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Mittwoch, 1. Jun 1925

Erstes lUorgenblatt

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Amt Hansa 91609175

Amt Hansa 9160-9175

Begründe! von Leopold Sonnemann

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Vollstreckung des Todesurtei's an den Äurdenführern.

o Rom, 30. Juni. (Priv.-Tel.) Nach Meldungen ausAngora wurde gestern früh der Scheik Said mit 47 Unterführern de? Kurdenaufftandes in Diarbelr gehängt. Der Scheik Said soll nach italienischer Quelle vor seinem Tode gestanden haben, England habe den Kurdenaufstand begünstigt.

furchtbar gleichgültig war sein Lieblingswort war schnuppe" ob er noch seinem Tode in dos Pocadies kam oder ins Fegefeuer, in die Erde oder in die Anatomie, ins Jenseits oder ins Nichts. Er war ohne jede Phantasie.

Und doch war er ein ungewöhnlich kluger, säftevoller Mensch, und es muß gerade für ihn, der an nichts anderes glaubte als an das Suppenhuhn im Topf, das illusionslofe Sterben ein furchtbarer Abschluß gewesen sein. Wer vielleicht kam der Tod über ihn wie ein Blitzschlag.

. Es hat wenig oder gar keinen Sinn, über dieses Thema zu philosophieren und mit vagen Vermutungen Gedanken nach- zuhängen, deren Richtigkeit den Lebenden immer unkontrol­lierbar sein wird. Wie über das Jenseits könnten auch über den Selbstmord nur diejenigen das Letzte, aussagen, die nicht mehr sprechen können. Nur betasten läßt sich das Problem des Selbstmordes, befühlen von jenen, die selbst fast auf der anderen Seite waren und die bitterste Not und entsetzlichste Seelenqual dicht vor den Selbstmord gedrängt. Kein Wissen, aber ein Ahnen steigt uns davon auf, mit welcher Pein und mit welchen grausigen Verzweiflungen und Aengsten diese Menschen die Ueberfahrt über den Acheron bezahlen müssen.

Soweit Vermutungen Beweiskraft haben können und aus den Aeußerungen der im letzten Augenblick geretteten Selbst­mörder Schlüsse gezogen werden dürfen von Erhängten, deren Todes seil noch durchschnitten werden konnte, von solchen, die man aus dem Wasser gefischt oder denen ein Schuß, ein Dolchstoß mißglückt, deren Giftdosts zu gering war kann man wohl behaupten, daß sie samt und sonders von einer augenblicklichen Depression besessen waren, die sie in den Tod trieb.

Diejenigen, die über den Tod viel nach gedacht und viel über ihn geschrieben haben, und die das Leben in ihren Büchern am heftigsten verneinten: Salomo der Weise, Firdusi, Buddha, Schopenhauer, Tolstoi, die haben ihr Leben zu Ende gelebt, ein reiches, sattes, gutes Leben. Die den Tod be­sangen, haben ihn gemieden. Der Ausspruch:Besser wäre, der Mensch wäre nie geboren" stammt von demselben König, der auch den Ausspruch tat:Ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe". Man siehf, daß er die beiden Seiten kannte. Darum darf man nicht die Philosophen oder Dichter fragen, was sie über den Selbstmord zu sagen haben sie betrachten" das Problem, aber sie erleben es nicht! son­dern die Selbstmörder, die in dieser Frage die alleinige Kompetenz haben.

Man lese einmal die folgende Anrufung des Todes-

Ich rufe .dich, Engel der zeitlosen Nacht! Komm stlev- rercher Tod, stiller Befreier von Not und Bürden, verkannter

Labour-Partei, das mit 375 gegen 143 Stimmen abgelehnt wurde, stellte sich, wie Lloyd George bemerkte, schon des­halb als politisch belanglos heraus, weil es nachgerade kein Geheimnis ist, daß keine Partei imstande ist, von sich aus tief­greifende und rasch wirkende Vorschläge zur Behebung der Arbeitslosigkeit zu machen. Aber selbst bei engster Zusammen­arbeit aller Parteien ist es nicht erkennbar, wie ein wirtschaft­licher Umschwung zu erreichen wäre.

Was die Wirtschaftslage und die Aussichten angeht, so boten die gestrigen Reden keine nennenswerten neuen Ge-

Me DMsche KsMKwoche M Wem.

Daß die rheinischen Frauen in Zusammenhang mit der Jahrtausendseier eine Frauentagung veranstalteten, um über das Problem und die praktische Durchführung der Familien­erneuerung zu beraten, ist für die gesamte Frauenarbeit von weittragender Bedeutung. Denn in der Tatsache, daß hier Frauen aller Parteien und Weltanschauungen mitarbeiteten, liegt der Ansang gemeinsamen Frauenschaffens, das bisher durch parteipolitische Zerklüftung verhängnisvoll unterbunden war. Es ist kein Zufall, daß gerade Köln eine solche Tagung ermöglichte, denn man spürt hier die Tragik des Krieges durch die anhaltende Besatzung in anderer Form als im unbesetzten Deutschland und somit die Verbundenheit trotz weltanschau­licher Gegensätze.

. Frau Stadtverordnete Bachem-Sieger (Köln) stellt« die Frau i n der Familie in den MittelpunÄ ihres Vortrages. Die Rednerin zeichnete den unverkennbaren Ver­fall der. Familiengemeinschaft als Folge materialistischer Ent­wicklung. Weientliche Ursache der Zerrüttung sei Wohnungsnot, mangelndes Arbeitseinkommen und Fehlen religiöser Bindun­gen. Der innerhalb unserer Verfassung verankerte Willen zur Aufrechterhaltung des Familienideals könne nur durch treue Kameradschaft der Ehegatten, sowie Willen und Kraft zur gegenseitigen Opferbereitschaft und Anerkennung individueller Eigenart erfüllt werden. Neben der Verstand ignngsbasis, di« Mutter und Kind verbinden müssen, sei Erziehung durch Bei­spiel der wesentlichste Faktor. |

. In einem kurzen Referate über die BernfSaus- bilbung der Frau schilderte Frau Kromer di« Verufserziehung der Hausfrau. Da die Veränderung der Wirtschaftslage eine Umstellung des Haushaltes erfordere, könne die Familie nicht in ihrer früheren Form bestehen. Nachdem die Frauenbewegung der Frauenarbeit außerhalb der Häuslich­keit Anerkennung verschafft habe, gelte es jetzt, die häuslichen Pflichten der Frau als Berufsarbeit zu wetten. Die Schule müsse eintreten, weil es nicht mehr möglich sei, innerhalb der Familie alle hauslvirtschastlichen Kenntnisse zu erwerben, eilt hauswirtschaftliches Pslichtjahr nach Beendigung der Schul­pflicht sei darum notwendig. Heute werde der Erwerbsberuf zum Schaden der hausmütterlichen Entwicklung der Mädchen viel zu sehr überschätzt. Erst wenn der Hausfrauen- und Mutter­beruf in seiner ganzen Wichtigkeit für das Gesamtwohl erkannt fei, werde die Erneuerung der Familie auch auf diesem Wege ermöglicht.

Am folgenden Tage schilderte Frau Oberin v. Tilling M. d. R. aus Elberfeld das Verhältnis der Mütter zu benTöchtern. Die Zwiespältigkeit körperlicher und Mistiger Entwickamg in den Reifejahren und die daraus entstehenden Widersprüche des werdenden Frauentums müßten von der Mutter verstanden werden, um durch rechte Geduld und Würdigung das kindliche Vertrauen zu erhalten. Dauerndes Interesse der Mutter für Ausbildung und Berufsfreucen schaffe dem Jungmädchen dos seelische Heimatgefühl innerhalb des Elternhauses, das der beste Schutz gegen alle Gefährdungen bedeute. Die Entfremdung auch der besten Jugend von den Eltern sei eine ernste Zeiterfcheinung, denn diese Jugend suche Wahrheit und Echtheit und empfinde starkes Verantwortungs­gefühl. Aufgabe dec Eltern sei cs, die Sehnsucht zur Erneue­rung zu begreifen und durch aufrichtige Anteilnahme zu unter­stützen.

In der überfüllten großen Versammlung des Messehofcs sprach im Anschluß an die Rednerin Domprediger Pater D! o- nbfiuS Ort lief et über Mütter und Söhne. Der Vortrag bedeutete auch für die Mütter anderer Konfessionen ein Erlebnis, weil er das schwere Problem so vieler Jugend­lichen mit einem Verständnis zeichnete, das aus reichen Erfah­rungen wächst. Viele Heranwachsende Söhne litten, weil sie stch von ihrer Mutter, zu der sie das größte Vertrauen hätten, nicht verstanden fühlten. Mutteraufgabe aber fei, das Gegen­sätzliche in der heutigen Jugend zu begreifen und niemals fest­stellen oder kontrollieren, sondern immer nur helfen zu wollen. Wenn auch in der Jugendbewegung die Gefahr bestehe, Ideale mit Illusionen zu verwechseln, so sei das Auflehnen gegen jede Uniformierung doch zu verstehen. Vor allem gelte es, das Ge­rn ei n schafts b ewu ß t s ein int jungen Menschen zu wecken, das leibet infolge des früher vorherrschenden Kasernentones ver­kümmert sei. Das gelte auch für die häusliche Erziehung, die mehr int Lenken und Seiten statt im Befehlen Ausdruck finden müsse. Die Erziehung zum wahren Ehrbegriff sei erforderlich, damit der Jugendliche nicht über der Empfindlichkeit der eige­nen Ebre die Ehre anderer vergesse. Achtung vor der Religion oder Weltanschauung des Mitmenschen erwachse daraus. Den sexuellen Schwierigkeiten der Entwicklungsjahte sei am besten zu begegnen, wenn der Jugendliche Ehrfurcht vor dem Geheim­nis des Lebens und seiner gestaltenden Kräfte lerne. Aus der Zeit heraus müßten die Mütter die Gegensätze verstehen und vor allem den Glauben an den Sohn niemals verlieren.

Ein überfülltet Saal zeigte bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung, nachdem der Vormittag durch Tagungen der konfessionellen Verbände ausgefüllt war, wie stark das Inter­esse aller Teilnehmerinnen anhielt. In dem Referate über bett ffrauendienst an der Familie zeichnete Frau

sichtSpunkie Baldwin vermied eine Polemik und suchte nachzuweisen, daß alles Menschenmögliche zur Linderung der Notlage geschehe. Dabei machte der Premierminister einige be­merkenswerte Feststellungen über die Absicht der Regierung. Baldwin versprach sei es durch neue Untersuchungsaus­schüsse, sei es durch staatliche Beihilfen seine bisherigen Be­mühungen forizusetzen. Untersuchungen werden in erster Reihe von dem neuen Komitee angestellt und bezwecken nicht nur die Klarstellung der tatsächlichen Verhältnisse in den verschiedenen notleidenden Industrien, wie der Eisenindustrie und anderen. Besonders soll di« Frage staatlicher Unter st ützun- g en geprüft werden. Baldwin versprach ferner, daß künftig ^uch für die Modernisierung und Reparatur der verschiedenen Werke Unterstützungen in Betracht gezogen werden. Der Pre­mier stellte in Aussicht, daß auch die Sage der Filmindu­strie neu geprüft werden soll, da England von ausländischen Filmen überschwemmt sei, was schon wegen der damit ver­bundenen Propaganda unerwünscht sei. Ein wichtiger Vor­schlag besteht ferner darin, daß versucht werden soll, durch Zu­sammenarbeit der HandeCfirmen, Versicherungs-Gesellschaften, Banken und eventuell der Regierung selbst für den Handel mit ausländischen Staaten eine Versicherung der Export­güter gegen ungewöhnliche und in üblicher Weise nicht ver­sicherte Schäden zustande zu bringen, nämlich eine Versicherung gegen Kriegsereignisse und politische Störungen. Die Versiche­rungs-Gesellschaften scheinen ihre Mitwirkung zugefagk zu haben, falls neue staatliche Garantien gewährt würden. Die Pläne werden zur Zeit von einer Kommission bearbeitet.

Endlich verdient eine Bemerkung Baldwins hervvrgehoben zu werden, die dieser im Verlauf seiner Ausführungen über die Finanzpolitik und die Außenpolitik als Mittel zur Belebung der Wirtschaft machte. Baldwin sagte, er glaube, daß die erste praktische Wirkung einer Verständigung zwischen England, Frankreich und Deutschland im Sinne ' Paktpolitik die Schaffung besserer Vorbedingungen für Einrichtung ausländischer Kredite sein 'werde.

Lkaaksminisiec a. D. Chr. Mich elfen f-

S Kopenhagen, 29. Juni. Der frühere norwegische Staats­minister Christian Michelsen ist Sonntag nacht in Bergen gestorben. Der markanteste Einschnitt in der modernen nordischen Geschichte, die Auflösung der Schwedisch-norwegischen Union, trägt seinen Namen. Er wuchs nicht als Politiker auf, sondern trat nur einmal hervor: in der Stunde des Schicksals. Nicht die Maschinerie des Parlamentes war es, die ihn von Stufe zu Stufe hob, es war der schwere und dunkle Geist der vater­ländischen Entscheidung, der ihn für eine kurze Spanne zur Handlung zwang, zur Tat, zum Glück. Die Frage nach Nor­wegens Souveränität entzündete sich an der sogenannten Konsulatsfrage, führte zur Wiedereinsetzung der vom schwe­dischen König entlassenen Regierung durch das Storthing am 7. Juni 1905, deren Leiter Michelsen wurde, und schloß mit dem Einzug König Haakons in Kristiania am 25. November desselben Jahres. Dazwischen lag die Riesenarbeit der Los­lösung des neuen Reiches aus der Union und Norwegens Einführung als selbständiger Staat in den Kreis der übrigen europäischen Mächte. Michelsen war es, der besonders während der Verhandlungen von Karlstad nicht nur Blut­vergießen verhinderte, sondern auch jeden Rest von Bitterkeit beseitigte. Michelsen stellt den seltenen Fall eines Volksführers dar, welcher nur die allerreinsten Mittel, den allerlautersten Stoff zur Entfaltung des Nationalgefühls verwandte. Das kleine Norwegen ist eine große Flamme. Aber wo Björnson nnö mancher andere mit vollen Backen bliesen, da wahrte Michelsen vom Brennenden das Klare und das Licht. Da? noch heute jugendlich in seiner Freiheit schwelgende Land wird seinen ernsten Retter und Erbauer nicht in der Stille vergessen, in der er so gerne selbst sich verbarg.

Neue Erdstöße in Kalifornien.

SoS Angeles, 30. Juni. (United Preß.) Heute nacht wurde Santa Barbara von neuen Erdstößen heimgesucht. Das Beben war noch heftiger als am Montag und hat unter der Bevölkerung die wildeste Erregung hervorgerufen. In langen Kolonnen flieht die Menge aus dem bedrohten Gebiet. Tausende lagern unter freiem Himmel oder in Zelten auf den Feldern und Hügeln der Nachbar­schaft. Beim Rollen schwerer Automobile, was eine gewisse Aehn- lichkeit mit dem dumpfen Geräusch des Bebens hat, springen Hun­derte auf, beginnen teils zu laufen, teils zu schreien oder bekommen Weinkrämpfe.

Das Beben am Montag wurde in einem Umkreis von 300 Mei­len verspürt. Zwei schwererern Stößen folgten noch zwanzig leichtere. Die Wissenschafter sind geteilter Ansicht darüber, ob die kalifornischen Beben mit denen in Montana zusammen­hängen, die das dortige Gebiet in drei aufeinanderfolgenden Tagen heimsuchten.

Die MrkschchslM Englands.

Die Debatte im Urüerhaus.

(Funkspruch unseres Korrespondenten.!

E K London, 30. Juni. Das Mißtrauensvotum

M Wirren in China.

Forderungen des chinesischen Außenministers.

Pans, 30. Juni. (Wolff.) HavaS berichtet aus Kanton: Eine durch den chinesischen Komimssar für auswärtige Angelegen­heiten auf Anweisung dcS chinesischen Aupenniinhiers und des ZivUgouverneurs ausgestellte Note is. an den englischen und französischen Konsul in Kanton gerichtet worden. Sie fordern von dem englischen Konsuls Entschuldigung und Bestrafung der Offi­ziere, die das Feuer auf die Menge in < harne en in der vergangenen Woche hätten eröffnen lassen, Zurückziehung aller Kriegsschiffe aus den Gewässern von Tintung mit Ausnahme von zwei Avisos, Schadenersatz für die Verluste an Leben und Besitz. Die Note gibt zu, daß die Franzosen nicht zuerst gefeuert haben, daß sie aber das Feuer eröffnet hätten, nachdem sie die Engländer hätten schießen sehen. Eine weitere Note fordere, daß man nicht mehr auf das chinesische Volk schieße.

SelößMörder.

,i Don I. E. Poritzky.

Wenn alle Hemmungen beseitigt sind, alle Rücksichten ge­fallen. alle Bedenken niedergeschlagen, alle Furcht über­wunden; wenn alle Wünsche begraben, alle Hoffnungen er­stickt, alle Illusionen gemordet, alle Ideale geschändet sind; wenn der Weg nach Golgatha endlich zu Ende gegangen ist und die Seele ftei und losgelöst sich selbst gehört und das gange Weltall kein Schnippchen mehr wert ist; wenn nur noch Kraft in uns ist für den einen einzigen Gedanken: ein Ende zu machen, dann nimmt dieser Gedanke bald unsere ganze Seele ein, wächst, schwillt an, bedeckt die Sonne, über­wölkt uns vollkommen, daß wir unter trüber Finsternis stehen, wie ein Feld unter schwarzem Gewölk.

Wer in Wahrheit sind die wenigsten Selbstmörder so vollständig des letzten Restes von Lebenswillen beraubt. Denn es ist eine alte Erfahrung, daß die Pessimisten und Melancho­liker ein sehr zähes Leben haben und viel lieber achtzig als etwa nur siebzig Jahre lang über das irdische Jammertal Sagen, und daß diejenigen, die so gern mit dem Tod spielen und ihre Umwelt stets durch Selbstmorddrohungen in Atem halten, diese Absichten selten verwirklichen.

Es scheint, daß bet später in die Tat umgesetzte Gedanke des Selbstmordes die Seele des Unglücklichen jählings über­fällt, wie einem Spaziergänger von ungefähr ein Ziegel auf den Kopf fällt und ihn tötet ober wie etwa ein Bussard auf die Feldmaus herabstößt und ihr Leben endet. Und es sind in der Regel durchaus nicht die tieferen Naturen, die den Freitod wählen, sondern im Gegenteil ost gerade die Leichtsinnigen, Flachen, Flottlebigen und die Dummköpfe. Natürlich gibt es Ausnahmen. Wer oft bat ein junger Dandy am Morgen noch nicht geahnt, daß er am Abend die Waffe gegen sich selber rich­ten würde. Ost hat der Glücksucher in der Spielhölle, der Ver­liebte im Arme seines Mädchens, der Schüler in d?r Klaffe, der Kaufmann ar. der Börse am Morgen noch Pläne für die näch­sten Jahre geschmiedet und war einige Stunden später schon durch sich selbst entleibt. Der Salat bat dem Gatten nicht ge­schmeckt. der Lehrer hat den Sekundaner vor allen Kameraden einen Esel genannt, der Leutnant hat eine Ohrfeige bekommen, ohne Satisfaktion verlangen zu können, der Geliebte hat ihre Fsisur getadelt, der Revisor hat einen Rechenfehler in der Bilanz des Buchhalters gefunden, sie bet keine Lackschuhe, um fntm Ball zu gehen, er kann es sich, nicht mehr leisten, im ersten Restaurant zu speisen, dies und noch geringfügigere Dinge

ßa.aitte, 1.9. Ium. (Wolff.) Dr. Upta ist zum Führer der ©toa rapften Partei ernannt worden. Er hat das Vcr- iprechen abgegeben, daß er die bisherige Politik der ©toarafiften weiterfuhren wird.

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Freund, geleite mich! Erhabener Bruder der Ewigkeit, o komm! Du bist nicht hämisch und grinsest nicht höhnisch;' du willst nicht richten, willst nicht strafen. Versöhnen willst du, willst Schrecken . verjagen und Furcht verscheuchen. Betaust meine Augen mit ewiger Ruh- Wenn deine knöcherne Hand uoer meine Stirne streicht, verstummt der Schrei der wilden Gedanken und auf meinem Antlitz hastet das überlegene Lächeln derer, die ausgelitten. Wenn du mein Herz berührst, hort es auf zu leiden und alle Olual entweicht für immer, FriedenÄringer! Düsterer Freund der göttlichen Stille' Heftiger Sendbote! Erlöser! Rühr mich an! Geleite mich fort aus diesem Tal der Nichtigkeit und des Selbstbetrugs! Fort von dieser Jagd nach Chimären! Frnst von diesem Mario­nettentanz! Neiße mich aus diesem Wirbel sinnloser Ver­strickungen ! Laß mich wieder Erde werden und Sonnenstand! Komm, du geheimnisvoller Stummer! Erhabener Dttn'c des göttlichen Willens, komm! Verwandle mich! Wirke mich um. Zur Sonne zurück! Zur Sonne! Und nie wieder Zurück in den ewigen Kreis der Verwandlungen! Laß mich eingehen in das heiß ersehnte Nirwana!"

Unleugbar ist diese Apostrophierung sehr schön und poetisch; fte entbehrt auch mcht der dichterischen und inneren Wahrheft- aber der sie geichrieben hat. war mit dem verabscheuten Leben nodj. lange nicht fertig. Es ist nicht anzunehmen und auch kaum denkbar ja, ich behaupte, daß es geradezu psychologisch unwahr ist, daß selbst bedeutende Künstler, die durch' Selbst- merb geendet haben, vorher noch so viel Sinn hatten, "den Tod mit solch hymnischem Ueberschwang zu rufen. Man tötet NW nie mit Weinlaub im Haar. Steht man vor dem S-lhst- tnorb, so braucht man weder große Worte, noch Dekorationen Man lotet sich einfach schlecht und recht und überläßt di- Aus­schmückung durch Worte und Dekorationen den Ueberlebenden

Ich denke mir, daß Kleist, Raimund, Weininger Wied u. a., nachdem sie vergeblich alles versucht haften, einen Kom­promiß zwischen ihrer inneren und äußeren Welt'zu schließen nachdem sie vergeblich eine Brücke zu schlagen suchten zwischen chren erhabenen Träumen und der erbärmlichen Wirkn ckss.-ft Mischen Erhofftem und Erfülltem, zwischen" Dicht.-: mb Wahrheit, eines Tages nicht mehr weiter konnten, zi s........-----

brachen, sich des letzten Schimmers einer Illusion beraubt sahen und dann den Mut fanden, ein Ende zu mack.--' ga-rg einfach, weil sie den Mut nicht mehr auflwachten dieses Leben weiter zu tragen. Denn wer es bewußt lebt und es als ein aufrechter Mann bis zu Ende kämpft, muß ein Atlas iein oder em Held, wie Strindberg sagt, der in dieser Frage durchaus miteben konnte. Wer viele gibt es, die sagen zu Mcfent LebenWozu?" und werfen cs von sich wie eine lästige .Haut, tote einen verbrauchten Handschuh. Sie halten in der einem

Frankfurter Ieituna

(Frankfurter Handelszeitung) I (Neue Frankfurter Zeitung)

FemSOrech-AnSchlÜRSt» ? §8-§ E) . Ar.cr-hl.'lec«.

sind die Ursachen gewesen, die ein Leben auslöschten. Man hat öen Eindruck, als dachten solche Menschen erst gar nicht lange nad) |»nbem erhofften mit einem unphilosophischenAch was- , das das ganze Leben in einer Sekunde fortwischt, von »er Lhfolflasche.-dern Revolver, Rasiermesser, Strick, dem Fen- fter im vierten Stock, dem Fluß oder was just gerat»e zur Hand ist, bte Lösung des ganzen Problems. Alle solche Selbstmorde faben mit der. Tragödie nicht das geringste zu nm. Es sind peinliche Unglücksfälle, die einen nicht weiter berühren. Wenn id> vor sulchen Toten stehe, habe ich oft den paradoxen Ein­druck, als tüte es ihnen allen schrecklich leid und als würden sie gern ihre Voreiligkeit wieder gutmachen wollen.

M erinnere mich genau der Details, wie ein Schriftsteller, der zu meinem Freundeskreise gehörte, in den Tod ging.

an sehr gutes Leben gewöhnt und verachtete ferne Kollegen, die es ertrugen, die Sklaven dec Verleger und die Spaßmacher des Publikums zu sein. Er selber war ur- Munglich Großkaufmann, fallierte und griff dann zur Feder. Diese Feder schrieb eiskalte Romane, eine Art psychologischer Rechnungen von einer kaufmännischen Nüchternheit die jeder Auster zur Ehre gereicht hätte; sein Stil war sachlich, klar, herzlos - er wollte Geld verdienen. Das ging einige Jahre, und er wurde bekannt. Sein privates Leben war nicht glück­lich! aber es ging ihm nicht schlechter als tausend anderen seinesgleichen, und wahrscheinlich ging es ihm sogar viel Ms«- Aber er speiste lieber bei Lutter und Wegner als bei Aschinger, hatte lieber eine eigene Dreizimmerwohnung als ein abgemietetes Studentenzimmer, fuhr lieber im Auto als in ber elektrischen Bahn, ließ lieber von einem Diener sich die Gamaschen aufknopfen, als daß er sich selbst bückte. Eines Tages war diese Lebensführung nicht mehr möglich; die Kredite waren erschöpft, die Schulden groß, die Aussichten gering; das heißt: er sollte nun das Elend des Schriftstellers kennen lernen und das von ihm bespöttelte und verachtete Leben seiner Freunde selber leben.

. . t)in, mbnete seine gesamten Angelegenheiten,

fernen Nachlaß schrieb die notwendigen Briefe, siegelte sie braßte > Mr Post fuhr im Auto zu Sutter, und trank ba§ Beste vom Vesten - er war ein Gourmet, der Drillte ©atiarm noch belehren konnte - ging nach Hause, entkleideie & sich zu Bett, nahm

hm Browning, hielt ihn an die rechte Schläfe drückte ab, war tot

@ine Handlmig folgte ohne Panse auf die andere, so sach­lich und so nüchtern wie ein Rechenexempel.

?ch E. «nen Eid leisten, daß er über den Tod ebenso- toenig philosophiert hat wie ein Marabu, und daß es ihm

Inlands-Bezug: d.d. Postanstalt.uns.Agenl.u.d. Geschäft- stelle 1.1) ranklurt a.M.Preis: 621. monatl. zuzügl. Bestellg. Auslanda-Bezug: d.d.Postanstalten d.amZGitungsverkehr m-Deutschland teilnehmend. .Länder des Weltpostvereins (Dänemark,Estland, Finland, Eranki< io ..Holland,Italien, Lettland.Luxemburg. Norwegen. Oesterreich, Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei, Ungarn), Für alle Lander Auchunt. Streifband d. die Geschäftsreise u. uns. Agentur. In USA auch durch unsere Ameiican-Agencv \Valter Jaeger, New York, 727 World Building. In Argentinien. Brasilien und Uruguay auch durch unsere Agentur Dr. Walter SchucK, Kto de Janeiro, Caixa postal 240L Wöchentlich 19 Ausgaben Beilagen.

Technische Blatt Das Literatui blatt Das Blatt tur Hochschule und Jugend Das Bäderblatt Bei Storungen dmeh höhere Gewalt oder Streiks können Ersatzansprüche nickt berücksichtigt werden.

London, 30. Juni. (Wolff.) Rcutcr meldet aus Peking, General FengDu-shianghatin einem über ganz China verbreiteten Rundtelegramm erklärt, er sei bereit, circa hl' rieg der Vergeltung gegen die Feinde Chinas zu führen, obgleich weder feine Truppen noch deren Ausrüstung so gut seien wie diejenigen der Feinde. Er wolle kämpfen, bis fein letzter Mann gefallen fei.

Paris, 30. Juni. (Wolfs.) Havas berichtet aus Kanton: Die Maßnahmen zur Verteidigung der fremden Konzcssionszone sind vermehrt worden. An wichtigen Punkten sind Laufgräben auf­geworfen worden. Der italienische Generalkonsul ist von Hongkong an Bord des französischen AvisosMarne" eingetroffen. Eine weitere Abteilung englischer Soldaten ist eingetroffen.

Paris, 30- Juni. (Wolfs.) HavaS meldet aus Hoisu die Kundgebungen nähmen an Heftigkeit zu. Die Studenten bemühen sich' Unruhen hervorzurufen. Ein englisches Unterseeboot ist angekommen.

Paris, 30. Juni. (Wolff.) HavaZ berichtet au? Lissabon: Em portugiesischer Kreuzer wird baldigst nach dem Fernen Osten ob gehen und Trupven dorthin befördern. Er soll außerdem in Den chinesischen Gewässern bleiben, um die zahlreichen Portugiesen, die in Schanghai wohnen, zu schützen.

Sie -eulsch-ftamösischen Mchchafts- verhMdluMN.

Paris, 30. Juni. (Wolff.) DerPetit Pari'ien" hat heute vormittag die Nachricht verbreitet, die deutsche und die franzö­sisch« Handelsvertragsdelegation würden heute nach­mittag zu einer Vollsitzung zusammentreten. Diese Nachricht ist, wie der Vertreter de» W. T. B. nach Erkundigung an mah.7-he.n- ter Stelle mitteilen sann, nicht richtig. Es ist bis jetzt eine Vollsitzung der Delegation nicht anberaumt worden. Die vom Petit Parisien" gezogenen Schlußfolgerungen über den Verlauf der direkt heute nachmittag eingeleiteten Verhandlungen entbehren also jeder Grundlage, sind aber zumindest als verfrüht und irreführend zu bezeichnen.

Paris, 30. Juni. (Wolff.) Zu den in der deutschen und fran­zösischen Presse in den letzten Tagen umlaufenden Nachrichten über )ie . Verhandlungen der deutschen und französischen Schwerindu- tnellen erfährt der Vertreter des W. T. B. von unterrichteter Seite olgcndes:

Die Annahme, daß das in den schwerindustriellen Verhand­lungen in Aussicht genommene Abkommen über die Annahme von ranzöstschem Eisen innerhalb des Rahmens eines deutsch-französi- chen Handelsabkommens verwirklicht werden könnte, trifft nicht zu Das privatwirtschaftliche Abkommen sieht auf deutscher Seite Kon­zessionen vor die nur durch französische Konzessionen >si dem deuifch-ftanzösischen Handelsabkommen ihren Ausgleich inben können Es bedarf keiner - Hervorhebung, daß die in den privatwittschastlichen Verhandlungen vereinbarte Annahme von großen Eisenmengen aus dem lothringischen Produktionsgebiet sich nur dann volkswirtschaftlich rechtfertigen läßt, wenn gleichzeitig >er deutschen eisenverarbeitenden Industrie ausreichende Aus­uhr m 0 g l i ch ke i t e n nach Frankreich eröffnet werden. Dieser enge Zusammenhang zwischen den privatwittschastlichen Vereinbarungen und den offiziellen Verhandlungen zum Anschluß eines deusscp-franzapschen Handelsabkommens ist sowohl von den Negierungsvertretern als auch von den bei den privatwittschastlichen Verhandlungen beteiligten Wirtschaftern immer betont worden.

>. Sie SeschrSllstwgen des deutschen

& Lsftfahrzeugbmes.

Die Note der Votschasierkonferenz.

SBcrltn, 30. Juni. (Wolff.) Die bereits erwähnte Note der Dotschafterkonfcrenz über die Beschränkungen des beut» ichen Luftfahrzeugbaues, die am 24. Juni dem deutschen Botschafter in Paris übergeben wurde, lautet:

»Herr Botschafter!

f?n Beantwortung des Wunsche? der Deutschen Regierung hat ber Ausschuß der Botschästerkonfcrenz für die Begriffsbestim­mungen die Einwände gehört, die die deutschen Sachverständigen über die etwaige Abänderung der Bestimmungen für die Unter­scheidung ziviler und militärischer Luftfahrzeuge vorgebracht haben.

5>eute habe ich die Ehre, Eurer Erzellenz mitzuteilen, daß die Boffchafterkonferenz im Verfolg dieser Anhörung die neue Fassung i>er Begriffsbestimmungen abschließend festgesetzt hat; ich bitte @uere Exzellenz, den Wortlaut hierunter entnehmen zu wollen. S>ic alliierten Regierungen bleiben überzeugt, daß diese Regeln do» der deutschen Regierung gewissenhaft befolgt werden.

Genehmigen Sie usw. (gez.) Briand."

Di« der Note beigefügtenNeuen Regeln zur Unterscheidung zwischen zivilen und militärischen Luftfahrzeugen" lauten:

Flugzeuge schwerer als Lust:

Siegel 1: Feder Einsitzer mit mehr als 60 PS Mvior- leiftung wird als militärisch, somit als Kriegsgerät angesehen.

Regel 2: Jedes Flugzeug, das ohne Führer fliegen kann, wird als militärisch, somit als Kriegsgerät angesehen.

3: Jedes Flugzeug, das gepanzert oder irgendwie Soschutzt oder zur Aufnahme irgendwelcher Bewaffnung, Geschütz, Torpedo oder Bomben eingerichtet ist, wird als Militärflugzeug imb deshalb als Kriegsgerät angesehen.

Jede Ueberladevorrichtung. die gestattet, die Motorleistung zu erhöhen, oder jede Anordnung, die die Anpassung ziviler Fliig- geuge an militärische Zwecke erleichtert, und jedes Flugzeug oder leder Motor, die mit einer derartigen Vorrichtung oder Anordnung versehen sind, werden als militärisch, somit als Kriegsgerät an« gesehen.

k* *.e Höchstgrenzen für alle Flugzeuge schwerer .Lust; alle, die diese Grenzen überschreiten, werden als mili­tärisch, somit als Kriegsgerät angesehen.

Regel 4: Gipfelhöhe voll beladen 4 km.

Regel 5: Geschwindigkeit voll beladen in 2 km Flughöhe 180 km/h (wenn bie Motoren mit Vollgas laufen und somit die Höchstleistung abgeben).

Regel 6: Die mitnehmbare Höchstmenge cm Del und Brenn­stoff (beste Sorte Fliegerbenzin) darf 0,8l8o/V kg/PS nicht über­schreiten; dabei bedeutet V = die Geschwindigkeit des Flugzeuges voll beladen und mit Vollgas in 2 km Höhe.

Regel 7: Jedes Flugzeug, das eine Ladung von mehr als 900 kg einschl. Führer, Motorwart und Instrumenten zu tränen vermag, wird, wenn die Grenzen der Regeln 4, 5 und 6 erreicht sind, als militärisch, somit als Kriegsgerät angesehen.

Luftschiffe,

teren, Gasraum die folgenden Zahlen überschreitet, werden als militärisch, somit als Kriegsgerät angesehen.

t I. Starrluftschiffc 30 000 m3,

s n. halbstarre Luftschiffe 25 OOG m, f III. unstarre Luftschiffe 20 000 m3.

Regel 8: a). Ueber die Fabriken, die Luftfahrtgerät irgend welcher Art Herstellen, sind Listen zu führen; die deutsche Regie­rung hat dem Garantiekomitee Nachweise der Einfuhr (einschl- ber Durchgangseinfuhr) und der Ausfuhr für alle Flugzeuge und olles Lustfahrtgerät mit allen Einzelheiten, die das Komitee ver­langt, zu beschaffen.

b) Ueber alle Flugzeugführer und Flugschüler und alle Flug­zeuge (einschl- der zur Ausfuhr gebauten), fertiggestellten ober im Bau, sind Listen zu führen.

c) Alle Listen sind in der Form zu führen, die das Garantie­komitee verlangen kann; sie werden von der deutschen Regierung vierteljährlich dem Komitee übergeben.

d) Um zu vermeiden, daß das Garantiekomitee ein neues Luft­fahrzeug. oder Motormuster nach dem Bau zefftören muß, sind ihm Die Unterlagen zur Festlegung ber Merkmale dieses Gerätes vor Baubeginn einzureichen.

Regel 9: Die Zahl der Flugzeuge und Motoren und bie Menge des Luftfahrtgeräts einerseits, die Zahl der Flugzeugführer und Flugschüler andererseits darf den angemessenen Bedarf der Zivilluftfahrt in Deutschland, wie er vom Garantiekomitee fest­gesetzt ist, nicht übersteigen.

69. Jahrgang. Nr. 430

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