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Wummer 878 Seite 2

Valuta-Markt

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Wien

Prag

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Hier soll am 81. Mai

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* Stahlwerk Beeker 1. G

Der Antrag auf Geschäftsaufsicht

,, / ,dle. nunmehr zu dem schwerwiegenden Entschluß geführt

.- ,-Segen ihn ein haben. Sicherlich ist es richtig, daß die Gesellschaft durch

"^^Erfahr-n eingeleitet Hai. Um sagen zu den passiven Widerstand im Ruhrrevier und die Streikbewe-

einem nicht gerade günstigen Verhältnis zu dem Goldwert des Unternehmens standen, den die Leitung der Gesellschaft auf etwa 86 Millionen Goldmark beziffert.

af t gegründet werden. Lebensarbeit des gro- .... , + jeder Forschungs-

zu ehren, die bestrebt ist, die Hertzschen Erkenntnisse aus- züwerten und auszubauen.

Textilindustrie A.-G. (Tiag), Barmen. Wie wir erfahren haben die im Aufsichtsrat der Gesellschaft über das Kreditangebot der Bankverbindungen geführten Verhand­lungen am Samstag zu einem abschließenden Ergebnis nicht geführt. Eine neue Verhandlung soll am Mittwoch in

Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 20. Mai, nachmittags 5 Uhr vom Trauerhause aus. E11768

+12.7. Tagesmittel+19.6 Normal. +14.7 + 11.6. Tagesm. +15.6 Niederseil 0.7 mm

Sei Wind

Kiifgote der Gesellschaft wird e$ sein, 6ie Leben fjett Hamburger Physikers durch die Förderung j arbeit zu ehren. Ne ' *' '' ' *

Man darf annahmen, daß die finanzielle Krisis des Unter­nehmens schon seit geraumer Zeit besteht; sie ist keineswegs erst entstanden nach dem vor einigen Wochen erfolgten Ab­leben des Schöpfers des Werks, des Generaldirektors R. Becker. Am den Fälligkeiten, die jetzt zu den akuten Schwierigkeiten .geführt haben und die auf den Namen der von der Becker- Gruppe als Spezialbankverbinduinig gekündeten Industriellen Bankgesellschaft m. b. H. in Düsseldorf laufen (denen unfrei- ntiWgsr Rückzug vom der Düsseldorfer Börse hat den Beginn der Schwierigkeiten offenbar gemacht), sind mit ansehnlichen Beträgen beteiligt, _u. a. einzelne Sparkassen, die eigentüm-

Darlehen vom 60 MÜH. gab. Dieser Vertrag und das Darlehen waren damals mehrfach Gegenstand einer sehr eingehenden Diskussion unter besonderer Berücksichtigung der sich gel­tend machenden staatlichen Interessen in Deutschland. Die beiden Zechen wurden dann gegen Ende 1921 auf die mit 100 Moll. Kapital neu gegründete Steinkohlenberg­werke Becker A.-G. in Krefeld übergeführt. In 1920 erwarb das Stahlwerk Becker sämtliche Kuxe der Braunkohlengewerkschaft Colonia. Aus der F i n a n z i e. rungsgeschichte ist daran zu erinnern, daß im Aug. 1918 bei einem Frankfurt-Berliner Konsortium ein Darlehen von 15 Mill. Mk. auf 12 Jahre ausgenommen wurde. In 1920 wurde ein Darlehensbetrag über 50 MilL (Handdarlehen, fäl­lig 1930) mit der Wormser Kreditanstalt A.-G. abgeschlos­sen, in 1922 ein Darlehensgeschäft auf 10 Jahre mit der Ge­meinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken zu 5/4 pCt. zuzüglich Provision. Der Dividendenertrag der Gesellschaft war bis vor einiger Zeit stattlich. Es wurden verteilt seit 19121/13 auf die SL A. 12, 12, 25, 30, 25, 20, 8, 14, 20, 30 pOt für 1922/23 blieb das Werk ertraglos, nachdem man ur­sprünglich an eine Dividende von 1 bis 2 Gm. gedacht hatte. Zu erwähnen ist noch, daß die Bank A.-G. Guyerzeller in Zürich nach dem Tode des Generaldirektors Becker in eine Revision ihrer Verträge mit dem Becker-Konzern eingetre­ten war; damals hat die Bank A.G. ein überwiegendes Recht auf die Leitung der Kohlenzechen erhalten, gleichzeitig aber und auf einer gesunden Finanzbasis zu weiterer Leiäungs- aufgegeben.

Der Antrag auf Verhängung der Geschäftsaufsicht be­deutet naturgemäß nicht das Ende der Entwicklung der Stahlwerk "Becker A.-G. Im Hinblick auf die industrielle Leistung des Unternehmens wäre es zu bedauern, wenn sich nicht eine Möglichkeit ergäbe, das Unternehmen zu erhalten und auf einer gesundeten Finanzbasis zu weiterer Leistungs­fähigkeit zu bringen.

56.3

56.9

59.3

61.4

59.1

59.2

j it.Allaem.: A. Vüfching; Feuilleton: SluBolf Geck

jv St?*">_ Anzeigen: R.Fuckert; fömtLin Hronffutta. W

und Verlag der Frankfurter SoeietätL» Druckerei T. m. b. H.

1«. Mai 1924

Reweinwshks zurückstellen wollen. Ihnen ist daraus die un­zweideutige Antwort der Bevölkerung geworden. Der Fehl- schlag bei der Vorabstimmung bedeutet noch eine weit größer« Niederlage für die HauptaWnmnmgSftag«. Wir wollen hoffen, daß diese Willenskundgebung zur allgemeinen Beruhigung beitragen wird, namentlich auch im Wstinmmngsgebiet selbst.

Rennwagen, Klasse 1: Köhler Mute) 4:30.1; Klasse 2: Hauffer^chmalkalden (Wanderer) 4:20; Klaffe 8: Birk-München (Hapag) 8:57; Klaffe 4: Merz-Stnttgart (Mercedes) 3:28.4; Salzer-Stuttgart (Mercedes) 8:31.1 (im Vorjahr 8:43); Klaffe 5: Meier-Burgrüden (Steiger) 3:55.1.

Motorräder, Klaffe 1: al. Behr-Feuerbach (Hirth) 5:58.2; a 2. Große-Stuttgari (Puch) 5:46; b 1. Gröner-Gcis- fingen (Vermag) 7:20; Klaffe 2a: Alber-Stuttgart (Eicklcr) 8:12, a 2 Hupsaucr-Arigsburg (Eckle) 9:56, b 1 Flick-Johan- nrsthal (E. P. S.) 6:20.3, b 2 Schäberle (Pague) 6:17.4; Klasse 8: a 1 Hirth (Hirth) 5:32.2, a 2 Weißmantel-Nürnberg (Zünd- app (5:21.2, bl König-Sachsenfeld (Norton) 5:83.1, b 2 Gyr. »ÄD 5:3.2; Klasse 4: a 1: Fritz Haar-Bothnang M P. Chap) 4:54, a 2 Binder-Augsburg 4:46, b 1 Erich Gruhn-Heidelberg (Hackmühl) 5:04, b 2 Benzinger-München lH. Z. S.) 4:34. Klaffe 5, a 1: Werder-Cannstatt 4:58, a 2 Schleicher-München (B. M. W.) 4:07, b 1 Bieber-München (B. M. W.) 4:11.3, b 2 Reich-München (B. M W.) 4:02, Klasse 6 a 1 Haug-Stuttgatt (Megola) 4:41, b 1 Ströhmfeld-Stuttgan (Megola) 4:41.5, b 2 Bauhofer-München (Megola) 4:54, Klasse 7, a 1 Zimmermann-Hechingen (N. S. U.) 4:49 a 2 Labelmann-Leipzig (Mars) 4:43, b 1 Bodamer-Stuttgart (Har­ley-Davidson) 4:75.

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VU....VW», 19. Mai. (Priv.-Tel.) Bemerkenswert sind dir. folgenden Einzelergebniss« der Vorabstimmung, denen in Klammern die Stimmen der Deutschhannoveraner hei der Reichstagswahl beigefügt sind: Regierungsbezirk Hanno­ver 138 593 (91024), Hildesheim 71419 (42 363), Lüneburg 102 663 ( 89 266), Stade 67 684 (62 848), Osnabrück 33 863 '(12 519). Gesamtergebnis: 414222 (298116), Stimmberech­tigt« 1771200 notwendige Stimmenzahl 590420.

Heute nacht entschlief plötzlich und unerwartet mein treuer Mann, unser geliebter Vater, Schwiegervater Schwiegersohn, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Irsch Wae im Alter von 60 Jahren.

Schlüchtern, Biiedergrindau, Nürnberg, Baltimore, Gedern»

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Ida Grünbaum.

Becker befinden, während reetMahe etwa <Ä 100 MSI. St.-A. ohne größere Paketanaammlung im allgemeinen Verkehr sind. Für diesen hat steh das deutsche Publikum, obwohl die Aktien der Gesellschaft an keiner deutschen Börse offiziell zur Ein­führung gebracht werden konnten, ein sehr weiter Kreis von Interessenten gefunden, besonders nachdem für diese Aktien ein internationaler Markt durch Einführung in Zürich geschaffen worden war. Das deutsche Publikum hat leider zeitweise diese Aktien alsinternationalen Wert" undDe- visen-Ersatz, gerade wegen der bisherigen Verwertbarkeit in der Schweiz, behandelt und erworben. Die an diesem Papier eingetretenen Verluste sind umfangreich. Im übrigen hat sich seit einiger Zeit in der Schweiz die Tendenz ge­zeigt, den Besatz an Stahlwerk Becker-Aktien zu vermindern und gegen Aktien der KohlenbergwerkegeeeUsch aft Becker zu tauschen, deren Finanzlage bereinigter erschien, wenn auch bei diesem Unternehmen ebenfalls nicht die nach jeder Rich­tung erschöpfende Klarheit gegeben ist.

Zur historischen Entwicklung der Gesellschaft ist zu bemerken, daß sie vor dem Kriege -eine Tochtergesell­schaft Becker Steel Comp. of America in Charleston gegrün­det hatte, die Beteiligung hieran wurde in 1914/15 einer ameri­kanischen Gesellschaft übertragen. In 1915 wurde der maß­gebende Einfluß auf die Gewerkschaft Zinnwald i. Erzgeb., ferner der Gesamtbetrag der Aktien der Albert Fesca & Co. Maschinenfabrik und Eisengießerei in Berlin-Reinickendorf erworben, in 1916/17 das Stahlwerk Brühl mit Vorkaufsrecht gepachtet, Ende 1918 die Aktienmehrheit der Bochumer Bergwerks A.-G. gegen Becker-Aktien an gekauft. Mitte 1919 wurde diese Bergwerksgesellschaft vollkommen ange­gliedert. Dann begann jene Periode, die zur Neubildung der Steinkohlenbergwerke Becker A.-G. führte. Man ließ die Bochumer Bergwerks A.-G. im April 1919 in Konkurs gehen und schloß einen Kohlenlieferungsvertrag mit der Schweiz ab, der aus den Zechen der Bochumer Gesellschaft (Präsi­dent bezw.Herbeder Steinkohlenbergwerke) zu erfüllen war, wogegen die schweizerische Gruppe dem Stahlwerk ein

+ 700 Luftdruck in Meereshöhe. Frank-fart, 18 Mal : Maxim. +25.6. Minim. Feldbett» 1.T .. : Maxim.+18.1 Minim.

Frankfurter Handelsblatt

Wiedergabe und drahtliche Verbreitung der Artikel mit * und der fnvetdepeschen nur mit genauer QurJlenangabe »Frkl zig gestattet

........ en, zumeist aber ist eS sicherlich den wesentlichen Fortschritten in der Fahrkraftzeug­industrie zu danken. In der Rennwagenklasse stellte Merz-Stutt­gart auf Kompreß-Merccdes einen neuen Bahnrekord auf mit 3:28.1. Im Motorradrennen stellte Reich-München auf B. W. M. mit 4:02 einen neuen Rekord aus. Die Beteiligung war außer­ordentlich lebhaft; es statteten nahezu 400 Kraftfahrzeuge. Es sind folgende erste Ergebnisse zu nennen:

Klasse 1: Vermirovski-Nasselsdorf (Fatra) 4:47; Klaffe 2: Baumetster-Stuttgatt (Wanderer) 4:20.3; Klasse 8: Rosenberg- Pforzheim (Mercedes) 3:50.1; Klaffe 4: Ettel-Stuttgart (Turbo) 4:51; Klaffe 5: Klemm-Gernsbach (Mercedes) 4:09.1; Klaffe 6: Kaufmann-Burgrüden (Steiger) 4:02.2; Klasse 7: Kuschke-Erfurt (Stehr) 4:25.

* Betriebseinschrankungen bei den Deutsch«» Werken. Aus Berlin wird uns, 19. d. M., gedrahtet: Hauptverwaltung derDeutschen Werke A.-G* 'Lu mit: Die außerordentliche Kreditnot im Deutsche Reich und die dadurch eingetretene weitere Verschlechterun» der Wirtschaftslage sowie die allenthalben entstandenen Bis. ferenzen über Lohn- und Arbeitszeitfragen zwingen auch di» Deutschen Werke zu einer Konzentration ihrer Betriebe. Sie werden ähnlich wie die übrigen Industrien einzelne ihrer Werke vorübergehend still, legen, wobei die Fabrikation auf Schwesterwerke über­nommen wird. Die Belieferung der Kundschaft erfährt durrii diese Konzentration keine Unterbrechung. Eine Zusamt menlegung der Produktion, wie sie hier angekündigt wird ist dem Vernehmen nach zunächst in der Landmaschu nenfabrikation ins Auge gefaßt. Die Erzeugung von Kassel soll nach und nach mit der von Spandau ver­einigt werden. Im ganzen wird für Kassel mit der Entlas­sung von etwa 900 Arbeitern und Angestellten gerechnet Die Versuchswerkstätte soll jedoch offen gehalten wer­den. Weiter kommen die beiden Werften für eine Ver­einheitlichung in Betracht. Geplant ist, die Aufträge von Rüstringen in der Kieler Werft mit auszuführen wodurch rund 1200 Mann entbehrlich würden. Bekanntlich sind die Werften seit Monaten durch Streiks lahmgelegt. Die m Rüstringen auf den Hellingen liegenden Schäfte sollen mit Hilfe von Arbeitswilligen fertiggestellt werden. Das Hütten­werk in Spandau sei schon seit einiger Zeit gti 11 ge­legt (Also auch die jung aufstrebende Martinage mit Wal- zenstraße). Ueber die angeführten Punkte hinaus soll das Einschränkungsprogramm vorerst nicht zielen. Der Auf­tragsbestand sei zumeist sehr gut, vor allem in der Leichtmotorenfabrik von Haselhorst, so daß es in erster Linie nur die Betriebsmittelfrage ist, die die Einschrän­kungen veranlaßt. Daneben dürfte die Arbeitezeitfrage z. B. in Rüstringen eine Rolle spielen. Hier glaubt sich die Ver­waltung der Deutschen Werke A.-G. durch Beschlüsse der übrigen Werksibasttzer gebunden.

* Personalien. Die Bankfirma S. Mattersdorff in Dresden feierte am 18. Mai ihr 75jähriges Bestehen. In 1849 hat der Begründer Siegfried Mattersdorff sich in der Seestraße nieder- gelassen; sein Nachkomme Richard brachte die Finna in 40jährieer zurückhaltender Geschäftspolitik zu Ansehen, wirkte auch an der Spitze des Vorstandes der Dresdener Börse bis zu seinem Tode 1921- die jetzigen Inhaber sind Kommerzienrat Fritz Meyerhof und Hang Mattersdorfi Die Bankfirma A. Äscherte Berlin bringt jetzt rur Kenntnis daß Herr Hugo Ascher Ende 1923 ausgeschieden ist und daß die Herren Max Singer und Paul Bondy von der befreundeten Getreidefirma Leopold Singer & Co. G. m. b. H. in Berlin am 1. Februar als Teilhaber eingetreten sind. In die Firma Emil Oppen heim er & Co., Großhandlung in Därmen und Gewürzen. f 11b Io nn a. N. und München ist der langjährige Mitarbeiter und Prokurist, Herr D, Freitag, als Teilhaber ausgenommen worden.

statt dieses oder jenes Geheimrats andere Geheimräte und andere Ärchitekturprofessoren Zensur üben lassen. Er wird damit so weit kommen, wie er s. Zt. mit der Zustimmung zu diesem System ge­kommen ist. (Trotzdem kann eine Bauzensur für das Gesicht eimr Stabt Wesentliches leisten, wenn sie das Schlechte verhindert und dem Schöpferischen Freiheit läßt. D. Red.)

_ I 10050001 | 10119355 10270878

* Keine Verzögerung der Goldbilanzen! Aus unse­rer Berliner Redaktion wird uns geschrieben:Hinsichtlich der Vorlegung der Goldbilanzen herrscht in den Verwaltungs­kreisen zahlreicher Gesellschaften immer noch weitgehende Unlust. Das ist angesichts der Ungeklärtheit zahlreicher mit der Goldbilanzierung zusammenhängenden Fragen verständ­lich. Nicht nutz bezüglich der Bewertung der Anlagewerte besteht vielfach Ratlosigkeit. Die Undurchsichtigkeit der künftigen Warenpreisgestaltung, die Möglichkeit eines dem- nächstigen Uebergreifens der Krise auch auf dieses Gebiet

Station

Borknm ..

Hamburg Frankfurt München.

Swinemfinde Berlin..

Dresden Memel.....

Wetter

wolkig wolkig heiter heiter wolkig

Ktßerlrkchtenmgen für Badereisenke nach Oesterreich.

r Wien, 16. Mai. (Priv-Tel.) Oesterreich schafft eine Paß- rrleichterung insofern, als Reisende aus dem Ausland bei den zuständigen -Handels- und Jndusttieorganisattonen, wenn es sich Nm Baderbrsuche handelt, bei den Kurdirekttonen der be­treffenden Städte Wertmarken im brieflichen Wege kau­fen und diese dann in ihren Reisepaß kleben können, womit die Erteilung des Sichtvermerks durch das zuständige österreichische Konsulat entfällt.

Der Gegenwert für kleine Stücke der Gold anleihe.

Berlin, 16. Mai. (Wolff.) Im Publikum ist die Annahme ver­breitet, daß die Auszahlung d e S Gegenwertes für die bet den Reichbankanstalten zur Einlösung ttngeliefetten kleinen Stücke Goldanleihe längere Zeit auf sich warten lassen würde. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß von der ReichS- schuldenverwaltung für die unverzügliche Prüfung der eingehenden Stücke auf ihre Echtbeit alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen Wurden. Stockungen im PrüfungSgeschäst sind daher ausgeschloffen. Unmittelbar nach Feststellung des PrüfungSergebniffes werden den ReichSbankanstalten die zur Auszahlung des Gegenwertes erforder­lichen Beträge überwiesen. ES ist damit zu rechnen, daß in der Regel in etwa 8 bis 10 Tagen der Einlieferer von Goldanleihe den Gegenwert erhält. Bei kleinen Bettägen (bis 50 Mark) und fti sonstigen geeigneten Fällen zahlen die Reichsbankanstalten so­gleich bei der Einreichung der Goldanleihestticke den Gegen­wert auS.

Vermischte vachrichken.

X Darmstadt, 18. Mai. Hier verstarb plötzlich der Meilungs- direktor der Reichsbahndirektton Mainz, Geh. Obcrbiurat Hummel. Er war in der ersten Zeit des Ruhrkampfes von ven Franzosen zu einem Jahr Gefängnis verutteilt worden. Erst Nach völliger Verbüßung dieser Strafe wurde er vor einigen Wochen ausgewtesen. Run ist er ein Opftr der durch die Ge­fängnis,hast verursachten körperlichen uno geistigen Leiden ge­worden.

K H-mwver, 19. Mai. (gkto.«$el.) Die Deutsch. Hannoveraner haben in der von ihnen be­antragten Bovabstinmmntz über die Frage, ob die BevAkerung über die Abtteunung von Preußen <16stimmen soll, keinen Sieg zu erringen vermocht; di« Abstimmung hat für das Verbleiben Hannovers bei Preußen entschieden. Don dem erforderlichen Drittel der Wsttmmmrgsberechtigten, gleich 590 000 Stimmen von 1770 000 Wahlberechtigten, haben ste nur 439000 aufgebracht gegen­über 319 000 deutsch-hannoverschen Stimmen bei der Reichs- iavswchl am 4. Mai. Es fehlen also noch rund 150 000 Stimmen. Damit ist die Haupdabstimmung, bei der sie nicht nur ein Drittel, sondern Dreifünftel der Stimmberechtigten für ejp Ja gewinnen müßten, erledigt. Die Vorabstimmung hat, was vorherzusehen war die ablehnende Haltung über die Sache selbst gezeigt. Nach dem starken Erfolg in der Stadt Hannover, wo die Zunahme gegenüber der Reichstags­wahl nicht nur 55 Prozent, wie zuerst gemeldet, sondern 75 Prozent betrug, ist di« Provinz sehr stark abgefallen. Die Siegesmeldungen vomPlattenLande haben sich nicht be­wahrheitet. Gerade hier, wo die Propaganda um skrupellosesten und unbeobachtetsten arbeiten konnte, ist im ganzen nur eine Zunahme von 36 Prozent gegenüber der Reichstagswahl zu verzeichnen. Di« beiden Hochburgen der Deutsch-Hannovera­ner, die Regierungsbezirke Lüneburg und Stade, für die sie zuerst die Abstimmung allein beantragt hatten, zeigen die ge­ringste Zunahme gegenüber der Reichstagswahl, während ste itt Hildesheim und Osnabrück prozentual stärker ist.

Von der Pveffe äußert sich bisher nur derHannoversche Kurieri', der das Ergebnis als einen Sieg Preußens bezeich­net.Wir haben auf Preußen vertraut und dieses Vertrauen hat nicht getäuscht." Seiner Aufforderung an die Deutsch- Hannoveraner, au? dem öffenÄchen Leben zu verschwinden, wird sicherlich keine Folge geleistet werden. Die Forderung, zur Sicherung gegen zukünftige Wühlarbeit den Artikel 18 aus der Reichsverfassung zu entfernen, verkennt die grundsätzliche Be­deutung dieses Artikels. Oberpräsident Noske bezeichnete das Resultat als einen Sieg der staatsbürgerlichen Berant- WorllickMt über engherzigen und reichsfeindlichen Pwrttkula- kiSmuS. Mr hoffen mit ihm, daß wenigstens für die nächsten Jahre die Vergiftung txr politischen Atmosphäre zurückgeht und UNS ein solcher Bruderkampf in einer Zeit schwerster äußerer Not erspart bleibt.

Es ist nicht möglich gewesen, die überaus, schwierige Finanzlage der Stahlwerk Becker A.-G. in Willäch bei Krefeld rechtzeitig zu entwirren und die von den Großinteressenten des Stahlwerks, in erster Linie von der Familie Becker in r rankiurt a. M. und in Berlin nachgesuchte Finanzhilfe zu beschaffen. Der. im Mongenblatt gemeldete Antrag auf Ge­schäft s a u f s i c h t ist unvermeidlich geworden.

... Damit findet eine eigenartige Entwicklung ihren vor­läufigen Abschluß. Das 1908 errichtete Unternehmen hat in unzweifelhaft wertvoller industrieller Entwicklung eine starke technische Ausdehnung gewonnen; es ist den Leitern des i Söllingen, besonders auf dem Gebiete der

Melstahlmdustrie, einen umfangreichen und wertvollen Ge­schäftskomplex herzusteifen. Diese Leistung war umso höher zu bewerten, als sie sich in Konkurrenz und ge,gen den Wider­stand führender Kreise der deutschen Montanindustrie ent­wickelte gegen einen Widerstand, der die Finanzierung des Unternehmens in Deutschland sehr erschwerte, und zwar bis zu einem Grade, daß die Interessenten der Gesellschaft ge­zwungen waren, lange Jahre hindurch sich mit Finanzver- bindungen von geringerer Bedeutung und zeitweise sogar zweifelhafter Art zu begnügen. Erst in neueren Jahren ,ge- tang der Gesellschaft em wenigstens teilweiser Anschluß an die deutsche Großfinanz. Trotz der Erfahrungen, die das Unternehmen mit gewissen seiner bankgeschäftlichen Ver- bmdungen (Centralbank Bern, Bank für Handel und Industrie v? , rieh usw.) zu machen hatte, ist in der Konstruktion der Notwendigkeit gesicherter Finanzwirtschaft eigent­lich niemals in dem vollen erforderlichen Maße Rechnung getragen worden. Hierin ist, auch wenn die offizielle Ver­lautbarung des Unternehmens die Schuld an dem jetzigen Antrag auf Geschäftsaufsicht ganz auf industriell-technische

=» ^Akademische Nachrichten.? Aus GLeßen wird uns geschrieben: Der Priv.-Doz. Dr. Frick ist zum a. o. Prof, der geologischen Fakultät ernannt worden. Der o. Prof, der ju­ristischen Fakultät der gleichen Universität, Dr. Rosenberg, der nach Bonn berufen worden war, wird an der Gießener Universität verbleiben. Dem a. o. Prof. Dr. R. SieSeck in Heidelberg wurde die durch die Emeritierung Prof. Fleiners etlsdigte Professur (Medizinische PolMnik) an der dortigen Universität angeboten. Geh.-Rat o. Prof. Dr. Gustav M i e in Halle hat den an ihn ergangenen Ruf auf den Lehrstuhl der Physik gn der Universität Freiburg I. Br. als Nachfolger Himstedts angenommen. Prof. Dr. Heinrich Mitteis in Köln siat den Ruf nach Heidelberg als Nachfolger H. Fehrs in der juristischen Fakultät angenommen. 8. Prof. Dr. Hans Le Wald von der Universit"

Station

Breslau ...

London ....

Paris .. .

Genf ...

Warschau ..

Kopenhagen .

Haparanda .

Stockholm ..

Krankfurter Angelegenheiten.

WohltittigkritSveranfialtnnz im Opernhanse. Ueber den ge­sellschaftlichen Tell, der sich beute abend an das Kinderfestspiel im Opernhaus anschließen wird, find, wie wir hören, Gerücht« tot Umlauf, als seien die Preise für Speisen und Getränke abnorm hoch. Das ist nicht der Füll. Die Grundpreise entsprechen durch­aus denen in befferen Restaurationen. Niemand wird veranlaßt werden, mehr Gell» auszugeben, als er will, indes find natürlich der Wohltätigkeit kein« Schranken gefetzt. Das Fesffpiel beginnt pünktlich um halb sieben Uhr.

Svort.

Kleinauto-Rennen im Taunus.

Dar Taunusrsnnen am 25. Mai hat, wie aus den bis jetzt vorliegenden Meldungen zu ersehen ist, ein« Besetzung erfahren, die man nicht erhofft hatte. Die heutige Mtteilung zeigt noch nicht das endgültige Ergebnis, da der Nennungsschluß erst heute ist und eine ganze Anzahl Fabriken ihre Meldungen unterwegs hat bezw. abzugeben beabsichtigt. Im ganzen lagen bis zum 17. Mm- mittags 12 Uhr, vterundvierzig Meldungen vor:

KRabagg 1, Man 2, Aga 8, Kieling 1, Dixi 2, Falcon 3, 3, B. A. W. 2, R. S. 11. 8, Hag 2, E. M. G. 2, Gar-

l, Fafag 2, Omegron 2, Ego 2, Hatag 8, Appolo 2, Pe­ter 'Moritz 1, Grade 3, Maja 3, Stift 1.

Der Start ist auf Puntt 8 Uhr an die Karlsbrücke hinter Dornholzhausen festgelegt. Ab 1% Uhr ist dir Strecke polizeilich gesperrt. Es ist rettsam, die Sttecke zur Tri- bune vorher zu passieren oder Sen Wey über Homburg-Fried- riwsdorf als Anfahrt zu wählen, der den ganzen Tag neutral ist und besonders kenntlich gemacht wird.

Das Solitude-Vergrennen.

* Frankfurt a. M., 19. Mai. 10.46 V. Im Usancen» nandel nannte man vormittags London gegen Paris TW.TIV.. gegen New York 4.36%, gegen Holland 11.66, gegen Schweiz 24.62.

(Wolft)9Uhrvorm. Deatsch! 132 Cent*). Holland 210 M Men 00079.60|Parls.. 3210lltalien 125.05(Budapest I 0.66- lBelgrad|697 U 'a»J 16.62+s London 24 62^ Brasscl 27.25 New York 5.64- Watsoh 109

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Bulgarien 410.-) *Fnr 1 Billion Mark. 1 *

erschwert ohne Zweifel eine richtige Bewertung auch der Warenkonten, bei der einerseits die nötige Vorsicht für den Fall einer rückläufigen Preisbewegung nicht außer Acht ge­lassen, andererseits aber die innere Reservenstellung doch nicht s o weit getrieben werden darf, daß das Kapital un­gebührlich klein erscheint Ueberdies harren noch weite Komplexe der Aufwertungsfrage der näheren Regelung in den Durchführungsbestimmungen. Trotz alledem darf die Vorlegung der Goldbilanz nicht generell weiter verschleppt werden. Die Fristen, welche die Goldbilanzverordnung selbst für die Unterbreitung der Eröffnungsbilanz vorsieht, lassen hinreichenden Spielraum. Gerade bei der gegenwärtigen schweren Belastungsprobe fürs Vertrauen empfiehlt es sich im Gegenteil, jede unnötige Verzögerung bei der Vorlegung der Bilanz zu vermeiden. Das ist man den Aktionären, den Gläubigern und der Oeffentlichkeit schuldig. Auch _ die Erlangung nennenswerter Auslandskredite für die deutsche Wirtschaft kann von einer genügenden Orientierung der ausländischen Kreditgeber über die Ver­mögensverhältnisse der nachfragenden Gesellschaften ab­hängen. ImB. T. berichtet Dr. Hans Heymann auf Grund von Londoner Eindrücken, daß die sogenannten Financial Trusts, die gelegentlich von Privatkapitabsten gebildet wur­den zu vorteilhafter Ausleihung von Geldern außerhalb der Banken, die Vorweisung von Bilanzen der letzten drei Jahre in Goldmark nebst Angabe der Goldmarkgewinne der letzten 12 Monate von kreditsuchen­den deutschen Gesellschaften gefordert haben. Wiewohl dieses Verlangen, soweit es sich auf die zurückliegenden Ter­mine bezieht, in beinahe allen Fällen eine glatte Un­möglichkeit darstellt, so zeigt es doch, daß die Kredit­geber nicht mehr gewillt sind, unbesehen Mittel herzuleihen, selbst dann nicht, wenn es sich um sehr angesehene Unter­nehmungen handelt Gerade die großen Gesellschaften haben bisher mit den Goldbilanzen zurückgehalten. Auch die Ober schlesische Koks werke A.-G. in Berlin, welche die Bilanzen bereits weitgehend vorbereitet und ihre Vorlegung in der G.-V. vom 19. Mai beabsichtigt hatte nahm, wie bereits gemeldet, im letzten Moment davon Ab- stand. Mag nun auch in einzelnen Fällen eine Hinaus­schiebung des Umstellungsbeschlusses unumgänglich sein so sollte doch das allgemeine Bestreben der Gesellschaften dahin gehen, durch ungesäumte Vorlegung möglichst bald ein einigermaßen zutreffendes Bild von ihrer Lage zu vermitteln. Keinesfalls aber dürfen Hoffnungen geweckt oder genährt werden, daß durch Gesetzesänderung eine weitere Hinaus­schiebung der Vorlegungsfrist erfolgt. Das wäre unter den heutigen Umständen nicht vertretbar. Absichten der zustän­digen Stellen nach dieser Richtung liegen, soweit festzustellen 6 war, nicht vor. Die Möglichkeit einer Abänderung der £ Aufwertungsbestimmungen darf ebenfalls nicht | als Argument benutzt werden. Mehrfach wurde in diesen I bpalten betont, daß eine grundlegende Abänderung des Auf- I wertungsdekrets trotz aller seiner Unzulänglichkeiten trotz I mancher bitteren Ungerechtigkeiten, vom Gesichtspunkt des I Gemeininteresses aus betrachtet, weit mehr Schaden an- I richten müßte als sie nützen könnte. Diese Meinung bricht | sich nach Verflüchtigung der Wahlstimmun,». wie es scheint | m verantwortlichen Kreisen immer mehr Bahn.

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,s®orouf man gegen ihn ein haben. Sicherlich ist es richtig daß die Gesellschaft^durch

"a"JZren eingeleitet hat. Um sagen zu den passiven Widerstand im Ruhrrevier und die Streikbewe- Bnnen, waS er als Beauftragter der von ihm vsrttetenen Künstler- gung, sowie durch die Kreditkrise und die Micum-Verträge all f^-llung mifaegeben. Die Kunst schwer gelitten hat. Aber alles das trifft auch zu für den

I' ^5n ' frel- W. JÜrnl xo-Men Teil der übrigen westdeutschen Großindustrie, ins-

weu s der Diktatur beliebt. P. W. besondere für die des Montangebietes. Wenn trotzdem von

-- [innrer Baupläne.) Zur Ausgestaltung des M ü n st c r- den Großunternehmun^en des Westens die Stahlwerk Becker

Platz eS, der vor vier Jahrzehnten fteigeleat wurde, nun aber I a erste ihre Zahlungsstockung zu erklären gezwungen wieder teilweise bebaut «erden soll, hat die Stadtverwaltung ein *st> 80 deutet das darauf hin, daß dieses Unternehmen eben PreiSausschrerbtn erlassen, das allen deutschen Künstlern durch seine ungenügende Finanzwirtschaft in viel höherem offen steht. An Preisen find 10000 M. vorgesehen; nämlich Orade dem Drucke der Verhältnisse ausgesetzt war als 5000 M. für einen ersten, 3000 Mk für einen zweiten Preis und andere p-oße Firmen. Die Schäden der mangelhaften Finanz- 2000 Mk. für Ankäufe. In das Preisgericht wurden gebeten die Oppositionen treten unverhüllt in Erscheinung, Zu spät als Professoren Dr. Theodor Fischer und Dr. Bestelmeyer (Müu- ,schon umfangreiche Finanzfälligkeiten zum Teil recht' kri- Äcn), Pros. Dr. H. Jansen (Berlln) und OSerbaurat Eisenlohrscher Art in Erscheinung getreten waren, hat die Gruppe (Stuttgart). Außerdem gehören ihm Vertreter der Stadt Ulm Stahlwerk Becker um eine Rettungsaktion bei dem Frank- unb der Kirchengemeinde an. Endtermin für Einsendung der nirter Bankhause Lazard Speyer-Ellissen nachgesucht. Dort Entwürfe ist der 15. Septbr. Der Bebauungsplan soll im Laufe bestand wir berichteten darüber eingehend an sich die J?,vre8 ausreisen und zu einem beliebigen Zeitpunkt prinzipielle. Bereitschaft, durch eine Kreditgewährung unter Verwirklicht werden. w. S. gewissen sichernden Voraussetzungen, den industriell wert-

= lTheater-Skmdschmt.1 Im Frankfurter Opern- .u? K°mp.l6z, reiten und zu sanieren. Aber es stellte hause konnte mangestern zum dritten Male den neu verMck-1 a ctl2 +a,ufe der Verhandlungen sehr bald heraus, daß der feien Direktor Prof. Clemens Krauß als GaMttaenten her« ur^. n . T0? ,den, Becker-Interessenten als erforderlich nehmen. Er gab als Ausbeuter der -W'alküre+Vartitur ta u ausreichend bezeichnete Kreditbetrag von $ VA Mill, orchestralen wie im szenischen Sinne eine markante Leistung auf n iwelrm unzureichend war, um die finanzielle Lage des die wir in Verbindung mit dem heutigen Konzettgast ptei noch u zu bereinigen. Insbesondere zur Wieder-

näher zu sprechen kommen. Neben dem Kapellmeister wurden d5r ausreichenden Betriebsliquidriät wären sehr

seins hervorragenden Helfer auch Beatrice Sutter-Koitlrr u - .^bere Summen erforderlich gewesen, die aber heute (Bruuhilde) und Robett vom Scheidt (Wotan) mit starkem q® der Kapitalknappheit nicht aufzubringen waren, zumal Beifall bedacht. mii ;rart<m Summen wie sie neu hätten investiert, werden müssen, in

wetpuu utwuy» ur. K. H. einem nofirarie .HlncHo-or, V.+ sllnw n-lj

t Siurigatt, 19. Mai. (Priv.-Tel.) Das Bergrennen Stutt- aart-Solitudc ist sehr gut verlaufen und wies durchweg bessere Fahrergebnisse auf als letztes Jahr. Man mag das teil­weise der verbesserten Fahrbahn zuschreibi wesentlichen Fortschritten

« E 6ÜT 55.3 59.1

63.1 61.4

61.2

Wetter g -

neu derartig vei-t+h. daß die .'{- -+J. Ibsuimnig-.n \.-A. und Berlin stattfinden. Inzwischen bleiben die Tia» u etwa 35 fes 40 Mail, St.-A. sich im Eigentum der Familie UisÄch & 09, Aseß. uater .Geschäftsaufsicht.

* Verstärkte Ausleihungen der Deutschen Gold­diskontbank. Der Ausweis vom 15. Mai zeigt für die zweite Maiwoche ein stärkeres Anwachsen der Ausleih­ungen. Der Bestand an Wechseln und Schecks erhöhte sich auf 2.28 Mill. Lstg. (von 0.99 Mill, in der Vorwoche), da­von wurden nur 6250 Lstg. kurzfristig ausgegeben. Diese

Ausleihungen dürften zur Erleichterung der Lage am Devisen­markt nicht unwesentlich beigetragen haben. Die Ein­lagen sind auf 204 847 (90 397) Lstg. angesttegen. Noten

sind bislang nicht ausgegeben worden.

6? 33

l

Drahtmeldungen*

r Berlin. 19. Maj,

0«brücker Majanz Komm.-Qes. in Berlin (Wäschefabrik) hat sich unter Geschäftsaufsicht begeben. Das Vermögen soll die vorhandenen Schulden übersteigen. Ee steht zu erwarten, üaß die Abwicklung in kurzer Zeit gelingt.

Nach Mitteilung, des, Zentralverbandes des deutschen Großhandel« hat das Finanzministerium den Finanzämtern nahegelegt, von lr,ElDforZ6.riI?U" Aufstellungen sovne von der zwangs mäßigen Beitreibung der Devisenumsatz- a,-«eÄierI, zuir) Ab^Siuß von Verhandlungen, die gegenwärtig über die Abgeltung der 1923 getätigten umsatzsteuerpflichtigen Waren­geschäfte zwischen Finanzministerium und Spitzenverbänden gepflogen werden, abzusehen. K 6

a" St, Zur Ferngasversorgung ausgedehnter Gebiete

p: ra-m 6cnIcZß 516 A;" G> für Gas-, Wasser- und

Elektrixitätsanlagen in Berlin einen Vertrag mit den Gemeinden Goslar und Wernigerode, die beide ihre Gas­werke zur Verfügung stellen.

m aDn6n Heinroth und Wich.

^_lenischeMeridionaIbahn beantragt

181 Mai (durcb United Preß); Das Departement of Commerce berichtet von angestrengten Bemühungen deutscher Firmen, die vorherrschende Stellung am chilenischen Färb­st off markt, die sie in Vorkriegszeiten innehatten wieder tu gewinnen. Die verstärkte Tätigkeit deutscher Händler werde durch -n ren ,(°EB°uos) Anzeigen für deutsche Farbstoffe und ähnliche Produkte gekennzeichnet.

Warenmeldungen

P. Berlin, 19. Mai? Der Holzhandel klagt über die Z ah 1 = w e i s e d e r B e h B r d e n, die Schnittholz kaufen. Für die in Berlin; und Köln demnächst stattfindenden Verdingungen der Reichsbahn werden größere Mengen Werkstättenhölzer angefordert; aber die be­teiligten Kreise rechnen mit starken Angeboten und infolge der all­gemeinen Geldnot mit einem für die Reichsbahn preisgünstigen Er­gebnis. Im übrigen stockt das Holzgeschäft. 8

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Wetterberichte vom 19. Mai.

(Von der Wetterdienstabteilung des Unlv.-lnst. für Meteor und Geophysik)

Die Gewittertätigkeit der vergangenen Nacht hat in ganz Deutsch- >^tnArf>g «lng-e UanLT°rüKbeI?ehende A^ühlung gebracht. Der Tief- aruckeinfhiß scnwächt sich bis morgen wieder ab. sodaß nur noch geringe Regenfälle erwartet werden können. Die Temperaturen bleiben sommerlich warm. Vorhersage für Frankfurt s M Westdeutschland: Weiter geringer Regen, etwas kühler, südwestliche wärm®SüdwSnd. Deut8chland: Wolki8- «Dreine Regenfälle, mäßig

Wetterbeobachtnngen von 8 Dhr vormittag».

11 u-nf , licherrvefee der IndustrieHen Bank G. IN. b. H. bedeutende

- Umversitäi Frankfurt Kredite eingeräumt haben. Die As

-Ä ^L°,^Eungen über einen Ruf nach an der Stahlwerk Becker A.-G.+nd n- chW) Md ÄMneristßstt der Losung der Wohnuugs-

Aktiva

80. 4. £

7.5. £

15. 5- £

Goldbestand ............

9 000

9 000

9 000

Noten ausl. Banken......

5505

5555

5672

Tägl. fäll. Ford.!. Ausl...

5644 807

5353971

4223694

Wechsel und Schecks ..

585189

998695

2280 378

davon kursfristig 6 250

20000

Noch nicht eingezahltes Aktienkapital ..........

Sonstige Aktiva ........

Passiva

3806 000

3750000

3750 000

2134

2184

Grundkapital............

Reservefonds ............

10000000

10000000

10000000

Banknotenumlauf........

_

Tägl. fäll. Verbindlichk.

86657

90397

204847

Sonstige Passiva........

13 344

28 957

66031

Giroverbindlichkeiten ..

Frankfurt a. M. Zeil 123

Mannheim L 3, Sb

Karlsruhe

Hirschstr. 88

Freiburg f. Br.

Werderstr. 4

Stuttgart

Marienstr. 1b

Kassel

Weinbergstr. 3

Siegen

München

Main/

Stadtbank 32/34

Kaufingerstr, 23

*HUlA

Parcnsstr. 5

V