Nummer 410 Sette 2

Erstes MorgenLlatt der Fru «kfurter Zeittmg

Freitag, 8. J«ni 1931

(Privattelegramm der

Leidig, 4. Juni. Das I u g e ndprod l em hat für die deutsche Sozialdemokratie in den letzten Jahren eine immer ge­steigerte Bedeutung gewonnen. Die Jugend ist immer mehr zu einem wichtigen Faktor im unmittelbaren politischen Kampf gewor­den. Gleichzeitig haben sich dabei aber auch gcwiffe Spannungen zwischen dem Nachwuchs der Partei und der älteren Generation ergeben, Spannungen, die herausgewachsen sind aus dem Erlebnis des Krieges und der Ereigniffe der Nachkriegszeit, die auf die Jugend ganz anders eingewirkt haben als auf die Aelteren. Diese Gegensätzlichkeit hat sich auf dem Leipziger Parteitag wie­derholt in deutlicher Weise konkretisiert, vor allem während des Schlußreferats Breitscheids zu seinem Thema über den Fascismus, in dessen Verlauf sein Zwiegespräch zwischen dem Redner und der zu einem erheblichen Teil mit Jugendlichen besetzten Galerie ent­stand. Man hatte so die Gunst des Augenblicks für sich, wenn sich der Parteitag jetzt zum ersten Mal in einem besonderen Punkte der Tagesordnung mit dem ThemaPartei und Jugend" beschäftigte und sich damit einer Aufgabe entledigte, der sich die Partei nicht länger entziehen konnte. Das bewiesen auch die leb­haften Auseinandersetzungen in den Unterorganisationen, die dem Parteitag vorausgegangen sind. Mit der Untersuchung der Beziehun­gen zwischen Partei und Jugend war vom Parteitag der Vorsitzende der sozialistischen Arbeiterjugend Erich Ollenhauer (Berlin) beauftragt worden, der in der Donnerstagsitzung das Wort ergriff. Ollenhauer betonte, daß jede der beiden Altersstufen, die man unter den Begriffjunge Generation" zusammenfassen könne, und zwar

Dies alles jedoch hindert nicht, daß mit den Resten des armenischen Volkes, wie wenigstens das türkffcheGrünbuch" behauptete, ein verhängnisvolles politisches Spiel weiter fort­gesetzt wird.

frankfurter Zeitung.")

eigenen Reihen hatten nun behauptet, die SPD sei eine Partei ohne Jugend. Die Statistik rede aber eine andere Sprache. Die Partei besitze 80 000 organisierte Mitglieder unter 25 Iah- ren und 320 000 Mitglieder bis zu 35 Jahren, also bis zu einem Lebensalter, bis zu dem man wohl den Begriff »junge Genera, tion" ausdehnen könne.

Ollenhauer beschäftigte sich dann mit dem

Zusammenbruch der jungsozialistischen Bewegung, die bestimmt gewesen sei, den Mittler zwischen Partei und Jugend zu bilden. Von dem, was sie gewollt und gesollt habe, sei heute nicht mehr viel übrig. Die Jungsozialisten um­faßten jetzt 60 Ortsgruppen mit 2000 Mitgliedern, ein Beweis für das Versagen dieser Bewegung. Tas Ziel der politischen Er­ziehungsarbeit an der Jugend sei, diese zu lehren, daß die Politik sich nicht in bloßen Demonstrationen erschöpfe. Bei den National­sozialisten habe sich gezeigt, daß deren Jugendlichkeit nur vor der Wahl von Vorteil gewesen sei, aber ohne Stinkbomben und Trillerpfeifen hab« die nationalsozialstische Jugend es gerade vermocht, vor Gericht mildernde Umstände zu erreichen. In großen Teilen der heutigen Jugend sei eine Rebellion gegen allez ausgebrochen. Die hemmungslose Art der Nationalsozia­listen und Kommunisten bilde anscheinend die von den Jugend­lichen gewünschte Form der politischen Betätigung. Diese Stufe habe aber die sozialistische Jugend schon seit vielen Jahr­zehnten überwunden, und sie werde nicht erlahmen, die Rebellen in die Gestaltung einer neuen Welt hineinzuführen.

Der sozialdemokratische Parteitag

Partei uub Ingend.

* f ' l Nahen Orient entgegenbringt. Die Bedeutung,

die man dabei dem armenischen Element beilegt, zeugt von dem merkwürdigen Phänomen, daß eine politisch und physisch bei­nahe vernichtete Nation wie die armenische dank einer un­geheuren, ihr innewohnenden Vitalität doch nicht ganz von der politischen Szene verschwindet. In diesem Zusammenhang kann man an die Beschlüsse des letzten Kongresses des Daschnakzutun" erinnern, die darauf Hinweisen, daß der Gedanke an ein armenischeshome" auf türkischem Gebiet nicht aufgegeben wird. Der Hauptfeind für die Daschnaks ist nicht mehr wie früher die Türkei, sondern Sowjet-Rußland. Die Daschnaks sind die Todfeinde des sowjetistischen Regimes in Armenien Was sie von der Türkei, die als Feind erst in zweiter Linie kommt, wollen, ist die Anerkennung der Rechte des armenischen Volkes auf den Landstrich östlich vom Euphrat Die Partei nimmt als Kampf und Agitationsorgani­sation diese Beschlüsse ernst, für den Außenstehenden liegt ihre Platonik auf dec Hand. Aber auch einige alte Führer der Daschnaks wie Katschaznuni, der ehemalige Premierminister desdemokratischen Armeniens", scheint dies einzusehen. Nie­mand hat kürzer und erschütternder als er den unendlichen Leidensweg des armenischen Volkes skizziert.Deinem den alliierten und affoziierten Mächten vorgespiegelteStaat Ar­menien", so sagte er, verwandelt sich allmählich, in eine Heimstätte" und dieHeimstätte" in eine Kolonie in Sibirien, die Tschitscherin großmütig anbot. Der Berg gebar eine Maus, nein, der Berg, von unsagbaren Leiden erschüttert, schwankte, barst und Ströme von Blut entrannen seinem In­neren. Der Berg gebar nichts, nicht einmal eine Maus.

außerhalb der Türkei gesucht und gefunden werden.| Frankreichs im Auffallender ist es nur, daß diesmal Syrien, oder richtiger Frankreich, mehr dafiir herhalten müssen, als England. Das eigentliche Ferment für die Kurdenbewegung habe nicht das politisch vaffive kurdische Element geliefert, son­dern das armenische, nicht im allgemeinen die Armenier, die seinerzeit aus Cilicien nach Syrien geflohen waren, sondern die armenische revolutionär-nationale ParteiDaschnakzutun" Diese Partei, die wohl fälschlich imGrünbuch" als Geheim­gesellschaft bezeichnet wird, habe auch den kurdischen Geheim­bundHohbun" mit fremdem Geld ins Leben gerufen und seine Tätigkeit inspiriert und geleitet. Diese Darstellung und das ist vielleicht das interesianteste deckt sich in manchem mit der Darstellung der Rolle derDaschnaks", wie sie in sowjetrussischen Quellen zu finden ist und deutet auf den Ursprung verschiedenerDokumente" des Grünbuchs hin. Es wäre natürlich lächerlich, von einer armenischenGe­fahr" zu reden, aber es wird in beiden Darstellungen, in der sowjet-russischen wie in der türkischen, zu verstehen gegeben, daß das armenische Element in Gestalt derDaschnaks", der Hintschaks", derRamkavar" und anderer nationalistischer, armenischer Gruppen mit ihren großen Verbindungen im Ausland, besonders in Paris, die wichtigsten intellektuellen und materiellen Triebfedern verschiedener Bewegungen dar­stelle, die gegen Sowjet-Rußland und die Türkei gerichtet sind. Der Vorwurf, der F r a n k r e i ch gemacht wird, besteht haupt­sächlich darin, daß es gestattet habe und wohlwollend dulde und fördere, daß diese Organisationen sich eine politisch wirtschaftliche Basis in Syrien für ihre Tätig­keit schaffen. Die Türkei fühlt sich noch dadurch besonders be­unruhigt, daß ein Teil der Armenier von Frankreich an der syrisch-türkischen Grenze angestedelt ist.

Alles dies spricht von dem Mißtrauen, das man in der Türkei und auch anderswo denimperialistischen" Plänen

zu sein. Die Epidemie der Nazarener steckte ihn an. Als er 1919 freiwillig abtrat, war er 38 Jahre alt.

Der Weltkrieg hat uns viele Versprechen zertrümmert, so Franz Mare und den jungen Götz von Seckendorff mutige Enthusiasten, die einander so fern waren wie Barlach und Lehmbruck und nur den Wunsch, die Spekulation zu über­winden, gemein hatten. Seckendorff, an Greco entzündet, ver­suchte es mit einem vereinfachten Barock, das er in erster Ju- aendhitze mit mehr Geläufigkeit als Intensität für eine um­fangreiche Produktion, darunter große ftgürliche Wanddeko­rationen, verwendete. Marc, nur auf Gegenwart gerichtet, stand auf breiterer Basis und brachte Eigeneres hervor. Tiere genügten ihm als Objekt seiner Hymnen. Die neben den großen noch ungefügen Bildern entstandenen Aquarelle verhießen das Material zum Bau. - Der Krieg hat uns auch gegeben, wäre es nut die Befreiung von fadenscheinigen Illusionen und strengere Kritik. Nahezu auf der ganzen Linie wurde die ungezügelte Hingabe an lediglich malerische Effekte abgesagt. Kokoschka suchte mit Eifer eine ihm von Haus aus ver­sagte Strenge, geriet dabei in stilisiertes Theater und überließ sich dann einer leichter geschürzten Improvisation, die ihm er­laubt, glückliche Momente zu nutzen. Er ist eine Ausnahme von der Regel. Karl Hofer, dem vor dem Krieg di« Wand­lung von der Statik eines Marges-Jüngers zu seiner von Greco gestimmten, an malerischen Reizen reichen, stark rhyth­mischen Malerei gelungen war, lernte in der Gefangenschaft den Zweifel an der Dauerhaftigkeit solcher Freuden und opferte sie kurz entschlossen einer sparsamen Synthese. ^Der Uebergang glich einer Operation. Der dabei gewonnene Stil, ohne weiteres erkennbar, unbedingt eigen, eigener als der frühere, sichert den Maler, gründlicher als ihm gut tut, vor Ueberraschung. Sehr viel Reflexion, deutsche Erbschaft, nicht zu verachten, nur gefährlich, wenn die Hand versagt, und davon ist bei Hofer keine Rede. Eher bedroht ihn die Sonder­heit seiner Reflexion, die sich zu einseitig auf Kunst, zu wenig auf Leben richtet. Er denkt intensiv, handelt konsequent, aber philosophiert nicht. Ein eigenartiger Rationalist Das von vornherein einkalkulierte Erlebnis wird Schema. Die Greben zwischen Selbstbeherrschung und Abstinenz, Zucht und Da- ,einsslucht verwischen sich. Vielleicht könnte ihm eine groß. Aufgabe helfen.

Beckmann verdankt dem Krieg einen in der Tendenz ähn­lichen Einfluß, nur hat er ihn anders verwendet. Er stand vorher Corinth nahe, ging ins Weite; große strukturlose De­klamationen, Berliner Jmpccffionismus. Er reagierte nicht kühl wie Hofer, sondern cifig. Der experimentelle Aufbau brach

Die deutsche« Föderalist»«.

' Herr Pcof. Dc. Hans P f c i s f e r - Emmendingen, über dessen Vortrag auf der Tagung, der Deutschen Föderalisten in Gießen wir in Nr. 402 ausführlich berichtet hatten, legt Wert auf folgende Feststellung:

In dem Bericht auS Gießen heißt eS, ich hätte mich eingesetzt fürvölkische Freiheit",völkische Demokratie". Tatsächlich sprach ich nie von völkisch, sondern von völkisch und zwar volftsch, Volk, im Gegensatz zu Masse. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Als Föderalist und Katholik lehne ich ja den völkischen Standpnkt der Rechten, der Nationalsozialisten, grundsätzlich ab und bekämpfe ihn auch in Wort und Schrift. Die SinndeutungLos von Berlin" gleichhin zum Reich' bezog sich ausdrücklich auf die föderalistische Strömung im Reiche gleich nach dem Umswrz November 1918. Meine Ausführungen behandelten ja auch nur in der Einleitung bei der kritischen Würdigung der Ergebnisse der Unterausschüsse deS DerfassungSauSschusses der Ländeckonferenz und den neueren volks­parteilichen Rcichsreformvorschlägen die territoriale ausgesprochen politische Seite des Föderalismus."

Der Arbeitsausschuß deutscher Derbäude.

Dresden, 3. Juni. (Wvlff.) In einer Enschließung stellte die Tagung am Schluß ihrer Beratungen fest, daß über alle politischen und weltanschaulichen Gegensätze hinweg sich volle Ein- mütigkeit für die Notwendigkeit der Revision deS Versailler Diktats ergeben habe. Die Tagung sei der Ueberzeugung, daß die Revision unverzüglich in Angriff zu nehmen sei und die Freiheit und Gleich­berechtigung Deutschlands und die Einheit des deutschen Volkes zum Ziele haben müsse.

Im Anschluß an ein gemeinsames Abendessen sprach noch der Präsident des Deutschen Schutzbundes Loesch zu dem Thema Paneuropa". Die Gedankengänge des Grafen Coudenhove Kalergi lehnte er ab. Ebenso könne Deutschland von dem Briandschen Plan nichts für sich erwarten, da Frankreich nur an der Sicherung des bestehenden Zustandes der Hegemonie in Europa interessiert sei. Im Gegensatz zu dem Briandschen Plan, der ganz Europa um­fassen wolle, stehe der Plan der deutsch-österreichischen Zollunion, der ein Kernsystem umfassen solle, an dos sich in organischem Wachstum weitere Länder anschließen sollten.

Zusammenschluß der landwirtschaftliche« Intellektuelle«.

(Drahtmeldung unseres Korrespondenten.)

w Prag, 3. Juni. Die Tschechoslowakische 'Landwirt­schaftliche Akademie veranstaltete heute eine Versammlung zu Ehren ihrer ausländischen Mitglieder. 32 Forscher auf dem Gebiete der landwirtschaftlichen Produktion aus der ganzen Welt nahmen an dieser Festvevsammlung teil. Es wurde nach mehreren Reden ein Vorschlag auf Schaffung einer internationalen Korpo­ration dec landwirtschaftlichen Intellektuellen angenommen und ein Komitee gewählt, das in längstens zwei Jahren Vorschläge für diese internationale Zusammenarbeit ausarbeiten soll.

Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Gegen den Berliner Jazzkapellmeister Eric Borchardt, in dessen Wohnung am 11. April die Verkäuferin Margot Chandekier unter eigenartigen Umständen verstorben ist, wurde jetzt, ebenso wie gegen den Ber­liner Musiker Heinz Hoffmann Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Der Prozeß findet am 12. Juni vor der Straf­kammer in Saarbrücken statt. Margot Chandelier hatte in der Wohnung Borchardts ein Rauschgift genommen. . Statt den Arzt zu rufen, hatten Borchardt und Hoffmann auf eigene Faust Wiederbelebungsversuche angestellt, bis die Zimmerwirtin den Arzt hcrbeiholte, der nur noch den Tod des Mädchens feftstellen konnte Wie die Obduktion ergeben hat, war das Machen bei dem Versuch, ihr den Magen auszupumpen, erstickt. Borchardt aibt an, im Morphiumrausch gehandelt zu haben.

UmdieWaßlbesta1ig«ttgDr.Mer1hei«ers

(Drabtmeldung unseres Korrespondenten.)

tg Genf, 4. Juni. Der Wahlausschuß der Völker­bundssekretariats (der aus dem Generalsekretär und fei­nem Stellvertreter, den drei Untergeneralsekretären, dem dienst- ältesten Direktor und dem Direktor der interessierten Abteilung sich zusammensetzt) hat sich gestern mit der monatelang in einem Teil der deutschen Presse so viel Staub aufwirbelnden Frage beschätigt, ob der deutsche Beamte in der Informationsabteilung Dr. W e r t - Heimer nach dem Probejahr für eine volle statutgemäße Ver­tragsdauer von sieben Jahren zu bestätigen sei oder nicht. Die for­melle Entscheidung bei allen Personalwahlen und Entlassungen steht dem Generalsekretär allein zu, der jedoch dabei auf den Rat seiner nächsten Mitarbeiter in der Regel großes Gewicht legt. So­dann weiß man, daß Sir Eric Drummond die Besetzung der höheren Posten und derjenigen von politischem Charakter nie anders als in vollem Einverständnis mit den Regierungen der Län­der vvrnimmt, denen die betreffenden Beamten angehören. Der ge­troffene Entscheid soll bis morgen geheim gehalten werden, wie an­genommen wird, um vorher in die Hände der deutschen Regierung zu gelangen und dem in Frage stehenden Beamten eine Frist ein­zuräumen. Daraus wird ferner geschlossen, daß die W a h l b e - stätigung Dr. Wertheimers erfolgt sei, jedoch mit der Jnaussichfnahme einer eventuellen Versetzung in eine andere Ab­teilung des Sekretariats. Trifft dies zu, so wird in dem Ent. scheid des Generalsekretärs deS Völkerbundes nicht zuletzt dessen Begründung von Bedeutung sein, da der Fall zu einem wichtigen Präjudiz für die Wahlbefugnisse des Generalsekretärs und für den prinzipiellen Charakter der Völkerbundsbeamten als internationale Beamte und nicht in erster Linie ihrer Heimatregierungen werden kann.

Gi« Hraate«prozeß i« Wie«.

(Drahtmeldung unseres Korrespondenten.)

h Wen, 3. Juni. Die drei Kroaten, die im März d. I. wegen Vorbereitung eines Mordanschlages auf den kroatischen Emigranten Pertschetz in Wien verhaftet worden waren, wurden heute nach dreitägigem Prozeß freigesprochen. Sie erhiel­ten nur kleinere Haftsrrafen wegen Uebertretung des Waffen­patentes und wegen Betrugs, die durch die Untersuchung als ver­büßt gelten. Obgleich die Anklage mit Bestimmtheit ihre Mord­absicht vertrat uns viele schwere Indizien gegen die Angeklagten sprachen, kam es trotzdem zu diesem Resultat, das geeignet ist, das Ashlrecht politischer Emigranten zu gefährden und die nach Wien zielenden Konspirationen südslawischer Verschwörer zu er­muntern. Der Staatsanwalt kündigte Nichtigkeitsbeschwerde an. Die Angeklagiten wurden nicht enthaftet. Wir werden auf den Prozeß noch zurückkommen. ,

Urner Fährbetrieb Rndesheim-Kingen?

r Wiesbaden, im Juni. Die für den Verkehr am Mittelrhein und im ganzen Rhein-Mainischen Wirtschaftsgebiet so nachteilige Sperrung der Hindenburgbrücke hatte durch die Bemühungen der interessierten Verbände zu der Genehmigung einer Fährbe­triebes zwischen Rüdesheim und Bingen geführt, der Betrieb wurde auch zu Pfingsten mit einer von der Mosel über­geführten Fähre ausgenommen, allerdings nur als vorläufiger nicht voller Ersatz einer besseren Verbindung. Als solche kommt nur eine neue Rheinbrücke in dieser Gegend in Betracht. Die Finanzlage gestattet aber diesen notwendigen Bau nicht, des­halb haben dieser Tage Besprechungen stattgefunden, im Beisein von Vertretern der preußischen und hessischen Regierung. Zur Errichtung einer besseren dem starken Rheinverkehr und den An­sprüchen des modernen Automobilverkehrs voll gerecht werden­den Fähre. Die Regierungen haben die Förderung des ^Projek­tes zugesagt, auch werden sofort Verhandlungen mit den Finanz­ministerien eingeleitet werden.

den verwendeten Figuren die Knochen, aber war nur nebenher artistische Spekulation, in Wirklichkeit Haß aufs Ganze. Eine mit apokalyptischen Visionen vollgepfropfte Enge, bewußtes Symbol der Katastrophe. Georg Gros, Dix illustrieren Schauergeschichten und trinken Bier dazu. Beckmann formu­lierte den Angstschweiß, seinen, den unseren, den Angstschweiß Europas, und brauchte dabei kein Blut zu vergießen, machte es mit der Grimasse eines Stillebens. So etwas kann nicht dauern Entweder hängt man sich auf oder kommt los. Eben die nicht abstrakte Tendenz half ihm. Das Leben antwortete. Langsam arbeitete er sich aus der Enge heraus und erlebte die Rückkehr ins Dasein zu Frauen, zu Sonne, zu Paris, zu allen guten Dingen. Wenn man der strahlenden Bejahung feiner letzten Bilder glauben darf, können wir alle eine Aufer­stehung erwarten.

Der Uebergang bei Paul Kleinschmidt ist weniger schroff, schon weil Kleinschmidt von Anfang an auf der an­deren Seite des Volkes stand, wo immer Krieg ist. Der am wenigsten bürgerliche unserer Künstler, am schwersten zu­gänglich. Sein Optimismus, der aus dem denkbar unge­wählten Milieu Lobgesänge auf die Materie von hieratischer Feierlichkeit gewinnt, wartet noch auf Verständnis. Er ent­wickelt sich langsam, gleich einem Träger mit schwer beladener Schulter, der kleine Schritte machen muß, um nichts zu ver­schütten. Er hat Zeit. Weniger als irgend einen Maler der Gegenwart hat ihn die Spekulation berührt, und kaum einem anderen ist das Wesen der Malerei, das Transzendentale und das Metier, so selbswerständlich. Einer der geistigsten Menschen in der Malerei. Wenn man ihn kunsthistorisch placieren will, gehört er in die Nähe Corinths. Man muß einiges abziehen, auch vergängliche Seiten Corinths, die "beitrugen, ihn schmackhaft zu machen. Der Gedanke an die Liebhaber liegt Kleinschmidt so fern wie bet Mentalität van Goghs, der die seine verwandt ist.

Für bürgerlichere Ansprüche die Kirchner, Heckel ufro. Der deutsche Bürger weiß nicht mehr recht, wo er steht, nur eins ist ihm Pflicht: mit der Zeit zu gehen. Er läßt die Fassaden seiner Häuser von dummen Resten der Renaissance reinigen und mit Beton überziehen und begreift, daß man die Symbole eben so abputzen muß. Wenn man ihm zuredet, macht er alles mit, auch die Experimente der Ingenieur-Maler. Diese tun bei uns, was sie können. Von dem Gros trennen sich ein paar geistreiche Dekorateure, darunter noch einmal jin Outsider: Klee, der Alkovenmaler eines wackelnden Europa.

(Ein abschließendes Kapitel folgt.)

die Jahrgänge von 14 bis 20 Jahren und von 20 bis 30 Jahren, die Partei vor besondere Aufgaben stelle. Die Erfassung und Organisation der schulentlassenen Jugendlichen sei im wesentlichen Aufgabe deS Verbandes der Sozialifttschen Arbeiterjugend. Die Partei habe die Verpflichtung, neben der Vertretung der Forde­rungen dieser Jugend ihre Organisationen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben ideell und materiell zu überstützen. In ihren eigenen Reihen habe die Partei die Erkenntnis zu verbreiten, daß

die Jugendarbeit eine wichtige politische Aufgabe der Gegenwart sei. Die moralisch« Unterstützung der Jugendorganisationen bestehe in der Verpflichtung der Partei, pädagogisch und politisch geschulte Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Der agitatorische Raum der sozialistischen Jugend sei noch immer außerordentlich groß. Im Verband der Arbeiterjugend seien etwa 55000 Jugendliche zusam­mengefaßt, während auf die Altersgruppe zwischen 14 und 18 Jah­ren, die das hauptsächlichste Rekrutierungsgebiet darstelle, in Deutsch­land rund 3.8 Millionen Menschen entfielen. Selbst wenn die von den freien Gewerkschaften und der Arbeitersportbewegung organi­sierten Jugendlichen einbezogen würden, käme man im günstigsten Falle auf 700 000 Mitglieder sozialistischer Jugendverbände. Eine wesentliche Erhöhung des jetzigen Mitgliederbestandes sei bei dem Einsatz aller Kräfte der Jugend und der Partei sehr wohl möglich. Die Werbekraft der Bewegung werde von der Vielgestaltigkeit der Gruppenarbeit abhängen. Es sei auch heute nur eine Minderheit der Jugend, die von vornherein so stark politisch interessiert sei, daß ihre Betonung des politischen Zieles der Bewegung allein zur Werbung genügen könne. Von der Mehrheit der Jugend werde die ganze Vielgestaltigkeit des kulturellen und geselligen Lebens unserer Zeit auch in den Gruppen der Jugendorganisationen ge­sucht. Ein echtes sozialffttsches Jugendleben müsse deshalb alle Le­bensformen der jungen Menschen umschließen. Wenn in den Gruppen eine sinnerfüllte sozialistische Erziehungsarbeit geleistet werden solle, so sei es notwendig, der Jugend die Auseinander­setzungen in der Partei objektiv darzustellen. Dor allem müsse die Parteiopposition, die so gerne an die Jugend appelliere, in dieser Richtung eine größere Verantwortlichkeit gegenüber der Jugend an den Tag legen. Die Sozialistische Arbeiterjugend sei zwar pädagogisch und organisatorisch selbständig, ihr politischer Inhalt werde aber bestimmt durch das Wesen und die Ziele der Partei. Die Gegner der Partei und sogar Leute aus den

Die anschließende

Aussprache

war wieder recht ftisch und lebendig. Sie war aber nicht von der gleichen Spannung getragen wie die Diskussion am Vortage, zumal die Leitung des Parteitages sich energischer bemüht, agitatorische Gesten von vornherein unmöglich zu machen. Trotzdem kam eS aber zu einem Zwischenfall, der die Mehrheit des Plenums in starke Erregung versetzte. K l e i n e i b st (Zittau) richtete plötzlich heftige Angriffe gegen die Reichstagsfraktion, die darin gipfelten, daß, diese durch ihre Tätigkeit die Nationalsozialisten unterstützt habe. AlS bann Kleineibst in diesem Zusammenhang außenpolitische Fragen in seine Erörterungen einbeziehen wollte, drohte ihm der Vorsitzende des Parteitags, der Reichstagsabgeordnete Lipinski, mit Wortentziehung. Ter Vorsitzende sah sich sogar veranlaßt, die Ausführungen des Redners, die er alsunerhört" bezeichnete, mit dem Bemerken zurückzuweisen, daß die Partei immer die Be­hauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Kriege bekämpft und sich stets für die Herabsetzung der Kriegslasten eingesetzt habe. Vorher hatten B e r l o w i tz-Berlin (Vertreter der sozialistischen Studentenschaft), der sich mit der nationalsozialistischen Verseuchung der akademischen Jugend befaßte, und der Berliner Stadtschulrat Dr. Löwenstein gesprochen. Dieser würdigte die Arbeit der Kinderfreundebewegung, die von ihm als die große Schule der Partei angesprochen wurde, weil sie unerläßlich sei, schon die Her­anwachsende Generation in jungen Jahren mit den Gedankengän­gen der sozialistischen Ideologie vertraut zu machen.

Prof. Nölting- Frankfurt a. M. vertrat die Ansicht, daß der Jungsozialismus in Orthodoxie gestorben sei, weil er die Politik mit einer soziaologischen Lehrstunde aus Karl Marx verwechselt habe. Das Generationsproblem könne richtig angewendet eine große Kraftquelle für den Sozialismus abgeben. Die Jugend müsse aber lernen, daß Sozialismus mehr sei als Protest, daß er für den Tag und die Stunde gelebt werden müsse und daß Klaffenkampf Klaffenarbeit bedeute. Zur Gewinnung der kapitalisttschen Zwischen­schichten brauche die sozialistische Jugend eine größere geistige Wen­digkeit und Aufgeschlossenheit. Sie solle auch eine Kampftruppe fein gegen die Verfinsterung und Vermuckerung Deutschlands, denn der Mensch, dem man nicht mehr gestatte, unbeaufsichtigt ins Kino und ins Theater zu gehen, der bürfe auch nicht mehr unbeauf­sichtigt zur Wahlzelle schreiten.

Der Abstieg der Lebenshaltung.

Dermi«der«ttg des Arbeitsei«komme«s. Ke«k««g des Derbrauchsniueaus.

Das Jnstitutfür Konjunkturforschung gibt in seinem letzten Wochenbericht eine Darstellung von den ein­schneidenden Veränderungen, die Arbeitseinkommen und Ver­brauch in Deutschland feit dem Vorjahre aufzuweifen haben. Wir entnehmen ihr folgendes:

Der konjunkturelle

Rückgang des Arbeitseinkommens

hat sich in den letzten Monaten außerordentlich verfchäfft. Zu den Einschränkungen im Arbeitsvolumen (konjunkturtendenzmäßig stei­gende Arbeitslosigkeit und erheblich größere Kurzarbeit als im Vorjahr) kommt die Senkung der Lohn- und Gehaltssätze, die während der letzten Monate in fast allen Wirtschaftszweigen durch- geführt worben ist. Im Vergleich zum Vorjahr bürste allein für bas erste Vierteljahr 1931 burch Arbeitslosigkeit unb Kurzarbeit eine Verringerung des Arbeitseinkommens von schätzungsweise 1.2 M i l- liarden Rmk. entftanben fein. Durch die Senkung der Tarif­löhne, die in den wichtigsten Industriezweigen nach dem Stande vom 1. April meist 57 v. H. ausgemacht hat, und weiter burch die ßprozenttge Gehaltskürzung des Beamteneinkommens ist nach vorsichtiger Schätzung der Einkommenausfall der Arbeiter, Ange­stellten unb Beamten für das erste Vierteljahr 1931 auf ungefähr 1.5 Milliarden Rmk. ober 15 v. H. des Einkommens der gleichen Zeit des Vorjahres zu veranschlagen. Mes dies sind Maßnahmen,' die volkswirtschaftlich betrachtet eine einschneidende Einkommen- Verschiebung bedeuten (der Untefftützungsaufwand für die Arbeitslosen betrug im ersten Vierteljahr 1931 rund 0.80.9 Mil­liarden Rmk.

Infolge der hohen Arbeitslosigkeit vollzieht sich also in Deutsch land eine

Einkommensverlagerung großen Stils,

denn die Beträge, die auf der einen Seite aufgebracht werden, werden auf der anderen Seite dazu verwendet, den Arbeitslosen in Form ihrer Unterstützung einen Konsumtionsfonds zur Verfügung zu stellen, der eS ihnen geftgttet, wenigstens die notwendigsten Lebensbedürfnisse zu befriebigen. Gleichzeitig gehen aber bamit auch gewisse Verlagerungen ber Nachfrage auf ben Konsummärkten vor sich.

Umschichtung deS Verbrauchs.

Obwohl der Verbrauch ber breiten Masse in feiner Gesamt­heit mengenmäßig nicht so stark gesunken ist wie das Einkommen, ist immerhin das gesamte Verbrauchsniveau in Deutschland be­trächtlich gesunken; denn die Preisrückgänge haben die Ein- kommenverminberung, ganz roh geschätzt, nur etwa zur Hoffte aus­geglichen. Dieser Verbrauchsrückgang hat sich aber nicht gleichmäßig auf die einzelnen Verbiauchszweige verteilt; die Verschiebungen im Einkommensgefüge haben die Zusammensetzungen des Verbrauchs enffcheidend verändert. Der Verbrauch von Gistern für den brin­ge n b ft e n Lebensunterhalt (starrer" Bebarf) tritt mehr und mehr in den Dorbergrund. Die Sorge um ben Lebensunterhalt führt zwangsläufig dazu, daß in einer Sage wie bet gegenwärtigen das Problem der

Ledensmittelpreise in den Vordergrund

bet öffentlichen Diskussion rückt und die breiten Massen mehr bewegt als die Frage ber Preisgestaltung für die Güter des elastischen Bedarfs. Hierin ist auch die Erklärung dafür zu suchen, daß z. B. bei Textilien, bei ben Genußmitteln unb bem verfeinerten Nahtungsbedarf ein Verbrauchsrückgang trotz Preissenkung nicht Berbinbert werden konnte, während ber Verbrauch an Mehl, Brot, Eiern unb Fetten bei zum Teil wesentlich geringeren Preissen­kungen sich im ganzen doch behaupten konnte. Obwohl sich bic Der­brauchsumschichtung in ben letzten Monaten in beschleunigtem Tempo fortgesetzt hat, so ist doch bet Verbrauch von Gütern deS starten Lebensmittelbebarss trotz des wesentlich nichtigeren Einkommens etwa auf Vorjahrshöhe geblieben. Die Gesamtumsätze beS Lebens- mitteleinzelhanbelS sind um einen Betrag-zurückgegangen, ber etwa ber Preissenkung entspricht, doch ist bei Verbrauch von Kakao, Tee, Südfrüchten, Gewürzen usw. in ber letzten Zeit auch mengenmäßig zum Teil recht erbeblich gesunken. Noch stärker ift bet Verbrauch von Bier, Tabak und Branntwein zurück- jbjangen. Hier hat das Zusammentreffen von sinkendem Einkommen

unb infolge ber Steuererhöhung, gestiegenen Preisen zu mengen­mäßigen Verbrauchsrückgängen bis zu einem Drittel geführt.

Jrn ganzen ist also innerhalb der Gruppe Nahrungs- und Genußmittel eine

starke Schrumpfung des Verbrauchs an Genußmitteln

unb an Gütern beS verfeinerten Nahrungsbebarfs festzustellen, währenb ber eigentliche Nahrungsverbrauch in seiner Gesamtheit kaum gesunken ift Wie weit eine stärkere Bevorzugung bet billigeren (unb vielfach weniger nährenden) Nahrungsmittel statt- gefunben hat, baffir stehen ausreichenbe Unterlagen nicht zur Verfügung. Nur bei Schweinefleisch läßt sich eine Ver­brauchszunahme um 15 Prozent gegenüber bem Vorjahr fest- stellen, währenb der Verbrauch des teureren Rind- unb Kalb, fleischs um 10 Prozent gesunken ist. Der Bekleibungs- vetbtauch scheint nun seinen Tiefstand erreicht zu haben. Der außerordentlich starke Rückgang ber Personenbefötbe- r u n g auf ben großstädtischen Verkehrsmitteln deutet darauf hin, baß breite Bevölkerungsschichten burch Arbeitslosigkeit unb Lohn­abbau zur Einschränkung des elastischen Teilz ihrer Lebenshal­tung gezwungen worben sind.

So bat sich die deutsche Verbrauchsstruktur seit dem Vor­jahr innige der einschneidenden Verminderung des Arbeits­einkommens beträchtlich geändert. Um den starren Nahrungs­bedarf zu befriebigen, war die Bevölkerung zur Einschrän- kung der übrigen Ausgaben gezwungen, da die Preissenkungen nur einen Teil des Einkommensausfalles aus­geglichen hat. In erfter Linie wurden Genußmittel und Güter des verfeinerten NahrungSbedarfes betroffen. Der Beklei­dungsverbrauch ist bereits seit 1930 auf einem konstanten Tiefpunkt angelangt.

Zollunion und Adria-Handel.

Triester Sorgen.

Rom, 3. Juni. (Europapreß.) Bei ber Diskussion ber auswär­tigen Politik im Senat erklärte Senator Pitazzo - Triest, die österreichisch-deutsche Zoll-Union werbe verhängnisvolle Fol­gen für ben italienischen Adria-Handel haben, weil der österreichi­sche Uebersee-Verkehr sich vollständig bem Hafen von Hamburg zuwenben würbe unb auch ber Verkehr mit Polen unb ber Tschecho­slowakei abnehme. Früher ober später würden auch andere Staa­ten in die Kreisbahn dieser mitteleuropäischen Union einbezogen, in ber ber politische Einfluß von Deutschland zum Schaben ber ita­lienischen Wirtschaft vorherrschen würde, bic über bie Hälfte ihrer Ausfuhr nach den Donau-Staaten einbüßen könnte. Infolge ber gegen diese Gefahr aufgetretenen Widerstände scheine sie nicht mehr unmittelbar beoorzustehen, doch müsse man nicht nur ihre Ver­schiebung, sondern auch ihre Beschwörung anstreben.

Die endgültige« Wahlergebnisse m Rumänien.

Bukarest, 4. Juni. (Europapreß.) Nach dem amtlichen Wahl­ergebnis wurden insgesamt 2 927 000 Stimmen abgegeben, von denen 83 000 für ungültig erklärt wurden Tie Zahl ber gültigen Stimmen betrug also 2 844 000. Davon erhielten: dieNationale Union 1390 000, b. i. 4754 Prozent unb 299 Manbate. Die Nationale Bauernpartei 439000 Stimmen, b. L 15 Prozent unb 27 Nlandete. Die Mandate verteilen sich im übrigen wie folgt;

Liberale Partei Georg Bratianu 11, Volkspartei Averescu 9, Ungarische Itationalpartei 9, Bauernpartei Lupug Lupu 6, Antise­mitische Partei Dr. Cusa 7, Partei Stere 5, Sozialdemokraten 6, Jüdische Nationalpartei 4, Kommunisten 4.

Die Eiserne Garbe erhielt kein Manbat, weil sie unter ber vor­geschriebenen 2prozentigen Stimmenzahl blieb. Bei ber Aus­rechnung der Stimmen erhielt bet RegierungSblock^^tzzö Man­date von den Stimmresten der anderen Parteien JJa % Mandate von den kleinen Parteien, bie weniger als 2 Proze^^^r immen- zahl erreicht Haden. hir'^ v

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