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Dee Technische Matt

24. September 1926

bestimmten Spulen werden auf ein Zetteteatfer (Spulen|e«|ell| aufgealeelit, von dem die Fäden »arallel nebeneinander auf eine Trommel (Schär- hommell oder eine Holtwalte mit Randechelben (Svhlrbaum) atilgewlekeh werden (Schären). Von dieien kommen die Ketlenlllden entweder un­mittelbar auf den Kettenbaum, der in den Web- ituhl eingelegt wird, oder tur Schlicht- maechlne, wo eie mit einer Klebflaeeigkelt (Schlichte oder Leim) getränkt werden, damit die

voretehenden Feiern an den Faden angeklebt werden, um ihn rund und glatt zu machen.

Nun lind noch einige Vorrichtungs­arbeiten am WebstuM selbst vorzunehmen. Die Kettenflden müssenins Kreuz gelesen werden, ferner in die Augen derGeschirr­helfen eingezogen, in die Zähne desWeber- kammei gestochen und vorne amWeberbaum" (Zeugbaum, Warenbaum) befestigt werden. Hat man dann denWebschützen mit der Schuß­

spule in seinen Kasten gelegt oder bei Bundware den .Schützenwechsel mit dem nötigen Schußvorrat versorgt, und bei ge­musterter Ware dieSchaftmaschinen bzw. .Jacquardkarten" aufgelegt, so kam das Weben beginnen. Man kam sich denken, daß zu all diesen Arbeiten bei den vielen, in die Tausende gehenden Fäden eine außerordentliche Aufmerksamkeit, Geschicklichkeit, Gewissenhaftigkeit und die sprichwörtliche Geduld des Webers gehört

Neuer doppeltwirkender Zwciiakt - Gro^dieselmotor.

Im Laute stet Entwicklung de« Dieselmotoren bauet lit in neuerer Zeit ganz iwangelluRg in enter Linie von der Schiffahrt, dann auch von den großen FtektriiriUtiwerlien die Forderung nach dem Groß- nitirinioioi MHiiannün ah cigvninvnvi vidooicni* uff eine Annahme iu machen, eine Maschineneinheit von mehr als MOO PS bezeichnet. Währ- d der einfach wirk ende Viertaktmotor ungefähr mit dieser Leistung seine Grenze gefunden hat und mit dem doppeltwirkenden Viertakt- und dem ein­fachwirkenden Zweitakt-Motor kaum wesentlich mehr als ßtWO PS in einer Maschineneis heit erreicht werden kann, eröffnet der doppeltwirkende Zweitakt-Motor

Sechszylinder Dieselmaschine von 12000 PS, die im Jahre 1917 schwere Abnahmeversuche durchaus zu­friedenstellend erledigte, in Auswirkung des Versailler Vertrages aber späterhin verschrottet wurde. Die neue patentierte Spülung verwendet anstelle der Spülven­tile Spülschlitze, die auf derselben Zylinderseite wie die Auspuff schlitze unter- bzw. oberhalb derselben an­geordnet sind. Das Wesen dieses auch als Umkehr­spülung bezeichneten neuen Spülverfahrens ist auf Abb. 1 für einen doppeltwirkenden Motor schematisch dargestellt. Es sei zunächst die obere Zylinderseite (das linke Bild) betrachtet. Der Kolben steht ungefähr im unteren Totpunkt, und die doppelte Reihe von

Dann wird vor allem eine vorzügliche Spülung nut geringstem Ueberdruck der Spülluft (gemessn nur 0,09 at) erreicht, was sich in dem sehr günstigen Brennstoffverbrauch ausdrückt Das beschriebene Spülverfahren wird sowohl bei einfach- wie bei doppeltwirkenden Motoren angewendet

Die Gesamtansicht einer doppeltwirkenden Ma­schine zeigt Abb. 2. Die oberen und unteren Zylinder- deckel tragen die Brennstoffventile sowie die Anfall­end Sicherheitsventile. Im unteren Zylinderdeckel ist die gekühlte Kolbenstangen-Stopfbüchse. Die Steuer- weUe liegt in halber Höhe der Maschine, trägt die Nocken für die Ventile und die Brennstoffpumpen und

Abb. V

Abb. 2

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Schützen, deren Eintrittsöffmmgca in den Zylindern sichtbar sind, hegen frei. Durch die untere Schhtzreihe strömt die Spälkrft in den Zvhnder und streicht dort «nächst tangential am KoJbcnboden entlang, wird dort abgelenkt und auf der dem Lufteintritt entgegen-

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sie ungelenkt, strömt an der anderen Zvlinderwandung wieder abwärts und entweicht durch die Auspuff- scKHtae tns Freie. Vor sich her schiebt der Luftstrom die verbrannte« Gas«, die dadurch m sehr voD- kosumeeer Wesse aus dem Zvimder hmausgedrückt werde*. Daß dieser Gang des Laftstroms kern äuge SHMomener ist somdern in Wirklichkeit so vor sich geht, ist aus zahllosen Versuchen und Messungen so­wie aus Aufnahmen vee ModeSversachea bewiesen. Diese Art der Spülung vereinigt esse Reihe von Vor­teile«. Zunächst wird durch die Lage der Spül- und AuupsdfnrhliTze und damit der Spül- und A uspuff - leütwsigea auf der gleicher Maschineeseite die Bauart weseetbeh verein lacht und Übersichtheber gemacht

ist bei Schiffsmaschinen in achsialer Richtung ver­schiebbar, wobei zwei Nockensätze bei Vor- und Rückwärtslauf steuern. Die Luftpumpe zur Erzeugung der Einblase- und Anlaßluft liegt zwischen dem dritten und vierten Zylinder. Anlassen und Umstenern ge­schieht durch einen einzigen Handhebel vom Be­dienungsstand aus, an dem auch die übrigen für die Bedienung wichtigen Organe vereinigt sind. Die Spül­test wird in der Regel in einem ^sonderen Turbo- oder Kapselgebläse, angetrieben durch Elektromotor, erzeugt Ein Sechszylinder-Dieselmotor des vor­stehenden Typs ist als Hauptmaschine im Frachtschiff Ramses* der Deutsch-Austral- und Kosmoslime ein­gebaut Er leistet dort 4400 PS bei 84 ümdr./nrin. Der Brennstoffverbrauch wurde zu 182 gPS st gemessen. W eitere Maschinen werden in das größte

Dieselmotorenschiff der ErdeAugustus* mit 31 ODO R-R.-T. (Vier Motoren von je 6250 PS bei 120 Umdr.min-, Maximalleistung je 7000 PS bei 125 Umdr. min.1

Kohlenstaubfeuerung und Bestaubungsanlagen für Lokomotiven.

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Iw K T»ttwwk-«be*~<fb Rettet dw KohMestaob-. k-veewng twroihi *a whr große« L1«» lange Ae wvedwqt. Abwt nach der «.okourot-vbwtrieb mH «einer emHetfcwöre». Kesselbetrieb gvwwewe im all gemeieer vawallirt böheeee Kwwhwhngrat; und i rinne wafcnwdvetMi Irohee Svta.teegewbwai'k-ungiea.

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bedingwiger Scharwngkeilee nicht gewöhnlicher Art mit «ich brachten.

Die praktische Bedeutung der Staubfeuerung im Lohomotiv betrieb hegt nach amerikanischer Eriah- ungee ia der Möglichkeit der. Luhübersehuß wesent­lich berebaresetsen. so daß mi: einem Kohlensäuregn- hat! we 16 bis 18 v. H bei höchstens » 1. FL Luft- Überschuß reguhnäßig gefahren Werder kann dadurch werde« Brenn*toSenpan»e«e erziel; daneben solche durch die Verwendung billigerer Brennstoffe. Dem gegenüber sieben freilich dw nicht unbedeutenden Kosten für dw V erstaubung Lagerung und dw Be- staubuugiianlnger. fite dw Lokomotreea Für den prak­tischen Betrwb äst ferner wesenlhet- dw Verminderung des Funken kluges, der Raech- und RuRtwUstigung dir ' erhäegezweg der ununterhroebetwr Tbemtfiüngheit der Lohoaaotiw wegen des weit geringerer: An falte

ar. X erbcezmungsrückstinden m der Feuerkisie und vor Lösche m cer Rauchkammer. IXe Anheizzet wird vermindert, der Heizer von der schweren körperbeben Arbeit vollkommen befreit. Seme Tätigkeit beschränkt »eh nunmehr ant die Regelung' der Brennstaubmenge tmc dw Beobachtung der verschiedenen Meßgeräte

Dw Niederiändiscbe Staatsbahn hat kürzlich eine Stauhauibereitungs- und Lokbestaubungsanlage in Be- trwd- genommen, die Abb. 1 zeigt Die Kohlen werden tr einem . rommeltrockncr nrit indirekter Feuerung ' orgctrocknct. Dw Trommel erhält eine Neigung von Ul' bis 125 und ist in Inncm xuit Öner Anzahl von schaufeiartxjjcr. Langsblecbcn aasgerasteL These sind *c angeordnet daß die zc trockn ende Kohle zuerst A* hoher, wird, um dann, ^lejchmafiip ober der ganzer OiMiTschnit: verteilt durch die heißer Abgase hin- duTchzutaticn. The Trommel macht eine bis drei Um­drehungen in der Minute und ist auf dem größeren