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MittV-ch, SepkenSer 1924

Meßen und AnsfleVungen

An« dem Reich liieneu MV ,

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t. in der dieser u. a. erklärte: Dee Atmosphäre JU ermöglichen. Das Meßamt ist ve i 6:naug feie Frei-

Ein Jnkerview Dr. Schachts.

10.46:11.16.

Wort.

Dis PoNtte des Dr. Zaires.

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Philipp Reitz gestorben.

Die Nachprüfung der Strafverfolgungen.

ch- Berlin, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Der Untersuchungsaus­schuß des preußischen Landtags zur N a ch p r ü f u n g von S t r a f-1 Verfolgungen beschloß heute nach längerer Erörterung, daß die Oeffentlichkeit nur hinsichtlich der Beweisaufnahme zulässig sein soll. Desgleichen sollen Vertreter der Presse nur für die Beweisaufnahme zugelasscn werden. Die Tätigkeit des Unter­suchungsausschusses als Organ des preußischen Landtags be­schränkt sich auf die Beurteilung des Wirkens der preußischen Justizverwaltung und preußischer Staatsorgane, auch der Poli­zei. Die Erörterung der einzelnen Fälle hat begonnen und wird morgen Mittwoch fortgesetzt werden.

Kassel, 9. Septbr. (Wolff.) In einer vertraulichen Sitzung hat die Studtverordueten-Versmnmlung beschlossen, ihren Ab» baubeschluß vom 14. Juli 1924 aufzuh eben and ibn durch eine neu« Formulierung zu ersehen. Nach dieser soll Ober' bürgermeistcr Scheidemann und Stadtrat Rosen stock zum 1. November in den vorläufigen Ruhe st and versetzt werden. In Abänderung des alten Beschlusses wirb ausdrücklich festgestellt, daß mit dem neuen Beschluß der Abbau der ©teilen«

inhaber und nicht der Stellen selbst herbeigeführt werden soll. Bekanntlich batte die Regierung wegen der Unklarheit der ersten Fassung in dieser Beziehung di« Gülttgkeit des Beschlusses vom 14. Jutt nicht anerkannt.

e Berlin, 9. Septbr. In Recklinghausen wurde nachts ein von Marl kommender Straßenbahnwagen von zwei maskierten Räubern angehalten, die das Personal mit vorgehaltener Pistole zwangen, die Tageseinnahme und ihre Brief­taschen auszuliefern. Der Schaffner wurde durch Schläge mit der Pistole am Kopf verletzt.

sch Hanau, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Im Alter von 60 Jahren ist der frühere Mitbesitzer der damals freisinnigenHanauer Zei­tung", die in der Inflationszeit eingegangen ist, Papiergroßhändler

Die Derwaikungsreform.

ch. Berlin, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Der Landtagsausschuß für die Verwaltungs-Reform setzte heute seine Bera­tungen über die sogenannte Kleine Reform fort.

Abg. Schmedding (Z.) befürwortete für seine Partei die Kleine Verwaltungsreform im Sinne der Vorlage und stellte für die Einzelberatung die Erörterung einer Reihe von Bedenken in Aussicht. Abg. Dominions (D.) erläuterte die Prinzipien des preußischen Entwurfs. Er vertrat insbesondere den Stand­punkt, daß die verschiedenen technischen Aufgaben des Staates von den Selbstverwaltungen erfüllt werden können und daß deshalb Kreisschulrat, Kreisarzt und Kreisveterinär unter dem Landrat zusammenzufäffen seien. Abg. v. Campe (D. Vp.) lehnt diesen Gedanken ab. Im übrigen könne eine endgültige Stellungnahme über die Ziele der großen Reform zur Zeit nicht festgelegt werden. Es habe keinen Zweck, durch Entschließungen einen kommenden Landtag zu binden, der vielleicht eine ganz andere Zusammensetzung haben werde. Abg. 91 e g en Born (Dn.) gab der Vermutung Ausdruck, daß hinter dem Preußschen Gedanken sich der von ihm an anderer Stelle propagierte Gedanke verberge, den P r o v i n- z e n nicht nur eine erweiterte Selbstverwaltung, sondern auch Autonomie zu geben. Das müsse von seiner Partei int In­teresse eines einheitlichen preußischen Staates entschieden a b g e- lehnt werden. Vom Landwirtschastsministerium^wurde Stel­lung genommen gegen die Vereinigung der Landeskulturbehörden mit den allgemeinen Verwaltungsbehörden.

Der Ausschuß beschloß, in die Beratung der Regierungsvor­lage einzutreten und bei § 17 die Frage zu erörtern, ob das Amt des Oberpräsidenten am Amtssitz mit dem des Oberpräsidenten ver­bunden werden könne, eine Frage, die von Ministerialdirektor Mu tert als ausschlaggebend angesehen wurde. Der Minister des Innern soll ersucht werden ,den Beratungen beizuwohnen. Der Entwurf Preuß' wurde abgelehnt, ebenso die Anregung, den Kommissar für die preußische Verwaltungsreform, Minister a. D. Drews, zu den Beratungen hinzuzuziehen.

BermiW Nachrichten.

Der Livius-Fund,

o Nom, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Die Livius-Codices mb relativ gut erhalten und von Motten verschont, jedoch sind die Buchstaben stellenweise durch Feuchtigkeit verblaßt. Di Mar­tinos Freunde versichern, daß die E ch t h e i t des Fundes zweifellos festgestellt sei, da die Neapler Codices die bisher bekannten 35 Bücher mit unwesentlichen Variationen und außer­dem von Grammatikern und antiken Autoren zitierten Stellen der bisher verlorenen Dekaden aufweisen. Außerdem schließen die Neapeler Codices mit Drusus Tod ab, der bekanntlich den Schluß des Livius-Werks bildet. (Die hier für die Echtheit des Fundes angeführten Kriterien könnten ebensogut für die Unechtheit sprechen. D. Red.)

Der Tod in den Bergen.

DavoS, 9- Septbr. (Wolff.) Am Montag Nachmittag stürzte am Fluckr Weißhorn der sechSundzwangigfährige ledige Musiker Karl Richard Hauck aus Wiesbaden, Mitglied der Davoser Kurkapelle, zu Tode Er befand sich mit einem Kol­legen beim Abstieg am Weftgrat, als er zu Fall kam und seinen angeseilten Kameraden über einen Felskopf hinunter mit sich riß. Sein Degletter kam mit einigen Verletzungen davon und konnte di« Kunde von dem Unglück nach dem Flueler Hospiz bringen. Der Wirt, der selber Bergführer ist, begab sich sofort nach der Un» glücksstelle, konnte aber nur noch den Tod des Verunglückten fest­stellen. Die Bergungsarbeiten sind im Gange.

Paris, 9. Septbr. (Wolff.) Nach einer Havasmeldung aus Straßburg hat der Stadtrat mit 27 gegen 4 Stimmen eine von den Sozialisten und sozialistisch Radikalen eingebrachte Ent­schließung angenommen, in der bis zur Einführung der Lai-nschule die Einführung der interkonfessionellen Schule verlangt wttd.

ar$3d) bin davon überzeugt, daß unsere Arbeit in sehr befrie­digender Weise von statten gehen wird. Ich beanspruche durchaus nicht die Vaterschaft ber Rentenmark für mich. Als ich die Lei­tung der deutschen Währung übernahm, hat man mir dieses Kino übergeben, bevor es geboren war. Ich habe es erziehen und schützen müssen. Ich werde übrigens bald em Buch über die Währunqslaqe während der letzten zehn Jahre schreiben und aus­einandersetzen wie die Rentenmark bis zum zetzigen Augenblick geleitet worden ist. Mein Ziel ist die Rückkehr zum G o i d ge­wesen. In einem Exportland, das vom internationale.yanoct abbängi, muß man in der Tat auf die Goldwährung zuruckkommen. Auch Frankreich wird meiner Ansicht nach die Rückkehr zur Goldwährung nicht vermeiden können.

Auf eine Frage über die bevorstehenden deutsch - franzö­sischen Handels - Verhandlungen erwiderte Dr. Schacht: Ich bin davon überzeugt, daß die Herstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern unerläßlich ist, um ein wahrhaftiges Friedensgefühl aufkommen zu laßen Lire Vereinigung des französischen Eisens mit der deutschen Kogl« er­öffnet besonders verführerische Aussichten. Deutschland und Frankreich müssen sich auf wirtschaftlichem Gebiet« verständigen. Ich bin auch nicht der Ansicht, daß ein solcher Handelsverirag elii.. Schädigung für England bedeuten würde. Für dre deutsch-franzo- sischen Handelsabmachungen ist es aber wichtig, daß auf beiden Seiten guter Wille vorhanden ist. Ist das der Fall, dann er|cyctnt mir ein günstiges Ergebnis nicht zweifelhaft.

AnticepubNkamsche Propaganda in Braunschweig.

Er schreibt: , . ,T

^n d«r denkwürdigen entscheidenden Sitzung tn ber .Jictc)j= kanM im September 1923 habe ich mit einer Minderheit die Auf- fassung vertreten, die Ehre und die Interessen des deutschen ^oltts geböten es. der Welt zu erklären, daß wir zwar rm Wi d erstand« am End« unserer Kraft seien, daß wir uns aber angesichts de Rechtslage, bi« auch England in aller Form fefigefunt ha.e, bis zur Wiederherstellung Vertrags- und volkerrechtsmasnger Zu­stände Frankreich und B e l gr e n ge g e nu b e r nrch t an den Friedensvertrag gebunden halten formen-

Herr Jarres erwähnt nicht, daß eine solche Erklärung der Reichsregierung tatsächlich mit einer Preisgabe des besetzten Gebietes gleichbedeutend gewesen wäre und daß er sich dieser Konsequenz bewußt war und sie als unvermeidlich hmnahm, allerdings ist es richtig, daß Jarres nur mit einer vorube r- gehenden Preisgabe rechnete und daß, wie er in seinem heutigen Artikel stark betont, sein Ziel dahin ging,, durch die von ihm empfohlene Politik eine internationale Losung der Rheinland frage zu erzwingen. In diesem Ziel stimmten selbstverständlich alle Deutschen überein; die Gegner der Ver­sackungspolitik waren aber überzeugt, daß der Jarressche Weg die Gefahr der dauernden Loslösung der Rhcinlande vom Reich auf das äußerste gesteigert haben würde, und daß uns nach dem Verlust des Ruhrkampfes keine Politik der großen Geste, sondern lediglich eine Politik des unbedingten Einstehens für das besetzte Gebiet und der behutsamsten Ausnützung der durch die internationale Lage gegebenen Möglichkeiten retten konnte. Der Gang der Dinge im letzten Jahre hat die Richtig­keit der von den Gegnern der Versackungspolitik vertretenen Auffassung bestätigt; Herr Jarres selbst erklärt heute, daß das nächste Ziel, in dem alle Parteien einig waren, jetzt erreicht ist; es ist aber, was Herr Jarres nicht ausspricht, erst erreicht worden, nachdem das zweite Kabinett Str es« mann, in welchem der VersackungSgedanke an Einfluß gewonnen hatte, zurückgetreten war und der neue Reichskanzler M a r x sich ent­schlossen von aller Hinneigung von offener oder versteckter Ver­sackungspolitik abgewandt hatte.

In einem sehr wichtigen Punkt gibt der Minister Jarres den Sachverhalt direkt irreführend wieder. Er behauptet, die Gegnerschaft der von ihm empfohlenen Politik sei daraus hervorgegangen, daß man auf den ehrlichen Verständi­gungswillen Poincarss gehofft habe. Wenn «s tat­sächlich Politiker gegeben haben sollte, die nach dem Zusammen­bruch des passiven Widerstandes sich von solchen Hoffnungen leiten ließen, so kann es sich dabei nur um ganz unbeträchtliche Personen handeln; die Männer, auf die es ankam, waren von solchen Illusionen genau so weit entfernt wie Herr Jarres; sie konnten freilich auch die Illusionen nicht teilen, die Jarres selbst über die Wirkungen des von ihm vorgeschlagenen Mani­festesAn Alle" hegte.

Der Abbau Scheidemanns.

ks Großer Preis von Italien und von San Sebastian. Für den Großen Preis von Italien, bet auf ben 19. Okto­ber verschoben wurde, ist die Meldeliste noch einmal geöffnet worden. Hieraus hat sich die französische Marke Bugatti für da» über 800 Km. führende Automobilrennen auf der Bahn von Monza bei Mailand mit einem Wagen nachträglich eingeschrieben. (Sin Vertreter des Autodroms von Monza hat sich in Begleitung eine» italienischen Journalisten nach Untertürkhrim begeben, um Er. kundigungen einzuziehen, ob die gemeldeten vier MercdSwagen am 19. Oktober fahrbereit sind. Fiat und Alfa Romeo haben ihm Start bereits fest zugesagt. Der Große Preis von San Sebastian für Automobile am 27. September steht vier Delage-Wagen mit R. Thomas, Benoist, Dive und Morel, ferner Mercedes mit 5 Wagen und Bugatti mit 3 Wagen im Rennen. Alfa Romeo hat da? Nichterscheinen bekanntgegeben.

Bergmeisterschaft des Bergischen Landes. Der Bergische Automobilklub in Elberfeld veranstaltet am 28. Septbr. ant Schluß bet Elberfelber Verkehrswoche, auf der Runbstrecke Varresbeck-Otto Hautzmannring-Katernberg-Schliepershäuschen- Varresbeck, alles unbesetztes Gebiet, ein Rennen für Motorräder und Wagen aller Stärken. Die Runbstrecke, die 7 Km. lang ist, muß fünfmal durchfahren werben und ist eine reine Geschwin- digkeitsprüfung. Das Rennen ist offen für alle Mitglieder des A D. A. C. und der Kartellklubs des A. v. D. Die Motorräder find in sieben Klassen eingeteilt, die Tourenwagen gleichfalls in sieben Klassen, die Rennwagen in drei Klassen. Bugattiwagen und Wagen mit Kompressormotoren starten in den Rennwagen, klassen. Industrie- und Herrenfahrer werden getrennt bewertet. Alle Meldungen, An- und Rückfragen find an den Sportleiter Karl Brackeisberg in Milspe i. Wests, zu richten. Das Renngeld beträgt für Krafträder 5 Mk., für Tourenwagen 10 Mk., für Rennwagen 15 Mk. Nennungsschluß ist am 18. September 6 Uhr abends. Nachnennungen sind bis zum 24. September 6 Uhr abends mit doppeltem Einsatz zulässig. Das Nenngeld ist ganz Reugeld. In sämtlichen Klassen erhalten die zwei ersten Sieger eine Plakette, der erste Sieger außerdem einen Ehren- preis, ferner jedes Fahrzeug ein Diplom. Der Fahrer des schnellsten Fahrzeuges jeder Kategorie erhält außer den Preisen den Titel:Bergmeister des Bergischen Landes von 1924". Der schnellste Wagenfahrer des Tages erhält außerdem den wert, vollen Wanderpreis der Stadt Elberfeld, der jedes Jahr ausgefahren werden soll, und demjenigen endgiltig zufällst der ihn zweimal hintereinander gewinnt.

Schanghai, 9. Septbr. Die Kampfhan dlu ngen sind an ber ganzen Front 6Uiy ben feit gestern unaufhm ich nieberg^,^ t- ben Regen zum Stillstand gekommen. Die weitm R S- felbet vor den Truppen, die die Operationen ohnehin erschwerten sind in unpassierbare Seen verwandelt worden. Die Lewen der zahllosen Flüchtlinge, die in ihrer Mehrzahl ohne jebe Unte.ftm t auf ben Straßen und ben Felbern kampieren, stnb burch ben R gut ins Ungemeffene gesteigert worben.

London, 9. Septbr. (Wolff.) Router meldet aus Schanghai daß Tschang iso lin bi« Son|utn ber fremden Machte m Mukden amtlich davon in Kenntnis gesetzt hat Lu-Young-Tschmg untt.r- stützen zu wollen. In der Stabt und der Provinz ags das K r i e g s r e ch t p r o k l a m i e 11 worden. Di« Versich-rung^- gefellschasten verlangen von ben Mitgliedern ber Frembenkolom eine monatliche Versicherungsprämie von 2 Proz. für Kttegs- schäben und haben babei große Abschlüsse erMt.

London, 9. Septbr. (Wolfs.) Reuter meldet aus Schanghai, daß infolge ber gefährlichen Lage in ^en Nordbezirken von Schanghai 1200 britische, amerikanische, j a p a n i s ch e und italienische M ar i n e s o ld a t e n g e l anbei werben stnb. Außerbem sinb in Schanghai Freiwillige mobilisiert worden-

Nach einer weiteren Reutermelbung aus Schanghai ist nach einer Mitteilung von Luhimg Hsiang der Militärgouvernmr ^n Tsche-Kiang mit ber zweiten Armee von Tsche-Kiang, bie .0 000 Mann umfaßt, am 7. September morgens von Tschang Kmg, 10 Meilen südöstlich von Tai Hurko in ber Richtung Shmg vor­gerückt. Gestern vormittag traf die Nachricht ein, baß die Tfche- Kiang-Streitkräfte nur 10 Meilen von Jhing entfernt seien, dessen ......Ms Hauptziel dieser Truppen

Echo"de^'Par§" ^tte eine Unterredung mit bem RetchÄantprap benten Dr S chacht, in ber biefer u. a. erklärte: Die Atmosphäre Ut unbestreitbar besser. Ich habe jetzt volles Vertraue» in ben Erfolg der 800 Millionen . Anleihe. Em i tern dieser Anleihe hätte übrigens bas Scheitern ber Londoue Abmachungen bedeutet. Ich bebaute natürlich, baß btc ' schrn Unterhändler sich nicht zur Räumung des Ruhrgebiets in einer kürzeren Frist entschlossen haben. In bet ganzen Welt hatte man dann begriffen, baß Europa endlich in Frieden leben wollte Die Ideen Owen Poungs scheinen mit sehr vernünftig. Nach allem was ich im Laufe der letzten Monate gesehen und gehe> . habe,'ist Owen Young ein Mann, bet in keiner Weise beeinflußbar ist Ich bin bation überzeugt, baß Owen Young keinerlei .beim - dets zärtliche Gefühle für Deutschland hegt; aber er hat oas Ge­fühl für Gerechtigkeit. Der Generalagent für die Zahlungen und bet Präsident bet Emissonsbank sinb dazu berufen, zusammenzu-

stj- Kunstspringen. Aus bem nächsten Kongreß des interna­tionalen Schwimmvetbanbs, ber Anfang Juni 1925 in Prag ftattfinbet, wirb auch ein für Deutschland sehr wichtiger Gegen­stand zur Verhandlung kommen, nämlich die Aenderung ber inter­nationalen Bestimmungen über bas Kunstspringen. Auf bem letzten Kongreß vor bem Krieg wurden die von Deutschland au8« gearbeiteten Bestimmungen für das Kunstspringen angenommen, während Schweden solche für das Turmspringen festgelegt hatte. Die deutsche Tabelle scheint aber bei vielen Ländern keinen An­klang gesunden zu haben, sodaß Schweden eine neue Ta> belle für das Kunstsptingm ausarbeitete, die von den deutschen Ideen gänzlich abweicht. Sie wurde bereits auf der Tagung be» Internationalen Schwimmverbanbes in Paris im Prinzip gut» geheißen unb soll in Prag endgültig angenommen werden. Im Interesse des in Deutschland wohl am meisten gepflegten Kunst, springens dürste es unbedingt erforderlich fein, daß Deutschland hierzu Stellung nimmt. Dies ist natürlich nur möglich, wenn 1 ber Deutsche Schwimmverband wieder Mitglied der Fina wird.

d Braunschweig, 7. Septbr. Die vielenDeutschen Tage" haben die Führung des Stahlhelms nicht ruhen lassen. Vor allem aber mag auch das starke Anwachsen ber Organisation -Reichs­banner" ben Stahlhelm veranlaßt haben, in Braunschweig am 7 September einen Deutschen Tag zu Beranstalten, der die Stahlhelmmitat r aus dem ganzen Lande nach der Lanms- hauptstadt zusam ntrvmmeln sollte. Eine wochenlange umfang­reiche Propagand. und Reklametätigkeit war der Feier voraus­gegangen. Jeder, der sich etwa ausschliehen sollte, wurde mit A e ch t u n g bedroht. Allgemeines Flaggen in den annreöubti- Än Arten würbe einfach besohlen (!). Schärfste Matz- nahmen würben solchen Geschäftsleuten in Aussicht gestellt, bi etwa wagen sollten, nicht zu flaggen. Daneben übertrafen sich bie reaktionären Blätter in Verhöhnung ber Republik urrom übler Hetze gegen deren Anhänger. Ganz unmißverständlich wurde der Bevölkerung gesagt, daß der Deutsche Tag eine repu- blikfeindliche Kundgebung darstelle. Die bekannten Geld­geber müssen sehr tief in die Taschen gegriffen habem denn die Vorbereitungen zu dem Fest, wie auch das Fest selber haben sicherlich erhebliche Summen verschlungen Der Verlauf der Ver­anstaltung war der übliche: viel Musik, eine Menge Fahnen, Umzug, Aufmarsch, Bannerweihen, Parademarsch vor dem Bun- dessührer und großer Umtrunk.

Die Republikaner blieben aber nicht untätig. Sie gingen hinaus und zeigten den Feinden der Republik, daß sie auch noch da sind, und daß es wohl nicht so ganz leicht fet btc Staatsform zu beseitigen. In wohlgeorbnetem Zuge marschier­ten bie sechzehn Kameradschaften des Reichsbanners zu Tausenden mit ihren schwarzrotgoldenen Fahnen durch die Stad.. Es war die Parole ausgegeben worden, alle Reibereien mit dem Stahlhelm unbedingt zu vermeiden. Abgesehen von kleineren An- : rempelungen ist der Dag ruhig verlausen.

Moskau, 9. Septbr. (Ost-Expreß.) Der polnische Gesandt« hat dem Außenkommiffar Tschitscherin am 8. September eine Protestnote der polnischen Regierung gegen bie Erklärung Ra­kowskis in Lonbon überreicht, welche bie Frage Ostgali- z ie n s berührt habe. Diese russisch« Erklärung habe ben F lie­gen von Riga verletzt, ber Rußlanb bazu verpflichte, bi« gali­zische Frage als gelöst zu betrachten. ~

Die Sowjetregierung hat burch ihren Gesandten tn Warschmi eine Antwortnote überreichen lassen, tn ber eS heißt, die Sowjet- regicrung beabsichtige nicht, ben Frieben von Riga zu verletzen, boch berühre dieser keineswegs ihr Recht, fick' über bie ostgalizisch« Frage auszusprechen. Die Deklaration Rakowskis nach Unterzeichnung. bes englisch-russischen Vertrages wiederhole in bezug auf Galizien die Erklärung Joffes nach Unterzeickmung bes Rigaer Vertrages und die Noten Tschitscherins unb Rakowskis vom Jahre 1923. Die Sowjeiregierung ist der Meinung, daß bie ostgalizisch« Frag«, be ohne Beteiligung Rußlands gelöst wurde für dieses noch offenbleibe und nur durch die freie Abstimmung der ostgaliztfchen Be­völkerung gelöst werden könne. Der Außenkommissar Sowjetruß­lands Tschitscherin hat wiederiv in einer Note an die polnische Regierung diese daraus aufmerksam gemacht, daß trotz feierlicher Versprechungen russische Banden unter Bulack, Balacho,- witzsch Pawlowski und Korotkow über die polnisch« Grenze in Rußland einfallen unb sich vor ben Sowjettruppen auf polnisches Gebiet zurückziehen. Die zweite Abteilung bes polnischen General- stabes sei wie die Sowsettecfterung genau wisse, ber Organisator dieser Banden. Di« Sowjetregierung verlangt die Ergreifung von Maßnahmen zwecks weiterer Verhinderung dieses Unwesens.

Die MM der südslawischen Regierung.

7\. Belgrad, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Nach ein-:« Erklärung des Ministerpräsidenten Dawid owiich hat die Regierung Schritte unternommen, um ein« Revision des Beschlusses zu er­wirken^ wonach das serbische Kloster Sankt Haurn bei Chrida Albanien zugesprochen wurde. Nach weiteren Er- Körungen des Ministerpräsidenten wird die Regierung dem Par­lamente Gelegenheit zur Prüfung der Zustände geben, bie durch bas frühere Regime in einzelnen Ressorts, inSbefonbere in ber Angelegenheit der sequestrierten Güter und der Eisenbahn- lieferungen geschaffen wurden. Große Beachtung findet auch bie Erklärung Dawidowitchs, daß die Regierung gegen Den admi­nistrativen Zentralismus unb für eine Revision der Ver- assung sei.

Wien. 8. Septbr. (Wolff.) DieReichspost"' meldet aus Bel­grad, daß bie Entfcheibung bes Haager SchiedSgerichtshofS, bet, zufolge das alte Kloster Raum Albanien zugesprochen wurde, bort große Erregung hervorgerufen habe. Der Außenminister^ Marinko- witsch hat Pressevertretern gegenüber erklärt, daß Südflawicn diese Entscheidung nicht annehmen könne, weil dadurch feine Sou­veränität verletzt werde. Der Genfer Berichterstatter des Bel­grader BlattesPolitika" meldet, Südflawien werde aus dem Völkerbund austreten, falls der Schiedsspruch nicht rückgängig ge­macht werde.

Die Lage der Spanier in Marokko.

Paris, 9. Septbr. (Wolfs.) Nach einer Havasmeldung aus Madrid wird folgender amtlicher Bericht übet die Lage

in Marokko veröffentlicht:

Westzone: Die Deckungstruppen der Stellung von Benisala wurden von einer feindlichen Abteilung angegriffen, der es gelang, ben linken Flügel einer Maschinengewehrabteilung ber Fremden­legion zu bedrohen. Durch das ausgezeichnet« Eingreifen einer Infanteriekompanie mit ber blanken Waffe ist ber Feinb unter zahlreichen Verlusten zurückgeschlagen worden. Auf spanischer Seite wurden ungefähr 60 Mann verwundet, darunter die Mehr­zahl nur leicht. Die Truppen sind, von bestem Geiste beseelt, nach T e t u a n zurückgekehrt.

Aus Spanien.

Paris, 9. Septbr. Wolff.) HavaS meldet aus Barcelona, der Gouverneur General Losaboa hat jede Feierlichkeit ant 11. Septbr. aus Anlaß des Sturzes der katalani.schenVerfassung verboten unb ungeordnet, daß bie Gesellschaften, bie, einen katalani­schen Namen führen, in den offiziellen Registern mit einem spani­schen Namen geführt werben müssen. Weiter ist bi« Auflösung einer alten Gesellschaft, besKatalanischen Bunbes" angeorbnet.

Kürze psMsche MchrWen.

Berlin, 9. Septbr. (Wolff.) Der gegen fünf evangelische Pfarrer von ben litauischen Behörden im Memelgebiet verhängt« Ausweisungsbefehl hat auf deutsche. Vorstellungen eine Abänderung dahin erfahren, daß die Ausweisung der Pastoren Kerschieß und Hochleiter zurückgenommen und bezüglich der anderen die Durchführung vorläufig sistiert wurde.

Warschau, 8. Septbr. (Ost-Expreß.) Herriot hak in Genf bem polnischen Außenminister Grafen Skrzhnski versönlich bi« Insignien bes Großkordons der Ehrenlegion überreicht.

r Luxemburg, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Die drei belgi­schen Experten, die mit einem luxemburgischen Experten bie belgisch« Delegation bei den Unterhandlungen über einen modus

Die Mnomr der Reichswehr.

f Berlin, 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Als Abschluß der ftelbübungen sammelten sich tjeute bormittag die Truppen hes Webrkreises 3 des Reichsheeres im Gelände von ©trau 5» b e r g um vor dem Ches ber Heeresleitung, Genera v Seeckff vorbei' zu befilieren. Es war zum ersten Mal "^rh einem Zeit

rz __ bie lebte 93ctnibe ouf dein Sttnpelljofet

zusammengezogen worden. Jn bet W ff x°^nen die Genera- ler hier eingetroffen sind.

zu ermöglichen, xai» 6inaug die Frei» MWMUMMZ

--- Fabrvlanänderungen Frankfurt-Darmstadt. Mtt Wegfall der Zoll- und Paßkontrolle in Neu-Jstnburg und Arheftig-n wird der Personenzugfahrplan auf der «trede

u.« -in September a>b tote folgt geanocri xh Schnellzüge behalten ihren seitherigen Fahrplan bei. In Neu- Jsenburg-Nothaltestelle/ Km. 6.7, halten bie Personenzuge nicht mhram Es verkehren nach der Tageszeit von Frankfurt mach Darmstadt die Züge: Frankfurt ab v 4.25 J

8.46 (*):9.39, D 9.29:9.57, D 9.39:10.08, P. 10.38 ( );11^ D 12.12 Nm.: 12.40, P. 12.22:1.18, P. 1.14:2.10, P.

9 At) s_n m »so (i);3.10 P. 3.00:3.55, D 3.42:4-10, P.W. 4.46:6.03, D 5.17:5.44, D 5.28:5-56, B. P. 5.45 (2) :6.20, -P.®- K'r/.Aq ß 3027.28 B. P. 7.15 (2) 27.50, P. 7.22 () 28.164 D5 8.45:9.Ich P- 9-05:10.00, P. 11-25 Nachts: 12.28, D 11.41:1 12.09. Die Schnellzüge und die beschleunigten Personenzüge B. P. fahren von Frankfurt bis Darmstadt durch. Ausna^ie der B P, mit dem Vermerk 1 ober 2: 1. Der >>ug halt in Reu-^fenburg und in Langen an. 2. Der Zug HM nur m Neu-Isenburg, an. Alle übrigen Personenzüge halten auf allen Untertoegsstatlonen an. Züge mit einem Sternchen (*) ^lten nicht in Fr°nMrt Louisa. Umgekehrt verkehren: Darmstadt ab v 1.24 VtM.I Frankfurt an 1.52, D 1.34:2.02, P. W. 4.3c>:5 3ch P. 5.02.6.00, R m 5 38 (D-616, P.W. 6.10:7.06, D 5.3.3:6.22, D 6.01:6.30, P.W K-?» B.P.». 7.05 (21:7.43. » 7.15:8.12 D P. 7.56 (2): 8-32, B P. 10.15:10-45, D 11.44:12.12 9hm, D 12.24. 12.51, D 12.31:12.58, P. 12.45:1.40, P. 1A-.2.41, P. Sa. 2^35 (*):3-31, B. P 3-25 (2) :4.02, D 4-32:5.00, P. 4.55:5.54, P. 6.27- ' 7 20 B P. 7.20 (2):7.56, D 8.15:8.42, P. 8.24:9.18, D 8-57:1 ' 9.25, D 9 05:9.33, D 9.16:9.43, P. 10.30 Abends: 11.34, B. P.

= Pferderennen im Grünewald. Scherz-Rennen. 2700 Mk. 16.00 Mr 1. Nashs General Höfer (Huguenin-) und Graf Seidlitz-Sandreczkis Patrizier (O. Aiüller), 3 Stummer Teufel 41 7:10; 19,12:10- Ferner Doktor, Eck, Kriegsgewinn. ter' Pfiffikus-Rennen. 4100 M. 1200 Mr. 1. Hauptg (tüt Altefelds Marduck (Torke) und Kühns Eleazar (Ludwig), 3. Stromer. 12, 25:10; 18, 24:10. Ferner: Mantinea, Welsen- roß, Rost. Wilamowitz-Rennen. 16 000 Mk. 2000 Mtr. 1. Sulzbergers Jdomeneus (Tarras), 2. Dalberg, 3. P.eritteSjj 26:10; 15, 20, 29:10. Ferner: Hohe Pforte, Tod unb Leben, Marquise, Darbanos, Barb .s Bruber. 1 L., 4 L. Nora- Rennen. 2700 M. 1000 Mtr. 1. Stall HönwaltS Panter

I (Rastenberger) 2. Morgenpost, 3. Toga. 28:10; 12, 11, 18:10. Ferner: Con amoie jun., Ama, Perlenkette, Paroib, Theos.- Märkischer Ausgleich. 8100 Mk. 1600 Mtt. 1- Gest. Weils Roskva (Tarras), 2. Traumbeuter, 3. Antiope. 77:10; 25, 16, 43:10. Ferner: Civilist, Lapis Electrix, Moloch, Humbolbt, Rosenkelch, Hexenmeister II. Armbruster-Rennen. 2700 Mk. 1000 Mir. 1. Kubischs Prinz Kuckuck (Bleuler), 2. Gaubium, 3. Rheinlcmb. 49:10; 13, 16, 12:10. Ferner: Vulcain III, Felsenquelle, Vertrau mal, Baustein, Maiprinz, Gilba, Begonia. - Ilse-Rennen. 2700 Mk. 1400 Mtt. 1. Teskes Rahe! (Olejnik), 2. Palamon, 3. Schneeberg. 272:10 ; 79, 22, 37:10. Ferner: Brüderschaft, Tingl-Tangl, Treue Wacht, Fipa JI, Dida, Lamoral, Obstbian, Valant, Wolkenschieber, Sternberg, Robonba.

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linbeß Diese Aufgabe werbe allerdings der i e tz r g e Re ich g Ä'iÄÄg' ä ZLLMLZ-Wtztz WKGZMWM SRMWSW aene Arbeitsgemeinschaft der 21 r bet t g e o c t u

WZLLLWk-Z-LL Lebenshaltung nicht ertragen konnten.

Der Vortrag sand ungeteilten starken Beifall.

Der LörgerMeg in China.

Pari», 9. Septbr. (Wolff.) Nach einer Havasmeldung au! Schanghai ist 10 Km. von der Stadt entfernt eine Schl acht im Gange. Die Truppen Tsche-Kiang scheinen zu weichen. Dt: Stadt ist ruhig. *

(Kabeldienst der -United Preß'.)

---- Joürybesttafungen. Dem Jockey 3Jlat6 wird die Reit­lizenz ab 14. September auf acht Tage entzogen, weil er int Klub-Jagdrennen in Frankfurt a. M. das Pferd Palesttina höchst leichtfertig nach Haufe geritten hat. Dem Jockey Stys jun, wurde bie Reiterlaubnis vom 14. September ab auf 14 Tage entzogen, weil er sich nach bem Preis von Mittagsee am 22. August vor ber Rennlettung ungebührlich betragen hatte. Dem Jockey K. Schuller schließlich wird bie Reiterlaubnis auf brei Wochen vom 14. September ab entzogen, weil er bei seiner B> fragung nach dem Turandot-Jagbrennen zu Karlshorst in un­gebührlicher Weife Auskunft gegeben hat.

Der rose Terror in Georgien.

Moskau, 9. Septbr. (Wolff.) Wie die Russische Teleqra- plien-Agentur meldet, wurde das auf Erschieß enI a u t e n b e Urteil gegen 24 Organisatoren von Banbenuberfallen in Geor­gien, herunter Mitglieber bes Zentralkomitees unb der auslan- bischen Büros ber Menschewiki vollstreckt. Der Aufruf des Zentral-Exekutivkomitees des Rates ber Volkskommissare an bas georgische Volk weist barauf hin, baß bie Be- enbigung des menschewistifchen AufstanbeS innerhalb vier- undzwanzig Stunden den georgischen ^Arbeitern^^ und Bauern, die freiroiöige Abwehrabteilungen gebildet hatten zu verdanken sei. Die georgische Regierung tonne eS nicht zulassen, das; der Adel und der Offiziersstand die stiedliche Arbeir unb ben Wohlstanb Geor ienS stören. Die Professoren der Universität Tiflis w-nden sich in einer Kundgebung gegen die unverantwort. sichen Versuche der Emigranten, das stiedliche Leben deS georgi­schen Volkes in der ersten Periode seiner nationalen kulturellen und wirtschaftlichen Wiedergebutt zu stören.

Polnisch-russischer Nokenwechsel über die ostgaiizische Frage.

vivendi mit Deutschland unterstützen, sind: Gerard» General- rt direktor des industriellen Zentralkomitees Belgiens, Marcotth, ehemaliger Präsident der Federation nationale und van tz Doosselaere, Präsident der maritimen Sektion der Handels­kammer Antwerpen.

Die abgekürzte Breslauer Messe.

Ausstellerspesen ihre Dauer letzt ausf drer Ergebnis von worben. Sowohl in der Texte dramy« toi« für ^sstellenden

weiteren Preisabbau hfiben besonder rtmeere mird noch Umsatz eingeschränkt. Die Buch -und K F^t-

SMSMSS- dienende Jahrhunderihalle geschaffen hat.

t + 9. Septbr. (Priv.-Tel.) Der ReichSmmffttr

Tunern Dr' Jarres kommt heute Mend rn derKölnischen Zeitung" in finem Rückblick auf die politische La^d-r letzttn Jahre auf die Angriffe zu sprechen, dre nach dem Abbruch d s Massiven Widerstandes und auch tu der fungsten Zett wieder oeqen ihn wegen seiner damaligen politischen Haftung gench- L woLn sind. Man hat die Politik die Jarres und andere nach der Beendigung des Ruhrkampfes empfahlen, kurz als V e^r s a ck u n g s p o l i t i k bezeichnet, womit gesagt sem sollt, haß Jarres die zeitwerltge Preisgabe des de fechten Gebietes und die Einsteilung der Lei­stungen des Reiches für das besetzte Gebiet sttr notwen­dig hielt. In der Darstellung, die Jarres heute von seiner da­maligen Haltung gibt, formuliert er diese rech, zurückhaltend.

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9I6a»orbnefer Dr. Fischer-üoln über die poimscye t-age ^aI[ süx heute erwartet werbe, ft--- .

aibgeoronetetyr JIT J äußerst zahl- gilt Tschangtschau, wo bas Hauptquartier von Kmngsu sich

ch. Berlin, S Septbr- (Priv.-Tel.) ® Berlin- befinbet.

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