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Ttenttog, LS. September fWM

Ummnet 723 Seite 4

Abendblatt der frankfurter ZeAnng

Der 6«Miä1«iL >

Rheinprorinz, ihre ümstefluni

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(jeweils gegen Vorwoche)

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friedigend. Für kleine Posten Teakholz ist Absatz vorhanden.

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nahm ist demnach eine Uebereinstimmm^ nicht erzielt worden.

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Die A.-G. Papierfabrik Hecee in Kemp- 1.51 Mill.) weist für 1925/26 einen Gewinn XJlviL 150 425) aus. Davon sollen für Ab- 95 500 (147 103) und zum Vortrag Reichs- verwendet werden. G.-V. am 25. Oktober.

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Brief Hin 86 -j Mai 85.- Jali SA-

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Febr März April ML

Waggon rh ein.-westfälisches Empfangs werk bzw. Gießerei west­deutscher Station. Die schwache Haltung des rheinisch-weat- fälieeben Schro «markte* hat anch ans das mitteldeutsche

-z Zürich, 27. Septbr. Die Maschineniabrik Eeclicr. Wyß g. Co. A.-G. in Zürich berichtet über einen Verlust von Fr. 223 000 (562 000 "Reingewinn) . Das Unternehmen kann wcd;r auf die V.-A. (i. V. 8 pCL) noch auf die St.-A. (4 pCt.) eine Dividende zahlen Der ungünstige Abschluß iet neben der allge­meinen geschäftlichen Depression dem Währungsverfall in Frank­reich. Belgien und Italien zuzuschreiben.

Die Zuckerfabrik und Raffinerie Aarbere verteilt aus einem in der Bilanz nicht ersichtlichen Spevialfonds und einem Rein­gewinn von Fr. 82 000 (L V. 89 000) eine Dividende von 6 pCt. Die Firma habe in guten Jahren diesen Spezialfonds für schlechtere Zeiten angelegt

Abänderung der Anleihe-Ablösungsangebote der Rheinprovinz. Wie wir erfahren, beabsichtigt die 'orschläge bezüglich der

von ostindischen Jacaranda läßt zu wünschen übrig. Auch für - und Ceylon-Ebenholz besteht kaum Kauflust Die

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Ruhige Schrott markte. Aus Berlin wird uns geschrie­ben:Die Schrottmärkte blieben in den letzten 14 Tagen ruhig.

6 pror. Rheinprovinzan Indern. Es hantelt <ch dabei um diejenigen Besitzer die-er Anleihen, die ihre Stücke im freiwilligen Tausch seien die Rheinprovinzanleibe von 1912 (Jl 30 MuL) er- worlwn haben. Die Rheinprovinz hatte diese Anleihe 1923 gekündigt und den Umtausch in die neue Anleihe von 1923, die mit< 2 Milliarden äussereben wurde, angeboten. Bei den :m August d. J. von der Rheinprorinz gemachten Um- stellungsvorschägen war vorgesehen, auch die Altbeattzrechte aus der Anleihe von 1912 (Umtausch) lediglich derart anzu­erkennen. dafi der Gold markwert der Anleihe von 1923 zu Grunde gelegt wurde, d. h. für P-ä i Million der Anleihe

Banken-Fusion in Tirol. Aue funabruek wird uns geschrieben:Der bereit* angekündigt* Zusammenschluß der Bank für Tirol und Vorarlberg" und derTiroler Hanptbank ist nunmehr vollzogen worden. Da* neue Institut nennt «ich Hauptbank für Tirol und Vorarlberg. Zum Prä­sidenten de* Verwaltungsrates wurde gewählt Dr. Franz Stumpf, b.sher Präsident der Tiroler Haupt bank, zum zweiten Präsidenten W ilhelm Greil, bisher Präsident der ..Bank für Tirol und Vorarl­berg*', zum Präsidenten da* Direktionsratea Ing. Reitlinger in Jenbach. Die auswärtigen Geldinstitute sind vertreten durch: Richard Buzzi (Allgem. Ces err. Bodenkreditanstalt, Wien) und Dr. Emst Mösing vom selben Institut, dann Leopold Deman (Allg. lerkebrabank. Wien), Adolf Popner-Artberg vom selben Institut, Dr. Rudolf Werdenhammer (Deutsche Bank in München) und Dr. Georg Emil von Stauß (Deutsche Bank, Berlin).

Personalien. Die X er. Stahlwerke A.-G. in Düsseldorf hat Dir. Hermann Buchholz in Statt- «tart die Vertretung für Süddeutschland (Baden. Barern und Württemberg) in Haadelsfeinblecben. Qualitätsfeinblechen und ver­zinkten Blechen übertragen.

und ostdeutsche Revier übergegriffen. Die Berliner Schrott­einkaufgesellschaft sah sich mit Rücksicht auf den durch die abermaligen Preissenkungen im Westen entstandenen Preis­differenzen genötigt, ihre Uebernahmepreise um JUL 12 zu ennäßigen. Es notieren nunmehr: Chargierfähiger Kernschrott <A*< 38, Brockeneisen 34, Drehspäne 21, Gußspäne, handels­üblich. 39, lose Blechabfälle 29, gebündelte Blechabfälle 32, hydraulisch gepreßte Blechabfälle 35, Schmelzeisen 22, la Ma schinengußbnich, kupolofenfertig zerkleinert, 5860. Alles je Tonne ab Groß Berlin bzw. mitteldeutscher Versandstati*i.

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Vorzugsaktien der Deutschen Reichsbahn- Gesellschaft. Für die Zertifikate der Vorzugsaktien der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft ist die Berliner offizielle Börseneinführung soeben erfolgt Für diese Zertifikate be­steht überall starkes Interesse, auch am Frankfurter Platze. Man muß deswegen erwarten, daß unverzüglich die amtliche Notiz auch an der Frankfurter Börse, wo die Zeichnung natürlich gleichzeitig mit der Berliner statt­fand, herbeige führt wird. Es ist überhaupt nicht recht ver­ständlich, warum bei Einführungen dieser und anderer Art die amtliche Notierung nicht gleichzeitig an mehreren in Betracht kommenden deutschen Börsen durchgeführt wird. Durch die bis jetzt übliche Methode entsteht eine Be­nachteiligung der großen Börsen der Provinz, die nicht ge­rechtfertigt ist und die im üorigen auch infolge der Behinde­rung das Arbitrageverkehrs der Marktentwicklung abträglich ist. Es wäre zweckmäßig, wenn aus Anlaß eines so inter­urbanen Falles, wie dem der Vorzugsaktien-Zertifikate der Reichsbahn-Gesellschaft, die zuständigen Instanzen der Frankfurter Börse, auch die Subskriptionshäuser, die prinzipielle Seite dieser Angelegenheit in Berlin zur Sprache bringen und vertreten würden.

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1) Ohn* Münzen and privat* Banknoten. V) Ohne Beetand an Kentenbankaeheinen; di«*ee Konto enthalt freie DevwnbeeUade neben oaetigen Poeten. >, Ohne Kenteonankdar lenen.

Die Deckung der Noten durch Gold allein stieg von 53,1 pCt. in der Vorwoche auf SS pCL, die durch Gold und deckungsfähige Devisen von 68 5 pCt. auf 72,3 PCL

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Valuta- und Geldmarkt

Frankfurt a. ti., 2S. Scctbr. Vormittags waren im t-27*aSCie^iTrr.keV P.arJmit 173 (17550) end Mailand mit *-> fester. Sonst bedangen: London reiten Brüssel 181.

Madr.d 31.93. Amsterdam 12.11K. Zürich 25. UM. Oslo 2214 Kopenhagen 18.28. New York 4.85%.

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Rnckgani? der belgischen Znckererzengung. An* Brüssel wird uns geschrieben: ..Dis belgischen Znricerrüben- fe.der liefern für 1926 voraussichtlich etwa 265 000 Kilo Rüben pro b.v und der durchschni-tliche Zuckergehalt übersteigt kaum 16 pUt- Da die eir.gesäten Flächen weniger groß waren als i V wird Belgien 1926 nur etwa 270 000 t Zucker erzeugen gegen 400 000 t i. J. 1924 und 350000 t i. J. 1925. Der Zt+kerkonaum anaerer»ei:s_ ist weiter in der Zunahme begriffen. Er wird für 1926 auf 27 kg pro Kopf geschätzt gegenüber 12 kg vor dem

MiU?in wflrden tor den Export nur noch 60 000 bis 70000 t übrig bleiben. Die Regierung beabsichtigte ursprüng­lich. den Export auf diese Mengen zu beschränken. Auf Ein­wände der Zuckerfabrikanten scheint die Regierung aber die Exportfreiheit bestehen lassen zu wollen, falls die Zucker'abri- kanten sich verpflichten, die notwendigen Zuckermengen recht­zeitig wieder einzuführen.

* Preiserhöhung für Kupferrohre. Man schreibt uns:

e r b a n d deutscher Kupferrohrwerke hat ab 21. Septbr. den Grundpreis für Kupferrohre ohne Naht um StJL 3 auf 192 je 1000 Kilo erhöht

----eine Aenderung nicht erfahren. Der Absatz von Pitch Pin* hat sich etwas gebessert. Eschen u-d Hickerv-Blöcke sind gefragt Amerikanische Nußbaum-Rundblöcke werden df deutschem Hafen auf Abladung von Amerika in prima Expcr.qualitäL ca, 80 pCt äußerlich astrein, von 13' bis 20" Durchmesser zu D. 300 bis D. 425 per 1000' Scribner Dovle-Maß an geboten. Zederaholz ist in letzter Zeit wieder mehr gefragt Ke Notierungen für ungeschnittene Originalware im Großverkehr ab Seehafen liegen je brutto cbm wie folgt: Okoume JlJL 65 bie 85. Mahagoni, afrik.. 125250, dito amerik. 200-700. Zedern 200325. Teak 250500, Eschen, amerik., 80120, Hickory 90 bi« 135, Nußbaum 175500, Wbitewood 80130.

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n Köln. Die Kurssteigerung der Aktien der Soeben r.ei; A.-G. in Aachen wird nach der Jlöln. Volksztg. auf K :i u i einer holländisch - belgischen Gruppe zurückne. Das Unternehmen sei zur Zeit in verschiedenen Artikeln gut be schäftigt

Die G.-V. der Rheinischen Pianofortefabrib A.-G. vorn. C Hand in Koblenz genehmigte den Vortrag von JtJl 10 254 Reingewinn. Es lägen Aufträge aus dem Auslande und von üebersee vor.

sicht igle Keritalserh ökung entfallen und daher als Interims- kapitalemstellung unter den Aktiven verbucht sind. Die 1375 000 Stück Aktien ä K 800 werden im Verhältnis 125 zu 4 auf 44 000 Stück Aktien ä S 10 zusammengelegt Das Jahr 1925 schloß mit einem neuerlichen Verlust von S 150 000. der aus der Kapitalreserve gedeckt wurde.

h Buiiapcj,t, 27. Septbr. Der Ausweis der Ungarischem Nationalbsnk weist gegenüber der Vorwoche eine Abnahme des Notenumlaufs um Pangös 931 Mill, ans 393.1 Mill., das Wechsel­portefeuille eine Zunahme um 1.7 auf 158 Mill., der Devisenfonds eine Zunahme auf 247 Mill, aus.

Warenmeldtingen.

Berlin, 28. Septbr. Mit dem gestrigen 10. Versteige- rungstago setzte die dritte Versteigerungswoche der augenblick­lichen Londoner Koloaialwollauktion ein. Die Stimmung war. 1t. ..Kens.1*, unverändert gut. Die feste Preisbildung hielt auch weiter an. Fast alle Lose fanden Aufnahme. Die Hauntkonkur­renten um das 10 650 Ballen große Angebot waren Deutsche, Franzosen und Amerikaner: der einheimische englische Handel kaufte wenig. Die angebotenen Wollen waren folgender Her­kunft: 3650 Neusudwalss und Queensland, 4050 englische Wol­len und 2290 Neuseeland. Die Auktion schließt einen Tag früher aj, ursprünglich festgesetzt statt am 7. am 6. Oktober. Es notierten: Neusüdwales und Queensland scoured Merino- kammwollen 32_ bis^ 46. Lammwollen 22 bis 25. scoured Kreuz- zuchlwoilen 325. 5iktoria scoured Merinokammwollen 21 bis 43. Lcmmwolien 26 bis 34. scoured Kreuzzuchtwollen 37. west- aus^rabscae Merinokammwollen im Schweiß 19 bis 27. Vließ- woJei; 18 bis 25. Neuseeland scoured Kreuzzuchten 13.75 bis 19, Halbzrcbnrolien 18 bis 23. Vließwollen 18 bis 24. Kreuzzuchten im O'... e;ß 13 c s 17, Gerber-Halbzuchtwollen 20. Die Preise verstören sich in d per Ib.

, P Baiaburj;, 2,. Septbr. Der Kaffee markt eröffnete etwas freundlicher, jwioca blieb bei V«. Pfg. höheren Preisen der Ge- jc^aitsumfaaz bescarankt. Im Platzgeschäft bestand einige Nach- riage nach r.it:.eren und besseren Santos-Sorten. Zucker: Hambvvre- ,s e .mekertermine waren in späteren Sichten 20 Pfg., m vorderen 5 bis 10 Pfg. höher genannt Umsätze erfolgen in tebroar- und Ma:-Termmen. Das Platzgeschäft in tschechischen

^2° war ruhig und in Abladungsware eher schwächer. Oktober Dezember 153 bis 15.4«. Kakao: Ruhig. Preise un- , r^-e Reis: Still. Preise unverändert. Amerikani=ehes behmak: kaum stetig, DoU. 35 bis 35-25.

' Der Markt ausländischer Hölzer. Man schreibt uns: ..Auf den nordischen Holzm&rkten scheiterten Ge- »chäfte_ in der letzten Zeit vielfach daran, daß di* gewünschten Spezifikationen ausverkauft sind. Was westafrikanigehe Nutzhölzer anlangt, so ist in Okoumö eine weitere Verringerung der Hamburger und Bremer Lager zu verzeichnen, trotz der be­trächtlichen Zufuhren. Besonders begehrt ist Schälholz, das über Lst. 6.5 per 1000 kg bedingt. Auch geringere* und mittleres Okoume fand guten Absatz. Die Nachfrage nach einigen Sorten afrikanischen Mahagoniholzes hält an. besonders nach Saneli. Gutes, starkes, nicht wurmiges Abachiholz ist unterzubringen.

nahm« der Ausleihungen eintraL Allerdings ist der, Gesamtbetrag an N o t alge 1 d gegenüber der gleichen Zeit des Vormonats um es. 300 MilL größer, der an Girogut- haben ca. 25 Mifl. geringer. In der Vergrößerung des Notal­umlaufs dürfte sich z. T. raisonmäßizer Mehrbedarf, zum andern Teil aber such gesteigerte Ansprüche infolge der Kon­junkturbelebung spiegeln. Die Verringerung der Ausleihungen entfällt mit 27.5 MilL auf Wechsel und Schecks, deren Bestände damit auf 1238.8 Mill, abnahmen, und mit 6-5 MilL auf das Lombardkonto, das sich auf 7.4 MilL verringerte. Der Effektenbestand blieb mit 91.4 MilL gegen die Vorwoche unverändert Der Befand der Reichsbank an Rentenbankscheinen erhöhte sich um 24.0 auf 1202.8 MilL

Drahtmeldungen.

Berlin, 28. Septbr.

Di Donäaenbaak in Berlin bat nunmehr, wie wir hören.

rachtkreartausschnß die Genehmigung zur Aufnahme der Mobilarbeleihung der Domänenpächter als erstes ir«trtut erba-ten. Wegen einer Beteiligung der Kleinpächter an der _A*ton schweben noch Verhandlungen mit den genossen- , «baulichen Organisationen. Ueber die Höhe der für diese Kredit­form berenzustellenden Mittel besteht noch kein Ueberblick. Sie t An et natürlich von der Beaaspn; chunz ab. Einstweilen konnten G^euCi.e um KreditcEwährune noch nicht ein gereicht werden. Der 'u c icr Areditznleitung ist der Wechsel, der über Reichsbank- oder Preußenkasse-Diskont zu liquidieren istw Der vorerwähnte Facntxroditausschuß besteht aus je drei Vertretern der Reich*- regienin^. der Verruchter und der Pächter.

Es scheint sich zu bestätigen, daß. dem Beispiel von Ford foutend, zwei weitere bedeutende amerikanische Automobil- labrikeu die Errichtung oder den Ankauf von Montagewerk­stätten in Deutschland tianen. und zwar nennt man außer der Ge neral Motors Co. uerüchtweke die Firma Chrysler. Die > erhandluncen sind noch im Ganre.

Die Baer u. Stein Metallwarenfabrik A.-G. in Berlin (Gruppe Hirsch-Kupfer) schließt 1925 mit einem Reingewinn von JtJC 37 163 (30 106). der vorgetragen werden soll. Sie beantragt ferner eine Kapitalerhöhung nm 5L«. 1.46 auf 2 ! Mill. Die neuen Aktien werden zu 110 pCt von einem Konsortium ' übernommen, das gleichzeitig die aus der Abwicklung der Masse Bruno Baer noch vorhandenen Forderungen und Schulden übernimmt Nach Durchführung der Transaktion werden die Schulden der Gesellschaft die in der Bilanz noch mit ca. Jt.M. V.> Mill, erscheinen, nur noch ca. <>?.«. 800 000 betragen, gegenüber Außenständen, flüssigen Mitteln und Beständen von ca ,/L/L 2.2 Millionen und einer gesetzlichen Rücklage von <ÄJC 200 000.

Die Anteile der Derutra Deutsch-Russische Lager- und Trans­port-Ges. w. b. H. in Hamburg befanden sich bisher teils im Besitz der russischen Handelsvertretung, teils im Besitz der H a p a g. Jetzt hat die Hapag ihre Beteiligung an die russische Regierung verkauft Ueber die weitere Gestaltung der Beziehung--n zur Hapag schweben Verhandlungen.

Die C. T. sinnlich A.-G. in Wlthen (Weinbrand) schließt, wie re-ie!d«r. mri <S.. 123 Mül. Verlust ab. der durch Kapital zrssmmenlegnng 2 zu 1 von 1.74 MilL in: ».*- teilv. se ge- Izt werden soll. Die Bilanz Tf - Vorräte vor.., ' » 87808» <2.68 MilL). Debitoren Reich*. n. 'S ! 1 5 Mill.); 3'1'<- 's Schulden bei der Mone­

re. nad Zollre-w<r-:ng <r 209 518 ( 0) s?-si:ce Sei slden SA 1-56 f2?3 M I- und Avale JUL 736000 200000 :.

D:e Amb.-Mzzr>rh», Cassel G. a. b. H. in Berlin ist in Liquidation getreten.

Das kürzlich zustandegekommene Earopäisehe Leimsyndikat da: rariehst nur vorläufigen Charakter. Im April sei- in Lc-r.don über die Verlängerung des Vorvertrag* verhandelt

von 1923 ein Auslcsungsrecht von JtÄ 13S zuzuges:»hen. Darin lag eine außerordentliche Ungerechtijkeit. zumal für Beträge unter P-< 1 Million (Anleihe von 1923) Altbesitz- rechie überhaupt nicht in Frage kamen. Die Rheinprovinz entschließt sich ntmmehr, über den Rahmen der gesetzlich festgri-gten Verpflichtungen hinauszugehen. Sie erkärt uns. dafi die Besitzer der allen Anleihe von 1912 besser behandelt werden sollen, diesen Gläubigern soll ein* Ablösung auf Basis der Goldwerte ihrer s. ZL in Kauf ge­gebenen Vorkriegsanleihen gewährt werden. Die offizielle Bekanntgabe dieser Entschließung soll von der Ent­scheidung der Endinstanzen des Anleihe-Ablösungsverfah­rros abhängig gemacht werden, welche die Rheinprorinz für Mitte d. M. erwartet Gleichzeitig hören wir. daß die gleiche Frage auch für andere öffentlich-rechtliche Obli­gationenschuldner im Rheinland, so z. B. auch für die S t ad t Köln, akut ist; man scheint also nach unserer Information damit rechnen zu können, daß auch diese Instanzen ähn'i*he entgegenkommende Entscheidungen tr'ffro werden, wie sie nunmehr von der Rheinprovinz getroffen werden. Das Verhalten der Rheinprovinz ist durchaus an­zuerkennen. Ein* drohende schwere Unbilligkeit wird da­durch verhindert. Man kann nur hoffen, daß das R*isp:*l der Rheinprovinz allenthalben Nachahmung finde, ähnlich ge­lagerte Fälle liegen nicht vereinzelt vor.

werrDn. An geschlossen sind die knochenverarb«enden Indu-

, . . , , ------ i st-ien folgender Länder: Deutschland. England. Frankreich,

scheme aicht nach den gtammakrien beurteilt werden sollen. : !-» <"- Belgien. Schweiz. Deutsch-Oesterreich. Tschechoslowakei, sw «fern raß U"tr t :* Her» der Forderung nicht aber deren c:is:aw:n. Ungarn. Rumänien. Polen. Schweden. Dänemark und Red:-ichalt nach den Stammaktien zu berechnen seu Dieser ! ^9 Bandstaaten. Mit der holländischen Industrie, die Prozeß wird nunmehr weitere Instanzen beschäftigen.

( SOEHKECKE^

BON NA - EILFEDER

ergibt Z

der Spitienabschrvgung einen flotten

zeigt anc<s:-hts der größeren Auftragseingänge bei einzelnen Sache in einer offenbar von der Regierung inspirierten Zeitungs- Werken des Ruhrreviers keine Abgabeneigung Im Hinblick auf meldunz. in welcher die Einziehung der österreichischen ge- die geringe Ge*-!: Tätigkeit am rheinisch westfälischen Schrott- stempelten Galdrenten und Valniaschatzscbeinen für den Anfang markt hat das Preisniveau teilweise weiter etwas nachgegeben. ! 9*5?®ber n-eoerdl*cl a°^k^d,zt ,wu^^v1Die österreichischen

wv-ärt t. Mr* sVsroiswU«;.* r L. x i Cxol-irenten r.nzen von 101 000 auf 83 000 zuruck. Auch die

t? »nr?^e ?..Ba=r=e>: anderen Renten waren flau. Die Vorkriegsprioritäten waren «argxerian.ger Stahbcarott 53-o4 (o3-5o), chargier- durch deutsche Käufe gehalten.

hn.gM-Kenjc rort 51-5 (a -53), rorae kurz* Eisenarehspäne Die tum Ullstein - Konzern gehörige Walflheim-Eberle 7*30'et-späne (Guß- und E^enspane gemischt) 42 a.-G_ ce jetzt die Bechnuncsatschiüsse für 1924 25 und ihre

r,-\ '^2 . T, * Jes'2 deite Schwarzb.pchabfälie 46 | Goldercnnunzs* lanz vervilec flicht, w^ist für 1924 einen V e r -

* 46-4«), Scnznelzeisen 3536 (3637). Der rhinisch-weet- ! Inst von K 7 Md. ans, der zum eröG en Teil aus dem Reaerve- fälMche Gn Gbrnchmarkt blieb unverändert. Bei mäßiger ! -'onds abg schrieben wird. Der Rest von K 137.6 Mill, wurde Nachfrage notierte la Maschhengußbrueh handlich ze-kleinert-nrKerraget. In dar Golderöffnungsbilanz per 1. Januar 1925 JL< 54 -55, Brandguß, hochofenfertig, 45. Alles je Tonne frei t1? AK von 0 49 MilL und eine KapitaJsrücklage von 0.47 Waggon rhe;n-westfälisches .5>-L -L-gawie-en. wovon jecoch S Ja MiU. auf eine beab-

Im rheinisch - westfälischen Revier weigerten sich di» 15 erke, höhere Preis* als JlJL 54 für chargfg. Stahlschrott

Rc-l«AkOBl»erU£

B*weg. d. pnr.

Der Kampf MiasWülfel ist auch in der gestrigen G.-V. des Eisenwerks w ülfel nicht beendet worden. Die alte Partei des Vorsitzenden Bankier 8. Katz hält fest an ihren evtl. 6 0 stimmigen Vorzugsaktien, solange nicht die Gold­eröffnungsbilanz genehmigt ist, wozu wieder die Stimmen der Miag nicht zu haben waren. Deren Vertreter R.-.A. Dr. Salomon (Frankfurt a. M.) erhob Widerspruch.

Direktor Klein erläutert* den Bericht der Revi- visionskommission übe*die Eröffnungsbilanz. Di* von der Kommission gemachten Beanstandungen seien verhältnismäßig gering. Die Verwaltung sei mit dem Vorschlag der Revisoren eiu- v«ts anden. Darauf trat der V ertreter der Miag für die Ab- .«eUiDR der Punkte 1 und 2 ein. weil die Bilanz für 1923 21 nicht r-acrmeprüit worden sei; der bezügliche Beschluß sei durch die

Revision nicht aufgehoben. Prüfungsberichte der Verwaltung und des A.-R- besonders des früheren A.-R. fehlten, und die ver­ringerte Höh* des Reservefonds sei wegen der erhöhten Verpflich­tungen nicht haltbar. Entspreche ade* gelte für die Bilanz 1924 25. Zurück: beantragt* er die Vertagung der Entlastung dea Vor- und A.-R die übreens für die c^»lt-EröffnuDE*bdanx vom Geeett mcht vorxesebre sei. Der Vorsitzende erwider e, daß Dr. Greffmütu mit Hüte der V.-A. sicher in den A.-R. gewählt worden wäre und sch selbst um den Besitz der V.-A. bemüh: bad*. Der Antrag der Opporitioa. für Punkt 1. 2 und 3 ein* andere ierbaud.ungs.e::ung zu wäaleu. wurde von dem Vorsitzenden als -gesetzwidrig abcelebnL Dr. Salomon erwiderte, daß G re 'senior. '-P.' A angeboten wurden und zwar für JUL 69000. zahlbar in fünf Jahresraten, s» lediglich zwecks Ver- mchtanr habe erwerben wollen. Den Preis von 60000 hielt Herr Katz auch in der ge^trieen G.-V. noch für

Hannoversche Aktionäre, auch Bankier Hermann Gumpel wünschten, dafi der persönliche Streit endlich aus der Welt geschafft werd*. Das ist in der Tat zu verlangen, und zwar so. dafi Sondervorteile nicht ent­stehen.

* Oesterreichische Creditanstalt. Wien. Aus Bank- kreisen wird uns geschrieben: -Es macht sich in rohem Grade störend bemerkbar, daß die Aktien der Oesterr. Creditanstalt, obwohl das Institut längst die Umstellung von 5:1 auf S 40 pro Stück beschlossen bst. diesen Beschluß noch nicht zur Du-chführung gebracht hat infolgedessen hat es sich bis jetzt an den deutschen Börsen noch nicht ermöglichen ias=en. zur Prozentnotierung für diese Aktien überzugehen. Di? Lo.tune d*r Creditanstalt sollte nunmehr um die Durch­führung der Umstellunrsbcschlüsse bemüht sein."

Die GenuBscheinc der Haufwerke Füssen- Immenstadt. Die Aufschiebung der laut G.-V.-Be- schluß vom März d. J. per Ende September vorgesehenen Kündigu; der 130 Stück fienußscheine der Gesell­schaft isus den Jahren 1922 und 1923) dient dem Zwe-k. das endgültige Ergebnis der Klag* abzuwarten, die ein Besitzer von 121* Genvßschemen gegen den Kündigunesbeschluß der erwähnten G.-X. eintei-'gi bat und die in erster Instanz vom Landgericht München kostenpflichtig abgewiesen wurde.

In der genannten G.-V. war beschlossen worden, sämtliche G< naßscheine zu dem in Gold mark um gerechneten Einzah­lungswert zu kündigen, was auf Grund der offiziellen Xf*ß- zah!?u für Genuß#--hem* von 1922 JlJL 2.13, für die von 1923 15.4 Pfennig* ergibt: bei der Gold Umstellung war der Gold- »irsahlcswer» der Gen^c scheine in der Bilanz mit JUL 52 753 berget s-cbtigt [u- klagende Ge-ußscheininhaber hatte rc611-1- lunv beantragt daß di* Gesellschaft nicht berechtigt sei. dk Gen 5+-b*-- zum Golden«zahhnrewert zu kündigen und rin zuzü en mit der Begründung, daß di* Genußecbetn* deich d*n Aktien untzTwerten und m:- dirs*n in eine Neuumstel'-ng ein zu belieb en seien. Da* Landgericht München bitte d-ra-|

6*pt « 01*1 Ibrre. Oesncai 123.30- - rn R.mx Jot 30- ".! 1!*2-Il^ Iritn. 9 14«,|HtIsi..ri3 04't 18»S Ski« -- 3.T3%k.Mtt. 3.70«, 138.40 IWlee.. 73 00 Rwkir. 2.63hr>n.. 6.13<( 11S.*T^|Bs4i?. 73ä>- Wan*i 57 p.Hee* | 310 50

wi 1* 89V.9OA, 8936

2-r.l 88 H 38 h 883t 83.<

gang vollzog sich zum Preise von 775-4 pCt; die Aktien notieren gegenwärtig 97 pCt. Schon damals war beabsichtigt ^wesen, den Majoritätserwerb mit einer Oberleitung der Geschäfte des Bankhauses LAE. Wertheimber auf die Ver­einsbank zu verbinden. Das erfolgt jetzt, die Geschähe der Firma Wertheimber werden mit neuen JU 3 MilL Aktien der Vereinsbank abgegolten, wobei es erwünscht wäre, wenn über die Einzelheiten dieser Bewertung in der G.-V. den Aktionären ncch Aufschluß gegeben würd*. Das Bankhaus L 4 E. Wertheimber s*Ibst wird weiter bestehen bleiben, anscheinend aber sich auf Verwaltung beschränken. Führende P*rs nlichkeit*n der Firma werden in die Leitung der Detii- schen \ ereinsbank eintreten. Von dieser Solle her ist auch Wert darauf gelegt worden, die neuen Verhältnisse durch l eb «rleitung der Vereinsbank ans der Rechtsform der Aktiengesellschaft in die der Kommanditgesell­schaft auf Aktien noch fester zu konsolidieren, ein* Absicht, die infolge des überwiegenden, sich auf Aktienbesitz gründenden Einflusses erreicht werden kann. Da eine glatte Umwandlung einer Aktiengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft au! Aktien nicht möglich ist, ist zur Erreichung des Ziels der Umweg der Neueründung einerFrankfurter Vereinsbank, Korn-Ges. a. A." und die Oberleitung der Deut­schen Vereinsbank (A.-G.) auf diese unter Firmenände- runc in .Deutsche Vereins bank K*m.-G<. a. A und ent- s: rcchend-'n KaitaIserh'hunten bis auf Jt.< 9 MilL unter den berr ts im I. Morrenblatt angeführten Einzelheiten *r- forderlich. Wir hören, daß sämtliche Herren der Leitung der Deutschen Verein «bank in irgendeiner Form auch künftig in der Verwaltung der Kommanditgesellschaft auf Aktien neben R raräsertanten der Firma LAE. Wertheimber tätig sein werden. Mit Ausnahme der Erweiterung des Geschäfts der Vereinsbank durch den Inhalt des Bankhauses LAE. Wertheimber bringen die jetzt durchgeführten Transaktion an keine wesentlich» Aenderung für die Bank. Das Institut bat den größten Teil seiner ausgedehnten Kundschaft selbst in der schwierigen Zeit Michaelscher Aktienberrachaft, die von der Direktion auf die inneren Geschäfte der Bank von jedem FmiriS fern gehalten wurde, sich zu erhalten verstanden, es rih': zu den Primadiskont-Firmen des Platzes und hat im laufenden Jahre seine Arbeit auf der alten Grundlage in veilem Maße reaktiviert

Russisch-Asiatische Bank. Die Niederlassung m London bat ebenso wie die in Schanghai (vergL gestriges Abendblatt) vorläufig ihre Schalter geschlossen.

, iVorics W«.e Biese Woc« ? - haler- 47 -,24 Bsh. 48 S93 Bsa. 5° «oggeij 9 957 do 10 739 do

ri> I Gerat* I 4 6C3 co , 4 740 do

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Aenderung in der Leitung der Belgischen Natio­nalbank. Aus Brüssel, 27. d. M., schreibt unser r-Korre- spondent:Obgleich die Demission des bisherigen Gouver­neurs der Belgischen Nationalbank, Hautain, von diesem selber noch vor einigen Tagen dementiert wurde, ist sie (wie im politischen Teil gemeldet) doch wider Erwarten schnell zur Tatsache geworden. Hautain mußte vor dem liberalen Abgeordneten Franck, dem früheren Kolonialminister, der ein Spezialist in Schiffahrtstragen ist, das Feld räumen. Der l Rücktritt des Herrn Hautain hat eine Bedeutung, die über den Rahmen einer gewöhnlichen fait-divers weit hinau3gf.nl. Sic scheint eine Umorientierung in der belgischen G e 1 d - und Währungspolitik entzuleiten und hat in dieser Beziehung eine große Aebnlicbkeit mit dem Rücktritt des Gou.erneu-s der Bank von Frankreich. Obschon die ganze Angelegenheit sehr diskret behandelt wird, hat man dcch den Eindruck, als ob Herr Hautain mit den von den Herren Fran cqui-lloulart in Aussicht genommenen Sanierengsme- thoden nicht ganz einverstanden gewesen sei Vielleicht hat

' Zwiespalt zu der schwankenden Haltung der mafi- geb'i.den Stellen in Währungsdingen beigetragen. Jedenfalls möchte die Regierung das Bank Statut noch vor der Inangriffnahme des Sanierungswerkes in entscheidenden Punkten abändern. Es herrscht die Ansicht, daß man der National bank eine größere Bewegungsfreiheit geben möchte, daß ihr Einfluß auf die belgische Geldpolitik au4chl«st- gebender werden soll, als dies bisher der Fall war, und daß man sic daher besser den politischen Einflüssen entziehen würde. Der neue Gouverneur wird einen Vize-Gouverneur und zwei Direktoren zur Seite haben. Einem neu zu schaffen­den Conseil de regence wird die Uebcrwachung der Opera­tionen obliegen. Diese Organisation lehnt sich vollständig an diejenige der Bank von Frankreich an, deren Regentscb.afis- rat aus 15 Mitgliedern besteht, der unter den markantesten Vertretern der Pariser Finanzwelt gewählt wird. Wenn die Meldung sich bestätigt, würde man obendrein beabsichtigen, nach französischem Muster einen engeren Kontakt zwischen i der National bank und der belgischen Finanzwelt herzu- stellen, deren Repräsentanten die Herren Francqui und Houtart sind. Von den bestehenden sechs Direktorenposten , müßten vier abgeschafft werden, was nur mit Zustimmung , der Aktionäre möglich ist, da die G.-V. die Direktoren er- ; nennt, nicht aber die Regierung. Die G.-V. selbst dürfte aber keine Schwierigkeiten machen, da die Erneuerung des Noten- , Privilegs von der Zustimmung zu diesen Aenderungen ab- häneig gemacht werden dürfte. Im großen und ganzen dürfte i die Durchführung dieser Reform die Trennung zwischen dem Staatskredit und demjenigen der National bank noch ausge­sprochener zeigen als bisher. LautLibre Belgique hat i übrigens der ehemalige Finanzminister Janssen wieder einen l Posten als V -rwaltuorratsraitglied der Filiale der National- i bank in Antwerpen erhalten.

Die Neuordnung bei der Deutschen Vereinsbank Frankfurt a. M. Die im L Morgenbiatt mn$e:eu:eu , Transaktionen des Instituts, die noch der Genehmigung der G.-V. unterliegen, sollen die Neuordnung zum Abschluß bringen, die schon seit geraumer Zeit fest gelegt ist- Mit i ihnen wird endgültig die neue Organisatioosbasis der zu den führenden Firmen des Platzes gehörenden Bank fest gestellt. I Ihren Ausgangspunkt nahm die Neuentwicklung von der T*: Seche des im Februar 1926 erfolgten Uebe'rgangs der qual l r erten Aktienmehrheit aus dem Besitze des Michael- Konzerns, in den sie unter den bekannten Umständen im Sommer 1924 gelangt war, an das Bankhaus L A L Wert- he im ber in Frankfurt a. M.. das in Verbindung mit *.r.em a+siändischen Geschäftsfreunde die ansehnlichen da- : für in Betracht kommenden Mittel investierte- Der Ueber- !

gvgrr jb*r »rk'ärt. daß d?*s* Gennßs-rceine kein* aktienabaäa- 87*en <-d*r aktienartigen Genaß-rhe:ne seien, sondern echte Genoß#» r-d daß d-mgemäß § 33 der 2 V O. ans dkse , Gerafiser. , ne Anwendung finden könne. Die Berti mmanz bei der Hanfwe-ke Fassen A.-G daß jeder Gennßschem an de.- t erteil»ng des Reingewinn* in ri=icber Höhe teünehmen tolle , wie eine Aktie, lasse die Schlußfolgerung zu. daß di» Ges- j

Aktlva(ISMU) Xkai tegeteM iMtäa

w. London. 27. Sept SrvilxhME 9/10 ll.'Vi (II.7V,)

raP«L St,,eU,et T 3 or ishpr cv.ti Sept 16.5

16, = Dez I8/.6 f 167.6* Tendenz ruhig

w London. 27.8ertemb*r *L«. pro engi.tiTendenz: rulüg,aber stetig

"S. Sri Sept KL3O V. <- '

Seit I »er. Iteilr 15 40 16.30

563. 4N.'

Die Verwaltung der Gesellschaft hat immerhin gut daran j n- - . . . .

ror »'"leben beantragt, eine Dftriiend»-önT <A" ^Cf'aS'die"

Klinror der rectidiccec Situsiaoo iunauszuachiebec- St A in Vorschlag n brineeiL

-:d " Erke, re Prei»* als <A-* 54 für chargfg. Mahls chrott W H icn, 27. Septbr. Der an der heutigen Börse in den

anzdegen uni halten mit Käufen znrtick. Auch der Großhandel Vorkriegsrenten eincetretene scharfe Kursrückgang hat seine Ur-

ßmerikanischer Wiriscöaffsdlenst.

m c ATx- y?rkl 28- Sertbr. (Funkdienst) Die Standard UU Co. pf bew Jersey ermäßigte den Exportpreis für Benzin um Lenis pro Gallon*.

Die Roheiseneinfnhr wies hn letzten Monat eine Abnahme ans mio.ge der Erhöhung der Auslandspreise, die nunmehr den hiesigen Preisen nahekommen.

Der englische Kohlenstreik hatte eine Erhöhung der ame- rikanisc.hen Kohlenanshhr zur Foice. Im letzten Monat wurden 3d4<000 (August. 19251 1798 000) t Weichkohlen exportiert.

Nach dem Ausweis des Federal Reserve Board am 22 d M. ron den New 1 orker Mitgliedsbanken des Federal Reserre- ^5 ^-tte2^»0OT)efctenla*kleibedite DcJ- 2 762 -00 000 voD.Kebaradter in der letzten Woche betrugen nach C. iUeJ A Gray in allen Häfen 38 000 t (Vorwoche 45 900 t iahw/a®400? f1 «sortiert jrarden 109 000 t (123 100 bzw. i lOf 000 t). vorrätig waren 6.6 <00 t (747 800 t bzw. 639 000 t).

k Vcw V ork. 27. Sertbr (Funkdie- st.) Nach einer Mel- dung aus Montreal dürfte nie White Star Line New York zum «mterhafen ihres Kanadienstes machen statt bisher Fortla-d ijJaiue).

rFis?ereT>Inf:ex d'trug 147.8 (Vorwoche 148L) pCt. die Kauf­kraft des Dollar also 67.7 (67.4) pCt

Monateaus-yise der Baltimore and OMo-Bahn: Brutto plus »2.V V ooö nette plus DoU- 807 000t Augustausweis der Atituson Toneca and Santa-Bahnt Brutto plus Doll. 5 363 000 netto plus Doll 3 443 000.

t*ambnrc. ÄSept. ZuOm.Arnll.T.-N in Chr rm. Ruhig

28 SS 28. 27. 27. I 23. 28. 1

-» r.aU n.-.r . , - _ _

I 6. Farbenintilistne A.-G.. Frankfurt a. M. Dm Interees* für westafrikanische Ebenholz Hsrkünft* ist^be- Die Gese.iscoaft er.ant nunmehr im Anzeigenteil die Auf- friedigend. Für kleine Posten Teakholz ist Absatz vorhanden, fortierungen zur Ausübung des Bezugsrecbts auf neue Hin end wieder werden japanische Eichen verlangt Der Absatz Aktien und zum Lmtausch der Stammaktien der Köln- von oetindischen Jacaranda läßt zu wünschen übrig Auch für k?V-T,=l-A- i m ßerjn-,D>e Ausübung des Bezugsrechts Maras «ar- und Ceylon-Ebenholz besteht kaum Kauflust Die fe5St'eben- Ple Modalhteten sind be- Marktlage in n or d am er ik an i sehe n Nutzhölzern hat wäh- v-Auf je JU 5000 a.te Stammaktien der L G.. JlJL 1000 rend der letzten Wochen ' "

höin-Rottweil- oder Dynamit Nobel-Stammaktien sowie je <Ä-< 12 500 Aktien der Rbeiniscb-W esifälischen Sprengstoff -A--G. oder der A.-G. Siegener Dynamit-Fibnk entfallen JLX 1000 neue L G.-Aktien zu 150 pCt At ahlweise können auch auf je ein Fünftel der vorgenannten Aktien 1+träge JlJL 2ü0 neue L G.-Aktien bezogen werden. Von dem Bezugspreis sind 25 pCt. und 50 pCt Aufgeld am 1A November 1926. die FPSt.icheo 75 pCt. am 15. Juh 1927 einzuzahlen. Bei früherer Einzahlung werdtn 6 pCt Zinsdiskont gewährt Der Umtausch der Köln-Rottweil -Aktien bat bis 31. Dezember d. J zu erfolgen. Gegen je JUL 1400 Köln- Rottweil-Aktien werden bekanntlich Jt-M 700 neue I. G.-Aktien gewährt. Das Bank^nkonsortium der L G. hat sich bereit erklärt den Köln-Rottweil-Aktionären auf Verlangen alte, an der Böra* lieferbare I. G.-Aktien zur Verfügung zu stellen. Gleichst z ergeht die Aufforderung zum Umtausch der 1 noch auf den Namen der Badischen Anilin- A So d a - Fabrik lautenden Aktien. Die Frist läuft bis 31. De- \ semi r d. J. Die zahlreichen Stellen wo die Ausübung de« Bezugrrecbts. der Umtausch der Köln-Rottweil-Aktien und der noch auf den Namen der Badischen Anilin- 4 Soda-Fabrik ' lautenden Stücke erfolgen kann, sind im Anzeigenteil I angegeben.

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5®"*? nacht verschied nach kurzem Leiden unser enter Onkel' Scbwie8ervater. Großvater, Bruder, Schwager und

Herr Hermaaa Oppenheimer

v m 58* Lebensjahre.

k.VAV" f- 4-7a, Weinheim. Groß-Zimmer- Kirchorombach. OflenOaeh a. XL 27. hept. 1926

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Luzi an. Alfred. Willi und Karl Oppenheimer, Albert Straus und Frau Irma geb. Oppenheimer.

Die Beerfigung findet am -29. September. n-,-b-:«-<-= der Leichenhalle des israelitischen