Krmrmer 319 Kette 9 Erstes MsrgenSkatt der Kranklirrter Zeitttug
Areitag, 17. November 1911
Gewerkschaft Augustas I in Essen-Ruhr
•e
4
X
86
1,373,863 Iso' 21,279 116
32,583,000
32,933,000
86
1,433,125
10.895
95
46
*) Davon X 2,898,801.86 auf Augustus I.
Passiva.
4
X
4
58
50
86
04
44.710,886 ,46
*) Davon X«. 4,702.194.55 Bankschulden.
Gewinn- und Verlust-Konto.
Soll.
X
71
80
2.949.771 i 34
7,501 399 | 85
Haben.
73
bei der Deutschen Bank,
in
Breslau
X
1,200,000,
800,000,
X
900,000,
600,000,
X 5,000,000,
X 1,200,000,
1.745.142 IStil
X 19,000,000
Berlin Essen-Ruhr
X
713,629 5.009.172 1,539,621
238.976
sowie bei deren Filialen und Commanditen
73,472
6*5.436 500
30,000 8.031,336 2.949.771
175.432 57,748 10,752 49,58p
14
34
in Elberfeld in Hannover ferner in Berlin während der bei diesen
M 238.640.-
.. 1,500.000.—
gleichzeitig in in
Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft.
E. Tengelmann.
Aktiva.
Conto Bergwerksberecht- same
Conto Grundbesitz
Passiva.
Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft, Essen ........
3,147,764
1,373,863
30.000
Gewerkschaft Augustus I.
Der Repräsentant:
Carl Funke, Königlicher Geheimer Kommerzienrat.
achten eines von der Deutschen Bank zu ernennenden Sachverständigen mindestens der gleiche ist und wenn die Schuldnerin bewirkt, daß die für die Schuld bestellte Hypothek den eingetauschten Gegenstand mit gleichwertiger Sicherheit wie den aus^e- tauschten ergreift. , . . ”
Bei der unentgeltlichen Abtretung von Teilflächen zur Anlegung oder Verbreiterung öffentlicher Straßen ist eine besondere Leistung der Schuldnerin für die Pfandentlassung nicht erforderlich.
noch lautender Betrag X 498,000, 4% Anleihe der Gewerkschaft der Zeche Hercules vom Jahre 1894, rückzahlbar vom Jahre 1897 an mit mindestens 3% zu 103%,
noch laufender Betrag X. 632.000, 4% Anleihe der Gewerkschaft Hercules vom Jahre 1899, rückzahlbar vom Jahre 1905 au mit mindestens 3% zu 103%.
noch lautender Betrag X 756,000, 4l/"% Anleihe der Gewerkschaft Hercules vom Jahre 1905, rückzahlbar vom Jahre 1908 an mit mindestens 4% zu 100%,
noch laufender Betrag X 1,206.009, 4lA% Anleihe der Gewerkschaft der Zeche ver. Pörtingssiepeu vom Jahre 1897, rückzahlbar vom Jahre 1901 an mit mindestens 3% zu 102%.
noch laufender Betrag X* 420.000, 4% Anleihe der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks ver. Dablhauser Tiefbau vom Jahre 1897, rückzahlbar vom Jahre 1902 an mit mindestens 3% zu 100%,
noch laufender Betrag X 5.000,000, 4‘A% Anleihe der Gewerkschaft Gottfried Wilhelm vom Jahre 1908, rückzahlbar vom Jahre 1912 an mit mindestens 3% zu 103%,
noch laufender Betrag X 1,044,000, 5% Anleihe der Gewerkschaft Altendort vom Jahre 1902, rückzahlbar vom Jahre 1908 au mit mindestens 3% zuzüglich ersparter Ansen zu lp2%
An Unkosten:
Knappschaftsgefälle, Beiträge zur Invaliditäts- und Altersversicherung, zur. Knappscbatts-Berufsgenossenschaft, zur Unfall- und Lebensversicherung, für Unterstützungen usw X 878,123.87
Steuern und Abgaben „ 455,531.83
Allgemeine Unkosten, Bergschäden usw , 814A75.8L Anleihe-, Hypotheken- und Bankzinsen 999.933.20
. Abschreibungen ..............................
. Talonsteuer , Saldo (Verfügbarer Gewinn)
11,699,000
835,711 275*290
208,682
20.560
1,520,126
!L 1,800,000,
2,125,000
1.886.000
438.000
1,206.000
5.000,000
1.044,000
,/J 3.997,993.50
„ 5,702.680.45
Beteiligung bei der Rheinisch-Westfälischen Bergwerksgesellschaft m. b.H., Mülheim-Ruhr.................................................
• ( Gemäß Beschlusses der Gewerkenversammlung vom 8. Juni 1911 sind -
M. 8,000,000 M/s#/oige zu 102 o/fi einlösbare hypothekarische Teilschuldverschreibungen
ausgegeben worden. Der Erlös ist bestimmt zur Deckung der bisher entstandenen Kosten für Ankauf der Grubenfelder, für die Durchführung der Bohrungen und für den getätigten Grund erwerb, sowie für die demnächst in Angriff zu nehmende Doppelschachtanlage. Die Gewerkschaft ist verpflichtet, den Erlös der Teilschuldverschreibungen nur zu diesen Zwecken zu verwenden.
Auf Grund vorstehenden Prospektes sind
nom. M 8,000.000 4V._,U'O hypothekarisch eingetragene Teilschuldverschreibungen, Tilgung zu 102 °/0 frühestens vom 1. Februar 1917 ab zulässig,
Stück 8000 zu je X 1000, No. 1—8000, der
Gewerkschaft Augustus I in Essen-Ruhr unter selbstschuldnerischer Bürgschaft der
Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft in EsseibRuhr
zum Handel und zur Notierung an der Berliner Börse zugelassen worden.
Dieselben werden unter nachstehenden Bedingungen zur Zeichnung aufgelegt;
L Die Zeichnung findet am
Materialien- Bestand ............
Brikettpech-Lagerbestand ............
Kohlen- „
Brikett- , - .
Ziegelstein- . .............
Wertpapiere .
Avale ................
. betr. Gewerkschaften Augustus ..
Kautionen
Kassenbestand
Debitoren: Diverse , Gewerkschaften Augustus*)
4
68
16
28
08
66
50
35
. dem Essener Bankverein, . der Essener Credit-Anstalt, . dem Schlesischen Bankverein, . der Bergisch Märkischen Bank, , , Hannoverschen Bank, . dem Bankhause Arons & Walter,
Aktien-Kapital
Anleihen:
Rheinische Antbrazit-Kohlenwerke ..
Hercules ..........................
ver. Dahlhauser Tiefbau .................
ver. Pöitingssiepen .
Gottfried Wilhelm ...................
Altendort ..................
Hypotheken .
Anleihe-Tilgung (ausgelosto Obligationen) ....
Anleihe-Zinsen.................................
Dividenden und Kuxe Altendorf (rückständige)
Reservefonds .................
Avale
„ betr. Gewerkschaften Augustus
Arbeiterunterstützungsfonds
Beamtenunterstützungsfonds
Kautionen .......................
Talonsteuer (Rückstellung); ..................
Kreditoren*) ...
Gewinn-Saldo
1 beträgt also insgesamt............................ 37,506,754 qm
und oben angeführte 3,500,000 qm Längenfelder.
' ö • • 10 Gesellschaft besaß und betrieb früher nur die Zechen Carl Funke in i neisingen und Pauline in Werden. Anfang 1906 hat sie die Gewerkschaften Hercules, ver. Pörtingssiepen und ver. Dahlhauser Tief- : b au in sich aufgenommen. Seit 1909 ist sie ebenfalls Besitzerin der Zeche Gott- tr 1 e, aaa 7 * n 1™ zu Esse n- Rellinghausen. Im Jahre 1908 wurden 986 Kuxe ven 1000 des Bergwerks Altendort zu Altendorf-Ruhr erworben. Die Gesellschaft ist ferner Eigentümerin sämtlicher Kuxe der Gewerkschaft Stolberg sowie von 3 5 kleineren Grubenfeldern; von weiteren 38 Grubenteläern besitzt sie einen Teil der Kuxe.
n nnn J?-*e Grubenfelder von Carl Funke und Pauline haben eine Größe von U000 97a qm bezw. ca. 5046 179 qm. Beide Zechen fördern Anthrazitkohle. Der Schacht Dari funke ist im Jahre 1899 abgeteuft und hat eine Teufe von 401 m bei 5 m Durch- und steht in Mauerung. Der Schacht der Zeche Pauline hat eine Teufe von vu v, l® Zechen sind mit Kohlenauf bereitungen und den zum Betriebe erfbrder- llchen Maschinen. Kesseln. Kohlenschrämmaschinen,Kompressoren, Ventilatoren etc ausgerüstet. Auf Zeche Cärl Funke ist eine Brikettfabrik mit drei 3 kg.-Pressen vorhanden.
Die Berechtsame der trüberen Gewerkschaft Hercules umfassen einen Flächen- *3lum u?n 0-023.770 qm und enthalten in guter Ablagerung Ess- und Magerkohle. Für den Abbau sind zwei komplette Schachtanlagen vorhanden, und zwar der Schacht Hercules im westlichen und der Schacht Katharina im östlichen Teil des Grubenfeldes. Der erstere Schacht hat eine Teufe von 721 m, der letztere von 339 m. In den auf beiden Schachtanlagen vorhandenen Separationen und Wäschen wird das ganze Förderquautum l bereitet. Die hierbei fallenden Feinkohlen werden sämtlich in eigenen Brikett- tabriken brikettiert. Zeche Katharina hat eine Brikettfabrik mit zehn 3 kg-Pressen, Zeche Hercules eine solche mit vier 3 kg Pressen und einer 5 Kg-Presse.
, Die Bergwerksberecbtsame der früheren Gewerkschaft ver. Pörtingssiepen betragen 3,744Ä7 qm, außerdem gehören der Gewerkschaft eine Anzahl Längenfelder, welche einen Flächenraum von 3,500,000 qm bedecken. Das Grubenfeld enthält bei zum teil flacher Lagerung Anthrazitkohlen. Zur Förderung dient ein Förderschacht, welcher eine teufe von 388 m hat. Die Schachtanlage ist mit allen für den Betrieb notwen- digen Einrichtungen versehen. Separation, Wäsche und Brikettfabrik zur Aufbereitung des förderproduktes smd vorhanden.
_Das Grubenfeld der ehemaligen Gewerkschaft ver. Dahlhauser Tiefbau hat eine Größe von 4.192,348 qm und enthält in bester Qualität Eß- und Magerkohlen. Der an die Station Dahlhausen angeschlossene Förderschacht hat eine Teufe von 435 m. Die Schachfanlage ist mit allen notwendigen Einrichtungen versehen. Alles Fördergut wird m der Separation und Wäsche auf bereitet. Das aus den Feinkoblen hergestellte Brikett ist em gut eingeführtes Produkt. — Im Jahre 1910 wurde mit dem Abteufen eines neuen Schachtes begonnen. Der Schacht hat die vorgesehene Teufe von 435 m inzwischen erreicht und wird in wenigen Monaten in Förderung treten.
Das Grubeufeld der früheren Gewerkschaft Gottfried Wilhelm hat eine Größe von 1,972,952 qm. Die Zeche ist, seit 1909 in Betrieb und fördert Anthrazitkohle. In einer mit neuen technischen Einrichtungen versehenen Separation und Wäsche mit , Kohlenbrechanlage wird das ganze Fördergut aufuerenet. Zur Verarbeitung der fallenden ; reinkohle ist eins Brikettfabrik mit vier 3 kg-Pressen und 2 Walzen pressen für Eiform- . Briketts vorhanden.
a) auf dem im Berggrundbuche von Dorsten Band III Blatt 59, 69, 73 und 7’ und Band IV Blatt 79 eingetragenen Bergwerkseigentum, umfassend die Grubenfelder Augustus I, Augustus X. Augustus XII, Augustus XIII, Augu-
,, stus XVIII, in Gesamtgröße von rund 11000 000 qm,
b) auf den im Grundbuche von Wulfen Band 12 Blatt 200 eingetragenen Grund- ®A,enJ-Ta.rJ)un- Wulfen Flur Nr. 1. Parzellen-Numtnem 39/25. 39/19 33539 39/9. 39,2. 39/8. 39/13. 39/14, 39/12. 364/39.363 39. 333/41.39/18
i "d/S2. 39'33. 39/34, 297/39, 298 39, 299/39. 39/17. 39/16 39, Io’
M ^'l- 302;38- 38/106 38,112 34438. 34538,39,3.38443 38108’
(Zt42,3Klfa ,38/121, .38/120. 38/122, 38/105. 39/4, 38/141. 38 140. 38/144, 39/7 « N1'1?Ä NA 38/125, W/124, 38/137 39/11, 376/(38)109, 38/139, '30338' .159,111.38, 387,43, zur Gesamtgroße von 262 ha 90 a 52 qm.
, ,, Außerdem wird zur Mitbaft für die bezeichneten Forderungen aus den Teil. Schuldverschreibungen. der Bergwerksbesitz der Gewerkschaften Freudenberg. Freuden, berg II. Freudeiiberg III. Leite, Lette II. Uefte III. in Größe von je rund 2200000 qm eingetragen im Berggrundbuch von Dorsten Band IV Blatt 88, 89. 90, 83. 84 82 ver’ piandet und die Sicherungshypothek auch auf diesem Bergwerksbesitz im Berggrundbuck an erster b teile zur Gesamt haft eingetragen
r iP‘? E^euer Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft in Essen-Ruhr übernehmen die. selbstschuldnerische Bürgschaft für sämtliche Ansprüche aus den jeweils ausstehen den Teilschuldverschreibungen. J a,u»öLcueu-
Die Indossatare der Teilschuldverachreibungeu nehmen entsprechend dem Nennwerte dereelben an der bicherungsbypothek teil. Durch Uebertragung einer Tedsehuld- verschreibung geht zugleich der entsprechende Anteil an der Sicherungshypothek auf den Erwerber über.
Die Deutsche Bank in Berlin wird zur Grundbuchverfretorm ,
Teilschuldverschreibungen in Gemäßheit des § 1189 des B. G.-B. bestellt? AL sokhe sol\ die Deutsche Bank insbesondere berechtigt sein: ■
a) in Bezug auf die Sicherungsbypothek Verfügungen jeder Art zu treffen ins- besondere Losenungen, Abtretungen, Piandentlassungen zu erklären und deren Eintragung in das Grundbuch zu bewilligen. c
b) die jeweiligen Gläubiger bei Geltendmachung der Hypothek zu vertreten - - insbesondere Prozesse aktiv und passiv hinsichtlich des hvoothplrarle.-üA ’
Spruchs zu iühren. sowie den Erlaß einstweiliger Verfügungen die Zwamrs' Versteigerung und Zwaugsverwaltung des verpfändeten Bergwerks- und Gruiidl besitzes zu betreiben,
c> WiUenserklärungen jeder Art, die sich auf die Hypothek beziehen insbesondere Kündigungen und sonstige Erklärungen abzugeben und zu empfangen sowie auch Zahlungen, insbesondere im Zwangsversteigerungs- und Zwancsverw-il tungsvertahren entgegenzunehmen.
Diese Befugnisse der Deutschen Bank hinsichtlich der Hypothek sind ausschlipG. liehe, so daß die einzelnen Teilschuldverschreibungsgläubiger für ihre Forderungen Befugnisse nicht ausüben können. ° ulese
„ Die Deutsche Bank ist berechtigt, die Rechte auszuüben, die nach 8 3 una s 7 Abs. o des Gesetzes betreffend die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuld ver Schreibungen vom 4. DezemUer 1899 einem von der Gläubigerversammlung bestellten Vertreter zustehen.
• Ois Teilschuldverschreibungen sind vom 1. August 1911 ab mit jährlich V/, % verzinslich. Die Zinsen sind am 1. Februar und 1. August jeden Jahies, zum ersten Male am 1. ± ebruar 1912, gegen Einreichung der den Teilschuldverschreibungen beteiligten Zinsscheine zahlbar. ®
Die Einlösung der Teilschuldverschreibungen erfolgt zum Nennwert mit einem Zuschlag von 2% im Wege der Auslosung nach Maßgabe des auf den Stücken abse- druckten 1 ilgungsplanes und zwar werden die fälligen Tilgungsraten jeweils am 1- Februar, zum ersten Male am 1. Februar 1917, gezahlt.
nt t x D\eoi/-Un?su1Sgen erfolgen. im., Monat Oktober jeden Jahres, erstmals im Oktober 1916. Die Nummern der jeweils gezogenen Teilschuldverschreibungen sowie die ■ AIummern der bereits früher ausgelosten, jedoch noch nicht eingelösten Teilschuldver- schreibungen werden alsbald nach jeder Ziehung bekanntgemacht.
Die Schuldnerin ist befugt, verstärkte Auslosungen vorzunehmen oder auch säuft- liehe noch ausstehende Teilschuldverschreibungen mit Frist von 3 Monaten, jedoch nicht früher als zum 1. Februar 1917, zu kündigen.
Im Falle der Kündigung der Teilschuldverschreibungen sind ihre Inhaber auf Begehren der Deutschen Bank oder der Schuldnerin verpflichtet, die Teilschuldverschreibungen bei Einlösung mit Blanko-Indossament zu versehen
w onnKÖm der Eorderungen aus den Teilschuldverschreibungen in Höhe von
u S° ne. • Zln®e.n,von 4 /?% ^owie des bei Einlösung zu zahlenden Zuschlags von
X IM)000 wird eine Sicherungshypothek gemäß § 1187 B. G. B. auf dem nachstehend grundbuchmaßig aufgetübrten Bergwerks- und Grundbesitz der Schuldnerin an erster Stelle eingetragen, nämlich ter
Zur Sicherheit der Forderungen aus den T e i 1 s ch uld v er- schreibungen einschließlich Zinsen und Aufgeld ist das oben genannte, in den Bedingungen grundbuchmäßig näher bezeichnete Bergwerkseigentum der Gewerkschaft, sowie der oben erwähnte, gleichfalls in den Anleihebedingungen grundbuchmäßig angeführte Grundbesitz in Größe von 262 ha 90 a 52 qm verpfändet und dementsprechend eine Sicherungshypothek an erster Stelle darauf eingetragen. Der für den Eisenbahn- » anschlufi bestimmte Grundbesitz m Größe von 9 ha 53 a 40 qm. der zum größeren. Teile im Wege der Enteignung hat erworben werden müssen, wird nach Eintragung im Grundbuche noch zur Mithaft für die Teilschuldverschreibungen nachverpfändet und demgemäß die Sicherungshypothek zur ersten Stelle auf ihn ausgedehnt werden. Der fernere Grundbesitz von rund 517 ha ist mit Rücksicht auf eine eventuelle Uebertragung desselben an die Gewerkschaften Augustus II. Augustus III, Augustus IV nicht" mitverpfändet. Die Gewerkschaft Augustus I verpflichtet sich, alle Anlagen, die zum Abbau ihrer 5 Grubenfelder bestimmt sind, einschließlich derjenigen für den Eisenbahnanschluß nach Station Deuten, soweit die Kosten der Anlagen aus dem Erlöse für diese Teilschuldverschreibungen bestritten werden, nur auf dem für die Teilschuldverschreibungen verpfändeten bezw. noch zu verpfändenden Grund und Boden zu errichten.
Ferner haben die Gewerkschaften Freudenberg, Freudenberg II, Freudenberg III, Uefte, Uefte II, Uefte III, von deren je 100 Kuxen sich je 99 Stück im Besitze der Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft befinden, aut Grund des Beschlusses der gemeinschaftlichen außerordentlichen Gewerkenversammlung vom 8. Juni d. J ihren gesamten Bergwerksbesitz in Größe von je rund 2,200,000 qm zur Mithaft für die Teilschuldverschreibungen verpfändet und ist die Sicherungshypothek auch auf diesem Bergwerksbesitz an erster Stelle eingetragen.
Die Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellshaft zu Essen - Ruhr haben für die Teilschuldverschreibungen auf Grund der notariellen Urkunde vom 16. Juni 1911 die selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen
Im übrigen werden von den A n 1 e i h e b e d i n g u n g e n , die auf den Stücken .abgedruckt sind, die folgenden hervorgehoben:
Die Gewerkschaft Augustus I zu Essen -Ruhr gibt Teilschuldverschreibungen im Gesamtbeträge von nom. X 8.000,000 in 8000 Stück Teilschuldverschreibungen zu je X. 1000 mit den Nummern 1—8000 aus.
Die TeBschuldverschreibungen werden handschriftlich vollzogen und von einem Beamten zur Kontrolle handschriftlich gegengezeichnet. Sie werden auf den Namen der Deutschen Bank zu Berlin oder deren Order ausgestellt. Die Uebertrasung der Teil- schuldverschreibungen geschieht durch Indossament. Die Deutsche Bank”wird den Eigentümern der Teilschuldverschreibungen aus diesen und aus ihrem Indossament nicht verpflichtet.
Per Vortrag aus 1909 . Gewinn aus Kohlenförderung , . . Brikettberstellung
, Einnahme für Mieten. Pachte, verkauftes Altmaterial usw. und Ueberschuß der Ziegelei
9.700,673
44,710,886
Die Berechtsame der Zeche Altendorf umfassen ein Grubenfeld von 6,525.723 qm. Durch eine nach dein Lebergang an die Essener Steinkohlenbergwerke durebgetührte gründliche Instandsetzung mit teilweisem Umbau der Tagesanlage ist die Zeche jetzt mit allen notwendigen Einrichtungen versehen. Wäsche und Aufbereitungsanlage ist vorhanden. Zur Verarbeitung der Feiukoble dient eine mit vier 3 kg-Pressen ausgestattete Brikettfabrik. Der Schacht ist weiter abgeteuft worden. Die Aufschlüsse auf der neuen Sohle sind durchaus günstige.
. Der Grundbesitz der Gesellschaft beträgt 343 ha 83 a 94 qm, wovon ca. 33 ha industriellen Anlagen dienen : der Rest ist mit Arbeiter- oder Beamten Wohnhäusern besetzt bezw. als Garten- und Ackerland in Benutzung. Die Gesellschaft besitzt 502 Wohnhäuser mit 870 Wohnungen.
Die Förderbeteiligung der Essener Steinkohlenbergwerke beim Rheinisch- W e s tt ä 11 s c h e n K o h 1 e n - 8 y n d i k a t beträgt 1,989.300 t. Die Kohlenförderung im Jahre 1910 betrug 1,978,134 t, die Brikettfabrikation 645.520 t.
Die Gesamtbelegschaft zählt gegenwärtig 7007 Manu.
. Die Essener Steinkohlenbergwerke sind mit 5% des Gesamtbesitzes bei der Rheinisch - Westfälischen Bergwerksgesellschaft m. b. H. beteiligt. Die bisher auf die Beteiligung geleisteten Zahlungen belaufen sich auf X 1.443.125. Diese Gesellschaft ist von den Hauptbeteiligteil des Kohlen-Syndikats zwecks Uebeniahme der von der Internationalen Bohrgesellschaft erbohrten und gedeckten Koblenfelder in Rhein- Jand und Westfalen, ausschließlich des Aachener Bezirks, in der Gesamtgröße von etwa 250 Grubenfeldern gebildet worden, um die Verwertung und den Aufschluß dieser Felder nach Maßgabe der gemeinsamen Interessen bewirken zu können.
Aut dem Grund- und Bergwerksbesitz lasten Sichern ngshypothekeii für nachstehend aufgeführte Anleihen im ungetilgten Gesamtbeträge von X 11,681,000 sowie Hypothekenschulden, die beim Ankauf von Wohnhäusern und Grundstücken mit übernommen würden, zurzeit ausstehend im Gesamtbeträge von 829,164.91. Die Hypotheken sind zu 4>/t% bis 43/<% verzinslich und halbjährlich kündbar.
Die Anleihen sind die folgenden:
X 2,o00,000, noch laufender Betrag X- 2,125,000, 4% Anleihe der Rheinischen Anthrazith- kohlenwerke vom Jahre 1904, rückzahlbar vom Jahre 1907 an mit mindestens 3% zu 102%,
Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft zu Essen a. d. Ruhr ist aus der Vereinigung der Gewer kschäften Hercules, ver. P.örtings- sie p en und ver. Dahlhauser Tiefbau mit den Rheinischen A nthrazit- üonlenwerken hervorgegangen. Sie hat zum Gegenstände:
a) den Bergbau auf allen Gruben, welche die Gesellschaft eigentümlich oder pachtweise oder unter einem, anderen Titel besitzt oder erwerben wird, und auf alle in denselben zu gewinnenden nutzbaren Mineralien und Materialien, sowie Erwerb von Bergwerkseigentum und Beteiligung an bergbaulichen und sonstigen gleichartigen oder damit in Zusammenhang stehenden Unternehmungen,
b) die Verwertung der selbstgewonnenen oder anderweitig erworbenen Mineralien und sonstigen Materialien in rohem Zustande, sowie durch Verarbeitung derselben für den Handel und Verbrauch,
c) den Erwerb aller unbeweglichen Gegenstände, von Sachen und Rechten, sowie Errichtung und Betrieb aller Anlagen und den Abschluß aller Rechtsgeschäfte, welche zur Erreichung der vorgenannten Zwecke erforderlich und dienlich sind.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nom. Mk. 19,000,000 und ist vollgezahlt.
Der gegenwärtige Gesamtbergwerksbesitz der Gesellschaft setzt sich zusammen aus den Grubenfeldern
Carl Funke zur Größe von 11,000,975 qm
Pauline .................... , . . 5.046,179 ,
Hercules ; , , . 5.023.770 ,
ver. Pörtingssiepen , 3,744,807 ,
und,3 500.000 qm L ä n g e n fe 1 d e r.
ver. Dahlhauser Tiefbau zur Größe von 4.192,348 ,
• Gottfried W ilhelm , 1,972.952
Altendorf................... , , 6,525,723
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus den Herren: Direktor Ernst Fengelmann, Heinrich Schäfer, Wilhelm Wegener, alle drei in •Lsseii-ji u ii r.
u tPe.n Aufsiohtsrat bilden die Herren: Geheimer Kommerzienrat Carl Funke Essen-Ruhr. Vorsitzender; Geheimer Kommerzienrat Carl Klönne, Direktor der Deutschen Bank, Berlin, stellvertretender Vorsitzender; Kommerzienrat Hermann Walter. Bankier in Firma Arons <L Walter. Berlin; Rudolf Ulrich. Direktor des Germanischen Lloyd. Berlin; Bergrat Paul Randebrock, Generaldirektor der Gelsenkirchener Bergwerks-Actien-Gesellschaft, Gelsenkirchen; Kaufmann Julius
empel, Essen-Ruhr: Geheimer Justizrat Carl Hennecke. Landgerichtsrat a. D Essen-Ruhr; Gewerke Friedrich Schürenberg. Wiesbaden; Regierungsrat a. D. Dr. Iheodor Bomnger. Berlin; Alfred Neunerdt. Rentner. Aachen; Landtagsabgeordneter, Syndikus Wilhelm Hirsch. Essen-Ruhr.
Die Bilanz und das Gewinn- und Verlust-Konto der Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft per 31. Dezember 1910 lauten wie folgt;
Bilanz.
2,898.801
2,898,801
. Stellen üblichen Geschäftsstunden auf Grund des dort erhält
lichen Anmeldeformulars statt. Früherer Schluß der Zeichnung ist jeder einzelnen Stelle vorbehalten.
2. Der Zeichnungspreis beträgt
lOO°/0
7,501,399 I 85
Die Gesellschaft hat in den Jahren 1906—1910 auf das voll dividendenberechtigte Aktienkapital von X 19 000 000 je 10 % Dividende verteilt.
Die Aussichten ,des laufenden Geschäftsjahres sind mit Rücksicht darauf, daß ein erheblicher Teil der Förderung in hochwertigen Spezialitäten besteht, die von den Schwankungen des Marktes nicht abhängig sind, als durchweg befriedigend zu bezeichnen.
Alle Bekanntmachungen der Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft erfolgen in dem Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger, sowie in zwei weiteren Berliner Zeitungen. Zur rechtlichen Wirksamkeit genügt die Bekanntmachung in dem erstgenannten Blatte.
Ksseil-Rulir, im Oktober 1911.
&ie lst auch zu V erfügungen über die Sicherungshypothek befugt, soweit es sich y’M, Ansföbruiig von Beschlüssen der Inhaber der Teilschuldverschreibungen in Gemäßheit des Reichsgesetzes vom 4. Dezember 1899 oder von Anweisungen des aut Grund dieses Gesetzes etwa bestellten Vertreters handelt.
Aus der Pfand Verbindlichkeit dürfen einzelne Pfandstücke nur dann und insoweit entlassen werden, als entweder der Verkaufspreis bezw. auf Verlangen der deutschen Bank der durch von dieser bestimmte Taxatoren zu ermittelnde Wert des fandverbmdhchkeit zu entlassenden Objekts in Teilschuldverschreibungen oder • r Deutschen Bank zur Verfügung gestellt wird oder insoweit ein gleicher Be- '°.n- teilschuldverschreibungen bereits getilgt ist. Abschnitte im Werte von nicht E Je 109° Mark- insgesamt bis zu 5000 Mark, kann die Deutsche Bank auch ohne fliese Voraussetzungen freilassen.
obiek ts “«niu»8 rines !Pn der Schuldnerin gewünschten Tausches von Teilen des Pfänd- Gecenw^t dp /"tauschten Teile aus der Mitbaft entlassen werden, wenn der Ue.enwait de» einzutauschenden Objekts mit dein auszutauschenden, nach dem Gut-
238.640
1.500.000
• Eie Schuldnerin verpflichtet sich, die verpfändeten Gebäude nebst Zubehör. Einrichtung und Maschinen ordnungsmäßig gegen Feuer versichert zu halten und die Er- füllung dieser \ erpflichtung der Deutschen Bank auf Verlangen jederzeit nach zu weisen. Die Deutsche Bank ist jedoch nicht verpflichtet, bezüglich dieser Versicherung irgendeine Kontrolle auszuüben. ®
, „ Die-Schuldnerin hat sich der Deutschen Bank gegenüber verpflichtet. Teilbeträge der Hypothek, welche durch die im Wege der ordentlichen oder verstärkten Tilgung erfolgte Einlösung von 1 eilschuldVerschreibungen sich mit dem Eigentum der Schuldnerin jn. einer 1 erson vereinigt haben, löschen zu lassen. Zur Sicherung dieses Anspruchs wird eine Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. (§ 1179 B. G.-B.)
. Die Deutsche Bank ist berechtigt, die ihr übertragene Vertretungsmacht jederzeit 1^-44.imonatlicher Frist, zu kündigen oder im vollen Umfange oder geteilt an einen Dritten zu übertragen. Die Kündigung geschieht durch Bekanntmachung m den unten genannten Blattern. Die Deutsche Bank ist berechtigt, die Eintragung eines ent- spreebeuden Vermerks im Grundbuch im Namen der Gläubiger und im Namen der Schuldnerin zu bewilligen und zu beantragen.
Die nicht pünktliche, Erfüllung der Bedingungen durch die Gewerkschaft Augustus 1, insbesondere bei mehr als einmonatigem Verzüge in der Zahlung fälliger Zinsen oder fälliger feilschuldverschieibungsbeträge, berechtigt die Inhaber von letzteren insgesamt oder auch einzeln, ihre Forderungen als fällig zu betrachten und sie der Schuldnerin zur sofortigen Einlösung zu kündigen. Die Verzinsung hört in diesen! F alle mit der Einlösung auf In diesem Falle ist ferner auch die Deutsche Bank berechtigt, für die Gläubiger die Sicherungshypothek geltend zu machen.
.... Dieselben Rechtsfolgen treten ein. wenn die Schuldnerin ihren Betrieb, gleich- aP3 c,ben Gründen, abgesehen allein von dem Falle höherer Gewalt, länger als 12 Monate emstellt.
, Pie fälligen Zinsscheine und die einzulösenden Teilschuldverschreibungen werden kostenlos außer bei der Kasse der Gewerkschaft und der Kasse der Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft in Essen-Ruhr ausschließlich:
in Berlin bei der Deutschen Bank, in Essen-Ruhr bei dem Essener Bankverein und
, , bei der Essener Credit-Anstalt
eingelost.,
Bei denselben Stellen können auch jeweils kosten- und talonsteuerfrei die neuen Zinsscheinbogen erhoben und ebenfalls kostenfrei etwaige Konvertierungen vorgenommen werden. .
Die Gewerkschaft Augustus I verpflichtet sich, bis zur völligen Einlösung der 1 eilschuldverschreibungen ihre Bilanz nebst Gewinn- und Verlust-Rechnung sowie alle Bekanntmachungen, die für die Inhaber der Teilschuldverschreibungen von Bedeutung sind, im Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger, in der Berliner Börsen-Zeitung, im Berliner Börsen-Conrier und in der Rheinisch-Westfälischen Zeitung zu. veröffentlichen. Zur rechtlichen Wirksamkeit genügt die Bekannt machung im Reichsanzeiger.
Die Aktiengesellschaft in Firma
15,795 j —
Hw. M. 8,000,000 W tzMM WM lelMfctttop * äWiiMä SW« Oer Essener SIMWMM WWMU in MM
Tilgung zu 102 pCt. frühestens vom 1. Februar 1917 ab zulässig. Stück 8000 zu je M. 1000, No. 1—8000.
Die Gewerkschaft Augustus I wurde im Jahre 1909 mit dem Sitze in Essen- Ruhr errichtet. Die Zahl der gewerkschaftlichen Anteile (Kuxe) beträgt 100.
Gegenstand des Unternehmens ist die Ausbeutung des in der Gemeinde Wulfen. Kreis R*klingbausen-Land, belegenen Steinkohlenbergwerks Augustus I.
Ein Statut ist nicht errichtet, sodaß auf die Rechtsverhältnisse der Gewerkschaft die Vorschriften des Tit. TV des Allgemeinen Berggesetzes Anwendung finden.
Die Berechtsame der Gewerkschaft umfaßt die in den Gemeinden Wulfen, Altschermbeck und Lembeck gelegenen Grubenfelder Augustus I. Augustus X, Augustus XII, Augustus XIII und Augustus XV11I zur Größe von je rund 2,200.000 qm., also zur Gesamtgröße von rund 11,000,000 qm.
Die Grubenfelder bilden einen zusammenhängendenKomplex und mark- scheiden im Süden mit den Grubenfeldern der Gewerkschaft Fürst Leopold und der Bergwerksgesellschaft Trier m. b. H., im Osten mit den Feldern der Rheinisch-Westfälischen Bergwerksgesellschaft m. b. H.. im Norden mit denen der Gewerkschaft Augustus II und im Westen mit dem der Gewerkschaft Freudenberg III.
Bis spätestens 1912 soll mit den Arbeiten zur Errichtung einer Schachtanlage begonnen, und zwar soll diese im südlichen Teile des Grubenfelderkomplexes niedergebracht werden. Der für die Schachtanlage erforderliche Grund und Boden ist angekauft, und es ist mit den Vorarbeiten für dieselbe begonnen. Auch sind die für die Herstellung des Bahnanschlusses an die Station Deuten der Linie Essen — Winterswyk erforderlichen Grundstücke erworben.
Die Grubenfelder der jetzigen Gewerkschaft Augustus I waren im Jahre 1906 mit dem übrigen Besitz der früheren Gewerkschaft Hercules, welche dieselben ihrerseits von dem Fürsten Salm-Salm zum Preise von X. 778.33330 gekauft hatte, auf die Essener Steinkohlenbergwerke Aktiengesellschaft übergegangen. Diese bat dann die Gebiete abgebohrt, und es ist darauf im Jahre 1909 mit der Verleihung des Grubenfeldes Augustus I und mit dem Uebergange eines der 100 Anteile an einen Dritten der Gewerkschaft Augustus I zur Entstehung gelangt. Auf Grund der von ihr eingelegten Mutungen sind dann der Gewerkschaft Augustus I die weiteren Felder Augustus X, Augustus XII, Augustus XIII und Augustus XVIII verliehen worden. Die behufs der Verleihung und Aufschließung der Felder aufgewendeten Bohr- und sonstigen Kosten betragen X 312,120.42.
Der nach Obigem mit Rücksicht auf den Abbau der 5 eigenen Grubenfelder erworbene Grundbesitz der Gewerkschaft hat die Größe von 262 ha 90 a 52 qm und liegt in der Gemeinde Wulfen. Der ferner für den Eisenbahnanschluß bestimmte ; Grundbesitz ist 9 ha 53 a 40 qm groß und liegt gleichfalls in der Gemeinde Wulfen. — Außerdem hat die Gewerkschaft in den Gemeinden Altschermbeck, Erle und Rhade Grund und Boden in Größe von rund 517 ha angekauft.
Die Gewerkschaft wird durch einen Repräsentanten vertreten. Der derzeitige Repräsentant ist der Königliche Geheime Kommerzienrat Carl Funke in Essen.
Das Geschäftsjahr der Gewerkschaft ist das Kalenderjahr.
Die Bilanz per 31. Dezember 1910 lautet wie folgt:
Bilanz.
zuzüglich 414 % Stückzinsen vom 1. August 1911 ab; außerdem hat der Zeichner den Stempel der Zuteilungsschlußnote zu tragen.
3. Bei der Zeichnung ist auf Verlangen der Zeiehnungsstelle eine Kaution von 5% des gezeichneten Betrages in bar oder börsengängigen, von der betreffenden Stelle für zulässig erachteten W ertpapieren zu hinterlegen.
4. Die Zuteilung, welche sobald als möglich nach Schluß der Zeichnung durch schriftliche Benachrichtigung der Zeichner erfolgt, unterließt dem freien Ermessen jeder einzelnen Zeichnungsstelle. Zeichnungen, welche unter Uebernahme einer Sperrverpflichtung abgegeben werden, finden vorzugsweise Berücksichtigung.
.5 Die zugeteilten Stücke sind gegen Zahlung des Preises (vergl. Nr. 2) in der Zeit vom 27. November bis 4. Dezember er. abzunehmen.
Berlin, Essen-Ruhr, im November 1911. A47151
Deutsche JBank, Essener Bankverein. Essener Credit-Anstalt.
Bestand am 1. Jan. 1910
Zugang
1910
Abschreibungen 1910
Abgang
1910
Bestand am 3L Dez. 1910
X.
4
X
4
X.'
4
X
14
X.
14
Aktiva.
Bergwerksberecbtsame. Grundbesitz............
Beteiligung am gemeinsamen Grundbesitz Hercules-Graf Beust..
Betriebsgebäude ......
Maschinen, Pumpen,
Kessel ..............
Schacht und Grubenbau Separation, Wäsche, Verladung ..........
Brikettfabrik..........
Betriebsgeräte, Werkzeuge, Mobiliar......
Elektrische Anlage .... Eisenbahnanschluß .... Wegebau, Wasserlei- tungs- und Entwässe-
10,354.047
4,969,000
310,000
3,635,000
3,049,000
4,121,952
16
84
10,422
167,835
180,707
232.946
650,154
.50
82
47
05
68
409,469
105,707
182.666
266,107
66
47
89
52
21,279
16
9,955.000
5,136,835
310,000
3,710,000
3,078,000
4.506,000
11 1 1 Ki
1,090.000
939,000
957,000
109.000
738,000
69,000
2.206,000
36.000
II III 1
39.597
8,770
178,987
108.996
8,991
47.353
110,378
97
35
86
88
58
15
86.597
84.606
92,987
24,996
55,991
14.353
47.378
3,000
97
17
86
88
58
15
1.043,000 863,164
L043.000 193,000 691,000
102,000
2,269.000 . 33,000
18
Beamten- und Arbeiterwohnungen ..........
Ziegelei................
—
65
65
I 1 ।
X
4
1,090,453
72
1.808.348
14
2,898,801
86

