Samstag, 18. Juli 1925.

Zweites Morgenblatt.

U

SparprLmrsrrarileihe und Anleiheablösung.

SIET

gg£?CSgg?iBa3

(Frankfurter Handelszeitung)

Fernsprech-Anschlüsse: Amt Hansa 9160—9175

Femsprech-Anschlüsse:

Amt Hansa 9160-9175

Ueberschwenrmuwzskatastrophe in Hongkong.

Honkong, 17. Juli. (United Preß.) Eine große Ueberschwem- mung hat sieben Häuser mit 30 chinesischen Familien fortgerissen. Die Zahl der Ertrunkenen wird auf 300 geschätzt.

unD Handelsblatt.

Begründet von Leopold Sonnemann

In der Wiedergabe des Gesetzes über die Ablösung öffentlicher Anleihen im Ersten Morgenblatt muß es im § 5 heißen, daß j e 15 0 0 Mark Nennbetrag der Sparpräinienanleihe in 25 Reichsmark Anleiheablösungsschuld umgetauscht werden (nicht je 15000 Mark Nennbetrag, wie es infolge eines Druckfehlers hieß).

Der Raub aber ist für sie bereit. Endlich erscheint Tole, vom frühen Morgen an im Opfergewand, mit dem heiligen Stab in der Hand, und teilt der Schar, die den Stier aus­geliefert haben will, mit, daß er bereits zeitig am Morgen in die Wildnis hinausgelassen worden ist, wo man ihn auf- suchcn möge. Tole hofft, daß er entsprechend toll ist, wenn die Schar ihn findet — guten Morgen!

Die Burschen werfen die Pferde herum, alle auf einmal, die vielen hastigen Hufschläge klingen wie ein plötzliches Erd­beben, der Rasen donnert unter der Schar, gemeinsam jagen sie über den Hofplatz und aus dem Hofe heraus, die schlan­ken Rücken wogen auf und ab, alle Schweife wehen, ein Regen von Erde und kleinen Steinen stiebt von den Hufen der Pferde! Draußen auf den Feldern trennt sich die Schar, sprengt nach allen Seiten auseinander, sucht Deckung, jeder hat seinen Plan, den er den anderen nicht mitteilt; in einem Augenblick hat das Gehölz, der Wald, die Heide und der Sumpf sie allesamt verschlungen, und nur ein verklingendes Hundegebell ertönt aus allen vier Himmelsrichtungen.

Einige suchen nach der Spur, lassen sich Zeit, das sind die methodischVevllnlagten, andere reiten gleich auf das höchsteLcmb zu. um einen Ausblick zu gewinnen, ein Teil vertraut seinem Instinkt und galoppiert drauf los, irgendeinen Weg, nur schnell voran; längst nicht alle kommen rechtzeitig zum Wettkampf.

Der Stier war weit gegangen, mehrere Meilen östlich, nach dem wilden Moor zu, und stand auf einer waldigen Anhöhe in einem Ring von Hunden, als man ihn fand, ein furchtbares Hundegebell verriet den Ort. Ter Reiter, der zuerst gekommen war, wurde von den nächsten, die dem Laut folgten, gefunden, er lag mitsamt seinem Pferde tot am Boden, zu einem Haufen zermalmt, mit einem Loch in der Mitte, als ob der Stier gerade­wegs durch ihn bindurchgegangen sei. Mehr Hunde kamen her­bei, ein Geheul, das zum Himmel stieg, mehr und mehr Jäger; die, die das Gebell nicht hörten, rochen, wo der Stier gefunden war, Spürsinn ober Ahnung, Striche in der Luft, Zuckungen im Körper, wie dem auch sei, sie kamen, ein Dutzend Reiter oder mehr, die das Glück gehabt hatten, sich in diese Gegend des Landes zu begeben; sie teilten die Jagd unter sich, führten sie zu Ende.

Zuerst aber mußte der Stier zum Hof zurückgetrieben wer­den, den ganzen langen Weg, ein hartes Stück Arbeit, aber nicht zu vermeiden, der Mord sollte in der Nähe des heiligen Haines vor sich gehen, er sollte gesehen werden; zu diesem Zwecke warte­ten bereits Zeugen und Zuschauer.

Es wurde später Nachmittag, bevor die Jäger mit dem Stier zu Hause onlangten. nach einem halsbrecherischen Ritt

Sie NuMng des Ruhrgebiets.

Auch Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort werden frei-

lDrahtmeldung unseres Korrespondenten.)

t Düsseldorf, 17. Juli. Ueber die Termine der Räumung des Ruhrgebietes ist heute die erwünschte Klarheit geschaffen worden Der Oberbefehlshaber der alliierten Truppen, General Guilleau- m a t, hat heute dem Düsseldorfer Regierungspräsidenten mitgeteilt, daß die Räumung in zwei Abschnitten vor sich gehen soll. Bis zum 2 0. Juli abends sollen die belgische Zone des Ruhrrcviers sowie ein Teil der französischen Zone, näm­lich der in der Provinz Westfalen gelegene östliche Teil, geräumt sein; der Rest, nämlich der von den Franzosen besetzte, zur Rhein­provinz gehörende Teil des Ruhrreviers mit der Stadt Essen, soll bis zum 31. Juli abends geräumt sein. Das gesamte, im Januar 1923 von den Franzosen und Belgiern besetzte Ruhrrevier wird danach also bis zum Ende dieses Monats, das heißt fünfzehn Tage vor dem in London festgelegten spätesten Termin, befreit sein.

Ueber die im Frühjahr 1921 besetzten Städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort besagt die heutige Mitteilung des Generals Guilleaumat nichts; es scheint, daß sie auf einer Instruk­tion der französischen und belgischen Regierung beruht, in der die Räumung dieser Städte noch nicht angeordnet ist. Unter diesen Umständen ist die heutige Erklärung des belgischen Ministers des Aeußern, Vandervelde, von besonderem Interesse, der in der belgischen Kammer ausgeführt hat, daß die Räumung der Städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort der Räumung des Ruhrgebiets in kurzem Abstande folgen werde. Da diese Erklärung an keinen Vorbehalt geknüpft zu sein scheint, so kann danach wohl als feststehend angenommen werden, daß auch in diesem Punkte die von Herriot in London ge­machte Zusage verwirklicht werden wird. Dazu wird allerdings gehören, daß die Räumung der Städte Düsseldorf, Duisburg und Ruhrort sich an die für den 31. Juli angekündigte Räumung des letzten Teiles des Rnhrgebietes unmittelbar anschließt.

Sie neue WHve Md el Krims.

Der Ernst der militärischen Lage. —

Heftige Kritik an der Regierungspolitik.

(Drahtmeldung unseres Korrespondenten.)

-k st Paris, 17. Juli Die Meldungen aus Marokko lassen die militärische Lage nach wie vor in einem außer­ordentlich pessimistischen Lichte erscheinen. Der Sonderberichterstatter der „Information" meldet, daß die Offensive Abb el Krims in der Gegend nördlich von Fez und nördlich von Taza in vollem Gange sei und auch der amtliche Tagesbericht meldet von heftigen Kämpfen südlich des Ouergha in Der, Gegend von Kelaa, des Sleß und Ain Aischa. Insbesondere die stark befestigten ftanzösischen Stellungen bei Ain Aischa bildeten das Objekt heftiger Angriffe des Gegners und das amtliche Kommunique schreibt diesem die Absicht zu, die rückwärtige Verbindung dieser Stellungen abzuschneiden. >_m der Gegend von Bab el Taza und Ain Maatouf werden neue Konzentrationen feindlicher Streitkräfte und eine beträchtliche Zunahme der Agi­tation , bei den dort ansässigen Stämmen gemeldet. Die Situation in der dortigen Gegend, heißt es, werde besonders erschwert durch die politischen Anstrenaungen und die neuen starken Infiltrationen des Gegners. Abd el Krim scheine dort die militärische Mion vorübergehend abflauen zu lassen, um die neuerdings zu ihm übergegangenen Stämme der Tsoul und B ran es zu bewaffnen und für den An­griff zu organisieren. Besonders bemerkenswert ist an dem heutigen Tagesbericht, daß darin zum ersten Mole von einer Front am mittleren Atlas die Rede ist, wo es den französischen Truppen gelungen sein soll, die Sendboten Abd el Krims, die den Auftrag hatten, die dortigen Stämme zur Auflehnung gegen Frankreich zu bestimmen, abzufangen. Nach einer Privatmeldung des „Temps" ist es der Propaganda Abd el Krims gelungen, auch einen Teil der zwischen den Missen Quergha und Sebou ansässigen StämmeFichtala und Cherarga zum Abfall von Frankreich zu bringen und dadurch seinen Druck auf Fez beträchtlich zu verstärken.

Der „Soir" übt heute abend ungewöhnlich heftige Kritik an der Politik der französisch en Links­regierung. Er erklärt, daß die von Frankreich nach langem Zögern unternommenen Initiativen, mit Abd el Krim zu Verhandlungen zu gelangen, um zwei Monate zu spät kommen. Mitte Mai wäre dieser wahrscheinlich noch zu einem Friedens­schluß auf der ihm angebotenen Basis bereit gewesen, heute seien daftir kaum mehr Aussichten vorhanden. Die Geschichte der französischen Marokkopolitik sei eine Geschichte der ver­paßten Gelegenheiten und der widerspruchsvollen Initiative. Man scheine an den zuständigen Stellen nicht nur nicht y tvissen, was man wolle, sondern überhaupt keinerlei Willen zu haben. Gleich zu Beginn der Schwierigkeiten hätte die Regierung zwischen Krieg und Frieden entscheioen müssen und ihre erste Maßnahme hätte die Abberufung des Marschalls Liautey sein müssen. Obwohl dies heute "von allen kom­petenten Stellen zugegeben werde, habe man noch immer nicht den Mut dazu gefunden. Auch die Ernennung des Generals N a u l i n zum Oberkommandierenden werde von Dag zu Tag mysteriöser. Dieser habe vierzehn Tage nach seiner Ernen­nung den ihm übertragenen Posten noch immer nicht an­getreten und nach der En 'endung des Marschalls PÄain auf den Kriegsschauplatz müsse man sich fragen, was General Naulin dort überhaupt noch solle. Die Regierung habe die Pflicht, dem Lande endlich zu sagen, was in Marokko vor sich gehe und welches ihre Wsichten seien.

tionalisten fest organisiere. Im Effekt ist sie ja vorhanden, aber bloß als eine Arc „gentleman agreement", und diese Form scheint für die Nationalisten, mangels personeller Voraus­setzung, unzureichend zu sein.

Die Königsberger Tagung der deutschen Zeitungs­verleger verdient über die Kreise der Presse hinaus die Beachtung der breitesten Öffentlichkeit. Es wurden dort Be­schlüsse gefaßt, die für den Kulturwert der Presse von großem Einfluß sind; nebenbei aber auch die Refonnbedürftigleit einer öffentlichen Einrichtung, nämlich unserer Reichspost, aus einem ihrer umfangreichsten Aufgabengebiete recht deutlich zum Aus­druck bringen. Für die grundsätzliche Regelung des Verhält­nisses zwischen Verleger und Redakteur wurde ein entscheidender Schritt getan, indem man dem Entwurf der Reichsarbeitsgemeinschaft für einen Tarifvertrag und Normal- dienftvcrtrag sowie dem Plan für die Errichtung einer Ver­sicherungsanstalt der Reichsarbeitsgemeinschaft zustimmte. Der Reichsverband der deutschen Presse, die Organisation der Redakteure, hatte in seiner vooouf gegangenen Tagung eben­falls seine Zustimmung ausgesprochen. Damit ist die Mög­lichkeit ieröffnet, vertraglich und tatsächlich dem Redakteur ein freieres und unabhängigeres Wirken in seinem Beruf und ein einigermaßen von Sorgen um die unsichere Zukunft be­freites Leben zu sichern. Ueber Einzelheilen der künftigen Regelung wird wohl noch zu diskutieren sein, aber ein erftcu- liches Voranschreiten in einer klar umrifsenen Richtung ist doch wenigstens zu sehen. Und es wird dabei mehr herauS- kommen als lediglich die berufliche Sicherung des einzelnen Redakteurs, die Haltung und das ganz- Innenleben unserer Presse werden allerlei gewinnen. Die wirtschaftliche Lage der Zeitungen steht unter den gleichen Bedrängnissen, unter denen die anderen Gewerbezweige leiden, sie wird aber verschärft durch die außerordentliche Erhöhung der Postzeilungs- gebühren. Die Verleger haben eine Herabsetzung dieser Gebühren gefordert und weisen mit Recht darauf hin, daß die Post >als Reichsinstitution die Interessen der Allgemeinheit hier höher achten und die Presse durch ein entgegenkom­menderes Verhalten in ihrer Leistungsfähigkeit erhalten müsse. Daß im Zeitalter des Radio außerdem noch eine Mahnung an die Post nötig war, auf eine Verbesserung der Zustellung von Zeitungen, insbesondere aus dem Lande, mehr bedacht zu sein, zeigt ebenfalls, wie verbesserungsbedürftig noch diese Einrichtung des öffentlichen Verkehrs ist.

Aug der Iimkern.

Roman.

Von Johannes N. Jensen.

(9. Fortsetzung.)

Auch mit Fremden, mit dem Auslande, hatte man heute nacht Fühlung, man konnte die Feuer jenseits der Lanhes- grenze, ganz drüben auf der anderen Seite des Fjords, sehen, sowohl nach Norden wie auch nach Westen; auch dort brannte man Feuer, die rohen Sallingbewohner, die Wilden oben in Thy, unwissend waren sie in vieler Beziehung, Prügel taten ihnen bei Gelegenheit not, doch wünschte man ihnen nicht, daß sie mit Blindheit gestraft wurden wie der Maulwurf, aus daß sie die Sonne sehen und mit neuem Feuer ehren konnten, wenn sie neu war. Fern im Süden konnte man große Feuer unter­scheiden und schätzte, daß es in der Richtung von Vebjerg sei; dort wurden natiirlich große Feuer entzündet, obgleich heute keine Volksversammlung stattfand. Dort versammelte man sich alljährlich an noch größeren Festtagen zu Opferfesten, Zimbern, Aaboer und Harden, Aufgebote aus ganz Jütland; das Früh- jahrSfest aber feierte jeder Kreis für sich. Dort blickte man sicher auch zum Tollinghof hinüber.

. Ja, man sah von dort aus ein mächtiges Feuer. Das heißt, es sah aus, als ob es zwei seien! Man schüttelte den Kopf, konnte es nicht begreifen; das Feuer auf den Heide- hügeln oberhalb des Hofes konnte man der Richtung nach er­kennen, aber es brannte offenbar auch eines unten im Hose, ein noch größeres —- es war doch keine Feuersbrunst?

Eine Feuersbrunst war es nicht, doch etwas, das stark daran erinnerte: die Hütte, wo das große Tierbildnis stand, brannte ab. Aber es geschah mit Absicht. Die Form in Lehm war fertig, man wollte es wagen, sie zu brennen, und hatte sich entschlossen, die Hütte zu opfern, um die Figur nicht vom Flcck zu rücken, hatte die Hütte mit Hoff und Torf gefüllt, und als man das Frühlings feuer anzündete, zündete man auch d'e Hütte an, indem man den Zusammenhang als glück­liches Wahrzeichen für das Gelingen nahm.

Auch einen anderen Umstand hielt man für günstig, ein Zusammentreffen des Schicksals: am selben Tage war Bet Stier, dessen Abbild man geformt hatte, geopfert worden.

Das mußte geschehen. Der Siier war das erste und vor­nehmste Opfer des Tages, da man ibn für dasjenige Wesen hielt, das der obersten Gottbeit am nächsten stand; im tiefsten Sinne war er fast die Gottheit selbst, ein dunkles Mysterium, das man mit Sonne und Mond in Verbindung brachte, nur ganz wenige Eingeweihte wußten, warum. Für Laien '«wer

und vielen Kunststücken, Verfolgung des Stieres und sich von ihn, verfolgen lassen, in die richtige Himmelsrichtung, Verlust von Pferden und Hunden und mehrere Mann bös zugerichtet. Der Stier war ersichtlich matter, konnte ja nicht immer aus der Höhe seiner Wut bleiben, nur hin und wieder drehte er sich um und stellte sich den Hunden gegenüber, wenn sie zu! arg ncA seinen Kniekehlen schnappten; man sah, wie ihm weiße Strahlen aus den Nüstern drangen, er schoß nach ihnen, forderte sie heraus, bald wurde der eine, bald der andere Hund von seinem Horn aufgespießt, richtig aber konnte er dem Pack ja nicht zu Leibe gehen. Das letzte Stück Weges schien er zu kennen, kehrte gutwillig zum Hof zurück und man ließ ihn wieder zu Kräften kommen, damit die Partie gleichstand, wenn der letzte Kampf ausgefochten werden sollte.

Auf dem Hofplatz, zwischen Hof und heiligem Hain, wurde er gestellt; Hundert« von Menschen hatten sich versammelt, um dem Kampf zuzusehen, die größte Männerbelustigung, die man kannte, nicht einer der Aelteren war darunter, der in seiner Jugend nicht an her Stierjagd teilgenommen hatte, und alle Minderjährigen waren in Aufregung, begehrlich zu lernen, bis auch sie einmal dabei sein dursten. In Zeiten, die kein Jetzt­lebender gekannt hatte, von benen man aber erzählte, jagte man den wilden Urochsen, der jetzt im Lande ausgestorben war; die Tapferkeitsprobe war alt und heilig und steckte allen wie eine ererbte Leidenschaft im Blute.

Der Kampf war kurz, aber erbittert und blutig, ein letztes Mal gelang es, den Stier zu voller Rasereientfaltung anzu­feuern, die Burschen drangen von allen Seiten aus ihn ein, ohne Rücksicht auf Leben und Glieder und in diesem Ritt ohne Gnade und Barmherzigkeit ging er unter Es war ein Wirbel von Menschen und Tieren, mitten drin der Stier, Erde in schwarzen Strömen mit den Vorderhufen um sich herum aufwühlend, das Maul am Boden und Gebrüll aus dem Balg, an Gewalt nicht unähnlich dem Krachen des Frostes im Winter, mit peitschendem Schweif. Und Jäger, die mit allen Gliedem frei in der Lust über ihm schwebten, ein Svrung im letzten Augenblick geradewegs, vor dem angreifenden Horn des Tieres, Pferde, die auf der Erde zusammencollten und von dem Stier zerstampft wurden, erneute Angriffe der Bur­schen, Luftsprünge über dem aasenden Biest, Krachen voa Husen und Knochen, Pferde auf den Hinterbeinen und ker­zengerade mit dem Bug in die 8uft, als ob sie himmelwärts springen wollten — und dann ein Augenblick, in dem das ganze ungeheure Getümmel zusammenzubrechen scheint.. eine Stille, durch die man das langgezogene Ach der Frauen hört, die in angemessener Entfernung hinter den Männern Zeuge des wilden Auftrittes find: der Stier ist getroffen.

.(Fortsetzung folgt,).

, f Kt Paris, 17. Juli. (Priv.-Del.) Der „Poris Soir" lvill wissen, daß die sranzöstsche Regierung die Absicht habe, den For­derungen^ der Linksparteien entsprechend die bisher mit dem Mar­schall Liautey besetzte Gencralresidenz für Marokko in eine Zivilbehörde umzuwandeln, und daß sie den Posten eines Zivilgouverneurs dem sozialistischen Abgeordneten Paul-Bon- c o u r angeboten habe, der jedoch mit Rücksicht aus seine ange­griffene Gesundheit a b g e l e h n t haben soll.

Paris, 17. Juli. (Wolff.) Ladas meldet aus Barcelona: Das Flugzeug, in dem Marschall P e t a i n seine Reise nach Marokko unternimmt, ist heute früh um 7 Uhr in Barcelona ein­getroffen. In seiner Begleitung befinden sich in zwei weiteren Flugzeugen General Georges und Oberst Paquin, der Gencralstabschef des neuernannten Oberkommandierenden der Marokkciruppen. — Auf Befragen von Journalisten erklärte Mar­schall Petain, daß das hauptsächlichste Ziel seiner Reise darin be­stehe, der Ankunft einer beträchtlichen Truppenverstärkung beizu­wohnen. Er werde auch deren Inspektion vornehmen. Den Tag feiner Rückkehr könne er noch nicht genau angeben.

Nach dem „Jntransigeant" ist Marschall Pctain von Barcelona nach Alicante wcitergeflogen, wo er um 9.50 Uhr einnctroffen ist. Heute abend wird er voraussichtlich in Rabat eintreffcn.

genügte es, daß dar Stier geopfert wurde, er sollte dem Feuer gegeben und seine Hörner an der heiligen Esche im Hain auf­gehängt werden. Die Auszeichnung konnte nicht größer sein. Der Stier hatte seine Zeit gehabt, jüngere sollten seine Stelle einnehmen und im Laufe des Sommers sich den Vorrang in der Herde erkämpfen. Es war gleichsam, als ob das alte Fahr zugunsten des neuen geopfert würde, atz ob der Weltordnung selbst dadurch Genüge geschehe.

Das Opfer ging unter besonderen Formen vor sich eine BÄustigung mit heiliger Bedeutung: der Stier wurde' nach vorhergegangener Jagd von den jungen Burschen getötet.

An demselben Tage, an dem der Frühlingszug aus dem Walde kam und sich den Bewohnern zeigte, stellten sich Bur­schen aus allen Gegenden des Landes zu Pferde auf dem Tollinghof ein, die an dem Ritt teilnehmen wollten und sich dem Stier gewachsen fühlen-

Es waren die flinkesten Burschen aus den Gauen, ver­wegene Reiter und Schnelläufer, Künstler im Totschlägen, große, schroffe, rücksichtslose Kerle, deren ganzes Leben Jagd war, Sport und Wettkämpfe untereinander; in allen diesen Dingen hielten sie sich gegenseitig die Stange, dies aber war eine Gelegenheit, bei der sie endlich einmal zeigen konnten, wer von ihnen der Tüchtigste war. Es war ein Spiel, bei dem man seine Haut riskierte, umso besser.

Es war eine hitzige Versammlung, als sie sich zum Aus­rucken bereit hielt, alle Burschen auf ausgesuchten, tänzeln­den Pferden, denen es wie Feuer aus den Nüstern rauchte, jeder mit einer Hundekoppel, die raste, bevor die Jagd ihnen anderes zu tun gab, drauf und dran sich gegenseitig an die Gurgel zu springen. Jeder Jäger war nur mit einem Schwert bewaffnet, in Erwartung des Nahkampses, der Kopf vor Todesverachtung in den Nacken gelegt, blau rol­lende, feuchte Augen, alle mit dem hochgebundenen Haar- schweif auf dem Kopf. Nicht ein einziger junger Krieger in tiefen Neichen und Ländern, der sein Haar nicht so trug, es war die neueste Mode, der ein nützlicher Gedanke zugrunde lag: ebenso tote man auf einen bequemen Griff in das Haar icineg Feindes hoffte, wenn man seinen Kopf vom Rumpfe trennte, ebenso wollte man ihm entgegenkommen und ihm das tragen leicht machen, wenn er der glückliche Sieger war! £.ie Geduld begann auszuebben, während man die unregier­baren Pferde zügelte, viel Sanftmut war von vornherein nicht vorhanden gewesen, wilde Brauen, gerunzelte Stirnfalten: wurde es bald? Gab man ihnen nicht etwas, um das sie wett- erfern, einen Tod, mit dem sie es aufnehmen konnten, dann wurden sie sich über kurz oder lang gegenseitig auffressen!

Inlands-Bezug: d.d. Postanstalt.uns. Agent u.d.Gescliätt- stelle i.Frai)ktarta.]\LProis:6M.monatl.znzügLBestellg. Auslands-Bezug: d.d.Postanstalten d.amZeitungsverkehr m.Deutschland teilnehmend. Länder des Weltpostvereins (Dänemark, Estland, Einland, Erankreich,Holland,Italien, Lettland,Luxemburg,Norwegen. Oesterreich,Schweden, Schweiz, Tschechoslowakei, Ungarn). Für alle Länder auch unt. Streifband d. die Geschättstelle n. uns. Agentur. In USA auch durch unsere American-Agencv Walter Jaeger, New York, 727 World Building. In Argentinien, Biasiiien und Uruguay auch durch unsere Agentur Dr. Walter Schuck, Rio de Janeiro, Caixa postal 2401.

Wöchentlich 19 Ausgaben — Beilagen.

_ Das Technische Blatt — Das Literat ui blatt Das Blatt für Hochschule und Jugend — Das Bäderblatt Bei Störten durch höhere Gewalt oder Streiks können Ersatzansprüche nicht berücksichtigt werden. Einzelpreis 15 F fi e n ia i g e.

Sie LiWssse«k Md

die SegietHngwfetee.

Aus Steifen, die der Luxusindustrie nahestehen und deren Bedürfnisse genau kennen, erhalten wir die nach- t stehenden Ausführungen. Sie decken sich im wesentlichen! mit der von uns selber vertretenen Auffassung, dürsten aber im Augenblick, da der Steuerausschuß des Reichstages sich - mit der ganzen Frage noch zu beschäftigen hat, von all­gemeinerem Interesse sein. D. Red.

Die deutsche Qualitätsindustrie ftihrt seit Bestehen der sogenannten Luxussteuer einen erbitterten Kamps gegen diese Steuer, die für sie eine Sonderbesteuerung schlimmster Art isst Unzählig ist die Zahl der Eingaben und Schriftsätze, durch! die man versucht hat, dem Reichsfinanzministerium und den gesetzgebenden Faktoren klar zu machen, daß die Luxussteuep das nicht ist, was sie nach den Absichten ihrer Väter fein sollte, nämlich ein sozialer Ausgleich gegenüber der Belastung des Verbrauchs der großen Masse durch die allgemeine Umsatz­steuer. Bis zum Ueberdruß hat man es den maßgebenden Instanzen wiederholt, daß die Luxussteuer eine Besteue- rung der Qualitätsarbeit ist, daß sie indirekt auch? den Export gefährdet, daß sie sich mit ihren Auswirkungen in erster Linie gegen die Qualitätsarbeiter richtet, daß sie bei! der Ausfuhr nach gewissen Ländern bei der Berechnung des Eingangszolls mit zu Grunde gelegt wird, daß sie den Jn- landsabsatz z. Zt. ungebührlich erschwert, daß die deutsche Qualitätsindustrie auf den Jnlandsabsatz nicht verzichten kann. Mit Recht hat man auch auf den sinkenden Ertrag dieser, Steuer hingewiesen, die alflm von allen Steuern im Rech-« nungsjahr 1924 nur zwei Drittel des Voranschlags erreicht hat..

Und glücklich war es nun so weit, daß, wenn auch nicht das Reichsfinanzministerium, so doch die Fraktionen beS1 Reichstags, die wahre Natur der Luxussteuer erkannt hatten und daß Anträge im Steuerausschuß des Reichstags auf völlige Aufhebung der Luxussteuer gestellt wurden. Nun kommt das Unbegreifliche! Bei der Abstimmung am 9. Juli über den Antrag auf völlige Beseitigung der Luxus»« steuer stimmten die Demokraten, Sozialdemokra­ten und Komm uni st en für die völlige Auf^ Hebung der Luxus st euer, während die Regie­rungsparteien die Aufhebung der Luxus-« steuer ablehnten, derselben Luxussteuer, deren Auf-« Hebung feit Jahren aus allen Wirtschaftskreisen gefordert wird, Diese Stellungnahme der Regierungsparteien ist vollkommen unverständlich und wirkt wie ein Schlag ins Gesicht ihrer Wähler aus der Qualitätsindustrie, gleichermaßen der Fabri­kanten wie der Angestellten und Arbeiter. Während also gerade die Parteien der Linken sich von den falschen Vor­stellungen, die in dem Worte „Luxussteuer" liegen, allmählich freigemacht und erkannt haben, daß die Luxussteuer eine Be­steuerung der Qualitätsarbeit ist und sich vielfach in erster Linie gegen die Qualitätsarbeiter selbst wendet, haben sich die Parteien der Rechten anscheinend zu dieser Erkenntnis nicht aufschwingen können.

Welche Kräfte bei diesem unglaublichen Abstimmungs­ergebnis am Werke gewesen sind, entzieht sich natürlich der Kenntnis des Außenstehenden. Festgestellt muß aber auf jeden Fall werden, daß gerade führende Fraktionsmitglieder der Deutschen Volkspartei sich noch vor einigen Monaten vor-« behaltlos für die völlige Aufhebung der Luxussteuer aus-« gesprochen haben und d.HWnMntrag Scholz (Deutsche Volks*' Partei) auf völlige Aufhebung der Luxussteuer vor einigen Monaten gestellt worden ist. Vielleicht ist die Deutsche Volkspartei oder auch die Deutschnattonalo Partei durch den Einfluß einiger überlegener Taktiker aus ihren eigenen Reihen düpiert worden. Diese Herren haben möglicherweise an der Luxussteuer kein Interesse und sindj daher der Meinung, c5 sei immerhin besser, wenn die ver­arbeitende Industrie die 120 Millionen Luxussteuer aufbringe, als daß sie aus anderen allgemeinen Steuern aufgebracht wer­den mußten. Aber nicht genug damit, den demokratischen An­trag Dr. Fischer-Köln aus völlige Aufhebung der Luxus-« steuer abzulehnen, haben die Regierungsparteien noch einen weiteren schweren Fehler begangen. Offenbar haben sie ihren Wählern gegenüber doch ein böses Gewissen gehabt und nun versucht, den schlechten Eindruck, den die Ablehnung beiß Antrages auf Aufhebung d'er Luxus st euer bei bliesen naturgemäß machen mußte, durch ein. Kompromißgebilbe zu vertuschen unb ihrest Wählern hierdurch Sand in die Augen zu streuen. Aber wie häufig in solchen Fällen, in denen man nicht ehrlich gegen sich selbst ist, ist aus diesem Kompromiß ein böser Hereinfall für die Väter desselben geworden, und es wird glaubhaft öew sichert, daß man in den Kreisen der beteiligten Fraktionen selbst eingesehen hat, daß die Sache nicht gut so bleiben könne, wie sie jetzt ist. Dieser im Steuerausschuß angenommene Kompromißantrag bringt eine Aenderung des § 16 des Umsatz« steuergesetzes, die, so unglaublich es klingt, den gegenwärtigen Rechtszustand in der Luxussieuerfrage nicht nur nicht beläßt, sondern ihn sogar erheblich verschlecht

VZMrlMWK.

Wie haben die N a t i on a l i sien auf die Kundgebung der hundert geistig führenden Franzosen reagiert, die kürzlich unter Victor Marguerites Führung so tapfer der Lüge von Deutschlands Alleinschuld am Welikriege zu Leibe gegangen sind und bie Wiederausmerzung des in Versailles erpreßten Schuldbekenntnisses, dieser empörendsten Vergewalti­gung des Gewissens einer ganzen Nation, gefordert haben? Die französischen Nationalisten schweigen den Schrei nach Wahrheit tot oder einzelne versuchen auch, ihn tot zu reden. Aber die deutschen Nationalisten? Sie denen seit sechs Jahren die gemeinschaftliche sachliche Aufklärungsarbeit in dieser Frage nie ausreichend, denen die Re>chts- und Ge- wissensvertocchrungen einer jeden Reichsregierung schwächlich erschienen, die, solange sie in der Opposition waren, nicht laut genug gegen die Kriegsschuldlüge schreien konnten und die jetzt freilich, seit sie mit an der Verantwortung sitzen, Wec- raichend still geworden sind. Hätten die deutschen Nationalisten nicht wie wir alle befriedigt zum wenigsten feststellen müssen, daß die Wahrheit auch dort drüben angefangen hat zu mar­schieren? Aber nein, kein Gedanke daran; die deutschen Na­tionalisten verhalten sich ganz genau so wie ihre französischen Bruder. Totschweigen oder totreten! So bringt die „Deutsche Zeitung" einen Leitartikel von Professor Görcke unter der ÜÜberschrift „Eine leere Geste oder noch Schlimmeres?" Das Schlimmere ist wach der Auslegung des deutschnationalen Leitartiklers die Absicht der „hundert geistigen Franzosen", den materiellen Inhalt des Versailler Diktates zu stabilisieren und zu verewigen, indem es auf eine weniger anstößige Grund­lage gestellt wird. Sechs Jahre hat man, oft mit sinnlos über­steigertem Geschrei, die Streichung des Schuldartikels 231 verlangt — jetzt, da sie auch von drüben gefordert wird, heißt es stolz: wir bleiben bei dem Artikel 231, bis her ganze Ver­sailler Vertrag abgeändert wird. Die „Deutsche Zeitung" ist offensichtlich aufs höchste darüber empört, daß man ihr ein so dankbares Objekt nationalistischer Verhetzung zu entziehen droht. Es wird eben doch nichts übrig bleiben, als daß man die mehrfach von uns vorgeschlagene Internationale der Na-

Die deutsche Arüworknote.

Berlin, 17. Juli. (Priv.-Tel.) Bei der heutigen Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder, die unter dem Vorsitz des Reichskanzlers stattfand, wurde den Ministerpräsidenten der Inhalt der Antwortnote der deutschen Regierung in der Sicherheitsfrage bekannt gegeben. Nach den Ausführungen des Reichskanzler- und des Außenministers erklärten die Minister­präsidenten ihre Zustimmung.

Die englische Einladung an deutsche Stieger.

Berlin, 17. Juli. (Priv.-Tel.) Die schon vor einiger Zeit angekündigte und nunmehr tatsächlich beim Aeroklub ein- getroffene Einladung Englands an die deutschen Flieger zur Teilnahme an einem Anfang August beginnen­den englischen Flu gz e u gw e ttb e w er b beschäf­tigen zur Zeit die maßgebenden Stellen der deutschen Flieger- kreise und Flugzeugindustrie. Ohne daß im Augenblick sich Endgültiges über die Beantwortung dieser Einladung sagen läßt, muß jedoch festgesteift werden, daß es schon aus tech­nischen Gründen sehr schwierig sein wird, der englischen Ein-, ladung Folge zu leisten. Die deutschen Flugzeugfirmen und privaten Flieger haben bis zun« Beginn des englischen Wett­bewerbs nur noch eine Frist von 14 Tagen, die auf keiner« Fall ausreicht, um entsprechend den dortigen Ausschreibungen deutsche Flugzeuge für diesen Wettbewerb herzurichten, zu­mal die meisten Firmen ihre Dispositionen über die ihnen zur Verfügung stehenden Blaschinen für die nächste Zeit bereits getroffen haben. Es ist auch nicht zu verkennen, daß im Hin­blick auf die Luftfahrtnote mit ihren die deutsche Luft­fahrt einschnürenden Begriffsbestimmungen diese Einladung nicht überall in Deutschland uneingeschränkte Gegenliebe findet.

Dsr Vatikan und die Tschechoslowakei.

(Drahtmeldung unseres Korrespondenten.) ° Rom, 17. Juli. Beim heutigen Empfang eines tschecho­slowakischen Pilgerzuges behandelte der Pap st aber­mals den schwebenden Konflikt. Er beklagte die traurigen Zustände, die für die Katholiken der Tschechoslowakei herrschen und ermahnte die Pilger, sich nicht einschüchtem zu lassen, selbst wenn die anti- katholische Propaganda im Namen der Wissenschaft und durch eine weitverbreitete Presse geschehe.

Der Prager Nuntius pontifiziert am nächsten Sonntag in der Peterskirche am Altar des heiligen Wenzeslaus, des Patrons Böhmens, was eine Kundgebung für den Katholizismus Böhmens bedeutet.

Seit langer Zeit ist auch ein bulgarischer Pilgerzug nach Rom gekommen. Der Papst erinnerte an die große katho­lische Vergangenheit Bulgariens und erwiderte die Grüße des bul­garischen Königs mit seinem besonderen Segen.

69. Jahrgang. Nr. 528

Anzeigenpreise!

Die 24 mm breite Nonp.-Zeile 80 IL-Pfg. Die 86 mm br. Reklame-Zeile 6 R.-M. Stellengesuche 40R.-Pfg, Familien* Anzeigen die doppelbreite Zeile 80 R.-Pfg. Platz- und Datenvorschriften ohne Verbindlichkeit Anzeigen nehmen an: Geschäftsstelle Frankfurta. M. Gr. Eschen­heimerstr. 31/87, Schillerstr. 20 und unsere auswärtigen Geschäftsstellen: Berlin W9, Potsdamerstr. 138, DresdenA., Waisenhausstr. 25, Leipzig, Grimmaische Str. 12,München, Perusastr. 5, Offenbach a. M., Biebererstr. 34, Stuttgart, Poststr. 7; ferner t. d. Schweiz: Fritz Ewert, Kreuzlingen, Thurgau u. t. Oesterreich unsere Geschäftstelle Wien L, Wollzeile 11, außerdem unsere Agenturen und die Annoncen-Expeditionen.

Verlag und Druck: Frankfurter Sooletäts-Druckerel B.m.b.H, Postscheckkonto Frankfurt (Maln) 4430

Unverlangte Einsendungen an die Redaktion ohne Rückporto können nicht zurückgesandt werden.