3. «tilt. 6. Poember 1906.

8.9t)tmbrv 190«. Mr. 337.

Lo^bgertchGdttektor« Gießen eine auf mehrere Lage be-

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gewählt.

Heute nachmittag Fortsetzung.

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erzählt, datz Frau Vogel

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Kiene (Ztr.) 4193

Ehingen (bisher: v. Kiene Ztr.): (407*), Göhring (Soz.) 181 (1

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mit vollem Recht annehmen könne,

!. Der Zeuge TopeterS erklärte.

ny Kassel, 6. Dezbr. (Priv.-Tel.)

(Die Sitzung dauert fort.)

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ie an der dortigen Universität und Primär,

Nische Kompo > gerbt 823, Pugni 822

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(Ztr.) 4000 2077), Göhring (Soz.) 71 (16), Senatspräs.

De. v. Elsässer (Zählk.) 189 (1283). «eilbach (Ztr.)

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tenartigen Tieres, ferner der Unterkiefer eine» Ungeheuers, das zu dem Nilpferdgeschlechte gehört haben mag. Aus der Rückenwand der Grube ragen andere riesige Petrcfakte hervor.

>e enthielten ruhe, früher

dem Tode der Frau Bogel uhaus nicht bezeugen. Im : Ausgaben immer Keiner

uitenklosterS in ornseiffe n-Doorn

willigung abgehoben, weil er "

Umfange mißt. Die, hältniffe "'S

BauchfloC

Hang eines Hügels, , etner Sandgrube, und schärfsten wel.

außerdeiti sollte vAhr, von 10 pCt. gewährt

Marokko.

B Blew, 6. Dezbr., 8.56 V. (Priv.-Tel.) Der spanische Botschafter Herzog Sailen und der französische Bot­schafter Marquis Reverseaux machten gestern Abend im Ministerium des Aeutzern Mitteilung von den Schritten, die ihre Regierungen gemeinsam in Marokko unternehmen wollen. Herzog Ballen äußerte gesprächsweise über die Aktion: Er könne die Details der Maßregeln, die beide Re-

gierungen vereinbarten, nicht mitteCen. Viel hänge von der Entwicklung der Dinge in Marokko ab, ob man gewisse Schritte unternehmen wird oder nicht. Beiden Regierungen kommt eS darauf an, den fremden Staatsangehörigen in Tanger in diesem kritischen Augenblick schützend beizustehen; da Befahr im Verzüge fei, Knuten beide Regierungen nicht warten, bis die Ratifikation der Konferenzakte von Algeciras erfolgt ist. Spanien werde über den Rahmen der Beschlüsse der Konferenz von Algeciras sicherlich nicht hinauSgehen. Noch immer fei die Hoffnung vorhanden, daß die Dinge in Ma. rokko keine böse Wendung nehmen.

li Budapest, S. Dezbr., 12.10 N. (Priv^Tel.) Minister. Präsident Wekerle unterbreitete heute dem Abgeordneten­haus einen Gesetzentwurf über die Jnartikulierung der Generalakten der Konferenz in Algeciras. Die Übertretung der in diesen Akten enthaltenen Bestimmungen wird im Entwurf als Vergehen qualifiziert. Der Text de- Entwurfes ist in französischer und ungarischer Sprache ge­halten. Tie für die erwähnten Uebertretungsfälle bestimm­ten Behörden werden im Verordnungswege namhaft gemacht werden.

die des Jochanaan m Rarraboth mit Herrn enfelb musterhaft ß

Abenden traten zwei auswärtige Künstler 'auf, und zwar bi

Die Schifferstadter Raiffeisenaffäre.

h Frankenthal, 6. Dezbr. (Priv.»Tel.) Vor der Straf­kammer des Landgerichts begann heute unter Bopsih des

Z Köln. Eine Schuhwarenhändlerin zu Düsseldorf kündigte wegen Aufgabe ihres Geschäftes einen Ausoer. tauf au ermäßigten Preisen an. So hatte sie im Schaufen­ster Panwffeln ausgelegt, welche die Preisan, ' früher 1,25 Mk. jetzt 0,80 Mk. und Boxkai

|en sind also 1921 Personen zum Hören der Borle- lerechttat. Der a. o. Professor für Rationalöko- Universität Münster Dr. Josef Dchu. 71 -

gegen 1418 im Sommer und 1459 im letzten Winter. Von der Gesamtzahl studieren 454 in der philosophischen Fakultät, 870 in der mystischen, 323 in der mathematisch-naturwissenschaft-

W

. n Berlin. Ein Anwalt und mehrere Lehrer aus Wies­baden hatten gegen ihre Heranziehun gebühren Klage beim Bezirk

GerichtSzeitimg.

Die Leiche im «»Ffer.

ny Kassrl, 5. Dezember. IV.

:r.): Locher (Ztr.) 3498 D. P. Zahlt.) 247 (583), ।er (Vp., Zählt.) 45 (0).

tone andere Absicht gehabt haben als die, seine .Autorität" zu wahren und die Presse von Respeklwidrigkeiken abzuichrecken. die sein politische« Ansthen schmälern könnten. 66 gibt damit ein« neuen Beweis für den elenden Polizeigeist, der die Mehrheit seiner Mitglieder beseelt, und es Übersicht außerdem ganz, daß eS da« preußische Volk zur Achtung so wenig wie zur L«be wird zwingen Annen.

Oberndorf (bisher: Gastwirt Harttmann, Vp.): 6 a r 11- mann (Vp.) 1496 (1890), Gewertsch.-Beamter ®ti (Soz.) fil7 (620), Arb.-Sekr. Andrö (Ztr.) 2647 (1 RechtSanw. Dr. MilczewSky (D. P.) 494 (1063). Z ter Wahlgang.

Horb (biShre: Gutspächter Keßler, Ztr.): Keßler (Ztr.) 2905 (2988), Buchdrucker Kowald (Soz.) 75 (25),

In der heutigen Sitzung wird der Angeklagte Meher von der Berteidiguna über die Auslieferung gefragt. Er er­klärt, er habe sich sofort zur Rückfahrt bereit erklärt. Er habe sogar auf seine Kosten mit dem nächsten Schiff zurückkehren wollen. Sodann torrb in dem Zeugenverhör fortgefah­ren. Schuhmachermeister Klapp in Wildungen, von dem Meyer seinen Laden gemietet hatte, hat auch Frau Vogel

noen hatten gegen ihre Heranziehung zu Kanal- neBflJren Klage beim Bezirksausschuß erhoben, «mh der Gebührenordnung ist gebührenpflichtig der Inhaber einer Wohnung auf einem Grundstück, welche» an Me Sana» Ilsation angeschlossen ist. Der Bezirksausschuß entschied zu Gunsten der Kläger, da die erwähnte Vorschrift nicht rechts, gültig fei. Gebühren könnten nur von solchen Personen ge.

Ltaez Raiffeisendirektorium nicht verant- ich sei. U. a. sei der frühere BerbandSdirektor Dr. Nol- 6«t befreundet gewesen und habe auS der Schifferstädter Kaffe Geldbeträge entliehen, die vor einer Re- btjton weggebucht und nachher wieder zurückgebucht worden

Meyerbeer 2827, Wagner 678, v^r Susammen 8991 Aufführungen. p0,"*P£": Aofflni 1468, Donizetti » h"b,°®etIt?lebene 875' zusammen lttä 1 en: Mo-

T* ^5. ^Efch«, Mozart zu denan. Red.), 8 verschiedene 288, zusam»

Lebensunterhalt in Höhe von Mk 8000

bezahlt habe. Den Rest von Mk. 2000 habe er nach und noch an Frau Vogel zurückerstattet. Er fei ihr also nicht» BIbig gewesen, so daß er mit vollem Recht annehmen könne, das Geschäft ihm gehöre. Der Zeuge TopeterS erklärte, ihm Frau Vogel eines Vormittags gesagt habe, sie hätte

den Kratz bereits engagiert. Tatsächlich ist dies nach den Be­

gründungen des Kratz nicht der Fall gewesen. Von einem Engagement kann keine Rede fein. Der Verteidiger folgert hieraus, daß Frau Vogel also am Tage nach dem so marfan.

ten Gespräch mit den Eheleuten Kratz noch gelebt hoben müsse.

gischen und 71 in der evangelisch» theologischen Fakultät; die philosophische Fakultät hat die weitaus bedeutendste Steige­rung erfahren. Der Nationalität nach gehören 937 dem Reichslande selbst an, Preußen ist mit 334 Studierenden ver­treten, speziell die Provinz Hessen-Nassau mit 50, Baden mit 85, Badern mit 77, Württemberg mit 87, Hessen mit 27, da» Ausland mit 96. Die Zahl der als Hospitanten zugelassenen Personen beträgt 269, darunter 88 Herren und 181 Damen.

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jungen Bi

(14), Hieber (D. P.

gewählt.

Biberach (bisher: Krug, Zrr.): Krug (ZK.) 4926 78817), Hildenbrand (Soz.) 192 (125), Brauercibes. Rotz (Vp.) 568 (4), Hieber (D. P.) 155. Krug (Ztr.) gewählt.

Man hat sich nicht die Mühe genommen, sie ganz frei zu. legen. Vielleicht finden sich Förderer der Wissenschaft, die diese Schätze zur Bereicherung unserer naturhistorischen Sammlungen heben. Daß die schwäbisch-bayrische Hochebene früher ungeheuren See gebildet, beweist bis zur Evidenz ihre ! gestaltung und die Alluvialbeschaffenheit de» Bodens selbst, der entweder au» Kies- oder Sandanschwemmungen besteht. D.

= s Akademische Nachrichten.f Auf eine 25jährige Tä­tigkeit al» Universitätsprofessor kann dieser Tage der Geh. Kit- chenrat Prof. Dr. Ludwig Lemme, Vertreter der Dogmen­geschichte an der Universität Heidelberg zurückblicken. Aus Straßburg schreibt man unS: An der hiesigen Uni­versität sind zur Zeit 1652 Studenten immatrikuliert.

Aus dem ersten Verhandlungstag, -er um 549 Uhr sein Ende erreichte, seien noch die Aussagen zweier Zeugen wiederge­geben: Redakteur TopeterS - Wildungen, der mit Meyer viel verkehrt hat, bekundete, daß dieser im Herbst und Winter 1905 also nach dem Tode der Frau Vogel bei zwei besonderen Gelegenheiten sehr viel, Geld ausgegeben habe. Das eine Mal habe er in der Trunkenheit mit Geldscheinen fast 1000 Marr geprotzt. Frau Bogel, die der Zeuge auch ge­kannt hat, habe den festen Willen geäußert, den Meyer aus dem Geschäft her auszubringen. Ueber den Verbleib der Frau Bogel befragt habe Meyer erzählt, daß sie zu seinen Eli nach Köln gefahren sei, wo sie nicht schlecht über ihn loSziel würde. Später habe er wieder andere Angaben gemacht. S Zeuge erinnert sich auch, daß ihm Meyer einstmals von einer Vergiftungskomödie erzählt habe, Me seine Tante gespielt habe.

habe sich auf die Erde gelegt mit einem Fläschchen in der d, und so getan, al» ob sie sich vergiftet hal ' »t sich Frau Bogel

= sFrankfurter Ttadttheater.k Die Intendanz des Schauspiel» teilt mit: Herr Rudolf Rittner vom Les- png.Theater irr Berlin wird wahrscheinlich in der nächsten Woche an zwei bi» drei Abenden gastieren.

=x [Kleine Mitteilungen.^ Wie au» Paris berichtet wird, wurde dort am Montag in der Galerie Petit mit bet Versteigerung der Sammlung A. Bianco begonnen, und zwar tarnen zunächst nur Werke Jongkiud»' unter den Hammer und erzielten die Summe von 312,800 Fr», Dis

Neckarkreis. .

Stuttgart Ami (bisher: Hildenbrand, »Soz.): Hilden- brand (Soz.) 5812 (4074), Schreinermeister Brände ite.) 786 (1775), Dr. Bick-S. (D. P.) 2196 (1855) Hildeubrdnd (Soz.) gewählt

JaaftkreiS.

RereSheim (bisher: Vogler, Ztr.) : O.A.-Baumeister Schmid (Ztr.) 8213 (2825), Steinbrenner (Soz.) 29 (16). Schmid (Ztr.) gewählt

SchwarzwaldkreiS.

$>ie württemöer gilcheri Landiagswaßlen.

J Stuttgart 5. Dezbr. (Priv.-Tel.)

ES bedeutet in den nachstehenden Meldungen: Vp> ----- VolSpattei, D. P. = Deutsche Pattei, Bbd. = Sauern* bund, St. ----- Konservativ, Ztr. Zentrum, Soz. = Sozial­demokrat. Die in Klammern beigefügten Zahlen sind das Wahlergebnis vom 8. Dezember 1900. Nachstehend die tele­graphischen Meldungen:

Dir 7guten" Stävte.

, ____________ ,.HUu«schiffunß

der Truppen zur Aufrechterhaltung der Ordnung tn Tan­ger und dessen Umgebung ersuchen können, nachdem sie sich mit ihren Kollegen vom diplomatischen Korps in Tanger ver­ständigt haben. Im Palle eines bewaffneten Angriffes können die Vertreter Frankreichs und Spaniens eine gemeinsame schleunige Landung veranlassen; sie sollen dann nachträglich ihren Kollegen Bericht erstatten. Diese Maßregel soll jeden­falls nur vorläufigen Charakter haben und spätestens einge­stellt werden, sobald die Polizei eingerichtet ist. Der Inhalt der Note könne nur die in Berlin herrschende Ansicht verstär­ken. daß beide Mächte sich loyal in den Grenzen der ihnen in Algeciras erteilten Befugnisse halten wollen.

wurden. Der Angeklagte hat ihm ost erzählt, daß Frau Bogel nicht mehr in Wildungen bleiben wolle, sondern wieder nach Amerika zurückkehren wolle. Frau Vogel sei auf der Straße ziemlich auffällig gegangen, jedenfalls nicht derart, wie eine alte Frau eS zu tun pflege. Gelegentlich des Viehmarktes, am 27. Juli 1905, habe ihm Meyer erklärt, daß seine Tante nach Mecklenburg abgereist fei. Später habe er bann behau­tet, daß sie in Köln, dann wieder, daß sie in Frankfurt sei. Der Zeuge glaubt, daß er mit Meyer in einem derartigen vertrauten Verhältnis gestanden habe, daß Meyer ihm den plötzlichen Tod bet Frau Bogel wohl mitgeteilt haben würde. Wenn er angebe, er sei in der Nacht auf die Wache gekommen und fcabe ihn sprechen wollen, so sei dies nach seinen Erkun. bigungen unglaubhaft. Weiter erzählt der Zeuge, daß die Frau Vogel ihm eines Tages eröffnet habe, daß Meyer gar­nicht ihr Neffe sei. Sie habe ihn in Amerika kennen gelernt und sei mit ihm nach Wildungen gezogen. Der Zeuge ist der Ansicht, daß Frau Vogel eifersüchtig auf Christian: gewesen sei.

Donaukreis.

Rangen (bisher: Schulth. Speth, Ztr.): Speth (Ztr.) 1915 (2506), Göhring (Soz.) 14 (84), Hiebet (D. P., )ählk.) 11 (22). Speth (Ztr.) gewählt.

nicht überrascht gewesen, ' zumal Mey lich leichtes Leben geführt haben ft ~ düngen fei man allgemein der Ansicht gewesen, daß Frau Vogel auf die Christiani eifersüchtig gewesen sei. Der Staatsanwalt stellt fest, daß der Zeuge die erste Kennt» uis von der Eifersucht von bem Angeklagten selbst erhalten hat. . Die Frage, ob Frau Vogel auf bie Christiani eifersüchtig war ober nicht, ist für bie Verhandlung von großem Interesse, weil bei einer erwiesenen Eifersucht die Tat Meyers eventuell als Totschlag im Effekt angesehen werden könnte, wofür er läut Auslieferungsvertrag nicht bestraft werden könnte.

Ein Reihe von Zeugen wurden vernommen, um den Todes­tag der Frau Vogel wenigstens einigermaßen festzustellen. Sie ist im Juli 1905 verstorben, wahrscheinlich in der ersten Hälfte des Monats. Der Tapezierer Kratz, der dem Angeklagten seinerzeit das Geschäft verkaufte, und später bei diesem selber m Dienst trat, bestätigt die Angabe deS Meyer hinsichtlich der Verkaufssumme, sowie daß der Zeuge sagen sollte, er habe Mk. 8000 bekommen, während er in Wahrheit Mk. 2700 er­hielt. Es war das, um bie Frau Vogel zu beruhigen. Ter Zeuge bekunbet, daß man ber Bogel gern aus bem Wege ging. Einmal habe Meyer auch im Gespräch geäußert» er habe viel Schererei mit seiner Tante. Er wäre glücklich, wenn sie nicht mehr lebe. Er habe schon gedacht, daß sie die Reise von Ame­rika nach Deutschland nicht Überstehen würde. Aus bie Christiani fei Frau Vogel sehr böse gewesen. Es habe, ge­schienen, als ob sie eifersüchtig sei. Eine» abenbs, im Juli 1905, habe ihm Frau Vogel gesagt, baß er, ber Zeuge, ben Meyer aus bem Geschäft hinausschmeitzen solle. Kratz lehnte bieS ab mit bem Bemerken, daß sie sich doch mit ihm auSeinan. versetzen müßte, bann würbe er, Kratz, bieS für Rechnung ber Frau Vogel weiter führen. Am folgenben Morgen um 8 Uhr habe er ben Meyer im Geschäft gesprochen unb bieser Habe ihm gesagt:Das hätte Ihnen wohl so paffen können, wenn Sie toieber bas Geschäft übernehmen könnten, nun ist aber meine Tante abgereift." Der Zeuge glaubte, daß Frau Bogel mit Meyer sich am Abenb nach bem Gespräch mit ihm noch auseinandergefetzt habe. Von irgend welcher Erregung hat ber Zeuge bei bem Angeklagten nichts be­merkt. Meyer behauptet bekanntlich, nach bem Lei- chenfunb brei Tage lang verstört umhergelaufen zu fein. Der Zeuge hält Frau Vogel für sehr eifersüchtig. Der An- geklagte geht nochmals auf bie letzten Lebenslage ber Frau Vogel em. Am Pfingstfest sei er mit ihr auSaefahren, dabei habe er sich mit ihr gezankt, so daß er ben Abenb im Geschäfts- lokal geschlafen habe. Am Mittwoch sei Frau Bogel zu ihm gekommen unb habe ihm gesagt, baß er auS bem Geschäft heraus muffe. Sie habe bereits barüber mit Kratz gesprochen. Nun habe er, ber Angeklagte, mit Kratz gesprochen unb diesem erzählt, daß er sich mit ber Bogel tüchtig gezankt und dabei geäußert:Run wird die Xante bald abreisen". Erft später

Vogel gej WWWst jT- I J-r - ........,.. _.

habe sie sofort ihrem Manne erzählt, ber noch an bemfelben Abenb mit Frau Vogel bie bereits erwähnte llnterrebung hatte. Heinrich Kratz bemerkt hierzu, datz Frau Vogel ihm bestimmt erklärt habe, am folgenden Morgen den Meyer herauSzusetzen. Der Angeklagte beteuert in längeren Aus­führungen, daß er alleiniger Eigentümer des Geschäfts getoe- fen sei. Er habe 12,000 Mark in einem Jahre in Amerika erspart, die er mitgebracht habe. Ferner habe er etwa Mk. 5000 von dem Konto der Frau Boaei mit deren Ein- Dazu sei er berechtigt gewesen, :au Vogel noch von San Fran»

kux Aufführung gelangt ist, zu der absolut illufionsstören- Lertretung durch eine Berufstänzerin zu kommen brauchte. : Partie deS Herode» verhalf Herr Bolz durch seinen sieg» Zn Tenor unb durch seine temperamentvolle Darstellung xftmberer Bedeutung, und auch bie übrigen Partien waren

tzt, namentlich bie be» * ' " ~

. !ftx unb bie bei r

nen Rechner Appr elL Er ist angeklagt, eine R Jahren hindurch jedenfalls aber von 1902 bi» 1905 gemein» IE. Wh «ft feinem inzwischen verstorbenen Großonkel, dem Kassierer der Schifferstadter viaiffeisenimternehmung, zum ««haben der dortigen Darlehenskasse de» Konsum Vereins unb ,,^?M^^brei.Genoffenschaft sowie be» 1883 gegründeten Ra lieber aufgelösten Konsumvereins Kaffengelder für

"£~rauc,jt außerdem bem Bankbeamten Jakob Rentabel-

öen Bahnwärter Weihmeyer um BermögenSstücke § -8U 5®6en- Der hochbetagte Kaffierer Denn.

V un Frühjahr kurz nach Zustellung ber Anklage ge« neben seiner Tätigkeit als Kaffierer der uerr ^eteine "uch noch erster Vorstand, dann Auf. ÄJ* der 1900 gegründeten Raiffeisen-Ge. noffenschast unb der 1897 gegründeten Pfäl. L5 s^^E^nfs' Genossenschaft in Ludwigshafen, gur letztere besorgte er ben Tabakseinkauf unb war infolge. Dessen auch Jange von Lchifferstadt abwesenb. Er besorgte ferner baS ^chjfferstabter Wechselinkasso ber Speyerer Volks- bant wrib ber Pfalzer Bank-Filiale in Frankfurt. Endlich be­trieb Demiharh en, Kolonialwarengeschäft. Trotz dieser viel» fettigen Tätigkeit führte er jedoch keine getrennten Kaffen, sondern warf alle eingehenden Gelder in eine einzige Susammem Seit 1887 war sein damals löjähri- .?er heutige Angeklagte, in dem Geschäft behilflich. Seit 1904, nach Fertigstellung DeS neuen RaiffeisenhauseS, befand sich ein Kassenschrant m die- \em, und ein zweiter Kaffenschrank in der Privatwohnung deS Dminhord. Apprell befaßte sich nebenher mit Grundstückge- schnffen unb betrieb auch einen Großkrauthandel, bei dem er )n eineni Jahre einmal über 100,000 Mark verloren haben ^ fr,lto£e stand ebenfalls in dem ge-

noffenschaftlichen Koflenschrank in einer Pappschachtel. Als ^lle? « <ln^t8eK «eladen der Kaufmann KöNi g-Lud- wigShafen unb bet Bankrevisor Dörr, bet jetzt Rech» urr bei bem Schifferstädter Raiffeisen ist.

bis 5 Millionen. Der Revisor Dorr ist zunächst bei einer Revision mißtrauisch geworden, nachdem in früheren Jahren von ben Revisoren nichts AuffallenbeS gefun- den würbe. Das ^n ihm nach und nach ermittelte ^1. 48,000. In der heutigen VotmittagS- Ntzung handelt eS sich zunächst um eine Reihe von Einzelheit ten über Schiebungen bei ber Buchführung. Der Angeklagte Apprell weist zur «erteibtgung baranf hin, daß er bem Onkel gegenüber nichts zu sagen gehabt habe, auch daß er für dessen Beziehungen zur TabakverkaufSgenoffenfchaft und zu bem Lubwigshafe-"" ---------

wörtlich sei. U. a. s,

nomte an bet Universität Münster Dr. Josef Schmäle würbe zum o. Professor daselbst ernannt. Prof. Schmöle ist mn geborener Frankfurter unb hat auch ba» bärtige Realgyrn. nasiumMustttschule" absolviert. Der Gerichtsrefercndar Dr. H. KriegSmann ist als Pttvatbozent für Strafrecht und Strafprozeß in ber Kieler juristischen Fakultät zuge» lassen worben. Der Pttvatbozent Dr. A. Grund, Assistent am Geographischen Institut ber Universität Wien, hat eine Berufung als a. o. Professor für Geographie an der Univer­sität Berlin angenommen. Im Alter von 84 Jahren starb am 4. bs. in BteSlau ber Privatdozent für Chirur­gie an ber bortigeft Universität unb Primärarzt ber Chirurgi­schen Abteilung beS Israelitischen Krankenhauses Dr.G.R e i n- o ach. ®er emeritierte Professor an ber Grazer Tech, nischen Hochschule Dr. Martin Kowatsch ist gestorben.

men 577 Ausführungen. ES stehen also ben 8105 Aufführun. gen ftanzösifcher Komponisten 8590 Aufführungen fremder Komponisten gegenüber. Die höchste Ziffer von Aufführungen in einem Jahre wurde von Meherbeer erreicht, nämlich 100 im Jahre 1865.

r®er Meseusisch von Fischbach.f Ein Frankfurter Leser schreibt uns: Vor einigen Wochen wanderte ich von Biberach a. Ritz nach bem. zwei Stunden entfernten Fischbach, das tn einem grünen unb lauschigen Seitentäl. chen be» Rißtales liegt Am Eingang beS Dorfs, am Rand der Chaussee fesselte ein höchst sonderbares und wohl in seiner Art einziges Denkmal meine Aufmerksamkeit. Es ist ein Riefenfisch, dem ber Kopf fehlt unb ber auf einem massiven würfelförmigen Sockel (mit bem Schwanz kerzengrad in bie Höbe) ruht.Das Wappen bes Dorfs", dachte ich beim ersten Anblick. Al» ich jedoch näher trat gewann ich bald die Ueber­zeugung, vor keinem künstlichen Werke zu stehen, sondern vor einer seltenen und vieltausendjahrealten Naturmerkwürdig­keit, die zu einem ganz modernen Denkmal ihre Verwendung gefunden hatte. Auf einer Bauchseite des Fisches steht fot- gende Inschrift:Rum Andenken an bie Zentenarfeier Kaiser Wilhelms. Den 22. März 1797 bi» 1897. Aus Dankbarkeit in tiefster Ehrfurcht errichtet bem Einiger des Reiches in 1870/71, von dem Kriegerverein von Fischbach." Unter dieser Widmung stehen die für den Laien rätselhaften Worte:Balmil jölfum zülsevel," bie Zeugnis bafür ablegen, daß der Verfasser ber ganzen Inschrift, ber bamalige Orts- pfarrer, ein Kenner unb Verehrer ber Volapük-Sprache war. Eine originelle patriotische Kunbgebung, in ber Tat wich­tiger aber war e» mir zu erfahren: Wo kommt bet Fisch her? Es ist ein vollkommen erhaltener Petr efakt au8 Der an-

Hand, unb so getan, als ob sie sich vergiftet habe. Ueber bas Verhältnis zur Christiani hat sich Frau Bogel auch zu bem Zeugen ausgesprochen. Sie habe erwähnt, daß Meyer kein Verhältnis anfangen, sondern erst sein Geschäft hochbringen solle. Für später habe sie schon eine Partie mit Mk. 20,000, bie er machen solle. Der Zeuge hat den Eindruck, datz Frau Bogel ihren Reffen rücksichtslos regieren wollte, ohne etwa eifersüchtig zu fein. Frau Bogel fei so schloß ber Zeuge in ihrem ganzen Wesen em richtiger Drache gewesen.

Polizeiwachtmeifter Re uh au 8 - Wildlingen hat dir Leiche im Koffer als bie der Frau Vogel rekognosziert. ES war dies möglich an ben Gegenständen, bie im Koffer lagen, sowie namentlich an ber Brille, bie sie täglich getragen habe. Der Zeuge buzt sich mit bem Angeklagten seit bet KaisergeburtS- tagsfeier 1905. Daß Meyer nach *

viel Geld ausgegeben hat, kann Ni Gegenteil er behauptet, daß fein«

KöerSüraermeister SMetzter f.

's Karlsruhe, 6. Dezbr., 9.15 V. (Priv.-Tel.) Oberbürger­meister Karl $ ch netzl q r ist heute ftüh W Uhr nach langem Leiden gestorben.

Karl Schnetzlet wurde am 20. November 1846 in Rastatt al« Sohn des dortigen Bahnverwalters geboren, woselbst et auch das Gymnasium besuchte, um dann in Freiburg unb Heidelberg sich hem Studium bet Rechte zu toibmen. Seine erste juristische Staatsprüfung legte er 1871, bie zweite 1873 ab, worauf er bei dem hiesigen Bezirksamt als VerwaltungS- beamtet eintrat. Zwei Jahre später wurde ihm die Bürger. meifterfteHe in Karlsruhe angeboten und 1875 wurde er unter ber ArntSsthtung beS Oberbürgermeisters Lautet zum rechts, kunbigen Bürgermeister gewählt. Am 1. Juli fanb bet Amts, antritt statt unb neun Iahte später würbe er einstimmig wie. detgewähtt. Als im Jahre 1892 Oberbürgermeister Lautet starb, würbe er in demfelbenJahr mit 105 von 106 abgegebenen Stimmen zum £)ber6ürgermeifter ber Stabt gewählt, unb nach Ablauf der Dienstzeit wieder gewählt. Oberbürgermeister Schneiet zeichnete sich aus durch einen hervorragenden Fleiß uns Initiative, der eS zu verdanken ist, daß Karlsruhe eine Reihe großer wirtschaftlicher Pläne in die Wirklichkeit um» gesetzt hat. In ben 90er Jahren gehörte er vorübetgehenb ber Zweiten badischen Kammer an.

Schlichte (Ztr.) 4652 (3855 287 (121), Vem.»Rot Ade (S Schwatz (D. P. Zählk.) 8( gewählt.

LenMtch (bisher: Braunger Ztt.): Braunger (Ztr.) «187 (8044), Gährina (Soz.) 27 (17), Payer 128 (85). Vnmnget (Ztr.) gewählt.

höchsten Preise wurden angelegt fürSommerdämmerung am llfet ber Metwede bei Dotbrecht 14,000 unbDie Maas in ber Umgebung 1>ön Rotterdam im Frühling" 10,000 Frs. Das Berliner Tageblatt erzählt: Gin Berliner Bühnen­leit e r faß dieser Tage mit einem Freunde in, der Direktions­loge. Das Hau» war doll, aber der Freund glaubte darauf aufmerksam machen zu können, daß die Leute sich herzlich langweile«. Darauf sagte der Herr Theaterbirettor mit feinem Lächeln:Eine gähnende Fülle ist mir immer noch lieber als eine gähnende Leere." Man berichtet uns b. 5. bS. auS Mainz: Im Lordergrunb beS künstlerischen Inter­esses im heutigen von Kapellmeister Steinbach ge­leiteten Sinfonie-Konzert stand Frl. Stefy Geyer, die mit SBioltnborträgen in Kompositionen von Goldrnatk und Bieuxtemps den Ruf, der ihr vorausgegangen, rechtfertigte. Weiter wird uns auS Mainz berichtet: Unsre beliebtet Heldentenor Ph. BrozeI, der feit zwei Spielzeiten erfolg­reich dem hiesigen Stabttheater angehort, tritt in ber kommen­den Saison in ben Verband der Wiener Hofoper. Aus Mannheim wird un» vorn 5. dS. geschrieben: Die vierte Musikalische Akademie gehörte mit Ausnahme der eingangs gespielten Sinfonie in D-dar von Sgarn» bati, bem Organisten unb Komponistyi Enrico Boffi Bo» Ioana. Rur schade, datz diesem Meister beS Orgelspiels kein besseres Instrument zur Verfügung ftanb. Unter Herrn Bossis eigener Leitung gelangte hierauf eine Suite für Streich­orchester unb zum Ec' * mit Orchester zur Au,

zu sagen ; aber es war trotzdem des Guten zuviel, unb beShalb streikte ein Teil beS Publikums unb verließ ttnfach ben Saal. Die Konzertleitung hat ba schon so viele üble Erfahrungen gemacht, baß man annehmen sollte, dergleichen endlose Pro­gramme wären überwunben; aber bem ist offenbar doch nicht so und e$ ist bedauerlich, daß sich der Fehler diesmal an einem so ernsthaften Künstler rächte. Die Kgl. Gärtnerlehran. ftalt in Dahlem bei Steglitz-Berlin hat, wie man uns mit» teilt, beschlossen, auch Damen als Hospitantinnen und Prak­tikantinnen zu den einzelnen Lehrgängen zuzulassen. Weitere Auskunft erteilt bie Direktion ber König!. Gärtnerlehranstalt in Dahlem. Am 12. bs. kommen in bet Galerie Helbing in München Antiquitäten, Kunstgegenstände und Oelgemälbe alter Meister au8 dem Besitze deS Malers B. Scheuer­mann - München sowie ouB bem Nachlasse beS verstorbenen MalerS I. M. Hahn zur Auktion. Der Katalog verzeich­net 250 Nummern. Born 18. bis zum 20. bS. wird unter der Leitung deS Herrn R. W. P. De Bri e 8 in A msterdam eine Sammlung von Manuskripten unb Büchern, teilweise au8 bet Bibliothek be8 Marseille, bem Besitz von Dr. , ...

unb bem Nachlaß des Herrn F. I. Hennequin Oostburg versteigert. Der illustrierte Katalog zählt 1270 Nummern auf.

Köln, 6. Dezbr. (W. B.) Nach einer Meldung derKöln. Ztg." aus Berlin überreichten gestern der französische und der spanische Botschafter dem Staatssekretär des Auswärtigen, v. Ts(fsiFfchky, gleichlautende Roten über das zwischen Frankreich und Spanien vereinbarte Vorgehen in den marokkanischen Gewässern. Ueber den Inhalt dieser Roten erfährt dieKöln. Ztg.", daß die Entsendung von französischen und spanischen Schiffen nach Tanger mit den neueren Vorfällen in der Umgebung dieses Hafenortes und mit den Schwierigkeiten begründet wird, die unter diesen Um» ständen bei der Errichtung der im Vertrage von Algeciras vor­gesehenen Polizei eintreten könnten. Nötigenfalls sollen die diplomatischen Vertreter Frankreichs und Spaniens die Be­fehlshaber der vereinigten Schiffskräfte um der Truppen zur Aufrechterhaltung de ger und dessen Umgebung ersuchen käm

sachlich fand jedoch kein Verkauf der Waren zu herabgesetzten Preisen, wenigstes nicht nach bestimmten Grundsätzen statt, sondern, ba es sich um ein Geschäft handelt, bas nichf zu festen Preisen verkauft, wurde nach ber früheren Auszeichnung nach Gutbünken billiger ober teuerer, verkauft, und ber Ra» hatt, ber ausdrücklich angetünbigt worben war, verweigert. Die Käufer erhielte« die Waren zu dem im Schaufenster an» gefiinbigten Preise erst bann, wenn sie ausdrücklich darauf bestanden. Wegen dieses Tatbestandes wurde die betreffenbe Geschäftsinhaberin auf Grunb Des § 4 be8 Gesetzes zur Be­kämpfung des unlauteren Wettbewerbs unter An­klage gestellt, weil sie in Bezug auf bie Prttsbemessung einet Ware wissentliche, unb zur Irreführung beS Publikums ge­eignete unwahre Angaben tatsächlicher Art gemacht hatte. Vorn Schöffengericht würbe sie freigefprachen, ton ber Strafkammer beS Lanbgettchts zu Düsseldorf in der Berufungsinstanz dagegen zu einer Geldstrafe von 800 Mk. verurteilt. Die ton bet Angeklagten einge­legte Revision rügt Verletzung deS § 4 bes unlauteren WettbewerbegesetzeS. Da es sich hier um ein Geschäft han­dele, in bem nicht zu festen Preisen verkauft werde, habe auch dar Publikum nicht zu bet Ansicht kommen können, daß B festen AuSverkaufSprelfen verkauft werbe. ES könne

auch nicht um eine wissentlich falsche Angabe bet Preis» tieffung handeln, ba bei bem Verkauf, wenn auch nicht nach bestimmten Grundsätzen, so doch tatsächlich ein Nachlaß lenEhrt worden sei. Die Rabattverweigerung fei ohne ihr Wissen- und ohne ihre Genehmigung in ihrer Abwesenheit von ihrem Seemann erfolgt. Alle diese Gründe ließ jedoch ber Strafsenat beS Düsseldorfer Oberland eSgerichtS nicht gelten, und verwarf bie eingelegte Revision.

tebiluvianischeii Zeit, bet von ben Kiemen bis zum Schwanzes­ende 3)4 Meter unb an bet HalSgegenb wohl 2 Meter im Umfange mißt. Die mächtigen Kiemenflossen stehen im Ver­hältnisse zu ben übrigen Körperdimensionen. Rücken» unb Bauchfloffen hat ber Fisch nicht gehabt. Der Schwanz gleicht bem eines Wals. Ich bat ben Wirtzum Hirschen" um nähere Auskunft. Tas Einzige unb auch das Wichtigste, was er mir mitzuteilen wußte, war, baß baS Riesentier auS ber Fischbacher Gemarkung auSgegräben worben sei; unb ba dieVersteinerung so tounberbar erhalten tvar.so kamen bie klugen Fischbacher auf ben Einfall, ihm eine hervorragenbe unge­wöhnliche vaterländische Bestimmung anzuweisen. Bon dieser Auskunft noch nicht befriedigt, begab ich mich zu bem DrtSgeift- lichen, einem biederen unb urgemütlichen Schwaben. In lie- benStoürbiger Weise erbot er sich, mich an ben Funbort be8 6eeungetum3, ungefähr zweihundert fünfzig Schritte vom Pfarrhause entfernt, auf bem steilen Abhan zu führen. Balb standen wir am Fundorte, e deren senkrechte Rückenwand die schönsten u

lenartigen Sandschichten zeigt. Beim Abgraben ihres Sand. bebarfS legten Bauern ben Riesenfisch bloß. Bei weiterem Graben kam allmählich eine Menge interessanter Sachen zum Borschein, bie man aber leibet gleichgültig auf bem Boben zer­streut liege« läßt, e. e. bet mächtige Hinterteil eine» elefan»

nei wurde fast die ganze vergangene len beherrscht. An nicht weniger al» fünf - - - - ..... - dtoärtige Künstlet auf, und zwar beide al» Bewerber um dm» feit Herrn Pfeil, Abgang immer noch nicht in bet erwünschten Weife besetzte Fach ber Helben- r: Herr Brunow vorn Leipziger Stabttheater unb Herr infen stete vorn DreSbener Hoftheater. Beibe erroie- sich all» gute, routinierte Schauspieler, boch keinem gelang pch dem gegenwärtigen Vertreter be» betreffenben Rollen» es al» überlegen zu zeigen.

$ »Statistische« aus der Pariser Großen Qper.k Aus . t f« wird bettchtet: Eine intereffante Statistik vonOpe r- »uffübrungen in bet Großen Oper von Pari» hat ber »njfiÄiitifet Jule» Martin für die Operbibliothek fertig»

* «ine graphische Tabelle der Spielabende ber RFJ 1» Januar 1880 bi» zum 81. Dezember 1905.

Komponisten nach ben verschiedenen Ratto- KttS®? und es ergibt sich daraus für die 78 Jahre aSizio 5 sifche Komponisten: Gou»

ES* 480 1078, Adam 578, «mbroise Tho»

Dalni-SarnS 887, DelibeS 33V, Maffe» , 5 5a «r. Hätold ns, Vidal 141, Labatre

« nmhAufführungen, zusammen 8105.

Meherbeer 2827, Wagner 678,

habe ber Angeklagte bem Zeugen gelegentlich gesagt, baß die Dante abgereift fei. Der Kruge bestreitet diese Ausführungen entschieden unb hätt seine Ausführungen aufrecht. Der Schrei» netmeistet Kratz, ein Stuber beS vorigen Zeugen kann sich nicht erinnern, baß er jemals ben Angeklagten vor seinem Brubet gewarnt hat, Meyer behauptet bieS, um baS Zeugnis beS Tapeziergehilfen zu entkräften. Im übrigen gibt bet Zeuge Aufschluß über bie Geschäftsführung Meyers. DaS Ge» schäft sei namentlich in ber ersten Zeit seht gut gegangen. Der Zeichnet Schmidt in Wildungen erinnert sich nicht, baß Vogel ihm gegenüber je Selbstmorbgebanken geäußert Frau Schmibt-Wilbungen ist mehrfach mit ber Frau in Berührung gekommen. Dieselbe hat von bem An» ten stets al» von ihrem Reffen gesprochen. Frau Bogel sei eine sehr lebenslustige Dame gewesen, bie sich für ihr Alter sehr jugendlich zu kleiden pflegte. Eine Aeußerung, daß St levenSüberdrüffig sei, hat die 'Zeugin niemals von der ogel gehört. Gerichtsvollzieher Müll _____ _____ ...

BetmögenSvethältnis e MeyetS totnommen. Am 7. April 1906 habe er bie erste Pfändung übet Mk. 171«5 totgenommen. Die Summe sei vierzehn Tage später bezcchlt worden. Die zweite Pfändung fei am 28. As ' ' ' * '

einer Zeit, wo Meyer schon fort gewesen

meto^ 6efottoben. Sie habe sich in sehr bissiger Weise über bie Christians ausgelassen. Einmal sei re hinzugekommen, al» Meyer unb Frau Bogel in einem Disput begriffen waren; dabei habe Frau Bogel geäußert, sie habe dem Meyer bereit» Mk 17,000 gegeben; ber Lump hätte überhaupt nicht» gehabt Meyer, bet anscheinend Furcht vor seiner Tante gehabt, habe erwidert, dafür habe er auch für sie geschafft. Sie drohte so- gar, bem Meyer tn» Gesicht zu schlagen. Der Zeuge hatte den Eindruck, al» ob Beide ein intime» Verhältnis miteinander hätten. Ueber den Ausbruch be» Konkurse» ist Zeuge

' zumal Meyer ein giern-

soll. In Wil-

kaum etwa» von ben spezifischen Klangwirkungen entgangen fein, durch bie der Tonmeister seinen Zweck erreichen wollte. Der vorzügliche Letter ber Aufführung, Hofkapellmeister hltg, hatte e» mit großem Geschick verstanden, seinen

körper derart zu organisieren, baß e» bet Ton- be» Komponisten auch nicht an einem einzigen ihrer ®aranettftischen Ausdrucksmittel gebrach. Takt- unb geschmack» voll ließ re auch bie von bem Orchester auSgehenben wogenden Tonrnaffen niemals den Bühnengesang derart überguten, baß

Titelpartie von

Künstlerin, bie bas ganze

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einer Zeit, wo Meyer schon" fort gewesen sei. Bald darauf ist bet Konkurs auSgebrochen. Der erste Wechsel über Mk. 603,60 ftt im-Oktober 1905 zu Protest gegangen; bann -folgten andere Wechsel, sodaß vom Oktober 1905 ab die Bei- mogenSlage schlechter geworben zu sein scheint. Die Ehefrau Kratz erklärte, daß ihr eines Nachmittags mtfangS Juli Frau t habe, sie fei über Meyer ungehalten und wolle t am liebsten ihrem Manne übertragen. Das ort ihrem Manne erzählt, ber noch an bemfelben

fordert werden, deren Wohnungen an das Kanalnetz ange. schlossen feien. Gegen be» Urteil be» Bezirksausschusses legte ber Magistrat Revision beim Oder verwalt« ngSge» richt ein unb erklärte, e» fei bie Absicht be» Magistrats ge- wesen, auf Grund der Gebührenordnung nur solche Personen heranzuziehen, welche Wohnungen besitzen, bie an bie Kana, lisation angeschloffen seien. Die Gebührenordnung sei spätes auch in diesem Sinne durch einen Zusatz erläutert worden Da» OberverwaltunaSgertcht erkannte indessen im Prinzip z, Ungunsten be» Magistrat», indem e» ber Auffassung d.s Bo zirtSausschusse» beitrat und Me Gebührenordnung fdi ungültig reUSrte, da nach ihr auch die Inhaber derjenigen Wohnungen Gebühren zu zahlen hätten, welche nicht an die Äanalifation angefchloffen feien.

BühnengesWsi... ....

ten unterdrückt worden wäre. Vorzüglich wurde i Frl. Sutter wiedergegeben, etner . ..2 rar die Rolle erforderliche Tempera» it besitzt unb ihr auch darstellerisch und choreographisch ge» t Sy werden versteht, denn sie führte ben berühmten «Tanz sieben Schleier" selbst in äußerst geschickter Weise aus, so- e« nicht, wie an fast allen Bühnen, an benen ba» Werk biS-

®«ulgau (bisher: Sommer, Ztr.): Sommer (Ztr.) 8841 (8500), Krau» (Soz.) 70 (75), Hiebet (D. P., Zählk.) 18 (0), SögewerkSbef. Platz (vp. Zählk.) 491 (0). Gommer (Ztr.) gewählt.

Riedlingen (bisher: Gröber, Ztr.): Gröber (Ztt.) 4388 (8904), Kran» (Soz.) 46 (46), Hiebet (D. P« MW.) 14, zersplittert 180. Gröber (Ztr.) gewählt.

RaveuÄurg (bisher: O. A. Pfleger Schlichte Ztt.):