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T^nb vroutag, 1. Mai 1933

Motriag-Morgenblaii

Nr. 333 Seite 3

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Mit. Dele- rochen neuen

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Graf . Köln, L

Sportblatt

der Frankfurter Zeitung

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Der große Frankfurter Fußball-Erfolg

Fafiballsportvereln Süddeutscher Meister.

Eintracht Süddeutschlands dritter Vertreter.

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itz nach Regte die Eintracht-Elf In Saarbrücken gegen die Spielver-

FSV siegt im Frankfurter Stadion 1:0 gegen München 1860.

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Eintracht gewinnt in Saarbrücken gegen Sp.-Vgg. Fürth 1:0.

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Beim Fußballsportvercin ist die Meisterschaft der Lohn für eine Beständigkeit der Form, die im Sport über einen so großen Zeitraum, wie ihn die süddeutschen Pflichtspiele ein«

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ballmeifterschaft zwei Bewerberi Wirklich ein hervorragender Erfolg, man könnte sagen, ein beispielloser Erfolg, hätte nicht München schon 1928 den Frankfurtern dieses Kunststück vorgemacht (damals qualifizierten sich Bayern-München und Wacker-München für die DFB-End» spiele; sie behaupteten sich beide bis zur zweiten Runde). Frankfurt hat durch die Siege dieses Sonntags seine führende Stellung im südeutschen Fußballsport bewiesen, die schon oft durch die Aufstellung seiner Spieler in repräsentativen und nationalen Mannschaften gewürdigt wurde.

Kirchen i einer ittags- . Der e frei« in fei« um der

Fußballspiels sei gesagt, daß die Münchener selbst schuld daran paren. Der Sündenbock ist ihr Torwächter, der frühere Jnter- ationale Ertl. Denn:

Dar entscheidende Tor fiel in einer Periode (sieben linuten vor Schluß), in der die Ueberlegeniheit der Münchener nültechnik und der Münchener Zuspiels mit wirklich überzeugen- « Deutlichkeit zum Ausdruck kam. Sie wurde nur unterbrochen . oder vielmehr abgebrochen — durch eine schlecht berechnete nd kaum vcrwendungSfähige Steilvorlage für den Frankfurter iechtsaußen Sadtler, der mit Ertl um den Ball um die Wette es, bevor er ins Aus ging. Für Sadtler war die Situation fast

nehmen, sehr selten ist. Bei der Sportgemeinde Eintracht ist der unerwartete Sieg über die spielstarken Fürther die Folge einer sehr bemerkenswerten Formsteigerung int entscheidenden Augenblick, also das Gelingen eines Kunststückes, das im Sport das große Geheimnis bedeutet.

Mit Zuversicht können die Frankfurter Fußballfreunde nach den Leistungen dieses Sonntags jetzt der Vorrunde um die deutsche Meisterschaft entgegen sehen. Zwar werden sich alle darüber klar sein, daß die beiden Frankfurter Mannschaften auch ihre schwachen Stellen haben, aber welche Klub-Mann- schaft hätte sie nicht? Stärkste Gegner wurden in den Quali­fikationsspielen geschlagen. Man kann jetzt sicher sein, daß der Frankfurter Sport in den deutschen Meisterschaftskämpfen würdig vertreten sein wird!

Der Frankfurter Fußballsport hat einen großen Erfolg zu itrzeichnen, einen Erfolg, den sich sicher auch die größten Optimisten in Frankfurt nicht erträumt hatten. Seine beiden der, die alten Rivalen Fußballsportverein und SpGem. acht standen im entscheidenden Kampf gegen die stärksten

ine Bayerns, München 1860 und SpVgg. Fürth. Die nschast des FußballsportvereinS bestritt im Frankfurter tadion gegen die Münchener das Endspiel um die süddeutsche isterschaft und gewann 1:0. Mit dem gleichen Resultat

Ine unerhörte Leistung vollbrachte, kaum zuteil werben.

Den nüchtern abwägenden Beschauer vermag da? Resultat nicht u befriedigen, denn es kam — wie bereits bemerkt — gerade in »nem Teil der Spieler zustande, in dem sich zwischen dem tech­

nischen und taktischen Können der beiden Mannschaften fast ein Klassenunterschied offenbarte. Jenen sicheren Aufbau der Angriffs, klug durchdacht und technisch meisterhaft durchgeführt, konnten die Frankfurter nicht ein einziges Mat zeigen, dafür war bei ihnen das Rüstzeug nicht vorhanden, weder jenes feine und vollentwickelte Ballgefühl, das den wirklichen Fußball-Könner auszeichnet, noch jenes hohe Maß von Geistesgegenwart und taktischem Verständ­nis, das das rein Technische erst zum gefährlichen Werkzeug werden läßt.

Daß München trotzdem nicht ein einziges Tor erzielen konnte, ist — neben der Unfähigkeit feiner Stürmer im Schießen — in erster Linie dem Frankfurter Torhüter Wolf zu danken, der in jener Spielphase der offensichtlichen gegnerischen Ueberlegenheit eine wahre Meisterleistung vollbrachte. Seine Reaktionsschnellig­keit war wieder unerhört. Daneben hat an der erfolgreichen Ab­wehr auch der Verteidiger Nadler großen Anteil, der durch fein kluges Stellungssprel manche gegnerische Chance zu­nichte machte. Mays kampfweise war wieder weniger durchdacht, dafür aber umso körperlicher. Bei ihm heiligt der Zweck die Mittel, das ist der größte Fehler dieses sonst so leistungsfähigen Verteidigers. Einmcck hätte diese Methode ihm bei einem strenge­ren Schiedsrichter einen Platzverweis eintragen können. In der Läuferreihe vollbrachte Knöpfle die größte Lei« stung (nicht nur weil er das Siegestor erzielte). Seine Auf-

Arbeit ab. Leider wurde Tiefe! noch vor der Pause verletzt, so daß er zeitweise mit Mantel den Platz tauschen mußte. Der b e st e Spieler der Eintracht war diesmal Schütz. Sein Neben- mann Dietrich glich durch Ueberlegung und kluges Stellungsspiel aus, was Schütz durch Schnelligkeit und forsches Angehen erreichte. Schmidt im Tor meisterte einige Schüsse der Fürther glänzend.

Die Fürther Hintermannschaft war der Frankfurter eben­bürtig. W e n z im Tor mußte sich des öfteren strecken, um die Schüsse Lindners, TrumplerS ober MöbS' gerade noch abzuwehren. Das Verteidigerpaar Hagen und Z e i ß arbeitete sicher und zeichnete sich durch glänzendes Stellungsspiel aus. In der Läufer­reihe wurde der Internationale L e i n b e r g e r von seinen beiden Außenläufern Hecht und Krau« II weit übertroffen. Lediglich Leinbergers Spiel zu den Flügeln überraschte durch feine Genauig­keit. Die beiden Außenstürmer Frank und Full waren den Frankfurtern mindestens ebenbürtig, während der Jnnensturm dem Frankfurter Jnnentrio weit überlegen war. Die beiden Brüder Leupold zusammen mit Rupprecht waren durch ihr flottes und schönes Zusammenspiel immer gefährlich, doch ließen auch sie im richtigen Augenblick die kräftigen Schüsse vermissen.

Nachdem die erste Spielhälste torlos verlausen war und man schon au eine Verlängerung des Spiels glaubte, kam es zu einer Ecke für Frankfurt, die von Lindner sehr gut getreten wurde. Trumpler erwischte den Ball und mit unhaltbarem Schuß hatte er den Siegestreffer erzielt. Der Ball hatte eine solche Wucht, daß er ins Feld zurücksprang und von Ehmer, der das Tor nicht beobachtet hatte, zum zweitenmal eingeschossen wurde.

. assichtslos, und als her Ball die Linie passiert hatte, konnte Ertl n uni r sich nicht verkneifen, an dem vobbeilaufenden Frankfurter eine öchst überflüssige Unsportlichkeit zu begehen. Die Sühne dafür ilbete ein Strafstoß, der von Sadtler scharf getreten wurde und

te, und inigung Fürth und qualifizierte sich dadurch neben den Geg- wcrde. icm des ersten Spiels als dritter süddeutscher Vertreter für hüten; Ug Endspiele um die deutsche Meisterschaft.

Frankfurt stellt also für die deutsche Fuß­

opferung und seine Physische Leistung sind beispiellos. Die Stür­mer waren — mit her löblichen Ausnahme von Heldmann — nur Einzelkönner mit besonderen Stärken, aber auch mit sichtlichen Schwächen. Ihre wenigen Torchancen waren nicht erspielt, son­dern erkämpft oder erlaufen.

Das Spiel der Münchener wurde bereits ausreichend charakte­risiert. Die Eleganz und Feinheit ihres Stiles war mitunter be­stechend, manchmal wurde es allerdings durch die Wucht des Frankfurter Temperamentes vollkommen erdrückt. Ertl im Tor hatte sehr wenig zu tun. Die schwerste Arbeit hatte er am Anfang des Spieles zu leisten; er erledigte sich seiner Ausgabe mit Sicher­heit und einer mitunter schon nicht mehr verständlichen Ruhe. Die Verteidiger We n d l und N e u m a i e r arbeiteten erstklassig, nur Wendls Abschläge waren manchmal recht leichtsinnig. In der Läufer­reihe war Eid er le der produktivste Spieler. Im Sturm erfüllten der frühere Internationale Lachner und der Mittelstürmer Stigl- 6 au er nicht die Erwartungen, die man in ihre Schießkunst gesetzt hatte. Die Zusammenarbeit zwischen Läuferreihe und Sturm war mustergültig.

Die Mannschaften spielten in folgender Aufstellung:

Fußballsportverein: Wolf; W. May, Nadler; I. May Wühler, Knöpfte; Sadtler, Knapp, Schlagbauer, Heldmann, Hensel.

München 60: Ertl; Neumaier, Wendl; Nerz, Pledl, Eiberle; Kronzucker, Schäfer, Stiglbauer, Lachner, Kiener.

igte, aber man erlebt es ja so oft, daß ein Kampf des feinfühligen Technikers gegen den temperamentvollen Durchreißer für den Zi Hauer nicht das bietet, was ihm der Kampf zweier gleichgearteter Hegner bedeuten kann. So war es auch hier. Es stand schon vorher r D o - ist, daß dieses Endspiel nicht nur der Kampf zweier Mannschaften tröst- schlechthin, sondern vielmehr der Kampf zweier Systeme werden B lürbe. Das System der gepflegten eleganten Technik, des durch- rfiftigten Spiels, vertraten die Münchner; das Spiel dek Tempera- |itat tn steMs, der Wucht, bet Ausdauer und bet kühlen Zweckmäßigkeit sepräsentierten bie Frankfurter. Daß bie Techniker dieses Mal un- : unter (erlagen, ist — vom sport-ethischen Standpunkt aus betrachtet — Lvm- i'ntr der vielen tragischen Fälle, in denen im Sport das Kraftvolle roieftor Per das Kunstvolle triumphiert. Aber den Freunden des „schönen'

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fflrnn. icht am Münchener Tor vovbeisttich. Ertl warf sich blitzschnell _ dem Ball, aber der vor ihm stehende Verteidiger Wendl

r „' Pnkt ihn mit dem Fuß ab. Knöpfle steht im Hintergrund und antjurt. Ball geistesgegenwärtig und sicher in8 Tor. Ein besserer iorpora- ghg konnte dem tüchtigen Läufer, der bei diesem Spiel wieder

er Saarbrücken, 30. April. Dem Spiel, in dem der 3. Teil­nehmer an den Endkämpfen um bie deutsche Fußball-Meisterschaft ermittelt wurde, hatte man in Saarbrücken die größte Bedeutung zugemessen. Trotz des Regens, der lange vor Beginn des Spiels eingesetzt hatte, waren etwa 15 bis 18 000 Zuschauer er­schienen.

Die Schönheit des Spieles litt natürlich unter seiner Bedeu­tung. Es entwickelte sich ein Kampf zweier vorzüglicher Hinter­mannschaften, in dem die Frankfurter Deckung gegen einen weit schnelleren und besser kombinierenden Sturm zu kämpfen hatte als die Fürther Hintermannschaft. Eintracht^ Mittelstürmer Ehmer sand sich in diesem Spiel gar nicht zurecht, er wirkte oft direkt störend. Mobs dribbelte zu viel, und Mantel arbeitete wohl dank feiner glänzenden Technik und Ballbehandlung sehr gut, war aber nicht der Innenstürmer, den man gegen eine Fürther Hinter­mannschaft haben müßte, um Tore zu schießen. Sehr gut waren, die beiden Außenstürmer Lindner und Trumpler, denen auch schließlich die Hauptarbeit im Sturm auferlegt wurde. Leider, wenigstens in der ersten Spielhälfte, wurde Lindner etwas ver­nachlässigt; doch in der zweiten Hälfte, als Leis mehr Ueberblick gewann, wurde auch er besser bedient. Die Flankenläufe der beiden Frankfurter fanden oft den lauten Bei­fall des Publikums, vor allem, wenn sie sich trotz der glänzenden Fürther Läuferreihe immer und immer wieder durch­setzten und wunderbare Flanken nach innen gaben. Die beiden Außenläufer Tiefe! und Grämlich waren ohne Tadel und nahmen zusammen mit Leis den Verteidigern eine schwere

Diesmal fehlte der imposante Rahmen, der sonst die großen ntscheidungsspiele be8 FußballsportvereinS auszeichnet. Der ine, stundenlange Landregen trug wohl die Hauptschuld daran, rß statt der erwarteten 25 000 Zuschauer kaum 12000 den Rah- en zu dem entscheidenden Spiel um die süddeutsche Fußball- eiste^chaft abgaben. Aber diese ,-wenigen" Fußdall-Entchusia- »n verfolgten das Spiel mit der von ihnen gewohnten Leiden-

Haft und verliehen ihren Empfindungen mitunter auch akustisch ;en nötigen Ausdruck, fo daß man hätte meinen können, es seien hrcr doch 25 000. Daß hierbei manchmal allzusehr das Herz mitsprach anstatt der kühle Fußball-Verstand, das fei vergessen, inschast inn welcher Zuschauer könnte sich fo eifern bezwingen, wenn ei einem so verzweifelten und bedeutungsvollen Kampf kein kirchen- -°r fallen will?

Vom Standpunkt des Kritikers au8 betrachtet, war es kein »ertvolles Meisterschaftsspiel. Sein Niveau war leider nicht so och, wie man eS bei dem Endspiel des stärksten deutschen Fußball- janbesverbandes erwarten darf. Es fei zugegeben, daß die Glätte ’ptÄt ei regennassen Bodens die Qualität des Spieles stark beeinttäch-

Leipzig gewinnt den St&dtekampf

Leipzig—Frankfurt—München im Kunstturnen

ms Leipzig, 30. April. Der erste Wettkampf zwischen Leipzig, Frankfurt und München hatte nicht ganz „ben großen Zuspruch zu verzeichnen wie bie vorausgegangenen Städtekämpfe gegen Ber­lin und Hamburg.

Die Veranstaltung war wie stets sehr würdig und eindrucks­voll. Die Pferdübungen waren wie üblich vor Beginn des öffent­lichen Wettkämpfer ausgetragen worden. Leipzig hatte dabei mit 350 Punkten eine knappe Führung vor München und Frankfurt errungen. Am Barren vergrößerte Leipzig feine Führung etwas. Auch hier blieb Frankfurt ganz knapp an dritter Stelle hinter München. An den Ringen fiel dann die eigentliche Entscheidung. Di« Frankfurter fühtten Kraftübungen an ruhig hängenden Ringen aus, während München und Leipzig schwebende Schaukelringe gewählt hatten, die höher bewettet wurden. Leipzig bekam dadurch einen entscheidenden Vorsprung, während Franffurt hier bereits rund 50 Punkte hinter Sen Führenden lag. In der Freiübung holte Frankfurt dagegen sehr gut auf und erzielte mit 205 Punkten die beste Leistung aller drei Städte. Am Reck zeigten die Frank- furter wiederum ihr ausgezeichnetes Können. Auch hier kamen sie mit 355 Punkten gegen 352 von München und 346 von Leipzig auf die höchste Punktzahl. ES reichte aber nicht mehr, um bie vorher eingebüfjten Punkte aufzuholen, und Leipzig blieb in der Gesamtwertung mit 1749 Punkten vor Frankfurt mit 1712 und München mit 1657 Punkten siegreich. Der beste Einzel» turner war der Frankfurter Ernst Winter von der Turngemeinde Eintracht, der es auf 273 Punkte brachte und mehr­fach durch begeifterten Beifall ausgezeichnet wurde. An zweiter Stelle endete der Leipziger Arthur Kleine mit 267 Punkten vor dem Münchner Kindermann mit 264 Punkten. Der Frankfurter Haßler wurde Fünfter, Seligmann-Frankfurt Sechster, Hörnis Siebter und Herrmann Achter.

Siege und Niederlagen

von Sparta Köln in Paris

Fm Pariser Schwimmbad ,he la Gare" fand am Samstag abend ein internationales Schwimmfest statt, an dem sich auch Sparta Köln mit chrer ersten Mannschaft beteiligte. Die Kölner mußten sich aber in den Einzelwettbewerben mit Plätzen zu­frieden geben und konnten nur das Wasserballspiel und eine Staffel gewinnen.

lieber 100 Meter Freistil ging auch Weltrekordmann Car- tonnet an den Start. Er wurde aber hinter dem Sieger, Diener- Kolmar, Zweiter, während sich der Kölner Schwartz mit dem dritten Platz begnügen mußte. Im 200 Meter Freistilschwimmen siegte der Franzose Jean Taris vor dem Kölner Raimond Dei­ters. Interessant ist, daß der Franzose über 100 Meter eine bessere Zwischenzeit schwamm als der Sieger der 100-Meier- Rennens. Im 200 Meter Rückenschwimmen siegte der Pariser Schöbel vor dem Kölner Budig.

Die Ergebnisse: 1 0 0 - M tr. - F r e i sti I: 1. Diener-Kolmar 1:04,8 Min., 2. Sartonnet-Scuf. 1:08, 3. Schivartz-KSln 1:06. — 2 6 0-Mtr. - Freistil: 1. Taris-CNP. 2:14,4, 2. Deiters-Köln 2:19,2 Min — 1 0 0 - Mtr. - Rücken: 1. Noel-Scnf. 1:15,2 Min., 2. Lentg-Köln 1:16,2. — 2 0 0 - Mtr. - Brust: 1. Schöbel-Scus. 2:58.2 Min., 2. Budia-Köln 2:89 Min. — 280»fflltt. »Staffel: 1. CNP.-Paris 2:25,4 Min., 2. Sparte-Köln 2:26,6 Min., 3. Scuf.-Paris 2:26,8. — 3 0 0-Mtr.- Staffel: 1. Sparta-Köln 3:42 Min., 2. CNP.-Paris 3:46 Min. — Wasserballspiel: Sparta-Köln—CNP.-Pariz 6:2 (2:2).

Londoner Hockey-Gäste in Frankfurt.

J. C, J. London—IG-Auswahlelf 5:2

Einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ am Samstag die englische Mannschaft der Jmperial-Cheiniral-Jn- d u st r i e s die in Frankfurt vor 2000 Zuschauern gegen ihre deutschen Kollegen, eine deutsche I. G.-Auswahlelf, antrat. Die Briten siegten verdient mit 5:2 (3:1) Toren. Die Hauptstütze der Engländer war der internationale Mittelstürmer Cuttor, der auch allein drei Treffer erzielte. In der deutschen Mannschaft zeigte der Sturm zunächst ein schönes Zusammenspiel. Die Akttonen wurden aber später immer zerfahrener und auch die glänzend arbeitende Frankfurter Hintermannschaft Ruck-Bender konnte die Torerfolge der Engländer nicht verhindern.

Die deutsche Mannschaft kam durch einen scharfen Schuß von Pfeifer- Höchst überraschend zum Führungstreffer. C u 11 o r glich aus und durch Turner und Cuttor fielen bis zur Pause noch zwei weitere Treffer. Nach Halbzeit erhöhten die Engländer durch Cuttor auf 4:1; dann kam die deutsche I. G.-Elf durch Huppert- Franffurt zu ihrem zweiten Erfolg, aber zum Schluß war der englische Halblinke M i l n e r noch einmal erfolgreich.

Fünfzehn D. F. B.-Fndsplelteilnehmer ermittelt

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Wormatia Worms—FSV Mainz 05 5:4 (2:2)

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Chemnitz; Schiedsrichter

Die Bedeutungslosigkeit des Treffens hatte dazu geführt, daß

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:e in der 27. Minute auf

Unterdessen schied der Mainzer Tormann Bücher verletzt auS,

33 000 Zuschauer beim westdeutschen Endspiel.

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SC Rot-Weiß—Germania Bieber 7:4 (4:3)

am Riederwald

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Die süddeutschen Endspiele.

FK Pirmasens—Phönix Ludwigshafen 1:2 (1:0)

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Dieses letzte Verbandspokalspiel brachte mit feinem hohen Tor- ebniä so recht zum Ausdruck, daß beide Mannschaften sehr leckte Verteidigungen haben. Bei Rotweiß machte sich das Feh- ---- - - - - - st in der

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yefjt wurden noch ermittelt: VfL Benrath, Hamburger SV, Ar­minia Hannover, Vorwärts Rasenspott Gleiwitz, Prussia Sam- land Königberg und Hindenburg Allenstein.

:2 und man glaubte den Kampf bereits entschieden. Die Mainzer ffften sich aber noch einmal auf und durch zwei schöne Treffer von icherm erreichten sie den Gleichstand. Sieben Minuten vor Schluß , _ _ A durch Gölz der Siegestreffer.

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Die. Chemnitzer Polizisten nehmen als zweite Vertreter an den DFB-Endkämpfen teil.

Zweiter füdo st deutscher Vertreter wurde, wie nicht anders zu erwarten, Vorwärts Rasensport Gleiwitz, dem es gelang, STC Görlitz 5:0 zu besiegen.

Am nächsten Sonntag Vorrunde um die DFB.-Meisterschaft.

In einem recht aufgeregten Treffen war Ludwigshafen beson- ers gefährlich durch die von der linken Seite vorgetragenen An-

Einen neuen, bedeutenden Erfolg errang Bruno Roth in bem chweren Taunusrennen „Großer Taunuspreis" über 130 Kilometer. Zweimal waren die Saalburg, zweimal der Sandplacken von Schmitten aus zu bezwingen. Auf beiden Steigungen beherrschte Bruno Roth seine Gegner und gewann so die Sonder-Bergprämie. Ins Ziel an der Friedberger Watte spur- i Roth noch Löber, Trapp

Die vier heute ermittelten Verbandsmeister heißen Fußball- spottverein Frankfurt (Süden), Schalke 04 (Westen), Hamburger (Norden) und Prussia Samland Königsberg iBaltenvervand). i Ws Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft standen außerdem

Im Kampf um die Meisterschaft Westdeutschlands schlug vor ausverkauftem Platz in Anwesenheit von 33 000 Zuschauern m Duisburg Schalke 04 die Elf von Fortuna Düsseldott 1:0. Wie s» oft btt solchen Großkämpfen wurde das Publikum ent- tauicht. Beide Mannschaften spielten vettrampst. 13 Minuten nach Halbzeit schoß Röthardt für Schalke das einzige Tor des TageS. Im westdeutschen Pokalendspiel wurde, genau wie im Vorjahre, der VfL, Benrath Sieger. Schwarz-Weiß Essen blieb 1:3 geschlagen, obwohl die Essener bis Halbzeit stark überlegen waren und auch durch Pöttgen das erste Tor schossen. Aber Raffelnberg, Leon- Hardt und Stoffels stellten den Sieg für die Benrather sicher.

„ , gegen 1860 Mün­

chen; Schiedsrichter Anders-Berlin. — In Dresden: Dresdner SV gegen Arminia Hannover; Schiedsrichter Weingärtner-Offen­bach. — In Königsberg: Prussia Samland gegen Hertha BSC Berlin; Schiedsrichter Siebert-Forst. — In Beuthen: Beuthen 09 gegen Hindenburz-Allenstein; Schiedsrichter Ruhkand- Dresden. — In Düsseldorf: Fortuna-Düsseldorf gegen Vor­wärts Rasensport-Gleiwitz; Schiedsrichter Best-Frankfurt a. M — In Berlin: Berliner SV 92 oder Viktoria 89 gegen Schalke 04; Schiedsrichter Trümpler-Hamburg.

Everton englischer Pokalsieger

. Manchester City 0:3 geschlagen

Englands größtes Fußball-Ereignis, das in der ganzen spott- interessierten Welt mit großer Anteilnahme erwartete Endspiel um den Pokal, sand am Samstag im Wembley-Stadion bei London statt. Die 93000 Plätze bt8 Stadions waren schon seit Monaten ausverkauft.

Das Spiel selbst stand aus hoher Stufe. Evetton kam durch Tore von Stein, Dean und Dünn zu einem Überraschend hohen 3:0 (1:0)-Sieg.

(In einem Teil der letzten Ausgabe bereits enthalten.)

VfB Hannover nnd KG Heidelberg

im Endspiel zur Deutschen Rugbymeisterschaft.

In der Zwischenrunde um die Deutsche Rugbymeisterfchast spielten am Sonntag bie beiden norddeutschen Vertreter, VfR Han­nover und Elite Hannover gegeneinander. Die dritte Begenung der beiden Mannschaften endete mit einem überraschenden ll:5-Sieg des VfR.

Der VfR Hannover muß am kommenden Sonntag in Leipzig im Endspiel Deutschlands Rugbymeisterschaft gegen den Süddeut­schen Meister RG Heidelberg antreten.

Stadt-SV Frankfurt — RG Heidelberg 12:3.

ien- »te Bedeutungslosigkeit des Treffe

Er- «r 1000 Zuschauer erschienen waren. ., , _____ _— ,—,-------- ----------

iuu sie, Worms hätte in den ersten zehn Minuten schon 2:0 führen s bereit? fest: München 1860, Hertha BSC Berlin, Schalke 04, For- - r:nni innen, aber Bücher im Mainzer Tore war unüberwindlich. Das tuna Düsseldorf, Dresdner SC, Polizei Chemnitz und Beuthen 09.

rfte Tor erzielte in der 7. Minute Gölz. Burkhardt glich in der ' 9. Mniute auS und Posselmann erhöhte l.. ... ...

x Unterdessen schied der Mainzer Tormann Bücher verletzt auS, ch, -co- »daß die Gäste von der 27. Minute an mit zehn Mann spielen Erzeug- lußken. In der 33. Minute glich Riemenschneider für Worms und em lieber auS. Nach der Pause stellten Fath und Gölz das Spiel auf

Ein spannendes Rennen lieferten sich die Altersfahrer. Käb zehrte von seinem Vorsprung bis wenige Kilometer vors Zie^ da er die Berge gut zu fahren weiß, dann ging aber Belle an ihm vorbei. Unter den Jugendlichen siegte Bornschlegel aus einer vierköpfigen Gruppe vor Kühling.

Die Ergebnisse: 1. B. Roth (Adler Frankfurt) 4:00:40 Std., 2. Löber (Rotweitz Frankfurt) % L., 3. Müllerklein (Club Offenbacher Herrenfabrer) 2 L., 4. Travv (Quartett Frankfurt) 3 L., 3. Munk (Mainz) 4:06.30» 6. Gugau (BT Frankfurt) 4:09.50, 7. Mäh (Germania Frankfurt) 4:09.51, 8. Wang (Adler Frankfurt). 9. Summer (Staubwolke Frankft.), 10. £>. Roch (Adler Frankfurt), alle dichtauf, 11. Lindemann (DC Frankfurt) 4:11.30, 12. Hoffmann (Cl. Ost. Herrens.) 4:13.40, 13. Paulus (RRC Frankfurt- West), 14. Waller (BS Frankfurt), 15. Epahn (Germania Frankfurt), all« dichtauf.

M.) Fußball - Privatspiele: FV Würzburg 04 — Union Nieder- reinzelt * 2:2, Kickers Offenbach — VfL Neu-Isenburg (Sa.) mäßig iO, Westmarck Trier — Stadtelf Saarbrücken (Sa.) 4:2, Mtts-hömx Karlsruhe — Frankonia Karlsruhe (Sa.) 1:0, SV mahme ölklingen — Amicitia Viernheim (Sa.) 3:5, Städtespiel tuttgart — Augsburg 8:2, Süd baden — Karlsruher FV ;8, VfB Stuttgart—Stuttgarter Kickers 2:2, SSV Ulm gegen 'S Freiburg 10:1, FC Willingen—Germania Brötzingen 1:3, siR Mannheim—FSV Mainz 05 (Sa.) 4:2, SV Wiesbaden igen SV Waldhof 3:1. Polizei Darmstadt—AO Worms 3:1, ranfonia Karlsruhe gegen VfB Karlsruhe 1:3, Borussia Neun-

9—12 cchen—Amicitia Viernheim 3:3, Wacker München—Teutonia München 0:2, Germania Fulda—VfL Nep-Jsenburg 5i0, L FC irrnberg—FC Schweinfurt 05 Sk2.

Ungarn-Oesterreich 1:1.

Die Wiener bestritten das Fußball-Länderspiel gegen Ungarn, das in Budapest vor 4000 Zuschauern auSgetragen wurde, mit zahlreichen neuen Kräften, also nicht mit dem kompletten „Wunder- team'. Anfänglich waren die Ungarn stark im Angriff, aber Platzer im Tor der Gäste zeigte hervorragende Abwehrarbeit. Merdings stand ihm dabei auch das Glück zur Seite. Nicht weniger als drei­mal schossen die ungarischen Stürmer gegen di« Querlatte. Dann kamen die Wiener stärker auf. Auf Vorlage von Rausch gingen sie in der 35. Minute durch den Rechtsaußen Ostermann 1:0 in Füh­rung. Nach der Pause waren die Ungarn fast stets leicht überlegen. Aber erst fünf Minuten vor Schluß konnte ihr Rechtsaußen Mar­kos ein« Vorlage von Telekh zum Ausgleich verwandeln.

IG.-SV. schlägt J, C, J. London 5:3

Das zweite Spiel der Engländer war von hinreißender Schön­heit. Die Frankfurter zwangen ihre ausgezeichneten englischen Gäste zu vollem Einsatz. Die wiederum recht zahlreichen Zuschauer waren von den Leistungen der beiden Mannschaften so begeistert, daß sie schon bei der Pause in hellen Beifall ausbrachen. Die Mann­schaft der Imperial Chemieal Industries London hatte ein aus- gefeilteS Zusammenspiel. Die Stocktechnik war gut und die Schnel­ligkeit groß. Besonders bewundert wurde die Dribbelkunst der Gäste. Mit hochgefaßtem Stock, beide Hände dicht untereinander, führten sie in vollstem Lauf, nur wenig gebückt, die Kugel über das Feld und verloren auch bei Wendungen niemals die Kontrolle über den Ball. Meisterhaft machte dies vor allem ihr Sturmführer Cutter, ein internationaler Spieler.

In der JG-Elf lieferte Ruck ein Verteidigersspiel von inter­nationaler Klaffe. Hier ist eine Zukunftshoffnung Deutschlands, die bei den nächsten Repräsentativkämpfen unbedingt berücksichtigt werden sollte. Nicht viel nachstand ihm Neelmeier als Mittelläufer.

Schon bald nach Beginn schoß P a tz k e aus der Lust unhalt- bar den ersten Treffer für Frankfurt, aber IG. erfreute sich nicht lange der Führung, denn der englische Linksaußen Calder er­zielte den Ausgleich Die zweite Halbzeit brachte bis zur letzten Sekunde einen dramatischen Kampf. Der anfänglich enttäuschend spielende Levettusener^ Häuser (er und fein Klubkamerad Käsmann spielten im Frankfurter Sturm), bekam durch den gut zuspielenden Patzke Gelegenheit, das zweite und dritte Tor für IG. zu schießen. Die Engländer wollten jetzt unbedingt aufholen, aber Ruck rettete immer wieder und Schaefer im JG.-Tor hielt hervorragend. Ein langer Schuß des englischen Linksaußen rutschte ihm unter dem Körper weg ins Tor. Ein prächtiges Zu­sammenspiel, bei dem bet Ball vom rechten Flügel über den ganzen Frankfurter Sturm lief, schloß Häuser wiederum erfolgreich ab. Die Gäste gaben den Kampf noch nicht auf. Cutter brach in der Mitte durch und verringerte den Torabstand auf 4:3 für IG., aber mit dem Schlußpfiff zusammen konnte Patzke auf 5:3 erhöhen.

Hockey-Ergebnisse aus dem Rhein-Main-Kreis

SC Frankfurt 1880 — TV Sachsenhausen 1857 3:1 (3:0); I. G. Auswahlelf — Imperial Chemical Industries Ltd. London 2:5 (1:3); Frankfutter TV 1860 — PostsPortverein 3:3 (1:1); Frankfurter TV 1860 (Damen) — Postsportverein 1:2 (1:2); Eintracht — Höchster HC 0:5 (0:2); Eintracht (Damen) — Höch, ter HC 1:2 (1:2); Offenbacher RV — Rotweiß 4:1 (2:0); Stadt» Portverein — Darmstadt 98 0:1 (0:0); Stadtsportverein Res. — Allianz SD 0:1; RD Rüsselsheim — Kreuznacher HC 1:1 (0:1),

Bruno Roth siegt

beim Taunus-Radrennen

tete eine 4 Mann starke Gruppe, neben l , ~„ rr und überraschenderweise der kleine Offenbacher Müllettlein. Roth ging an dem führenden Löber glatt vorbei.

In der Gruppe der A n f ä n g e r, die die Bergrunde nur ein­mal zu fahren hatten, sah man neben ansängerhaften Leistungen «uch schr vielversprechende. Erstaunlich gut nahmen besonders der Offenbarer Speckhardt und der Franffurter Koch den Sand­placken.

Entscheidungsspiel zwischen Viktoria Berlin und SV 92 Berlin notwendig.

Die Deutsche Fußball-Meisterschaft kann am nächsten Sonntag beginnen. Am 30. April wurden sämtliche noch fehlenden Landes- verbandSmeister und die übrigen an der Teilnahme zur „Deutschen" berechtigten Vereine ermittelt. Nur in Brandenburg, wo der neue Meister Hertha BZC Berlin den Berliner SV 92 5:4 be­siegte, während der Stettiner SC der Berliner Viktoria einen 4:1-Sieg überlassen mußte, fehlt noch der zweite Vertreter. Die 92er und Viktoria sind jetzt punktgleich und müssen sich — vor­aussichtlich am kommenden Mittwoch — einen Entscheidungskampf liefern.

Das Spiel, das in Heidelberg stattfand, stand auf keiner sehr hohen Stufe, da beide Mannschaften reichlich zerfahren spielten. Die Frankfurter gewannen das Treffen auf Grund ihrer Feldüberlegen­heit. Sie erzielten zwei Versuche, von denen einer zum Treffer ver­wandelt wurde, und einen Dropkick, während Heidelberg nur einen

Mannheim, 30. April. Die Auslosung der Vorrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft für den kommenden Sonntag hat folgende Paarungen ergeben:

In Hamburg: Hamburger SV gegen Eintracht-Frankfurt; Schiedsrichter Dondelinger-Köln. — In Frankfurt a. M.: FSV Frankfurt a. M. gegen Polizei Chemn' Hundt-Remscheid. — In Köln: VfL Benrath

Zweimal Dresdner SC.

Der Dresdner Sportclub, der kürzlich im mitteldeutschen Meisterschaftsendspiel Polizei Chemnib besiegen konnte, mußte gegen den gleichen Gegner auch das Pokalfinale austragen. Ob­wohl die Begegnung in Chemnitz stattfand, blieb der DSC wieder-

HSV zum 10. Male norddeutscher Meister.

DaS Endspiel Rorddeutschlands zwischen dem Hanchur- ger SV. und Holstein Kiel wurde von den Hamburgern in der Hansastadt verdient 3:0 gewonnen. Die Hamburger sind wieder einmal gerade im entscheidenden Augenblick in Form. Holstein Kiel nimmt damit erstmalig seit langer Zeit nicht an der deutschen Meisterschaft teil. Zweiter norddeutscher Vertreter wurde in einem vorsorglich angefetzten Entscheidungskampf zwischen Arminia Han­nover und Eimsbüttel Hamburg der Hannoveraner Sie gewannen gleichfalls 3:0. Es hat sich gezeigt, daß der alte englische Trainer Townley sehr fori# aus der Arminen-Elf etwas herauSzuholen verstand.

Samland Königsberg Meister des Baltenverbandes.

Ueberoug spanend ging es auch im Baltenverband zu. Nach dem vorletzten Spielsonntag hatte Prussia Samland Königs­berg 6 Punkte, Cie beiden Danziger Vereine Preußen und B. u. EV. je 5 und Hindenburg Allenstein 4 Punkte. Der letzte Sonn­tag brachte folgende Resultate: B. u. EV. Danzig gegen Prussia Samland Königsberg 0:1 und Hindenburg Allenstein gegen Preu­ßen Danzig 4:0. Damit ist Prussia Samland Königsberg, die so lange Zeit im Schatten des VfB Königsberg stand, Meister und Hindenburg Allenstein, die Soldatenelf, die noch vor vierzehn Tagen wie hoffnungslos geschlagen aussah, doch noch Zweiter geworden.

icke tier- risse. Pirmasens trat auch diesmal wieder ohne Hettert und ohne beg f)(, sicko an. Die Läuferreihe spielte ttotzdem wieder recht gut zu- bt aab Emen, während die Verteidigung unsicher war.

In der 40. Minute nutzte Brill-Pirmasens ein Mißverständnis e ,r Ludwigshafener Verteidigung geschickt zum ersten Treffer aus. Snt , schon zwei Minuten nach der Pause kamen die Gäste durch ~ ■ Mer II im Anschluß an einen Eckball zum Ausgleich. I.----

wustka- D. Minute verschoß Johaneffen einen Handelfmeter und eine Mi- uie später kam Ludwigshafen durch einen Strafstoß de- LinkS- ußen Schell zum Siegestreffer.

um, dieses Mal mit 4:2 Toren, Sieger und hat neben der Ver­bands-Meisterschaft nun auch den Verbandspokal errungen. Eine gewaltige Leistung in Anbetracht der so ungewöhnlich großen .... Zahl von Tttlnehmern, wie st« der mitteldeutsche Verband kennt. Versuch legen konnte.

! waldi Lm Samätag abend fand auf dem Sportplatz

8 Pferd n Fußballspiel um den Frankfutter Fußballpokal zwischen einer >er, daß eservemannschaft der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht und -pazier- !.r SpVgg. Griesheim 02 statt. Der Tabellenführer der Aufftieg- Io° am ’rie unterlag in dem spannenden und technisch recht hochstehen- en Kampf der Einttacht-Reserve mit 2:5 Toren.

, Obwohl bei Griesheim zwei der besten Leute im Sturm fehlten, rtte man von einer Mannschaft, bie im nächsten Jahre in her ezirksliga spielen wird, eine derartig deutliche Niederlage nicht Mattet. Zum großen Teil schuld an diesem Ergebnis ist das ichtstnnige Spiel der Hintermannschaft. Unermüdlich und mit "oßem taktischem Verständnis dagegen kämpfte die Läuferreihe, ei der Eintracht war der Sturm der beste Mannschaftsteil. Vor len Dingen der kleine Monz, Berger und Hemmerich schufen i^ch ihre trickreichen Kombinationszüge immer wieder Tor- Ktncen.

31 « n n 6on Beck und Schimmel statt bemerkbar. ES wurde erst

n Gast- veffen Halbzeit besser, als Dietermann den ganz ausfallenden wgel unterstützte. Bieber mußte auf bewährt« Kräfte wie Hille- randt, Lukas und Zahn verzichten. Von den Toren konnte der orzüglichr Winter höchstens das erste verhindern.

öpazier- Eintracht (Reserve)—Griesheim 02 5:2