Swtite» Msrgrudta« der frankfurter Jettun g.

12. Mai 1900.

Pe*i®Sti d London, 11. Mai. 5.57N. In die Bank von Eng- 2. April <n land flössen Lrt. 24.000 in deutscher Münze; dagegen worden. A wurden ihr Let 50,000 für Südafrika entzogen.

f'

Abgeordnetenkammer.

10.

439-

111)4

39 %

Weizen Mai

Weizen Jul

64%

von

Spott.

e contmentale de gaz heute dir Arbeit h Bttdaveft. 11 VHat 8N insular bei r.fat.v r.:,. wonach'unt-r ön Pf-rd?n der Hi-A.n

Börsennotiz wird am Mom

10&25, Budap. Eleetr.-Aktien.

6.52

6.57

86% 87%

6.80

10 71% 72% 73%

43%

44%

44%

6.85 bfrt. 6.60

1L

70%

71%

72%

2-

2-

9%

2.65

42% 48% 48%

6.45 6L5 6.70

Kaffee December Kaffee März ....

0.15% %

9.70

9.46

9.27

8.43

8.21

8.01

8.02

37%

38%

685

11.

4.84% 4.89- 5.15%

95% 60% 23%

100 67^ 75 93%

123% 115- 156- 105%

67% 12- 85%

112% 79-

11- 56%

180 21- 33% 76- 55%

11.

73% 17 55% 5NA 33% 52% 21%

10.

6.87

1L50

11.65

Reunställ« die Rotzkrankhe it und Maulseuche ausge- brocheu sei, die eine Absage und Verschiebung der hiesigen und Wiener Rennen bedinge, erfolgte heute eine streng- amtliche Unter, juchung der ReunstLlle, wobei nur im Rennstall des Grafen Lafsrlo Fe st e t i ch einige mit Husten behaftete Pferde gesunden wurden, die man sofort abjonderte. Die Rennen erleiden keiner­lei Veränderung.

An der Börse schlossen Amerikaner flau. Norfolks 35%, Union 54%, Southern Pacific 34%, Louisville 81%.

Im heutigen Spezial-Allotment wurden von Coun­cilbills 350,000 Rupien auf Calcutta, 310,000 Rupien auf

Thabanchu, 10. Mai. (Reuter.) Infolge einer Be» prechung der Burenführer ist der F e i n d nach S ü d e n zu- rückgekehrt und hat jetzt die Linie östlich von Thabanchu nne, die sich 20 Meilen von Norden nach Süden erstreckt. Die Kavallerie Brabants hatte ein Gefecht mit einer feindlichen Patrouille. Man erwartet, daß es von Neuem zum Kampfe kommen wird.

Flotten gesetz noch eine Resolution angehängt, in der der Reichskanzler ersucht wird, dahin zu wirket daß im Interesse der Landwirthschaft und zum Zwecke der Versorgung mit den nöthigen Arbeitskräften die deutschen Reichsgrenzen für den er­forderlichen Zuzug fremdländischer Arbeiter geöffnet werden. Diese Resolution geht selbst der .Post' zu weit. Sie bemerkt dazu:

,Es wird allgemach Zeit, daß da- Centrum seinen Haug, alle möglichen und unmöglichen Gegen­stände mit der Flottenvorlage in Zusammen- Hang zu bringen, ein wenig bändigt. Sonst könnte es scheinen, als solle der Kuhhandel demnächst en gros betriebe» werden/

Der »National-Ztg/ wird bestätigt, daß Prinz Viktor Napoleon an den deutschen Kaiser aus Anlaß der Voll­jährigkeit des Kronprinzen ein Glückwunschtelegramm ge­sendet hat.

R»mi»UlT{, 11 Mai, 8.19 N. Abend börse. Per Ultimo Mai: Kreditaktien 226.10, Lombarden 26.10, Straßen- bahn 17*.4O. Schwach. Morgen keine Abendbörse.

1 11 Mai. nÄC hi. Privatverkehr.

Kreditaktien ultimo 727.50, Käufers Wahl 3monat 734.-.

^s.aN mmätir. 727.50, Ungarische Goldrente ult tu* Ungarische Kronenrente 9A35, Italiener ultimo 93.40,

10. 74- 17% 56% 55% 34% 54% 22%

J Brüssel, 11. Mai, 7.50 N. In Forest haben die Arbeiter der Compagnie continentale de gaz heute dir Arbe eingestellt i ' ,

5 Fr. Lohn. Die Gesellschaft versorgt die Gasbeleuchtung für di- meisten Brüsseler Vororte.

Mais Mai IH, Mais Juli ....

Schmalz Mai a<

England und Transvaal.

Vom Kriegsschanplatz.

(Wolff'r telegr. Corresp.-Bureau.)

7X6

47.0

8.70

6.15

142.- 20.50 35. 29

17%

K Aachen, 11. Mai.11.5 N. JnMastricht sind an den schwarzenPockenbis jetzt 6 Persone» erkrankt. Die Insassen der dortigen Pensionate wurden geimpft. Die deutschen Grenz­behörden trafen umfassende Vorsichtsmaßregeln.

Arezzo, 11. Mai. In Casttglion-Fiorentino t ö d t e t e ein Landmann namens Meurei im Wahnfinnsansalle 9 Personen seiner Familie, verwundete andere Personen und zündete sodann seinen Viehstall an, sodaß die Thiere verbrannten. Er gelang schließlich, ihn fistzunehmen.

O London, 11. Mai, 9.40 N. Bei der heutigen Versteiger­ung der sich im Besitze der Familie Str Robert Peels befinden­de» Kunstgegenstände wurden zw'iPorträts von Vandy ck, die betitelt sind: .Ein genuesischer Senator' und »Porträt einer Dame'und die beide etwa 1621 tu Genua gemalt wurden, zu­sammen für 24,250 Pfund St. verkauft.

Rach Schluß dieses Bi altes eintresfende Depesche« sind im Drttten Morgenblatt zu finde«.

io. 65% 67-

g Aewyork, 11. Mai, 5 Uhr Nachmittage (Per Kabel). Die Fondsbörse war anfangs fest, im Verlauf bis zum Schluß flau. Umsatz: 582,Olu Sh.

Schiußeourse.

11.

L85

1L40 11.52

350 6255

10051»

68% 76% 94-

124% 116% 157 106%

68%

12% 87

113%

80% 11- 57%

131%

21% 35%

77-

56%

Weize. Mai ....

WeizeiJuli .... Wetzet Septemb.

Maie M<H ,, Maie Jul........

Mais September

Kanee Mti......

Kaffee Jtii......

Kaffee Sejtember

Vermischtes.

-s Aittgen, 11. Mai. Wie auf dem heutigen Festessen offiziell verkündet wmde beabsichtigt derÄroßherzogvonH-sfen morgen hierher zu kommen und die Torpedoflottille nach Mainz zu begleitn.

K Aachen, 11. Mai. Die Frau des Webers Grömbach ver­brannte im Anfalle einer Geistesstörung ihr 18 Monate altes Söhncheu im Ofen.

-g Ketkürou«, 11. Mai. Der Direktor des Apollotheaters E. M o r e» o wurde heute uuter dem Verdacht der Wcchselfälsch« ung v e r h a f t e t.

10.

6.90

7.05

9.67

9.48

9.29

8.50

8.25

8.04

8.05

Telegraphische Dampfemachrichten

der Frankfurter Zeitung.

(Nachdruck ohne Quellenangabe nicht gestattet)

Norddeutscher Lloyd. Angekommen .Prlnxregent Luit­pold in Suez, .Kaiser W Ihelm II. in Neapel. Paesirte GibraltarBayern, DoverFrankfurt.

Angekommen tn Lissabon der Pacific Nav. Dampfet Oravia von Südamerika.

Botlerdamer Lloyd. An gekommenSindoro* in Padang,

Telegraphische Depesche«.

(Nachdruck, telegraphische oder telephonische Verbreitung ist nur mit deutlicher Quellenangabe ,Frkf. Ztg/ gestattet.)

Privat - Aepeschrn drr Frankfurter Zeitung.

fff Berlin, 11. Mai, 8 N. Eine Delegirtenverfammluug der Straßenbahn-Schaffner uudWagenführerhat in der verflossenen Nacht in den »Arminhallen' stattgefuuden, nachdem die Beamten der sämmtlichen Depots ihre Vertrauens­männer gewählt hatten. Diese Bersammluug hatte nur den Zweck einer Vorbesprechung, bei der die der Direktion der Großen Ber­liner Straßenbahngesellschaftzu unterbreitenden Forderungen festgestellt wurden. Diese lauten: Erhöhung des AufangsgehaltS auf 100 Jt und des Höchstgehalts auf 150 JL, Innehaltung der zehnstündigen Arbeitszeit, zu welcher die Pausen auf den End- stattonen sowie die Zeit vom Dienstantritt der letzten Fahrt bis zur erfolgten Abrechnung zu rechnen sei, die möglichst strenge Durchführung der den Beamten zustehenden vier freien Tage im 'Monas, bei ausnahmsweise Richtbewilligung eines solchen eine Entschädigung von 60 Pfennigen pro Dienststuude. Schließlich wird noch die Einführung der Pensionskasse und Die Ent­lassung des Oberinspektors gefordert werden. Die Delegirten werden die Forderungen in der nächsten Woche der Direktion unterbreiten. Falls die Forderungen nicht bewilligt werden, wollen die Straßenbahnangestillteu noch in diesem Monat in de» Generalstreik eintreten. Das Magistratskollegium hat heute beschlossen, dem Antrag der Stadtverordnetenversammlung beizutreten, nach dem dem Vorsteher der Versammlung Dr. Langer» Hans das Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin ver­liehen wird.

<? Karlsruhe, 11. Mai, 9.12 N. Prälat Schmidt (positiv) wurde in den Ruhestand versetzt und Oberhofprediger H e l b l n g (liberale Mütelpartei) zum ordentlichen Mitglied des Obcrkirchenraths mit Prälatenwürbe ernannt.

-s-Wteu. 11. Mai, 7.30 N. Aus den Delegations­vorlagen geht hervor, baß die Honorarkonwlate in Berlin und Köln in Berufskousulate umgewandelt werden. Der Kaiser wies dem Nordpolfahrer Julins Payer eineu lebenslänglichen Ehreugehalt von lährlich 5000 Kronen an.

W Wien, 11. Wat, 8.46 N. Das »Fremdenblatt* theilt mit, daß die Stellung des Ministers R e z e k in dem Kadinet unverän­dert sei.

üt Paris, 11. Mai, 7.42 N. Heute Vormittag war hier daS Gerücht verbreitet, daß ein Attentat gegen den Präsi­denten der Republik verübt worden sei. Dem Gerüchh dessen Ursprung sich nicht ermittel» ließ, liegt kein thatsächlicher Vorgang zu Grunde.

g ffewyork, lh Mai, 5 Uhr Nachmittags. (Per Kabel.) bchlumotirungen:

Schmalz Juli

Pork Mai....

Pork Juli....

Rihs Mai....

Ribs Juli....

11.

7.-

7.15

Draht-Meldungen des Handelstheils.

r Berlin, 11. Mai. 8.31 N. Die Generalversammlung der Stettiner Elektrizitätswerke genehmigte die Ausgabe von JL1 Mill, neuen Aktien, die von der Bankfirma Arons & Walter in Berlin übernommen werden mit der Verpflichtung, dieselben zum Kurse von 125 pCt. den alten Aktionären anzubieten.

In Breslau hat sich eine neue Terrain-Ge­sellschaft mit JL 2 MdL Grundkapital konstituirt. Be­theiligt sind: die Breslau-Kleinburger Terraiu-Gesellschaft, Schlesische Immobilien bank, der Schlesische Bankverein, die Breslauer Diskontobank, sowie die Bankfirmen Jacob Landau Nacht und Eichhorn & Co. in Breslau. Die Gesellschaft hat das Dominium Graebschen von den Kloseschen Erben er­worben.

I« der Generaldebatte zum Eisenbahnetat erklärte sich brr Ministerpräsident Frhr. v'. Crailsheim gegen die Ein- führung von Sonntagsbilleten, gegen Ermäßigung der Kohlentarise, von welcher nur die Zechen Nutzen haben würden, und gegen Ausdehnung des Vorortsverkehrs über 20, ausnahmsweise 25 Kilometer hinaus. Eifenbahn- «tnfäUe mit todtlichem Ausgang für Reisende seien in den letzten Jahren nicht vorgekommen, aber die Eisenbahnverwaltung habe rS nicht iu der Hand, das Vorkommen von Unfällen überhaupt zu verhüten. Die Betriebssicherheit sei in Bayern so gut wie möglich. Die Zugverspätungen rührten in der Regel davon her, daß die in den Nachbarländern und durch dieselben ankommenden Züge mit Verspätung in Bayern eintreffen. Die Tarifsrage werde später besprochen werden. Hier wolle er einstweilen sagen, daß er die 4. Wagenklaffe in Bayern nicht eiuzusühren gedenke. Ferner erklärte sich der Minister aus eine Anfrage gegen eine Eisen- bah» gemein ich ast Bayerns ml. Preußen (nach Aua- logte Hessens). Es sei eine solche auch von gar Niemandem in Aussicht genommen. Auf eine Anfrage, tor. es mit der L-rgani» sattou werden folle, wenn einmal die Pfälzer Bahnen auf den Staat übeimehen, erwidert der Minister, .c könne sich hierüber nicht äußern. Wenn ein Eisenbahnministerium komme, werde er jedenfalls der Eisenbahnminister Nichtsein. Demjenigen, der E'sen- dahnmmister werden würde, wolle er nicht vorgreisen. In Be­sprechung der Finanzgebahrung der bayerischen Staats- bahuen bemerkte der Minister, der Verkehr nehme allerdings zu, aber auch die Ausgaben stiegen stark. So habe er erst jüngst einen Bericht über die pfälzischen Bahnen bekommen, wo­nach die Ausgaben im Verhältniß in höherem Maße steigen, als die Einnahmen.

Deutsches Reich.

N Berli«, 11. Mai, 8 Uhr Abends. (Telegramm.) Die Frage der Dauer der Reichstags - und Land- t a g s s e s s i o n wird in den Blättern unausgesetzt erörtert. Beschlüsse der Regierung oder der Parlamente liegen nicht vor und können nicht vorliegen, denn der thatsächliche Gang der parlamentarischen Geschäfte läßt sich nicht durch Beschlüsse regeln. Politisch steht wie kürzlich an anderer Stelle ausein­andergesetzt worden ist, dem Schluß der Session in beiden Par­lamenten nichts mehr entgegen, denn die Entscheidungen über die wichtigsten parlamentarischen Aufgaben sind theils schon ge­fallen, theils reif und nicht mehr zweifelhaft. Es scheint neuer­dings, daß infolge der schleppenden Verhandlungsweise es nicht gelingen wird, vor Pfingsten fertig zu werben. (Vgl. Tages­rundschau im gestrigen Abendblatt. Red.) Gegen diese Even­tualität wendet sich das Organ des »Bundes der Landwirlhe" und schreibt:

»Wir wissen, daß viele Abgeordneten ihre Dispositionen bereits so getroffen haben, baß sie nach Pfingsten nicht wieder zurückkehren können. Die Möglichkeit eines beschlußunfähigen Haufes liegt atfo sehr nahe. Wen» man nach Pfingsten mit einer Tagung von einer Woche auskommen zu können glaubt und den Reichstag schon vor Himmelfahrt in die Ferien gehen lasse» will, so ist es abiotnt nicht einzusehen, warum die acht Tage zwischen Himmelfahrt und Pfingsten nicht ebenso gut genüge» kLnnten, um den Beralhungs» stoff zu erledigen. Es wird viel wahrscheinlicher ein beschlußfähiges Haus vor Pfingsten zufammenzuhalten als nach Pfingsten zu- sammenzubringen sein. Legen die verbündeten Regierungen sehr viel Gewicht darauf, daß die Vorarbeiten m den Kommissionen vicht unter den Tisch fallen, fo bleibt ihnen immer unbenommen, den Reichstag nochmals zu vertagen.'

Die .Kreuzztg.', der die Ausdehnung der Reichstagssesjion über Pfingsten auch nicht angenehm ist, behauptet, daß des Reichstags wegen dann auch der Landtag zujammendleiben müsse.

Ass Itm LivUkailllS'Keglüer ües stansesarrrtsHerirks Frankfurt a. K. L

«beteiit. Mai 3. Ludwig Walter Amt lSchterltz) Eveicherstr. S. Wader Margarethe <Wldmayer) iSludflr. 8. < zink Heinrich Niriedrich Herman» (Nolltnger, Hüchsterftr. 8. Adam Hedwig Marie Viriorta Maader> Hühenftr. 88. Hümmelmanu Marie Lauts« (Schreiner, SchetdSwaidfir. 31. Eckert Wilhelm Iah. (Kreil, Fechea- heimerstr. 8. - 5. 6 it 1 h Slilabelh Anna (Schmitt, Setgeiflr. 218. Stiper Arthur Heinrich Bernhard (Ncubert) Okttndllr. 17- Stuhl- mann äohann Friedrich Wilhelm (Scherer) -Li-ailt 37. Heil Mari» Helene (Melhner) QntrinSftr. 11 Ewald «innig, eitfarf Antoni« (Sbiodi Rene Zeil 9. - 6. 81 f (6 Carl Wilhelm (Schilcher) Bergerftr.»44- Nia r m a NA »!tna Anna ,zranz,rk» (Wendel> Neng 6. H «n, el Johannes Theodor (Bülow, Lanbenbiunnencheg 7. 7. Bad Anna Rtgwe (Stmmetnt uni jvaianenftt. 22. MeNerer AndriaS (Weihern, See» holftr. 24. 8. Priester Fritz Heinrich (Friel- SscherSh. Laadftr. 76. Kaiser Sarl I «liefe) Roßdorierstr. 50.

«ttf6*»oltnc. Mat 10. Allstadt Friedrich Lonrad. Tagldhner mit 1kem m 1 er Shrtftiue Helene beide dahrcr. Beer Lndols, Roufrni« mit Jnngbans Olga Lina beide dahier. <S n 1 ja h r Wilhelm Salon Postbote mit Beiler Carolin« beide dahier Hetz Liebmann genannt Leopold), Staufmann mit Käsf «nberger Clara beide dahier. - Levi Herz Kaufmann mit Schanmberg Bertha beide dahier Maul Wann Heinrich Jacob, Laglöhner mit Riedel Maria Barbara beide dahier. Müller Hubert Ja,cf, Trndererbesttzer Wwr. mit fernes- I i n B Runignnb« beide dahier. See Heinrich Pdilivv. Oder Postastistent mtt Star» Maria beide dahier. Warnecke Friedrich Max Schnh- macher dahier mtt Schnitz Anna Maria Magdalena zu Heddernheim.

chhe,chlrctz»»ge«. Mar 11. Albrecht «iarl Hermann Paul Schrift, fetzer mit Brann Leoraine Marie beide dahier. Glrrchmann zoh. Alexander, ilustanser mit Sietnetfel Maria Anna Anastasta beide dahier. Lutz Georg, Bäcker mtt Kirschner 6nulte Johanna beide dahier. »üllei Carl. Schlaffer mit ist r otzkla nS Wilhelmine $ere- thea Laroline beide dahier. Schal 1 riefet. Santübtec mtt 01aab (kitfabetl) Unna beide dahier. Stock Wilhelm. Lazlbhner mit Mar k» lot l Marie Ottilie beide dahier.

»«Uevbeuv* Mar 8. Schafsftetn Snstav Adolf 9 M. Theobald, strotze 16. 10. Hari mann Eva Margarethe 4 I. Bornh. Landwehr, weg 10. - Marten» Pani Ewald 3 Mt. Born». Landftratze 15. H »» s Joh. Ja,es. Schuhmacher verh. 46 3. Langeftr. 4 - Opver. mann Dorothea geb. Stnbing Wwe.. Rentnerin 92 3. Rdönftratze 14. Bier >n ge r Sara geb. Bergmann Wwe. 70 2. Elbeftr. 53 11. S ei 1 Stefan, Schneider verh. 46 d. Nene Artime 8. 1 Pfaff Sarl Joses g 2. Sachfenh. Landwehrweg 185

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_ stedm ren. *tn Sohn Lande. Su stets ad (Lcholls Ellwangen. » vatzdt (Oberkampfl Lndwigibnrg. Otto E1 b e r » (Huth, Hagen i.W. Dr. fliatlnl »egensbnrger (Kohn, Mannheim. eine tochter: Dr- nred. e. Schnitze («tonne) Benin. Oitar Stritzl (»reiner) «iel. Znl. Finck (Ludwig) Winnenden. Rittmeister v. S ch o e ne b eck (Lüder«) Bernstadt.

Secmäbtte. Emil Haag mit Lhdia geb. Oberkampf, Fenerbach. ». Gerwin mtt - edwig geb. Batzmann. Vallendar. Peier Schwellen- b a ch mtt Trandchen geb. Hamacher, Honnet Ptar. E. Schweikhardt mit Dora geb Bleibendem Lächlingen. Oberförster luit ». Born­stedt mit maria geb. o. Anlock, Kochc-lltz.

..»f*«*«. Daniel übe, slanfm- 51 I. Heilbronn. Geh. Santiltb- 2^* . dandahn. «öln. Jean. P. «im, n » 6S I. «öln. Rirol. Mert » len, 753. et Johann. Fran, d, Drotha. Major a. WeitzenfelA Mb. X udl. 53 I. MiUrchen. Hernr. Baton Ritter Mitte- t ck, Obtrstienlii. a. B. Mstnchen. - -- - -

aris k. 8.......

Deutschland k. S. ilber(CommBar) tckTopSantaFö tchison neue 4% tchison pref» hltimore & Ohio Gnadian Pacific Gic. BurL Quincy Cic-Mil wüt Paul Cie. North-West CicJiock IsLPae. DnverKloGrPret Eie .. , ee Ee first preL Ilhois Central.. Loisville Nashv. Mi». Kans. Texas Mieouri Pacific.. Neiyork Central Nevyork Ontario Nonlk&West.. NorflkWest pref Nortern Pacific

-Denn (so führt sie fort) die Erfahrung hat gezeigt, daß im Somuier die Zusammenhattung eines beschlußfähigen Reichs, tages nach Schluß des Landtages auf große Schwierigkeiten stößt. Alan mag das namentlich im Hinblick auf die Ur» suchen dieser Erscheinung beklage», dadurch werden aber die maßgebenden Faktoren Preußens nicht von der Verpflichtung befreit, dersetben Rechnung zu tragen. ÜebrtgenS stößt auch, ganz abgesehen hiervon, die schnelle Erledigung der dem Landtage noch obliegenden Arbeiten trotz ihres nicht mehr großen Umfanges aus Schwierigkeiten, denn die Berathungen des so überaus wichtigen Gesetzentwurfes über die Beseitigung der Hochwassergefahr der fchlefifchen Flüsse schreite» nur langsam vorwärts und möglicher, weife wird der Bericht der bezüglichen Kommission nicht mehr so zettig fertiggestellt werden können, daß die Berathung vor Pfingsten zum Abschlüsse gebracht werden kann/

Auch aus dieser Auslassung geht die Ueberzeugung hervor, daß es an sich kein Kunststück gewesen wäre, vor Pfingsten mit Ällem fertig zu werden. Das konservative Blatt plaidirt bereits dafür, daß die Kanalvorlage auch in der nächsten Land­lagssession nicht vorgelegt werden solle, toeil sie dann die Be­rathung des neuen Zolltarifs beeinträchtigen und das Zusammen­wirken von Agrariern und Schutzzöllnern stören würde. Sie redet der Regierung gut zu und sagt:

, ,Am einfachste» läge die Sache, wen» fie auf die Wiederein- brmgung der Kanalvorlage vorläufig ganz verzichten würde. Will sie das nicht, glaubt sie vielmehr an der Auffassung f-sthalten zu müssen, daß der Kanaibau in dem von ihr geplante» Umfange ^Ehweudig sei, so mag fie sich die Wiedereinbringung für den passenden Zeitpunkt aufsparen. Aber sie wird gut thu», die Vor- läge bann ebenso zu behandeln, wie jede andere wirthschastliche Vorlage, sie also nicht zum Mittelpunkte der ganzen politischen Situation zu machen und auch nicht in dem gegen fie gerichieien Widerstände eine Auflehnung gegen die Krone zu erblicken. Häite sie den Gegenstand unter diesem Gesichtspunkt im vorigen Jahre behandelt, so würden die erwähnten Bedenken gegen die sofortige Wiedereinbringung der Kanalvorlage nicht bestehen/

Da sich ähnliche Befrachtungen auch m andern gewissen preußischen Ministerien nahestehenden Blättern finden, jo sind wir vollständig darauf gefaßt, daß thatsächlich auch in der nächsten Session auf die Kanalvor- £°9 e verzichtet wird, um die gute Laune der Agrarier bet der Berathung des Zolltarifs nicht zu stören. Eine wichtige Vorlage im Verkehrsinteresse verträgt sich wahrscheinlich nicht mit dem Geist, von dem der nächste Zolltarif ausgeht. Ueber die Berathungen des Wirthfchaftlicheu AuS- sch usseS läßt sich heute aus Anlaß des mehrfach erwähnten Strettes über den Gersten- und Hopfenzoll (wie im Ersten Morgenbl. schon kurz erwähnt worden ist) die.Nordd. Allg. Ztg.'wir folgt vernehmen:

»Die Reichsverwaltuug betrachtet die gutachtlichen Verhand. hingen in de» Kommissionen des Ausschusses als durchaus ver­trauliche und hat deshalb bisher Anstand nehme» müsse», die er­hobenen Bemängelungen durch Eingehen auf die einzelnen Vor- aünge zu widerlegen. Da indessen die öftere Wiederholung

d" Erfolg -er Verhandlungen im Wirth- I jchaftlichen Ausschuß abträglich wirken tonn, jo find wir er- I mächtigt, auf Grund der nunmehr vorliegenden stenographischen v < .frltjufieUen, daß bei den Verhandlungen der Kommission

b«S Wirthschaftlicheu Ausschusses am 28. März d. I. die Frage der Bemessung des Gersten- und Hopfenzolls überhaupt nicht von laudwirthschaftlicher Seite, sondern von Vertreter» des Mälzer- und Brauereigewerbes in die Debatte gezogen worden ist. Es handelte sich in der vorgenannten Sitzung bei Besprechung des Zolltarifschemas zunächst um die Feststellung der Relation zwischen Gerste und Malz. Im Lause dieser Erörter- »tilge» ließ der Vertreter eines hervorragenden westdeutschen Malz, fabrikantenverbandes die Bemerkung einfließen, die deutsche Alalz- fabrikatiou stehe durchaus auf dem Standpunkt, daß eine Erhöhung Les Gerftenzolls für fie nicht Wünschenswerth sei. Diese Bemerkung veranlaßte unmittelbar einen bekannten Vertreter des bayerischen Braugewerbes dazu, fich im Interesse der Brauereien gegen eine Erhöhung des Malzzolles auszusprechen. Daun erst kam ein Ver­treter der Laadwirlhschast zum Wort. Er betonte, daß es ver- rüht fein würde, heute schon eine definitive Stellung zu der Frage der Zollsätze einzunehmen, daß aber, nachdem zu dieser Frage das Wort ergriffe» fei, er sich veranlaßt sehe, feinen widersprechenden Standpunkt darzulegen. Die Frage der Gestaltung des Hopfen- zolles wurde bei der gewiß unverfänglichen Erörterung über die technische Sebiutung des Wortes .Lupulin' in die Debatte gezogen. Der dieserhalb um Auskunft ersuchte Vertreter des Braugewerbes kuüpfte nämlich au seine Aeußerung bte Bemerkung an, daß von landwirthschaftlicher Seite eine bedeutende Erhöhung des Hopfenzolls geplant sei und der deutsche Brauerbuud bereits hierzu Stellung genommen habe. Der Sach­verständige begründete seine Bedenken gegen die geplante Erhöhung deS Hopsenzolls und gab so einem Vertreter der Landwirthfchaft Beranlaffung, seine gegenteilige Ansicht darzulegen. ES ist bc« danerlich, daß durch die hiernach in der Oeffenilichkeit borge- frommem Verkehrung des Thatbestandes ohne jeden Anlaß Erreg- ung auf wttthschastspolttifchem Gebiete hervorgerufen wird/ I

Das Ceutrum hat in der Budgetkommission an daS 1

London, 11. Mai. Die Depesche Lord Roberts gestern Abend 9 Uhr meldet ferner: Das Passtren der Driften ist außerordentlich schwierig, es ist noch viel Train zurück, aber ich werde bei Tagesanbruch weiter marjchiren und so weit wie möglich in der Richtung ans Kroon- stad vorwärts zu kommen versuchen.

Reuter meldet ans 'Maseru vom 10. Mai: Die Frei­staatburen konzentriren sich in beträchtlicher S t ä r f e i n Vertheidigungsstellungen auf dm Hügeln des Korannaberges ostwärts der Linie Thabanchn- Wynburg. General Rundete bezog gestern Nacht ein Lager am kleinen Leeuwflusse zwischen Thabanchu und Lady­brand.

Northern pref. .. Philad Reading.. Philad. L pref.. Southern pref. .. South. Pac. Sh. .. Union Pacific.... Wabash pref..... Amer. Sugax. Res. Gen. Electric new. Federal Steel .. Pennsylvania.. .. Geld a. Reg-Bonds Geld a^nd W erth Baum. Middl. NY BaumwMiddlN-0 Mehl (SprgWheat ClearsHdispon.) Kaffee No. 7 Rio Terpentinöl LSav. PetroL raff. (Barr.) do. (Tank)..., Petroleum Certif. No-fiN.-Eound-Eis Stahlseil. (östLW.) Zinn .. Kupfer disponibel

Baumwolle Mai.. Baumwolle Juli.. Baumwolle Aug. Baumwolle Sept. Baumwolle Octbr. Baumwolle Decbr. Baumwolle Jan..

r Ubitago, 11. Mai, 5 Uhr Nachmittags. (Per Kabel.) SchluBnotrungen:

Bremen, 11. Mai. Das Kadettenschulschiff .Herzogs Sophie Eharlotte^ vom Nordd. Lloyd ist am £.

44° N. und 29° W. vom Schiffe .Pallas' gesprochen worden. .. Bord befand sich alles wohL Das Schiff hat bis zu diesem Punkti seitdem es von dem Schleppdampfer .Wetter^ verlassen Wordei ist, 920 Seemeilen zurückgelegt, wodurch fich eine Fahraeschwindig lebr Bombay "u^Lstlo/ioO ati M^zu^UG"vÖnl "sL

«6 f « KCm * dünkte biS zur Kl/ d. (zuletzt L sh. M/zz d.) begeben.

Einfahrt von Philadelphia find noch 2000 Seemeilen.

Äöl», 11. MaL Die deutsch-atlantische Tele­graphengesellschaft theilt mit: Heute Vormittag 11 Uhr wurde 114 englische Meilen westlich von Borkum in der Nähe des Feuerschiffes Haak das Ende des Küstenkabels glücklich empor­gehoben und mit dem zu legenden Tiefseekabel nach New-York ver-

Molsfs telegraphisches Carrespon-en; - Kureau.

Berti«, 11. Mai. Der Magistrat stimmte dem Kom» mijstonsbejchlnsse zu betr. die Bewilligung der G a r a n 1 i e- leistung für den GroßschisffahrtSkanal Ber- lin-Stettin, falls Charlottenburg ein Zchntet der Kosten übernimmt.

Berlin, 11. Mai. Die Hochwasserkommissiou des Abgeordnetenhauses beendete die erste Lesung der Hochwasservorlage und lehnte mit 11 gegen 10 Stimmen den kon­servativen Antrag ab, daß der Ausbau der im Gesetz genannten Flußläuse nicht vor dem Jnkrasttreten eines Gesetzes betr. Maß­nahmen zur Verhütung von ll-berfchwemmuugen an der unteren Oder, Spree, Havel und Lausitzer Neiße begonnen werden darf.

Kronverg, 11. Mai. Der Gro ßherzo g und die Groß­herzogin von Hessen trafen heute Mittag zum Besuche der Kaiserin Friedrich und des Prinzen und der Prinzesfiu Heinrich von Preußen auf Schloß Friedrichshos ein und nahmen am Lunch Theil. Der Großherzog kehrte um 3 Uhr, die Großherzogin um 6 Uhr nach T rmstadt zurück.

Metz, 11. 'Mai. Bei der Frühstückstafel im Offizierkasino des Königs-Jnsanterieregimens Nr. 145 begrüßte der Kaiser das Regiment durch eine Ansprache. Den Offizieren des Regiments wuiden zahlreiche Ordensauszeichnungen zu ThetL Der Kriegsminister nahm an der Truppenschau nicht Theil, sondern besichtigte unter Zuziehung des Korpsinlendanten unter­dessen das Gelände, auf dem die Dienstgebäude für daS General- kommando und die Intendantur errichtet werden sollen. Auch der Bürgermeister v. Metz, Frhr. v. Kramer, wurde von dem Kriegsminister zu einer längeren Besprechung an die damit zusammenhängendes tadterweiteruog empfangen. Heute Nachmittag traf aus Berlin der Chef deS Große» Ge»eralsiabs. Graf v. Schlieffen, hier ein.

Wie«, 11. Mai. Eine aus montenegrinischer Quelle geschöpfte Mittheilung der »Polit. Kor resp.' auS Konstantinopel stellt fest, daß Montenegro ursprünglich die Pforte ersuchte, ihre Zu- stimmuug zur Errichtung eines Konsulats iu Ipek zu geben. Die Pforte lehnte daS Ersuchen mit der Begründung ab, der unruhige Charakter der dortigeu Einwohnerschaft lasse eine Vertretung Montenegros unrathsam erscheinen. Dagegen erklärte fich die Pforte bereit, in die Errichtung eines solchen Konsulats in Prizrend zu willigen, welches Anerbieten tn Eettinje ange- uommen wurde. Gegenwärtig handle es fich nur noch um die Wahl des betr. Beamten. Alle anders lautenden Mittheilungen seien falsch.

Wien, 11. Mai. Während des Zusammenstoßes zwischen de» deutschnationalen und klerikalen Studenten in der Universität heute Mittag wurden mehrere Studenten verhaftet.

Rom, 11. Mai. Der Senat setzte die Berathung deS Ge- setzentwurfes gegen die ungesetzlichen Ehen fort. Dem Hause liegen zwei Entwürfe vor. Der Regierungsentwurf bedroht die Ehegatten mit Geldstrafe, die die CivUehe nicht inner- halb 40 Tagen nach der kirchliche» Trauung begehen, sowie die Prediger, die die kirchliche Trauung nicht anzeigen. Der Kommisfionseniwurs verbietet die Vollziehung der kirch- lichen Trauung vor der Civiltrauung. Die Ehegatten und Geist­lichen, di- hiergegeu verstoßen, unterliegen Geldstrafen. Der Kultusminister erllärt, die Regierung sei sür das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat, da diese am besten der Ausnahmestellung Italiens gegenüber der Kirche entspreche. Pelloux erklärt, das Ministerium sei einstimmig für den Gesetzentwurf. Paterno stro beantragt zu dem ersten Artikel des Regierungsentwurfs ein Amendement, wonach die Civiltrau- ung vor der kirchliche» Trauung obligatorisch sein soll. Die Korn- Misston erklärt, das Amendement Paternostros anzuvehmen. Die Regierung bekämpft das Amendement, daS in geheimer Abstimm­ung mit 84 gegen 64 Stimmen abgelehut wird. Der erste Artikel des Regierungsentwurss wird angenommen. Darauf wird die Sitzung aufgehoben.

Sofia, 11. Mai. (Wiener Korr.-B.) Der russische Finanz- rath Kobeko reiste nach Bemdigung feiner Mijsion über Varna nach Konstantinopel ab. Er erklärte nochmals, daß ein rujfijcher Finanzeingriff in Bulgarim weder der Zweck feiner Mission gewesen, noch überhaupt thunlich sei.

, A Kiel, 11. Mai, 9.20 N. DaS OberverwaltuugSgericht ent­schied heute in letzter Instanz, daß die Kirchen in den nord- chl-Swigfche» freien Semeindeiy dfi vor SAahren ge­schloffen wurden, freizngebkirfind.

Paris, 11.MaL (W. B.j Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen per Mai 19.70, per Juni 19.95, per Juh August 20.40, per Septbr.-Decbr. 2135. Beh. Roggen per Mai 14.75, per Seotbr. Decbr. 14.75. Still.Mehl per Mai 25.90. per J jS 26.20, per Juh-August 26.80, per Septbr.- Decbr. 27.85. Bah. Rfiböl per Mai 65%, per Juni 65%, per Juh-August 65%, per September- December 65%. Matt. Spiritus per Mai 36%, per Juni 36%, per Juli-August 37%, per Sept-Decbr. 36%. Ruh. Roh­zucker 88 % loco 30%31%. Beh. Weisser Zucker Nr. 3, per 100 Kile, per Mai 31%, per Juni öl%, per Juli- August 31%. per October-Januar 28% Beh. Wetter: bewölkt

o Hamburg, 1L Mai, 7.10 N. Kaffee good av. Santos per Mai 37, per Juni 37%, per Juli 37%, per August s7%. per September 37%, per October 38, per November 38%, per December 38%, per Januar 38%, per Februar 88%, per März 39 , per April 39%. Ruh. Rüben­zucker L Produkt Basis 8b pCt Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, per Mai 10.50, per Juni 10.60, per Juli 10.70, per August 10.80 , per October 9.62%. per December 9.57%. Ruhig. Wetter: schön.

W Harre, 1L Mai, <30 N. Katies. Santos per Mai 44., per Juli 44.50, per September 45., per December 45.75. Leicht Baumwolle. New-Orleans tres ordin. disponibel 65., Termin Notirungen per Mai 62.37%, per Juni 61.87%, per Juli 6L62%, per August 6157%, per September 6087%, per October 5837%, per December 53.50 Verkäufer.

JLondon, 1L MaL (W. B.) Getreidemarkt. (Schlufibericht.) Fremde Zufuhren seit Montag: Weizen 80660, Gerste 10,440, Hafer 107,670 Q. Weizen nur zu niedrigeren Preisen verkäuflich, amerikanischer fest Mehl träge. Mais % sh. niedriger. Gerste ruhig aber stetig. Von schwimmen­dem Getreide Weizen ruhig, Gerste matter. Mais träge. Wetter: schön.

t London, 11. Mai, 4.15 N. (Schluß - Notirungen.) Kaffee. Centralamerikaner flau. Santos per Mai 36 sh. 3 d., per September 37 sh. 3d. Rübenzucker ruhig, per Mai 10 sh. 6 d per August 10 sh. 8% d. Kristall­zucker stetig, Jute flau, Hanf höher, Pfeffer und Gewürz­nelken ruhig.

London, 11.MaL (W. B.) Die heutige Wollauktion von Schmut«.wollen war wieder stark besucht Die Kauflust besondeis für feinere Stoffwoilen, war fast noch größer als gestern. Die Preise für Pommerische, Mecklenburger, Mär­kische, Preussische, Posensche und Schlesische wie gestern. Sächsische erzielte JL 6766 (gegen das Vorjahr JL 7 Ab- schiag), Hannoversche Jt 64.

t Mancliester, 11. Mai, 432N. Garn- und Tücher­markt Garne und Shirtings waren stetig.

London, 11. MaL (W.B.) Wolle. Bei lebhafter Be­theiligung Preise fest, mitunter etwas über Eröffnung.

38% 130%

2 2-

9% 9-L

2.65 7J% 47J>0

8.70

6.15

142.-

20.50

35.- 28.75

17%

».Seit» »r. 180»__________________

Bayerischer Landtag.

(Privattelegr. der »Franks. Ztg.') K München, 11. Mai.

London 60T.Sicht 4.84% jond CableTransf * ""

110%

137 135 -

Bei der Subskription auf die Aktien der Wittener Glashütten-Akt-Ges. in VVitten werden nur Zeichnungen mit Sperrverpflichtung berücksichtigt. Die erste Börsennotiz wird am Montag stattfinden.

In der Generalversammlung der Metallwaaren- fabrik vorm Fr. Zickerick in Wolfenbüttel wurde mitgetheilt, daß sich die neuen Fabrikanlagen be­währt haben und die Aussichten im neuen Jahre durchaus befriedigende seien.

In dem Jahresbericht der Verein. Kammerich j Cch ® n W er k e, A k t. - Ges., inBerlin wird bemerkt, daß die Ergebnisse den Erwartungen nicht entsprochen haben. Das Agio auf die neuen Aktien ist dem Reservefonds gut­gebracht Nachdem auch die letzten Antheile derWessel- mann-Maschinen-Gesellschaft m. b. BL er­worben sind, soll die Liquidation der letzteren beschlossen werden. Zu Abschreibungen werden diesmal nur 43,147 (i. V. JL 85,24z) verwendet Der Bruttogewinn beträgt Mark 303,377. Die Aktionäre erhalten 15 pCt. (i. V. 20 pCt) Divi­dende. , Für das laufende Jahr sei die Gesellschaft mit Auf­trägen in Berlin und Schladern reichlich versehen.

Der Stadt Posen ist das Privilegium zur Ausgabe von JL 6,250,000 3prozi, 3% oder 4proz. Anleihe ertheilt worden.

Am 31. d. M. findet eine Generalversammlung der Fin­nentroper Kalk - Industrie, Akt-Ges. in Finnentrop statt die über die Zusammenlegung von Stammaktien und die Ausgabe von Vorzugsaktien, eventuell über die Liquidation der Gesellschaft Beschluß fassen soll

.8 Lübeck, ILMai, 6N DieLübeck-Büchener Ei s en b a h n vereinnahmte im Monat April d. J. Mark 463,648 oder JL 4482 mehr als im gleichen Vorjahrsmonat Der Personenverkehr brachte ein Plus von JL 18,605, der Güterverkehr dagegen ein Minus von JL 13,923.

f Hannover. 11. Mai, 7.35 N. Die Hannoversche Baugesellschaft schlägt für 1899 4% pCt. Dividende vor gegen 4 pCt. un Vorjahr.

.a Attrnberg, 11.Mai, 6.55N. Die Direktion der Ver- einigten Pinsel-Fabriken erhofft für das am 30. Juni ablaufende Geschäftsjahr mindestens wieder eine Dividende von 11 pCt

, e, Brüssel, 11. Mai, 7.50 N. Die belgische Staats­bahn beabsichtigt, da ihre Kohlenvorräthe wesentlich ab­genommen haben, wahrscheinlich schon zum 12. Juni eine große Kohlensubmission, voraussichtlich u u9.n *> anszuschreiben. Man nimmt an, daß nur die Hälfte dieses Quantums angeboten wird und zwar zu Fr. 1% bis 2% höheren Preisen.

Infolge des Rückganges der belgisches Rente be­absichtigt die belgische Regierung von der Ausgabe neuer Renten in diesem Jahre abzosehen.

, "je Gas - Gesellschaft in Rio de Janeiro beruft auf den 2& d. M. eine außerordentliche Generalver- sammlung ein, die über die Erhöhung des Aktienkapitals be- eehheben und die mit der brasilianischen Regierung ge­troffenen neuen Vertragsbestimmungen genehmigen soll. Die Einzelheiten hierüber sind noch nicht bekannt gegeben.

Die Unruhen in Spanien.

(Privattelegr. der »Franks. Stg/)

B Madrid, 11. Mai, 7.30 N. DieLage wird immer be­denklicher. Ei» wahrer Aufstand ist in B a r c e l o n a und Valencia ausgebrochen Ueber beide Siädte ist der Be­lagerungszustand verhängL In Barcelona besetzteu Truppe» die Straße». Die Zahl der Todten und Verwundeten ist unbe­kannt. Der Civilgouvrrneur hat abgedankt. Die katalanischen Zeitungen und Klubs wurden unterdrückt. I» Valencia wollten die Aufständische» heute Morgen die gestern Getödteteu feierlich begraben. Sie trugen eine Fahne mit der Auffchrift: .Rächen wir die ermordeten Genossen 1* Die Barrikaden werden von den Aufständische» behauptet. In Barcelona wurde der G e n d a r - merie-Oberst erdolcht.