12. Zunr 1907. Ur. 16i;

Wertes Morgeuvlan oer Frankfurter Zerrung.

2. Seite? 12. Juni 1907.

über

Utilisti-MiMl DM-Gtriiiiill UtW

(früher: Aachener Disconto-Gesellschaft, sodann: Rheinische Disconto-Gesellschaft)

7222 Stück zu je Mark 500 Serie 1 und II zwischen den Nummern 110,000

76,389 Stück zu je Mark 1000, und zwar 2389 Stück Serie III zwischen den Nummern 10,00112,500 und 74,000 Stück Serie IV bis XIII mit den fortlaufenden Nummern 12,50186,500

von den letzteren 8212 Stück Nr. 78,28986,500 für das Jahr 1907 nur zur Hälfte gewinnanteilberechtigt.

Mark 80,000,000 auf den Inhaber lautende Aktien

der - -

Passiva.

Gewinn- und Verlustkonto 31. Dezember 1906

X

Debet.

8,950,254.34

Kredit.

8,950,254.34

Der Reingewinn von X 6,726,293.24 ist folgendermaßen verteilt worden:

X

Zuweisung an den Reservefonds I

Vortrag auf neue Rechnung...

82,824.26

Bilanz vom 31. Dezember 1906

Aachen, im Juni 1907.

vor der Gewinnverteilung.

HM-MM Mr MM »gestillt

12,111,253.83

Aktiva.

Passiva.

Auf Grund vorstehenden Prospektes sind

der

205,485,517.70

4,636,641.76

1.080,929.66

X

82,244.43

Mark 80,000,000 Yollgezahlte, auf den Inhaber lautende Aktien

» Verwendungszweck und Ausgabebedingungen dieser 14,300 Aktien sind die folgenden:

Die Bilanz vom 31. Dezember 1906 nebst Gewinn- und Ver­lust - Rechnung stellt sich wie folgt:

Die letzte, in der nachfolgend abgedruckten Bilanz vom 31. Dezember 1906 noch nicht zum Ausdruck gekommene Kapitalserhöhung um4 14,300,000 beruhte auf dem Beschlusse der Generalversammlung vom 23. Januar d. J., demzufolge . .14,300 neue Aktien über je X 1000 Nennwert ausgegeben worden sind. Dieser Beschluß und seine Durchführung sind unterm 9. Februar 1907 in das Handels­register des Königlichen Amtsgerichts zu Aachen eingetragen worden. Die neuen Aktien tragen die Nummern 7220186500, sind in derselben Weise ausgefertigt wie die anderen Aktien, d. h. sie tragen die faksimilierten Unterschriften des Vor­sitzenden des Aufsichtsrats, zweier Vorstandsmitglieder und eines Kontrollbeamten, und sind mit den alten Aktien vollkommen gleichberechtigt; 6088 Aktien hiervon haben volle Gewinnanteilberechtigung vom 1. Januar 1907 ab, während 8212 Aktien an der Dividende für 1907 zur Hälfte teilnehmen.

X 11,005.000.

995,000.

5,406,074.56

2,392,015.38

918,413.22

151,287.

219.75

Kassen-, Kupons-, Sorten-Bestand und Reichsbank-Giro-Guthaben

Wechsel-Bestand ..................-...........................

Beamten-Versorgungs- und Unterstützungs-Fonds

X k zepte ®

Depositen auf sechsmonatige und längere Kündigung .. X 34,387,912.44

Depositen auf kürzere Kündigung........ ............. - 10,119,448.49

Kreditoren ;..............................

Avale ...................................

Rückständige Dividendenscheine

Reingewinn -

Die Entnahmen aus dem Reservefonds II sind nicht von einer bestimmten Höhe dieses Fonds abhängig; doch sollen die im vorhergehenden Absatz vorge­schriebenen regelmäßigen Zuweisungen an ihn fortgesetzt werden oder neu be­ginnen, falls und solange nicht beide Reservefonds zusammen die Höhe von 20 % des Grundkapitals autweisen.

Von dem verbleibenden Gewinne erhalten der Vorstand und die Angestellten die vertragsmäßigen Gewinnanteile und der Beamten-Versorgungs- und Unter­stützungfonds eine Zuweisung von höchstens dreißigtausend Mark, falls eine solche vom Aufsichtsrate beschlossen worden ist. Sodann wird eine erste Dividende von 4°/o des eingezahlten Grundkapitals verteilt. Von dem Reste erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates einen Gewinnanteil von zusammen 10%. Alsdann wird eine weitere Dividende auf Beschluß der Generalversammlung an die Aktionäre verteilt und der verbleibende Rest auf neue Rechnung vorgetragen. Dje Auszahlung der Dividende findet jährlich spätestens am 1. Juli statt

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nunmehr X. 80,000,000, eingeteilt in 76,389 Aktien zu X 1000, und zwar 2389 Stück Serie III zwischen den Nr. 1000112500 und 74,000 Stück Serie IV bis XIII mit den fortlaufenden 'Nr. 1250186500, und 7222 Aktien zu X 500 Serie I und II zwischen den Nr. 110000. Sämtliche Aktien lauten auf deh Inhaber. <

Ueberweisung an den Beamtenversorgungs- und Unterstützungsfonds Statut- und vertragsmäßige Gewinnanteile ;

8% Dividende »

Tage der Generalversammlung bei der Gesellschaft oder den anderweit dafür in der einberufenden Bekanntmachung benannten Stellen deponiert haben, wo die Aktien bis nach der Generalversammlung verbleiben. Die Hinterlegung der Aktien kann auch bei einem deutschen Notar geschehen. In diesem Falle muß eine Be­scheinigung des Notars, daß dies geschehen ist und daß die Aktien bis nach der Generalversammlung in seinem Verwahre bleiben werden, spätestens am fünften Tage vor dem Tage der Generalversammlung bei der Gesellschaft eingereicht werden.

Der Aufsichtsrat besteht, je nach Beschluß der Generalversammlung, aus wenigstens zehn, höchstens achtzehn von der Generalversammlung zu wählenden Mitgliedern; von denen wenigstens ein Drittel darunter der Vorsitzende und einer seiner Stellvertreter seinen Wohnsitz in Aachen hat in muß. Die Wahl zum Aufsichtsrate erfolgt auf vier Jahre, wobei' unter einem Jahre die Zeit vom Schlüsse einer ordentlichen Generalversammlung bis zum Ende der nächstjährigen ordentlichen Generalversammlung verstanden ist.

Gegenwärtig bilden den Aufsichtsrat die Herren: Geheimer Kommerzienrat Dr. Carl Delius, Aachen. Vorsitzender; Geheimer Kommerzienrat Robert Kesselbau 1, Aachen und Geheimer Kommerzienrat Adolf Kirdorf, Aachen, als stellvertretende Vorsitzende; Justizrat Dr. Eugen Bock, Cöln; Alfred Heuser, Aachen; Rentner Richard Kaselo wsky, Bielefeld; Bankier Carl Ohligschlaeger, Aachen; Geheimer Kommerzienrat Leopold P eil 1, Düren; Geheimer Kommerzienrat Emil vojn Rath. Cöln: George Tal bot, Aachen; Spinnereidirektor August Tiemann, Bielefeld; Geheimer Kommerzien­rat Mathias Tüll, Aachen; Kommerzienrat Wilhelm Velhagen, Biele­feld ; Carl Wahlen, Cöln; Geheimer Kommerzienrat Robert Wet zlar Eupen.

Die Direktion besteht aus einem oder mehreren, von dem Aufsichtsrate zu ernennenden Mitgliedern. Gegenwärtig bilden den Vorstand: die Herren C a r 1 Senfs zu Aachen als erster Direktor; Johann Henn und Fritz von Stösser zu Aachen; ferner die Herren Hermann Behrensund Bruno Philips zu Cöln für die Cölner Zweigniederlassung?Herr Dr. Johannes Friedrich zu Düsseldorf für die Düsseldorfer Zweigniederlassung, Herr Edmund Linx- w eil et/zu Viersen für die Viersener Zweigniederlassung und die Herren Eduard Delius und Kommerzienrat Heinrich Osthoff zu Bielefeld für die Biele­felder Zweigniederlassung.

Gewinnanteilscheine, die nicht innerhalb vier Jahren, vom 31. Dezember desjenigen Jahres gerechnet, in dem sie fällig geworden sind, erhoben werden, verfallen der Gesellschaft.

Die Gewinnanteilscheine sind ohne Abzug außer an den Kassen der Gesellschaft,

bei der Dlrection der Disconto - Gesellschaft in Berlin und Frankfurt a. M.,

~ dem Bankhause Delbrück X.eo & Co. in Berlin,

w e w Job. Ohligschlaeger G. rat. b. H. in Aachen,

, , , M. W. Koch «fc Co. in Frankfurt a. M.,

, der Dürener Bank in Düren, Euskirchen und Jülich und Eschweiler Bank in Eschweiler

Kapital....

Akzepte....

. Depositen ..

Kreditoren

Reingewinn

Verwaltungs-Unkosten

Steuern ...............

Abschreibungen auf Debitoren

Abschreibungen auf Immobilien-Konto ;

Reingewinn ....................

zahlbar, woselbst auch kostenfrei Aktien zwecks Teilnahme an den Generalveri Sammlungen hinterlegt. Bezugsrechte ausgeübt, neue Aktien sowie neue Gewinn­anteilbogen erhoben, sowie alle sonstigen von der Generalversammlung beschlos­senen, die Aktienurkunden betreffenden Maßnahmen bewirkt werden können.

1,534,158.19 -319,954.25

268,415.26

101,433.40

6,726,293.24

Gewinn-Vortrag aus 1905 - - - - -

Zinsen einschl. Gewinn aut die Beteiligungen bei anderen Bankge­

schäften - - Provisionen .......................

Gewinn aas Wertpapiere und Gemeinschafts-Geschäfte ...........

Gewinn auf verkaufte Immobilien ................................-

Verjährte Dividende ....................................

1. 4941 Aktien mit Gewinnanteilberechtigung vom 1. Januar 1907 ab hat Herr Carl Ohligschlaeger in Aachen erhalten, in Tausch gegen die Geschäftsanteile des Bankhauses Job. Ohligschlaeger G. m. b. H. in Aachen von insgesamt X 5,500,000 mit Wirkung vom 1. Januar 1907 ab. Diese Gesellschaft, in die das frühere Bankgeschäft unter der Firma Job. Ohligschlaeger in Aachen eingebracht iworden ist, besteht seit dem 1. November 1906. Ihre Bilanz für die Zeit vom 1. November 1906 bis 31. Dezember 1906 lautet wie folgt:

Neben diesem gesetzlich vorgeschriebenen Reservefonds, wird ein Reserve­fonds II gebildet, dem alljährlich mindestens 5% des Reingewinnes so lange über­wiesen werden sollen, bis beide Fonds zusammen die Höhe von 20% des Grund­kapitals erreicht haben. Zuweisungen über diesen Betrag hinaus können ihnen jedoch auf Beschluß der Generalversammlung gemacht werden. Durch einen auf Antrag des Aufsichtsrates durch die Generalversammlung gefaßten Beschluß können aus dem Reservefonds II außergewöhnliche Verluste und Ausgaben gedeckt werden, und zwar ohne Rücksicht auf die für das betreffende Jahr festzustellende Divi­dende. In derselben Weise können daraus Zuweisungen an den Reservefonds I erfolgen, und es kann auch daraus die Jahresdividende bis auf vier Prozent er­gänzt werden, falls der bilanzmäßige Reingewinn eines .Jahres hierzu nicht aus­reichen sollte.

X 65,700,060.

12,000,000.

245,060.10 34,068,094.10

44,507,390.93

36,134.048.57

6,100,367.26

4.26350

6.726.293 24

205,185,517.70

350,000.

29,939.90

1,007,529.08

5,256,000.

Das Kalenderjahr ist auch das Bilanzjahr. Die Jahresbilanz ist auf den 31. Dezember zu ziehen und innerhalb der nächsten vier Monate von der Direktion dem Aufsichtsrate vorzulegen.

Was die Gewinnverteilung nnlangt, so sind -zunächst für die Bildung des Reservefonds I die gesetzlicbepgBestifomuiigen maßgebend.

Bestand an eigenen Wertpapieren ..............

Guthaben bei Banken und Bankiers ..........

Vorschüsse auf Wertpapiere .........

Debitoren...................*

Debitoren für Avale ............ .

Beteiligungen an Gemeinschafts-Geschäften....

Beteiligungen bei anderen Bankgeschäften .. ..

Immobilien

a) Geschäftshäuser einschl. Einrichtung

abzügl. X 330,000. Hypotheken*) ...

b) Sonstige Immobilien

abzügl. X 609,019.40 Hypotheken**) ..

Aktien- Kapital

Reservefonds I

II

Aktiva.

Kassa, Reichsbank, Kupons ... Wechsel bestand..........................

Esse kten bestand ...............

X

5,500,000.-

421,000.

2,428,136.57

3,661,478 89

100,638.37

X 6,726,293.24,

An Dividenden sind in den letzten fünf Jahren verteilt worden: 1902: 7% auf X 25,000,000 voll, auf X 10,000,000 zur Hälfte; 1903: 7% auf X 35,000,000; 1904: 7% auf X 44.000,000; 1905; 7-L<% auf X 51,112,000; 1906: 8% auf X 65,700,000.

12,111,253.83

2. 1147 Aktien mit Gewinnanteilberechtigung vom 1. Januar 1907 ab sind an ein Mitglied des Aufsichtsrates begeben worden als Ersatz für die zum Zwecke des Umtausches gegen Aktien der Zülpicher Volksbank in Zülpich dargeliehenen Aktien der Gesellschaft im gleichen Betrage. Die Aktien der Zülpicher Volksbank sind mittlerweile zum Anschaffurgspreise auf Lieferung Ende Oktober 1910 an die Dürener Bank weiterverkauft worden.

Unter der Firma »Aachener Disconto-Gesellschaft wurde am 11. Mai 1872 eine Aktiengesellschaft in Aachen errichtet und am 22. Mai 1872 in das Handels­register eingetragen. Nachdem im Jahre 1902 die Firma in »Rheinische Disconto- Gesellschaft umgewandelt worden war, ist in der Generalversammlung vom 4. August 1905 die Abänderung dieses Namens inRheinisch-Westfälische Disconto-Gesellschaft Aktiengesellschaft beschlossen und die Ab­änderung am 5. August 1905 in das Handelsregister eingetragen worden. Der Sitz der Gesellschaft ist Aachen.

Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb des Bankgeschäftes in allen seinen Zweigen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen und Agenturen im In- und Auslande zu errichten und sich an anderen Unternehmungen zu beteiligen.

Gegenwärtig ist die Gesellschaft bei dem Bank hause Delbrück Leo & Co. in Berlin, dem Bankhause Job. Ohligschl aeger G. m. b H., in Aachen, der Dürener Bank in Düren, der Herforder Disconto-Bank in Herford, der Hamelner Bank in Hameln, der Eschweiler Bank in Eschweiler, der Bünder Bank in Bünde, der -Zülpicher Volksbank in Zülpich, der Eupener Kredit-Bank in Eupen, dem Bank- ,hause M. W. Koch & Co. in Frankfurt a. M., der Oberbenrischen Bank A.-G. in Ohl und der Volksbank Geilenkirchen-Hünshoven in Geilenkirchen-Hünshoven be­teiligt und unterhält Zweigniederlassungen in Cöln, Bonn, Godesberg, Neuwied, Coblenz, Traben-Trarbach, Düsseldorf, Neuß, M.-Gladbach, Viersen, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Recklinghausen, Lippstadt, Gütersloh, sowie Depositenkassen in Kalk und Ratingen.

Nachdem das ursprünglich 6 Millionen Mark mit 40% Einzahlung betragende Grundkapital der Gesellschaft 1876 durch Ausgabe von 5000' Stück vollge­zahlten Aktien zu X 500 in einen Betrag von 2% Millionen Mark umgewandelt und 1883 durch Ausgabe weiterer 2l/s Millionen sowie 1887 fernerer 2% Millionen auf 7% Millionen erhöht worden war, wurde es 1888 durch Zusammenlegung von 5 in 4 Aktien auf 6 Millionen Mark herabgesetzt und durch gleichzeitige Ausgabe von 1500 Stück neuen Aktien IV. Emission zu X 1000 wiederum auf 7% Millionen Mark erhöht Weitere Erhöhungen erfolgten danach 1894/95 um 2% Millionen auf 10 Millionen Mark, 1896/97 um 5. Millionen auf 15 Millionen, 1898 um 5 Millionen auf 20 Millionen, 1899 um 5 Millionen auf 25 Millionen, 1902 um 10 Millionen auf 35 Millionen, 1904 um 9 Millionen auf 44 Millionen, 1905 um 16 Millionen auf 60 Millionen, 1906 um 5,7 Millionen auf 65,7 Millionen und 1907 um 14,3 Millionen auf 80 Millionen Mark.

X

4,242.265.42

31,190,495.06

5,970,966.25

4,187,979.06

21,126,295.86

112,523,186.06

6,100,367.26

3.578,429.81

10,847,961.50

X

235,955.10

568,705.63

248,018.60

1,215,460.

6.474.275.17

1,723.072 48

13,000.

1,066,766.85

550,000.-

16,000.

Report-Konto........

Effekten-Vorschüsse

Laufende Rechnungen

Aval-Debitoren......

Guthaben bei Banken

Immobilien..........-

Mobilien .....

3. Die übrigen 8212 Aktien mit Berechtigung auf die halbe Dividende für 1907 sind zur Verstärkung der Betriebsmittel ausgegeben und unter Ausschluß des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zum Kurse von 128% an ein Bankenkon­sortium, bestehend aus der Direction der Disconto-Gesellschaft in Berlin und dem Bankhause Delbrück Leo <fc Co., daselbst begeben worden. Das Konsortium hat die Verpflichtung übernommen, diese Aktien den Aktionären der Rheinisch-West­fälischen Disconto-Gesellschaft A.-G. zum Kurse von 130)4% derart zum Bezüge (an zubieten, daß auf je X 8000 alte Aktien eine neue Aktie zu X 1000 entfällt. Dieser Verpflichtung entsprechend sind die Inhaber der alten Aktien aufgefordert /worden, ihr Bezugsrecht binnen einer vom 12. Februar bis 4. März 1907 angesetzt gewesenen Ausschlußfrist auszuüben. Auf diese Aktien hat das Konsortium bei der Zeichnung 25 + 28% = 53% eingezahlt, je weitere 25% sind am 17. Juni, 2- August und 11. Oktober 1907 zu zahlen. Für frühere Einzahlungen oder Voll­zahlungen, die jederzeit erfolgen können, werden 4%°/° Zinsen p. a. vergütet.

Das durch die Ausgabe dieser 14,300 neuen Aktien erzielte Aufgeld ist nach Abzug von stempel- und Emissionskosten mit dem Betrage von X 3,650,000 dem gesetzlichen Reservefonds zugeflossen.

Die von der Gesellschaft ausgehenden Bekanntmachungen werden in dem Deutschen Rmchsanzeiger und außerdem in den vom Aufsichtsrate zu bestim­menden sonstigen Blättern, unter denen sich stets mindestens noch zwei weitere Berliner Blätter und eine frankfurter Tageszeitung befinden werden, veröffentlicht. Für die Rechtswirksamkeit der Bekanntmachungen allen Beteiligten gegenüber ge­nügt der Nachweis der Veröffentlichung in dem Deutschen Reichsanzeiger.

Die Generalversammlungen werden in Aachen abgehalten. Ihre Einberufung ist in den Gesellschaftsblattern wenigstens 20 Tage vor dem Tage der Versammlung bekannt zu machen, wobei der Tag der Berufung und der Tag der Generalversammlung nicht initgerechnet werden. Die ordentliche Generalversamm­lung findet innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres statt.

Je X 500 Aktienbesitz verleihen eine Stimme. Aktionäre, die ihr Stimm- recht ausüben wollen, müssen ihre Aktien spätestens am sechsten Tage vor den

*) Diese X 330,000 Hypotheken setzen sich wie folgt zusammen:

X 210,000. zu 41/2% zuzüglich %% Amortisation vom Jahre 1909 ab mit einjähriger Frist auf den 1. Juni jedes Jahres kündbar;

» 50,000. 4% ämonatlich kündbar vom L Mai 1912 ab;

. 70,000. , 4% 6monatlich kündbar.

X 330,000.

** ) Diese X 609,049.40 Hypotheken setzen sich wie folgt zusammen:

X 134,375.40 zu 4%% zuzüglich %% Amortisation vom 1. 1. 1910 ab mit 9monatiger Frist auf Ende September jedes Jahres kündbar;

, 20,000. , 5*% am 1. 4, 1. 7. und 1.10., beginnend mit dem 1. April 1907, mR je X 5000 rückzahlbar;

, 100,000. 4l,8% vom L 3. 1908 ab mit 6monatiger Frist auf jeden 1. Juli kündbar;

51.000. , 41,!4% mit 3monatiger Frist ant jeden 1. Juli kündbar;

, 128,674. » 41/4% 9monathch auf das Ende jedes Quartals kündbar; die Kündigung steht dem Gläubiger nur bei vertragverletzendom Verhalten des Schuldners zu; seit 1. 1. 1905 mit >/»% jährlich zu amortisieren;

. 56,000. , 41/4%. Smonatlich kündbar, frühestens zum 31. 12. 1912;

. 18,000. , 4%. Smonatlich kündbar, ftflhestensz um 31. 12. 1912;

» 5,000. , 41/2%, vom 1. 8, 1910 ab mit 3monatlicher Frist kündbar;

<5,000, , 41/4%, mit 9monatiger Frist zum Quartalsende, frühectens auf den 1. L 1914 kündbar:

I» 26,000. , 41/4%. Smonatlich kündbar; ,

» 20,000. » 4%%. ßmonatlich kündbar;

, 5,000. , 4°/o, mit einjähriger Kündigungsfrist

X 609,049*

Actien-Gesellschaft

(früher: Aachener Disconto-Gesellschaft, sodann: Rheinische Disconto-Gesellschaft) 7222 Stück zu je Mark 500 Serie I und H zwischen den Nr. 110000, 76,389 Stück zu je Mark 1000, und zwar 2389 Stück Serie III zwischen den Nr. 1000112500, und 74 000 Stück Serie IV bis XIII mit den fortlaufenden Nummer» 1250186500

von den letzteren 8212 Stück Nr. 7828986500 für das Jahr 1907 nur zur Hälfte: gewinnanteilberechtigt

zum Handel an der hiesigen Börse zugelassen worden.

Frankfurt a. M»» im Juni 1907. 1334fj

flirrt» der DismMtfÄ

M. W. Koch & Co.