AorrrrersLrg, 7. jlprti 1910

Frankfurter Handelslilatt

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von Fresole bei Florenz heimlich nach Montreux gereist, wohin ihr Gatte ihr später folgte.

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Gold zurückgegangen ist gegei und $ 320 Mill. Ende 1907, v

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Anzahl Marinesoldaten wuri die Besatzungen der Postdäm

ot ebenfalls keine Angaben. Die Ku- I ?n Obligationen werden auch bei dem |

Kindertragödie .Frühlings Erwachen", int hiesigen Schau spiel Hause mit nach Hause nahm. Die Borstel- lung war allerdings auch eine der besten und vollendetsten,: die wir im Laufe dieser Spielzeit überhaupt sahen, tadellos ; in jeder Einzelheit und durch ein festes stilistisches Band dar- - stellerisch wie szenisch zu künstlerischer Einheitlichkeit zusam­mengeschlossen. Direktor Gabriel hatte sie szenisch nach dem Muster der Berliner Kammerspiele eingerichtet und, um eine ununterbrochene Aufeinanderfolge der 22 oder 23 einzelnen Dllder zu ermöglichen, in die das Werk zerfällt, in die grö­ßere Bühne eine kleinere eingebaut, auf der die Verwand, langen sich rasch und mühelos vollzogen. In den drei führen­den Rollen traten Frl. L o r m a als Wendla Bergmann, Herr Bauer als Moritz Stiefel und Herr Schrotky als Melchior Geber hervor. Vorgestern fand im Schauspiel­hause die letzte (IV.) literarische Matinee der lau-' senden Spielzeit statt, die dem Andenken Ludwig Uhlands gewidmet war. Sie brachte eine sehr erfreuliche Erscheinung, das einmütige Zusammenwirken der beiden in vornehmem Stile gehaltenen Bühnen, über die Stuttgart nunmehr ver­fügt, des Hoftheaters und des neuen intimen Theaters in der kleinen Königsstratze. Mitglieder des HoftheaterS, das soge­nannte Kromersche Sextett, sangen nämlich Uhlandsche Lieder in der Komposition von Konradin Kreutzer (Schäfers Sonn- tagslied" undDie Kapelle") in mustergültiger Weise, nach­dem Prof. A. Go ist mann den einleitenden Vortrag, einen fein ausgearbeiteten geistvollen Essay über Uhlands Leben und Wirken, gehalten und Mitglieder des Schauspielhauses (die Herren Stehler, Meyer-Eigen und Bauer) eine Reihe der schönsten Uhlandschen Romanzen und Balladen zum Vor­trag gebracht hatten.

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Wiedergabe der mit bezeichneten Artikel und der Privet-Depeechen Such deren telegraphische oder telephonische Verbreitung ist nur mit deutlicher Quellenangabe -Frkt Zig.* gestattet.

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I Die Kapitalerträge beliefen sich auf dH 387,410 (1. V.

M 399,620). Bei Prämienüberträgen in Höhe von dH. 3.65 | MOL (dH 3.55 Mill.), Verwaltungskosten in Höhe von i 1.11

Mill. t-ck 1.03 Mill.) und Steuern usw. von <H 0.12 Mill. Mark I 0.11 Mill.) ergaben sich M 1,037,037 (dH 927,830) Reinge­winn. Hiervon fließen der außerordentlichen Reserve Mark I 15,310 (0) zu; die Aktionäre erhalten nach Beschluß der I gestrigen Generalversammlung eine Dividende von M160 | (i. V. dH 150 einschließlich einer Entnahme von M 24,502 I aus der Dividendenreserve) für die Aktien Lit. A und von

M 80 (<Ä 75) für die Aktien Lit B. Dem Beamten- und l Pensionsfonds fließen M 40,000 (wie i. V.) zu, für Tantiemen | sind dH 101,727 (dH 87,333) aufzuwenden. In der Bilanz | figurieren die Hypotheken und Grundschulden auf dem mit esc 1-46 Mill- (dH 1.47 Mill.) bewerteten Grundbesitz des In­stituts mit dH 0.52 Mill, (wie i. V.). Andere Versicherungs­institute hatten zu fordern ^H 0,21 Mill. (<-« 0.15 Mill.). Die Kapitalanlagen- bestanden aus 5.00 Mill." (dH 6.08 Mill.) Hypotheken und Grundschulden, M 1.81 Mill. (dH 1.82 Mill.) Wertpapieren und M 0.77 Mill, ( O.53 Mill.) Wechseln. An Kassa waren M 0.31 Mill, (etwa wie i. V.) vorhanden. Bei Agenten Standen -4t 0.68 Mill. (M 0.6O Mill.), bei an­deren Versicherungs-Gesellschaften dH 58,854 (dH 60,708). Das Kapital beträgt unverändert dH 9.43 Mill., wovon oH 7.54 Mill, ausstehen. Der Dividendenergänzungsfonds enthält cH 2.09 Mill. (M 2.11 Mill.), der Reservefonds dH 0-94 .Mill, r (wie i. V.), die außerordentliche Reserve einschließlich der diesjährigen Zuweisung M 0.39 Mill, (etwa M 0.88 Mill.). Nähere Angaben über die Kapitalsanlagen enthält der uns zugegangene Jahresbericht nicht.

I * Frankfurter Rückversicherungs-Gesellschaft, |. Frankfurt a. M. Auch dieses Unternehmen läßt uns sei­nen Jahr e sber ich t erst am Tage der Generalversamm­lung zugehen. Nach dem Bericht war der Geschäftsverlauf im allgemeinen zufriedenstellend.

Der Versicherungsbestand des Instituts betrug Ende 1909 in

Berlin, 6. April. DasMilitärwochenLlaü" meldet:

Vermächtnis LuegerS zu erfüllen, und einer der stolzesten Tage feines Lebens werde sein, an dem er das Erbe Luegers zu übernehmen berufen sein werde. Jedoch Wichtige Inter- essen der-Partei erheischten, das; er sich noch weiter der Mission im Rate der Krone Widme, der er ohne schwere politische Schädigung der Porter im gegenwärtigen Momente sich nicht entziehen könne. Hierauf gelangt« die Affaire deS Stadt-- rateS Hraba zur Sprache, der in einer Versammlung den .christlich-sozialen Funktionären, bei denen .Gott Nimm" viele . Anhänger habe, Korruption vorwarf. Es wurde beschlossen,^ Hraba aus dem Klub auszuschliehen und Klage gegen ihn ; 3U erheben, der sich der Stadtrat und der Antisemitenverband '. bei Landtages anschlietzen werden.

K Reichenberg i. B., 6. April, 7.30 N. Im Jsergehirge sind mehrere hundert Se r v i.e tte n ri ug»Schle i fe r wegen Lohnreduktion in den Aus stand getreten.

D Madrid, 6. April, 7.45 N. Da der König von Spanien » zum SchiedSrichtersin dem zwischen Ecuador und Peru »schwebenden Konflikt gewählt war, bot die Regierung bei- ' ten Republiken ihre guten Dienste für die Schlichtung des Streites an.

Auf Drängen der Regierung willigte General Marina » ein, auf kurze Zeit den Oberbefehl über die Truppen in Me- .lilla. beizubehalten, um dann ein Kommando in Spanien zu übernehmen.

1 Belgrad, 6. April, 5.50 N. Die Skupschtina be- gann heute die Verhandlung über des Staatsbudget

Reuthen (Oberschlesien), 6. April. .Set einem Gerüst. einst urz auf dem Mccklenburgschacht verunglückten fünf Maurer.schwer; einer von ihnen war sofort tot, ein anderer starb aus dem Weg zilm, Krankenhause; die. üb» ' rigen find schwer verletzt.

I-AuS der- Pfalz, 5. .April. Di- Zweibrücker -Druckerei, Verlag des liberalen.Pfalz. Merkur" blickt 'soeben als älteste Druckerei der Pfalz auf ein 3,2.5 jährige S Bestehen zurück. > . ,

--> Lchisssdewegungeu der Sriegkmari«. Der R. P. D. .Kleist' ist mit dem zur Entlassung kommenden Besatzung««! des Flnßkbt». .Vorwärts" aus der Heimreise am S. April in Hong» . kong eingetroffen und setzt am 6. April di« Reise nach Emqapore sott .Nürnberg" ist auf der Ausreise nach der «stasiatilchea Station em 5. April in Singapore «ingetroffen und setzt am 9 April die Reise nach Tsingtau fort. Die I. Torpedobvoltflotttlle (M) ist am 4. Avril in Ki-l und die IV. Torpedpbooiefloitille <M) am 4 April in SUI« helmshaven in Dienst gestellt Der Verband der Schul« und Versuchs« . schiff» ist am 4. April in Äkt zusammengetreten und nach Saßnitz in

See gegangen^ -

! * Deutscher Phönix, Versicherungs-Akt.-Ges.,

Frankfurt a. M. Die Verwaltung stellt uns ihren Ge- schäftsbericht auch in diesem Jahre erst wieder am Tage der Generalversammlung zu. Ueber die allgemeine Lage wird in diesem Bericht ausgeführt, daß der gegenüber dem Vorjahre geringere Prämienzugang in den beiden Ab­teilungen des Instituts sich zum Teil mit den nur langsam bessernden Zuständen in Industrie und Handel, zum Teil mit der stetig wachsenden Konkurrenz durch neu ent­stehend0 Versjcherungsinstitute erkläre. Die Schadenziffer habe sich gegen das Vorjahr gebessert, wenngleich einige Versicherungszweige, so die Mahl-, Oel- und - Sägemühlen, die Holzbearbeitungen, die Zuckerfabriken und die Textil­industrie, sowie die Landwirtschaft sich wiederum verlust­reich erwiesen.

In * der Feuerversicherung betrug die Versiche­rungssumme dH 4883.53 Mill. (Jt 4784.96 Milk), davon gingen für eigene Rechnung 2949.61 Mill. (<H 2856.66 Mill.). Die Prämieneinnahmen waren brutto dH 7.40 Mill. (dH 7.36 Mill.), die für eigene Rechnung M 3.79 Mill. (dH 3.73 Milk), die Zahl der Brandschäden .. uchs von 8091 auf 8413, das Schaden-

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Zweites MargerrvLrtt der Mra«Lf«rter Aeit««g

Bitflfatee, 6 April. Das K »iserpaap, di« Prlnpisiu Viktoria Luise und das Gefolge trafen hier kurz nach 5*A Uhr ei« und fuhren zu« königliche« Schlosse, woselbst da Tee eingenommen wurde.

Homburg p. d. H., 6. Apr il. Der Kais« r, die K a i s e r i n und die Prinzessin Viktoria Luis r kehrten von ihrer Automobilfahrt gegen 8 Uhr hierher zurück.

MarseiAe, 6. April. Der TorpedobootszerstörerOrt» flamme" ist heute Mittag mit Postsachen in See ge­gangen.

Toulon, 6; April. Sechs Torpedobootszer­störer sind nach Marseille abgegangen, wo sie wahr­scheinlich zur Aufrechterhaltung des Po st di en st es

= (Äunft in Zürich.^ Man schreibt uns aus Zürich: Das malerische Erbe des Genfers Daniel I h l h ist im Selm- Haus ausgestellt. Jhlh ist lange als ein Doppelgänger Hodlers hingestellt worden. In der Tat kehren allerlei sachliche und formale Ingredienzien des frühen Hodler hier wieder: Straff auf die tiefliegende Bildmitte geleitete Alleen, verschwiegene Weiden mit einer Auskostung ihrer grauen Glätte, di« ich sonst nur eben an Hodler kenne; im Figürlichen naturalistische, Spaniern des 17. Jahrhunderts ancmpfundene Bettler, Gassenkehrer, Betszenen. Aber trotz alledem hat Jhly von dem Augenblick an, wo Hodler zumTag" und zurNacht" kam, vertagt. Er war ein Mitarbeiter am Wcbstuhl der Zett, aber kein Erfinder, Schöpfer, Neugestalter; nichtsdestoweniger ein Lebenskampf ungebrochener, ehrlicher, hochbegabter «unstier. Ganz anders als die vornehme Dreiheit, die aus Neuenburg ins Kunstlerhaus cingezogen ist. Diese letzte Serie ttn alten Raum besteht aus Th. Robert, de Meuron, Godel Alle haben sozial und künstterisch Ahnen in der eigenen Familie. Ihr Wille ist stark, aber ihre Anlage dämpft den Unternehmungsgeist zu weichen, samtnen alterslosen Ge- orlden und Tönen. Wie wenn es einer nobel» Dame ein- f,Ä-, Hodler und «miet auf Plüsch zu sticken. ~ Dr. J. W.

A Rom» 6. April, 5.10 N. Seit zwei Tagen erhall sich das Gerücht, dass die Erkronprinzessin von Sachsen, jetzt Frau Toselli, mit ihrem Gatten gebrochen habe. Sie strebe die Ehescheidung an. Die ^Tribuna" und dasGiornale d'Jtalia" bestätigen heute das Gerücht, Frau Toselli wäre am 26. März

Politik Argentiniens. Während nämlich noch im Jahre 1902 die damals im Umlauf befindlichen $ 296 Mill. Papier, d. s. 8 130 Mill. Gold, eine Golddeckung von nur 0.11 pCt. hatten, betrug das Deckungsverhältnis 1904 bereits 31 pCt, 1905 46 pCt. und 1909 66% pCt, indem die Konversionskasse um diese Zeit über $ 28.5 Mill, verfügte, sodaß die National­bank in Bälde über den gesetzlich festgelegten Betrag von $ 30 Milk verfügen wird. Die weitere Hereinnahme von Gold werde die Regierung nach Möglichkeit fortsetzen. Was das Budget für 1910 anbelangt, so rechnet der Finanzminister darauf, daß das Jahr ohne Defizit schließen

I obenerwähnten Basler Institut auf Grund der New

»Notiz für amerikanische Dollars zahlbar gestellt. »~ *11:

* Württembergische Hypothekenbank, Stutfcl gart. Die Generalversammlung genehmigte die Anträge« der Verwaltung. In den Aufsichtsrat wurden die nach Turnus ausscheidenden zwei Mitglieder wieder- und für den!

I in den Vorstand der Bank übergetretenen Herrn Dr. jur.l I K. Gutbrod Herr Kommerzienrat R. Keller neu gewählt, j

. Siegerländer Eisenstein- Verein G. w. b. H-,l Siegen. Aus dem Geschäftsbericht für 1909 tragen!

1 wir nach, daß bei der ungünstigen Geschäftslage eine Er-i höhung der Preise nicht erfolgen konnte. Diese blieben für! das ganze Jahr unverändert auf 93 bis 111 dH für 10 t Rob-1 spat. 130 bis 158 dH für 10 t Rostspat und 120 bis 140 'für 10 t Glanz- und Brauneisenstein. Die Gesamtförderungfl der Vereinsgruben betrug 1,861,952 t (i. V. 1,766,564 t).a Unter Hinzurechnung der durch den Verein verkauften För-3 derung. von Nichtvereinsgruben mit 13,252 t ergibt sich eine | Gesamtförderung von 1,875,204 t. Die Förderung bestand! aus 69,347 t Glanz- und Brauneisenstein, 543,523 t Rohspat l und M0,828 t Rostspat. Der Gesamtabsatz betrüg 1,776,888 t,W wobei der Rostspat in Rohspat umgerechnet ist und ent-1 fällt mit 681,985 t auf Selbstverbrauch und mit 1,094,903 | auf den Versand. Auf den Siegerländer Bezirk entfallen! 751,436 t und auf den rheinisch-westfälischen Bezirk j 746,766 t. Da sich gegen Ende des Jahres der Eisenmarkt -3 mehr und mehr befestigte, hat sich diese bessere Stimmung 3 auch auf den Eisensteinmarkt übertragen, so daß infolge 4 der stärkeren Beschäftigung der Hütten für das erste Halb-1 jähr 1910 auch größere Mengen verkauft wurden, die eine | Ermäßigung der Fördereinschränkung ermöglichen. Der I Bericht führt die Erscheinung, daß deutsche Werke in den 1 fernsten Erdteilen nach Eisenerz suchen, auf die billigen j Arbeitskräfte und auf den Wegfall von hohen Steuern und | sozialen Lasten im Ausland zurück.

Banane de Credit, Sofia. Die Bank, an der die 1 Disconto-Gesellschaft und das Bankhaus. S. | Bleichröder beteiligt sind, erzielte im Jahr 1909 einen | Reingewinn von Frs. 148,880 (i. V. Frs. 144,146). Wie in | Aussicht gestellt, wird die Verteilung einer Dividende von | wieder 5 pCt. auf das eingezahlte Aktienkapital von Frs. 1 2 Mill, vorgeschlagen.

:oe nach Marseille beordert, um satzungen der Postdampfer, falls es nötig ist, noch Im Augenblick der Abfahrt zu vervollständigen.

London, 6. April. (Unterhaus.) Lincoln stellte die Anfrage, ob die vorgeschlagene Konferenz zur Erwägung der Lage auf d em Balkan, welche sich aus der Annektierung Bosniens und der Herzegowina ergehen hab«, endgültig auf­gegeben sei. Unterstaatssekrctär McKinnonWooder-

erfordernis belief sich auf M 4.47 Mill. (dH 4.63 Mill.), davon für eigene Rechnung M I.94 Mill. (M 2.11 Milk).»

In der Einbruehdiebstahlv er Sicherung war die Gesamtversieherungesumme dH I67.49 Milk (dH 145.93 Milk), davon die für eigene Rechnung M 115.90 Mill. (dH 101.13 Mill.). Die Prämieneinnahme betrug M O47 Milk (dH O45 Mill.) und für eigene Rechnung dH O.iiMilk (dH O.n Milk). Die Schäden, die sich von 238 auf 234 verminderten, erforderten dH 19,740 (dH 29,044), davon für eigene Rechnung A 16,022 (dH 24,454).

.der Lebensversicherung M 13.78 Milk (dH 12.« Mill.) Kapital und <H 15,348 (dH 14,700) Jahresrente, davon für eigene Rechnung M 11.71 Milk (dH IO.74 Milk) Kapital und V_,dH 13,980 (dH 13,656) Jahresrente. An Prämien wurden in dieser Abteilung vereinnahmt dH O.52 Milk (dH 0.« Milk), r davon für eigene Rechnung dH O.43 Mill. (dH O.40 Milk). Auf- zuwenden waren für Versicherungsfälle auf eigene Rechnung «Ä'0.81 Milk (M 0.19 Milk), davon waren dH O.19 Milk (Mark 88,484) gedeckt durch die auf die betreffenden Risiken ent­fallende Prämienreserve.

In der Sachversicherung wurden vereinnahmt an Prämien M 1.65 Mill. (Jt 1.61 Milk), davon für eigene Rech- I nung dH I.30 Milk («K 1-27 Milk), Versicherungsfälle erfor­derten für eigene Rechnung dH O-gr Milk (dH, O.93 Mill.k Es [ ergaben sich M 224,907 UH 2W.479) Reingewinn. Hiervon fließen nach Beschluß der gestrigen Generalversammlung den Aktionären Jt 180.000 (<H 168,000) zu als Dividende von M 15 (i. V. dH 14). für die Aktie.

In der Bilanz erscheinen bei unverändert dH 10.29

Kehrer, General der Artillerie, wurde zur Disposition ge- stellt. Sieger, Oberst und Abteilungschef im Kriegs- Ministerium, ioutde mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Präsident der Artillerie-Prüfungskommission beauftragt. K u h n, General der Artillerie und Inspekteur der ersten Fuß- Artillerie-Jnspektion, wurde zur Disposition gestellt. Lauter, Generalleutnant 'ünd Inspekteur der zweiten Fuß-Artillerie- Jnspektipn, wurde in gleicher Eigenschaft zur ersten Jutz-Artil-,\ lerie-Jnspektion versetzt. Ke t tembeil, Generalleutnant und Kommandeur'der Feldartillerie^chietzschule, wurde zur Disposition gestellt, Bueckrng, Generalleutnant und In­spekteur der Artillerie-Depot-Jnspektion, zum Feldzeugmeister ernannt, Eck, Generalmajor, zum Inspekteur der Artillerie- Depot-Jnspektion ernannt, v. Schickfuß, Generalleutnant und Kommandeur der 89. Division, wurde zur Disposition ge­stellt. v. Deimling, Generalleutnant und Kommandeur, der 58. Znfanterie-Brigade, wurde zum Kommandeur der 29.

Division ernannt. - 1

Rüdeshrim, 6. April. Der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Lurse nebst den Damen und Herren des . Gefolges trafen, wie derRheingauer An­zeiger" meldet, in Automobilen kurz nach vier Uhr hier ein und setzten ohne Aufenthalt die Fahrt zum Niederwald- denkmal fort. Nach eingehender Besichtigung des Denk- I mals wurde um 5 Uhr die Weiterfahrt nach Wiesbaden ange- I treten. ,, » ' s I

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lagd vom historischen' Standpunkte'aus ünd gab der Ueber« ' zeugung Ausorua, daß das finische Volk ungeachtet dcz Par- teihaderA und anderer Fehler fest bleiben und seine Epstenz- Berechtigung beweisen werde. Der Agtarier Kal lro betonte in. star^' Ausdrüden. die Vorlage ,verde in Ftnlflnd niemals Gesetz weiten. Es sch eine Verhöhnung des Land­tags, von dhm ein Gllktkchten in dieser Frage zu verlangen, die von Rvtzland entschieden werde. . s

_ * Deutsche Benzin- und Oel wer he Akt- I I Ges., Cnarlottenburg. In der Generalversammlung 1 I . Jnni v. J in der beschlossen worden war, den Ge- | I sebäftsbetrieb fortzusetzen, war bereits für 1909 ein neuer 4 I Verlust in Aussicht gestellt worden. Das ist eingetroffen, | I denn die Gesellschaft schließt, wie schon kurz gemeldet, I mit einem weiteren Verlust von M 338,362, sodaß sich 1 nach erst dreijährigem Bestehen bei der Gesellschaft eine I Unterbilanz von nicht weniger als <.H 1,465,754 ergibt bei | I M 2,500,000 Grundkapital. Auf die Tagesordnung der Gene- I I ralVersammlung wird deshalb von neuem der Antrag auf 1 I Liquidation gesetzt, außerdem Berichterstattung über | I die Anfechtungsprozesse. Der Hauptgrund des neuen Ver- I I lustes liege dem Bericht zufolge in der Tatsache, daß die I I Gesellschaft in der kritischen Finanzlage, in die eie durch j I die Klopfersche Katastrophe geraten ist, außer Stande ge- ] I wesen sei, das zur Ausnutzung ihrer Anlagen fehlende Rah- j I material außerhalb ihrer Lieferanten, der Petroles de 3 I Grosnyi (Russie). zu beschaffen. Die in der Bilanz des 1 Vorjahres verzeichneten Aktiv-Posten: Petroles de I

I Grosnyi (Russie), Saldo Warenabrechnung 1906 Mark»| I 417,711 und Differenz auf Vorräte- für Abrechnung per 1909 | I o« 377,231, zusammen <M. 794,942, erscheinen in der mit P#- 1 I troles de Grosnyi (Russie) gepflogenen Abrechnung derart 1 verrechnet, daß von dem ersten Betrage in der Bilanz für 1 I 1909 nur noch M 174,629 erscheinen. Dieser Betrag bildet | I den Restsaldo jener <ät 260,000, die PMroles de Grosnyi j (Russie) in der Waren-Abrechnung für 1908 beanstandet hatte, 4 Diese Differenz wurde einem Schiedsgericht vorgelegt, das J

I jetzt zu Gunsten der deutschen Gesellschafter entschieden 1 hat, wodurch die im Vorjahre eingesetzte Rücklage von Mark I 160,000 frei wird und der Totalverlust sich auf dH 1,805,754 | vermindert. Die ferner in der Bilanz für 1909 unter der ] Aktiva erscheinenden dH 400,845 Pötroles de Grosnyi (Russie), 1 Differenz auf Vorräte für Abrechnung per 1910, ist Vertrags- j mäßig erst bei der Warenabrechnung für 1910 nach Reili- 1 eierung der Vorräte zu verrechnen und den Lieferanten be- j lastet. Auf das noch zu Buch stehende Guthaben bei der 1 Bankkommandite Gebr. Klopfer i. Liga, von Mark »1 243,006 ist die erste Abschlagszahlung von ca. 5 pCt. des ur- 1 Sirünglichen Guthabens von dH 810,377 mit dH 39,697 im 1 ära d. J. eingygangen. Die in der vorjährigen Bilanz unter den Passiven figurierenden Bank-Akzepte und Bank-Kredi- I toren sind durch Pötroles de Grosnyi (Russie) vollständig be- 1 glichen worden. Nachdem auch die an Pötroles de Grosnyi I (Russie) geschuldeten. Waren-Akzepte in eine offene Buch- 1 schuld umgewandelt wurden, existieren keinerlei Akzepte, oder 1 Bankschulden der Gesellschaft mehr und Petroles de Grosnyi 1 (Russie) ist, abgesehen vom den Kreditoren im regulären Ge- j sbhäftsbetriebe, darunter Fracht^ und Zoll-Kredite 'etc., mit S M 101371 der einzige Gläubiger der Gesellschaft. Betreffs | der Stundung dieser Schuld, welche sich jetzt um die strittig 1 gewesene restliche Differenz von Jt 174,629 vermindert, (vor- I läufig bis 1. Juli 1910), ist mit Petroles de Grosnyi (Russie) i im September 1909 eine Vereinbarung getroffen worden, der zu- ] folge die verfügbaren Kassa-Eingänge sukzessive an PCtroles | de Grosnyi (Russie) abzuliefern sind. Die Fabrikanlagen sind I in der Bilanz mit dt 1 Million eingestellt. Es ist ohne .1 Zweifel das Beste, wenn ein Unternehmen mit so prekären 1 und . verwickelten Verhältnissen möglichst bald von der Bild- 1 fläche verschwindet.

* Aktion-Maschinenfabrik Kyffh&userhütte 3 vorm. Paul Reufi, Artern. Die Gesellschaft weist für | 1909 einen Fabrikationsgewinn von dH 1,183,739 (i. V. Mark 3 991,894) aus. Bei Jt 118,162 (dH 96,975) Abschreibungen er- 1

schönes Bild und indem ich mich als Schuldner anklage, -muß ich, sogleich ein Bettler erscheinen, indem ich Sie ersuche, wenn Sie einmal den Genius der Mahlerei in sich fühlen, mir doch jene kleine Handzeichnung zu erneuern, welche ich so unglücklich war zu verlieren. Ein Adler sah in die Sonne, so war's, ich kann'S nicht vergessen; aber glauben Sre nicht, daß ich mich bei so etwas denke, obschon man mir so etwas schon zugeschrieben, betrachten doch viele ein Helden- - »stück mit Vergnügen, ohne auch das mindeste ähnliche damit zu haben. Leben Sie wohl, werthe Therese, und gedenken Sie zuweilen Ihres Sie wahrhaft verehrenden Freundes

.. Beethoven."

Therese Brunsvik lässt sich- die Erfüllung der Bitte ihres freundes angelegen sein. Am 23. Februar mahnt sie ihre -^Schwester:Meine Bitte an Dich, liebe Josephine? ist nun Jenes Bild, das nur Du am besten wieder ins Leben zu ruftn vermagst, wirklich herbei zu rufen; ich wäre hier nicht im Stande so etwas zu erschaffen:" Und später iviederholt sie in sranzöstscher Sprache:Du hast mir nichts von Beethovens Adler geiagt. Darf ich ihm antworten, dass er ihn erhal­len wird?

h | Stuttgarter Theater. | Aus Stuttgart wird uns vom 8. ds. berichtet: Im Hoftheater hatte gestern Ger^rt Hauptmann mit seinerGeiselda" kein Glück. Trotzdem die Borstellung so gut fine möglich war und nmnent- Lch die Rolle der Tttelheldm und die de- Markgrafen in Frau 9te malt und Herrn Richter vom rein schauspiele« rächen Standpunkt vortreffliche Vertreter gefunden hatten. Von emer psychologischen Motivierung oder gar Vertiefung der Charaktere kann ;a leider keine Rede sein. Dem Publttum wollte der pathologische Zug im Wesen des Grafen, eines Petrucchio, der kein wildes Katcheu, sondern eine bäuerlnve Walküre zähmt, absolut nicht in den Sinn, und so lieh es auch die wenigen Stellen, an denen in » dem Urheber des Werks der Poet Gerhart Hauptmann noch einmal auiblitz^ fallen und quittierte Mm Schluffe mit stiller Heiterkeit über den Efndruch den es von dem Stücke empfangen. Wenig Glück hatte einige Tage zuvor auch Frl. Eva Martenstelg die Mchtex des bekannten Leiters des Kölner Stadttheaters, m-t' einem nur einmaligen Gastspiele. Sie schaute als ein sezessionistisches, als solches leider aber missverstandenes Gretchen ist eine nach altem Stile, in diesem indeß gut inszenierte Vorstellung be» GoethefchenFan st" hinein (in der Herr Hofmeister sich als vorzüglicher Mephisto bewährte) und machte dabei auf das Publikum einen ganz ähnlichen Eindruck wie das erwähnte Hauptmannfche Werk. Dabei ist M bemerken, daß das hiesige Publikum durchaus nicht un- duldsam und seit Jahren künstlerisch derart geschult ist, dass es sich ganz gerne denFaust" auch einmal in einem konsc- stuent-modernen Bühnenbilde gefallen lassen würde, sofern vicher Bild nur einheittich und in künstlerischem Sinne ge. ordnrt wäre. De« besten Beweis dafür erbrachte es vor eini- Ml Timen mit dem unverkennbar tiefen und nachhaltigen Andrucke, den es aus einet Vorstellung der Wedekmdfchen

Me Mnruyen in Alvänien.

I UrSküb, 6. April, 6 N. iPriv.-Tel.) Für R 0 rdal - b a n i e n erfolgte heute die - Proklamierung des Stand- rechts.» Gestern wurde tagsüber bei Babino Most ge- - stoffen. Die Anzahl der A ufständischen wird auf 10 bi, 15000 angegeben. Artillerie und' Truppenverstärkungen ' wurden aus Mitrowitza und Vucetan herangezogen. Gerüch­ten zufolge hätten die Albanesen einen Teil des Militärs um­zingelt. Gefangene gemacht und Kanonen erbeutet.

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widerte: ES gibt keinen Konferenzvorschlag, der jetzt von den Mächten in Erwägung gezogen würde. Auch scheint es nicht, dass die augenblickliche Lage einen solchen Vorschla« erfordert. Lord BalearreS fragte dann, ob sich dar Auswärtige Amt von der Idee einer Konferenz zurückgezogen habe. M c K i n * non Wood erwiderte: Die Verhältnisse haben sich derart ge­ändert, dass eine Notwendigkeit für eine Konferenz jetzt nicht besteht.

Jerusalem, 6, April. Tas Prinzen paar Eitel- Friedrich von Preussen traf heute Nachmittag aus Jaffa ein. Aus der Umgebung war die Bevölkerung aller Bekennt- niffe maffenhaft zusammengeströmt: sie begrüßte das Prinzen­paar mit grosser Begeisterung.. Konsul Schmidt und die deutsche Kolonie der Stadt hatten sich zum Empfange am Bahnhof eingefunden; vor dem Hotel war eine Ehrenpforte errichtet: Alle Strasse« find mit Flaggen geschmückt. Nach herzlicher Erwiderung der Begrüssung ging die Fahrt durch die Stadt nach dem Hospiz auf dem Oelberg, wo dig Johanniter, sowie das Kuratorium der Stiftung das Pkinz«n-s paar erwarteten und begrüssten.

Berlin, 6. April. Der Mörder der gestern in der Kolonie Grünewald dar Dienstmädchen Goetz« überfallen hat, ist der Schlächter M i ch l e r. Er hat sich der Polizei in Schöneberg selbst gestellt.

Bielefeld, 6. April. Unter Beteiligung vieler Tausende wurde heute Nachmittag Pastor v. Bodelschwingh auf- dem Zionsfriedhof in Bethel beigesetzt. Als Vertreter^ des Kaisers war der ftühere Kriegsminister, der komman-» dierende General des 7. Armeekorps v. E i n e m, erschienen/, der im Auftrage deS Kaisers einen prachtvollen Kranz am» Sarge niederlegte. Auerdem waren die Spitzen der Rc- aierung und der städtischen Behörden, die gesamte Geistlich­keit aus der nahen und weiteren Umgegend und viele andere Persönlichkeiten anwesend. Tie Trauerrede in der ZionS- kirche hielt Oberhofprediger D. Dryander.

a Luzern, 6. April, 9.10 N. Das Kriminalgericht verurteilte den Raubmörder» Mathias Muff wegen vierfachen Mordes, vollendeten zehnfachen Mordver- sichs durch Brandstistung und wegen Diebstahls zum Tode.j Muff hatte am 21. Dezember v. I. bei Rüswil den Guts-' .»ächter Bi sang, dessen Frau und zwei Knechte ermordet.

Telegraphische Depesche«.

»- MachdruL telegraphische oder telephonische Derbreitung ist nur mit deutlich* Quellenangabe .Fr». Itg.' geftattol

Vriost-Depelcherr der Frankfurter Zeitung.

Al Kerftn, 6. April, H A. Me Sozialdemokratie wird nächsten »Sonntag ihre W a h l r e ch t S d e m 0 n st r a t i 0- nen erneuern. Für Gross-Berlin sind etwa 30 Bersamm- lungen ei-Nberufen worden.

^ Straßburg, 6. April, 7.35 N. Wie wir hören, hat die » Spezialkommission zur Vorbereitung des L'ötteriege.

s etz e r beschlossen, in die Einzelberatuüg der 23or/.ge ? einzutreten. Sie hat sich also dafür entschieden; an der Vor- - läge Verbesserungen vorzuuehmen, die sich besonders auf di» Höhe der von Preussen zu bewillrgeNden Pauschalsumme be- ziehen werden. Die Aussichten^ der Regierungsvorlage sind damit wenigstens insofern besser geworden, als der Plan » einer Staatslotterie nicht rundweg abgelehnt wurde wie vor " vier Pahren.

Für die dritte Lesung der staatlichen Subvention des evangelischen und bischöflrchen Gymnasiums in Strassburg werden die Lothringer efnen Eventualantrag einbringen, der Ö daS bifchöfliche Seminar in Moutigny eben»

s einen staatlichen Zuschuss von 12500 Mark fordert, die . erste Konsequenz auf dem von der Regierung beschrittenen . und vom Landesausschutz gebilligten Wege der Durchbrechung »der Prinzips der SimultancharakterS der höheren Schule.

Um dem anormalen budgetlosen Zustand der Lander vom 1. April bis zur Annahme der Etats in dritter Lesung und durch dm Bundesrat zu begegnen, ist dem Landerausschutz ein Antrag Labrotse und Genossen zugegangen, der das Etatsgesetz mit rückwirkender..Kraft vom 1. April 1910 an versehen wissen will.

,g Wien, 6. April, 10 N. In dep heutigen Sitzung der KAcheiN-d er.ärlrchen rgerklubs- -wurde Vize- »Wrgermeister »Dr. Neumajet mit 108 von"T14 Stimmen _ als Kandidat für den B u r g»e r m e i st e r p 0 st e n aufge« ' stellt. Dke Wahl wird am 22. April stattfkttdrn. Vom Han-- delsminister Weiskirchner ist auS'Dalmatien ein Schrei- - Sen eingetroffen, worin ce. erklärt, er sei .bereit, das heilige

füt 1910, das Finanzminister Protitsch in feinem Expose 1 zur Annahme empfahl. Die Ratiimakisten und -Fortschrittler gaben eine Erklärung ab, dass sie sich an der Debatte nicht beteiligen werden, um dadurch gegen die übermässige Erhöh­ung deS Budgets zu protestieren.> I

B Winnipeg, 6. April, 2.30 N. (Durch Kabel). Eng- I lische Firmen, darunter Harland und Wolff, übernahmen den I Dau von zwei- grossen Kriegs - Trockendocks in Oue- I bee und St. John (Neu-Braunschweig). I

Die amerikanischen Bahnen setzten die Frachten I für kanadisches Getreide nach Newhork herab. Dadurch wird I die Verschiffung von kanadischen Häfen gefährdet. I

Die diesjährige Einwanderung amerikani- I scher Farmer und der besseren englischen Elemente über- l trifft alle bisherigen Rekords.

Ms telegraphisches Correspondem - Sureau.

Mill. Aktienkapital, wovon M 9.26 Mill, ausstanden, die Prä­mienreserve für eigene Rechnung in der Lebensversicherung l mit M 2.78 Mill., die Prämienüberträge für eigene Rechnung [ mit dH Loo Mill., die Reserve lür schwebende Versichernngs- [ fälle für eigene Rechnung mit dH 0.24 Mill., die ordentliche [ Reserve mit dH 0.60 MiiL, die sonstigen Reserven mit Mark 0.33 Mill. Die Kapitalanlagen bestanden aus dH 4.12 Mill. I (cH 4.06 Mill.) Hypotheken, dH 1.38 Mill. (dH 1.40 Mill.) Wert­papieren und -ck O.50 Mill. (dH 0.36 Mill.) Wechseln. Ferner j werden unter den Aktiven geführt Prämienreserven in Hän- --.r,^»« -«- 7®va»fF''----rr.«----» 3

den der Zedenten in Höhe von dH 0.20 Mill. (dH 0.17 Mill.), ^eo sch f 259 817 (^ 150 369) Remgewmn ple D i V(, -

Zu den Kapitalanlagen wird berichtet, daß die Zahl der w 1« SSsäS

hypothekarischen Darlehen von 70 auf 69 zurückgegangen M 20,000 (dH 15,000) zurückgestellt, dem Dispositions- und 3 ist. Zwecks Sicherstellung für die aus Rückversicherungen Erneuerungsfonds werden dH 50,000 (0) überwiesen. Der Vor- ( I der Schwesteranstalt, der Frankfurter Lebensversicherung«- I trag .erhöht sich auf dH 14,817 (M 8722). In der Bilanz er- 1

Gesellschaft, herrührenden im Besitze der Frankfurter Rück- I scheinen bei M I.50 Mill, (wie i. V.) Aktienkapital undH Q.50 j Versicherungs-Gesellschaft befindlkdien Reserveanteile wur- I Mill. Hypothekaranleihe diverse Kreditoren mit M Ojsa Mill. 1 den bis Ende .1909 der Frankfurter Lebensversicherungs- M>B.j. Ande^rseits erscheinen an Kassa und ^Vech-

Gesellschaft Hypotheken im Werte von =H 1.54 Mill, vtr- n5J Ä -

pfändet Die Wertpapiere bestanden zu Jahresende aus no- ui. 0Z Mill ), halbfertig /it^ck 0.24 Mül. (dH O.ÄH I

mmal dH. 1.11 Mill. Staatsanleihen, dH O.ir. Mill. Hypotheken- die Materialien mit dH O.42 Mill. (dH 0.27 Mill.) bewertet, die I

Obligationen und -ck 0.23 Mill. Eisenbahnobligationen. Der Beteiligungen mit M 25,200 (wie L V.), der Effektenbesitz mit I Zinsertrag war dH 238,594 (dH 234,909). I -ck 90,000 (wie L V.). Letzterer stellt das Interesse am 1

. .. . . n. TT , , , ... I L »ui s en werk Voigtstedt dar. Dieses verspreche in j

Argentinische Ü inanzen. Ueber den derzeitigen I naheliegender Zeit einen nennenswerten Kursgewinn; für Stand der argentinischen Finanzen hat sich der Finanz- I 1909rtrug es zum Reingewinn mit dH 17,500 bei, In Aussig i minister Dr. Iriondo einem Vertreter der ZeitschriftLa I eine Verkaufsstelle errichtet. Auf die Anlagekonten Nacion gegenüber ausgelassen. Einleitend weist er darauf rS 0-^ MM- ein, wovon -ck 24,769 abge- |

!*.«»* Schul d End, iw. , 310 MdL Lgö&SÄoÄ ÄttX»" 1 in v 315 Mill., Gold Ende 1908 ecEaft unter Kapitalseflhöhung um M 1 Mill, auf -ck 2.50 Mill. 1 . -------------, während die innere Schuld in I eine Fusion mit der Ergon Kosmos - Akt. - Ges. in

der gleichen Zeit auf $ 87 Mill. Gold (gegen $ 38 Milk bezw. I Karlsruhe. Im Jahresbericht heißt es dazu noch, die | $ 55.8 Mill.) gestiegen ist und die Papierschuld $ 103 Mill. I Verwaltung verspreche sich durch das Zusammenarbeiten der 3 ($ 105 Mill. bezw. 98.5 MilL beträgt Der Grund liegt in der b«den sich ergänzenden einen gtüen Erfolg. |

BaS?de |derNaTerenAG0WtanIe&e Sf8

Banco de la Nacion Argentma usw. Interessant ist der Tagesordnung gemäß den Anträgen der Verwaltung und 4 Hmweis auf die zweifellos eingetretene Verbesserung der I setzte die Dividende mit 6 pCt. fest. Ein aus dem Aufsicht«- j Münz verhält niese durch die bekannte Gold- I rat ausscheidendes Mitglied wurde wiedergewählt, während l I Herr Fabrikant Wilhelm Menckhoff in Herford neugewählt J wurde. , |

Sehalker Herd- und Ofenfabrik F. Küp- j pershusch u. Söhne, Akt-Ges., Gelsenktrehen. 1 Der Abschluß für 1909 «-gab nach dH 188,780 (i. V. dH 189,921) I Abschreibungen einschließlich dH 214,211 (dH 200,326) Vortrag 4 einen Reingewinn von dH 672,354 (dH 751,278). Die Sonder- 3 rücklage II erhält M 37,030 (-ck 43,595), die Talonsteuer-Rück- | läge dH 4375 (0), Gewinnanteile beanspruchen -ck 55,347 (Mark 1 73,472), die Dividende beträgt 12 pCt. (wie i. V.j, der 3 Vortrag M 155,602 (dH 214,211). Die bis jetzt vorliegenden j Absatzziffern des laufenden Jahres. berechtigen nach dem 1 - ..... ------... .Bericht im Hinblick auf die aUgemein zu erwartende Belebung a

werde. Allerdings entstünden durch die Jubiläumsaus- I des Geschäfts zu der Hoffnung auf ein entsprechend zufrieden. Stellung in Buenos Aires große Extraausgaben, für deren I stellendes Ergebnis. Deckung weitere Einnahmequellen herangezogen werden I - * .Herrn. Lol sollen.

* Herrn. Löhnert, Akt.-Ges., Bromberg. In der Generalversammlung wurden die Anträge der Verwaltung

* er all .. ,, . I genehmigt und Entlastung erteilt. Neu in den Aufsichterat 1

oproz. Obligationen der Stadt Puebla (Mexiko). I wurde Herr Phil. Schlesinger (Abraham Schlesinger) in ' von Seiten der Basler Handelsbank werden durch Zirkular I Berlin gewählt.

mex. DoIL 3% Mill. 5proz. Obligationen der Stadt Puebla in Thonwerk Kolbermoor, Steinbeis u. Genos- Mexiko zum Kurse von 97 pCt. netto plus laufende Zinsen an. v,s Gesellschaft weist :

geboten, wobei der mexikanische Dollar zu Frs. 2.59 umge- ST909/ £ 29p -(l V'.* 44-925) Abschreibungen Mark

^L-.! .*>1 tTtSZii jJ -1 86,737 (cH i9,600) Reingewinn aus. Die Gewinnverteilung

ernWer^6k11^° j 6C^, d^'um dieersie I (j. V. 4 pCt. Dividende und -ck 22,301 Vortrag) ist aus der j

Obligationenschuld der 130,000 Einwohner zahlenden Stadt I Bilanzveröffentlichung im Reichsanzeiger nicht zu ersehen. I Puebla, der Hauptstadt des gleichnamigen Staates Puebla. Das Aktienkapital beträgt dH 800,000.

Die aus der Anleihe der Stadt zugeflossenen Mittel fanden I Dampfschiffahrt» » Gesellschaft für den I nach einer dem Angebot beigegebenen Notiz Verwendung I Rieder- und Mittel-Rhein, Düsseldorf. Während j für hygienische Zwecke, für die Kanalisationsanlage, neue I abgelaufenen Jahre der Personenverkehr durch die Wit- j Wasserkonzessionen und für die Verbesserung des Wasser- terungsverhältmsse ungünstig beeinflußt wurde konnten die j leitungsnetzes. Aus den Einnahmen dieser Einrichtungen soll ^mte?'Kwnahmen^°ein^n wm "ck^öM^auf Ä Mül i der Zinsen- und Tilgungsdienst der Anleihe sicher gestellt röck. Andererseits aber auch dw Ausgabenum ? 7053- auf 1 werden. Außerdem hat der Staat Puebla die Garantie dafür ,ck I.20 Mill. Nach M 223,189 (dH 213,442) Abschreibungen | übernommen. Wie groß der Ertrag der vorerwähnten An- I ergibt sich ein Reingewinn von M 183,935 (dH 193,011). Hieraus »| lagen ist, ebenso wie sich die finanziellen Verhältnisse der I wird eine Dividende von 8 pCt. (wie i. V.) vorgeschlagen, 1 Stadt und des Staates Puebla darstellen, darüber liegt keiner- I während M 21,228 (<Jt 18,492) vorgetragen werden sollen. Bei ; lei Angabe vor, sodaß ein wesentlicher Anhalt für die Beur- Mu J»65 Mill. Grundkapital erscheinen die Dampfschiffe mit | teilung der neuen Obligationen fehlt. Daß es sich bei ihnen | - mhI nr.oBM-n ? w Jtu ^rpflich- |

um ein, trotz der gebotenen Garantien keineswegs risiko- Dte Reserven erschetoenmitMÜ« ^1000I

freies Papier handelt, läßt sich schön aus der Höhe der Ver- I von dH 102,746 Erneuerungsfonds und dH 100,000 Dividenden- Ä zmsimg und den Emissionsbedingungen erkennen. Die Tu- Ergänzungsfonds. - |

gung der neuen Anleihe soll ab 1912 innerhalb 50 Jahren zu Vogtländische Baumwollspinnerei, Hof in j Pari erfolgen; vom gleichen Jahre ab ist auch verstärkte Bayern. Die Gesellschaft erzielte im Jahre 1909 einen | oder gänzliche "Klgung zulässig. Ob die Anleihe irgendwo I ^uttoeriös von -ck 6,925,MO (i. V. -ck 6^01,773). Dagegen H einen öffentlichen Markt hat. oder erhalten soll, darüber I 3

pons und rückn