Nummer 569 Seite tz

Montag-Morgenblatt ber Frankfurter Zeitung

Diontag, V. November 1938

FORTSETZUNG DES SPORTTEILS

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London, 5. Nov. (DNB.) Devisen. SchluU.

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4. 11.

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Getreidefracht New York Engi. 2.93.6 (2.93.9 >

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Amsterdam

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Tessuti Slampat Metallurgica .. Amiata neue Akt Adriatica Elettr.

Auflösung »»nAufwrrtungsuerbSndeu".

Berlin, 5. November. Durch Runderlatz bei Reichsführers SS und Chef der deutschen Polizei find auf Grund der Verordnung zum Schutze von Volk und Staat sämtliche Vereinigungen und Verbände, die sich mit Aukwertungs- ftagen im allgemeinen und mit der Frage des Ersatzes von Jnslations- ichäden im besonderen befassen, mit sofortiger Wirkung verboten und ihr Vermögen beschlagnahmt worden.

Ter Motorrad-Rennfahrer Willi Hcnhe (Neuenkirchen/Wests.), ein vielversprechender Nachwuchsfahrer von NEU, ist bei einer Trainingsfahrt in der Nähe seines Heimatortes tödlich verunglückt. Hentze stand im Alter von 22 Jahren.

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Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft besiegte in Lau­sanne Portugals Vertretung 1:0.

Der Deutsche Turnerbund Wien hat sich unter der Führung von Bürgermeister SA-Brigadesührer Dr. Neubachcr aus rund 50 Wiener Turnvereinen gebildet. Der neue Großverein gehört selbstverständlich dem DRL an.

Internationale Sechstagefahrt 1939 in Deutschland

Nach einem Beschluß des Internationalen Motorsport-Verbandes wird der Austragungsort der Internationalen Sechstagefahrt für Motorräder auf jeden Fall in Zukunft alle zwei Jahre geändert. Bisher fand diese schwere Prüfung bekanntlich in dem Lande statt, deffen Mannschaft im Jahre zuvor die Internationale Trophäe gewonnen hatte. Da die Engländer in den letzten drei Jahren in diesem Kampfe siegreich blieben, sollte ursprünglich der Aus­tragungsort auch im kommenden Jahre die Insel Man sein. Nach der neuen Bestimmung aber muß England, das bereits zweimal hintereinander die Sechstagefahrt ausrichtete, auf eine dritte Aus­tragung in heimischer Umgebung verzichten.

Wie verlautet, wird Deutschland 1939 die Fahrt durchführen. Tas Gelände wird diesmal aber nicht 'das Werdenfelser Land bei Garmisch-Partenkirchen sein, sondern Tirol und das Salzkammer­gut. ___

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Liverp.Eg.Sakei. loco 8.46 New Yorker Zufuhren

7 Rh.-M.Don. 30 - 36^8 6R.W.E.5532-

7 do. 1950 32 -34- 7Sächa.W45 25-

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6 do. Deb. . 590- 4Stinn.abg.0|54 - 56

Egränzungen zum Frankfurter Kursblatt vom 5. November. 4>/r/o Berliner Hyp.-Bk. Goldhyp.-Pfdbr. S. 5 v. 26 u. S. 12 v. 27 100 G-, 8. 7 v. 26, S. 10 v. 27, S. 13 v. 28, 8. 15 v. 29, 8. 16 v. 30, S. 17 v. 31 100 G., Kommunal S. 1 u. 3 v. 26, S. 3 u. i V. 27, S. 0 v. 30 100 G., S. 5 v. 28 100 G.

Berichtigungen zum Frankfurter Kursblatt vom 5. November. Fortlaufende Notierungen: I. G. Far.benind. 153/«153153*/i 1521/4 bz. G., Rhein. Stahlwerke 1395/1391/2 bz. G.

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Lent Riefenstahl in Uew

New S)orf, 5. November. Cent RiefenfkuhI traf gestern in New Aork zu einer längeren Besuchsreife durch die Vereinigten Staaten ein.

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sind, hat der Reichswirtfchaftsminister für den Warenverkehr zwischen diesen Mieten und Frankreich solvie den französischen Kolonien. Protektoraten und Mandatsgebieten auf Grund einer mit der französifchen Regierung getroffenen Ueberaangsregelung durch Runderlaß 133/38 bestimmt, daß die für den Warenverkehr zwischen Deutschland und Frankreich bereits bestehen­den Bestimmungen des Runderlasses 110/37 vom 29. Juli 1937 vorläufige Anwendung finden. Als einzige Besonderbeit enthält dieser Erlaß die Bestimmung, daß sowohl auf der Ausfuhrseite die Exvortvalutaerklärungeu, als auch auf der Einfuhrseite die Devisenbescheinigungen und die Rofa- bescheinigungen den StempelaufbrudSudetendeutsches Gebiet" tragen müssen.

Gin natisnalspanischer Hilfskrrnxer im Hafen non Emden.

Emden, 5. November. Ter nationalspanische HilfskreuzerCiudad de Alicante" hat in der Nordsee den in den Diensten des Barcelona-Aus­schusses stehenden DampferRio Mira" gekapert. Die Besatzung des Dampfers wurde gesangengesetzt. Der gekaperte Dampfer erhielt eine Prisen­besatzung des nationalspanischen Hilfskreuzers. Die Prisenbesatzung hat mit dem gekaperten Dampfer am Freitag den Hafen von Emden an^elaufen, um seinen Betriebsstoff zu ergänzen.

5. 11.

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Mailand, 5. Nov. Berlin 761.% London 90.46 Paris 50.55

Prag, 5. Nov. Berlin 11.65 London 138.37V* Paris 77.V*

Kopenhagen, 5. Nov. Beilin 188.70 London 22.40 New York

Sak.

5. 11.

Alkohol gefährdet Versicherungsschutz

Ein Kraftfahrer Angehöriger eines Berufes, dem es'be­stimmt nicht an der Kenntnis physischer und psychischer Bedingt­heiten fehlt kehrt mit mehreren Bekannten in einem Lokal ein und trinkt dort eine Anzahl Glas Bier. Der Älkoholgenuß be­kommt ihm aber nicht, er wird von heftigen Magenschmerzen befallen und ist gezwungen, sich mehrere Stunden in der Gast­wirtschaft auf ein Sofa niederzuleqen. Am nächsten Morgen ist der Fahrer noch vollkommen benommen, als er die Wcitcrfahrt antritt. Er ist von dem Gastwirt und seinen Bekannten vor die­ser Fahrt ausdrücklich gewarnt worden. Man hat ihm vergeblich entgegengehalten, es könnte das größte Unglück geben, wenn er sich in seinem Zustand ans Steuer setze. Ter Fahrer schlug jedoch alle Warnungen mit dem Hinweis in den Wind, das sei ihm jetzt alles gleichgültig, er müsse zunächst einmal in den Dienst. Es wäre besser gewesen, wenn er gehört hätte. Er überfährt unterwegs ein Kind tödlich, und bei dem Versuch, den Unfall im letzten Augenblick doch noch zu vermeiden, gerät er an einen Straßen­baum, wobei das Fahrzeug vollständig zerstört wird. Daß der Fahrer eine erhebliche Freiheitsstrafe erhalten wird und daß man ihm die Fahrerlaubnis entziehen wird, ist bei der Sachlage eine Selbstverständlichkeit. Wie aber steht es mit der Versicherung?

Rach § 61 VVG. ist in der Kaskoversicherung die Versicherungsgesellschaft bekanntlich leistungsfrei, wenn der Ver­sicherungsnehmer den Versicherungsfall durch grobe Fahrlässig, feit herbeiführt. Die Entscheidung, ob nur leichte Fahrlässigkeit Lorliegt oder ob grobe Fahrlässigkeit gegeben ist, mag im Einzel­fall nicht immer leicht sein. In einer Frage ist man sich^aber wohl einig: Der Kraftfahrer darf vor oder während einer Fahrt gei­stige Getränke nur in einem unzweifelhaft nicht schädlichen Maße zu .sich nehmen. Wer sich hiernach nicht richtet, handelt grund­sätzlich grob fahrlässig und verliert damit den Versicherungs­schutz, sofern zwischen Älkoholgenuß und späterem Unfall ursäch­licher Zusammenhang besteht (OLG Königsberg vom 8. April 1938 2 11 16/38 -).

Den Schutz aus der Kaskoversicherung hat der Kraftfahrer sonach mit Sicherheit verloren. Das Gleiche dürfte bei der Sach­lage vielleicht aber auch für die Haftpflichtversicherung gelten. Nach § 152 VVG. haftet die Versicherungsgesellschaft be­kanntlich nicht, wenn der Versicherungsnehmer vorsätzlich den Eintritt der Tatsache, für die er dem Dritten verantwortlich ist, widerrechtlich herbeigeführt hat. Dabei besteht int Sinne des § 152 VVG.das Wesen der vorsätzlichen Schadenszufügung lediglich in dem Bewußtsein der beim gewöhnlichen Verlauf der Dinge mindestens möglichen schadenstistenden Wirkung der wider­rechtlichen Handlung, ohne daß Art und Umfang des eingetre- tenen besonderen Schadensereignisses vorausgesehen zu werden braucht, und cs genügt also zur Vorsätzlichkeit, daß der Täter mit der Möglichkeit eines schädigenden Erfolges bei seiner Hand­lung als einer nicht fern liegenden gerechnet, die Handlung aber trotzdem gewollt und so den Schadenserfolg mindestens bedingt gebilligt hat" (Reichsgericht vom 14. Dezember 1937 VII 132/37). Die Grenze zwischen bedingtem Vorsatz und grober Fahrlässigkeit ist bestimmt nicht immer leicht zu ziehen, jedenfalls will uns aber scheinen, daß man bei dem vorstehend geschilderten Sachverhalt das Vorliegen bedingten Vorsatzes sehr wohl bejahen könnte, so daß damit die Versicherungsgesellschaft leistungsfrei wird.

Deutschland besitzt 'in seinen herrlichen Weinbergen mit ihren Reben kostbare Güter der Natur", so äußerte sich Korpsführer Hühnlein vor einigen Wochen in einem offenen Brief a> den Deutschen Verein gegen den Alkoholmißbrauch,die allen Volksgenossen zugute kommen sollen und müssen. Gibt es ein besseres Mittel als ein Glas Wein oder Bier zur rechten Zeit, um nach anstrengender Tagesarbeit sich zu erfrischen und lebens­bejahend über Verdruß und Aerger hinwegzukommen? Meine jahrzehntelangen Erfahrungen am Steuer haben mir bewiesen, daß die sichere Führung des Kraftfahrzeuges weit mehr als durch mäßigen Genuß von Alkohol durch seelische Erregungen infolge Aerger, Ueberarbeitung, Sorgen um das tägliche Brot, die ner­vöse Hast, zu einer vereinbarten Zeit ober zum Dienstbeginn zu spät zu kommen, gefährdet wird." Der Korpsführer hat in jeder Beziehung Recht. Man ist heute offensichtlich dabei, die Bedeu­tung mäßigen Alkoholgcnusses mit ihrer Ausrechnung von Bruch­teilen von Prozenten und ProzentchenBlutalkohol" zu Über­schätzen. Wenn der Korpsführcr dann weiter aber in dem gleichen Schreiben von seinen Männern erwartet, daß sie bei dem Genuß von Alkohol die Grenze des ihnen Zuträglichen genau kennen und beachten, so darf diese Erwartung als an sämtlickie Kraft­fahrer gerichtet gelten. Es soll kein Muckertum gepredigt werden, wohl aber muß jeder Kraftfahrer so viel Verantwortungsbewußt­sein haben, daß er sich nur ans Steuer setzt, wenn er sich noch absolut sich fühlt. Wer sich aber die erforderliche Selbstbeherr­schung nicht zutraut, der muß jeden Älkoholgenuß meiden oder seinen Wagen zu Hause lassen. Er gefährdet andernfalls die Gesamtheit des Übrigen Verkehrs, aber auch seine eigene wirt­schaftliche Existenz. Dabei mag der Verlust der Rechte aus der Kaskoversicherung zur Not noch zu verschmerzen fein, ein Ver­lust der Rechte aus der Haftpflichtversicherung ist aber meist untragbar für den Kraftfahrer selbst und nimmt außerdem noch dem Geschädigten die Möglichkeit, seinen Schaden ersetzt zu be-

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Walnuß-Flachrenucn, 1750 Mart, 1800 Meter: 1. Frau E. v. Dewitz Perlstab (I. b. Dewitz), 2. Aurel, 3. Ronneburg. Ferner: Fenstervarade, Pe4ne Alte Liebe, Eel, Gralsbotin. Tot.: 89:10: Pl.: 23, 43, 16:10.

Preis ber Storchmühte, 1950 Mart, 1600 Meter: 1. Rittm. Freiherr b Gersdorffs Claudius (Oslo. Müller), 2. Der Prämiierte, 3. Seelaro. Ferner: Kanzlist. Neandertal, Maharon, Dorn, Lmbelle. Tot.: 52:10: qir . «y jg 18 10

Preis ber Hoza-Betriebe, 1950 Mart, 2100 Meter: 1. Stall Hagen Ehrt Heid), 2. Günstling, 3. Ob. Ferner: Corsiea, Trojaner, Auftatt, Frauen­held, Cid Campeador. Tot.: 16:10; Pl.: 13, 17, 24:10.

Marseille.

(Mranb Prir be Marseille, 150 000 Fr., 2500 Meter: 1. I. Fribourg Terre Rote (S. Toche), 2. Goha, 3. Saint Preux. 9 liefen. Tot.: 78:10; Pl.: 14, 12, 13:10. 1

Dresden.

Winter-Preis, 2700 Mart, 1600 Meter: 1. Stall Dierlanden Jupiter (W. Printen), 2. Metternich, 3. Ouick-Trick. Ferner: Friedenau, Norddeich. ^"^Wachauer-s/usqleich, ^2500 Mart, 2000 Meter: 1. Frau F. Pahl Glas- bfäfer (Huguenin). 2. Jobst, 3. Strandtrabbe. Ferner: Kantate, Lenz, Sonnenvogel. Liebesarie, Kelsenlicht, Keiler. Tot.: 25:10: Pb: 14, 17 39:10.

g/vei- und Treijährigen-Rennen, 3200 Mart, 1200 Meter: 1. Gest, stoppenbroich Biedermann (I. Binzenz), 2. Kumbute, 3. Weltruf. Ferner. Sabina, Refi, Telramnnd. Tot.: 58:10; Pl.: 16, 17, 15:10

Steher-Ausqleich, 4700 Mart, 2950 Meter: 1. Gest. Ebbesloh Lampe (O. Schmidt), 2. Indio, 3. Geradeaus. Ferner: Poet, s'Fanch, Peloponnes. ^"^Abschieds-Ausgleich,^300v Mart, 1900 Meter: 1. Graf E. A. Wuthenau Cribelli (I. Staroffa), 2. Ruber, 3. Dürer. Ferner: Rheinländer, Fortunata. Tot.: 20:10; Pl.: 14, 16:10.

Auteuil.

Grand Prix d Automne: 150 000 Fr , 4100 Meter: 1. E. Adams Bor- botsur (N. Pelat), 2. Formofor, 3. Djeff. 8 liefen. Tot.: 18:10; Pl.: 12, 17 18*10

' Prir Georges Brinquant: 50 000 Fr., 3500 Meter: 1. Emile Marchands Premier Diplome (D. Guiho), 2. Salvator Rosa. 3. Fond d'Or. 7 liefen. Tot.: 200:10; Pl.: 63, 17:10.

Nachtrag für einen Teil der Auflage.

k Xew York, 5. November: zurückhaltend.

New York, 5. Nov. (DNB) Funkspruch

5. 11.

64-

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5. 11.

Kon. Ned. Petr 331V* Amsterd.Rubb 237% Deli BatavRub 166% Holl-Amer-Linj1l2% Ned ScheppvU 120%

Nachtrag für einen Teil der Auflage.

Gin Danktelegramm Imredys an Adolf AMer.

Berlin, 5. Nobember Ter ungarische Ministerpräsident bon Imredh hat an den Führer und Reichstanzler folgendes Telegramm gerichtet:In der Ueberzeugnng, daß der in Wien gefällte Schiedsspruch der Achsenmächte die Gewähr einer besseren Zutunst für diesen leit Europas bietet, beehre ich mich für die berständnisbolle Bereitschaft des Deutschen Reiches ar- diesem neuen Besriedungswert mitzuwirlen, meinen herzlichsten Dant auszusprechen. Ich bitte Eure Exzellenz, den Ausdruck meiner ausgezeichneten Hochachtung enlgegennehmcn zu wollen. Imredh.

Ei« Telegrammmechsel

^mischen Horttzy, Kmredy «nd Muss-ttnE

Rom, 5 Nobember. Der ungarische Reichsberweser, Nitolaus bon Horthh, richtete aus Anlaß des Wiener Schiedsspruches ein in herzlichen Worten gehaltenes Danftelegramm an den italienischen Regierungschef, das Musso­lini in gleicher Weise erwiderte. Ein weiterer Telegrammwechsel sand aus dem gleichen Anlaß zwischen Ministerpräsident bon Imredh und Mussolini statt.

Der Korrrdarverkehr in Mähren.

Breslau, 5 Nobember. Der Pressedienst der Reichsbahndirettion Breslau teilt mit: Am 5. Nobember ist der Güterberfehr bon Mittelwalde über Lundcnburg nach Wien durch tschechoslowafisches Gebiet und der tschecho­slowakische Verkehr bon Ceska-Treboba (Böhmisch-Trubau) Uber Hohenstadt nach Llmütz über deutsches Gebiet ausgenommen worden.

Der dentsch franröstsche MarenverKehr.

Ausdehnung ber Bestimmungen auf ble subetenbeutschen Gebiete.

Berlin, 5. Nobember. Im Rahmen der borläufigen Maßnahmen die für die deutsches Hoheitsgebiet gewordenen sudetcndeutschen Gebiete erforderlich

Schlechtwetter verhindert Rekordfahrten

Die ursprünglich für Samstag angesetzten, dann aber auf den Sonntagvormittag verlegten Rekordfahrten des englischen Majors A. T. C. Gardner auf der Frankfurter Reichsautobahn kamen nicht zustande. Der in den frühen Morgenstunden einsetzende Regen gestattete nicht einmal den Versuch einer Rekordfahrt, da die nasse Bahn das Fahren von Höchstgeschwindigkeiten nicht zuließ. Um 9 Uhr verließen die mit der Durchführung der Rekordfahrten be­teiligten Formationen der Wehrmacht, Polizei und des NSKK wieder den aus früheren Rekordfahrten so bekannten Stelldlchein- platz am Kilometer 0. Der neue Termin für die Rekordfahrten Gardners ist unbekannt. Nach Mitteilungen der Wetterwarte ist jedenfalls vor Mittwoch nicht mit einer grundlegenden Besserung der Wetterlage zu rechnen.

Major Gardner beabsichtigt bekcknntlich auf seinem umge­bauten M. G.-Rekordwagen seine eigenen im Vorjahr auf der Reichsautobahn ausgestellten Rekorde in der Klasse G (unter 1100 ccm) anzugreifen. Diese Rekorde betragen über den fliegen­den Kilometer 15,04 Sekunden = 239,361 Klm./Std. und über öle fliegende Meile 24,21 Sekunden = 239,307 Klm./Std Ter neue Wagen besitzt Stromlinienform ähnlich den Wagen, die die Auw Union und Mercedes-Benz für ihre Rekordfahrten bemthtew Beim Bau ergaben sich aemiffe Schwierigkeiten, da ja mit Major Gardner ein Mann mit einer Länge von sechs Fuß in einem Kleinwagen Platz finden muß.

Reichslehrgang für Spitzenturner

Mit sechs Wochenendlehrgängen setzte am 5. und 6. November die als olympische Vorschulunq gedachte Leistungsschule der Turner ein. Diese auf breiter Grundlage aufgebaute Schulung fall die­jenigen Turner ermitteln helfen, die im kommenden Gvhr zur eigentlichen Olympiafchulung zugelassen werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Frank fiert hatte unter Leitung von Martin Gebhardt ihre erste Schulung m ber Turnhalle der Frankfurter Turngemeinde Eintracht. Es waren anwesend vom Gau XI, Mittelrhein, Konrad Frey für die Gruppe A (1912 und früher geboren) und fein Schüler Kiefer für Gruppe B (Nachwuchsturner). Gau XII, Hessen, hatte Beyer (A) und Domke (B) geschickt. Am stärksten vertreten war Gau Südwest mit Lut- tinger Stemmler, Schmidt-Saarbrücken, Stiegler und Kreiling (A) und Hlinetzky, Wehmer, Delle und Reichmann (B). Der nördliche Teil des Gaues XIV, Baden, hatte Walter (A) und Anna (B), entsandt.

Die Arbeit war ein erstes Fühlungnehmen. Die Leistung soll zunächst nicht gesteigert, der vorhandene Uebungsstosf dafür aus- qebeffert und ausgefeilt werden. Gipfelturner sollen durch diese Lehrgänge zu noch besseren Haltungsturnern erzogen der Nach­wuchs beobachtet und geprüft werden. Unter diesen Gesichtspunkten stand die reiche turnerische Arbeit der beiden Tage. Neben Martin Gebhardt machten sich Albert Zellekens und Ernst Winter (tftanb furt a. M.) um die Schulung verdient.

Eissaison im Sportpalast eröffnet

sl Berlin, 6. November. (Eigene Drahtmeldung.) Dieser Eissaison ist ein anderes Vorzeichen gesetzt und anders wickelte sich der Start in dieser neuen Saison ab. Der Abend im Friedrichshain mit Herder-Bayer war sozusagen der Aufgalopp. Am Freitag begann der Sportpalast feine Saison, und das be­deutet immer die eigentliche Berliner E ls sa>son. Aber nicht im Sckeinwerferlicht der allgemeinen Oeffentllchkeit spielte sich dieser Start ab, sondern diese Tage gehörten der NS-Gemein- schastKraft durch Freude".

Eine Neuerung war die Einsetzung von I u n i o r e n - Kunst­lauf-Wettbewerben, die nicht nur starken Beifall, sondern auch eine sehr gute Besetzung sanden. Man sah vielversprechenden Nachwuchs, der endlich einmal Gelegenheit sand, seine Trainings- aibmt zu überprüfen. Bei den Mädel Gertrud Olbricht vor'Giese Grätz, bei den Jungen der Augsburger Zeller vor Aschenbreuner: so hieß die Reihenfolge der Entfcheidungen. ,sm Eishockey gab es am ersten Tage eine lokale Begegnung, die die Wefpen'gegen Brandenburg 3:2 gewannen. Am Samstag griff bann der Wiener Eislaufverein ein, der noch etwas abgespannt dem Berliner Schlittschuhclub einen 2:1-Sieg überlassen muhte. Weitaus stärker erschienen die Wiener Gäste am Sonntag gegen Rot-Weiß, der jetzt eine ausgesprochen starke Mannschaft^zur Ver­fügung hat.

Das Schaulaufen im Schaulaufprogramm stand ganz im Zeichen der Wiener, die neben Hellmut Mai und Hermann Niem­berger das meisterliche Tanzpaar Wagner-Staniak entsandt hatten. Vor allem die mit Geschmack und viel Disziplin vorgetragenen Tänze auf dem Eise fanden immer wieder begeisterten Beifall.

Amsterdam, 5. Nov. (DNB.) Devisen. (SchluU, .1 73.65-1Paris.. I 4.89%IItalien I.----1Kopenh.I '

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Schwere niedrigst 7.80 7.80! do. ao. höchster |8.00 8.00 j do.

New York, 5. Nov.

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Handball im Zeichen des WHW

Das Fachamt Handball führte in allen Gauen eine Reihe von Spillen durch, deren Ertrag dem Winterhilfswerk zufließt. Ta die meisten Spiele einen guten Besuch aufzuweisen hatten, dürste der finanzielle Erfolg gesichert sein. Im Gau Süd west stand das Treffen einer Gaumannschaft gegen die Stadtmannschaft Wiesbadens im Vordergründe des Interesses. Tie Gaumannschaft in der Aufstellung mit Steinmetz (Pfungstadt); Haufer (Wies­baden), Krämer (GfL Darmstadt); Seeberger (Herrnsheim), Ave- marie (Darmstadt), Boegler (Wormatia Worms); Obermark (Poli­zei Frankfurt), Böhmerl, Härtner (beide Ludwigshafen), Huxhorn und Becker (beide Pfungstadt) war in ausgezeichneter Verfassung und gewann 12:6 (9:1). In Worms spielte der Kreis Nibelungen aegen den Kreis Darmstadt. Tie Darmstädter gewannen 7:5 (5:1). In Zweibrücken trat der Kreis Westpfalz gegen das Saar­gebiet an und siegte 13:11 (6:6).

Weitere Ergebnisse: BsR Schwanheim gegen Polizei-SV Frankfurt 6:9, DsR Rödelheim gegen Tv Griesheim 6:8, SA-Kampfspielgemeinschaft^ gegen ^SV Frankfurt 6:9. Tv Sofsenheim gegen Tv Sulzbach 10:7. TSG 01. Höchst gegen Reichsbabn-Rotweitz 7:4, TSG 85 Fechenheim gegen BSG IG Farben Mainkur 16:9, BSG Neufag-Allianz gegen SS-Sportgeme,n-. schäft 11:9, Tgd Praunheim gegen Vorwärts Bockenheim 6:6, Tschft Ried aegen VfL Reichsbahn Nied 1:10, VDM Heddernheim gegen BSG SG Farben 8:8, Tgd Sachsenhausen gegen Mtv Lberrad 3:12, Tgd Bockenheim gegen Eintracht Frankfurt 4:9.

Pflichtspielr der Fraurn-Brzirksklusse: Reichsbahn Homburg gegen Ein­tracht Frankfurt 2:10. Tgd Homburg gegen Tgd Bockenheim 5:4._$ortoärt5 Bockenheim gegen FSV Frankfurt 0:2, Tv Offenbach gegen SSV Frank­furt 0:6, BSG Neufag-Allianz gegen Kickers Offenbach 0:7.

Rennen zu Dortmund

Herbststurm-Rennrn; 2500 Mark, 1200 Meter: 1. E. Dilthevs Däumling, 2 Master. 3. Hilarius. Ferner: Propaganda. Tot.: 44:10; Pl.: 27, 24:10. EW: 200:10.

Winterschlaf-Rennen: 2400 Mark, 2000 Meter: 1. Jean Thissens Elodie (H Wenzel), 2. Pont Levis, 3. Tickwurz. Ferner: Polarstern, Mlario. Tot.: 35:10; Pl.: 17, 20:10. EW: 190:10.

Hubertus-Jagdrennen; 3500 Mark. 4000 Meter: 1. C. H. Hoeborns Lebensart, 2. Jungritter, 3. Bandora. Ferner: Capo, Herkules. Tot.: 44:10; Bl - 25, 22:10. EW: 244:10.

Dortmunder Ausgleich: 6000 Mark, 1800 Meter: 1. Stall Jmmelmanns Treuer Geselle, 2. Gastgeber, 3. Marienfels. Ferner: Edel-Bitter, Schill, Ibis Hofover. Tot.: 82:10; Pl.: 17, 17, 14:10. EW: 496:10.

Martini-Rennen: 2800 Mark, 1400 Meter: 1. I. Röblens Mauriza, 2 Elfmeter, 3. Helmwiege. Ferner: Fandango, Feenland. Tot.: 49:107 Pi.: 17, »1:10. EW: 152:10.

Wenn die Blätter fallen; 2200 Mark, 1600 Meter: 1. K. DeschnerS -lefsie, 2. Papinian, 3. Radium. Ferner: Bellona, Bolero. Tot.: 46:10; Pl 24, 22:10. EW: 166:10.

Halali-Ausgleich: 2200 Mark. 2600 Meter: 1. Abteilung: 1. F. Landlers Kukuruz (3. Pinter), 2. Kurigalsu, 3. Rodrigo. Ferner: Ilmenau, Lordmajor, Lrchilles, Filene. Tot.: 25:10; PI.: 13, 18, 22:10. EW: 86:10. 2 Abteilung: 1. H. Buchmüllers Griffon, 2. Sorto, 3. Nostrus. Ferner: Perbelliiia, Ma Clochette, Agnus, Kernpunkt. Tot.: 20:10; Pl.: 12,

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10.25

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8.88.-

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Silber (SchluB)

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AUM UM RAH PAT

Verehrung fei den Händen!

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Aum naretja mudra Verehrung sei den Haltungen. Diese Sätze sind Formeln aus dem Tanz-Ritual indischer Priester. Sie sind aus der sogenannten Handlormel und begleiten die Reini­gung der Hände. Man bestreicht heule Hände mit einer Blume und mit einem Rlechpulver und spricht die Formel. Es ist ein Stück religiösen Tanzes. Fremd ist uns die Welt, die sich beim Studium des östlichen Tanzes auftut. Unsere Zeit ist tanzarm geworden. Wie das kam, wie eine ursprüngliche Begabung ver­kümmerte, wie sich der Tanz in seinen verschiedenen Erschei­nungsformen vom kultischen Tanz bis zum bloßen Gesellschafts­vergnügen herabentwickelte, zeigt Egon Vietta in seiner stark philosophisch unterbauten Untersuchung: ,,D er Tanz. Eine kleine Metaphysi k." (216 Seiten, mit vielen Zeichnungen des Ballettmeisters Alfredo Bortoluzzi, 4.80.)

Gekrönt und verbannt

D»r Sturz Napoleons riß auch seine Anhänger mit. Hortense, seine Stieftochter, die Mutter Napoleons III.. Königin von Holland, wird verbannt. Sie erlebt, fern der Heimat, dm beiden zum Scheitern verurteilten Versuche ihres Sohnes, die Herrschaft in Frankreich an sich zu reißen. Wegen ihres Geistes, ihrer Schön­heit und Anmut ist sie der Liebling französischer Dichter ge­worden. Im deutschen Schrifttum tv.iirde sie nicht edkur reichlich behandelt Um so willkommener wird das Buch über Hortense von Alphons Nobel sein. Nicht zu einer Heldin er s,e machen die sie nie war, das Buch zielt auf das Menschliche. Es bleibt abseits von der Politik und will nur das Frauliche in dieser Persönlichkeit darstellen. In einem klaren und durchsichtigen Stile sind auch die zartesten Farben dieses fraulichen Pastell Bildes zum Leuchten gebracht. Es lohnt, dieses BuchranA

NobelKönigin Hortense. Die Erbin Napoleonsu lesen. (256 Seiten und 16 Bilder. MM o.40.)

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Als Chauffeur Rheuma und Gelenkschmerzen zugezogen. Kann wieder vollständig meinem Beruf «achgehen.-

Herr Willy Reichel, Chauffeur, Berlin SW. 61, Am Johannistisch 11- berichtet uns am 14. April 1938:Ich leide seit 1936 an Rheuma und Gelenkschmerzen. Tagelang mußte ich oft das Bett hüten, da es mir nicht möglich war, meiner Arbeit nachzugehen. Ich habe mir das Leiden in meinem Beruf als Chauffeur geholt, da ich dauernd der Witterung ausgesetzt bin. Da versuchte ich schließlich Togal und bin ganz ver­blüfft über die Wirkung. Ich batte tüchtige Schmerzen und bekam keine Linderung. Seit 7 Tagen nehme i4 jeden Tag 3 mal 2 Tabletten und habe schon am zweiten Tag Linderung ver­spürt. Heute sind meine Schmerzen ziemlich weg, so daß ich vollständig meinem Beruf nachgehen kann. Ich bin so zufrieden mit Togal, daß ich es auch weiterempfehlen werde, wo ich nur kann. Die Erfahrungen anderer sind wertvoll! Der Bericht von Herrn Reichel ist einet von vielen, der uns unaufgefordert aus Dankbarkeit zugegangen ist- Jn der Tat hat Togal Unzähligen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuß, Nerven- und Kopfschmerzen sowie Erkältungskrank­heiten, Grippe und Influenza rasche Hilfe gebracht. Es hat keine schädlichen Nebenerscheinungen und die hervorragende Wirkung des Togal wurde von Aerzten und Kliniken seit Jahren bestätigt. Haben auch Sie Vertrauen und machen Sie noch heute einen Versuch * aber nehmen Sie nur Togal! In allen Apotheken erhältlich. Mk. iH- Lesen Sie das Buch ,,Der Kampf gegen den Schmerz". Es ist f* Kranke und Gesunde von größtem Jntereffe. Sie erhalten es auf Wunsch kostenlos u. unverbindlich vom Togalwerk München 27d

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Veränderungen:

a) vom 31. Oktober 1938:

B 582. Firma Maschinenfabrik Hart, mann, «ttiengesellschaft, Offenbach a.M.r Tie Satzung ist in der ordentlichen Hauptversammlung vom 1. Oktober 1938 abgeändert und neu gefaßt worden. Gegenstand des Unternehmens ist der Bau und der Vertrieb von Maschinen, sowie die Ausführung von Konstruktions­arbeiten, insbesondere Bau und Liefe­rung von Speichereinrichtungen aller Art, pneumatischen und mechanischen Förderanlagen, Entafchungsanlagen und Entstaubungsanlagen. Tas Vorstands­mitglied Wilhelm Hartmann ist durch Tod ausgefchieden.

b) vom 3. November 1938:

B 623. Firma Westdeutsche Kaufhof- Aktirngrsellschaft, Zweigniederlassung Ossenbach a. M., Hauptfltz Soin: Der Eintrag vom 14. Oktober 1938 ist von Amts wegen wie folgt berichtigt worden: Durch Beschluß der Hauptversammlung vom 17. Juni 1938 ist die Satzung neu gefaßt und die Ermächtigung zu einer .üapitalerhöbung um 3 000 000. Reichs­mark erteilt kgenehmigtes Kapital). - Die Eintragung im Handelsregister des Amtsgerichts Köln ist erfolgt und in Nr. 251 des Deutschen Reichsanzeigers veröffentlicht.

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