£ Sette. Ur- 5»
Zweites Morgrnblatt 6er fnmfchtrter Aetemr,
SS. xebruar 1901
Oesterreichisches Abgeordnetenhaus
(Privattelegr. der „Francs. Zig.')
England und Transvaal.
(Wolff's telegr. Corresp.-Bureau.)
London, 27. Febr. Kitchener meldet aus Middel
Bukarest, 27. Febr. In der Deputirteukammer verlas der M i n i st e r p r ä s i d e n t das Dekret, durch welches dasParlament aufgelöst wird. Die Neuwahlen für denSenat sind auf den 22., 23. und 24. März, die Neuwahlen für die Kammer auf den 26., 27. und 28.März angeordnet. Die Kammern werden am 6. April wieder zu- fainmentreten. Der Ministerpräsident und die übrigen Minister wurden beim Berlasfen der Kammer vom .augcsam mellen Publilum lebhaft begrüßt.
Kairo, 27. Febr. (Reuter.) Die gesummtenStaatseinnahmen 1900 betrugen 11,447,000, die Ausgaben 9,895,000 egyplilche Pfund. Gegen das Borjahr weifen die Ausgabe» eine Verminderung von'34,000 Pfund auf.
L Hoükeuz, 27. Febr. Die heutige Stadtverordnetenfitzung wählte einstimmig Bürgermeister O r t m a n n zum Vertreter der ietobt Koblenz im Herrenhaus.
Das neue rumänische Kabinet.
(Wolff's telegr. Corresp.-Bureau.)
B »karrst, 27. Febr. Das n e u e K a b i n e t ist folgendermaßen konstituirt: Sturd za Präsidium, AeußereS und iuterimistifchKrieg, Aurelian Inneres, S t 0 i e e s c 0 Justiz, JeanBratiano öffentliche Arbeiten, Harrt Unterricht, Palladi Finanzen, Missir Domänen. Die Minister sind bereits vereidigt.
bürg, French habe über folgende weitere von ihm bis zum 25. d. gemachte Beute berichtet: Eine 19 Pfünder-Krupp» Kanone, eine Haubitze, ein Maximgeschütz, 20,000 Patronengürtel mit Munition, 153 Gewehre, 388 Pferde, 52 Maul-
Anzahl von Vorstellungen und Eingaben wird an die zuständigen Ausschüsse verwiesen.
In der Berathung der Regierungsvorlage Aber die Gemeindeumlage betont Staatsminister (Rothe den provisorischen Charakter der darin vorgeschla- jgenen Regelung der direkten Gemeindeabgaben, die nur bis !zum Schluß des Rechnungsjahres 1903—1904 in Kraft sein >ll, unb ersucht um Zustimmung zu dem Entwürfe in der Fuffung des Ausschusses.
Abg. Ulrich (Soz.) bemängelt, daß im Entwurf 'die Grundsteuer und die Gewerbesteuer für die Gemeinden ibeibehalten werden, während man bei der Steuerreform jfi r den Staat aus Billigkeitsgründen darauf verzichtet habe, und möchte den Gemeinden größere Freiheit in der Auswahl >des Steuermodus gewährt wissen.
! Abg. Dr. Schmitt (Ctr.) Härt im Namen seiner 'Fraktion deren Zustimmung zum Entwurf, will sich aber für chie definitive lltegelung dadurch prinzipiell nach keiner Richt- fung festlegen.
■ Nach weiterer sehr eingehender Debatte wird der Gesetzentwurf mit der vom Ausschuß Geschloffenen Beibehaltung jder Kapitalrentensteuer, der nach einer Erklärung des ;Staatsministers Rothe die Regierung nunmehr beitritt, 'bis Kapitel 4 einschließlich angenommen.
’ Die Weiterberathung des Gesetzentwurfes wird auf mor- ffgeu vertagt.
Nächste Sitzung morgen 9 Uhr.
thiere, 834 Zugochsen, 5600 Siück Rindvieh, 9800 Schafe, 287 Wagen und Karren. Die Buren verloren noch 4 Todte, 5 Verwundete sowie etwa 300 Gefangene. Britischerseits keine neuen Verluste.
W Wie«, 27. Febr., 8.35 N. Nach längerer Debatte, in welcher namentlich der Abg. Daz sh«ski zahlreiche Wahlmißbräuche in Galizien darlegte, wurde die Dringlichkeit beä A n- träges Bretter abgelehnt. DerMinisterpräsidentKörber versprach Erhebungen aust-llen zu laste»; er mäste jedoch die B e= Hörden in Galizien gegen so allgemein gehaltene Vor. würfe in Schutz nehme». Nächste Sitzung Donnerstag.
Der zweite Nachtragsetat für die China-Expedition.
(Wolff's telegr. Corresp.-Bureau.)
Berlin, 27. Februar. Den Abendblättern zufolge ging dem Bundes rathe der Nachtragsetat für 1901 zu, enthaltend die zweiteForderung für die Chinaexpedition in Höhe von 120,682,000 Mark/ sowie eine Forderung von 2,302,738 für andere Zwecke. Von der Chinaforderung treffen auf das Heer 100,200,000, die Marine 17,500,000, Post und Telegraphen 1,285.000, Pensionen 2C. 437,000, Denkmünze 160,000, Unterstützung von Familien der Theilnehmer 700,000, Kabelverbindungen Tsingtau-Tschifu und Tstngtau-Lhangyai 400,000. Die Erläuterung besagt:
»Die Ziele der Expedition find unverändert. Das Eingreifen der Mächte besserte bie Lage in China langsam, aber merkbar und stetig. Der deutsche Oberbefehl brachte Einheitlichkeit in bie mili. tärischen Operationen. Günstige Wirkungen blieben nicht aus. Größere militärische Unternehmungen über das besetzte Gebiet hinaus werden nicht mehr erforderlich sein, nur noch kleinere B e- ruhigungsstreifzüge innerhalb deffelbeu. Nachdem China die Note der Mächte angenommen hat, erscheint eine befriedigende Beendigung der Wirren nunmehr gefichert, wenn auch über bett Zeitpunkt der Erreichung dieses Zieles eine bestimmte Voraussetzung noch unmöglich ist. Weitere Verhandlungen betreffen Einzel« fragen, namentlich die Entschädigung und entsprechende finanzielle Veranstaltungen. Behufs des hierbei .nöthigen militärischen Drucks istdieunveränderteBelas» 'nng der deutichen Streitkräfte in China vor» läufig unerläßlich und dah.-r der Kostenbedarf auf da» volle Rechnungsjahr veranschlagt. Wenn bie Streitkräfte, was aller Wahrscheinlichkeit nach anzunehmen ist, vor bem 31. März 1902 ganz oder theilwetsezurückbesördert werden, treten entsprechende E r s p a r n i s! e ein.'
Unter den anderen Forderungen des Nachtragsetats befinden sich 100,000 Mark zum Erwerb von Grundstücken in Peking für Erweiterung und Sicherung der deutschen Gesandtschaftsanlagen, 60,000 Mark Theuerungszulage an Gesandtschaftsbeamte und Konsulatsbeamte in China, 163,500 Mark für Gebäudeankauf für die Gesandtschaft in Bern, 95,000 Mark für Erweiterung der Dienstwohnung de? Staatssekretärs des Aeußern und 224,000 Mark zur Instandsetzung des Dienstgebäudes des Reichskanzlers.
(Privattelegr. der »Franks. Ztg.k)
N Berlin, 27. Febr., 9 N. Auf die Höhe der zweiten Forderung für bie Expedition nach China im Betrage von Mk. 120,682,000 für die Zeit vom 1. April 1901 bis zum letzten März 1902 war man bereits vorbereitet. Es klingt hoffnungsvoll, wenn in der diesem Nachtragsetat beigegebenen Begründung gejagt wird, es sei aller Wahrscheinlichkeit nach anzunehmm, daß die deutschen Streükräfte ganz oder zum Thell vor dem 31. März 1902 in die Heimath zurückkehren werden, sodaß dann nicht der ganze Nachtragsetat gebraucht wird. Sonst erfährt man aus den Motiven eigentlich nichts Neues. Sie sprechen sich über die Wirkungen des deutschen Oberbefehls, mit dem Einheitlichkeit in die militärischen Operationen der verschiedenen Kontingente gekommen sei, der Sachlage entsprechend bescheiden aus. Es ist nicht mehr der Ton von Bremerhaven. Bemerkenswerth ist gerade angesichts der jüngsten Erörterungen über eine angebliche große Expedition des Grafen Walderjee die Mitthellung, daß große mWärische Unternehmungen über das besetzte Gebiet hinaus voraussichtlich nicht mehr erforderlich sein werden. Scheinbar optimistisch, aber doch recht vorsichtig klingt die Bemerkung, eine befriedigende Beendigung der chinesischen Wirren erscheine nun gesicherter, wenn sich auch über den Zeitpunkt, bis zu welchem das Ziel erreicht fein werde, eine bestimmte Voraussetzung noch nicht machen läßt. Man glaubt übrigens in den hiesigen maßgebenden Kreisen, daß die Verhandlungen über die von China zu leistende Entschädigung schließlich praktisch ein besseres Resultat ergeben werde, als man bisher angenommen hat.
;ftd) am frohe» Beschluß herausstellt) das Zeugniß der Echtheit :«ab Lauterkeit ausstellt, nahm sich eigentlich in der durch Herrn Max Walther besorgten malerischen Schilderung noch stattlicher aus, als in der Schilderung der Töne. Auf Ausstattung itoat hier, wie in de» übrigen Piecen sehr viel gehalten; sdas Boudoir Vivette's war von einer Frankfurter Firma ganz prächtig möblirt und befomt. Die Massenszenen in Idem indischen Stück, das Bild der um Jolanthe beschäftigten (Gespielen und manches Andere zeugten von der liebevollste» Bethätigung des RegiffeurS Herrn K r ä h m e r. Und die mustkalt- jsche Ausführung stand wahrlich nicht hinter der sichtbaren zurück. .Sie bet namentlich in den Eniemblesätzen der von Herrn •S)r. Rottenberg bhighten »Jolanthe'bedeutende Schwierig- 1 leiten, die in anerkenneuswerther Weise bewältigt wurden. Ebenso .glücktedie Ausführung derLüzarus'jche» Oper unter Hrn. Wolfram SDirektio». Fräulein S ch a ck 0 saug in beiden WerleadieTitel- 'rolle in ihrer bekannten, feinempfundene» und innigen Weise, und ebenso graziös, wie fie als Bajadere tanzte, wußte sie das zarte unb ‘tiefe innere Leben Jolanthens durch bie den Blinden eigenen sanften Gestikulationen unb Wendungen anzudeuten. Mit einer Anerkennung in Bausch und Bogen qnittiren wir noch über bie Mitwirkung bet Herren Pröll, Hensel, Brinkmann, Mautlet, Pichler unb Greeff, der Damen Bosfeubetget, Webet, Fesca, Hütiel. Da. ■mit war das große Personal-Aufgebot für den Abend noch luicht erschöpft. Zum Schluß kam noch Herr Schramm als sehr humoristischer, bialektechter Friedt. Wilh. Schulze, (Infanterist von Anno 1814 in die Picardie marschirt und sang mit Gefühl das Lied vom Tauneboom, während sich Fräulein Beffoni als Picarde nicht nur mit Tanz, sondern auch mit Gesang revauchirte. Wir hörten fie (nicht heute, da wir die bis in bie 11. ^Stunde dauernde Vorstellung früher verlaffeu mußten, um die iHaupteindrücke noch rechtzeitig zu fixireu, aber in bet Generalprobe) eine Chanson von Godard mit wirklichem Geschmack unb angenehmer, geschulter Stimme vortragen. Daß es da, wo lEängeriunen zu tanzen, Tänzermneu zu singen haben, nicht an 'Zuspruch und, wenn das Experiment beiderseits so nett ab läuft, «anch nicht am Beifall des Publikums fehlt, versteht sich wohl von (selbst. Bei den Herausrufen ward auch das Erscheinen bet beiben Komponisten bet »Hand' und »Mandanika' lebhaft bearÜßt.
— l3«r Bekehrung der Meteoriten.) Man schreibt »n8: In der dem Globus entnommenen Notiz über die Verehrung bet Meteorite» (Frankfurter Zeitung IL Morgenblatt vom 24. gebt.) ist einer der interessantesten heiligen Meteorsteine nicht hufgesührt. Es ist der Stein, von dem der Historiker Hetodian zlca. 260) Kaisergeschichte V, 3 erzählt »Im Tempel von Emesa i» Kleinasien erblickt mau nicht, wie es bei Griechen und Römern löblich ist, ein Bild von Menschenhand verfertigt, bas ben Gott
Schwert« L M», 27. Febr. Der von Kleinen kommende 11% Uhr Vormittags hier fällige Zug erlitt eine einstündige Vetipätung infolge Bruchs der Maschimukolbenstange. Bet dem Unfall ist der Heizet und der Lokomotivführer leichtverletzt worden. Im Zuge befand fich der von Wili- grad kommende Herzog-Regent.
Kapstadt, 27. Febr. Heute wurden siebenneuePest- fälle angezeigt, davon eine Europäerin in bem untern Stadttheil, ein Europäer im vornehmen Stadttbeil. In einem Hause nahe der Kathedrale ist ein Kaffer an der Pest gestorben. Neuer« dings wurde eine Anzahl Weißer und Farbiger, bie in Berührung mit Pestkranken gekommen find, isolirt. Die Regierung verstärkt angestchts des Umstchgreifens der Pest die SanitätSmaß- regetn.
R Rew Dort, 27. gebt., 3 Di. (Per Kabel.) Die Hamburg. Amerika-Linie richtet einen regelmäßigen halbmonatlichen Frachtdienst nach Boston ein.
Nach Schluß dieses Blattes eiutreffeude Depesche« find im dritten Morgeublatt zu finde«.
m Telegraphische Depesche«.
(Nachdruck, telegraphische oder telephonische Verbreitung ist nur mit deutlicher Quellenangabe „Frkf. Ztg.' gestattet.)
Privat - Nepeschen der Frankfurter Zeitung.
8 Straßburg, 27. Febr., 7.40 N. Wie ich zuverlässig er- fahre, wird derLandesausschußiu seiner morgigen Plenar- fitzung die für die Wiederherstellung der Hohköntgsbnrg jgeforderten Ktebite mit großer MHrh-it bewilligen. Für (die Regierungsvorlage werden die unterelsäffischen Abgeordneten geschloffen, die oberelsäffischen zum größten Theil stimmen, ein £beit der lothringischen Abgeordneten wird für die Wieder- cherstellung der Hvhekönigsburg nut unter der Bedingung !stimmen, daß der Diktaturparagraph aufgehoben itoitb. — Die zweite Kommission des Landesausschnffes lehnte die ifür den Neubau eines pharmazeutischen Instituts an 'bet Universität Straßburg geforderte erste Rate in Höhe von JL 180,000 ab unb faßte ein Resolution, in welcher die Regierung «incht wird, thunlichst keine neuen Apothekenkonzession ‘ju ertheilen bis nachEtlaß einesGesetzes betreffend Regulitung des ‘Apothekenwesens.
SS Wie« 27. Febr., 10.50 N. Heute Abend halte eine Ab- ‘vrdnnng der deutschen Parteien, bestehend anS den Abgg. fBärnreither, Groß, Kaiser und Derschatta, mit ‘bem Ministerpräsidenten v. Körber eine halbstündige Besprechung wegen der Herstellung der Arbeitsfähigkeit dis -HnnseS. — Bisher wurden eingebracht: 51 Dringlichkeitsanträge, '83 Regierungsvorlagen, 319 Initiativanträge, 274 Jnter- jpellationeu.
[ R New York, 27. Febr., 2 N. (Per Kabel.) fDercubanische Verfassungskonvent bewilligte jdie amerikanischen Forderungen außer den Kohlen- ‘ stationen, betreffs deren nichts erwähnt wird,
Molff's telegraphisches Corre spunden? - Aurean.
Eronberg, 27. Febr. Der König von England fuhr Heute Nachmittag 3>L Uhr in Begleitung der Kronprinzessin von .Griechenland, seines LeiparzteS Lacking und des Botschafters iSascellles nach Falkenstein, um bie Heilanstalt für Sangen» s leiden de (Geheimrath Dr. Lettweiler) zu besuchen. Der König stesichtigie die ganze Einrichtung und sprach dem dirigirenden Arzte [St. Hetz seine Zufriedenheit über das Gesehene ans. Der Besuch jwührte X Stunden.
! Sten, 27. gebr. Der Bericht der Adreßkommission ibeß Herrenhauses empfiehlt den Adreßentwurs zur An- «ahme. In dem Adreßentwurs heißt es: Das Herrenhaus will sbie Versaffung unbeschadet der Möglichkeit ihrer organischen jWeiterentwickelung erhellten, erkennt jedoch bie Ver- ilbefserungssähigkeit unter Festhaltung an dem Grundgedanken der 'Mitwirkung der Bevölkerung an der Reichs- und Landesgesetz. E'ung an. Der Adreßentwurs bespricht die Thronrede in
n Punkten und fährt fortü Das Herrenhaus weiß vollauf das ionale Empfinden zu würdigen. Doch ist in einem Staate, wo huehrere Volksstämme nebeneinander wohnen, die Möglich- iieit einer Verständigung untereinander und mit den Organen der einheitliche» Staatsgewalt eia Gebot praktischer Nvth- stvendigkeit. Das Herrenhaus erkennt die Richtigkeit der Ver- ipflichtnng der Regierung an, dieSpracheneinhettlichkeit [in bestimmten Verwaltungssphären als bewährte Einrichtung un» 'berührt zu erhalten. Das Herrenhaus steht in dem Fortbestand [einer Sprache als gemeinsames Verstäudigungsmittel eine Noth- [wendigkeit unb glaubt, unter voller ausdrücklicher Anerkennung »er verfassungsmäßig gewährleisteten Gleichberechtigung aller Wolksstämme und Sprachen kann die gesetzliche Anerkennung der thatsächlich vorhandenen sprachlichen Verhältnisse leine Nation verletzen.
. London, 27. Febr. (Unterhaus.) Die zweite Lesung [des Gesetzes, wodurch der Achtstundeu-Arbertstag für Bergarbeiter eingeführt wird, wird mit 212 gegen 199 [Stimmen angenommen. Aus eine Anfrage bestätigte Crau- Hörne, daß zwischen der S omali-Expedi t io n und den (Aufständischen ein Zusammenstoß stattgesnnde« hat. Cranborne St hinzu, die Verluste der Aufständischen würden auf 250 Mann chätzt.
, Petersburg, 27. Febr. Der deutsche Botschafter Graf D. Alvensleben stattete heute dem Minister des Auswär» tigen eine« Antrittsbesuch ab.
Draht-Meldungen des Handelstheils.
r Berlin, 27. Febr., 8.10 N. Zum Handel an der hiesigen Börse sind zugelassen worden Ji 5 MilL 4 p r o c. Anleihescheine der Stadt Augsburg von 1901.
Von der Firma L. S. Rothschild ist der Antrag gestellt worden: a) Frs. 25 Mill, gleich JL 20 MilL Aktien, alle dividendenberecbtigt ab 1. Juli 1900; b) Fra 10 MilL gleich JL 8 Mill. ßproc. Obligationen mit Zinsgenuß ab L Januar 1901, der Akt-Ges, für Eisen- und Kohlen-IndustrieDifferdingen-Dannen- b a u m zum Börsenhandel zuzulassen.
Ueber das Steinkohlenbergwerk I nowrazlaw sowie über die Große Berliner Pferdebahn waren an der heutigen Börse die verschiedensten Gerüchte im Umlauf welche die bedeutende Kurssteigerung (Inowrazlaw um 10 p0t>, Gr. Berliner 4 pCt.) motiviren sollten. Bei Inowrazlaw wird behauptet, daß man ein Kalilager gefunden habe und daß ferner irgend eine Transaktion mit der Gesellschaft geplant sei Kali soll allerdings, wie verlautet, gefunden worden sein; ob dasselbe jedoch abbauwürdig ist, wird sich erst nach geraumer Zeit entscheiden können. Betreffs der großen Berliner Straßenbahn wird in unterrichteten Kreisen bemerkt, daß die Kurssteigerungen lediglich eine Folge der günstigen Ergebnisse aus dem 10 Pfennig-Tarif sein.
Die Bromberger Bank für Handel und Gewerbe beantragt für 1900 wieder 8 pCL Dividende, die Ver. Bautzener Papierfabriken Akt-Ges. 8 pCt. (6 pCt)
Die Generalversammlung der Berlin • Buchenwälder Wollwaaren- Fabrik vorm. Wilh. Mueller beschloß, M. 450,000 gleich 25 pCL des Aktien kapitale zur Rückzahlung zu bringen, nachdem das bei der Firma John Blackburn Nach f. anaaleitte Knm- manditkapital per 31. December 1901 gekündigt worden ist, weil das Erträgnifi nur eine 4proz. Verzinsung geliefert hat. Die Rückzahlung an die Aktionäre soll in der Weise erfolgen, daß von 4 einzureichenden Aktien 8 zurückgegeben und eine gegen Zahlung des Nominalbetrages von JL 1000 zurückbehalten und vernichtet wird. JL 50,000 werden zur Stärkung der Betriebsmittel verwendet.
Ab 1. April sollen Oberschlesische Kohlen nach der „BresL Ztg.‘ Sommerpreise wieder erhalten; grobe Sortimente werden um 3 Pfennig pro Gentner ermäßigt Die königlichen Gruben, welche jetzt für Grobkohlen 6 Pfennig weniger als die Gruben der Konvention nehmen, erhöhen von da ab behufs Ausgleichs den Preis um 3 Pfennige.
Die Direktion der Deutschen Kabelwerke in Berlin theilt auf Anfrage mit, daß der Beschäftigungsgrad der Gesellschaft unter der rückgängigen Konjunktur der elektrotechnischen Industrie nicht gelitten habe, die Gesellschaft vielmehr so stark beschäftigt sei, daß sie in der letzten Zeit ihre Arbeiterzahl beträchtlich vermehren mußte.
Nach einer Meldung des ,B. B. C.* aus Gleiwitz übernahm den Verkauf für das geplante oberschlesische Roheisen-Syndikat die Firma Rawack & Gruen- feld in Beuthen. Wegen des Beitritts der Donnersmarck- hütte und des königlichen Hüt^enamts -zum Syndikat bestehen noch Schwierigkeiten.
Die Baugesellschaft am kleinen Thiergarten erzielte einen Ueberschuß von JL 13,789; es werden demnächst weitere JL. 25 pro Aktie zurückgezahlt.
Am 19. März findet eine Generalversammlung der Paderborner Bank statt, die über Erhöhung des JL 600,000 betragenden Grundkapitals Beschluß fassen solL
Die Akt-Ges. Seebad Heringsdorf schließt in 1900 bei einem Aktienkapital von JL 390,000 mit einem Reingewinn ven JL 47,896 (L V. JL 33,297) ab.
Die am 17. März stattfindende Generalversammlung der Volksbank Arenberg-Meppen soll über Erhöhung des Aktienkapitals von JL 300,000 auf JL 600,000 Beschluß fassen.
Am 28. März findet eine Generalversammlung der Preußischen Hypothekenbank statt mit folgender Tagesordnung : Beschlußfassung über Berichtigung der Bilanzen und Gewinn- und Verlust-Rechnung per 3L December 1895, 1896, 1897, 1898, 1899.
Auf Antrag verschiedener Aktionäre der Kaiser- Brauerei zu Ricklingen ist eine Generalversammlung aut den 20. März berufen worden, die über die Rücknahme der Decharge und Erhebung^von Regreßansprüchen an den Aufsichtsrath und Vorstand Beschluß fassen soll.
Am 20. März findet eine Generalversammlung von Butzkes Selbstzünder • Glühkörper Akt- G e s. statt, die über das Fortbestehen der Gesellschaft sowie über Reduktion des Aktienkapitals zum Zwecke von Abschreibungen auf Patent- und Firmenrechterwerbs-Konto Beschluß fassen soll.
Handeisgerichtlich ist nunmehr eingetragen worden, daß die Herren Otto Sanden u.Alexander Haenschke aus demVorstande der AkL-Ges. für Grundbesitz und Hypothekenverkehr ausgeschieden und die Herren Adolf Koppe und Paul Dalichan in denselben eingetreten sind.
t Oldenburg. 27. Febr., 840 N. Die Oldenburgische. Glashütte Akt-Ges. schlägt für 1900 10 pCt Dividende vor gegen 6 pCt im Vorjahr.
th Wien. 27. Febr., 8.— N. Die Bilanz der Poldi- h ü tt e für 1900 ergibt unter Einwirkung des mehrwöchentlichen Betriebsstillstands infolge des Kohlenstreiks nach Abschreibung von Kr. 343.161 (i. V. Kr. 319,582) einen Reingewinn von Kr. 514,630 (Kr. 829,104). Die Dividende wild mit y/gpCt. (l V. Wz pCt.) gleich Kr. 22 (Kr. 26) vorgeschlagen.
D Wien, 27. Febr., 8.55 N. Die Anssi g-T eplitzer- Bahn erhielt nach der ,N. Fr. Pr.* die Bewilligung zur Vermehrung des Fahrparkes. Die Kosten im Betrag von 1 Million Kronen werden aus dem Investitiousfönd gedeckt.
Die Bildung des Cementkar teils stößt auf Schwierigkeiten, da neue Fabriken mit dem angebotenen Kontingent unzufrieden sind. Die Produktionsfähigkeit der österreichischen Fabriken beträgt 67,000 Waggons, der thatsächliche Absatz in 1900 stellte sich auf nur 34,000 Waggons.
d London, 27. Febr., 5.36 N. An der heutigen Börse war Geld Nachmittags erleichtert durch Diskontirungen der Bank von England in Höbe von Lei. 3 Mill, und durch Gewährung von Vorschüssen von Lei. 4MilL Im Straßenverkehr waren Südafrikaner animirt auf offizielle Kriegsnachrichten Rand Mines 41%, Goldfieids 8, East Rand 8.
Petersburg, 27.Febr.. 3 N. (W.Bj Börse. Wechsel London, 8 M. (RbL für 10 Lot.) 9&86, Wechsel Amsterdam 3 ML Wechsel Berlin 3 ML (RbL fftr 100 JO 4&87X, Check Berlin 4&8O--, Wechsel Paris 3M. (RbL für 100 Fr! 37.30—, PnvaLDiskont —. 4dkm. Staatsrente von 1894 96Vfe, fcconsoL Eisenbahn-Oblig. von 1880 150—, 4proz. da. von
0 148—, SXproz. Geldanleihe von 1894 --, Rusa.
Präm.-Anleihe von 1864 , do. v. 1866 , 4proz. Pfandbriefe Adels-Agrarbank —, 38/wproz. Bodenkredit-Pfandbr.
unb vo» schwarzer Farbe. Sie behaupten mit heiliger Scheu, er sei vom Himmel gefallen, weisen an ihm kleine Erhöhungen und Eindrücke vor, und wollen ihn für ein ungefertigtes Bild des Sonnengottes gehalten wiffen, und sehen es selbst so an.' Wenn Wir diesen Meteorstein besonders behandel», so ist es weniger wegen seiner Verehrung, die nichts Absonderliches bietet, als wegen der großen Rolle, die er in einer der interessantesten Streitfrage» der christlichen Archäologie spielt, in einer Streitfrage die keineswegs entschieden aber gerade durch diesen Stein auf ein ganz anderes Feld gebracht worden ist. Es handelt fich um die sogenannte Aberkiosinschrrft, jetzt im Lateran in Rom, die Jahrhunderte lang für eine christliche auf den heiligen Kirchenvater Aberkios, Bischof von Hierapolis in Phrygien, bezügliche gehalten wurde, bis zuerst Gerhard Ficker 1894 und dann der Gießener Philologe Albrecht Dieterich in einer geistvollen Schrift (die Grabschrift des Aberkios, Leipzig Teubner 1896) den Nachweis versuchten, daß es fich hier um eine heidnische, auf einen Attisjüuger — Attis ist der heidnische heilige Hirte — Namens Aberkios fich beziehende Inschrift handelte. Wir selbst stehen auf dem Standpunkte, daß Dieterich seine» Beweis glänzend durchgesührt hat) aber die kirchliche Wiffenschaft gibt natürlich ihre heilige Aberkios-Jnschrift nicht her und bestreitet Dieterichs Behauptungen aufs heftigste. I» der Aberkios-Jnschrist kommt nun der Satz vor, daß Aberkios, der nach Rom geht, Xaov sah mit dem leuchtenden Siegel. Darunter verstehen die Anhänger der christlichen Auslegung das Volk Christi mit dem leuchtenden Siegel der Taufe. Wer aber der Anfichi ist daß Aberkios et» Heide war, liest »den Stein (laos kaun Volk und Stein heißen) mit hervorstechendem Gepräge' d. h. mir den Erhöhungen und Eindrücken, wie Herodian ihn schildert. Während der christliche Aberkios unterwegs auf der Reise nachRom den Fisch (lchtbys=Jesus Christus Theou Hyios Later) als Nahrung genossen haben soll, handelt es fich bei Dieterich um heilige Fiichjpeisen, die es vielfach in orientalischen Kulten gab, und so weiter, lind der Sitz der Hsrrschast und die Königin, die der christliche Aberkios nach der JnschrrP in Rom sah oder gesehen haben sollte, ist nicht der Stuhl Perri und die Juugfta» Maria, sondern Rom, der Herrscherfitz Heliogabals, des Priesters des Sonnengolts vo» Emesa, ben Heliogabal mit der große» karthagische» Götti«, der Königin, regina coeli, vermählte. Es heißt bei Herodian: »Heliogabal suchte für den Goth de» konischen Stein von Emesa, eine Gemahlin.' Vo» dieser i» Rom stattgehabte» Hochzeitsfeier erzählt auch Dio Cas. fius, daß alle Stott holtet und Barbarmkönige Geschenke schickm und sich vertretm lasst» mutzte». Dieser Feier hat auch wohl der Heide Aberkios beigewohnt; die J»sch,ift ist kurz »ach 216 «ach Christi abgefaßt, die ans epigrapischm Gründe» sicher ist, und von 218—222 regierte Heliogabal. Heliogabal, der Sonnen* Priester und Sonnen-Gott vo» Emesa holl Münzen schlagen laffm,
Meteor-Stet« vo« Emeja auf taux Qua»
Die Wirren in China.
(Wolff's telegr. Corresp.-Bureau^
Berlin, 27. Febr. W a l d e r s e e meldet aus P e k i n g: Am Ant fuling - Paß wies eine P a t r o u i l l e von acht Manu unter Lentnant Ströbel vom 3. Infanterie-Regiment einen A n g r i f f von 180 Mann regulärer Truppen zurück, wobei die Chinese« 20 Mann verloren.
Wie«, 27. Februar. Das »'plilitärverordnungsblait' veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, welche anbefishlt, daß das Jahr 1900 für alle in China verwendeten österreichisch- nngarlschen Land- und Seestreitkräfte als Krtegsjahr gerechnet werde und den betreffenden Truppe» die Kriegsmedaille verliehen werden soll.
Privatbank !. Em. . do. HL Ernis. ---, Ruse. Bank für
ausw. Handel 260—, Warschauer Commerzbank 375—
b Hamburg. 27. Februar. 8J9N. Abencbörec’ März: Kreditaktien 211.70, Deutsche Bank 207.75 Disconto- Commandit 184.60. Befestigt
„ 1’. 27. i ebruar, 9.30 N. Privatverk ebr..
Kreditaktien ultimo 672.—, Käufers Wahl SmonaL 678 SO. Verkäufers Wahl einjähr. 672.—. Ungarische Goldrente ult. 118.10, Ungarische Kronenrente 9365, Italiener ultimo 94.S0— London 240.60, Napoleon 19.08— prompt, Türkenlooso n.7__.
Mittelmeer 536.—, Meridionaux 722.—, Paris gegen Italien 10K30. Bunan. Elertr.-Aktien —.
d London, 27. Febn, 5.36 N. Bei dem heutigen Allotment wurden von indischen Counci 1 bills Rupien 3,631,000 auf Calcutta, Rup. 1,919,000 auf Bombay und Rup., 956,000 auf Madras zage theilt Zum Preise von 1 sh. 3^/zz d. zuletzt 1 sh. 4 d.) erhalten die Subskribenten 32 pCt — Von Telegraphie Transfers wurden Rupien 994,000 auf Calcutta, Rup. 300,000 auf Bombay und Rup. 200,000 auf Madras begeben. Zum Preise von 1 sh. M/zz d. (zuletzt 1 eh. 4 d ) erhalten die Subskribenten 32 pCt
In die Bank von England flössen LsL 6,000 Gold in Barren.
8 -Newyorit, 27. Fe bruar, 5 Ohr Nachmittags (Per Kabel). Die Fondsbörse war anfangs abgeschwächt, im Verlauf sehr fest, Schluß fesL— Umsatz: 968,000 Sh.
Schlußcourse.
92
9^
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87k 149-
30H 7UA 40% 71*4 44^ 883/s 291/4 1357/8 212-
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2-
4B8- 5A7R
95^ 611/4 66- 103—
88— 87»A 90K 39X 1443/8 152% 172- 1233/4
867/8 27A Ö3R
131% 92^ 20- 88%
143k 31% 45?A 82 M 837/s
Lond CableTransf Paris k. S. „HM Deutschland k. S. Silber (Commßar) Atch-Top SantaFö Atchison neue 496 Atchison prefM — Baltimore & Ohio Canadian Pacific Chesapeak &Ohio Chic-BurL Quincy Chic-MilwdjtPaul Chic. North-West ChicJiock IsLPac. DenverRioGrPref Erie .. — ., .. ., .. Erie first pret Illinois Central.« Louisville Nashv. Miss. Kansas Tex. Missouri Pacific.« Newyork Central Newyork Ontario Norfolk & WesL «, Norfolk West pref Northern Pacific
Northern pret .. Pennsylvania.« .. Reading........
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Clears)(dispon.) Kaffee No. 7 Rio Terpentinöl LSav. PetroL raff. (Barr.) do. (Tank)...« Petroleum Certi f. No.2N.-Found-Eis Stahlsch.(östLW.) Zinn «, «« «« «« «««« Kupfer disponibel
2.75
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7.95
5.40
128.-
15.50
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26.75
17-
„ , f lSewyorK.27. Febr., 5 Uhr Nachmittags. (Per Kabel.) ochluBnotirungen:
27.
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26.
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Baumwolle Febr.
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Baumwolle März
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Baumwolle Mai.«
8.97
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Baumwolle Juni
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Baumwolle Juli.«
8.97
9.—
Baumwolle Aug.
8.65
8.65
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Baumwolle Octbr
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o r yhicago, 27. Febr« 5 Uhr Nachmittags. (Per KabeL) ticnluianotirungen:
Weizen Februar
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7.07 7.071
b Hamburg, 27. Febr.. 7JO N. Kaffee good av. Santos per Februar--, per März 32%, per April 32%. per Mai 1
33%, per Juni 33%, per Juli 83W, per August 83iA, per' September 34—, per October 34%, per November 34'/-, per December 34%, per Januar 34V«. Ruhig. — Rüben- z u c ker L Produkt Basis 88 pCt. Ben dement neue Usance, frei an Bord Hamburg, per Februar 9.32%, per März 9.25—, per Mai 9.40—, per August 9.60—, per October 9.15—, per December 9.12%. Ruhig. — Thauwetter.
fiiria» 27. Febr. ,W. B.J GetreidemarkL (Schluß.) W e i z e n per Februar 19.45, per Mäiz 19.70, per März- Juni 20.10, per Mai-August 20AO. Beh. — Roggen per Februar 14.70, per Mai-August 10.—. Ruhig. — Me hl Februar 25.05. per März 25.20. per März-Juni 2565, per Mai-August 26.35. Beh. — Rflböl per Februar 60—. per März 60—, per März-April 60—, per Mai-August 66—. FesL — Spiritus per Februar 80— per März 30%, per Mai- August 31—, per September-December Bl3/«. Matt. — Rohzucker 88 % loco 24—-24%. Ruh. — Weisser Zucker Nr. 3. per 100 Kilo, per Februar 27%, per März 27%, per März-Juni 28%, per Mai-August 28%. Ruh. — Wetter:'. Milde. !
W Havre,27. Februar, 3.30 N. Kaffee. Santos per März 40.25, per Mai 40l75, per Juli 41.25, per September 4L5U, per December 42.—. Verkäufer. Baumwolle. New- Orleans disponibel 63.—, Term in - Notirnngen per Februar —. oer März 60,12%, per Mai 59.75—, per Juli 59.25—, per August 59.12%, per September 5837%, per October 56.25—, per December 52.3714. BehaupteL
London , 27. Februar. (W. B.) GetreidemarkL (Schlußbericht.) Fremde Zufuhren seit Montag: Weizen 18140, Gerste 5320, Hafer 28.600 (J. Ruhig, Preise unverändert. Schwimmender Mais, american mixed V* sh. theurer angeboten. — Wetter: Regenschauer.
t London. 27. Februar, 4.36 N. (Schluß - Notirnngen.) Kaff ee. Ostindier unregelmäßig. Santos per März 32 sh. 9 <L, per Mai 33 sh.3 d. — Rübenzucker träge, per Feb-j ruar 91/» sh , per Mai 9 sh. 4*/s d. — Jute stetiger. Hanf sehr fest, Pfeffer ruhig, Talg unverändert.
t Liverpool. 27. Febr., 4.19 N. Baum wollmarkt. i (Schluß-Notirungen. Es notiren: Februar 5,15/64, per Feb- : ruar - März per 5.12/64, März - April 5.11/64, per April - Mai: 5.09/64, per Mai-Juni 5.08/64, per Juni-Juli 5.06/64, per Juli- : August 504/64. — Tendenz: Ruhig.
Zkhiltks (lkhtksf Älltags - Tlwkklt
der Frankfurter ituseams-Gesellschast.
Sonntag, »ett 3« März 1901, Nachmittags 5% Uhr,
im grossen Saale des Saalbaues.
Dirigent. Herr Kapellmeister (SnstavKogel.
Programm:
1. Vorspiel zu .Parfisal..................R. Wagner.
2. Lieder................................Sfrnold Mrndelssohn.
Lied des Harfners (Wer nie sein Brod mit Thränen aß).
Lied des Harfners (An dieThüren will ich mich ichleichen)
Aus dem Nachtliede Zaraihustras.
Herr Dr. Ludwig Wüllner.
3. Sadkü, sympbonstche Dichtung, op. 5 «...N. Rimskh-Korsakow.!
Zum ersten Male. 1
4. Lieder ................................R. Schumann.
Resiünatiou. ov. 83 No L
.rreinnn, op. 25 No. 2.
Mu Myrthen und Rosen, op. 24 No. 9.
Die beiden Grenadiere, op. 49 No. 1.
Herr Dr. Ludwig Wülluer.
5. Symphonie in C-dur..................F. Schubert
Frankfurter StaSttheater.
Dauuerftag den 28. Februar.
Opernhaus. «Das Nachtlager von Granada". — .Ter Kurmärker und die Picarde". 7 lldr.
Schaafpielhans. .Alachsmann als Erzieher'. 7% Uhr.
Auswärtige Theater
Donnerstag de» 28. Februar
Augsburg« «Mutier Sorge', «armen. .Hamlet'. 7^. Bai«. .Die Walküre'. Bremen. Der Sohn der Wildniß. rsovienj. .Martha'. 7. Darmstadt. .Hamlet". %7. Elberfeld. .Lodeugiin'. Ellen. .Der Maskenball'. 734. Freiburg. .Walküre'. 6%. Gotha. .Der Waffenschmied'. San«»»«». .Kabale mtd Lude'. Hetdriderg. .Mei» Leopold'. Hamburg. .Maria Stuart', «arlörube. .Heimat'. 7. «allel. Flachsmann als Äzicher. Mainz. .Eine halb« Stunde un
«refrid. .Gespenster".
jÄjiiiL .linöine*. 7.
Mannheim. «Flachsmann als
Erzieher'. 7.
Münch««, .Die Regimeuts- tachter'. .Carmval in Rom'.
ȟrudera. Im. Tb.: .Tas Friedeusseft'.
Eaardrilckeu. Das Opferlamm.
Stuttgart. .Flachsmau» als
Erzich«'. 7%.
etrafc»**fl. .Falstaff'.
Wiesbaden, s. .Aleffandro ©tirötolll*. 7.
Wiesbaden« st. .Aosemuontag'.
Würzburg. Dame von Maxim.

