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Die Revision.
Kaum hatt, Hofs die Der!
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AeuUeLon.
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Um..bie @eb“Ib d-s Publikums zu erschöpfen. Alle Dreyfusblatter hingegen trmmphiren über den errungenen Sreg, btt umso größer^ist, als er noch vor einigen Monaten, erschim *ntberfun9 der Fälschung Henryks, höchst zweifelhaft
*).Le Mirechal CanroberL Souvenirs d’un si6el*. Tom«. Premier, Pans 1888. E. Pion, Nourrit et Co. e
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_ * Paris, 30. Oct.
Kaum hatte am Samstag der Präsident des Kattations- hofS ine Verte,img des Urtheils beendigt, als der Saal sich im Nu leer e und von allen Seiten der Ruf laut wurde: „Die SÄ JS“ SqUtk ifl in ?er That die große Errungen-
*b«^tn8en12:ale§' sesen bie E läppischen oder gehässigen Auslastungen der Judet und der Drumont sammt Genos en 2,^rmögen. Rochefort muß bekanntlich S eb0“8 Besonderes haben, und so hat er denn heraus^ «re Mttglieder des Kastationshofs seit gestern se®otben find, die nicht ermangeln wttden alle Geheimnisse der Nattonalvertheidigung an Deutsch- land auszullefern I C o r n L l y, der Leader des „Figaro", m ber Wen Seit, seitdem die Revision un- Jrojen Unparteilichkett befleißigte, bie S™“ fii das ganze Volk, mü> j dfes^ fei mrt den wackeren Offizieren, den Marchand, den Baratt», dm Jacqum, und nicht mit jenen Offizierm, beten KE" « der letzten Zett so bedmklich erklangen. Die General- ftabsbl-ttter suchen an dem Beschluste desKastattonshofes hemm- k» um mtt aller Gewalt zu dem Schluffe zu gelangen, I der Kassatronshof fei kemesweas tonn hw
«Sh Kitt er wollte nur <n LMNLkZMRE 8 Kommando über seine Brigade ,u über, nebmm und auf der Place de la Madeleine sich aufzuLn waren alle Offiziere überrasche „nL Sen Ä® war es m-möglich, nicht zu gehorchen, ^ war^ ZwmwZlage (earte forc6e) selbst für diejenigen, die sich an
hab/""' fd6to6te' d°ß ich es nicht gethan c: 62e d?be« das zweite Schriftstück gemacht, mdwi Sie aus dem ersten die Inspiration schöpften
,A'V?: schwöre, daß es nicht derFall ist.
Ä, fKwöre. daß der Anfang des mit Blaustift geschriebenen Aktenstückes ganz authentisch ist
war auch erfunden.
Sngen Sie doch d,e Wahrheit.
schrubm"' dr«m- Nur dm letztm Satz habe ich dazu ge- 9egeVnbai9“°C: btn Wm Einschlag hiezu
Anfang März berief ein Dringlichkettsbefehl Canrobert von ftrnemafrikanischen Posten ab nach Paris, das Commandoeintt Brigade der 1. D-v-sion zu übernehmen. Am 8. langte er dort an, und nachdem er sich dem Kriegsminister vorgestellt/machte er ^h°"Sarn-er, dem Oberbefehlshaber der Natwnal- garde des Seme-Departements und Commandantm der l.Divi- Inn'w/T ?^uch- Canrobert kannte seinen jetzigm Chef schon von Afrika her, und da er glaubte, diesem seine Berufung zu verdankm, sprach er chm femen Dank aus, worauf jener nichts ««»tat SM-, «Mr d«»»«Ä, d-ß d« Li Li ÖS”l ’Ä 8I,>»n d-m ‘»räfibmtenm Vorschlag gebracht hatte, gebühre.
Daßdtt Mann unter dessen Befehl die gesammte Militär- der Haupfftadt stand, der ausgesprochene Gegner Louis .^V^ons war, Me her neue Brigadegmeral bald erfahrm, S£-< daßdie Umgebung Changarniers diesm für dm Lie " n *®^f“ Thomas Diafottus*) muß nicht erst stolpern, bemertte einmal der Hauptmann des Generalstabs BalazL, dem verwundert dreinschaumdm Canrobert, „General $i”9”,u " * mi>
Wer noch mehr war er erstaunt, bei dm Mahlzeitm in der Wohnung des OberbefehKhabers, dm Tullerim, so despErlich Chllngarmer selbst, die Gmerale, die Colonels, die Offiziere von dem Staatsoberhaupt redm zu hören; man scheute sich nicht' m Gegmwart der Dimer über den „Thomas Diafoirus" sich' lustig zu machen, von seinem linkischen Wesm zu sprechm, daß m ? E chm leicht fertig werden könne, und wie dergleichm «.^sarten mehr waren. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß der Residenz des Präsidenten, ganz genau über bwVorgange in denTutterim unterrichtet war, und zwar, meint L°b«t' daß unter der Dienerschaft Spitzel sich befundm
<^e du Amßerungm, die dort fichn, dem Polizei Präfekten hmterbrachtm, der die Nachrichten Wetter vermittelte Ueberdres hatte Changarmer so viele Beweise der Gegnerschaft fleb«btie?Äf«-Ian”^^ itt Molttres .Ein
gelegte. Äraaf“ - mit welchem Spottnamm man Napoleon
Mo Vierteil, in Frankfurt oMainz beid.Exp. * 7.50 bei den Agenturen M 8.26 bei den Srötämtem In: DexteohUuid, Oeeter- Xeich (In Wien auch Zei- tungsbureauWollz.6) * 9 Schwel» .....Fr. 12.70
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25, Park Place.
Deichs sagen, sondern um dem Präsidenten die Herrschaft zu erhalten. Für den Gewaltstreich bedurfte es aber sorgfältiger Vorbereitungen; vor Allem war das Milttär zu gewinnen zweifelhafte oder gar oppositionelle Anführer waren durch ge- sugige Werkzeuge zu ersetzen; war das Müttär sicher, müden Deputirtm wollte man schon fettig werden.
®e Sngenienge und Mithelfer »ein Staatsstreich Napoleons.
Do« Prof. Dr. A. Sttlzbach (Frankfurt.)
Nicht weniger als dreien Dynastieen biente der Marschall C" n r 0 b e rt, und da er stets im Vordertreffen stand, lebt in seiner Persönlich kett ein wesentliches Stück der neueren Geschichte Frankreichs. Er kämpfte gegen Abdelkader, war zugegm, als sem Unterfeldherr Bosquet bei Inkerman siegte, schlug für das zweite Empire heiße Schlachtm in Italien, focht bei St.
. be dVp& fe“e kriegerische Laufbahn als Gefangmer 5a^KanbUm fp°k" wieder am Auf- und Ausbau der Republik re/Iul9'wLboe 1er witzurathen und mitzuthatm. Ein reiches und wechselvolles Leben, dessen Dauer durch alle die Aufregungen bie-» mi- fichbrachte, nicht gekürzt wurde, dmn als hoher Achtziger ist er ms Grab gestiegen.
w barukm an' baß «seine Memoirm schreibe,
« weigerte sichdessen und wenn er es auch wollte, er würde so meinte er, es acht können da alle seine Aufzeichnungm und PpfiWie bei dem Aufstande der Pariser Kommune im Jahre 1871 zu Grunde gegangen feien. Auch feine grlebnifi/Zh
en «V b°w-gen, bis es einem limgerm Freunde, Germam B ap st, der feine Zuneigung gewonnen, gAang, ihn zur Erzählung seines LebmsgonZ zu bnngm. D-ese täglichen Unterhaltungen schrieb dm Freund mtter dem ftifchm Eindruck sogleich zu Hause nieder, verglich sie dann mtt Documenten, die er m den Bibliotheken und Arckwen
Marschall zur Durchsicht vor, so daß ein von diesem gutgeheißenes Memvitenwerk entstand. Da sich nach dem Tode des Marschalls noch eine Reihe verloren g^laubter^Brieffchaften vorfand, so ÄaÄS'ZI VÄ werden. Das Material hatte sich aber so gehäuft, daß man gut und aem em sechs- bis siebenbändiges Werk hätte schaffen können - der Versasset schied aber Vieles aus, so daß die Aufzeichnungm derm erster Band jetzt vorliegt,*) in zwei Bändm abgeschlossen fein werden. "
m>;;?i^.^ofiationshof wlrd entwedtt eines ober mehrere ferner S ber Durchführung ber Enquete betrauen, I™ fUcht die gesammte Straftammer bes Kaffationshofes bie Dngelegen^tt in bte Hand nimmt. Die Vollmachten, die das Straftttfahren und namentlich bas Gesetz von 1895 dem Kassa- verlechm, sind unbegrenzt. Der ober bie vom Kas a- tum8bofemtt der Untersuchung betrauten Räthe können gleich den Untersuchungsnchtern, Verhöre, Konftontirungm vornehmm. Verhöre, l^pertisen, Beschlagnahmen, Haussnchungm überhaupt SeT derWahrheü für geboten
m7;ten; ^^bstverstmidlich wird ber Kaffationshos von ben Tlilüarbebörben bie Auslieferung ber geheimm unb geheimsten
* ?us dm Vtthandlungm des Kaffationshofes gebm wir mrchstchend wörtlich das dramatische Protokoll der F ä l s ch u n a Henrys: ”
»et «riegzministtt Cavaignac ließ ben Obersten Henry M^ÄbJa8te<,t^lbai6 em‘8 der Schriftstücke, Welches Dreyfus ^ÄtalS Spum bezeichnete und welches in ganz Frankreich affi- 0118 berf^iebenen Stückm zusammengesetzt fei, hon denen bie einen ans bem Jahre 1894, bte anderen aus dem aeMHn96 to« nämlich znsammen-
gewesen und wieder zusammengeheftet worden . wäre.) Der Kriegsminister beschwor Henry, zu
-7 tn B-z-ehung auf dieses Schriftstück zu sagen habe "ab machte ihn aufmeck am, daß, wenn er keine Erklärungen gebe, dies für ihn ebenso verhängnißvoll werde» könnte, als wenn er eine ungenügende irrklarung gäbe.
Cavaignac: Wann und wie haben Sie das SRÄÄ“-““'* 1896 “
ttirb der Justizminister davon verständigt, der sich mit seinem «offegen öom ffinege ju einigen hätte. Kann eine Einigung fucht.erziett werden, so entscheidet der Mimsterroth, ber sich nach ber emmuthigen Annahme der Tagesordnung Ribot durch die Kammer nur auf die Seite des Kaffationshofes stellen könnte.
r t ,,r “ 8' 8U beffm Gunsten ber Kassationshof nicht bie
sofortige Suspendirung der Strafe ungeordnet hat, ist gegen- »artig nur noch ein Angeklagter und bürste deshalb einem mubeten Regime untertoorfen werben; bem Kaffationshofe steht aber lederzett bas Recht zu, Dreyfus nach Frankreich kommen reJÄ omR 9* ^hören. Aller Wahrscheinlichkeit nach 5irehflia*er>lßa'mi-s116-^ nu^ burch bie sofortige Ueberführung n ’f^uben Widersachern neuen Stoff für die ohnedies schon Ku heftigen Polemikm liefem. Fteigelaflen könnte Dreyfus überhaupt nur bann werben, wenn ber Präsident bet Republik K b^wdlgte, wozu afferbingS keine Aussicht vorhanden ist 'u>ch Frankreich zu- ruckkame, so bliebe er m Untersuchungshaft, wahrscheinlich in a^?°^rgttie da er nicht mehr den Militärgerichten unter- a§ bw Enquete anlangt, so kann sie zu drei Lösungen fuhren: 1) der Kassationshof erachtet, die Schuld Dreyfus' fei erwiesen, und verwirft das Revisionsgesuch, in welchem Falle Dreyfus mdgütig verurtheill bliebe; 2) der Kaffationshos er- achtet, der Justizirrthum fei wahrscheinlich, aber nicht sicher, und barai würde Dreyfus vor ein neues Kriegsgericht verwiesen- 8) der Kaffationshos erachtet, daß kein Verrath vorliegt oder daß der Bettath von einem Anderen verübt wurde ober daß Dreyfus unföulbtg ist, und dann erfolgt die sofortige Freisprechung ohne Bertveismig vor em anderes Kriegsgericht s ;
Lmts-ek Stifc
„ *»rattkfrtr«,3l.October.
o»r.a 7.??1 zum Invalid enversicherunq», tolJb t^lter löffelweise verabreicht. Die letzte Partie,'
%elbe§•ben aHS 60nben 'W P- bargebotto, «chM
Änff'Mn‘en v Zag gelegt - man denke nur am bas strikte Verbot an bte Soldaten, bem Präsidenten bei den Revuen irgend eine Ovation zu bereiten — als daß man des unter feiner Settung stehenden Militärs hätte sicher fern kömmt " von seinem Posten entfernt werden. Er wurde durch Barguay d'Hilliets ersetzt. Untetdeß wurde tit m>lttC bct ^laatsstretch vorbereitet ; Saint Arnaud unb Ä a g n a n waren für bie Jbee gewonnen. Aber Alle» . blieb so geheim, daß General R e b e i 11, ber am 2. December beorbert tnat auf ber Place de la Concorde mit einer Abtheilung Kavallerie Aufstellung zu nehmen, für biefeit Befehl teilten anberm ®runb kannte, als baß er eine Deputirtenwahl vor ben beabsichtigten Störungen ber Sozialisten schützen sollte. Ende November erklärte Magnan bei einer Zusammenkunft von Gene» ralen, daß es ihre Ausgabe fei, den gegenwärtigenZustanb aeaen jeden Staatsstreich, er möge von ben Sozialisten ober einer ber Parteien der Volksvertretung vorberettet werden, zu schützm
In den Salons ahnte man das, was sich vorberettete, in der Opära Comique sprach man am 1. December schon deutlicher Canrobert war aber an diesem Abend, wie er erzähü, nicht dort' und so wurde er selbst am Morgen des 2. December davon überrascht. Allerdings rtdjt sonderbar! Hören wir, was er erzählt - • Er war bereits um 6 Uhr aufgestanden, las ein Buch beim Lampenscheine, als es an seine Thür klopfte. Der Husarenoffizier Edgar N e t) tritt ein.
2 l^ei"„®eneraI' Sie sind noch nicht an ber Spitze Ihrer , -^"Was, es ist doch genug, baß Sie mich im Winter schon so früh wach fmben; was sollte ich um 6 Uhr schon in bet Kaser«
J»va^ibi^ ^uud^rathe zugegangene Vorlage zur Revision bet
bet der fffir?*1"9Mittel auch dieMitwirkung b" Mrscherungz-Anstalten unb bei der Rech" too8 bie». * h ehntm* fprÜd^e ""»uräumen fei. Demgemäß soll, ueber Lh Z^"rechu» g angeht, je ein Vertreter Ler Arbeite über sR^-ir Versicherten bei febem Veschluffe bet «entenstello, «Me^Wung °d-r Entziehung von Jnvaliben- unb Alters 1 Einstellimg von Rentenzahlungen unb über Beitraas.
En"u»S-° mitwirken. - Die Zusammensetzung L hAr« Hm 3Rith)'irf>mebäb8en^k“l10 Reichs-Dersicherungsamt, in bene«
i” %1**- «»---"»LLsL nTHA-r t " der Arbeitgeber unb ber Versicherten in b-a R«°?8^ören muffen. Ebenso wirb bie Zusammensetzuna tretern hS“JsCb Versichenmgsonstalt aus miläestens je 5 IBet® ? unb der Versicherten beibehalten/ An der
°b» soll«» neben ben bereits gege“ Krankenkassenvorständen u. s. w. fortan auch tbeinattt beWen «n9ettriebenen Hülfskaffen u. s!w. b« theiligt werden, welche bie tm § 75a bes KrankenversiLerunaS. stsfitzes vorgesehene Bescheinigung besitzen unb bereu Bezirk fitS bet Dersicherungsanstaft nicht hinaus erstickt.
vegeuheiten, welche bem Ausschuss.' b016eh aIten werden müssen, sind ferner um wichtiae An,
^-Eehrt. Dahin gehören: 1) Die Festsetzung^ D - fi.ti I 2?Ä-ber Bezirke und der Sitze der örtlichen Rentenstellen; 2) bie ■m Stürb b?r R-bii! nti^t beamteten Mitglieder des Vorstandes: 8) die Wahl en Stucke ber Beisitzer der Rentenstellen (neben der dem Ausschüsse bereits die Ein- »ustehenden Wahld»-Schiedsgerichtsbeifitzer); 4) die Feststellung die Zustimmung zu Beschlüffen des Vor.
ber mit b-r Kindheit Canroberts beginnt, -Zum.2. Dezember 1851, also bis zum Staats- bei dem der Marsch all eine hervorragende Rolle spielte. Von dem Angmzeugm unb Mithelfer über jenen Act der ÄfTAär }Um Hascher Frankreichs machte,
t”“? ^°«n, bürste nicht umnterejfant fein. Canrobert aing es, wie es nach Bome zumeist den Ministern geht, er fiel stets auf iiiefitn SaSe’ bknte unter bem Herzog von Orleans gezwungenen Kriege und bewies dort e^ a <1pT-CtLtolc P^fil", indem er ebenfalls eine An- a6er "icht, wie er selbst berichtet, soviel abtt dem Vrtn^Nrä^' "“t größerem Eifer diente er aber dnn Pnnz-Präsidenten, denn ihm bahnte er sogar den Weg zum Throne. Daß ihm die Entscheidung für Napoleon schwer gemrben ttte viete Geschichtschreiber behaupten, ist nicht dtt Fall; die vorliegenden Memoiren haben wenigstens das Der- tnenfi, bieder Segenbe em Ende gemacht zu haben. Ebenso mag ffnnrnfierf fürC n!?rb?e Übertrieben haben, wenn sie £ä£iÄ im^.fblre ?riUE( verantwortlich macht, die der Vtaatsprerch im Gefolge hatte.
. ?i^be ^ieI 1U ?eit führen, wenn wir uns auf die Auseinandersetzungen des Httonsgebers der Memoiren einlaffen frÄ' die Ausr"e<bte?d"'i^" Staatsstreich als eine Nochwmdig-
Ordnung in Frankreich zu die Thatsache der Parteiungen ^ bruugt 'ourde. e i|t noch dem neuestens erschienenen $rief» deCrenay gar keine Frage AfaVr^PT^nma1” bcia 9“r feine andere Gedanken ^atte, süs fich emstms zum Herrn von Frankreich zu machen, und daß mtt der Praprenychaft sein Ehrgeiz nicht befriedigt fein formte, bewerten doch hinlänglich feine Briefe aus London, die über den verschlungenm Initialen seines Namens die Kaiserkrone ; "gtew Daß er biejcn Kaisertraum beim Betreten des ftanzösischm KeaSS?nba6 -rin der Wahl zum Präsidenten Sfhnr Wn^?lflUn8rr,Ollte gesehen haben, das ist un- b^ bar- Rem Napoleon wollte die einmal errungene Gewalt n^t imeöer ausdenHanden geben; wenn er aber seinen Willen durchzusetzm wünschte, so mußte die $erfaff*g, deren Anfheb- ?u ^'"Eu^unsten er von der Volksvertretung nicht erwarten konnte, umgestoßen werben.
^affimg gestattete nämlich die Wiederwahl der Deputirten, nicht die des Präsidenten Mit äte^sSerorti^ bie^^^0? zu Ende.'und so mufete das Außerordenlliche geschehen, nicht um die Ruhe in , Frankreich aufrchtzuerhatten, wie die Vertheidiger des Staats- -
I f, st” ?a.\elü.e Schriftstück bekam ich im Juni 1894. I ch 2?b?mn£«6S Das Schrfftstück
i& «Ä l8n96?‘tfam '4v°r Allerheiligen. Dieses ha be ilyauchselbstzusammengesetzt.
niemaIa’h1nL9or%C L H-vb^ Sie das Schriftstück vom Jahre 1894 niemals bom Klebepapier abg-lost und wieder zusammengesetzt? tfiu?fnffe„V I that ich das, Warum hätte ich es auch
6“M ”““8 »»'"tw-'-f.
Henry: Rein.
6 abaignac: Wie erklären Sie bann, dass in das BÄrift- ä’ää sjssis *“ ... L.,.-
dtt Kaffationshos sei keineswegs "von'"der Unschuld Dreyes' I den Händen'^ bF 2°hr^^l8S6 ist niemals"aüs
übergeben hatte. Man wußte damals nicht, wo es war ff '
gesiebt und verwechselt sind. Wie erklären Sie das "
V )ch diese Sache erkläre 1 Ja, wenn sie thatsächlich bestes, so müßte ich ja selbst die Einklebung vorge- nommen haben, ^ch kann doch aber nicht sagen, d aß ich ein f iS 's? tite" »x« ’«•«
IrankftlrlerZettllngW
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WWWWWWWWMWMWMMWWMWMMWMMW fürter Soeietats-Dnickaal |
(OewlUchaft m. b. gj
r..-Vorgesetzten waren sehr un.
34 wollte sie beruhigen, ich wollte den Frieden im «-wüthe wieder herbeifilhren. Ich sagte mir: Fügen wir einen Satz hmzu; wenn wir so einen Krieg hätten in der Situation, in ott Wir uns befinden!
ÄäiK “ “•3b"' * Sle «*“<*
Hen r y: Ich habe den Bries nicht sabrizirt. Wie hätte ich dennetnellnterttriftnachgeahmt, wie diese? Der Anfang 3b“ geb,,*‘'
dem Briefe find Worte, welche aus dem anderen Bnefe her sind, aber der Anfang des Briefes unb bie Schrift selbst den Namen eines fremben
Cavaignac: Haben Sie das allein gemacht.
H - n r y: Ja.
Riemanb auf der Welt hat davon gewußt? a e fc ” '«Zn i-r esse meinesLandes
gethan. _ Ich habe Unrecht gehabt.
««».i,.,.; Urti» in bi. h-». ä'hii-L hLZi?"
Sie b-kommen"habe.°^ b“ Schriftstücke so zusammengesetzt, wie ich 9Itac: 2001 baS Schnftstück vom Jahre 1896 unter-
beiMAtinmhw Sie daran, daß für Sie nichts Henry: Ich glaube nicht die Unterschrift gemacht zu haben,
'/l' die Abwesenheit jeder Erklärung. Sagen Cavaignac: Und die Couverts?
h°be" Sie gethan? ba6 ich die Couverts nicht gemacht
Henry. Ja, was soll ich Ihnen denn sagen? 9obe. Wie hätte ich es denn machen sollen? w u I
w'k ------'•*"“» »«.ytuueu uuu gryeimpen I Sb“» j E'edm Sie mir eine Erklärung. I , tt baignac: Daß Sie blos die letzte Phrase hinzuaesüat I
Dreyfus-Men verlangen; sollte diese verweigert werden so Henry: Das kann ich nicht. hatten, ist sehr unwahrscheinlich. * ' ^ugesugr i
wird der Justizminister davon verständigt d.°c* „u Cavaignac: Die Thatsache steht fest. Erwägen Eie die Henry: I ch schwöre, der Anfang des Brieses bat miL nnf
: ,w
11h. m , , MoB“ »f* lhn der Kriegsminister zurück und setzt das Verhör
! I Cavargnac: Aber, aber, Sie haben ein Stück in das andere I ' «> . I
1 hmnngeklebt iß f eVAr8”.^e doch, eines von den Schriftstücken
Henry (nach einigem Zögern); Nun, ja! Weil die beiden Jsn„ ;/ 6J “ Iomtt und das andere graublau. D.----1
Dinge ganz zu einander paßten. Dazu wurde ich in folgender SS.?“' butt. wieder zusammengeklebten siua
ft-Ätsaasäu*,u ।....... ..
Ä&.SÄÄ'i.l
M »*,»f.,., Ä»3 KÄM lÄ'Ä
ben Satz vervollständigt.. . .Man soll niemals wissen.. " ^n doch nicht sagen, ich habe das ganze Schrift- beugendes Heilverfahren angelernt iß änb bie Änntrnl?
■>.>.*m ...«... °»srstwru&^SvrwSäP1
km ^?b°tgnac: Hat Niemand von bem Arranaement gewußt I 5? : 2ch habe den ersten Theil bekommen. B Wüvzbura, 29 Oct SBittnf O n r » m ft, q-i— t.-»
IwäS äs»3* * * 4g»»« SmTägÄ 6abaignac:6ie sagen mir nicht die Wahrheit. I Sitoatinn h8”» wöglich. Sie erschweren ja Ihre fierüDr 4 ell. Diese trat besonders
Sie haben das ganze Schriftstück fabririrt ^ I «ituatwn durch Ihr Leugnen. 1 ra-Wel in ferner Rektoratsantrittsrede und in den im
habe nichts sabrizirt. Der Name §e"19: 2ch habe für das Wohl des Vaterlandes gearbeitet. darmr erschimenm Schriften einer freieren durch»
JuTt™ ^sLpr Schriftstück. Ich konnte ihn nicht die Wabrbeit"° Das ftage ,ch Sie nicht. Sagen Sie lieber 9et!hgteren Richtung im Katholizismus - im Gegensatz zm,
°“' Schriftstück nehmen, weil er in diesem nicht drin ° S , Romamsmus und dem vielfach damit identischen Jesuitismu«
«V.V'»Ä,W"" Ä6*1* » Sie**•**”•»°« &h$.«5;ÄSÄsÄ
Henry: Ich sage Ihnen Alles. H e n r h: Mso Sie find überzeugt, daß ich das gethan habe 1- e!El.9er yptt unterrichtet. Komm glaubte jedenfalls die aün»
tefe 6 w“ tt9r?Q.c: Sie behaupten also, daß Sie blos den Schluß- ®h“? ?l,9nac: ®° Ja8'n was daran ist. Sie haben'ein L'F a“|n“>n zu müssen, so lange Leo XIII. noch am f0$? Vto f°n memaI§ wissen .. / sabrizirt haben. ’ ’ 6°^e5‘ bekommen unb ben Kopf. Sehen ist da bte Rathgeber des Papstes, mit Ausnahme dT
wue"o?r?:-x3^ kann nicht sagen, daß ich den Sah sabrizirt Kovf bekomme ^“be etn 6oubett «nb den ^mals Rampolla, fast ausschließlich jesuttisch-romMistischtt
^ darauf. Nichts als
TL L«?5?n L bÄ. ’S,®
sichzngettagen: Ich habe benKops des Schriftstücke» bekommen unb einige Worte. H ’
C avüignac: Was für Worte?
Henry: Andere Sachen, diemit der Affaire Dreda fus in keinemZnsammenhangestanbm " ' Cavaignac: Mso Folgendes hat sich zugetraaen- Sie ^°b-u'°- Jahre, 18 96. ein Co uv er? bekomme" s
« darein Brief, ein »ich tS f a g en b et |i ^°ben den Brief vernichtet und haben den anderen sabrizirt.
Henry: Ja! (GroßeBewegung.)
Rach diesem dramatischen Geständniß tourbe Oberst Henry “u^e.r°rbert' fich '" das Nebenzimmer zurückzuziehen, über schon bewacht und bann verhaftet.
„Wissen Sie denn nicht, was vorgeht?'
„Nein, ich weiß nichts."
M, Ä Sie * W•
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