LI. April 1SH«.
S.S-V-. Uv. 10t.
Bergwerks-, Industrie- n. Versicherung»
259- d
214.75b 2i2.75b
8920b
20.
19.
do. -
•3'
Hypothekar-Obligationen.
Hypotheken lie Bank be-
92.40b
i 93.10b
Ausländisch« Fonds.
72.806
Prämien-Anleihen.
Elsenbahn-Prlorltaten-Obllgationen.
Russ.Südost.98 <•
do.
•5'
Paris
Bank-Aktien
Schweiz - - - kurz
Leipziger Bank
172.10g 171.90b
3.10 N. Die NachbOree
112.25b 112.30b
Oest Kreditanstalt 229.70t 229.
b
Köln. Wechsler bk.
schaffen konnte als andere Banken mit normalen und darum minder riskanten Darlehen, dafür bot sich ein be-
99.20b
99.80b
99.20b
99.80b
98 20b
104.30b
85.40b
101 . 2M
100.50b
91.40b
92.80b
93.20b
kurz • 2 M
lieichsbank Kuss.Bk.Lausl.Hd. Sächsische Bank Schaafihaus.Bk.-V Schieb. Bank-Ver. W estd-Bodencred.
137.90b
141.60b
147.—g
113.10g
20.
97.20b 97.—b
86.10b
96.80b
86.75b
19.
97.—a 96.90b 86.—b 96.70b 86.40b
16.30b
84.40b
324.10b
216.—b
169.15b
168.20b
81.25b
112.10a
112.10g
20.4956
20.295b
63.90b
81.406
SÖ'SOb
auf fertige Grundstücke gedeckt sein. Aber die saß davon nur X. 16.98 Mill., also rund X 7 Mill, zu wenig, eben weil sie X 19.28 Mill, auf Baugelder und unbebaute Stellen hergegeben hatte. Der Prospekt verspricht nunmehr, daß diese, zur Deckung ungeeigneten Darlehen „nach und nach* auf den zulässigen Betrag heruntergebracht werden sollen. Daß inzwischen auf solche Weise die Strelitzer Bank sich höhere Einnahmen ver-
i 4.Q5 pCt. berechnet, bei der „„ pCt, also reiclich em Prozent mehr betrug! Das Institut ist übrigens nicht reine Hypothekenbank, sie darf daher an Obligationen zwar auf das
träge und Concerte er Hören, welche Theaterstücke er sehen soll, mit Verwunderung abweisen würde. Er wird sich natürlich bei der Berathung der reinkünstlerischen oder wissenschaftlichen Fragen bescheiben, seine Meinung der der Kundigeren unterordnen ; er wird voraussichtlich auch gerade aus seiner Theilnahme an diesen Berathungen das Bewußtsein schöpfen, daß eigenes Wissen und seine eigene Erfahrung doch viel geringeren Umfangs sind, als er wohl geglaubt hat, und seine Folgerungen aus dieser Erkenntniß ziehen.
Verzichten kann er aber aus die Mitentjcheidung nicht, well er damit ein Stück seiner Selbstachtung aufgeben würde. Die Folgerungen, welche hieraus sür die Organisation aller in unsere Betrachtung gehörigen Bestrebungen zu ziehen sind, dürften klar fein. Es soll vermittelt werden zwischen der Kunst, der Wissenschaft und den Arbeitern. Vermittelung aber setzt Gleichberechtigung voraus.
Draht-Meldungen des Handelstheils.
a Parts« 20. April, 3.47 N. Die heutige Börse war matt auf Realisationen, Kupferwerthe weiter rückgängig, Türkenwerthe flau auf den Konflikt mit den Vereinigten Staaten. — Zambeze 46.50—46.
kommen zum Volk nicht nur als Gebende, sondern ebenso als F o r d e r n d e; das erstrebte Zusammenarbeiten kann sich also nicht gestalten wie das des Lehrers, der dem Schüler den Theil des eigenen Wissens faßlich macht, den er für ihn geeignet hält, sondern nur wie das gemeinschaftliche Streben von Leuten, die ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen. Zugleich muß es aber von einem andern, weniger allgemeinen Standpunkt aus als fchwerer Nachtheil empfunden werden, daß jetzt Hunderttausende aus dem ganzen unermeßlichen Gebiet der wissenschaftlichen Arbeit eigentlich nur die eine kleine Ecke für ersorschuugswerth erachten, welche dem Studium der sozialen Verhältnisse, der wirthschastlichen Entwicklung bestimmt ist. Viele unserer Arbeiter haben die Fülle des historischen, philosophischen, volkswirth» schaftlichen und logischen Bildungsstofses in sich ausgenommen, die M a r x und namentlich Lassalle bieten ; der Kulturstand der unteren Klassen Hal sich hierdurch in einer Art gehoben, die von unseren Gelehrten, insofern sie der Volkswirthschaft fernstehen oder keine Berührung mit den Arbeitern haben, meist nicht genügend gewürdigt wird. Die praktischen Resultate dieses Studiums liegen in den politischen Erfolgen und den wirth- jchaftlichen Organisationen der deutschen Arbeiter klar zu Tag; und es ist begreiflich, daß die Arbeiter hierdurch vielfach zu einer Ueberschötzung dieser in ihrer An doch auch nur einseitigen Ausbildung gekommen sind, die ihr Rüstzeug im Klassenkampf gewesen ist und bleiben wird. Die Wissenschaft hat gewiß ein Interesse, auch dieser Einseitigkeit entgegenzutreten, den Arbeitern gegenüber zu betonen, daß die sozialen Probleme und die politischen Kämpfe nicht das gejammte geistige Leben einnehmen und ausfüllen können; aber sie darf zugleich nicht an der Thatsache Vorbeigehen, daß bei den Arbeitern, die neben der anstrengenden Tagesarbeit in dieser Schule gesessen haben, „die strenge Zucht' der Marx-Lassalle'schen Lehre auch gute Frucht getragen hat.
Es geht nicht an, Leute, die diesen Bildungsgang durchgemacht haben, als kulturell minderwerthig zu behandeln, und von der Mitentscheidung auch bei Bildungsfragen auszuschließen. Ihr Bildungsgang ist gewiß ein anderer als der humanistische der Gymnasien oder der realistische, den erfolgreiche Unternehmer in Handel und Industrie durchmachen; ihr Wissen ist ein anderes, als was sich die große Zahl der Gebildeten auf den besseren Schulen erwerben. Aber zur Mitentscheidung über das, was ihnen aus geistigem Gebiet frommt, sind sie ebenso geschickt und ebenso berechtigt als ein Mann aus den vermögenden Kreisen, der ja, auch ohne selbstständige wissenschaftliche oder künstlerische Studien gemacht zu hab«, doch die Zumuthung, daß Andere für ihn entscheiden sollen, Welche Bücher er in seinen freien Stunden lesen, welche Bor-
65.70g 40.106 87.75b 98.35g 82.60g 39.75b 33.40a 46.40b 39.10g 95.-6
6&6O6
280.60b Wi.756 105.906 2O7.7:g
100.10g 178.-6
131.50c 97.50b
220—g
Wiedergabe dermit'beneichneten Artikel und derPriyatdepesehen such deren telegraphische oder telephonische Verbreitung, ist nur mit deutlicher Quellenangabe .Frkl Ztg.- gestattet.
131.50b
104.406 128.606 116.—6 164.80b 155.90t 163.— b
118.40b 103.50b
94.806
140.40b 205.10b 128.606 112.756 138.50g 190.406 158.406
120.40b 126.—a 144.50b 129.50b 128.80b
119.— g 152.10g 118.75b 105.40b
98.30b 73.906 76.60g 97.1üb 95.60g
10475b 68.40b 93.10b
101 20b 99.-6 87.—b 83.50b
101‘30b 97.80b 98.25b 97.—b
76.20g
75.90b
215.70b
212.80b
215.85g
84.30b
249.90b 93*—b
186.—b
78—g
147.751
322.25g
149.75a
165.25»
135.-6
256—b
95—b
143.75t
482. -t
320.25b :
110.30b
materielle Lage zu bessern, im Gewerb und Erwerb vorwärts zu kommen, das ist jetzt Selbstzweck geworden: Kunst und Wissenschaft sollen dem Volk nähergebracht werden, nicht weil hierin volkswirthschastlich ein Nutzen für den Einzelnen und damit auch die Gesammtheit liegt, sondern weil es ein soziales Unrecht ist, wen» die edelsten Güter der Menschheit thatsächlich das Privileg einiger Weniger sind, denen zufällig die Mittel zu Gebot standen, sich in der Jugend höheren Unterricht zu verschaffen.
Es muß unbedingt und ohne Einschränkung anerkannt werden, daß in dieser Auffassung der Bildungssrage ein großer Fortschritt erzielt ist; daß der Standpunkt der Berliner Konferenzen ein höherer, weitsichtigerer ist, als derjenige der für ihre Zeit so verdienstlichen Volksbildungsbeflrebungen der fünfziger Jahre, der vor-Lassalle'schen Zeit.
Führt aber die geänderte Auffassung des Bildungs- oder Bolkserziehungsproblems nicht auch zu einer geänderten Arbeitsweise? Die Vermehrung des Wissens muß durch Fachleute nach den Regeln der Pädagogik geschehen; die Schüler und Hörer find Objette der Thätigkeit der Lehrer. Für die Linderung eines sozialen Nothstands dagegen kommt vor Allem die in allen sozialen Thatsachen gemachte Erfahning zur An» Wendung, daß nämlich keine für sich allein betrachtet, von den Verwandten Erscheinungen losgelöst werden sann, daß insbesondere bei sozialen Nothständen Ursache und SBirfung nie zu trennen, ja vielfach nicht zu unterscheiden sind. Weil der krasse Bildungsunterschied besteht, deswegen ist eine Entfremdung, ein Mangel gegenseitigen Verständnisses zwischen den ärmeren und bea bemittelten Klassen vorhanden. Aber diese Entfremdung hat zum großen Theil andere, tiefer liegende Ursachm, als jenen Untttschied; und die jetzige Mouopolisirung der Kunst und der wissenschaftlichen Forschung bei einer Minderheit benachtheiligt nicht nur die Ferngehaltenen, sondern auch die jetzt im Besitz Befindlichen, vor Allem die Kunst und die Wissenschaft selbst. Die hohe und große Kunst — im Gegensatz zu der für das Luxusbedürfniß der Selbstherrscher des 18. Jahrhunderts und der Milliardäre von heute bestimmten Kleinkunst in den
»en Gewölben und Privatmuseen — Hai das Be- fniß. Allen zugänglich und Allen verständlich zu . Die Wissenschaft leidet borunfer, daß das Verständniß ihre Arbeit, ihre Forschungsmühoden u. s. w. sich nur bei Wenigen finden soll, welche fast die Hälfte ihres Lebens sich t Erwerb fernhalten konnten. Kunst und Wissenschaft selbst Urse» also der engeren Fühlung mit dem .Volk', um dies Wort tu der beliebt« mißbräuchlichen Anwendung sür den un- vemtitetien Theil des Volkes zu gebrauchen. Ihre Vertreter
Ü0th.Gr.-Präm3>4 116.65b1116.75g 1 Pr. Centr. v. 99 4-■ —.— Meining-Pr^PfdA 131.706 131.10g do.......v. 96 3% 91.60b
Pr-BPr A-B3%ti 16 92.25b 92.25g I do. Comm.-Obl.315 do.........4--SU 99.60b) 99.50g | Bheinprov.Obl.3iJ
BadischeLoosei--1
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Oesterreich-lSGOer |
Preuü. Consols 3’
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157.75b 199.25b 182—b 282.—b
65.60b 40.10b 88.—b 98.50b 82.806 39.75b
33.506 46.40b 39.40b 95—b
68.70b
übrigen X 24.05 Mill, der Obligationen müssen auch nach den Facilitäten des neuen Gesetzes durch
214.75b 214.75g 247.50b 176.—b 233.50g
95.50g 230.- b : 171 25b : 162.51g I 268.25b i HO—b i 112. -6 i 167.75b i 107.80b i 304.25b i 230 —b i 155 75b i 79.75 t : 127.—b । 58.60b i 207.50b . 158.50b ■ 179.25g : 98.10b i 89.—g i 273.—b
219.25b i 260.50b i 220.60b i 243.25g i 93.50a t 69.50b i 160.10b 1278 60g ■ 150.-6 i 282.—g : 254. -b ' 129 50g
92.30b 246.106 397.--b 165.25b 131.—b
1090 a 281.50b 334.50b 239.75b 135.—a 274.10b 172.75b 188.—b 311.50b 278.25b i32>5b
84 50b 285k, vg 195.—b 179.—b 174.75g 193.50b 206.50b 229—b 370—b 276.- b 110.50b 408.20b 164.75b 215.25b 249—b 166.50b 146—b 301.50b 165—b 276.—6 137.60b
28875a 172—b 176.50b 162—b 139.50g 207.75b 305.25b 114.25b 15040b 105.70b
75.70b 287—b 170.25b 13825b 414.50b 231—b
63—b 135.75g 119.10b
144.50b 196.8011 223.-6 229.- -b 137—b 222— b 309.50g 174.906 323—b 750—b
242.50b 428.-6
92.40b 246.75b 397.—g 165.25b 131—b
1005.6 280.50b 335—b 238—b 136—b 275.70b 172.-6 186.50g 310—b 277.50b
Hofimann Stärke Herder Lit A-... Breuer, Höchst Höchste» Hösch, Eis.u. Stahl Hüttenheim Huldschmsky .... inowrazlaw Salz-. J eserichAsphalt- • Kahla Porzellans. Kaitw. Aschersieb. Kammgarn Stoehr Katmengieüer •... Kattowitzer Kette, Elbsehtfif. •
81.90b 285—g 194.75b 171.90b 174.75g 197.40b 206.50b 230.25b 369.50b 276—g 109.50b 423.20b 166.75b 216—b 255—b 166.50b 145.50g 302.-6 166.75b 281—b 137.75b
28825g 170.70b 175.75g 162.40b 139.50g 208.506 305—b 114.25b 149.50b 105.50b
75.70b 287.50b 172.60b 136.50b 414.50g 232—6
6320b 135.75g 119.10b 316—g 336.50b 156—b 221.10b 229.60b 141.90b 192.80g 104d>0g 180.50g 232.50b 107.806 134.75b 414 90b 151.10g 130.-6 1 77.75b 406—b 107.60b 163—b 269.75b 132—g 126.75t 243.70b 166.10b 427.50b 152—g 161.50b 195—b 17125b 144.90g 257.10b 192—g 11725b 17020a
Gar. Sardinier 4- Steuertr. Sicü. 4- Süd-ltal. E.-B. 3- Transvaal v. 994- Anatolische X- 5- do. .......XX .5. Geste deMinasö- Wladikawkas - -4-
118 20a 162.—b 138'löb 141.60b 147—g 113.10g
8i>.90g
103.75g
85.10b
BöhnUi ordb. G4. - Uux-Bodenb. -8-. Prag-Dux Gold 8- • .Elisabeth sttr. 4-- GaLKarl-LudwA- • Gotthard SM Oest.Nrdw.QldA- - Lombard Prior 3-• do.
156.70b 159.—b 184.70b-186.1 Ob 162. -b 165.75b 162.90b 162-6 248.- 6 247.50b 57.30g 56.7tb
220.256,223—b
12320b 12325g 149—b 147—6 118.90b 118.40b 212.50g 212.50g 163.901 164.756
war fest, namentlich Kohlen- aktien, Hüttenaktien etwas schwächer auf niedrigeres Glasgow. Kreditaktien 228.90, Diskonto - Kommandit 190.40, Berliner Handelsgesellschaft 165.—, Dresdner Bank 158.20, Deutsche Bank 205,10. Italiener 94.90, Staatsbahn 136.70, Lombarden 27.60. Marienburger 80.25, Ostpreußen 90.10, Meridional 137.50, Mittelmeer 100.50, Gotthard 141.80, Nordost 91.90, Central 145.60, Bochumer 276—, Dortmunder C 138.—, Laurahütte 281.—, Gelsenkirchener 230—, Harpener 244.50, Hibernia 258.40, Norddeutscher Lloyd 131.50, Dynamit Trust 162.35, Spanier 74,25, Northern Pacific 77.30, Canada Pacific 97.10, ConsoHdation 423,75. Transvaal 217.—,
Haarburg-wiener Harkort Br. conv. do. Berg. Bt.-X*r.-- Harpener Hartmann Hasch. Hasper Eisenw. •• Heidel b. BtraSenb Helios
160.50b 141 —g 278.80b 101.60b 105.80b 207.50g 341.50g 373.--B 98— b
157—b 566—b 174.80b 123.75g 118.—b 215—b 167—b
1315 b
do. v. 99 4' Sachs. St-Bente3-
Hemmoor Cement Herbrandt Wagg. Hirschberg. Leder Hibernia HildebrandMühiw Hoch- u-U ntergrJ3 Hoefel Brauerei--
Amsterdam- -kurz do............2M
Belgien kurz Skandinavien 10 T
Kopenhagen 10 London kurz do. »lang
Madrid 14 T
13050b 253.50b 119—6 141—b 141—b 178.606 166.106 111.50b 106—b 253—b 260—6 132.90b 273. b
1372.6 230.25g 143—b 228.—g
124.25a 232.- -b
231.75b
99.75b 159.75b 566.--a 174.80b 123.50g 118—g
131.50g 251.--S
119.75b 142—b 141—g 178251 166—g 111.756 105.806 252.10b 263.75b 133.60b 274.50b
1352.6 230.25g 14350g 227.50$ 124.906 234.50b 2o2—b 229 25g
dem Eintritt ins fünfte Stadium verzichten sie fast ganz auf die Ausübung ihres Schwimmvermögens, leben versteckt unter Sternen und kehren allemal an ihren alten Unterschlupf zurück, wenn sie freiwillig oder gezwungen denselben verlassen hatten. Auf diese Weise entziehen sie sich am besten der Verfolgung ihrer vielen Feinde, so daß angenommen werden muß, daß von dem fünften Stadiums an ein verhältnißmäßig großer Prozentsatz zur laichreifen Entwickelung fortfchreitet. Häutungen wurden auch im Winter beobachtet. Auch konnten bezüglich des Wachsthums individuelle Aerfchiedenheiten beobachtet werden, so z B. wie von einem Jungen das sechste Stadium etwa einen Monat früher erzielt wurde als von den übrigen, obschon Größe und äußere Lebensbedingungen dieselben waren.
— [,®ieUiebd)en", ein littauisches Wort ] Der Direktor des Weimarer Goethe-Archivs, Dr. Bernhard S u v h a n hat Paul Heyfe zu besten siebzigstem Eeburisiag rin literarisäics Festgeschenk gewidmet — ein Büchlein unter dem Titel .Alleil. i Zierliches von der alten Excellenz', worin er Erinnerungen an Goethe zusammengefaßt hat. An einer Siclle vergleicht »un Dr. Suphan, wie die Neue Freie Presse mittheilt, die Gesammt- ausgabe der Werke Goethe's mit einer reichbesetzten Tasel, aus der es auch an edlen Weine» und köstlichem Nachtisch nicht fehlt. Und nm dasBildweiter auszuführen, schreibt der gelehrte Goethe- Archivar: ,3u dem edlen Wein sollen wir etwas von den lustigen Früchten genießen. Ei Trauben? Ei Datteln? EiMan- dein? heißt es in Ostpreußen bei traulichem Anbieten. Wir greisen zu den letzteren, und siehe, die erste gleich ist ein Filt bchen — ein Pärchen heißt das, denn das freundliche gesellige Wort (die kleine Belehrung sei verstattet) ist uns über O st Preußen zugekommen, aus Li stau en, dort heißen Filibas die «Pärchen*, die zwei Haselnußkerne in einem Gehäuse.' — Also littautf ch ist das Wort! Wer hätte das dem »Vielliebchen' angesehen?
— (Kleine Mittheilungen ) Ans Paris berichtet man der Vossischen Zeitung: In der Kammer beantragte Paschal Groustet, die R e st e D i d e r o t' s in die Gruft des Pantheon zu überführen. Der Antrag hat Aussicht auf Annahme, da auch die Religiösgesinntcn dafür stimmen dürsten, sei es auch nur, um diese Reste aus der Gruft der Kirche ~ Saint-Roch zu entfernen. Dort waren sie gänzlich vergelten, foaaß selbst die meisten Paris-Forscher durch die Mittheilung Paschal Groustets überrascht wurden. In Saint-Roch sind u A. auch Maupertuis, ein Präsident der Akademie zu Berlin, und der Dichter Peter Corneille beigesetzt. — Man schreibt uns aus Petersburg vom 18. ds.: Heute fand di« Beerdigung von Michael Saguljajew, eine der ältesten Petersburger Journalisten statt, der seit 30 Jahren Reda'ieur des offiziösen .Journal de St Petersburg“ war und als langsam* ger Mitarbeiter der „Nowoje Wremja“ für diese Zeitung die Leitartikel über die auswärtige Politik schrieb Besonders geschätzt waren feine jeden Dienstag im „Journal“ veröffentlichtem Theaterkritiken und literarischen Feurlletons in französisch« Sprach«. Saguljajew ist 66 Jahre alt geworden.
146. g 632—b
Peiersb. Diskonto; do-international • • । —.— I —.— Pfälzische Bank--i 135.50b 135.30b Pr. Bodenkredit.. 138.75b 138.50b do. Centr.-Bod.CrJ j 63.1 Og 163.49b doHyp.-Act.-Banki131.75b 131.75b do. Ptur.B.-A.118.26b 118.—b
bisherige Aktienkapital auch künftig das ISfache, aber auf etwaige junge Aktien nur noch das lOfache von Kapital und Reserve ausgeben. Dem Großherzog von Mek- lenburg-StrelHz ist das Recht vorbehalten, die Genehmigung zur Ausgabe von Inhaber - Obligationen zurückzunehmen, wenn nach seinem freien Ermessen die Organe der Gesellschaft gegen den Wortlaut oder den Geist des Statuts handeln sollten. Für die Beurtheilung der Abschlußergebnisse von 1899 verweisen wir auf die Besprechung im Ersten Morgenblatt der ,Franks. Ztg.' vom 3. ds. Mts.
* A. tioerz & Co., Lim-, Johannesburg. Die Verwaltung ist diesmal in der eigenartigen Lage, daß sie die Generalversammlung nicht innerhalb der statutarischen Frist abzuhalten vermag, weil dies in Johannesburg gegenwärtig nicht angeht; angesichts dessen veröffentlicht sie den Abschluß wie gewöhnlich, um auch die Vertheilung der Dividende zu ermöglichen, und wird die Generalversammlung, deren Verschiebung bis zum Jahresschlüsse zulässig ist, erst einberufen, sobald die Verhältnisse dies gestatten. Ueber die Lage in Transvaal bestätigt der Bericht, dpß der leitende Direktor Herr Brakhan mit den Herren Dr. Fromme, L. Wolff und Dr. H. Pauh in Johannesburg verblieben ist und daß er dort große Dienste zu leisten vermochte, für die Minenpolizei, den Pumpenbetrieb und die Vertretung der Schutzvereinigung. Die Eigenthumstitel, Effekten etc. wurden rechtzeitig nach Kapstadt geschafft, wo ein interimistisches Bureau eröffnet worden ist. Das Ersaufen der Bergwerke hätte beträchtlichen Schaden verursacht, doch wurde die Erlaubniß zum Pumpen ertheilt, so daß das Entwässern bisher regelmäßig fortgesetzt worden ist. Von Unternehmungen in Transvaal, bei denen die Gesellschaft in größerem Umfange betheiligt ist, sind zu nennen:
Geldenhuis Estate, Gold Patents (Transvaal) Company, Klerksdorp Exploration, Lancaster, Lancaster West, May Consolidated, Princess Estate, Rand Central Ore Redaction, Rand Central Electric, Roodepoort Central Deep, Roodeport United Main Reefi Transvaal Consolidated Coal; diese alle wie im Vorjahre. Weggefallen ist Meyer u. Charlton. Hinzugekommen ist die Modderföntein Deep Level, der aus dem Besitze der Gesellschaft 326 Claims überwiesen wurden, ferner die Tudor Goldmining Co., die 77 Claims eines älteren Blocks und weitere 284 Claims erhielt, endlich die Geduld Proprie- tary Mines; hierfür sind bereits zwei Mynpachten mit 2371 Claims erlangt, die eventuell unter sechs Tochtergesellschaften aufgetheilt werden sollen. Ueber diese Unternehmungen wird einzeln referirt.
Der für 1899 verrechnete Gewinn aus Effektenverkauf etc. beträgt Lstr. 193,979, nachdem bereits ein sehr beträchtlicher Betrag auf den Bestand abgeschrieben ist Aus Dividenden und Zinsen gingen Lstr. 35,008 ein. Andererseits werden nach Deckung der Spesen Lstr. 25,748 für Abschreibungen abgesetzt, worunter Lstr. 17,630 allein
157—6 221.506 226.106 141.906 192.80g 105.50g 180—6 231.506 107.506 134.756 416.25b 151.10g 129.706 177.506 406—6 107.756 162.256 266.506 132.—g 125.506 241.906 166.106 426—6 152—g 161.30b 192.-6 170.90b 144.90g 253.70b 192.—g 117.50a 170.50g
für Optionen und Bohrkosten auf Gruben, von deren Erwerbung dann abgesehen wurde; die sonst auf erworbene Optionen etc. schon verwendet«! Beträge seien ganz oder bis auf einen nominellen Betrag abgeschrieben. Als Reingewinn bleiben, wie schon gemeldet, Lstr. 142,429 gegen nur Lstr. 127,636 im Vorjahre, woraus der Reserve Lstr. 40,000 zugewiesen werden gegen nur Lstr. 20,000 im Vorjahre. Damals war auf etwa zwei Drittel der Aktien die Dividende für 17 Monate zu zahlen, so daß 8 bezw. X U/z pCt. Lst. 85,666 erforderten. Die diesmal zu vertheilenden Lst. 85,000 stellen 10 pCt auf die eingezahlten Lst. 850,000 Stammaktien dar; den Lst 15,000 Grunderaktien wird ihr Antheil von nur Lst. 114 vorgetragen. Die restlichen Lst. 16,857 entfallen auf die Tantiemen. Die Bilanz verzeichnet, zum Selbstkostenpreise oder darunter, den Besitz an Aktien und Obligationen mit Lst. 719,365 (1898 Lst. 626,336), den an Claims und Betheiligungen mit Lst. 224,395 (1898 Lst. 228,222). Von letzterem Posten entfallen Lst. 129,547 auf 450 Claims am Witwatersrand, Lst. 72,980 auf 4000 Acres Deep Level Farmen, neben denen 650 Claims- Optionen zu Lst. 165,000 bestehen. Bei den Deep Levels handele es sich um die hauptsächlichsten Plötze in be-> arbeitbarer Tiefe. Die restlichen Lst 50,000 entfallen auf Interessen in Nordamerika und Mexiko. Auf den jetzigen Besitz an Titeln können Lst. 16,692 Einzahlungen eingefordert werden. Bei rund Lst. O.M Mill. Kreditoren waren in Baar und Bankguthaben Lst. O.33 Mill., in Lombard Lst. 0.J4 Mill., bei Debitoren Lst. 0.18 Mill, vorhanden. Die Reserve wird sich auf Lst. 150,000 steigern.
♦ Zechen-Fusion. Aus Dortmund. 19. d. M., wird uns geschrieben: „Wie ich aus bester Quelle vernehme, schweben augenblicklich Verhandlungen zwecks Ankaufs der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks „MinisterAchenb ach* durch ein Hüttenwerk. Letzteres will vorläufig nicht genannt sein, doch läßt sich jetzt schon mittheilen, daß es sich um einen Kaufpreis von X 9 Millionen bandelt.*
* 3%proz. Württembergische Staatsanleihe. In unserer Stuttgarter Depesche vom gestrigen Abendblatt soll es heißen, daß die neue 3%proz. Württembergische Staatsanleihe überzeichnet (nicht unterzeichnet) worden ist.
* Persische Industrie - Monopole. Aus Paris, 18. d. M., berichtet unser a-Korrespondent: „Unter Führung von Industriellen in Lille und Verviers hat sich ein Syndikat gebildet zur Erwerbung und Ausbeutung des persischen Textil-Monopols. Die Verhandlungen, die schon ziemlich vorangeschritten sein sollen, werden durch eine Brüsseler Industrie- und Finanzgesellschaft, als Vertreter des Syndikats geführt, dessen Anfangskapital Fr. 6 Mill, sein wird. Wie verlautet, hat der persische Vertreter in seiner Eigenschaft als Oesterreicher, der Gruppe zur Bedingung gemacht, daß den österreichischen Tuchindustriellen, die jährlich für 10 Millionen Tuch nach Persien schicken, eine starke Betheiligung bei dem Geschäft eingeräumt wird. Hier scheint man dem Prospekt sympatisch gegenüberzustehen, weil der bisherige Export von England nach Persien, der jährlich 40 Milk Kattunwaaren ausmacht, fast ganz in die Hände des französisch-belgischen Syndikats übergehen würde, indem die Fabrikation im Inland nach Erhalt des Monopols einen Vorsprung von 50 bis 60 pCt gegen die europäischen Fabrikanten gewähren soll.“
* Landwirthschaftliche Kreditbank, Frankfurt a. M. Zu den im Abendblatt der .Franks. Ztg.* vom 17. d. M. besprochenen Abschluß Ziffern für 1899 erhalten wir eine Zuschrift, der Folgendes entnommen ist:
.Der Bericht bemerkt zu dem Eintreten der Treuhänder, daß der weitere Geschäftsverkehr der Bank, soweit er sich in den bisherigen Grenzen bewegt, von dem Hypothekenbank-Gesetz nicht berührt werde. Gleich dahinter spricht er von dem Konkurs-Verlust, den die Bank an einem hiesigen Bau-Unternehmer schon erlitten hat und noch mehr zu erleiden fürchtet, da sie hierfür „vorsorglich* eine weitere Rücklage vorschlägt. Da fragt sich doch, ob der außerhalb der Treuhänder auch künftig beizubehaltende «weitere Geschäftsverkehr der Bank* sich eben auf Geschäfte mit Bauunternehmern allein beziehen soll. Nach den Angaben des Berichtes sind unter den dem Treuhänder übergebenen Hypotheken 253 ländliche, die im Durchschnitt nur X 16,000 betragen, und nur 44 städtische mit durchschnittlich X 34,500. Die Angaben über die Einzeldarlehen aber zeigen, daß 285 Darlehen zusammen X 2.« Mill., also im Durchschnitt nur etwa X 8300 betragen, daß dagegen auf die übrigen 12 Darlehen allein X 8-19 Mill, entfallen, das ist ein Durchschnitt von X 265,800, weil 5 Darlehen darunter sind, die durchschnittlich sogar je X 355,000 ausmachen. Das sind eigenartige Verhältnisse für eine „Landwirthschaftliche Kreditbank*! Dem Treuhänder nicht übergeben wurden etwa X 482,000 Hypothekforderungen. Ob das Darlehen an Bauunternehmer sind, ob solche auch unter den Hypotheken des Treuhänders sich befinden, darüber meldet der Bericht Nichts, aber man sagt hier allgemein, daß die Bank als Geldgeber hinter einem gegenwärtig in der Ausführung begriffenen großen Spekulationsbau stehe, der etwa X 1)4 Millionen Kosten soll. Die Verwaltung müßte sich doch wohl aussprechen, was sie mit dem außerhalb des neuen Gesetzes stehenden Geschäftsverkehr meint.*
Wir können hierzu lediglich anheimgeben, die Generalversammlung zur Erlangung solcher Klarstellungen zu benützen, die allerdings im Interesse der Aktionäre wie der an den Obligationen betheiligten Kapitalisten läge,
Berliner elektrische Strassenbahnen Akt.- Ges., Berlin. Die im Vorjahr mit X 6 Mill. Aktienkapital gegründete Gesellschaft, welche die bis dahin der Firma Siemens & Halske Akt-Ges. gehörigen und von ihr betriebenen Linien Behrenstraße - Treptow und Pankow- Mittelstraße übernommen hat veröffentlicht den Geschäftsbericht für ihr erstes Geschäftsjahr 1899. Der Erwerbspreis der genannten Lin en per 1. Juli stellte sich auf X 3.02 Mill Die Vorbesitzerin übernahm kontraktlich die Führung des Betriebes und garantirte vom L Januar 1900 ab eine 5proz. Dividende solange, bis das Unternehmen während dreier hintereinander folgender Jahre eine Divi dende von 5 pCt. aus eigenen Rein-Einnahmen zahlt. Die Linie Pankow-Mittelstraße, von der bei Uebernahme durch die Gesellschaft erst eine Theilstrecke betrieben wurde, ist im December dem Betriebe vollständig übergeben worden. Die Brutto - Einnahmen beider Limen betrugen X 501,865 gegen X 342,420 im Vorjahr. Als Betriebs Ueber- schuß bleiben X 82,246, wozu noch X 21,962 Zins-Einnahmen treten. Unkosten absorbirten X 7207, 5 pCt. Bauzinsen
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95.50g 230.101
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Kleines Feuilleton.
Frankfurt, 20. April.
— sZur Biologie des Hummers.) Der .Prometheus' be. richtet: DieZüchtungvonHummerlarve n im A q u art um ist mit großen Schwierigkeiten verknüpft, insofern immer nur ein kleiner Prozentsatz der jungen Thiere über alle Larvenstadien hinaus gebracht werden konnte. Hauptsächlich wirb der Häutungsprozeß den Larven sehr gefährlich. Die Schwierigkeit in der Beobachtung der Lebensweise des Hummers liegt auf der Hand, kein Wunder darum, daß es selbst Forschern wie Ehrenbaum u. A. nichtge» luugea ist, unbedingte Klarheit über Einzelheiten aus dem Leien des Hummers zu gewinnen. Eiu strittiger Punkt war z. B. die Frage nach der Periodizität in der Eierablage der Hummerweidchen. Während^ Herrick für die amerikanische Art annahm, daß zwei Jahre zwischen jeder Eterablage verstreichen, glaubte Ehrenbaum sür die europäische Art eine vierjährige Wartezeit annchmen zu müssen. Jetzt ist es Dr. Appellöf tn Bergen gelungen,an einigen Hundert Hummern, welche in einem natürlichen Bassin unweit des Meeres gehalten wurden, mit vollkommener Sicherheit sestzustellen, Vaß allemal -wer Jahre zwischen ftder Eterablage verfließen. Indem Dr. Appellöf das Glück hatte, einige Hummer im Aquarium zur völligen Entwicklung zu bringen, fand er hinreichend Gelegenheit, Wachsthum und Lebensweise der Larven und jungen Hummer — der älteste erreichte ein Alter von sieben Monaten - zu beobachten. Seinem Origiualbertcht an die Mittheilungen des Deutschen See» fischerei-Bcreins ist zu entnehmen, daß das Wachsthum durch uied- rige Temperatur ve> zögert wird. In den ersten drei Stadien und unmittelbar nach der dritten Häutung, also im Anfang des vierten Htadium, schwimmen die Larven frei umher; dann aber gehens« zu Boden und nehme« die Lebensweise der Erwachsenen an. Mit
Maoed. Gold -.8- Mitte hneer-Pr. 4. NorthPaoPr.-xld' daGener.-ljien z- Portug. Eia-B.8'
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Aachener Kletnb. Acte-Ges. Anilin* • AcL-G-Montanind. Accumulatoren — AocumuL Boese-. All". Lok. Straßb. Aluminium Anhalter Kohl en - • Annabrg. Steingut Allg. Elektrizität Alsen. Portl.-Cem. Aplerbeck. Steink. Arehunedes Arenberg Bergbau Aschailnb-Maschp BaeiASteinJKascn Barm.- El b.,Stra ß b. Bedburg. Wol lind. Berhn-Anhalter • - Böhm-Brauhans- •
* Aktien der Mecklenburg-Strehtzsehen Hypothekenbank. Nachdem den schon vor Jahresfrist geschaffenen und damals zum Theil den alten Aktionären pngebotenen Jt 6 Mill, neuer Aktien jetzt die Kotirung an der Berliner Börse bewilligt worden ist, bringt der hierfür im Inseratentheile abgedruckte Prospekt einige (sehr bemerkenswerthe Informationen über die Zusammen- jsetzung des Hypothekenbesitzes, die noch der neuliche Geschäftsbericht vermissen ließ. Hiernach befanden sich Ende 1899 unter X 86.24 Mill, ausstehenden Hypotheken nur JL I6.92 Mül- in Darlehen auf bebaute Grundstücke, aber JL 19.28 Mill., somit mehr als die Hälfte, in Darlehen auf noch nicht rentirende Objekte, nämlich
13.35 Milk in Baugeldern und sogar Jt 5.e3 Mill, in Darlehen auf Baustellen. Damit bestätigt sich, vollauf, daß die Strelitzer Bank bisher geradezu maßlos die Gewährung von Geldern auf erst noch herzustellende Bauten und auf noch unbebaute Terrains betrieben hatte, von Darlehen also, die zwar zu den lukrativsten gehören, weil die Mehrzahl der Hypothekenbanken sich davon ganz oder nahezu fernhält, die aber auch höheres Risiko enthalten, und die in Widerspruch stehen mit einem der wichtigsten Grundprinzipien dieser Art von Kreditvmittlung, daß nämlich nicht nur der Werth, sondern auch das laufende Erträgniß der verpfändeten Objekte reichlich die Zinsen- und Tilgungslast der darauf ausgegebenen Obligationen decken muß. Eben deshalb hatten die preuß. Normativbeslimmungen das Beleihen von Grundstücken ohne dauernden Ertrag überhaupt untersagt, und so begreift sich, warum die ihnen unterworfene Pommer’sche Hypothekenbank sich in dem Strelitzer Institute eine zweite Hypothekenbank, aber außerhalb Preußens, errichtete. Das neue Reichsgesetz hat für die Zukunft auch solche Darlehen erlaubt, ja sie selbst zur Unterlage für Obligationen zugelassen, aber nur bis zu Vio der Deckungs-Hypotheken und nur bis zu % des eingezahlten Grundkapitals. Die Strelitzer Bank hatte 1899 JL 26.72 Milk Obligationen in Umlauf, die Zulässigkeit von Bauplatz- und Baugeld-Darlehen beschränkte sich also auf nur <*. 2.67 Mill., die
Aachener Diskont Banes oonun. ItaL Bayrische Bank - Barmer Bank-Ver. Berliner Bank* —- BerLHandelsges- • Bergv-Mark. Bank Brasilien. Bank • ■ Brest Disk.-Bank do. Wechsler bk. •• Loburger Credit. DarmetädtBank- • Deutsche Bank •• ; da Eit-Bk-tHahn] doGenossenschalt D.Uebersee-Bank Diskonto - Komm.
Dresdner Bank da Bankverein - do. Kreditanstalt. Essener Kredit do. Bankverein -- Goth. Grunukredit Hamb. Kommerzb.
X 131,100 und Steuern etc. X 3730, zusammen X 142,037, so daß noch X 37,829 zu Lasten des Bahnanlage - Kontos zu verbuchen waren. Dabei sind Abschreibungen völlig unterblieben, .weil erst gegen Schluß des nicht ganz 6 Monate umfassenden Geschäftsjahrs der volle Betrieb ausgenommen wurde.* Die definitive Abrechnung wegen der Theilstrecke Gesundbrunnen Mittelstraße hat noch nicht stattgetunden ; die darauf geleisteten Abschlags-Zahlungen figuriren, nicht gesondert aufgeführt unter den X I.73 Mill. Debitoren.
♦ Fe iier versichernngs-Gese 11 sc haft, „K hein und Mosel“, Strassburg. Die Prämien - Hinnahmen in 1899 betrugen abzüglich X 577.147 (i. V. X 563,568) Rückversicherung Xi 1.898,203 (X 1,963,575), wovon für Schäden X. 1,601,267 (X 1,250,325) und lür Provisionen X 376,637 (X 4<)2,R3> aulzuweuden waren. Ferner erforderten Abonnements-Stempel etc. X 47.319 (X 47,118) und allgemeine Verwaltungskosten X 148,779 (X 149,800), während andererseits an Zinsen etc. X 218,001 (X 219.568) eingingen. Die Prämienreserve wurde mit JL 1,051,765 unverändert gelassen, die Schadenreserve auf X 156,408. Als Reingewinn bleiben X fn,873 Vtt. 462,890), woraus unter Entnahme von 60,000 aus der Vorsichts - Re erve eine Dividende von 5 pCt. (13';3 pCt.) vertheilt wird. D:is schlechte Resultat des Berichtsjahres wird zurückgelührt auf die mit der Trockenheit zusammenhängende Zunahme der Brandschäden, namentlich aber auf die durch neuere amerikanische Gesetze nothwendig gewordene Aufgabe des dortigen Geschäfts. Der frühere Associe der Gesellschaft führt das Unternehmen weiter; die Bilanz weist eine Forderung gegen ihn von X 584,280 auf. Auf diese amerikanische Betheiligung entfiel ein Gewinn von X 31,325, der einstweilen auf die Prämien- Reserve übertragen wurde. Das mit X 2^o MilL eingezahlte Aktien-Kapital der Gesellschaft (40 pCt auf X 6 Mill.) befindet sich fast ausschließlich in testen Händen elsässischer Kapitalisten. Eine Einführung an den Börsen hat bisher nicht stattgefunden. Wie wir erfahren, wurden die Aktien kürzlich in Straßburg zu X 290 bis X 295 pro Stück verkauft bei X 300 Nominal werth.
200.—6 182.50g 27730a!
100.106
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97.50g
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LeipzigerKredit«« 195.30g 195J0g
Luxemb. Bank •• —.— 176.75g
Magdeb. Privat bk. 112.256 112.306
MitteldBodenkred 112.—b 111.406
212.75b 215.85g 684.306
16BO6 84.456 324.106 216.15b
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achtenswerther Anhalt in der Studie, die gerade heute unser II. Morgenbiatt veröffentlichte, weil hiernach der Durchschnitts-Zinsertrag aus Hypotheken, der bei allen Banken zusammen sich auf etwa 4.05 -f Strelitzer Bank allein 5.08 j "
8L806I1 81.606
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Meiiung. Hypoth.: 129.50b 129.606 MittokLKred.- Bk. 113.50b 113.406 Nationalbauk L DJ 141.—b 141.—6 Nordd. Kredit.- • • • 125.— 6 123.75g Oberrhein.Bank-.i12b.75g \24.-6 Ostdeutsche Bank: 119.—6 118.75a
Argentinier ««5>« do. abgest.----b.. da äussere*«« do. V.97 4 « Buen-Air-Stadt 6- - Bulgar. G.Hyn. 6« ■ UhinesJuiLvSeö* • do. v. 98 4H Griechen ö* • do. cons. Goldr.4«« da Monopol « 4«. da v. 1890 «« S«. Italiener 5«« ItaL am. Bentes-• Lissabon Stadt 4 « Mexikan. Ant 6«« da äußere ««««e«« da £. B. 8«. Oesterr.Goldr. 4 - da Papierr. •• 4>/»
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Warschau •••• 8T Wien ••• kurz da •••••♦••••lang 20 Francs-Stücke Oesterr. Noten«... Buss. Zollcoupons da Banknoten-«»«
Berliner Kursbericht,
■ angeboten, g — gelragt b — bezahlt.
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Deutsche Fonds.
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95.306 93.406 80.606 80.706
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Baab-Oeden brg«•
36.506
36.406
131.906
131.906
Canada- Facitio-E.
97.-6
97.106
90J06
90.10b
ItaL Mendional-E.
137.—6
137.-6
136.906
137.-6
NortiuPaa VorzJL
77.50a
77L06
Westsioilianer-«..
37.506
37.106
27*706
27KÖ6
Transvaal-Eisenb.
216-506
217.—6
