» SMtt 190«. Nv. 102.
Iweltro MorgrudiM vrr MynMn-r Zkenung.
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Aktienumsati: 550,000 Shares.
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erpooi per Nov. per Januar 9»/«,
13.
5.83
5.82
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13.
5.60
5.60
5.60
5.60
5.61
12.
5.66
5.66
5.66
5.66
5.67
1 1
(
Oktoher-Honmber November-Dezember Dezember-Januar... Jannar-Febrnar.... Februar-lärs ....
1
10.58
10.49
10.44
10.43
10.49
10.53
10.54
10.61
12.
59 3/a
60 -
59 1/4 531/4 60 1/2
40-
")
Morgenblatt, nebst Verlosungs-Tabelle Mr. 38.
Wehen Juli ..... Weisen September, Welsen Dezember . Weizen Mai ...., Loco Weizen 2 ... Loco Doggen 2 ... Mehl apr wheat ,
1071/2 70 3/4 T-ü 267 — 168 ex 155 3/4
401/e 105 —
13. I8OV4 1471/2
963/4
12. 901/2 88 3/4 90 -
96- 68 -
3.40
13.
3- 31/4
Juni ........... Jaul-Juli Juli-Aut ast ..... August-September. September-Oktober
9.20 9.30 9.30
61 — 571/2
6.45 6.50 6.60 6.70
6.75 7.85 •I
Stralbarg. mitte«» Rhein 8.65- O06m Laeterbarg mitt«» Rhein zzo onSm lenk morgen» Rhein 3.65 0.06m Koblenz, morgens Rhein 3 38 Itiotn Heilbronn, mrgna Neckar 145 -0.04m Trier, morgen» Mosel 0504-0 08m
1081/e 721/4 135 7/8 62 -
268-
401/2 105 3/4
13.
59 3/g 591/4 581/2
60 1/2
41 —
*)
12.
3 —
2 3/4
Vermischtes.
• Berlin, 12. Juni. Bewegungen der Kriegs, marine: Tiger ist am 11. Juni in Nagasaki eingctrof» fen und beabsichtigt am 15. Juni nach Tsingtau in See zu gehen. Der heimkehrende Transport der abgelöstcn Besahun. gen von Bremen und Panther ist mit dem Dpsr.Syria am 11. Juni in Havre eingetroffen und hat am 12. Juni die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Rcichspostdpfr. Kanzler mit dem Ablösungstransport für Seeadler und Bussard (Transportführer Kapitänleutnant Hilmers) hat am 9. Juni Hamburg verlassen. Grille ist am 10. Juni von Wilhelmshaven nach Emden gegangen und dort am 11. Juni eingctrof- fen. Thetis ist am 11. Juni von Wilhelmshaven nach Danzig gegangen. Zielen ist am 11. Juni in Frederiks- haven eingetroffen und geht am 18. Juni wieder in See. Aegir und Frithjof sind am 11. Juni von Neufahrwasser nach Kiel in See gegangen. Undine ist am 10. Juni in Kiel eingetroffen und am 11. Juni wieder in See gegangen. Postregelung für Ziethen bis einschließlich 22. Juni vormittags durch Hofpostamt Berlin.
Amalgam. Copper .... Americ Lokomot com. Amor Sagar Bei.....
American Tin Can pret. Anakonda Copper .... Oeneral Electric Teanesa. Coal Iren .. Steel Corn, conun.... da. oral ..........
10.45 10.37 10.33 10.32 10.38 10.43 10.44 10.51
4.82.90 4.86.30 5.18-
94 7/8
643/4
1291/4 102 3/8
76 — 1043/4
85 7/8
89-/8 1023/4 1113/8 159 3/4
571/2 181/4
1801/2 2061/2
30 - 691/2
46 — 873/4 441/2 781/2
302 3/4
9.20
9.40
9.40
61 -
57 1/2
6.60
6.65
6.75
6.85
6.90
6.95 ’)
Mals Juli.....
Mais September.
Mais Dezember .
Mais Mai
Loco Mais Mo. 2
Loco Haler „ 2
Kleesamen la...
0 Petersburg, 18. Juni, 8.15 N. Zwecks Einhaltung btt schwindende« Warerikredite boten Petersburger und Moskauer Großkaufleute den ausländischen BötsenkomiteeS die Begründung eines offiziellen AuSkunftbureauS an.
Wolff's telegraphisches CsrrrspmkLeur-Sarrs«.
12.
5.88
5.87
5.87
5.80
5.71
13.
89 5/8
87 7/,
89 Vs
96-
68 -
3.40
13.50
Wasserstandwnaxshrichten vom 13 Juni-
Prlvit-TelegTsmar «•* JmiL Zig.“ — tt-ohlraci ab» OuellesM-ire verboten.
10.30 7.80 4.70 1.64 51/4
7 3/4 6.15 6.20
6.25 6.35 6.40
6.50
Petroleum Bet
in Cases .....
do Stand, liewy.. do Tanks......
do Cred. Balano. Talg prime City....
Kallen Io. 7 lot» Kaffee Juni ..... Kaffee Juli Kaflee Augast .... Kanee September.. Kalte Oktober ..
Kaflee Sorem her ..
Chicago, 13. Juni. 5 Uhr Nachmittags. (Durch KabeL) Produktenmärkto. Schl ußnotieruc gen;
Egypter in Live. „.----— ------ — - ----- ,M,
Umsatz: 600 B. — Egypter m Alexandrien per Nov. 1625/zz, per Januar 1619/» Zufuhr en —— B.
Amerikaner und Brasilianer 2/ton niedriger.
London, lS. Juni. I Nachbörse.j Kapier. Tendenz stetig, per Kassa 86—, per 3 Monate 8M. — Z i n n Tendenz test, per Kassa 176%, per ,8 Monate 175%. — Blei: Tendenz ruhig, spanisch 16%. englisch 17% Zink: Tendern flau, gewöhnlich 27%. spezial 27-/«
Glasgow, 13. Juni. (Schluß.) (W. B.) Middlesborough Warrants per Kasse 50 6—. per laufender Monat 50.8—.
Flau.
New York, 13. Juni, 6 Uhr Nachmittags. (Durch KabeL) Produktenmärkte.
d London, 13. Juni, 5.6# N. In die Bank von Eng. land flössen Lst 199,000 Gold durch Barren kauf, während, ihr Lst 66.000 für Südamerika und Lst 20.000 für Westindien entzogen wurden.
Im heutigen Special Allotment indischer Coan, eil Bills wurden Run. 82.000 auf Kalkutta und Rap. 80,000 auf Madras zu 1 sh 4%, d begeben.
A Hamburg, 13. Juni. 7.54 N. Abendbörse. Credit- aktien 210.16, Packetfahrt 162,25. Baltimore 110.40. Ruhig.
R New York, 13, Juni, 4 N. (Durch KabeL) Die Börse war später ohne besondere Veränderungen, weil Anregungen fehlten. Der Schluß war schwach auf enttäuschende Eisen* berichte.
Die Pennsylvania Co. erhöhte die Halbjahrsdividende auf 3 pCt Ferner erhöhte die Pittsburg - Cincinnati - Chicago and St. Louis Bahn die Dividende um ein halbes Prozent Indessen machten beide Erhöhungen auf die Sekuritäten der Pennsylvania R. R. Co, zu der beide Gesellschaften gehören, keinen Eindruck.
Der ,Iron Age" sagt in seinem Wochenbericht über den Eisen- und Stahlmarkt: Die Roheisenproduktion betrug im Mai 2,098,000 Tons gegen 2,073,000 Tons im April und 2,165,000 im März. Der April hatte weniger Arbeitstage als beide andere Monate. Die Vorräte an den Hochöfen sind gering. Die Gerüchte über neue Käufe in Bessemer seitens des Stahltrusts sind unbegründet. Dio Nachfrage für Gießereieisen ist gering. Konstruktionseisen ruhig. Schienen fest
lUlneli Central. .... LouurfUe e Aaxhr .. Mi» Kansai Teiai
do pref Misse bri Pacific .... National Bailroad of
Mexiko pret do. 2nd pref .......
lew Tork Central.... New Tork Ontario.... Norfolk Weit com. ... Northern Pacific .... Pennsylvania ........
Beading com........
do Ist. prpt .... Hock Island Comp .. St Louis 6 S. Fr 2 pfd. Southern Pacific .... Southern Halle oomm.
do pret Union Pacific oomm..
do pret Wabasb pref
1 %
2I —
25 —
Stockholm, 13. Sunt. Der König begibt sich morgen Nachmittag an Bord der hier eintreffenben englischen Jacht „Euchan» t r e ß *, um den Herzog und die Herzogin von L 0 n n a u g h t zu begrüßen.
Durban, 13. Juni. (Reuter.) Der Häuptling Siga- n a n d a wurde mit seinem ältesten Sohne in Nkandhla gefangen genommen und in das engliiche Lager eingclicfttt.
N Berlin, 13 Juni, 9 N. Zwei für Donnerstag und Samstag geplante Pückler-Versammlnngen hat die Polizei verboten.
Der BerlinerMagistrai Hai den Enlwurf einer Bille f» und LustbarkeiiSsteuer angenommen.
1 Posen, 13. Juni, 7.41 N Die Gnesener StaatSan- waltlchaft erhob sechs verschiedene Beleidigungsankla- 3 e n gegen daS Polenblatt ,8 e ch', darunter eine wegen Majestäts- beleidtgung und Beleidigung der polnische« Gutsbesitzer, Die ihre Güter an Deutsche verknust haben.
k. a. München, 13. Juns, 10 N. Etrindbergs weiberfetnd- liche Komödie .Kameraden' hatte im Schauspielhaus einen starken Erfolg. Die Darstellung war in den Hauptrollen sehr gut.
y Paris, 13. Juni, 6.10 N. Das Pariser Komitee zur Errichtung eines Denkmals für Emile Zola hat dem Minister B r i a n d den Wunsch vorgetragen, daß dieses Denkmal Zolas im Tuileriengarten aufgestellt werden möge, gegenüber dem dort demnächst zu errichtenden Denkmal Waldeck- Rousseaus. Briand sagte die wohlwollende Prüfung des Vorschlags zu.
Ttnlnn, mrgns. Main 142—(U)lm Lohr, morgen. bUin
lachalfenbvg. mrg». Mai» 1-55—(toSrn
&nutteg» 1-63— 0.0öm
art mitUg» Maln IHJ-aiOm
Kostheim, mittag» Main 108—<Mi6m Htniagn. mrgna. Rhein 847—008»
Ungarisches Z6geordneten6aus.
Budapest, 13. Ium. (W. B.) Ministerpräsident Dr. W e k e r I e unterbreitet (wie bereits im Ersten Morgenbl. kurz gemeldet. D. Red.) den Staatsvoranschlag, bei welchem er die finanzielle Situation eingehend erörterte und darlegte, daß die ordentlichen Einnahmen die ordentlichen Ausgaben um 38 Millionen Kronen übersteigen, jedoch nicht ausreichen, um das Erfordernis für die Investitionen zu decken. Indessen könne man sich, wo es sich um wirkliche In- vestitionen handele, auch bei den strengsten Grundsätzen ge- statten, einen Teil der Kosten im Anleihewege auf bje künftige Generation überzuwälzen. Bemerkenswert, fotzte der Ministerpräsident, ist die Steigerung der Einnahmen, die gegenüber dem letzten Budget 44 Millionen Kronen und gegenüber den Budgets von vor 10 Jahren ohne jede Steuer» erhöhung 200 Millionen Kronen beträgt. Es ist kein Zweifel, daß diese Steigerung, falls wir der Entwickelung unserer Hilfsquellen eine systematische Sorgfalt zuwenden, auch den erhöhten Ansprüchen des Staatslebens genügen wird. (Lebhafter Beifall.) Ministerpräsident Dr. Wekerle erwähnt auch, daß das Zinserfördernis für aufzunehmende Darlehen wohl in den Voranschlag eingestellt sei, jedoch hänge die Emission von der Gestaltung des Geldmarktes ab, auch werde er besonders die Genehmigung des Reichstags einholen.
konzediert werden könne. Auch im anderen Hanse möge man das beachten. Was man zugestehe, sei nicht zu wenig und nicht zu viel mit Rücksicht auf die Fruchtbarkeit des Gesetzeswerkes. Wenn man nach Keils Ratschlägen verfahre, dann hätte man noch weiter warten sollen. Angesichts der Aeußerungen preu. ßischcr Reaktionäre über die süddeutschen Reformbcstrebunaen und angesichts der Haltung des Mg. Gröber sollt« doch klar sein, wie das Verfassungswerk zu bewerten sei. Die Stellung des Zentrums sei klar geworden. 1898 habe man noch «lau» ben können, das Zentrum sei revisionSfreundlich. Durch die Schwenkung des Zentrums sei die Stellung der Ersten Kammer unvergleichlich verbessert worden. (Sehr richtig!) Wenn also eine Konzession an die Erste Kammer nötig ist, dann ist daran derjenige schuld, der den Abfall des Zentrums veranlaßt hat. (Sehr richtig!) Und wenn er in einer ruhigen Stunde sich seine politischen Sünden vergegenwärtigt, so wird er mit Bezug auf die VerfassungSrevission an seine Brust schlagen und ge- stehen müssen: Meine Schuld, meine größte Schuld. (Beifall.)
Hieber (D. P.) erinnert de« Abg. Gröber an sein Wort: Machen Sie die Verfassungsrevision ohne uns, wenn Sie können. Dieses Wort sei gesprochen worden, als es sich noch nicht um das Budgetrecht gehandelt habe. Der Streit über di« paar Millionen, welche hier in Frage kommen, sei lange nicht so bedeutend, wie die Eingriff«, welche das Reich in die Finanzen der Einzelstaaten machen müsse.
Während der nun folgenden Rede des Abg. R « mbold- Gmünd (Ztr.) wird der Berichterstatter Ha u tzma nn»Gera» bronn von einem Ohnmachtsanfall befallen. Nach einer viertelstündigen Paus« teilt der. Präsident mit, daß der Berichterstatter infolge körperlicher Erschöpfung von einem schweren Ohnrnachtsanfalle betroffen sei. Sein Zustand sei in der Besse, lunfl, aber es fei ausgeschlossen, daß er weiterhin an der Sitzung teilnehmen könne. Man wolle jedoch die Beratung zu Ende fuhren.
Rembold-Gmünd fährt nun mit feiner Rede fort, indem er sich hauptsächlich mit dem Verhalten des Zentrums im Reichstage beschäftigt. Das Zentrum sei nicht der Ansicht, daß die Verfassungsreform ein solches Opfer wert sei, wie es in dem Antrag der Kommission liege, und ein großer Teil des Volkes sei der gleichen Ansicht. Den meisten sei die Sache gleichgültig und nur ein verhältnismäßig kleiner Teil sei von eini. gen Führern mit der Versassungsreform hypnotisiert worden. Der Zeitpunkt für die Zugeständnisse sei sehr ungünstig ge- wesen. Mitten in einer unvollendeten Finanzreform halte eS die Mehrheit für geeignet, der Ersten Kammer Etatsrechte aus» zuliefem. Die Gründe dafür seien unerfindlich
Der Antrag des Grafen Uxkull auf Wiederherstellung des Beschlusses der Ersten Kammer wird mit 73 gegen 13 Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelehnt. Dafür stimm, fen nur die Ritier mit Ausnahme des Frhrn. v. Gemmingen und die beiden Vertreter der katholischen Kirche. Der erste Teil des KommissionSgntrages wird mit 69 gegen 28 Stimmen angenommen. Dagegen stimmen Rur das Zentrum mit Ausnahme der beiden Vertreter der katholischen Kirche, die Sozialdemokraten und drei Mitglieder der Ritterbank. Der zweite Teil deS KommisstonSan. trage» wird mit 68 gegen 19 Stimmen angenommen. Dagegen stimmte nur daS Zentrum mit den gleichen Ausnahmen und Frhr. v. GaiSberg-Schöckingen. In der Schlußdebatte wird sodann das ganze Gesetz nach den nunmehr vorliegenden Beschlüssen mit 6 4 gegen 23 Stimmen angenommen. Dagegen stimmte das Zentrum und dieritterschastlichen Abgg. Frhr. v. Breitschwer f, Graf Bissingen und Frhr. v. Gaisberg-Schöckin. gen. Damit ist die erforderliche Zweidrittel. Nehrheiterreicht. Die Ankündigung des AbstimmungS. resultats wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen.
Freitag Landtagswahlgesetz.
der Prinzregent in der Uniform der preu) Regiments zwischen dem Prinzen Heinrit, zcssin von Sachsen-Meiningen Platz nahm. Ferner nahmen teil: Prin'z und Prinzessin Arnulf, der preußische Gesandte Graf PourtalöS mit Gemahlin, die übrigen Mitglieder der preußischen Gesandtschaft und eine größere Anzahl von Herren des kaiserlichen Automobilklubs. Im Verlaufe der Tafel toastete der Prinzregent auf den Prinzen Heinrich und die Erb. Prinzessin von Sachsen-Meiningen.
Wie«, 13 Junr. Der Budgeiausschuß des A b g t • ordnetenhauskS verhandelt die Darloge betreffend die Triester Hafenanlage«. Morsey greift in hestigfln Weis« den früheren Ministerpräsidenten 6. Körber wegen willkürlicher Vergebung der Triester Bauarbeiten an. Ministerpräsident Frhr. v. B e ck erkennt vollauf das Recht des Parlament- auf Konti olle an, bedauert aber die scharfe Perlönliche Kritik Moriehs gegen die Beamten, insbewndere gegen v. Körber, und tritt nachdrücklichst für v. Körber ein, der stet- nut von den lautersten und reinsten Beweggründen geleitet worden sei Der Ministerprästdent verliest ein Schreiben Körbers, au8 welchem hervorgebt, daß die Vergebung der Triester Bauarbeite« an ein Konsortium ahne OffcrtenauSlchrelbung einerseits wegen der Dringlichkeit, andererseits deshalb erfolgte, weil die Arbeiten nicht fremdländischen Unternehmungen überantwortet werden sollten, v. Körber erklärt weiter, et bestehe überhaupt kein Vertrag des Staates mit der llntonbank. Der Vertrag mit dem Ron» sortinin sei erst nach langwierigen Verhandlungen zu stoode gekommen, in deren Verlaus die meisten der von dem Konsortium der- langten Konzessionen abgclehnt wuiden. Niemals bekam irgendjemand eine Provision oder ein Honorar für die Vermittelung einet Vertrages.
Draht-Meldungen des Handelsteils.
r. Berlin, 13. Juni, 9 N. Folgende Prospekte wurden heute u. a. noch genehmigt: Für <M 6 Millionen 4proz. Obligationen des Elektrizitätswerkes Südwest Akt. - Ges. in Schöneberg, <11 1,200,000 Aktien der , Solinger Bank und <H 2,250,000 Aktien des Kupferwerks Deutschland in Ob erschOn e weide.
Vom 18. d. M. ab ist die japanische 4%p ros. Anleihe von 1 905, Serie 2, nur in definitiven Stücken an der hiesigen Börse lieferbar.
Heute wurden folgende Werte zum erstenmal notiert:'Neue Aktien der Deutschen Continental - Gas - Gei- Seilschaft in Dessau 187,75, die Aktien der B o d e nL gesellschaft am Hochbahnhof Schönhauser Allee Akt. - Ges. 189, die neuen Aktien der Allgemeinen Berliner Omnibus - Akt. - Ges. 230. Die gestrige erste Notiz für 3%$roz. Kommunal-Obligationen der Preußischen Zentral - Bodenkredit . Akt.- Ges. war 98.75 (nicht 97,75). Heute notierte das Bezugsrecht für neue Aktien der Deutschen Kabelwerke mit % pCt.
Die Deutsch - Ostafrikanische Plantage n- Gesellsohaft erzielte <11 9239 Reingewinn, um den sich die Unterbilanz auf <H 1,555,300 ermäßigt. Die Gesellschaft arbeitet mit einem Kapital von <H 1,985,750 und mit <H 316,100 Obligationen. Der Antrag betreffend die Zusammenlegung'Von Aktien wurde wieder zurückgezogen mit dem Bemerken, daß er zu einer geeigneteren Zeit den Aktionären wieder unterbreitet werde. Von der Pflanzung Lewa, die in 1905 noch Mark 2764 Zuschuß erforderte, erwarte man bei den gestiegenen Kautschukpreisen von jetzt ab üeberschüsse.
Die Deutsche Agaven - Gesellschaft verteilt nach <H 50,834 Abschreibung auf die ostafrikanischen Plantagen aus <11 58,806 Reingewinn 7 pCt. Dividende. Der Hanfabsatz sei für 1906 zu befriedigenden Preisen gesichert. Chinesische oder indische Arbeiter sollen herangezogen werden. <H 200,000 neue Anteile sollen zu 115 pCt. zur Zeichnung aufgelegt werden.
InPreußen wurden während des Mai an Alkohol erzeugt: 324,196 hl (i. V. 249,806 hl), steuerfrei ahgelassen 122,268 hl (73,198 hl), wovon denaturiert 102,172 hl (55,466 hl), und in den freien Verkehr gesetzt nach Versteuerung 149,853 hl (150,149 hl) bei einem Bestand unter Steuerkontrolle am Ende des Monats von 1,883,875 hl (1,068,694 hl). Im ganzen Deutschen Reiche wurden erzeugt: 376,774 hl (302,911 hl), steuerfrei abgelassen 156,542 hl (113,123 hl), worunter denaturiert 119,214 hl (79,321 hl), und versteuert freigegeben 188,916 hl (187,830 hl) bei einem Bestand unter Kontrolle von 1,654,242 hl (1,285,583 hl). Steuerfrei ausgeführt sind 21,412 hl Alkohol und 632 hl Branntweinfabrikate.
Die Kleinbahn Kassel - Naumburg verteilt aus '<H 24,627 Gewinn 1% pCt. (i. V. 1 pCt. p. r. t.) Dividende auf die A-Aktien.
Die Westafrikanische Pflänzlings - Gesellschaft Bibundi in Hamburg tilgte in 1906 die Unterbilanz von <H 61,647 und erübrigte darüber hinaus <K 37,505 bei <M 2,100,000 Aktienkapital.
Die Generalversammlung der Schwabinger - Brauerei in München genehmigte die Zusammenlegung der <H 2 Millionen Stammaktien von 2 zu 1 und die Ausgabe von <H 1 Million Vorzugsaktien, welche von einem Konsortium zu 104 pCt. übernommen wurden, mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zu 107 pCt. zur Verfügung zu stellen.
Die Mülhaurer Elektrizitätswerke berufen jetzt auf 29. d. M. die Generalversammlung, die dem Vertrag, durch welchen das Vermögen der Aktiengesellschaft als ganzes an die Stadt Mülhausen übergeht, zustimmen, die Liquidation beschließen und über die Verteilung des Kaufpreises beschließen soll. •
Die Leipziger Baufabrik vorin. W. F. Wenck Akt. - Ges. läßt über Herabsetzung des Aktienkapitals zwecks Abschreibung auf Außenstände Beschluß fassen.
Die Peniger Maschinenfabrik und Eisengießerei bringt nach dem „Bert. Lok.-Anz.“ für 1906/06 wieder keine Dividende zur Verteilung.
Die Niederlausitser Braunkohlenwerke Akt. - Ges. in Berlin konnte bei guter Lage des Brikett- markts für Hausbrand- und Industrie-Briketts den Anforderungen bei weitem nicht genügen, zog aber aus den Preissteigerungen des letzten Winters nur geringen Nutzen, weil die Produktion bereits fest verkauft war. Nach Abschreibungen von cH 263,434 Ul 234,317) und Absetzung von <H 11,300 Verlust am Verkauf der 5 Schiffe wird ein Reingewinn von Mark 406,368 Ul 246,094) ausgewiesen, woraus bekanntlich 8 pCt. (i. V. 5 pCt.) Dividende vorgeschlagen, <H 20,118 (<H 12,087) der Reserve zugeführt, <H 61,000 (<H 30,000) Tantiemen vergütet und <11 5250 Ui 4007) vorgetragen werden. Die Produktion der vermehrten Werke sei für das laufende Jahr zu besseren Preisen verschlossen, denen aber neuerliche Lohnerhöhungen gegenüberstehen; bei normalem Verlauf werde jedoch ein noch wesentlich besseres Resultat als für das Berichtsjahr erwartet.
K Braunschweig, 13. Junt 6.58 N. Die Braunschweigische Maschinenbau-Anstalt erzielte auch, in 1905/06 nur Jt 11.127 (IV. 9232) Ueberschufi, der (wie i. V.) vorgetragen wird. Die Generalversammlung soll auch über nachträgliche .Zuzahlung auf dte Stammaktien beschließen.
• j (Ruhr). 13.Juni, 6.6N. Der Bergfiskus kaufte io der Nähe seiner im Bau begriffenen Zeche Bergmannsglück hei Buer Grundstücke, um später einen dritten Schacht niederzubnngen. Die Förderung für den Versand wird binnen Jahresfrist ausgenommen.
, b Wien. 13. Juni, 9.55 N. Das Eisenbahnministerinm bestellte 200t) Güterwagen im Betrage von Kl. 10 Millionen bei den Waggonfabriken. — Der Absatz ungarischer Eisenwerke zeigt eine wesentliche Belebung. Namentlich erfolgten Abschlüsse von Maschinen für Rumänien und Serbien. Der inländische Absatz von Eisenwaren in Ungarn zeigt nach der ,N. Fr. Pt? eine Steigerung um 26 pCt gegen das Vorjahr.
K Amsterdam. 13. Juni.7.60N. Die Koloniale Bank erzielte in 19t)6 fl 979,000 Bruttogewinn, wovon aus Zinsen fL 211,000, aus Kommissionen fl. 295.C00 und aus Kulturunternehmen fl. 464.000. Davon wurden fl. 610,000 für Unkosten und Abschreibungen erforderlich. Das laufende Geschäftsjahr verspreche nach dem Jahresbericht ein günstiges Resultat
Der Niederländische Lloyd schüttet 6 pCt Dividende aus.
Dis hiesige Börse bleibt nächsten Samstag geschlossen.
10.30 7.80
4.70 1.64
5 Vs
7 3/4 6" 05 6.10 6.20 6.25 6.35
spielet unter der Königin Elisabeth waren sehr darauf auS, ein Wappen zu haben, und es ist anzunehmen, daß William Shakespeare seinen Vater John in einer Zeit, wo es diesem geschäftlich gar nicht gut ging, veranlaßt hat, um ein Wappen einzukommen. — Ein Dokument sei noch kurz erwähnt. Es spricht von Shakesftzares so wenig bekanntem Bater. Um das Jahr 1656 hat Archdeacön Plume nach damaliger Gewohnheit ein Taschenbuch geführt, in dem er Unterhaltungen mit seinen Freunden, zumeist Anekdoten, niederschrieb. Plumes Notizen sagen, daß Shakespeares Vater ein Handschuhmacher war und dann heißt es ein anderes Mal: „Sir John Mennes sah einmal seinen alten Vater in seinem Laden, einen lustigen, vollwangigen alten Herrn, der sagte: „Will ist ein guter, ehrlicher Bursche; aber er wagt es zu jeder Zeit, seine Späße mit mir zu machen." Es ist jedoch wahrscheinlich, daß der bekannte Sir John Mennes dies nicht selbst, sondern von einem andern gehört hat, da er erst zwei Jahre alt war, als Shakespeares Vater starb. Jedenfalls ist Plumes Notiz die einzige persönliche Reminiszenz, die von des großen Briten Vater existiert. —M.
= [Äktttc Mitteilungen.) Aus Mainz schreibt man unS: Von dem in der „Frankfurter Zeitung" Nr. 159 erwähnten Mainzer Psalterium vom Jahre 1459, welches durch Kauf um die Summe von 80,000 Mk. der kgl. Bibliothek in Berlin zur Verfügung gestellt wurde, besitzt auch die Mainzer Stadtbibliothek ein prächtiges Pergamentexemplar, das in der oberen Abteilung des Gutenberg. Museums ausgelegt ist. DaS Psalterium ist gedruckt nach dem Ausscheiden Gutenbergs von Fust und Schösser. Die Verlagsanzeige Schössers, ein nur in einem Exemplar bekanntes Folioblatt, die von diesem Psalterium auch eine Schriftprobe enthält, wird in der diesjährigen Veröffentlichung der Gutenberg-Gesellschaft neben anderen interessanten Schöffer'schen Frühdrucken in originalgetreuer Nachbildung herausgegeben werden. — Es wird uns geschrieben: Ihr Magdeburger Berichterstatter urteilt in dem Feuilleton vom 5. dss.: „Der Zeichenunterricht an höheren Schulen" ganz klug und zutreffend über die Magdeburger Ausstellung von Schülerzeichnungen. Vielleicht aber bedarf die Tatsache der unbestrittenen Ueberlegenheit der Wiener Zeichnungen einer erklärenden Bemerkung. Gewiß ist die dem südlich lebhafteren Temperament des Wieners entspringende frischere künstlerische Auffassung nicht zu unter» schätzen. Schwer ins Gewicht fällt indes auch der Umstand, daß die österreichischen Schulen wöchentlich mit v i e r Zeichenstunden arbeiten, während wir in Deutschland nur mit zwei rechnen können. Das darf man bei einem Vergleich nicht vergessen. Vielleicht ist es vom Gesichtspunkt der Gleichberech. tigungsoestrebungen der drei Arten unserer höheren Schulen und auch für viele Frankfurter überhaupt nicht ohne Interesse, zu erfahren, daß die so lobend erwähnten Zeichnungen aus Frankfurt ausschließlich von Schülern der Klinger- O b er re al sch ul e, deren Unterricht in der Hand He» Herr« Kerbel liegt, auSgeführt sind__I* v
19- 1391/2
50 — 87% 208- 1331/2 140%
651/s 375/8 99 —
149 7/a 941/4 48 3/g
Baumwolle:
August , September.., Oktober .....
Forember .., Dezember .., Januar Februar...., Man
Hetreldefracbtei Liverpool ... Antwerpen... Botterfiam ... Bremen .... Hamburg ...
München, 13. Juni. Der Prinzregent empfing heute Nachmittag den Prinzen Heinrich von Preußen und die Erbprinzessin von Sachsen-Meiningen. Im Anschlüsse an den Empfang fand in der Residenz große H o s t a f e I statt, bei der rßischen 4. Artillerie :d) und der Erbprin-
New Orleans, 13. Juni Schlußkurse. Baumwolle loko 11%. per Juli 1L06, per September 10.40.
Paris, 13. Juni. (W. B.) ProdDktenmarfct (Schluß.) Roggen per Juni 15.15. per Juli 15.25. per Juli-August 15.50, per Sept-Dezbr. 15.90. Ruh. — Weisen per Juni 23.90, per Juli 28 85, per Juli- Aug. 23.45, per Sept-Dezbr. 12.50 Fest — Mehl per Juni 30.15. pei Juli 30.40, per Juli- Aug. 30.50, per Sept-Dezbr. 29.85 Stet — Rohöl per Juni 69% per Juli ösS/l per Juli Aug. 60—, per Septbr.-Dezbr. 61—, Stet — Spiritus per Juni 42%. pei Juli 42%. per Juli-August 42%, per Septbr-Dezbr. 40% Fest — Rohzucker 88% loco 22--22% Stetig. — Wei ser Zucker Nr. 3 per 100
Kilo per Juni 25% per Juli 25% per Juli August 25%. per Oktbr -Jan. J67/s Stet. Wetter Schön.
b Hamburg, 13. Juni, 610 N. Kaffee good aver. Santos per Juni 36—. per Juh 36%. per August 36% per September 86% per Oktober 36%. per November 37—, per Dezember 37%. ner Januar 87%. per Februar 37%. per März 37%, per April 38—, per Mai 38%. Kaum beh. — Rübenzucker. L Produkt Basis 88 % Rendemeut neue Usance, (frei an Bord Hamburg), per Juni 16.40, per August 1670, per Oktober 17.10. per Dezember 17.15 per März 17.45, per Mai 17.65. Ruhig. — Wetter: bewölkt
W Havre, 13 Juni. 4.45 N Kaffee Santos per Juli 44.50. per September 45.—, per Dezember 45 60. per März 46.25, per Mai 46 50 Beh. — Baumwolle New-Orleans disponible 77.—. Termin Notierungen: per Juli 72.37. ner August 71 37 per September 7060; per Oktober 68.37. per Dezember 6737, per Januar 67.25. per März 67.25. per Mai 67.37. Leicht — Wolle disponible 2<)n50. per Juni 203.—, per September 206.—. Ruh.
h Hamburg, 13. Juni. 6.28 N. Nach der Statistik für das deutsche Reich betrug der Zucker-Verbrauch im Monat Mai 82.7731 (1904/19 5 66.966t. 1903/1304 77.7921). von September bis Mai 805.215 t (1904/1905 701,814 t 1903/1904 828.907 tL die Ausbeute von September bis Mai 14,67 pCt. (1904/1905 14,83 pCt)
Paris. 13. Juni. W. b„ Leinöl per Juni 45— per Septbr.-Dezbr 46%. Ruh.
Liverpool, 13 Juni (Schluß Kurse.) Baumwolle Termin Tendenz (amerikanisch stetig. — Umsatz 10-KX) B. — Amerik. good ordinary Lieferungen:
13.
112%
8.82 8.97 8.97
16.80 16.60 15.—
9.35 9.25 9.07
9.75 -9.87
6.43
6.37
Schmal» Western steam Kobe a. Brett Wilcox ......
Terpentin liawyork do Savannah ..
Kaflee Dezember . Kaffee Januar ... Kaffee Februar Kaflee Kira .... Kaffee April ...., Kaflee Mai lucker Huscht..., 3-,
4.83- 4.86.45 5.173/4 9415/1«
645/8
1291/s 102%
1043/4
86-
90%
103 - 111% 1603/8
58- 13 7/8 1803/4 207-
29- 70-
46 7/e 88 451/2 79%
306 —
Meld an! 24 Standen
Durchschnitt da letit Darlehen ...
Wechsel aal London
SO Tage Cable Tranafen Wechsel Paris ..... Wechsel Berlin
Silber Bullion......
4% Ter Staaten Bde.. Atch. lew 4% Bds. .. Worth Pac. 3% Bds. .. do Pt. Lien 4% Bds. ,. St. Louis 6 S. Franc.
Befund 4% Bds....
Atch Top. Santa so .. do pref
Baltimore 6 Ohio.... Cans diu Pacific .... Cheaapeake & Ohio .
Chic. 6 Staat Western Chic Hilw. St Paul.. Chic Northern West.. Chic. Terminal pr.... Colorado South. 1 pfd. Denver Bio 8r. com...
do pret ........
Brie common do Ist pret ......
Great Northern ......
Baumwolle:
Ank L Atlant Eisen Ank. 1 Golf-Häfen.. Ank. L Innern .... Aust nach England Ausf. n. d. Kontinent middl looo Juns ..... ........
Juli.............
Eisen Io. 1 ....... Stahl-Schienen
Bessemer Stahl...... Kapier
Bob-Zinn ...........
Welsen Jnl! ........
Weisen September .. Weisen Dezember.. .. Weisen Hai Haie Juli 77........
Mais September .... Mals Dezember......
Main Mai..........
Hafer Jnli .....
Hafer September ....
loggen Jnli Seggen September ..
Leinsaat Hordwest ...
Schweine-Zufuhren im Westen 98.000 Stiel
Schweine-Zufuhren in Chicago 30.000 Stack
1%
25-
Dte Resultate der Semmering.Fahrt find: 1. W. Pöge-Chemnitz (Bes.), 60-Mercedes; 2. Neumaier- Ttuttgart (Erle-Mannheim), 40-Benz; 3. Neumaier- Mannheim (Des.), 40/45-Benz; 4. Dreher-Triest (Hieroni- muS-Wien), 90-Mercedes.
Forstenrteder Schnelligkeitsfahrt: 1. Stöß-Zwickau (Des.), 18/20-Horch; 2. Westphal-Hamburg (Bes.) 16/18. Germain-Gtandart; 3. Betzin - Berlin (Bes.), 18/20-Horch.
Schönheits- Konkurrenz: 1. Eschebach - München (Bes.) 40-Benz; 2. Wanderleben- Stromberger-Neu- Hütte, Bezirk Koblenz (Bes.), 24-Adler; 3. Haase-Breslau (Vogler-Breslau), 40-Adler; Joe Livingston-Frankfurt (Alfred T e v e s - Frankfurt), 40-Adler.
Goldene Medaillen: Spitzner-Frankfurt (Bes.), 60-de Dietrich; Lord Montagu of Beauli eu-London (Bes.), 45-engl. Daimler; Frhr. v. Reinhardt-Berlin (Bes.), 60/80-Metallurgique; Tischbein-Hannover (Bes.), 60-Benz; Dahm en »Köln (Bes.), 60-Benz; Mrs. Maud Manville -London (Bes.), 35-engl. Daimler ; Hesselbe r g e r-München (Bes.), 60-Leon Bolle; Marchal-Paris (Bes.), 35/45-Renault; Schmitz-Köln (Bes.), 50-Benz; Haase- Breslau (Vogler- Breslau), 40-Adler; Brauda- Düsseldorf (Bes.), 40-Opel-Darracq; Mathis-Straßburg (Bes.) 40-Fiat; Prinz Heinrich von Preußen (Bes.), 40-Benz; R o t h - Wiesbaden (Herzog von Bojano» Mannheim) 40-Benz; Jarrott-London (Des.), 40-CroßIey; F l i n s ch - Frankfurt (Bes), 45-Mercedes; F l i n s ch - Frank- furt (Wild), 45-Mercedes; Dreher-Triest (Bes.), ?-Mer. cedeS; Uebel-München (Des.), 40-Bcnz; Weiß-München (Bes.), 40-Benzi JürgenS-Hamburg (Benz-Mannheim), 28-Benz; Aschoff-Berlin (Bes.), 40-Metallurgiqu«; Graf von Arco-Berlin (Bes.), 28/32-MercedeS; Commerell- München (Des.), ?-Mercedes; Kaldi-Wien (Bes.), 28-Benz; Wandesleben^Stromberger Neuhütte (Bes.), 24-Adler; von Frankenbcrg -Honnef (Bes.), 20-Vahard.
Die übrigen Teilnehmer erhalten silberne Medaillen, soweit sie nicht außer Konkurrenz oder disqualifiziert sind.
♦ • ♦
Herr Rittmeister Spitzner telegraphiert unS aus Mün- chen, daß bei der Fahrt über den Zirlerberg sein de Dietrich-Wagen tadellos ohne Aufenthalt hinaufgcgangen sei; er habe weder eine Pause gemacht, noch die Straße verlassen.
1000 2000
2000
14000
1000 11.20 10.69
10.62
18.87 28.- 26.—
18.75 -19.-
38.80 39.—
Die Meise der Kerkomer-Aayrt.
f München, 13. Juni. 8.45 N. (Priv.-Tel.) Die Preis- perteilung der Herkomer-Fahrt hat folgendes Ergebnis: '1. Dr. Rudolf Stöß . Zwickau (Fahrer: Besitzer), 18/20pferdiger-Horch. ,
2. Emil Neumai ««»Stuttgart (Fritz Srle»Mann- heim), 40-Benz.
3. Willy P ö g e - Chemnitz (Des.), M-Mercede».
4. Heinrich Opel»Rüsselsheim (Bes.), 20-OpeI.
5. Karl Neumaier»Mannheim (Bes.), 40/45-Benz.
6. Hermann Weingand-Düsseldorf (Des.), 60»Mer» cedes.
7. Theodor Dreher. Triest (HieronimuS-Wien), 100» Mercedes.
8. Edgar Ladenburg» Mannheim (Bef.), 70-Mer» cedeS.
9. G. H. W. Ur en» Köln (Bes.), 20/24-PriamuS.
10. A. Horch.Zwickau (Bes.), 35/40-Horch.
3000 2000
2000 1000
16000 11.25 10.80
10.77
18.87 28.-
26.- 18.75
19.-
38.80 -39.-
Telegraphische Depesche«.
(Nachdruck, telegraphische oder telephonische Verbreitung ist nur mit deutlicher Quellenangabe ,Frks. Ztg." gestattet)
Krivst-Aepeschrn der Frankfortrr Iritung.
W ®itw, 13. Juai, 9.45 N. Der Wahlreforwa«sschuß erledigte di« WahlkreiSeinteilung sür Oberösterreich, Niederösterreich «ab Salzburg. Am Schluß kam eL zu einem stürmischen Auftritt zwischen den Alldeutschen, welche fich über den agressiven Ton der Arbeiterzeitung beichwcrten, und dem Sozialdemokraten Dr. Adler, dem sie zurieien: »Gehen Sie lieber nach Monaco."
y Paris, 13. Juni, 6.10 N. Für die gestern begonnene Kammerdebatte über die allgemeine Politik hat sich eine ganze Reihe neuer Redner einschreiben lassen, darun- ter auch der Gemäßigte Jules Roche und der Führer der klerikalen Arbeitervereine Bi'etrh, welche die Theorien der Sozialisten bekämpfen wollen. Unter diesen Umständen wird die Debatte morgen nicht beendet werden können, sondern noch die Freitagsitzung beanspruchen. Auch der Minister des Innern Cl'emenceau wird wahrscheinlich erst Freitag auf die Rede JaureS' antworten.
y Paris, 13. Juni, 4.55 N. Die 10. Abteilung der Kammer, welche die vom Marquis S o l a g e S angefochtene Wahl von I a u r e s zu prüfen hatte, hat sich mit 27 gegen 12 Stimmen für die Gültigkeit dieser Wahl ausgesprochen.
X» Sofia, 13. Juni, 8.50 N. Die Blätter üben an G ol u» chowSki» Darlegungen über Mazedonien eine wenig freundliche Kritik. In der „Wetscherna Poschta" meint der mazedonische Publizist R a d e w, die optimistischen Aeußerungen GoluchowSkiS über die Lage in Mazedonien hätten einen falschen Klang, denn nur Zurückhaltung und Geduld, zu der sich pi« mazedonischen Revolutionäre selbst verurteilt habest, gaben Goluchowski anscheinend das Recht, über eine Besserung der Lage in Mazedonien zu sprechen. Der vussophile „Den" bezeichnet die Behauptungen GoluchowSkiS als grausame Ironie auf die Leiden der uiazedonischen Bevölkerung. Der regierungsfreundliche „Dnetrmik" quittiert mit einiger Genugtuung die Erklärung GoluchowSkiS, daß das Mürzsteger Reform- Programm das Mindestmaß deS Unumgänglichen darstellte.
12. 1805/3 148%
35- 69% 973/«
33- 19-
140- 51 % 883/8
211% 133 7/e 141 3/8
90 -
25 7/8 461/2 65% 37 7/8 99 7
1503/4 94% 483/e
ohne daß er er wollte, auch immer fein tragisches Schicksal mit» schwang. Sehr tmrkungsvoll war weiter die ruhig-natürliche
Gina deS Frl. Klinkhammer, und auch die übrigen Rollen waren bei den Herren Diegelmann, der, gewissermaßen an der Peripherie des Stückes stehend, den gesunden MensiKri. verstand so nebenbei zu den höchsten Ehren bringt, Faber, Meyer, Szika usw., sowie bei Frau Mondthal gut auf» gehoben. Und da die Vorstellung selber (Regie Herr Quincke) gut vorbereitet und das Zusammenspiel tadellos war, konnte man an dieser gelungenen und würdigen Gedächtnisfeier seine Freude haben. tn.
— lDie Zukunft der Shakespeare-Philologie.l Uns wird geschrieben: In einem interessanten Auffatz in The Nineteenth Uentury and after über „The future of Shakespearean Research“ steht Sidney Lee, der bekannte Shakespeare-Biograph, daS Heil der Shakespeare-Forschung in der bis jetzt vernachlässigten Wernatischen Archiv- und Bibliotheksarbeit — auch in kontinentalen Bibliotheken. Sind doch von Elisabethischen Dramatikern eigentlich die meisten Werke nicht auf unS gekommen und schlummern vielleicht handschriftlich oder in frühen Drucken in undurchsuchten Archiven und Büchereien: 19 Stücke von Motzingers 37 fehlen, von den 15 Dramen Webst/ r S sind 6 verloren, vonHaywoodS 220 sind nur 25 zu- eänaudj. Von William Stanleys (des sechsten Lord Derby) zahllosen Stücken für die „common players" ist noch keines aufgefunden. Die Briefe, die als an Shakespeare geschrie- oen beöeugt^sind, sind verschwunden. Ein treffendes Beispiel der Gleichgültigkeit, mit der die Engländer ihren Archiven LZ^.»rstanden ist folgendes: Als im Jahre 1885 im Auf. trag des kablio Record Office Sir Henry Maxwell-Lyte der herzoglichen Familie von Rutland in Belvoir «HL'uchte, war er erstaunt, in einem sonst gut gehal- ®rnäe ber Elisabethischen Zeit zu finden, rr° ®u.tIanb eine große soziale, politische ™ He HEen. Endlich fand er in einer htm “iß iinb 17 historischer Dokumente aus
■@*iMUrnbett ?x"b dabei einen Schlüssel mit Unb"Äf!,6 Briefschaften über dem
® xf/j* • M des Schloßhügels über den Ställen w^fr bew Dach sah er dann einen Haufen Papiere, aus dem er in der ersten halben Stunde einen eigenhändigen Brief Hord BurleighS und einen von Charles Farnes nr n a. m. herausholte. Es ist interessant, haft fjhrf
zählt, r«,n zufällig zum Vorschein kamen. Die Imoresa" für den Duke of Rutland, die Shakespeare 1613 ÄL™ gemacht hat, und die Prozeßakten aus dem Jahre lei^finb seinerzeit hier ausführlich behandelt worden^ Daau fommt »-ch °-n Nachweis in den Papieren der Londoner S^e, beerbe über einen säumigen Steuerzahler Shakespeare, der aber nach Wegzug in "n Quartier zuletzt ohne Verpflichtung seine Steuer zahlte »// ELNAntrag des Krämers John Shakespc/re^ an?ar WWHmch um einen Wappenbrief zu erlangen. Die Schau,
12.
84 1/s
83 7/a
84%
13.
83 -
82% 831/2
861/s
Leinsaat Juli ..
Schmäh Juli ......
Schmäh September ..
Schmalz Oktober ....
12. 112%
9.-
9.-
9.25
531/8
52 5/a
Port Juli..........
16.87
531/4
52 5/a
Porb September ..,.
16.65
51%
51 1/4
Pcrk Januar........
—- —
51 7/8
51 %
—
Bippen Juli........
9.37
38 1/a
38-/8
Bippen September ..
9.30
35 %
35 1/4
Bippen Oktober......
9.12
621/2
62 —
Speck ............
9.87
63 %
64 —
«MM»
-10.-
100-
100%
Schweine, leichte....
6.53
Schweine, schwor» ,.
6.47

