Konti Geräte- und Utensilien-Konto
Mobilien-Konto ............
2,745,060
1,539.685
163.750
67.081
Abschreibung 10% ..... Dampfmaschine- u. Kesselanlage- Konto ab verlauste Dampfmaschine Transmisfionsanlage-Konto....
Zugang 1904
Zn der Generalversammlung vom 27.,.März,1905 wurde der Antrag, des Vorstandes und Aussichtsrates, bie Fabrik an eine» Ort außerhalb der Grenzen Frankfurts zu verlegen, und die Bestimmung deS Ortes dem Auffichtsrat zu übcrlaflcn. einstimmig genehmigt.
Ferner wurde in dieser Generalversammlung Herr Stadtrat Nikolaus Henzel in Wiesbaden in den Aussichtsrat gewählt.
Frankfurt «. St., im April 1905.
1,793,277 12
Verantwortlich:
Für den politischen und allgemeinen Teil: tOfcett Büfchtngr kür das Feuilleton: Dr. F. Mamroth; für den Handelsteir i. B.: 8r*9« Freitag; für den Inseratenteil: Th. Bockerrheimerr sämtlich in Frankfurt a. M.
Druck und Verlag der Frankfurter Sozletäts-Lruckerei. AtiSL*eit_*U _ teMstete. HMui»
In der heute statigehabten Generalversammlung sind die nach § 16 des Statuts ausscheidcuden Mitglieder des Aufsichtsrates, die Herren Kommerzienrat Dr. Wilhelm »alle zu Biebrich, «art Georgi zu Gießen, Dr. jur. Richard Schreiber zu Mainz» wieder- gewadlt worden.
Passiva.
Kapital-Konto:
Vorzugsaktien ....
Stammaktien ..............
Hhpotheken-Konto
Konto - Korrent - Konto (Kreditoren inkl. Bankgut
haben)
Drtort- und Delkredere-Konto
Arbeiteruuterstützungssonds-Konto
Aktiva.
Fabrik-Anlagen
Grundstücke
Gebäude
Einrichtungen .... „
Ilmbau-Konto
Modell-Konto ..............
Zeichnungs-Konto Bureau- lltensilieu-Konto...........
Reklame- und Drucksachen-Konto... Holzstöcke- und Galvano-Konto Patent- und Gebrauchsmuster-Konto Waren-Konto ...................
M 336.864.08 . 1,138.663.43 „ 2,630,707.02 . 19,499.74
Vom 1. Januar 1905 ab setzt sich das Aktienkapital aus Jt, 100.000.— Stammaktien und 900,000.— Vorzugsaktien zusammen. und der Verlustvortrag beträgt 120,115.79. Demgemäß stellt sich die «en ausgestellte Bilanz und Gewinn- und Verlust-Konto per 31. Dezember 1904 wie folgt:
Bilanz-Konto per 31. Dezember 1904.
Zufolge einer Rayonverschiebung in meinen Aufien- vertretungen suche ich für SOddeutschland einen
Reisenden
der möglichst in diesem Gebiet für eine bedeutende Zigarrenfabrik bereits erfolgreich tätig gewesen ist, in solider Weise nach einer entsprechend honorierten Stellung strebt, und welcher zum Besuche meiner Abnehmer — Zigarrenfabrikanten, Grossisten und beste Zigarren-Spezialgeschäfte — geeignet ist.
Hugo Haschke, Leipzig
Kavana-%exiko-Zigarrenfabriken. eieeo
Generalversammlungen erfolgt.
Der Anspruch aus Dividcndcnkcheincn erlischt mit dem Ablauf von 4 Jahren, gerechnet vom 31. Dezember des Jabrcs an, in welchem sie sällig geworden sind, wenn sie nicht vor dem Ablauf dieser Frist der Gesellschaft zur Einlösung Vorgelcat werden.
An Dividenden hat die Gesellschaft verteilt
für 1899 25% auf das Aktienkapital von .JL • 725,000.—
.. 1900 12% .. ,. 1,000,000.-
sür die Jahre 1901, 1902, 1903 und 1904 gelangte eine Dividende nicht zur Auslchüttung.
Auf dem Fabrikanwesen hastet eine vierteljährlich kündbare Hypothek von100,000.—. verzinslich ä 4'/2%-
In der am 27. März 1905 stattgehabten Generalversammlung wurde die nachstehende Bilanz ver 31. Dezember 1904 genehmigt.
Passiva.
Aktien-Kavltal ....
Diverse Anlage-Kapitalien .....
Pensionskasse der Beamten
tGesamt-Vermögeu : I./I2. 1904 J(. 160,972.17.) Arbeiter-Pensions- und Nnterstützungskasse........
Kreditoren....................................
Delkredere-Konto ..........
Amortisation
1.793,277 I 12
Gewinn- und Verlust - Konto per 81. Dezember 1904,
in Frankfurt a. Main
juat Handel und zur Notierung an der Frankfurter Börst zugelaffen worden.
03
03
ErßWgll Reisender
der
Gardinen- und Weitzwarerrvrauche, in Süddeutschland, Elsaß, Saargebiet Mit nachweisbar großen Erfolgen eingeführt. la la Referenzen, sucht sich zu verändern.
Gest. Anfragen u. strengster Diskretion unter M R 8172
best Rudolf Masse, München. 67720
2.221,010
430,324
79
79
Rhederei Independent
Mannheim und KöQr.
Die Austösung der Gesellschaft ist beschlossen worden. Gemäß § 297 H. G. B. werden die Gläubiger aufgcfordert, ihre Ansprüche anzumelden.
Abschreibung 10%- Elektrische Licht- und Kraftanlage-Konto ...........
Zugang 1904.
JL 28.578.59 ., 401,745.44
120,115
120,115
1,000,000
100,000
630,456
49.120
13,700
Rechte zu.
§ 22. Im Falle der Liguidation der Gesellschaft wird aus dem Reinvermögen zunächst der Nennbetrag auf die Vorzugsaktien, fodann der Nennbetrag auf die Stammaktien gezahlt.
Aus dem etwa verbleibenden llcbcrschuß werden die Gewinnanteilscheine gleichmäßig durch Zahlung dis. zu je «.K 2.50.—eingelöst. An dem etwaigen Ueberrefte steht jeder VorzugSattie und zeder Stammaktie gleiches Recht zu.
Die Generalversammlungen finden in Frankfurt a. M. statt.
Dieselben werden von dem Äumcktsrat ctnberufeu vorbehaltlich deS gesetzlichen Rechtes des Vorstandes hierzu. Die Berufung erfolgt durch einmalige Veröffentlichung in den statutarisch bestimmten Blättern. Sie trägt die Unterschrift entweder des Aufsichtsrates oder des Vorstandes.
Die ordentliche Generalversammlung, welcher insbesondere die Feststellung der Jahresbilanz, die Verteilung des Reingewinnes gemäß § 21 No. 8 und die Entlastung des Vorstandes und Aufstchtsrates obliegt, findet jährlich innerhalb der ersten fünf Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres statt.
Alle gesetzlich oder statutarisch vorgefchriebenen Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den „Deutschen Reichsanzeiger" und durch die „Frankfurter Zeitung" und gelten durch den einmaligen Abdruck in diesen Blättern n'8 ordnungsmäßig verkündet, wweit nicht da» Gesetz mehrmatigc Bekanntmachung vorschrcibt. Sollte die „Frankfurter Zeitung" ihr Erscheinen einstcllen, so genügt die Bekanntmachung durch den „Rcichsanzeiger".
Die Dividenden sind an der Kasse der Gesellschaft und bei der Pfälzischen «auk in Frankfurt «. 8». zahlbar, woselbst auch kostenlos die Aushändigung neuer Dividendenbogcn, die eventuelle Ausgabe neuer Aktien und die Hinterlegung der Aktien zu den
a) Materialien und halbfertige -Waren..................
V) fertige Waren Konto-Korrcnt-Konto (Debitoren) Wechsel-Konto..................
Kassa-Konto Kautions-Konto Gewinn- und Verlust-Konto 1903 ab Aktienzuzahlung
Verlust pro 1904 .....
Passiva.
Kapital-Konto . .i
Hhvotheken-Konto
Konto-KorrenbKonto (Kreditoren inkl. Bankgut
haben)........ .................
Dekort- und Delkredere-Konto
Arbciter-Unterstützungssonds-Konto
am 21. März 1905.
Die General-Versammlung beschloß einstimmig:
1) den seitens der Hevisions Kommission geprüften und vom Aussichtsrat gutgeheifienen Bericht pro 1904 zu bestätigen und aus der den Herren Aktionären zur Verfügung gestellten Summe von Rbl.. 2,312,137. 20 Kop. Rbl. 5,304,000.—, d. h. Rbl. 24.— pro Aktie, als Dividende für das vergangene Jahr zu zahlen und den Rest von RbL 8137. 20 Kop. auf neue Rechnung vorzutragen.
2) den seitens des Aufsichterates und der Revisions-Kommission gebilligten Unkosten-Voranschlag für das laufende Jahr 1905, sowohl für die Zentrale in St. Petersburg, als auch die Filialen der Bank, im Betrage von Rbl. 1,387,937 zu bestätigen und den Aufsichterat zu ermächtigen, auf Antrag des Verwaltungsrates eine Ueberschreitung dieses Unkosten-Voranschlages zu gestatten, falls dieselbe sich als nötig erweisen sollte.
3) aus dem Gewinn der Kiewer Filiale der Bank der Witwe des verstorbenen Direktors dieser Filiale, H. W o h l - gemuth, eine einmalige Unterstützung von RbL 18,000.— zu gewähren.
4) an die Revisions-Kommission, welche den Bericht pro 1904 geprüft hat, eine Gratifikation in Höhe von RbL 10,000.— zu zahlen.
Die General -Versammlung beschloß, dem Vorschlag des Aufrichtern tes gemäß, einen vakanten Posten eines Mitglieds der Verwaltung nicht zu besetzen und schritt zu den Wahlen, wonach:
a) die Herren A. F. Koch, N. I. Philipjeff und Franz Pfeiffer, die beiden ersten bis zum Jahre 1909, der letzte bis 1907. zu Mitgliedern des Verwaltungsrates.
b) die Herren N. N. Sustschoff, IW. P. Botkin, W. W. Nikitin. H. Dornen, P. J. Chessin und P. Solodownikow, die ersten fünf bis »um Jahre 1908 und der letzte bis zcm Jahre 1907, zu Mitgliedern des Aufsichtsretes und
c) die Herren W. I. BJelentschko, E. L. Landehoff, K. D. Benardaki, N. D. Nikiforow und A. Pleske zu Mitgliedern der Revision*-Kommission zur Prüfung der Ab- rechnung des ‘Geschäftsjahres 1905 gewählt worden sind.
Saldo-Vortrag
ab Altienzuzahlnng Salüre-Konto Provisions- und Reisespelen-Konto Dekort- und Zinsen-Konto Gebäude-Reparaturen-Konto .... Schaden-Konto I .........
Schaden-Konto II Geschästs-Unkosten-Konto Abschreibungen:
Kebände ....................
Rohrleitungs-Anlage
Gasekin-Anlage
MatchincN-Fundamentc
Einfriedigungs-, Geleite- itnb
Straßenanlage ............
Hebe-, Wiege- und Transportvorrichtung ................
Etektr. Lickt- und Kraftanlage Generator-Sauggasanlage .... Tronsmitstons-Anlage ........
Treibriemen ................
Arbeiternaschinn: .......
Werkzeuge und Apparate ..... Geräte und Utensilien Mobilien....................
Modelle .........
Zeichnungen. ........
Bureau-Utensilien
Reklame und Drucksachen »olzstöcke und Galvanos Patente und Gebrauchsmuster. .
Kontokorrent-Konto (Debitoren)
Wechsel-Konto ...........
Kafsa-Konto
Kautions-Konto ....
Gewinn- und Verlust-Konto...
Die Aktiengesellschaft toutbe durch Urkunde des KgL Notars Justizrut Dr. Ludwig Lindheim er fii Frankfurt o. M. vom 4, September 1899 errichtet, am 2. November 1899 in das Handelsregister des Kgl. Amtsgerichts Frmiksurt a. M. eingetragen und ent- Bi durch Uebernahme des Geschäfts der Firma Frankfurter Ma- enfabrik Ges. m. b. H. in Frankfurt a. 911.
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und ,rortbetricb der in Frankfurt a. M. unter der Firma „Frankfurter Maschlnen- fabrik. ««sellschaft mit beschränkter Haftung" betriebenen Unternehmung, insbesondere die Hnfftellnng von Werkzeug-Malchinen. der Handel darin, die Ausbeutung der für diesen Geschäftsbetrieb bereits vorhandenen oder etwa noch zu erwerbenden Patente und sonstiacn gewerblichen Schutzrechte, sowie der Abschluß aller mit diesem Ge
schäftsbetrieb zusammenhängenden Geschäftes
Die Gesellschaft ist berechtigt, Immobilien zu erwerben, Zweig- niederlaffungen. Agenturen und Kommandften zu errichten und sich auch an anderen Unternehmungen zu ähnlichen Zwecken zu beteiligen.
Die Dauer der Gesellschaft ist auf eine bestimmte Zeit nicht beschränkt. >
Der Vorstand besteht je nach dem Ermessen des Anfsichtsrats aus einem oder mehreren Mitgliedern: z. 3t. ist Herr Ingenieur Otto P reiß! er alleiniger.Vorstand der Gelellichaft.
Die Bestallung und deren Widerruf, sowie die vertragsmäßige Festsetzung der Amtsdauer, Besoldung. Tantiömen und sonstigen Anstellungs-Bedingungen liegen dem Aussichtsrat ob.
In der am 28. Juli 1904 stattgehabtcn außerordentlichen Generalversammlung wurden zum Zwecke der Sanierung der Gesellschaft solgende Beschlüsse gefaßt:
Die Aktionäre der Gesellschaft find durch Bekanntmachung in den Gesellschastsblättern aufzufordern, innerhalb einer vonr Aufsichtsrate zu bestimmenden Frist unter Einreichung ihrer Aktien sich zur Zahlung von .« 250 für jede eingereichte Aktie bereit zu erklären und gleich^itig diese Einzahlung zu leiste«.
Die zuzablcnden Aktionäre erhalten ftir jede Zuzahlung von Jl 250 einen auf Namen lautenden, durch Jndoffament übertragbaren Gewinnanteilschein.
Die Gewinnanteilscheine verleiden keinerlei Aktionärrechte, ins? besondere auch kein Stimmrecht in der Generalversammlung der
Auf 'den Gewinnanteilschein werden aus dem Reingewinn ohne Verpflichtung der Gesellschaft zu Nachzahlungen in späteren Jadren für die Zeit vom 1. Januar 1905 ab vorab jährlich bis zu 15.— bezahlt.
Diyenigen Aktien, deren Besitzer die Zuzahlung von 250.— leisten, werden Vorzugsaktien. Sie erhalten auS dem Reingewinn für die Zeit vom 1. Januar 1905 ab jährlich 6% Vorzuqsdividende.
Wird in einem Jahr die Vorzugsdividende nicht oder nicht voll bezahlt, fo wird der Fehlbetrag in den nächsten Jahren nachgezahlt. ehe, eine Vorzugsdividende für das letztvorangegangene Jahr bezahlt wird. — Die Nachzahlung erfolgt aus den Tividcndeiilchein für das- jenige Jahr, welches der die Nachzahlung beschließenden Generalversammlung vorhergeht. Der vierte Seit des alsdann übrigbleibenden Reingüvinnes wird zur Tilgung von mittelst Auslosung zu bestntt- menden Gewinnanteilscheinen durch Zahlung von -Jt 250.— verwendet. Sich hierbei ergebende Bruchteile von M 250.— werden reserviert und dienen zur Verstärkung der nächstfolgenden Tilgung von Gewinnanteilscheinen.
Außerdem kann die Generalversammlung aus dem ihr gemäß § 21 Ziffer 8 d^ Statuts zur Versiigung stehenden jährlichen Reingewinn weitere Tilgungen von Gewinnanteilscheinen durch Zahlung von « o# 250.— beschließen.
Die Auslosungen von Gewinnanteilschnnen finden lährlich in oder nach der über die Gewinnverteilung beschließenden Generalversammlung unter Aufnahme eines notariellen Protokolls über den Hergang statt.
Im Falle der Auflösung der Gesellschaft wird der nach Deckung sämtlicher Aktien zum Nennbeträge etwa verbleibende Teil des Gesellschaftsvermögens vorab zur gleichmäßigen Tilgung der alsdann noch vorhandenen Gewinnanteilscheine bis zum Betrage von 250.— für den Gewinnanteilschein verwandt.
Bekanntmachungen bezüglich der Gewinnanteilscheine erfolgen in den Gesellschastsblättern.
Die Stammaktien erhalten, und zwax ohne Nachzahlungsver- bstichtung der Gesellschaft, eine Dividende bis zu 4 % erst, nachdem die Zahlung von -4i! 15 an die Gewinnanteilscheine und die festgesetzte Tilgung derselben erfolgt ist und auf die Vorzugsaktien die etwaigen Divldendenrückstände sowie 6 % ftir das letzivergangenc Jahr bezahlt find.
Bezüglich des Mehrgewinnes stehen zeder Vorzugsaktie und zeder Stammaktie gleiche Rechte zu. ,, m ,
Bei Auflistung der Gesellschaft gemeßen die Vorzugsaktien bezüglich der Rückzahlung des Nennbetrages Vorrang vor den Stammaktien.
Die durch Zuzahlung eingehenden Beträge find gut teilweisen Deckung der Unterbilanz zu verwenden.
Die Stempclkosteu und sonstigen Kosten für die Gewinnanteil- scheine gehen zu Lasten der Einreicher.
Nachdvn auf 900 Stück Aktien die Zuzahlung von M 250 per Aktie erfolgte, wurde die Transaktion als durchgefübrt erklärt und in das Handelsregister des Kgl. Amtsgerichts zu Frankfurt a. M. unter dem 10. November 1904 eingetragen.
Die Vorzugsaktien tragen den Aufdruck ..Vorzugsaktie gemäß Generalverfammlungsbcschluß vom 28. Juli 1904" und darunter die faksimilierte Unterschrift des Vorstandes „Preißler", die Dividenden- fcheine für die Jahre 1904—19 und die Talons den Ueberdruck .Vorzugsaktie".
Infolge Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung vom 28. Juli 1904 wurden folgende Statutenänderungen vorge- nommen:
§ 3. Absatz 1. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt eine Million Mark und ist in 900 Stück Vorzugsaktien und in 100 Stück Stammaktien, aus den Inhaber und über je Pt 1000.— lautend, eingeteilt. Me Aktien find voll cinbezahlt. Die Vorzugsaktien genießen die in den §§ 21 und 22 der Statuten bezeichneten Vorzugsrechte.
Die 900 Stück Vorzugsaktien tragen die Nummern: 1—45. 47,
50—81, 83-90, 95 101-106. 117-171. 173-300. 303-307,
310-314, 316-331. 334. 340-345, 352-369, 371-402, 419-421, 433-468, 471—480, 485-490, 493-508, 510-511, 514—528,
533-552, 554-602, 604-608, 611—612, 614-697, 699-710,
712—720, 722—767, 769-771, 773—775, 778-804, 808-1000.
Me 100 Stück Stammaktien tragen die Nummern: 46. 48—49, 82, 91—94, 96—100, 107—116. 172, 301—302, 308-309, 315, 332—333. 335-339, 346—351, 370, 403—418, 422-432, 469-470, 481—484, 491—492, 509, 512-513. 529-532. 553, 603. 609—610. 613, 698, 711, 721, 768. 772, 776-777, 805-807.
Absatz 5. Anbei dem hat die Gesellschaft 900 Stück Gewinnanteil- scheine über je 250.— aus Namen lautend und durch Jndoffament übertragbar, ausgcgeben. welche die in den § 21 und 8 22 bezeichneten Rechte genießen. Dieselben besitzen keinerlei Aktionärrechte. insbesondere auch kein Stimmrecht in den Generalversammlungen der Gesellschaft.
Die 900 Stück Gewinnanteilscheine tragen di« Nummern 1—900.
§ 12. Absatz 1. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und höchstens sieben durch die Generalversammlung zu wählenden Mitgliedern.
Zur Zeit ibesteht der Aufsichtsrat aus folgenden Herren: Bankdirektor Fritz Sonneberg. Vorsitzender. Direktor Gustav Behringer, stellvertretender Vorsitzender, Nathan Bock. Kaus- rnann, Dr. Ludwig Bruck. Rechtsanwalt und Rudolf Dacqne. Rentner, sämtlich in Frankfurt a. M.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 21. Bei Feststellung der Bilanz und Verteilung des Reingewinnes sollen,solgende Grundsätze zur Anwendung geliüigen.
Von dem bilanzmäßigen Reingewinn find: 1
1. 5% einer zu büdendcn Reserve solange zuzuführen, als der Reservefond 10% des jeweiligen Grund-Kapitals hierdurch nicht überschreitet.
2. Alsdann sind die etwa von der Generalversammlung be- fchloffencn außerordentlichen Abschreibungen und Rückstellungen abzusetzen. „ .
3. Hierauf find auf die Gewinnanteilscheine bis zu 15.— zu bezahlen.
4. Von dem verbleibenden Reingewinn wird ein Vierteil zur Einlösung von mittels Auslosung zu bestimmenden Gewinn-
, anteitscheinen zum Betrage von, je Jt 250.— ausgelckieden. Tie Auslosung von Gcwlnnanteftscheinen findet jährlich in oder nach der über die Gewinnverteilung beschließenden Generalversammlung unter Ausnahme eines notariellen Protokolls über den Hergang statt. Sich hierbei ergebende Bruchteile von M 250.— werden «serviert und dienen zu Ver stärkung der nachfolgendm Tilgung von Gewinnanteil-
scheinen.
6. Von dem alsdann verbleibenden Betrag erhalten die Vorzugs- aftien eine Vorzugsdividcndc bis zu 6 %. Wird in einem Jahre diese Dividende der AorzugSaktien nicht oder nicht voll bezahlt, so ist der fehlende Betrag in den nächsten Zahrm . uachzuzahlcn. ehe eine Vorzugsdividende für das letzt voran- gegaugene Jahr auf die Dividendenscheine desjenigen Jahres, welches dex die Nachzahlung beschließenden Generalversammlung vorcmgeht, gezahlt wird.
Abschreitmng 10% .....
Eiufriedigungs-, Geleise- und Straßenanlagc-Konto ......
Zugang 1904.... M.. ...
Vorräte •
Fertige Waren. Halbfabrikate. Rohstoffe und
sonstige Materialien Debitoren ....................................
Kassa. Wechsel. Effekten und Guthaben bei Banken
Voraus bezahlte Versicherung ec
Abschreibung 10% ....
Gaselin-Anlage-Konto ......
Zugang 1904
Abschreibung 10%
Maschinen-Fundamente-Kvnto.
Zugang 1904 .
Vertretung
erftB. Firma sucht arbeitsfr. energ. Kaufmann (Cbrist) ev. Gen.» Vertr. m. Lager u. Jnkaffo,f. gr. Bez. Mitt.- ob. Südd., hervorr. Organ.-Tal. la Res. u. Kaution zur Verfügung.
Gest. ring. Angeb. erb. unter F2M 4044 an Rudolf
Moese, Mainz. __ 67680
339.111
47
184.499
40
280,024
225,000
22
55,024
65,091
22
57
4
280,024
22
225,000
——
57.526
50
70.263
09
34595
56
1.943
49
1,027
67
55.285
27
125.370
94
2 395
09
270
27
241
31
593
83
437
81
454
35
1.908
72
3,619
03
603
75
690
44
14,376
70
19,377
90
1,372
12
858
70
24.874
15,344
55
1.485
60
1,493
30
1.595
21
930
25
4
Jt
163,074
109,969
82
9,785
12
119,754
94
2,395
09;
117.359
2,402
59
300
14
2,702
73
270
27
2,432
2,381
21
31
92
2,413
13
2,171
241
31
5,906
64
31
68
5.938
5,344
593
83
4,377
07
1
03
4,378
10
3,940
437
81
4,538
34
5
20
4,543
54
4,089
454
35
18,438
23
648
99
19,087
22
17,178
1,908
72
31,515
95
• 4,674
38
36,190
33
32,571
3.619
03
2,051
49
2,051
49
—
5,256
67
780
87
6,037 603
s
5,433
1.710
07
1,051
69
2,76t
76
2,071
690
44
119,257
47
24.509
:dd
143,767
02
129,390
14,376
70
50.219
22
27.292
37
77,51.1
59
19,377
90
58,133
3,204
27
2,284
21
5488
48
1372
12
4,116
6,662
30
2.024
65
8.526
95
858
70
7,728
55014
62
44,481
36
99.495
98
74,621
‘ 24,874
—
13184
11
17.505
—
30.689
11
15,344
15.344
55
2,412
44
558
75
2,971
19
1.485
60
1,485
5,894
70
78
47
5,973
17
1.493
80
4,479
1
—-
1.595
21
' 1.596
21
1.595
21
1
1
—
930
25
981
25
930
25
1
650,969
Haben.
Betriebsüberschuß ..............
4
55,084
22
Verluft-Reft aus 1903 ..........
Vertust pro 1901..............
65 091
57
120,115
79
493,959
—
Ä
839,203
80
33,813
29
96.272
49
116,920
08
64,703
79
430,324
03
1 fiRI 957
48
X
4
28,578
59
1,552,658
89
1.581,237-
48
Jt
163,074
117,359
85
262,757
17
4.116
36
7 728
25
74'621
98
15,344
56
1.485
59
4,479
87
1
—»
1
—-
523610
87
465.213
13
24.631
75
6,702
10
2.033
85
120,115
79
