Nummer 335 Sette 4

Abendblatt der Frankfurter Z-ttuug

Donnerstag, 6. Mak 1926

NwYork 6J.6%[Italien 20.73

geringeres Einkommen hätten als 1914."

Geld

Geld

6.

93 % 93.

Mai

März 85 % 85% 85.% 85

92.% 92

92 %| 92

Jnli

14.75

14.85

der.

London Paris .. Brüssel

Geld 13.85 13 90 14.20 14.50

I 94.80

479.

6. Brief 93.%

Brief 13 95

14.

14.30

14.55

bez | 13.90 14.

25.07 16.351 16 60

14 95 15. 14.60 14.90

Mai .. Juni luli .. August

land noch ein anderes Moment mit, das aus der engen Ver­bundenheit des Devisenterminhandels mit dem Kostgcschäft sich ergibt. Die Bank, mit der ein Kunde seine Terminkäufe bzw. Verkäufe tätigt, kann selbst natürlich ebenfalls nicht, das Kursrisiko tragen. Sie sichert sich dadurch, dass sie beim Terminkauf des Kunden i h r e r s e i t s die betreffende Devise Kassa kauft. Da Termingeschäfte aber erst bei Verfall zu erfüllen sind, tritt die Bank augenscheinlich für den aus­machenden Reichsmarkbetrag bis zur Erfüllung des Ge­schäftes in Vorlage und hat dafür die kassa-gekaufte fremde Valuta zu freier Verfügung. Umgekehrt liegt es, wenn der Kunde auf Termin verkauft, d. h. die Bank von ihm auf Termin kauft. Will sie sich jetzt sichern, dann muß sie am Äbschlußtage analog dem obigen die betreffende Devise Kassa verkaufen. Nun kann sie offenbar aber eine

15.06 1510

14.70 16.-

Gläubiger Jl-M 2.65 (2.25) Mi.lL

8proz. N. A. G .-Obligationen. Der Zeichnungspreis für einen Teilbetrag von MM 3 Mill, beträgt vom 7. bis 11. Mai 93% pCt. Wir kommen auf die Einladung zurück.

* Ver. Schuhfabriken Berneis - Wessels A.-G., Augsburg-Nürnberg. Aus Augsburg, 4. d. M., wird uns zur Ergänzung des drahtlichen Berichtes von unserem Korresponden­ten geschrieben:Namens der Inhaber der Vorzugsaktien erklärte Komm.-Rat Maser (Deutsche Bank, Filiale Augsburg) den Ver­zicht auf das diesen Aktien zustehende Nachzahlungs-echt der Dividende für 1925. Nach den Darlegungen des Aufsichtsrats­vorsitzenden Bankiers Willy Dreyfus (Frankfurt a. M.) sei der Sclbstreinigungsprozeß in der Schuhbranche noch nicht ab­geschlossen. Dio Gesellschaft habe einschneidende Abbau- und Konzentrationsmaßnahmen durchgeführt. Mit der gegenwärtig beschränkten Zahl von Arbeitern in den Betrieben sei noch Voll­beschäftigung auf Wochen bzw. Monate vorhanden. Der Umsatz in den ersten vier Monaten 1926 betrage bereits zwei Drittel des Gesamtumsatzes von 1925. Seit kurzem seien Maßnahmen einge­leitet, um auch das Auslandsgeschäft wesentlich zu heben. Seit 1. Dezember 1925 habe auch das Werk Augsburg mit 850 Arbeitern Vollarbeit. Die bekanntlich hervorgetretene 0 p p o -

f Pforzheim, 5. Mai. Edelmetalle notierten: Barren­gold das Gramm MM 2.795 Geld, 2.812 Brief ; Platin, handelsübliche Ware, das Gramm JIM 13 Geld, 14 Brief; F ein- silber das Kilogramm JIM 89 Geld, 89.7091.20 Brief.

f Stuttgart, 5. Mai. Edelmetalle: Feingold das Gramm JIM 2.800 Geld, 2.812 Brief; Platin, handelsübliche Ware, das Gramm JUL 13.50 Geld, 14.15 Brief; Fein - Korn­silber das Kilogramm JIM 89.20 Geld, 89.70 Brief.

Amerikanischer WirtschaftsdiensL

k Yew York, 6. Mai. Wie berichtet wird, ist die Kün­digung von Bankkrediten auf die Zurückziehung von Einlagen von Banken außerhalb New Y o r k s zu­rückzuführen, die sich durch die niedrigen Geldsätze zu einer Maß­nahme veranlaßt sahen. . ...

Tn hiesigen Finanzkreisen erwartet man, daß bei längerer Dauer des Streiks in England eine Verzögerung des Verkaufs der Withe Star Line eintreten werde. Einzelheiten darüber dürften jedoch nicht vor der. Rückkehr Franklins, des Prä­sidenten der International Mercantile Marine Co., aus England bekanntgegeben werden.

Die New Yorker Spekulation verhält sich angesichts der Streikbewegung in England reserviert und unterstützt, offen­bar aus Gründen des moralischen Effekts, den eine derartige Tendenz auf das Ausland haben würde, die ruhige Haltung der Fondsbörse. Ein weiterer Grund, daß der hiesige Effektenmarkt von dem Streik verhältnismäßig unberührt geblie­ben ist, Hegt in der in den Nachkriegsjahren eingetretenen Ab­nahme des englischen Besitzes von amerikanischen Werten.

New York, 5. Mai. (Funkspruch.) .Iren Age gibt die Produktionszahl für Roheisen für April mit 3 450 000 t gegen 3 430 000- t im März 1926 und 3 259 000 t im April v. J. an. Die Tagesproduktion belief sich auf durchschnittlich 115 004 t gegen 110 640 bzw. 108 632 t. Am 30. April befanden, sich 237 Hochöfen in Betrieb gegen 236 bzw. 220. Die britische Streikbewegung hat bisher einen direkten Einfluß auf die Marktlage nicht geltend gemacht. Die britischen Produzenten sandten im ersten Quartal 53 000 t Roheisen hierher und die Ver­schiffungen hielten auch im April noch an. Die Behinderung des Versandes durch den Streik veranlaßte aber die Roheisenprodu­zenten, im östlichen Pennsylvanien auf einem Preis von Doll. 22 pro Tonne zu beharren, während sie letzthin zu Preiskonzessionen bis zu 50 Cents pro Tonne bereit waren. Falls der Streik in Eng­land Wochen anhalten sollte, hält man Kohlenve.rschnfungen nach Amerika, Italien Skandinavien und anderen Ländern für wahr­scheinlich. Die Schließung der britischen Walzwerke durfte die kontinentalen Werke instand setzen, den Export von Barren, Bau­stahl und Drahtprodukten nach den atlantischen und dep Golf­häfen zu vergrößern. Der Auftragseingang bei den ame­rikanischen Werken hat sich in der letzten Woche nur wenig ver­ändert Japan erteilt der United States Steel Products Co. einen Auftrag auf Lieferung von 15 000 t Schienen. Bei einer brasi­lianischen Lieferungsausschreibung für Schienen und Zubehörmaterial blieb eine europäische Firma 9 pCt. unter dem niedrigsten amerikanischen Angebot.

worden.

k Jjeipzig. Die A.-G. für Hans- und Grundbesitz in L e i p - zig, an der die Stadt Leipzig finanziell beteiligt ist, ver­zeichnet für 1925 JUL 339 815 Reingewinn, woraus JIM 6800 dem Reservefonds und JUL 70 330 dem Reparaturkonto zuge­führt werden sollen. Der Rest wird vorgetragen.

Die Leipziger Lebensversichernngs A.-G. schließt mit einem Ueberschuß von JUL 1903 580 (1031010). Hieraus, sollen der Aktionärreservo 113 483. Dividendenausgleichsracklage für die Versicherten JL4L 179 000 überwiesen, ferner 4 pCt. ordent- liehe Dividende auf das eingezahlte dividendenberechtigte A.-K. von JUL 500 000 (i. V. 200 000) außer einer Super- dividende von zus. JUL 48 000 ausgeschüttet werden. (Die vor­jährige Aktionärdividende betrug im ganzen 10 pGt. der. Einzah­lung.) Der Gewinnrest von JIM 1 515 195 fließt zur Sicherheits- rücHage der mit Gewinnanteil Versicherten.

Warenmeldimgen.

Geld 93.-

* Die Wirtschaftslage in Südamerika wird im be­reits besprochenen Geschäftsbericht der 1) eu t s c h - b u <1 - amerikanischen Bank für 1925 skizziert. Wir en nehmen daraus die folgenden Angaben:

Argentinien. Der Absatz des Getreides und anderer Hauptausfuhrartikel wie Fleisch, Wolle und Häute, war infolge der verminderten Aufnahmefähigkeit der europäischen Märkte schleppend, so daß Ende des Jahres noch große unver­kaufte Bestände am Markte waren. Die anfänglich feste Stim­mung konnte sich nicht behaupten, und die Preise neigten bei Jahresende im allgemeinen zur Schwäche. Die Zucker ernte ist recht gut ausgefallen und stellt mit ca. 400 000 t einen Rekord

I Geld I Brief Seplbr. 14.60 14.80 Oktbr . 14.60 14.70 Nov.... 14.60 14.70 Dez ... |14.65.14.76

Mill, erfolgt.

Wie ich höre, ist dieHawa" führend an den Aufträgen der Berliner Straßenbahn und des Eisenbahn-Zentralamts (Lieferung von D-Zugwagen) beteiligt. Weitere Aufträge seien vorn Eisen­bahn-Zentralamt noch zu erwarten. Ferner stehe ein größerer Auftrag von den Ueberlandwerken und Straßenbahnen Hannover A.-G. in Aussicht. Abgesehen von den im Zuge befindlichen Liefe­rungen für verschiedene Straßenbahn- und Privatbahn-Gesell- schaften, u. a. für die Hamburger Hochbahn, sei zur Zeit eine größere Serie Kühlwagen für eine rheinisch-westfälische und eine holländische Privatbahngesellschaft im Bau. Insgesamt sei die volle Beschäftigung des Werkes mit seiner derzeitigen Belegschaft bis Ausgangs Oktober gesichert. (G.-V. 19. Mai.)

* A.-G. für Zellstoff- und Papierfabrikation, Aschaffenburg. Die Gesellschaft teilt mit (vgl. Anzeigen­teil No. 321), daß durch Beschluß der Spruchstelle der Ab­lösungsbetrag der 4%proz. Anleihen aus den Jahren 1899 und 1903 und der 5proz. Anleihe aus dem Jahre 1921 bei Rückzahlung zum 1. August 1926 auf JIM 126.20 bzw. JUL 3.18 für je nom. PM 1000 bestimmt ist. Für die Kündigung der im Jahre 1909 äusgegebenen 4%proz. Anleihe ist der Einlösungsbetrag auf JUl 127 pro P./4 1000 festgesetzt. Die als Barabfindung für die Genußrechte der Altbesitzer der Anleihen von 1899 und 1903 zur Zahlung am 1. August 1926 gebotene Summe von JIM 75 auf ein Genußrecht im Werte von JIM 100 unterschreitet den Wert der Genußrechte nicht Die oben genannten Anleihen worden zum 1. August 1926 bzw. 1. September 1926 gekündigt.

* Porzellanfabrik Schönwald. Die Gesellschaft hat 1t. Bericht ihren Betrieb durch Ankauf der an ihre Grundstücke an­liegenden Porzellanfabrik Michael Müller Erben erweitert und ver­fügt jetzt über 26 Brennöfen. Das Jahreserträgnis sei durch eine gegen Ende des Jahres eingetretene Absatzstockung und die be­kannten vorn Reichswirtschaftsministerium verlangten Preisermä­ßigungen ungünstig beeinflußt worden. Zur Konsolidierung eines Teils der" Verbindlichkeiten wurde eine erststollig gesicherte Hy­pothek von 143 360 g Feingold gleich JIM. 398 701 ausge­nommen, deren Gegenwert in der Bilanz unter Debitoren verbucht ist, da sie erst im Anfang des neuen Geschäftsjahres ausgezahlt wurde. Nach JIM 112 580 (104187) Abschreibungen werden JIM. 59154 (196 096) Reingewinn ausgewiesen, wovon nach Zu­weisung von JIM 1931 zum Reservefonds JUL 6300 als 6proz. Dividende auf die V.-A. bezahlt und JIM 50 924 vorgetragen werden sollen. Die St.-A. (i. V. 7 pCt.) bleiben, wie gemeldet, dividendenlos. Aus der Bilanz (Mill. JUL-): 1.24 (0.9o) Kreditoren, darunter 0.54 Bankschulden gegen 0.35 (0.39) unge­gliederte Effekten und Beteiligungen, 1.10 (0.65) Debitoren und 0.98 (0.82) Waren und Materialien. Die Bilanzsumme stellt sich auf 4.30 (3.52). In den ersten beiden Monaten des neuen Ge­schäftsjahres sei beschränkt gearbeitet worden ; dann konnte der Betrieb in mehreren Abteilungen wieder voll ausgenommen wer­den, doch lasse sich über die voraussichtliche weitere Entwick­lung noch nichts sagen. (G.-V. 18. Mai.)

» Aachener Thermalwasser Kaiserbrunnen A.-G., Aachen. Der Aufsichtsrat beantragt 5 pCt. (wie i. V.) Divi­dende auf die Vorzugs- und 4 (0) auf die Stammaktien.

* Colonia, Kölnische Feuer- und Kölnische Un­fallversicherung A.-G., Köln. Die Gesellschaft beantragt für 1925 die Verteilung von 10 pCt. (wie i. V.) Dividende.

für die letzten 10 Jahre dar. Da das Land selbst derartige Mengen nicht konsumieren, andrerseits aber der argentinische Zucker mit dem billigen Auslandszucker schwer konkurrieren kann, so gestal­tete sich die Lage der argentinischen Zuckerindustrie wenig günstig. Die Baumwollkultur in den nördlichen Provinzen Argentiniens macht von Jahr zu Jahr weitere Fortschritte, so daß im Berichtsjahre annähernd die doppelte Menge wie im Vorjahre ausgeführt werden konnte. Es besteht die Aussicht, daß Argen­tinien mit der Zeit als Baumwollproduzent eine Bedeutung am Weltmarkt gewinnen wird. Die Preise für lebendes Vieh waren das ganze Jahr über ziemlich hoch, dagegen die Verschiffungen von Gefrierfleisch und sonstigen Produkten der Viehzucht geringer. Die Wollpreise zeigten eine weichende Ten­denz. Im ersten Viertel des neuen Wolljahres (Oktober-Dezember

Drahtmeldtmgeiie

r Berlin, 6. Mai.

Die Bankfirma Sachs, Warschauer u. Uo. A.-G. in Ber­lin hat, nachdem das Kapital im Anschluß an die. S ani e run g auf JUL 30 000 verkleinert wurde, einen - grinst von Keicns

* DBBlsSie Lufthansa A.-G.

PI Berlin, 6. Mai. Nachdem die einheitliche Gestaltung des deutschen Luftverkehrs praktisch bereits seit 1. April durchgeführt ist, wird demnächst auch die seit längerem vorbereitete finan­zielle Auseinandersetzung unter den Beteiligten zum Abschluß kommen. Eine G.-V. der Deutschen Lufthansa A.-G. soll am 15. Mai über die Erhöhung des Kapitals von JIM 50 000 auf JUL 25 Mill, beschließen. Die Erhöhung erfolgt in bar zwecks Uebernahme vorhandener flugtechnischer Einricn- tungen und Anlagen der bekannten beteiligten Luftverkehrsgesell­schaften, also des Deutschen A e r o Lloyd, der Junkers Luftverkehr und der verschiedenen regionalen (meist kommunalen) Luftverkehrsgesellschaften. Außer Betracht bleiben bei letzteren die Flugplätze. Der Aero Lloyd gibt ab: Flugzeuge, Motoren, Werften usw., sowie Beteiligungen im Gesamtwerte von JIM 8.85 Mill., die Junkers Gesellschaft solche im Werte von 6.05 Mill., die regionalen Gesellschaften zus. im Werte von rund 6 Mill. Der Rest von etwa 4 Mill, ver­bleibt der Lufthansa in bar. Diese erhält dabei an bemerkens­werten Beteiligungen u. a. aus dem Portefeuille des Aero Lloyd die Hälfte des Kapitals der Deutsch-russischen Luftverkehrs A.-G. (D entlüft), deren andere Halste sich bekanntlich in Händen der Sowjets befindet, ferner das Ge­samtkapital der Lloyd Luftbild-Gesellschaft (eines karthographischen Unternehmens) und 30 pCt. des G o n d o r- Syndikats (Linie Panama-Florida), von dem weitere 30 PLt. im Besitz des Hamburger Hauses Schlabach, Thiemer & Go. und der Rest im Besitze der Scadta, eines mittelamerikanischen Luit­verkehrsunternehmens, sind. Das Condor-Syndikat dürfte übrigens später in einer hauptsächlich von amerikanischem Kapital abhän­gigen American Airwavs Co. aufzugehen bestimmt sein.

Da anläßlich der Uebernahme der erwähnten Anlagen durch die Lufthansa die eigenen Verbindlichkeiten des Aero Lloyd und der Junkers Gesellschaft aus den Kau,- summen abgedeckt werden sollen, werden diese beiden Gesellschaf­ten von dem Kapital der Lufthansa einen wesentlich geringeren Teil übernehmen als dem Wert der hingegebenen Anlagen ent­sprechen würde. Die Differenz kommt den anderen Beteiligten, die gleichzeitig teilweise Gläubiger der Gesellschaften sind, zu gute. Vorn Gesamtkapital von 25 Ml. dürfte aber der Aero Lloyd immerhin 20 bis 25 pCt. erhalten. Der Rest fällt, in öffentliche Hände, wobei die regionalen Luft­verkehrsgesellschaften quotenmäßig am besten abschneiden. In der gleichen G.-V. wird auch der A.-R. neu konstituiert werden und gemäß der Vielzahl der beteiligten Gesellschaften eine ent­sprechende Größe erhalten. Den Vorstand bilden bekanntlich zwei Herren vom Aero Lloyd und einer von Junkers. Die Einfügung der bisherigen Einzelorganisationen in die Einheitsorganisation der Lufthansa und ihren Verkehrsplan soll sich reibungslos voll­ziehen.

Valuta- und Geldmarkt.

* Frankfurt a. M 6. Mai Vormittags war im Usancen­verkehr London New York unverändert 4 85

§ ° h" wBeri z 6fSe6sterO °25.07%! Holland" L.08%, Oslo schwä-

mark 8074 erlitten ____ ,

Die H Meinecke A.-G. in Breslau (Kapital JUL. 2.1 Mill. Stamm- und 10 000 Vorzugsaktien) sieht sich, wie ^meldet, durch im April 1926 erlittene Brandschaden veranlaßt, von der zuerst beabsichtigten Ausschüttung einet D i vden d e in Vor jahrshöhe (6 pCt.) abzusehen. Der nach Abstimmungen von JUL 53 403 (35 437) verbleibende Reingewinn von JIM 141 4o2 (150 877) soll nach Abzug der geringen V°Egsaktiendividende vorgetragen werden .925 habe der Umsatz, obwohl die Preise teilweise unter Vorkriegshöhe lagen, erheblich denorknegramsatz überschritten. Die Gewinne seien jedoch durch starke Konkurre im In- und Auslande beeinträchtigt worden. In der Bilanz er scheinen Beteiligungen mit JUL 218 000 (197 000). Vorräte M. 1.20 (1.13) Mill. Schuldner betragen JUL toa 276 < ,

Bankguthaben JIM 79 962 (121411) ^nuber ^3417,9 (259 345) Verpflichtungen. Die Gesellschaft habe Auftrage für melDieeDeutsche Ansiedlungsbank in Berlin schließt bei ^iiLs- mark 960 000 Kapital für 1925 mit einem zum Teil aus der Hjrpo- . thekenaufwertung herrührenden Reingewinn von MM 89 hoi (86 300) aus dem die gemeldeten 7 pCt. Dividende vorge- schlagon'werden. Die Gesellschaft habe zwar keine Terrains ver­kaufen können, befinde sich aber in besserer Dago als andere Gesellschaften, weil sie auf ihren Terrains von rund 3000 Morgen noch Landwirtschaft betreibe. In der Hauptsache habe s e sich der Gemeinnützigen Deutschen A n s 11>d lu n gs- gesell schäft m. b H. zur Verfügung gestellt und diese -bei der Durchführung ihrer Siediungsunternehmungen unterstützt. Die Bilanz bewertet Grundstücke und Beteiligungen mit JIM 1.<8 Mill (i. V. 1.68). Debitoren, die meist Forderungen an Siedler und die genannte Gemeinnützige Gesellschaft darstellen, betragen. JU( 312 423 (186 842) gegenüber Kreditoren (vornehmlich liest- kaufgelder von MM 504 307 (361242).

p Hamburg. Die Hamburger Reismühle A G. in Ham- b u r g erzielte aus einem Roherträgnis von JIM 630 000 mnen Reingewinn von JIM 62 000 (i. V JIM 59 0M Verlust) Dem Reservefonds werden JUL 24 000 überwiesen. Es werden 4^pQt. Dividende vorgeschlagen Das in den ersten acht Monaten erzielte Ergebnis sei in den letzten vier Monaten durch die Ge­schäftestille und die Preisrückgänge am Reismarkt ungünstig be­einflußt worden. Die Mühle war jedoch dauernd beschäftigt. In der Bilanz erscheinen Schuldner nut MM 0.53 (0.26) MUI.. Lagerbestände mit 0.99 (0.38) Mill., Kasse und Wechsel mit 0.06 (0.01) Mill., Verpflichtungen mit JIM 1.48 (0.55) Mill. Das Geschäft im neuen Jahre bewege sich in engen Grenzen.

In der G.-V. der Dedrova Drogenhandel A.-G. in H a m b urg- Mannheim wurde der Abschluß UL 94 000 Verlust) für das Halbjahr Juli bis Dezember genehmigt und beschlossen, den b 11 z nach Mannheim zu verlegen. Die Gesellschaft sei durch Zu­führung neuer Mittel saniert worden.

Die Urteilsverkündung im Prozeß der Vorzugs­aktionäre der Deutschen Jurgens A.-G. in Hamburg gegen die Verwaltung ist um weitere acht Tage verschoben

Frankfurter Handelsblatt.

Wiedergabe und drahtliche Verbreitung der Artikel mit * und der Privatdepeschen nur mit genauer Quellenangabe *FrkL Ztg. gestattet

I Brief --

bezahlt Sept 90. 89.% 89 % 89.% 89.% Dez. 88. 87% 87 % 87.% ------

* Tito Zuteilung auf die KM. 50 Mill. Postschatz­anweisungen betrug nach unseren Informationen für die freien Stücke ca. 16 pCt, für die Sperrstücke ca. 60 pCt. irn Durchschnitt.

* Abschlüsse des Salzdetfurth - Konzerns. Im Berichte, für 1925 bemerkt die Gesellschaft nach - einer all­gemeinen Schilderung der bekannten Konjunkturentwicklung in der Kali-Industrie, daß der Anteil des Unternehmens an der Ausländsanleihe des K a 1 i - S ynd i k al s erst in der nächsten Bilanz zur Verbuchung gelangen werde. Die eigene Beteiligung hieran lasse sich zur Zeit, ziffernmäßig noch nicht genau feststellen Der Anteil der Werke Salzdet­furth IIII und der beiden Schächte Braunschweig-Luneburg betrug im Syndikat zu Ende des Berichtsjahres 27.23 Tau­sendstel. Einschi, der zugekauften Beteiligungen wurden ab­gesetzt 487 677 (i. V. 293 074) dz. K-O. Ueber die Gesamtpro­duktion etc. in der Gruppe der Salzdetfurth-Geselschaft (Westeregeln-Aschersleben) werden Mitteilungen nicht ge­macht. auch nicht über die Auswirkungen der engen V erbin­dung dieser Werke. Die Abschlüßen itteihmgen sind knapp. Mitteilungen über die Zinsberechnung etc. fehlen.

Ein Rohgewinn dar Bergwerke, Fabriken usw. ist mit Reichs­mark 3.95 (1.71) Mill, nachgewiesen, wozu diesmal MM 153000 Vortrag treten. Es beanspruchten allgemeine und Geschäftsun­kosten MM 826 000 (i. V. allgemeine Unkosten JIM 374 000), Steuern JIM 804 000 (427 000); die Abschreibungen sind auf JIM 448 000 (747 000) bemessen, wobei speziell die Ermäßigung der Amortisation auf Maschinen und Apparate von i. V. Reichs­mark 514 000 auf 228 000 zu bemerken ist. Danach stehen einsdü. Vortrag'als Reingewinn zur Verfügung JIM 2.03 Mill: (159 000). Während i. V. die St.-A. ertraglos blieben, sind diesmal, wie be­kannt, 10 pCt. Dividende vorgeschlagen, mit MM 1.92 Mill. Aufwand. Dabei sinkt der Vortrag von MM. 153 000 auf 106 000. Tantiemen etc. sind offenbar vorweg über Unkosten verrechnet. Die Bilanz verzeichnet Kreditoren mit JIM 5.69 (1.71) Mill., andererseits Materialien mit MM. 148 000 (65 000),. V arenlager mit MM 709 000 (124 000), Aktivhypotheken ohne Erläuterung neu mit JIM 660 000, die Beteiligungen, ebenfalls ohne daß spezialisierte Ziffern gegeben würden, mit JUL 17.24 (13.01) Mill und diverse Debitoren mit MM 2.09 (1.40) Mill., worunter diesmal die Bankguthaben mit MM 678 000 genannt werden.

Der Bericht sagt zu diesen letzten Ziffern wenig, die Zu- sammenfassung der Betriebe habe für die nötigen Erweite­rungen und Verbesserungen erhebliche Mittel erfordert, die nur kurzfristig zu hohen Zinsen beschafft werden konnten; unzureichende Preise und Absatzverschlechterung im Herbst (vergl. die Erhöhung der Warenlager) in Verbindung mit den steuerlichen und sozialen Lasten hätten die Mittel weiter an­gespannt. In dieser Situation erfolgte die Begebung der Aus­sandsanleibe des Kalisyndikats. Das Frühjahrsgeschäft 1926 habe den Umsatz des vorjährigen nicht erreicht, auch bevor­zugten die Landwirte in erster Linie geringerwertige Salze. Wenn es nicht gelinge, die wirtschaftlichen Verhältnisse der inländischen Landwirtschaft zu bessern, werde eine wesent­liche Belebung 'des kommenden Geschäftes kaum zu erwarten sein. (G.-V. 12. Mai. Die Berichte der Kaliwerke Aschers­leben und der Consolidierten Alkaliwerke Westeregeln ent­halten fast wörtlich dieselben Ausführungen wie der Salzdet­furth-Bericht. Die Kaliwerke Aschersleben schließen nach Abschreibungen von MM. 968 578 (678 000) mit einem Reingewinn von 1.70 Mill. (152 000). woraus bekanntlich 10 (O) pCt. Dividende auf MM 15.5 Mill. St.-A. verteilt werden. Die Bilanz zeigt eine Steigerung der Anlagen auf MM 10.75 (8.41) Mill, und der' Beteiligungen auf MM 12.02 (9.48) Mill., was sich wohl hauptsächlich aus der Einflußnahme auf die Adler-Kaliwerke erklärt. Die Vorräte stiegen auf MM 2.34 (0.87) Mill, und die Forderungen auf MM 3.45 (2.20) Mill., dar­unter MM. 1.26 (0.51) Mill. Bankguthaben. Der Steigerung fast sämtlicher Aktivposten steht ein bis zum Jahresende eingegan­gener Vorschuß auf die Ausländsanleihe des Kalisyndikats von MM 3.87 Mill, gegenüber. Ferner sind auch die Kreditoren höher MM 4.87 (2.57) MilL Bei den konsolidierten Alkali­werken Westeregeln betragen die Abschreibungen MM. 1.06 Mill. (846 000), der Gewinn MM 1.82 Mill. (164 000), die Dividende bekanntlich ebenfalls 10 pCt. (0) auf MM 16.5 Mill. Kapital. Die Bilanz zeigt geringere. Veränderungen als die von Aschersleben. Die Anlagen betragen MM 7.60 (7.34) Mill., Beteiligungen MM 11.90 (11.43) Mill., Warenbestände MM 0.78 (0.63) Mill., Bankguthaben MM 1.94 (0.28) Mill., sonstige Forderungen MM 2.36 (1.40) Mill., andererseits ein Vorschuß auf die Kalianlcihe von MM 1.47 (0) Mill, und

* Freier DeviseMlerminhanflel.

\ eh Berlin, 4. Mai.

Die Wiedereinführung des Devisenterminhandels nach Fortfall des bisherigen gesetzlichen Ver­bots bietet eine ganze Reihe von Vorteilen: Zunächst wird selbstverständlich der Importeur bzw. Exporteur bei Kauf bzw. Verkauf auf Ziel von den Währungsschwankungen der Länder, mit denen die Abschlüsse laufen, unabhängig, da. nunmehr der Terminmarkt restlos die Möglichkeit gibt, sofort den Kurs für Verbindlichkeit bzw. Guthaben fest zu sichern. Der Wegfall des Kursrisikos ist für den Verkehr mit Ländern stark schwankender Währung von besonderer Wichtigkeit, allerdings die Gegenpartei nicht immer voll zu finden. Wo das aber gelingt, gestattet die Termin-Eindeckung auch eine größere Genauigkeit in der Kalkulation. Der Exporteur kann auf seinen Zuschlag für das Kursrisiko verzichten, wird billiger und damit konkurrenzfähiger. Das gleiche gilt für den Importeur. Der Terminhandel fördert also über das privatwirtscnaftliche Interesse des einzelnen hinaus auch das Ganze. Allerdings bestand die Möglichkeit zu Kurssicherungen praktisch bereits jetzt, aber in der um­ständlicheren und vielleicht teureren Form des Usancen-

1925) war der Markt etwas lebhafter; von der neuen Schur, deren für den Export zur Verfügung stehender Ueberschuß auf etwa 115 000 t geschätzt wird, konnten bereits 28 600 t verschifft wer­den. Eine bedeutende Zunahme gegen das Vorjahr erfuhr die Aus­fuhr von Quebracho-Extrakt; es wurden 1925 etwa 60 000 Tonnen mehr als im vergehenden Jahre verschifft, nämlich ca. 274 200 gegen 216 000 Tonnen. Es traten aber im letzten Viertel­jahr infolge großer im Auslande angesammelter 'Vorräte und in Auswirkung eines Konkurrenzkampfes zwischen den verschiedenen Quebracho-Gesellschaften scharfe Preisrückgänge ein. Während der Außenhandel Argentiniens im Vorjahre einen Ausfuhrüberschuß von annähernd 183 Millionen Goldposos er­gab, hat, die Handelsbilanz für 1925 wider Erwarten mit 9 Mill. Goldpesos passiv abgeschlossen bei einer Einfuhr von 877 und einer Ausfuhr von 868 Mill. Goldpesos. Deutschlands An­teil am argentinischen Außenhandel war wiederum erheblich: nach den bisher vorliegenden Daten steht es bei der argentinischen Einfuhr an dritter Stelle nach England und den Vereinigten Staaten; bei der argentinischen Ausfuhr an zweiter Stelle nach England. Deutschland konnte seinen ersten Platz als Hauptaufkäufer von gesalzenen und trockenen Rindshäuten sowie von Quebracho-Extrakt behaupten, wäh­rend es den für Wolle an Frankreich abträt. Das bei Ausbruch des Krieges erlassene Goldausfuhrverbot ist im Berichts­jahr aufgehoben worden. Indessen wird davon dio Konversions­kasse nicht berührt, da die Herausgabe von Gold- gegen Einliefe­rung von Papierpesos noch nicht wieder eingeführt wurde. Ler Goldbestand der Konversionskasse betrug Ende 1925 wie im Vorjahre o$s 451782 984 bei einem Umlauf__von c$l

1 319 797 739 Papiergeld, was einer Golddeckung, von 77,80 pCt. entspricht.. Der argentinische Peso konnte sich im Berichtsjahre seiner Parität nähern. Kabel New York: (Parität: 103,64 Gold­pesos) notierte am 31. 12. 1925: 106,40 (Ende 1924: 110,20).

Paraguay hat seit der zweiten Hälfte 1923 einen ungestörten wirtschaftlichen Aufschwung nehmen können. Der Wert des paraguayischen Papierpesos ist auf der Basis von 18.<u.l bzw. 42.61:1 in ein festes Verhältnis zum argentinischen 1 apier- und Goldpeso gebracht worden. Auch die jetzige Finanzwirtschaft ist geordnet. Der Außenhandel zeigt in den letzten Jahren eine stete Zunahme. 1915 betrug der Zollwert der Ausfuhr Doll 14.32 Mill. Gold und die Einfuhr Doll. 12.88 MdI., der Aus­fuhrüberschuß mithin Doll. 1.4 MiU. Der wirkliche Wert des Außenhandels war wesentlich höher. Unter den Ausfidn-ar-iKeln stehen die Produkte der Forstwirtschaft an erster Stelle (5.50 Mill. Goldpesos); bei der Einfuhr spielen die Hauptrolle T extilwaren, Eisenwaren und Lebensrnittel.

Die Produktion Mexikos weist bei allen Metallen be­trächtliche Steigerungen auf, besonders bei Silber, B,ei und Zinn. Im Gegensatz dazu stehen die Ergebnisse der P e t r o - leumindustrie, da der Rückgang der Produktion sich weiter verschärft hat und die Ausbeute 1925 nur auf ca. 115 Millionen Faß gegen 139.5 1924 und 145 Millionen 193 geschätzt wird infolge von Betriebseinschränkungen der zum größten Teil in . nordamerikanischen Besitz befindlichen Petroleumgesellschaften.

Kassa verkaufen. ...... ----- - -----------

Devise, die sie erst bei der späteren Erfüllung, des Geschal­tes erhält, über die sie also bei Abschluß des Kassaverkaufes noch nicht verfügt, nicht ohne weiteres liefern. Sie muß sie sich daher leihen. Dio Situation ist also die, daß auf der einen Seite Banken stehen, die an ihre Kundschaft über­wiegend Devisen auf Termin verkauft und auf der an­deren Seite solche Banken, die von ihrer Kundschaft Devisen auf Termin gekauft haben. Die ersteren haben sich Kassa gegengedeckt, haben also Devisen zur freien V er - fügung, brauchen jedoch Reichsmark, die letzteren brauchen dagegen zwecks Lieferung aus dem Kassaverkauf Devisen und haben Reichsmark ü b r i g. Aus dieser Marktlage heraus entwickelt sich jetzt das Kostgeschäft, indem die einen Banken ihre Devisen den andern .^hineingeben. Demnach involviert jedes Ter­mingeschäft mit dem Kunden für die Bank zwei weitere Geschäfte, nämlich die Kassadeckung und die Hereinnahme bzw. Hineingabe der Devisen im Kostgeschäft. Praktisch fassen die Banken dabei natür­lich die Kundengeschäfte in einer Summe zusammen, indem sie den Gesamtbetrag gegendecken und hereinnehmen bzw.

sition führte u. a. an, daß mit dem radikalen Abbau der Arbeiter und Angestellten in den Werken N^erg md Augs­burg ein gleichgearteter Abbau m den oberen Stellen nicht er folgt sei. Das Werk Wasserburg bei Gunzburg Schwaben) Ml in einen Zustand versetzt worden, der seine Abstoßungsmoglich keit wesentlich erschwere. Im Gegensatz zur Berneis-Wessels A. G. habe die Salamander-Gesellschaft nicht nur keine Arbiter ent­lassen, sondern während der Krise in der Schuhbranche noch über 200 Arbeiter neu eingestellt und außerdem noch Neubauten errichtet. Der Aufsichtsratsvörsitzende betonte demgegenub , daß man dio schlechte Entwicklung der Romeo-Gesellschaft in der Inflationszeit nicht habe voraussehen können und auch die tman ziollen Mittel der Berneis-Wessels A.-G. nicht, so groß genese , wären, um ihre Beteiligung an derRomeo florieren zu lasse > im übrigen sei diese Beteiligung bereits 1924 zum Goldmark bilanzwert abgestoßen worden. Firmen wie Salamander und Mer­cedes arbeiten auch mit Detail-Organisationen und Geschäften. Das Werk Wasserburg sei in einer so tadellosen Verfassung, dais es bei Bedarf im Verlauf einer Woche wieder in Betrieb ge­nommen werden könne. Einem Wunsche der Opposition nach ge­nauerer Spezifizierung derHandlungsunkosten soll beim nächst­jährigen Rechnungsabschluß möglichst Rechnung getragen werden. Der Augsburger Vorstand Hofrat Dr. Büttner erklärte, daß die Abbaumaßnahmen im Gesamtunternehmen auch weitgehend in den oberen Stellen zur Wirkung gekommen seien. Es sei insofern ein großer Fehler gemacht worden, als das Unternehmen, statt nach amerikanischem Vorbild in der Krise schon Mitte 192o die Betriebe zu schließen, vielmehr aus sozialer Rücksicht auf die Arbeitnehmer auf Lager arbeitete. Gegenüber 1914 seien die Löhne der Arbeiter und Angestellten um 100 pGL gestiegen, während die höheren Beamten und Direktoren prozentual ein

* Hannoversche Waggonfabrik A.-G. (Hawa), Hannover-Linden. Aus Hannover, 4. d. M.. wird uns ge­schrieben :In dor Bilanz per Ende 1924/25 ist das Ergebnis des Grundstücksverkaufs an die Stadt Hannover insofern berücksich­tigt worden, als der tatsächliche Abgang eingesetzt und der buch­mäßige Verlust berücksichtigt wurde, den der Verkauf der Grund­stücke unter ihrem Buchwerte mit sich brachte. Gleichzeitig ist die Erleichterung mitberücksichtigt worden, die der Z w a n g s v e r - gleich bezüglich der offenen Buchschulden und der Wechsel- Verbindlichkeiten mit sich brachte. Die Zusammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis von 10 zu 1 und seine Wiedor- erhöhung um bis MM. 2 192 000 wurden in der Bilanz nicht mehr berücksichtigt, da die diesbezüglichen Beschlüsse im Geschäfts­jahre 1924/25 noch nicht durchgeführt waren.

Der Verkauf der Grundstücke und Gebäude an die Stadt Han­nover im Gesamtwerte von MM 850 000 und Abschreibungen, denen nur MM 139147 Zugänge auf Gebäudekonto gegenuber- stehen. verminderten die Konten der Grundstücke, Gebäude, Maschinen und Werkutensilien auf MM. 4.55 Mill. (1. Okt. 1924: 6.13 Mill.), während MM. 850 000 bar eingingen. Das Aktien­kapital vermindert sich auf MM. 2 050 000 einschl. der Neuaus­gabe von MM 1 742 000 Stammaktien. In der Bi 1 a n z erscheinen u. a.: Grundstücke mit JUL 1.3 (1. Okt. 1924: 1.97) Mill., Ge­bäude MM 2.48 (2.62) Mill., Maschinen und Werkzeugutensilien MM 1.58 (1.53) Mill.. Wechsel' MM 49 738 (56 613), die Be­teiligungen sind mit JUL 7 (242123) bewertet, Bankguthaben bestehen im Betrage von MM 81995 (), Außenstände sind JUL 1.96 (1.56) Mill, vorhanden, Rohmaterialien, Halb- und Fertigfabrikate im Betrage von MM. 4.43 (2.91) Mill. Auf der Passivseite stehen: Stammaktien MM 2.88 Mill., Vorzugsaktien MM 198 000 (MM 3 078 000), Reservefonds MM 360 000 fnnv.), außerdem eine Grundstücks-Hypothek mit MM 2-26 ( ) Mill., Anzahlungen sind geleistet MM. 1.82 (2.71) Mill.. Bank­schulden sind MM 1.86 Mill, vorhanden, Gläubiger und Akzepte MM 4.26 Mill. (1. Okt. 1924 zus. MM 5.16 MiU.). Der Gewinn­ung Verlustrechnung zufolge erbrachte die GeneraLabrikation MM 2.88 Mill., sowie das Reorganisations-Konto MM 1.02 Mill., den Betriebsunkosten mit M M.2A9 Mill., Handlungsunkosten mit MM 985 000, Provisionen und Zinsen mit MM. 988 000 gegen- überstehen, Abgänge und Abschreibungen sind mit MM 1.16

jo. . lllAolSp. 52.4O-lw.rscb 1»°°°" $06 »0

Ruhig. ') ~ * * bezahlt

Hamburg, 6. Mai. 10.80 V. (Amtl. auckernotierung.) Ruhig - 1 b--h Januar 14W UflR--

Aufgehobene Geschäftsaufsichten.

Ahlen: Bohnenkamp & Raestrup 1). Aulendorf: Albert Rogg, Zementw. Albessen: Jak. Eicher, Gutspächt. 5). Beuthen, O.-8.: R. Neustadt, Inh. Leo Galliner 2). Birkenfeld-Neubrücke: Birkent. Holzindustrie A.-G. 2). Bochum: Ehsab. Beller, l Fa. Job. Beller 5); Gust. Lewin, i. Fa. Karl Abe u. Artur Stange (Wattenscheid)2). Bonn: Rhein. Textil-In dustr. F. Alten 5). Borna: Otto Köhler, Kon­fektionshaus 5). Breslau: Fritz Glofke, Tuche 1); Siegfr. Hartmann, Strumpfw. 1): Franz Bilek, Herrenbekl. 1). B ue r i. W.: Wilh.Manthei 2). Brücken b erg i. R.: Adolf Pfennig. Dresden: Ernst Herb. Kühne. Leichtmetallwerk GmbH. 2). Duderstadt: Heinr. Höch. Duis­burg: Frau Math. Benkel. Transp.-Untern. 1); Karl Scheerer 2); Heinr. Thurmann, Klebstoffabr. 2); Adam Albus. Fabrikant.2). Druse d au: Wieg. Knobbe, Gutsp. Eichstätt: Jos. Kopp 2). Elberfeld: Hugo Frank u. Rob. Börgener 5). Erfurt: Ert. Meeh. Schuhfabrik A-G. 2). Eßlingen: Herrn. Katz, Abzahlgsgesch. 2). Fallingbostel: Paul Bodenteich, Fahrradhlr. 2); Alb. Rose, Maschmenhlr. 2). Flatow: Friedr. Iwanski Werke 2). Frankenstein i. Schl.: Carl Schulz 2). Geyer: E. Louis Scheithauer, Alumin.-Kochgesch.-Fabr. Gleiwitz: Rosalie Kary 2). Gera: W. Gollin. A.-G. 5). H a g e n i. W.: Pani Jacobi, i. Fa. Berger & Co. 2); Carl Wienand 21. Hirsch an: Paul Schwarz, Sägewerksbes. Höntrop: Herb. Hinninghoten 2). Köln: 8. Golden­berg, Schuh«. 21. Köln-Deutz: Otto Müller, Wäsche. Kreuzbar g: Joh. Kulessa, Banuntern. 1). Kruft: Geschw. Bosenberg, Inh. Max Abraham 21- Linsenholen: Jakob Erb. Schuhfabr. 2). Lübeck: Spanetti-Schokol.-Fabr. Gebr. Spangenborg 2); Cnrt Merkisch, i.Fa. Curt Merkisch & Co. 21. Mügeln: Max Hohle 2). München: Tboma u. Müller, Spielwar. Neisse: Eduard, Theod. u Karl, Geschw. Fabian, Schuhw. 2). Nürnberg: Adolf A. Bäcker & Co.. Holz 2). Passan: Gg. Burger. Ravensburg: Franz Hämmerle, Delikat. 4) Rhein­hausen: ErichHuppertz 1). Schirwindt: Fritz Beeck2). Thekla: Curt Adolph Hiekes 2). Verden: Heinr. Hogreie Nachf, Inh. J. C. Corleis 1). Vilshofen: Hans Kammermeier. Schuhmachermstr. 2). Wasserburg: Lud« Noe, Glaserin str. 41. Wünschendort (Eist.): Wilh. Müller 21. Zawada: Domänenpächt. Fischer 2). Zwickau: Curt Zenner, Papier- n. Schreib«. 2). Borna: Vict. Richter, Eisen«. 2).

1) Vergleich. 2) Zwangsvergleich. 3) Glänbigernetnedigung. 4) Frist­verlängerung oder Vergleichsverfahren nicht beantragt. 5) Antrag des Schuldners.

Hamburg, 6-Mai. (Wolfl.l KaHee. Amtl.T.-N. Ifl Uhr vm.

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hineingeben. ,

Die Preise für diese als KostgeschaH aufgezogenen De­visenanleihen kommen wie bei der Zinsarbitrage im heport- bzw. Deportsatz zum Ausdruck. Ihre Hohe wird beeinflußt einmal durch die Größe der Zinsdilferenz zwischen In- un. Ausland in der oben unter Zinsarbitrage dargestellten We se, ferner durch das eben erläuterte Verhältnis, zwischen N a c n- frage, und Angebot an Kostdevisen. Schließlich und das wird ausschlaggebend bei Ländern mit stark schwankender Währung, wie wir es in der Inf.ation erlebt haben - kann von Einfluß sein, daß während der Dau^r rfes Kostgeschäftes der innere Wert einer Devise sich stark verändert hat. Denn in diesem Falle erlebet der Teil, der die schwankende, z. B. fallende Währung am Fälligkeits­termin zurückerhält, trotz der Kurssichcrung einen Verlust, weil zwar der zurückerhaltene. Nominalbetragder deiche, der innere Wert des Betrages jedoch zu nie k- gc.in"en ist. Unter solchen Umständen tritt das Risiko der Geldwertveränderung so in den Vordergrund, daß m dem dann sich bildenden Report- bzw. Deportsatz der Em flute, der .von der Zinsseite ausgeht, vollkommen verschwindet,

Marktlage bzw. spekulative Erwägungen sind uann mah- eebend Irn Reportsatz wirken sich demnach verschiedene Tendenzen aus, die sich gegenseitig verstärken, e.ventuel. aber auch durchkreuzen können. Diese Komphzierthei be­deutet für den praktischen Börsenreporthandel jedoch keine den Börsenhandel entsteht nur dadurch daß er sich mit cer Beobachtung der Reportmarktlage am heimischen Platz nicht beamtet, sondern auch die Marktlage an den aus- ländischen Börsen daraufhin betrachtet ob etwa die Reportierung filier einen dritten ausländischen Platz sich vorteilhafter gestaltet als am eigenen.

Febr. .. März .. . OkL/Dez. 14.70 Jail/März

geschältes. Das heißt: man kaufte bzw. verkaufte die Valuta des Landes, mit dem man handelte, gegen ein der stabilen Valuten, meist gegen London oder New York. Aber schon im Interesse der Weltgeltung der deutschen Wäh- r u n g ist der Terminhandel direkt gegen Reichsmark vor­zuziehen.

In gleicher Linie liegen die Vorteile des Terminhandels für die internationale Zinsarbitrage. Bisher konnte, die arbilrierende Bank nur per Kasse die betreffende Devise kaufen, die sie dann im Auslande entweder auslieh oder in jeder Zeit realisierbare, meist wechselmäßige Anlage umwandelte. Aenderte sich die Geldsituation, dann wurde, die Rückwandlung unter Verkauf der bezüglichen Devise yor- genommen. Dabei bestand, abgesehen von dem Zinsrisiko, das z. B. bei Wechselanlagen durch eine Erhöhung des frem­den Diskontsatzes eintrat, ein Risiko, das natürlich auch jetzt bestehen bleibt, ein Uns icherhe'i ts.m omen t insofern, als bis zur Rückwandlung der Kurs der Devise gefallen sein könnte. In Deutschland trat und tritt bei Dollaranlagen dieses Kursrisiko praktisch nicht in Erscheinung, weil die Re.ichsbank an der starren Kursnotierung von MM 4.20 pro Dollar festhielt und anscheinend zunächst auch weiter fest­zuhalten gewillt ist. Aber schon für Pfunde, galt das Gesagte. Jetzt nun gewährt der Terminhandel oder genauer das mit ihm aufs engste verknüpfte Devisenreportgeschäft (Kostgeschäft) die Handhabe, zur Vermeidung des Kurs­risikos. Ob im Einzel falle von dieser Möglichkeit praktisch Gebrauch gemacht oder das bisherige Verfahren beibehalten wird, ist eine Frage, die je nach der mehr oder, weniger spekulativen Einstellung der arbitrierenden Bank verschieden beantwortet werden wird. Kostgeschäfte werden bekanntlich, obwohl ihr eigentliches Wesen eine Leihe ist, stets in die Form des Kassakaufes und Terminverkaufes und umgekehrt gekleidet. Bei Anwendung dieser Geschäftsart kann die arbilrierende Bank, wenn sie z. B. höhere englische Zinssätze ausnutzen will, Pfunde zu festem Kurse gegen Kasse kaufen und gleichzeitig auf einen bestimmten Termin zu ebenfalls festem Kurse wieder verkaufen. Sie nimmt dann, wie der Fachausdruck lautet, Pfunde gegen Reichsmark herein. Die Differenz zum Kassakurs ist der Report bzw. Deport. Report dann, wenn der Terminkurs höher ist als der Kassakurs; Deport, wenn er niedriger ist. Der Stand von beiden ist je nach der Geldlage der für die Zinsarbitrage gewählten Länder verschieden. Deport wird z. B. dann ent­stehen können, wenn Geld in London zu höheren Zinsen aus­zuleihen ist als in Berlin. Beträgt die Zinsdifferenz z. B. 1.2 pCt. p. a., also 0.1 pCt pro Monat, so kann bei Herein­nahme, von London auf einen Monat zu einem Kassakurs von 20.40 der Terminkurs theoretisch nur bis äußerst 20.40 minus 0.1 pCt. gleich MM 20.3796 pro Pfund weichen. Erreicht er diese, theoretische Grenze, dann verbleibt aus der Zinsarbi­trage kein Nutzen mehr, weil letzterer in der Differenz zwischen Zinsspanne und dem zu zahlenden Deport besteht. Ist dagegen der Terminkurs gleich dem Kassakurs, dann verbleibt ein Nutzen in voller Höhe der Zinsspanne. Bei um­gekehrter Geldlage kann ein Report entstehen und der ent­sprechende Terminkurs kann dann theoretisch bis 20.4204 steigen.

Theoretisch, denn praktisch wirkt bezüglich der Report­höhe außer der Zinsverschiedenheil zwischen In- und Aus-

6. I 6.

Briet Geld