Sonntag, 11. August 1929
AUS DER WERKSTATT EINES GROSSWÖRTERBUCHS.
NEUE BUCHER.
Eingegangen vom 2. bis 8. August 1929.
Allgemeines. Nachschlagewerke.
Vor kurzem ist die dritte, stark vermehrte Auflage des „Großen Handwörterbuchs der ungarischen und der deutschen Sprache“ erschienen (Athenaeum - Verlag, Budapest). Verfasser des monumentalen Werkes ist der Oberrealschuldirektor Adalbert Kelemen, dessen Name in Ungarn ebenso zum Begriff geworden ist wie der Toussaint - Langenscheidts oder der Sachs-Villattes in Deutschland. Auch der neue Kelemen kann mit Recht an die Seite der großen deutsch-französischen oder deutsch-englischen Lexika gestellt werden. Ja, da diese, ebenso wie der große Sanders, meines Wissens noch keine Nachkriegsausgabe veranstaltet haben, dürfte das in Ungarn entstandene Großwörterbuch heute wohl das vollständigste Verzeichnis der gesprochenen deutschen Sprache darstellen. Nur der stets vollkommene Duden 1926 mag ihm ebenbürtig sein.
Wie entsteht nun ein solches Werk? Werfen wir einen flüchtigen Blick in die Werkstatt, in der ein wenig mitgearbeitet zu haben auch ich m:ch rühmen darf. Da liegt vor allem als Grundstock die 1914 erschienene Auflage des Handwörterbuchs vor, die noch die „M e n t a 1 i t ä t“ einer ahnungslos glücklichen Friedenszeit widerspiegelte. Dieses Wort selbst war noch nicht in Mode, auch das Radio war unbekannt und das Salvarsan. Antenne gab es wohl schon als Empfänger des Marconigraphen, aber wie schwach war noch die Wortfamilie der Funker. Krieg ergab damals schon die beträchtliche Anzahl von 141 Kompositen und Weiterbildungen, heute sind sie auf 230 angewachsen. Wer dachte aber in jener Zeit schon an Schützengräben und Gaskrieg, Flugzeugabwehrmaschinen (kurz Flak genannt) und Unterseebootkrieg, an -Bolschewiken oder auch an Bar, an schlanke Linie und Gombinö? Das sind 'nur einige Spitzenbegriffe des modernen Denk- und Sprachinhalts, um die sich eine Unmasse neuer Wörter und Wendungen rankt. Die Sammlung und Fixierung dieser ununterbrochen aufbrechenden Blüten geht ebenso ununterbrochen vonstatten. Der lexikalisch interessierte Fachmann geht auf der Straße, sieht Firmentafeln und Plakate, hört das Gespräch der Gosse, den Vortrag beim Jugendgericht, liest Zeitungen und Bücher — flugs wird eine frisch in den Verkehr gebrachte Benennung, eine bezeichnende Floskel, eine sich dem heutigen Denken anpassende Nuance aufgefangen, „auf die Nadel gespießt“. Nur gibt es statt der Käferschachteln hier Zettelsammlungen, die von Tag zu Tag wachsen und bei unserem Autor nicht viel weniger als
Der Mann, der nie genug hat.
Hans Natoneks Buch: „Der Mann, der nie gemie hat“ (Wien, P. Zsolnay. 270 8. Geb. M 5.50) hat ein glänzendes Thema für einen Zeitroman, der von ferne mit der zeitlosen Weisheit des alten Märchens vom Fischer und siner Fru sich berühren könnte. Gier aus Leere. Raserei aus Betäubungssucht, Beutefieber des Gehetzten, Glück- losigkeit aller Scheinerfüllungen, Sinnlosigkeit aller Scheinerfülltheit — das alles müßte im Sinnbild einer Gestalt eingefangen und gespiegelt sein. Auch Natonek scheint ursprünglich solche Gestalt vorgeschwebt zu haben. Aber was dann zustandegekommen ist, ist nicht mehr als ein amüsanter, geschickter und kluger Feuilletonroman; sein Held kaum anderes als ein entfesselter Kleinbürger, um den nichts Phantastisches ist und dessen Wesen von Wahnsinn und Fieberaual der Unersättlichkeit sorgfältig desinfiziert scheint (er hat gewissermaßen nur Temperaturerhöhung). Alles, was sich begibt, geht kaum über ein in ähnlichen Fällen beliebtes Romanschema hinaus: ein Bankangestellter, der Banalität seines Berufsdaseins überdrüssig, bricht aus, gerät — natürlich in Paris — in einen Wir- heltanz von Wünschen und Begierden, jagt von Erfüllung zu Erfüllung (die letzte ist ein obligater Ozeanflug, höher und zeitgemäßer geht’s nicht) und kehrt schließlich reumütig in die Arme seiner Grete zurück, die übrigens hier Berte heißt. — Das Bedenkliche dieser Handlung ist, daß sie die Wertakzente nicht scharf genug setzt. Wenn nämlich das Fieberdasein des Gehetzten nicht einem substantiellen oder produktiven Dasein gegenübergestellt wird, sondern nur einem banalen und philiströs-genügsamen, so kann es leicht ein anderes Vorzeichen annehmen und als abenteuerlicherer inodus vivendi aus sich gerechtfertigt sein. Der Mann, der nie genug hat: ein Roman, der noch geschrieben werden muß.
Wolfgang v. Einsiedel.
Richard Billingers Gedichte.
Wem es um hohe Verskultur zu tun ist, um rhythmisches Ebenmaß und reine Reime, der wird sich fast auf jeder Seite dieses Gedichtbandes (Insel-Verlag, 127 8. Geb. M. 5) an Barbarismen stoßen. Bilfinger reimt „verschämt“ auf „Hemd“, er reimt sogar „eingeschlossen“ und „Blutestropfen“, und wenn er sich einmal in den Kopf gesetzt hat. den Trochäus hartnäckig durchzuhalten, dehnt und hackt er an der deutschen Sprache herum wie ein poetischer Prokrustes. „Solch(es) verlangend steigt er jählings“ in sein Flüßlein und bekennt, mit einem Ver- legenheits-e und einem Akzentschnitzer in der selben kurzen Zeile: „Werd geformet und leibgöttlich“ — nur damit es paßt, und es soll nun durchaus einmal passen. Oder im „Bauernfriedhof“ steht: „Wir beten: Herr, gib deine Ruh, — die du zu dir geboten!“ Gott hat geboten, ihn in Ruhe zu lassen? Auch Billinger meint: Gott soll die ewige Ruhe denen geben, die er zu sich entboten hat, aber er sagt es nicht.
Ein radebrechender rustikaler Dilettant also? Aber da trifft man dann auf einen Vers: „Rose blutblätternd gräbt sich im Garten die Gruft“, und makelloser Wohllaut aus Georges Jahr der Seele scheint herüberzuwehen. Oder man liest: „Die Sonne seilet die Lerchen fest“ und wundert sich: war über die Lerche, dieses längst verbrauchte Reauisit der deutschen Lyrik des Frühmorgens, noch etwas so Jungfrisches zu sagen? Aber auch wenn „Schläfer starren, von Träumen getürmet“, so wird das eben ein lyrischer Einfall aus Genieland sein.
20 000 mehr oder minder auffallender neuer Wortexemplare enthalten dürften. Damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen, muß die Menge freilich auch gesichtet werden. Das krank Gewordene, das Abgestorbene muß abgestoßen werden; Antiquitäten verwirren nur, und in dem an Umfang knapp bemessenen Wörterbuch darf kein überflüssiges Wort stehen.
Selbstverständlich dürfen auch die gedruckten Quellen nicht vernachlässigt werden. Sämtliche bisher vorliegenden gleichgearteten Wörterbücher müssen zum Vergleich herangezogen werden, nicht minder die verschiedenen Spezialsammlungen. Großangelegte Enzyklopädien über Forst- und Grubenwesen, über Militärleben und Flugtechnik leisten ebenso gute Dienste wie die fachlich zusammengestellten termini technici des Handwerks oder der Schule. Aber auch Statistiken, amtliche Verlautbarungen können und müssen durchgesehen werden, wenn es sich darum handelt, die offizielle Benennung, die obligatorische Schreibung irgendeines Begriffes festzulegen. Hier soll zwischen einer Reihe von Ausdrücken die Auswahl getroffen, werden, die cum grano salis alle entsprechen würden, aber vom feinen Sprachgefühl doch gewogen werden wollen. Dort gilt es, röichsde.utsche und österreichdeutsche Sprach- und Schreibweise miteinander in Einklang zu bringen, auch Duden und Erbe stimmen nicht immer überein.
Einer wahren Redaktion ist die kleine Stube des Gelehrten zu vergleichen, der das Leben und das Schrifttum in allen seinen sprachlichen Aeußerungen kennen muß. Natürlich hat er neben seinen Büchern auch seinen Stab lebender Mitarbeiter, die ihm von hüben und drüben neues Material liefern. Das muß überprüft, verglichen, geordnet und bis in die kleinsten, anscheinend unbedeutenden Details der Zeichensetzung, Typenwahl, Kürzungsweise usw. einheitlich, zusammengestellt werden. Hinweise von der einen Stelle auf die andere. Uebereinstimmungen des I. und II. Bandes müssen kontrolliert werden.
Endlich beginnt der Satz: Korrektur folgt auf Korrektur, und zuletzt bietet ein Spaltenteilchen von 10 bis 20 Zeilen, das als Substrat der neuen Auflage auf einen mächtigen. Quartbogen aufgeklebt wird, das ganz unübersichtliche, mit unzähligen bunten Stiften gezeichnete Bild eines polypenartig nach allen Richtungen sich schlängelnden Labyrinthrätsels. Die Setzung eines solchen Blattes selber ist eine Leistung! Das Resultat dieser vieljährigen Arbeit sind dann schließlich die zwei Bände des neuen Großwörterbuchs.
Prof. A. Fürst (Budapest).
Ist man erst einmal gewonnen und hat Ohr und Blick für den regellosen Wildwuchs dieser Kunst, so klärt sich auch manches plötzlich zur Schönheit auf. was erst unverständlich und gezwungen anmutet. Ein Beispiel. Billingers „Bettler“ sagt: „Im Felde lieg ich oft versteint — Der Mond mich mit den Betern eint“. Hier fehlt das tertium com- parationis, aber es kann zur Not fehlen: der Bettler, im kalten Mondlicht auf dem Gebirgsfeld in sich zusammengekrümmt, ist von den erratischen Blöcken um ihn her nicht zu unterscheiden, und sie alle gleichen Mönchen, in ihren Mänteln betend zur Erde geneigt — neue kühne Schönheit lyrischer Sprache. Und die glückt Billinger oft. wenn auch gewiß nicht immer.
Es wird eine ganze Landschaft in diesem Gedichtband ausgeschritten mit ihrem Menschentum und ihren Jahreszeiten: Billingers oberösterreichische Bauernheimat. Aber das gilt nicht so. wie die unbedingten Lobredner des schollenmäßigen Urwuchses es worthaben wollen und bereits dem ..Perchtenspiel“ zu unrecht nachrühmten, als hätte da ein tumber Mann, gar unbelehrt, auf dem Hoi seiner Väter gesessen, wo es dann eines Tages plötzlich in ihm zu dichten anfing, ohne daß er recht wußte, was und wie. Das menschlich Ergreifende und der verklärende Glanz über den besten Stücken der Billingerschen Gedichte kommt vielmehr aus der bewußten Spannung von Heimatsbann und Fernzauber, die schon den Bauer Peter des Perchtenspiels umtreibt. Man muß die Verse „Vor der Reise“, „Der Weg“, „Die Heimkehr“ und dann gleich „Die verlassene Straße“ lesen, um diesen Gegensatz mit der trächtigen Schärfe zu spüren, die in Billinger sehr wahrscheinlich erst das Dichterische entzündet hat. Mag er auch lieben, wozu er schicksalhaft immer wieder zurückkehrt, er steht doch schon draußen und jenseits, und nur darum kann er es so sehen und dichten: die Gestalten des vom Saatfeld heimkehrenden herrischen Bruders, des blinden, Segen raunenden Ahns, die treue Magd und den alten Knecht, die ihr Leben willig in harter Arbeit verbrauchten. Dies alles unsentimental, mit herben Umrissen gezeichnet, an den bäuerlichen Adel der Holzplastik des Michael Pacher erinnernd, so wie der Apriltag. die Augustnacht, der Septembermorgen dieser Landschaft mit einer sinnlichen Feinnervigkeit der Nüstern erwittert werden, die seit Mörike so nicht da war.
Am gelöstesten und vollsten klingt Billingers lyrische Stimme, wenn sie zu einem reinen Erd- jubel sich aufschwingt, der auch Trauer und Schwere des Daseins noch auf seinem Fluge mit empornimmt — und eigentlich nicht in den christlichen Himmel hinein. Denn auch in der köstlichen Romanze vom „Geretteten Ritter“, an der der Meister der Sieben Legenden seine helle Freude gehabt hätte, und sogar in dem feurigen Anruf an die „Heiligen“ als Hüter der Fluren zuckt und geistert es von älteren Göttern, die diesen Fluren, dieser Erde selbst entstiegen und verhaftet sind. Billinger ist, seiner zahlreichen Gedichte aus dem christkatholischen Lebensumkreis unbeschadet, ein in seinen Instinkten tief heidnisch verwurzelter Mensch. „Wer die Erde sich wählte — können dem Himmel genügen?“ fragt und verneint die „Herbst- trauer“, und so ist es eigentlich nur folgerichtig, daß er noch den „Mönch“ „mit allen seinen Sinnen — gleich wie mit Königinnen“ gegen Gott auffahren läßt und „Sankt Sebastian“, den einzigen Heiligen, der charakteristischerweise in diesem Buch ein Gedicht für sich allein hat, auffordert, die rostigen Lanzen abzuwerfen, die seinen Leib ver-
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Conrad-Wandrer.
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