L. stttt. Ur. 328. ___________
* Vom Warenmärkte«
Der Lebhaftigkeit, die auf einer Reihe von Marktgebieten in den Kursbewegungen zum Ausdruck kommt, entsprechen nicht immer die Umsätze auch des regulären Handels. Er übt in Zeiten offenbar künstlicher Erregung des Marktes oft weise Zurückhaltung und greift erst wieder zu, wenn die Wogen sich geglättet haben. Das war auch diesmal so, und gerade auf den Gebieten, die die ungeregeltesten Bewegungen zeigten, waren die Umsätze häufig am kleinsten.
Getreide zeigte unregelmäßige Haltung, soweit es um den Gegensatz der Bewegung an den amerikanischen und europäischen Märkten sich handelt In New York und Chicago war anfangs die Haltung schwächer auf Liquidationen und einem flaueren Bericht des »Cinc. Price Gurr.“, schlug aber später steigende Richtung ein. die besonders für Dezembersicht die Preise stark in die Höhe setzte. Als Grund wurden angeführt: Naßkalte Witterung, scheinbare Abnahme der Ankünfte im Innern, starker Mehlabsatz in Minneapolis und geringe Vorräte. In Wirklichkeit scheint es sich aber um spekulative Erwerbungen größeren Stils gebandelt zu haben, mit denen Herr Ar- mour in Verbindung gebracht wurde. Die Hausse übertrug sich zwar auch auf spätere Sichten, aber nicht in entfernt so starkem Maße. Bemerkenswert ist, daß die europäischen Märkte auf die von Amerika ausgegangene Bewegung fast nicht reagierten und teilweise sogar mit einer Ermäßigung der Preise antworteten. Das heißt, daß man die rein spekulative Ursache der Hausse erkannte und ihr keine lauge Dauer zuerkennt. Die Zurückhaltung stützte sich in erster Linie auf die fortgesetzt sehr guten Ernte-Aussichten Argentiniens und Australiens. Dazu kam, daß auch Rußland sich entgegenkommender zeigte; immerhin waren die von dort herausgekommenen Offerten auch nicht rentabel. England zeigte sich weniger kauflustig als in der vorigen Woche, und auch das drückte auf den Markt und binderte, daß die amerikanischen Preissteigerungen die europäischen Märkte ergriffen. Verstimmend wirkte weiter das starke Anwachsen der Welt- verschiffungen. Der Eintritt kalter Witterung wurde eher als günstiges Moment für die Saaten autgefaßt, da sie das zu rasche Wachstum, das in so früher Zeit häufig als gefahrdrohend sich erwiesen hat, hindert.
Spiritus entwickelte unter dem Einfluß noch immer ungenügender Zufuhren nur mäßiges Geschäft. In Erwartung einer stärkeren Zunahme im Verbrauch von denaturiertem Branntwein bat die Zentrale die Erhöhung der für 1903/04 den landwirtschaftlichen Kartoffelbrennereien zugestandenen Produktionsquote um 10 pCt. beschlossen. R ü b ö 1 war wenig verändert, für Dezembersicht aber schließlich ein wenig nacbgehend, während spätere Termine behauptet blieben. Leinöl konnte sich ein wenig befestigen. Terpentinöl lag fest bei regelmäßigen Umsätzen. Für Rotterdam wird einschließlich 1050 (im Vorjahr 5954) Fässern schwimmender Ware der Gesamtvorrat mit 24,175 (32,558) Fässern beziffert, die Gesamtablieferung seit Jahresbeginn bis 13. November mit 74,675 (77,596) Fässern; für Amerika wird der Vorrat mit 32,600 (31,027) Fässern angegeben. GOtto n ö 1 war still, aber behauptet, Kokosnußöl stetig, Talg fest. Margarine ruhig und unverändert. Den Anfuhren von 2473 (in der Vorwoche 4929) Tierces in Rotterdam standen in der letztvorausgegangenen Woche 2684 (3981) T‘erces an Verkäufen gegenüber, sodaß, abgesehen von 11,200 (7220) Tierces schwimmender Ware, die Vorräte von 2849 auf 2638 T. sanken. Schmalz war anfangs steigend, mußte aber gegen Wochenschluß den ganzen Kursgewinn wieder aufgeben. Die Scbweine- zufuhren an den Hauptmärkten des Westens der Verein. Staaten waren recht beträchtlich (354,000 Stück), und mancherseits wird mit Rücksicht auf die gute Maisernte weitere Zunahme erwartet. Zu beachten bleibt aber, daß die Schweinepreise gegenwärtig sehr niedrig sind und ein gewisses Mißverhältnis zwischen ihm und den Preisen für Mais besteht, somit ein eigentlicher Anreiz für die Züchter nicht vorhanden ist. Petroleum war in fester Haltung; die Notierungen blieben unverändert
Kaffee zeigte in den ersten Tagen der abgelaufenen Woche befestigte Tendenz, die auf Käufe kapitalkräftiger Spekulanten in den Verein. Staaten zurückgefübrt wurde.
Merks Morsrnblatt der frankfurter Jettims.
Dazu kam die weitere Abnahme der brasilianischen Wochenzufuhren. Später schlag aber die Stimmung wieder um, wobei die Notierungen nachgaben. Alles in Allem zeigt sich, daß trotz der anregenden Berichte, die von den verschiedensten Seiten gekommen sind, wenig Neigung besteht, größere Engagements einzugehen. Man rechnet dabei auf die für den Konsum noch immer mehr als genügenden Ankünfte und erwartet daß auch diesmal zum mindesten keine Beanspruchung der übergroßen Vorräte nötig sein werde. Wie die wachsende Ernte sich gestaltet, darüber läßt Authentisches sich gewiß noch nicht sagen; man denkt aber nicht allzu pessimistisch, zumal frühere Erfahrungen auf dem Gebiet des Nachrichtendienstes gelehrt haben, vorsichtig zu Werke zu gehen. In der am 14. d. M. beendeten Woche betrugen die Ankünfte in Rio 88,000 (in der Vorwoche 104,000) Sack und in Sanlos 162,000 (170,000) Sack, die Ankünfte im Innern 160,000 (151,000) Sack. Der Vorrat in Sanios sank von 1,379,000 auf 1,350,000, in Rio stieg er von 700,000 auf 707,000 Sack. Kakao war auf der in dieser Woche in London abgehaltenen Auktion träge. Namentlich Trinidad wurden gekauft Grenada feiner Qualität erzielten vollen Preis; gewöhnliche Jamaica lagen schwächer. Ceylon unverändert. Tee war wenig verändert, die Preise für einige Sorten zeigten sich williger. Reis entwickelte geringes Geschäft Die Notierungen waren wenig verändert. Die Aussichten der neuen Bur- mah-Ernte werden als günstig angesehen. Gewürze hatten regelmäßiges Bedarfsgeschäft: Pfeffer lag ruhig. Indiarubbe r neigte bei der in London abgehaltenen Auktion, in Uebereinstimmung mit der schwächeren Haltung von fine Para, zum Nachgeben, konnte sich aber später wieder befestigen. Schellack war fest und steigend, später ruhiger.
Zucker entwickelte auch diesmal nur mäßiges Geschäft. Die Tendenz blieb aber recht gut behauptet, und die Notierungen zeigen bei Wochenschluß kaum nennenswerte Veränderung, England zeigt sich noch immer zurückhaltend, da man eine baldige Aufhebung des Kriegszolls erwartet. Die Verarbeitung der Rüben nimmt regelmäßigen Fortgang. Der Ausfall der Rübenernte hat die Erwartungen gerechtfertigt; Licht nimmt an, daß eine mäßige Erhöhung der anfänglichen Produktionsschätzung nötig sein werde. Nach den zuletzt veröffentlichten Angaben betrugen die Vorräte in den Hauptländern Europas 1,758,000 (1902: 1,724,000,1901:1,290,000) Tons, in Nordamerika 295,000 (320,000, 236,000) Tons, zusammen also 2,054,000 (2,044,000, 1,526,000) Tons. Hopfen zeigte wenig Veränderung. Bei schwachen Zufuhren war der Umsatz mäßig. Nur grüntarbige Hopfen blieben stärker gefragt und wurden höher bezahlt. Leder hat seine Marktlage gegen die Vorwoche nicht verändert. Gangbare Sorten hatten weiter ganz gute Nachfrage, wenn auch sehr bedeutende Umsätze nicht gemacht wurden. Die Stimmung blieb fest und man war weiter bemüht, die von den verschiedenen Gerbereivereinigungen beschlossenen Preiserhöhungen durchzuführen. Wenn es damit auch nur schrittweise vorangeht, so dürfte der Aufschlag für die meisten Artikel doch schließlich durchgeführt werden, wenn die Gerber es verstehen, das Angebot in mäßigen Grenzen zu halten. Das wird namentlich für den Monat Dezember wichtig sein, zumal man vor Jahresschluß vielfach mehr noch als zu anderen Zeiten bemüht ist, die vorhandenen Bestände zu räumen.
Baumwolle erfuhr wiederholt so heftige Preisschwankungen, daß unverkennbar die Tätigkeit spekulativer Elemente darin sich erkennen ließ. Günstige Witterungsberichte wechselten mit ungünstigen, niedrige Ernteschätzungen mit hohen, je nachdem die eine oder andere Richtung die Oberhand hatte. Schließlich zeigen die Notierungen kaum nennenswerte Veränderung. Die Ankünfte haben sich erheblich vermehrt Angebracht wurden in der am 18. d. M. beendeten Woche 461,003 (in der Vorwoche 421,000, im Vorjahre 329,000) Ballen. In Sicht gekommen waren nach den zuletzt bekanntgewordenen Angaben insgesamt 3,723,000 Ballen, d. i. 347,000, 59,000 und 184.000 Ballen weniger als gleichzeitig in den drei letzt vorausgegangenen Jahren. Die sichtbaren Weltvorräte, die Stocks in Alexandrien inbegriffen, betragen 2,701,000 Ballen (davon 2,364,000 amerikanische) gegen
2.852,000 (2.522,000), 3,007,000 (2,683,000) und 2,858,000 (2.548,000) Ballen gleichzeitig in den drei Vorjahren. Wolle war bei etwas belebterem Geschäft gut behauptet. Seide begegnet, nachdem die Eigner von Rohseide sich bereitwilliger zeigen, größerem Interesse; die Fabriken erhalten wieder belangreichere Aufträge, sodaß einer Belebung der Umsätze nichts jm Wege steht. Jute war williger im Preise, Hant nach anfangs still« Haltung später befestigt.
Kohlen und Koks erfreuen sich guter Nachfrage. Der Eintritt kälteren Wetters kommt auch den Haus- brand-Sorten zu statten. Die in dieser Woche herausgekommenen Richtpreise für Saarkohlen sind im großen und ganzen unverändert geblieben. Eisen und Stahl sind wenig verändert Die Nachfrage ist zwar, wie das um diese Zeit gewöhnlich der Fall zu sein pflegt, ruhiger, aber die Werke sind noch gut beschäftigt, und für einzelne Zweige nehmen die Abschlüsse per I und teilweise sogar II. Quartal 1904 flotten Verlauf. Vom amerikanischen Eisenmarkt ist wesentlich Neues nicht zu berichten; die Haltung ist schwach; durch Verkäufe nach dem Ausland sucht man Entlastung des heimischen Marktes herbeizuführen und durch Lohnkürzungen etc. Ersparnisse im Betrieb zu erzielen. Von den übrigen Metallen war Kupfer weiter nachgebend. Die Meldung, daß die Montana-Minen wieder in Betrieb seien, verstimmte, zumal man längeren Stillstand erwartet hatte. Zinn war fest und höher, Zink behauptet, Blei fest, Quecksilber unverändert.
Konkurs-Eröffnung-eiL
E — EröffnuDMtermin; A — Anmeldefrist — Ablaufs G — Erste Glaubigerversammlung: P - Prüfungstermin.
Namen. | Wohnort.
Hans Maegerlein, Kaufmann
Fr. Ang. Niether, Baugeschäftsinh.
Eduard Krüger. Färbereipächter f
H.-E.- u. Verk.-G. f. Getreide n. 1. B. Dr. med. A. G. H. von Villers
Neuhaus
Bremen
Doberan Dortmund
Dresden
Nie. Hnr. Berndsen (N. Berndsen)
J. Hnr. Frdr. Oloff, früher Krämer
Akt. - Ges. Braun- kohlenw. Theodor H. H. Otto Jänich, Handelsgärtner t
E. M. Großke (Max Großke). Herreng.
Ferd. Riebe. KL Jobs. Gust. Schulz, Kaufmann
Job. Reeb, Wirt Rich. Beck & Comp. Egid Schindler. Schneidermstr.
Karl Wilh. Scheid.
Kaufmann f
Flensburg Hamburg do.
L.-Lindenau
Dohna Begenwalde
Saalfeld Straßburg Walterthaus.
Werdau Wiesbaden
Amtegericht. E. | A | ü. | P.
14dl
23.12
10d2
41
14.11
15.12
11.12
15.1
Doberan
13.11
14.12
22.12
1412
Dortmund
16.11 1.1
121
1212
Anerbach,Obpf Bremen
Dresden 1611 7.12181218.12
14.1120.12
121
112
1611; 512
1612
1612
29.1
912
141
10.12
16.11
512
1612
1612
11. Wiesbaden
1311
1.1
1212,161
161130.12
16112412
14.12 1812
14.1
18.12
1411 6.12 13111512
1012 1712 1112
251 17.12 2912
Schl Tennebrg. Werdau
HAI Leipzig
Pirna Begenwalde
3. Flensburg
Hamburg
16111012 14-111212
Saalfeld, Ostpr. 12.11 5.1
Straßburg - - - •
Waren- und Produktenberichte.
Getreide und Futtermittel.
t Wiesbaden, 19i Nov. Auf dem heutigen Fouragemarkt wurden folgende Preise erzielt: Hafer M 6.55—7.00, Heu Jl 3.00—360, Stroh M 2.10—2.20. Alles per 50 Kilo. Augefahren waren 22 Wagen mit Frucht und 22 Wagen mit Heu und Stroh.
: Kassel. 19. Novbr, Zu hohe Forderungen bezw. ungünstige abihtätsverhältnisse waren dem Abzug von Körnerfrüchten ungünstig und wurde hierin nur wenig gehandelt. Auch in Futter- und Düngemitteln war keine Besserung in den Absatzverhältnissen zu konstatieren. Es notieren: Weizen Jl 15.30—15.60. Roggen 13210 -13.60. Hafer M 12-25-1260. Gerste Jl 14-15. Alles per 100 Kilo ab oder Parität hier für Ladungen von 10.000 Kilo,
Hamburg, 19. Nov. (H. H.-Z.I Oelkuchen ruhig. Rapskuchen Jl 90—105, Leinkuchen 118—130, Palmkuchen; deutsche 100—103, Cocos 103—125, do. deutsche 120—130, Erdnußkuchen 125—140. Baumwollsaatmehl 130—140, Palmkernscnrot Jl 95—00. Alles per 1000 Kilo.
Borsohaoh, 19. Nov. (N. Z. Z.) Weizen, Ungar, neuer ab Rorschach frs. 20.75—21.50, russischer franco ostschweiz. Stationen 20.50 —21.50, rumänischer do. do. 1975—21.25, Hard Manitoba I do. do. frs. OO-ÜO—00.00, Bahia blanca 00.00—0060, Hafer, deutscher ab Rorschach 14.50—17.00, böhmischer 0060—00.00, ungarischer 16.00—17.—, russischer franco ostschweiz. Stationen 16—19.00- Alles per 100 Kilo netto. Lagerbestand 21334 Mctr. Weizen sehr fest, Hafer ruhiger.
21. November 1908»
4,465,000 2306,'NIC 1,081600 1343,000
1902
2.006600
646,000
5576,000
3398,000 1395600
1,468600
1901 2345600 740,000 1301500 547500
Ankünfte .........-
Verschiffungen nach Europa .........
do. do. den Vor. Staaten
Verrath ...............
San tos: Ankünfte.................
1908 1 2.289600'" 753,300 1 1,2-2SOOO« 7075001 -
4,330,OOst.' 2317500 5
946,300 1 1,357500
Rio-Janeiro, 17. Novbr. Kaffee - Statistik von Brasilien 1. Juli bis 14. Nov. 1903 in Ballen:
Rio:
Butter und Käa
Kopenhagen, 19. Nov. (H. RrH.) ~ " ungen: L Klasse 94—96. Ruhig.
Oele, Oclsaaten und Fettwaren.
Hamburg, 19. Nov. (H. B.-H.) Schmal«. Amenk. titeam 37. da raff) in Tierces Chamberlain, Roe & Co. Jt 39%. do. da Choi
Verschiffungen nach Europa do. Ma den Vor. Staaten Verrath ..............
Jl 1% teurer als Tierces. Hamburger in Dritteltonnen: Badbruch 47—, Schaub 46— per 50 Kilo Netto verzollt
Antwerpen, 19. Nov. Terpentinöl, amenk. dlsp. 112% Not*«
Dez. 113% 4 erste 116, spanisches 109—. franz. 109— per 100 Kila
London, 19. Nov. Leinöl Dez. 18s Od, Jaa-Apnl 17s 7%d. -H
Terpentinöl amerikan. vorr. 44s 6d.
HuU, 19. Nov. Baumwollöl o. F. raff. 19s Od, rohes du F. Be i 9d. Leinöl aF. 16s 9d. Dez. 16s 6d, Jan.-Apnl 16s 3d.
Wilmington, 18 Not. Terpentinöl 55%o - Harz D. —.
Kolonialwaren und Landesprodukte.
Hamburg. 19. Novbr. (H. L-H.) Kaffee. Looomarkt ümsate ' oa. 2003 Sack Diversa
Gb st.
RH Stuttgart, 19. Nov. Mostobstmarkt am NordbahnhoL fm Ganzen waren gestern 26 Waggonladungen Mostäpfel zum Ver- S kauf gestellt Erzielte Preise per 10600 Kilo bahnamtlic.hes Ge- 3 wicht für Aepfel Jl 1160—1330. Detailpreise für Aeptel M 6.10—690 per 50 Kila Nach auswärts wurden 3 Waggonladungen versandt Heute standen zum Verkauf 13 Waggonladungen Mostäpfel. — 5 20. Nov. Gestern standen am Nordbannhof im Ganzen zum Ver-
kauf 16 Waggonladungen MostäpfeL Erzielte Preise Jl 1140—135(4 / per 10,000 Kilo, Detailpreise Jl 6.10—6.60 per 50 Kilo. Heute stehen ‘ zum Verkauf 15 Waggons.
Wein.
B Ane der Pfalz, 19, Nov. (Originalbericht der Franks. Ztg.) Die neuen Weine neigen stark zum Hotwerden hin, weshalb schon letzt eine Auffüllung der Fässer als unbedingt notwendig erscheint. : Eine frühzeitige Entnahme der Weine von ihrer Hefe dürfte als geboten erscheinen, wenn sonst man nicht eine Verschleppung : des Abbaues hervorrufen will. Die starke Heilung läßt eine eingehende Probe der neuen Weine jetzt schon zu und kann man, deren Eigenschaften ziemlich genau feststellen. Da diese bei den meisten Weinen gut ausfallen. steht der Handel denn auch nicht zurück, zuzugreifen, wo preiswürdig anzukommen ist. Größere Umsätze wurden in Weisenheim, Freinsheim. Karlbach, Laumersheim u. a. zu Jt 270—310 per Fuder gemacht. Dfirkheimer und Ung- Steiner erbrachten Jl 350-450, Kallstadter und Herxheimer Jl 890 —4^. Gesucht sind zur Zeit auch 1900r Weine, die jedoch nur noch sporadisch vorhanden sind und daher steigende Preistendenz zeigen ; solche wurden in Neustadt, Haardt, Gimmeldingen und Deidesheim zu Jl 700-1600 bezw. Jl 2800 abgegeben. An der oberen Haardt hält das Weingeschäft gleichen Schritt mit dem an der Unterhaardt, mit dem Unterschied, daß die Preise um Jl 25-50 per Fuder niedriger sind.
Holz.
R Ans SüdwestdeutscMand, 49. Nov. (Orig.-Ber. d- Fr. Ztg.) Während der letzten Zeit machte sich nach Rundholz bei den Hundholzversteigerangen Unterfrankens recht gute Nachfrage geltend. Bei einem kürzlich in Rohrbrunn stattgehabten Verstriche stellte sich der Erlös für Buchenstammholz auf Jl 10% bis 38% pro Festmeter. Beger Nachfrage begegnete auch Eichen« Stammholz, das in marktfähiger Ware hoch bewertet wurde. — Der Verkauf von Bundholz nach dem Bheine war in letzter Zeit mittelmäßig. Bretter haben im allgemeinen schwaches Geschäft bei gedrückter Preislage. Frei Waggon Köln wurden etwa 830" angeboten: 10‘ 8* 10“ 12“ 20 mm starke Brennborde zu Jl 32%, Feuerholzborde zu Jl 38. — Während der jüngsten Zeit nahm das Bundholzgesohäft in der Bheingegend normalen Verlauf. Das Angebot blieb klein, was für die Festigkeit eine gute Stütze abgab. Auch wurde die Preistendenz günstig beeinflußt von dem hohen Verlauf der eben statfflndenden Randbolzverkäufe im Walde. Mattes Gepräge zeigte der Markt in rauhen süddeutschen Bretter, worin das Angebot ziemlich umfassend ist, der Absatz aber viel zu wünschen übrig läßt. Arg geklagt wird namentlich über den fast stockenden Verkauf breiter Bretter, worin der Markt große Bestände aufweist. Offeriert wurden in den letzten Tagen die 100 Stück frei Schiff Mittelrhein: 16' 5“ 1“ gute Bretter zu Jl 58%-59, Ausschuß zu 46%—47,16* 6" 1* zu 69% bezw. 56, 16* 7“ 1“ zu 80%— 81 bezw. 66%-67 und 16* 8“ 1“ zu Jl 91 bezw. Jl 76%—'77. (Nachdruck verboten.) 1
Vlehmftrkte.
Frankfurt, 20. Novbr. Am heutigen Markte im städtischen Viehhof standen 321 fette Schweine zum Verkauf.
B Ans dem Odenwald, 19. Nov. (Orig.-Bericht der Fr. Ztg.) Der Handel mit fetten Schweinen verlief in letzter Zeit bei belangreichem Angebot schleppend und die Preise gingen zurück^ Bezahlt wurde zuletzt Jl 51—54 per 50 Kilo Schlachtgewicht Ferkel erzielten Jl 6—12, Springer Jl 12—18, Emlegschweine Jl 28—35 das Stück.
Paris (La Vilette), 19. Nov. Auftrieb 1546 Ochsen (Preise per % Kilo Fleischgewicht): frs. 0.43—0.77. 1384 Kälber 055—155, 14571 Hämmel 0.70—158. 5642 Schweine 059—0.67. Verkauf für Großvieh, und Schweine mittelmäßig, für Kälber langsam, für Schafe ruhig.
Baden-Baden
Engros
Verkauf von Villen-Bauplätzen
durch die Stadtgemeinde selbst.
Ilotei-Verkauf.
, Das zu Mainz in unmittelbarer Nähe de? Zentralbahn- Hoss gelegene bestrenommierie Hotel Taunus, verbunden mit großem Bierrestaurant - seitheriger Anhaber Herr Franz Gundlach — soll mit dem ganzen Inventar sterbfallshalber alsbald freihändig verkauft werden. Die näheren Bedingungen sind bei dem unterzeichneten Masse - (Verwalter einzusehen. 32306
Klei», Gerichtsschreiber i. P.. Fuststraße 6, Mainz.
Sehr wichtig für Fabrikanten!
—„tos»Geschäft der leckn. Brancke, la elngeführt, mit bedeutenden Lagerräumen in unmittelbarer Nähe Les Bahnhofes, das regel mäßig Süddeutschland, die Sckweiz bereifen läßt lurfit noch lukrative Lllcinvertrctungru. Off. unter F. 8, kvt 46» an Molle »renfftttt <r. M. 76849
Die Stadtgemeinde Baden hat ein ihr gehöriges grösseres Oelände auf der FHedrichshöhe dnrch ein hervorragend schönes Straßennetz zwecks Bebauung erschlossen.
Inmitten dieses neu projektierten Villenviertels wird ein großer Park angelegt und hat man vom ganzen Baugelände aus eine entzückende Rtindsicht. Die neuen Straßen sind kanalisiert und mit Wasser- und Gasleitung versehen. Das Banterrain liegt auf sanft ansteigender Höhe, vom Mittelpunkt der Stadt nur 10—15 Minuten entfernt
Die Bauplätze sind ausserordentlich preiswert nnd zu 15-18 Mark per Quadratmeter erhältlich.
Sehr günstige Zahlungsbedingungen
und grosses Entgegenkommen werden geboten.
Nähere Auskünfte werden erteilt vom Stadtratesekretariat und den in Baden- Baden ansässigen Agenten.
Prospekte mit Planzeichnungen und Illustrationen gratis. 75081
Murant
nach nebenstehender Abbildung, im vorigen Jahre r.c4 und moder« erbaut, mit Zevtral-Damvsbeizung. elektrisch Lickt und Gas 2t, 34 Fremdenzimmern und schönen groben Restaurations-Räumen in fcinfln Lage einer der größten Städte Süddcutschlands ist lehr Preiswert 82922 zu verkaufen und kann sofort übernommen werde». Offerten unter F 62933 b an Haasenftein & Vogler, A.-Gks, Frankfurt a. M.
Grösste Monatsleistung 5 577,79 Meter.
Grösste Tagesleistung von einem Bohrkran wiederholt 200 m und darüber in 22 Stunden.
Z ÜO
Tiefbohrungen jeder Art „System Rafcy“ Patentirt in allen Hauptstaaten.
Meisselbohrung kombinirt mit Diamantbohrung.
(Sicherer Gebirgsaufschluss durch volle Kemgewinnung.
* Bohrprojekte. *
i Verkauf von Kohlenfelder-Komplexen In Lothringen, Rheinland «.Westfalen.
ft Schachtabteufen nach eigenem System mittelst j
8 Druckluft-, Gefrier- und Abbohrverfahren. 1
W Fabrikation und Lieferung von Bohrwerkzeugen, kom-| S pletten Tief bohranlagen und Maschinen für den Bergbau. 1
' Gesamtbohrleistung für das Geschäfts-Jahr vom 1. April
1902 bis 30. März 1903:
46394,52 Meter.
Grösstes und bedeutendstes Bohrunternehmen Europas.
Höchste Auszeichnung auf der Industrie- und Gewerbe-Ausstellung Düsseldorf 1902:
Goldene Ausstellungs-Medaille und Staatsmedaille.
Jetereitioiale Bohrgesellschaft
M-G«.
Erkelenz (Rheinland).
Viele Freunde hat sich in kurzer Zeit unsere neue Schnell -Kopiermaschine mit Hebekchneide- u. autom. Aufspießvorrichtung erworben. Jede einzelne Kopie ist sofort gleich mäßig groß geschnitten und kann von der Ma- sc inne abgenommen werden.
Grosse Papier-Brsparnis.
Comman d ltgese 1 Ischaft Möller & Co. Nachf.
(Schröder & Hartig).
Gr. Hirsebgraben 14. Telephon 2296.
Spezialgeschäft für moderne Bfirean- Einrichtungen. 46705
Fabrikation und Lager in Registratoren und Briefordnern aller System»
Rollen-Kopierpapier. — Katologe kostenlos.
ftL* • « Mlrrimümales Privat - DeteKtio- ««JuUlllX Institut München,
W Dienerstr 14, H. Telefon No 1131
bestes. grötztcS und lcistungEdiasteS Institut SstudeutschlandS, empfiehlt ft» ju: AuSkünllen und Ermittelungen jeder Ärt ist Privat- und V-riranensfachen, erteilt »elatlliertest« Perfonafaus- tonfte, sv». lür Sciratözwecke. unauffällige Beobachtungen. Vertretungen an alle« Orten der.
Welt. Strengste Diskretion. . 46664
Steas Neues und Schönes
lernen Sie kennen in der einzigartigen Reklame über die Plionola in der. Woche, Moderne Kunst, Fliegende Blätter, Illustrierte Leipziger Zeitung. Jede Nummer neuer künstlerischer Entwurf! Ule Fhonola leistet technisch dasselbe wie ein berühmter Virtuose am Flügel und Klavier und macht wegen ihrer glänzenden Leistungen den Siegeslauf durch die Welt Preis JL 850.—. Käufer kann in einer Stunde damit alle schwersten Stücke spielen. Verlangen
Sie Broschüre .Ule Phonola“ von
Ludwig* Hupfeld, Leipzig,
Berlin W.e Wien VI.,
Lei pziger Str. 106, pt. u. I. EL Marialtilferstr. 7—9.
General - Depot für Frankfurt a. HL: 7(l693
L. Lichtensteiii «Ss Co., Zeil 6t).
Ich habe meinen Wohnsitz von Konstanz
nach Stuttgart
verlegt und in ick hier als 82931
Tpezialarzt für Nervenkranke
niedergelassen Rene Weinsteine 8.
ßr. med. Georg Fischer, Grohh. bad. Kostal
frühst Borstand her Heilanstalt Uonftan<et W.
Vielseitig gebildeter Kaufmann, verheiratet, mit reichen Erfahrungen im
KM- M ZuWrik-WcskN,
beabsichtigt sich ver bald oder iväter au verändern.
Suchender, Ende 20er. Rel.»Osstzier, befindet fick in langjähriger
V ertrauensstellung,
— ». 3t in der Leitung einer Filiale bedeutender Akt.- Bank - beherrscht russisch, französisch und englisch. ist gewandter. erprobter Disponent und Organisator, reprSien» tadle Erscheinung und in der Lage, einen verantwortungsvollen Und arbeitsreichen leitenden Posten
selbständig
auszusüllen.
Restettiert wird nur auf Lebensstellung. Kaution vorhanden. Events, fvätere Beteiligung nicht ausgeschlossen. (Frankfurt bevorzugt ) Gest. Angebvie wolle man rtckien unter L M 6128 an Rudolf Moste, Leipzig. 76720
BG m b TL per 100 Liter
vr. m. ü. EL ag Strassburg
ITnterelsässer 1902 . . . M. 40
Wolxheimer 1902 .... M. 50
do. 1899—1900 . . M. 56-64 Wolxheimer Riesling 1902 . M. 80 Wolxheimer Edelgewächse 1900 M. 120 Bote Ottrotter u. St. Leonard
1902 X. 68—80
Geschmackvolle — leichte — bekömmliche Katur weine in Probegebinden von 50 Liter an. ^Bestellungen an YMMMM StTMÜlirg LE.
Zu verkaufen.
Zirka 2—300 Stück gute höchstens einmal gebrauchte Kastanien» Holzfäller hat billigst abzugeben
8. Otto Gabriel, 32210
Wein grosshan <1! nng. Thiengen (Klettgau).
Gr- LL-~."
Oannatatter
MIsehKietecliiei
FabrlktCannstatter
Fabrik
Wemer‘Pfleiderer
Cannwtatt (Wttbg.) Berlin, Köln, Wien, Paris, Moskau.
London. Saainaw U. 8. A
Speaalmaschmea für Chemie.
p ro v
S
L
v
E D Q. n> s
-a £ -c
L
B C ja o
8 0 p -4
Complette Einrichtungen für Lebensmittel.
Steteren zen auf der ganzen Erda
75500

