Aicttotag, 8. November 1938
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^mnfrtriatt und Erstes MosgenMatt der Frankfurter Zeitung
Ein Rückblick.
iwnnu jojpie einft das'Deutschland des Jahres. 1918 feinen'Loh,- 1*™- Generation upi Generation, erhielt! Damals renrbc es jener Segnungen teilhaftig die jnir' ”.lug immer mehr von einem politi
aber kam
ffiaä immer bie Ausgestellten zum Thema wählten, es ist kein i Tür zuwirst, nachdem sie den Abschiedshändedruck verweigert hat icbaultiaes. Mofc oeirhmnrfnnfrp« flDntih 5)rrr» _____* - ..r. ..... ,, . ~ 1 vcigcu 9ai,
Zeugt noch zuletzt von ihrer verteufelten Energie.
Dietrich Dibeliua.
Während glaubten,
Die Erziehung zum Volk.
Sie begann mit einer Umwandlung des Glaubens.
gleichgültiges, bloß geschmackvolles Motiv dabei. Alle scheinen zu ahnen, daß die „Naturtreue" nichts besagt, wenn nicht in -bie dargestellte Natur ein Wibcrschcin hineinschlägt von bem Menschenleben, das zwar auch Natur, zugleich aber die Abweichung und Auseinandersetzung mit ihr ist, welche den Maler erst seine künstlerische Sprache entdecken läßt.
Hermine Körner hat die Rolle des längeren am Staatlichen Schauspielhaus in Berlin gespielt und reist nun mit ihr, inmitten eines eigenen Gastspielensembles, durch Deutschland. Was läßt sich Befferes von ihren Mitspielern sagen, als daß sie sich neben ihr, der wunderbaren Meisterin, nicht nur mit Würde, sondern zum Teil sogar als Persönlichkeiten behaupten können: voran her ausgezeichnete Friedrich Ulmer als -alter Zichälter in der Tarnung des trotteligen Sirs, und Elfriede Boeternann, die mit schönem Ernst die Pivie spielt, dazu die Herren Ladengast, Rübsam und Doerrh. Tas Publikum dankte immer aufs neue. Der Abend, der im Kleinen Hause der Städtischen Bühnen statt- findet, wird wiederholt.
Fra«^oi» Nottcet nach Atalien abgereist.
Paris, 7. November. lEuropapreß.) Am Sonntagabend reiste der neue französische Botschafter für Rom, F r a n c o i s - P o n- c e t, nach Italien ab, um im Palazzo Farnese seine Tätigkeit aufzunehmen. Zu seiner Perabschievung hatten sich unter anderen eingefunben: bet beutsche Botschafter Graf Welezek, ber englische Botschafter Sir Erie Phipps, bet neuernannte französische Botschafter für Berlin, Coulonbre, und ber bisherige italienische Geschäftsträger in Paris, Prunas.
liegende Enbe ber Lanbschaft erfaßt: Es ist noch die gute, kräftige StOe, aber zugleich zeigt sich an bem überwölkten Watt bie war= tenbe Melancholie von Lanbzunge unb Stehwasser. (Ein Gegenstück aus gleichem Antrieb: das glasige und mineralische Leuchten in_ dem Davos-Bild von Hans M e p b o b e n.) Man glaubt zu spüren, daß ber kontrastierende Anblick, den der Großstädter hat, hier bie unsichtbare Folie abgibt. Anderswo wird das deuklicher, , so wenn Josef Hauser den Idsteiner Klotz malt, dieses Gemisch aus Haus und Fels, das zugleich geschliffen und regnerisch ausgewaschen scheint: oder besser noch in dem Bild mit den Gartenvierecken der Porftadterde, wo die ausgemefsene Fläche entscheidet, nicht mehr die wogenden Horizontlinien, obwohl auch sie zu sehen sind und das Grenzgebiet von Natur und menschlicher Wohnung bezeichnen, llebetall gibt ein solcher Unterton Kunde von der Erfindung, die die bloße Beobachtung lenkt. Da? ist auch noch durch einen so engen und bezeichnenden Naturausschnitt wie den Winterblick von Erwin Filter bestätigt: nicht strahlender Schnee, sondern die dichte, grauweiße Decke und die starren Gebüschgerten geben bas Winterliche. Ein Zeichen, wie sehr gerade bie bingliche Teste ber Natur wichtig genommen wirb. Ein anderer, Rudolf Riester, hält sich nicht weniger an alles Dingfeste, um es doch zugleich im pflanzlichen Geschlinge unb in ber riesligen, graphi- fierten Farbe zu verbergen, so daß bann erst in dein Herankommen, dem zufälligen Litzen ber Menschen in ber Lanbschaft gerabezu bet angehaltene Moment ber Jahreszeit zutage kommt. Auch wieder eine fast dingliche Firierung der Natur. Und zudem eine besondere Kunst, die zuletzt in den barocken Bildern ländlicher Geselligkeit beherrschk wurde.
Damit unb wir schon nahe dem eigentlichen Figurenbild, für das es einige gute Zeugnisse gibt. Bor allem das Atelierbild von Hellmuth Maerksch: das Modell darin eine weich-kühle Figur, w>c von Ingres, aber es finden sich zugleich überall jene nebelverschwommene Atmosphäre und die halb durchscheinenden Umrisse von Gebäuden zusammen, die zwar dingliche Requisiten komponieren, aber ebenso auch Gefühlspositionen umreißen. Dos ist die reiche Verzweigung jenseits der bloßen Naturtatsache, die auch in den bleich leuchtenden Mäbckenbildniffen erhalten bleibt. Graf Heinrich Suctncr ist mehr reiner Porträtist, aber auch er versteht sich auf eine Halbtönung, die zunächst nut z» verschleiern scheint, in Wahrheit aber die wichtigste Anspielung auf den porträtierten Charakter enthält. Freilich, es waren auch einseitige, aber nicht krasse, sondern abgleitende Versuche zu nennen, etwa das Möwenbild von Hans I a e n i s ch , das mit seiner ausgeglätteten Farbschwere ans Dekorative streift, und, nach der anderen Seite, die Stilleben von Hermann T e u b e r, in denen der dingliche Nachdruck in graue, klebende Farbstumpfheit versinkt.
Unter den Zeichnern fällt Hanna Nagel auf, di, so sehr aus dem Bollen schöpft, daß ber Strich buschige, schwellende Vielform und zugleich die harte graphische Präzision erreicht. Neben ihr Hans Fischer, der in seiner flirrenden, kleinteiligen Strichelung mehr bie eine Seite: bie Crbnung und den aus bem graphischen Dickicht geretteten Scharfblick bm>ährt lbesonbers in seinem Tor von Perugia unb in der Rom-Dedute).
Antwort an Churchill.
Es hat sich in der Welt die seltsame Gepflogenheit bergig gebildet, die Völker in sogenannte autoritäre, das heißt disziplinierte, Staaten und in demokratische Staaten einzuteilen. In ben autoritären, das heißt in den disziplinierten Staaten, ist es selbsj- »erständlich, daß man fremde Völker nicht verleumdet, nicht übe: sie lügt und nicht zum' Kriege hetzt! Aber die demokratischen 'Stätten sind eben „demokratisch", das heißt: dort darf dies alles geschehen! In den autoritären Landern ist eine Kriegshetze natürlich unstatthaft, denn ihre Regierungen sind ja verpflichtet, dafür zu sorgen, daß es keine Kriegshetze gibt. In den Demokratien aber haben bie Regierungen nur eine Pflicht: die Demokratie aufrecht- zuerhalten, bas heißt 'bie Freiheit, wenn notwendig, auch zu» Kriege Hetzen zu dürfen!
Ich habe kürzlich drei dieser internationalen Kriegshetzer bei Namen genannt. Sie haben sich betroffen gefühlt, aber nicht etwa nach ber grundsätzlichen Seite hin, nein, nur deshalb, weil ich es wagte, sie beim Namen zu nennen. Herr Churchill hat offen erklärt, er sei der Meinung, daß man das heutige Regime in Deutschland beseitigen müffe unter Zuhilfenahme innerer beute scher Kräfte, die ihm dankbar dafür zur Verfügung stehen würden. Wenn Herr Churchill weniger mit Emigrantenkreisen, b. h. mit ausgehaltenen, vom Ausland bezahlten Landesverrätern verkehren würde, sondern mit Deutschen, dann würde er den ganzen Wahnsinn und die Dummheit seines Geredes einsehen. Ich kann diesem Herrn, ber auf bem Monbe zu leben scheint, nur eines versichern: Eine solche Kraft, die sich gegen das heutige Regime wenden könnte, gibt es in Deutschland nicht! In Deutschland gibt es nut eine Kraft, die Kraft der deutschen Nation, in Führung und Gefolgschaft, in Wehr und Waffen. «d-
Ich will diesem Herrn gar nicht bestreiten, daß wir natürlich kein Recht haben, etwa zu verlangen, daß bie anderen Söffer ihre Verfassungen ändern: Ich habe aber als Führer bet Deutschen bie Pflicht, biefe Verfassungen unb bie Möglichkeiten, die sich aus ihnen ergeben, zu berücksichtigen. Wenn vor einigen Tagen feer" Stellvertreter des englischen Oppositionsführers im Unterhaus erklärte, er mache kein Hehl daraus, daß er es begrüßen würde, wenn Deutschland unb Italien vernichtet würben, bann kann ich natürlich nicht verhinbern, baß dieser Mann vielleicht auf Grund ber demokratischen Spielregeln mit seiner Partei tatsächlich in ein ober zwei Jahren zur Regierung kommt.
Aber das kann ich versichern: Ich werde verhinbern, daß et Deutschland vernichtet! Und genau so wie ich überzeugt bin. baß bas beutsche Volk dafür sorgen wirb, baß die Pläne dieser Herr« in bezug auf Deutschland nie gelingen, genau so wird auch das. faseistische Italien, das weiß ich, für sich sorgen!
Jcb glaube, daß für uns alle diese internationalen Hoffnungen nur eine Lehre sein können, fest' zusammenzustehen und fest zu unseren Freunden zu rücken. Je mehr wir in Deutschland selbst' eine einzige Gemeinschaft bilden, um so geringer werden bie Aussichten dieser Kriegshetzer sein, unb je enger wir uns besonders mit bem Staat zusammenschließen, ber sich in gleicher Lage befindet wie wir, mit Italien, um so mehr wird ihnen die Lust vergehen, mit uns anzubinden! i7. |
Abrüstung der Kriegshetzer!
Die neue Führerauslese.
Als weitere Aufgabe wat ber Bewegung bie Gestaltung einer neuen Fühtetauslese unb die Heranbildung einer neuen Führerschicht gestellt. Nur ein Blinder kann heute bestreiten, daß die politische Führung der deutschen Nation jetzt innen unb außen anders ist als etwa vor fünf, zehn ober zwanzig Jahren. Die Regenschirmtppen unserer früheren bürgerlichen Parteienwelt ftnb ausgelöscht unb kehren niemals reicher. Ich kann den wenigen, die vielleicht doch mit einer Träne im Auge darauf zurückblicken sollten, nur eines versichern, diese Bewegung hat ihre heutige Führung aus einem harten Kampf heraus erhalten, die Führung der Zukunft aber, die wir heute großziehen, schaut noch ganz anders aus. Tas wird ein Korps härtester Entschlossenheit und rücksichtslosester Tatkraft sein, so daß man sich in dreißig, vierzig ober fünfzig Jahren gar nicht mehr wirb vorstellen können, daß es einmal anberg gewesen mar. Die Partei ist ber Garant dieser Führung unseres Volkes!
„Der erste Soldat der Welt."
Tas Dritte aber, das wir uns schufen, ist die neue Wehrwacht. Ich habe vom ersten Tage an einen Grundsatz ausgestellt:
Wenn Wir das Jahr 1938 heute noch einmal im Geiste an upk vorüberziehen lassen, bann kann es uns nur mit tiefstem Stolz 1 und mit größter Freude erfüllen. Deutschland ist größer geworben auf dem natürlichsten unb auf bem moralisch unanfechtbarsten : Wege, ben es gibt! Millionen von Volksgenossen, deren einzige Sehnsucht und einziges Ziel es war, zu Deutschland zurückkehren zu können, sind nun in unsere Gemeinschaft eingerückt! Sie werben das Reich nunmehr mittragen helfen und ihm als treue Glieder bienen, weil sie selbst am besten erkennen konnten, was es heißt, abgejprengt unb verlassen zu sein. Dieses Jahr ist aber für uns auch ein Jahr großer Verpflichtungen: Wir müssen aus ihm die Erkenntnis und den Entschluß gewinnen, den erfolgreichen Weg niemals mehr zu verlassen! Wenn die andere Welt von Abrüstung spricht, bann sind auch wir bazu bereit, aber unter einer Bedire" 1 gung: Daß erst bie Kriegshetze abgerüftet wird! Solange bie anberen aber von Abrüstung nur reden, die Kriegsbetze- abet infam weitertreiben, nehmen wir an, daß sie uns nur unsere. Waffen stehlen wollen, um uns noch einmal das Schicksal von- 1918/19 zu bereiten. Ta aber kann ich den Herren Churchill uv» Genossen nur eines sagen: Tas gibt es nur einmal unb das- kehrt nicht wieder! .-,K'A
Die Bewährung der Nation.
Ich habe meinen Weg begonnen mit einem unbändigen Glan- 5 ben an das deutsche Volk. Was anders hätte uns denn damals oor . ber Verzweiflung zurückhalten Lnnen? Ich glaubte an bas deutsche Volk, an seine inneren Werte und damit auch an seine Zukunft.. 3
Heute ist dieser Glaube wunderbar gerechtfertigt. Er hat in- : diesem letzten Jahr nur noch eine weitere Stärkung erfahren. Wie - hat sich unser Volk in diesen fünf, sechs Jahren bewährt! Wie ist/ i nickt alles das in Erfüllung gegangen, was ich Jahr um Jahr prophezeite und was wir alle endlich erwarteten!
Wie bat sich nicht in diesen letzten Wochen und Monaten' unser Volk so ganz wunderbar benommen! Sie können es mir s glauben, meine Volksgenossen, ich bin ja so stolz und glücklich, daß ich euer Führer sein darf.
Gerade in diesen letzten Wochen hat unser deutsches Volk ein' ebenso herrliches Bild harter Entschlossenheit gr. \ geigt, wie ich es in seinen schwersten Belastungszeiten im Kriege kennengelernt habe: Keine Nervosität, keine Hast, keine Unsicher-- - beit, keine Verzweiflungsstimmung, sondern Zuversicht und treueste 5 Gefolgschaft. Jeder einzelne Mann und jede einzelne Frau hat tS gemußt, daß das Schicksal vielleicht auch den letzten Einsatz von unS hätte fordern können.
Dieser Geschlossenheit und dieser Ruhe ist es zu verdanken, 1 roenn dieser letzte Einsatz uns erspart blieb! DaS Schicksal hat uh# nicht in die Schranken geforbert, weil es unb stark wußtet Ta# wollen wir als Lehre mitnehmen für alle Zukunft! • 1
Dann kann unserem geliebten Deutschland nicht» zustoßen, r jetzt und bi# in alle Ewigkeit. Deutschland — Sieg Heil!" ! '1
Stärkung des Regierungseinstnsses.
Die Sejm-Wahlen. — Mehrheit für das Lager der nationalen Einigung
(Privattelegramm der Frankfurter Zeitung.)
Von den Einzelergebnissen ist beachtenswert, daß ber frühere Ministerpräsident unb letzte Sejmmarschall Sfawef, bet in Warschau als Kandibat ausgestellt war, nicht gewählt würbe, iviih- renb in Wilna der Gegner des Lagers ber nationalen Einigung, General Z e l i g 0 w s k i, mehr Stimmen erhielt, al# ber Leiter dieser Organisation, General Skwarczhnski, der iM gleichen Wahlbezirk ausgestellt mar. In Kalisch wurde Ministerpräsident v^lamoj-Skladkowski gewählt.
Auch Plastik War ausgestellt, aber sie konnte, da sie allzu unterschiedlichen Anspruch stellte, nicht recht zur Geltung kommen. Nennen mir immerhin die ausgewogenen Figuren von Subroig Casper, Fritz Cremer unb Walter Sehe lenz.
Carl Liniert.
Kennine Körner.
Frankfurter Gastspiel in „Frau Warrens Gewerbe".
Es beginnt als lockerste Komödie unb enbet im eisigen, heiseren Sehmers einer betrogenen Mutter. Das ist ganz bie Art bieser großen Schau-Spielerin, bie stets von außen nach innen spielt, von ber Erscheinung zum Wesen, von ber Maske zum Gesicht. Im blauen bauschigen Kleide der verdächtigen Dame Warren betritt fie zu Anfang den Garten, amüsiert sich und die anderen. Etwas stimmt nicht an ihr, und wer noch zweifelt, den belehrt eine einzige Bewegung: rote sie, im Sitzen, für einen geschwinden Augenblick das Kleid hochrafft und sich am Bein kratzt — nun ja, weil es sie juckt. Diese scheinbar aufdringliche und doch ganz im nebenbei angebrachte Bewegung ber Körner ist das erste herrliche Aufblitzen ihres komöbiantischen Genies an biefern Abend. Es folgt die Enthüllung des armen, verworfenen, tapferen, unglücklichen und ach — erft recht komischen Menschen Kitty Warren. Als zutaoe tritt, wie diese alte Kokotte, diese Besitzerin zweifelhafter Häuser in vier europäischen Hauptstädten alles getan hat, um ihr Töchterlein, die Pivie, fein erziehen zu lassen; aber leider bat die dabei auch die bessere Moral und also da» Unverständnis für die mütterliche Liebe abbekommen. Aks die beiden am Tisch sitzen unb die Mutter beginnt, oon ber Tochter zur Rede gestellt, endlich zu erzählen — wie Nebel legt sich Entspannung in ihre Stimme, der früher vertraute Dialekt (Fran Körner spricht ihn als rheinische Mundart) mischt sich in ihre Worte, bis sie das Weinen würgt unb schließlich unterliegt. Frau Körner roenbet hier bem Zuschauer den Rücken, und ihr verborgenes Schluchzen möchte — höchster Triumph tragikomischer Kunst — so manchen Zuschauer noch immer zum fachen reizen, obwohl zugleich tiefe Ergriffenheit das Haus zur Stille zwingt. Fliegende Hast der Worte, rauhe tränenzitternbe Stimme bezeichnen sobann bas Ende, den endgültigen Abschied oon Pivie. Dazwischen aber liegt der heitere Spott mit bem Pfarrherrn (einem ihrer alten Liebhaber), auf daß man nicht ver geffe, daß Frau Kitty Warren eine amüsante Hurenmama sei; und der Knall, mit dem sie nach dem Zerwürfnis mit bet Tochter die
Störungen der Ruhe unb Ordnung vonstattcn gehen. Trotz bem von den Oppositionsparteien — beir Sozialdemokraten, der Bäuerlichen Volkspartei und den Nationaldemokraten — propagierten Wahlboykott ist voraussichtlich eine Wahlbeteiligung von rund 70 Prozent erreicht, worden. Nach Ansicht des Reqie- tungslagers hätte sich ein noch höheres Prozentverhältnis ergeben, wenn bet Verkehr nicht burch bie starken Regenfälle am Tage vor der Wahl auf bem platten Laube behindert worben märe. Dies habe bei ben oft zurückzulegenden größeren Entfernungen einen Teil ber.Landwählerschaft von ber Wahlurne ferngehalten. Für die Regierung bebeutet bie Wahlbeteiligung ohne Frage einen guten Erfolg. Denn es ergibt sich gegenüber ben letzten Wahlen, bei ben<t sich knapp 40 Prozent ber Abstimmungsberechtigten an. der Wahl beteiligten, eine wesentliche Stärkung, des Reglern n g s e i n f l n s s e s im Lande auf Kosten der Opposition, Bei ber Beurteilung des Ergebnisses für die Entwicklung des Stärke- verhätlnifses zwischen Regierungslager und Opposition müßten an sich bie Stimmen abgezogen werden, die von ber beutschen unb ber ukrainischen Volksgruppe unb von ben Juden abgegeben worben finb, bie sich im Gegensatz zur Opposition für eine Beteiligung an ben Wahlen ausgesprochen haben. Die Volksgruppen können weder vom Regierungslager noch von der Opposition für sich in Anspruch genommen werben. Ta es kaum möglich sein wird, die von ihnen abgegebene Stimmenzahl zu erfassen, läßt sich aus bem Wahlergebnis auch fein genaues Urteil darüber fällen, inwieweit es der Regierung gelungen ist, die Oppositionsfront aufzurollen.
Bei ber deutschen Volksgruppe bedeutet die Teilnahme an der Wahl ein Höchstmaß von. Loyalität dem Staate gegenüber, da es bie Wahlkommissionen nicht für nötig erachtet batten, in ben beutschen Sieblungsgebieten auch nur einen deutschen Vertreter auf ihre.bem Volke vorgelegten Kandidatenlisten zu setzen) Ter ukrainischen Volksgruppe unb ben Juden ist im Gegensatz bazu eine größere Anzahl von Kandidaten zugestanden worden.
Der Nutznießer an dem hauptsächlich auf die außenpolitischen Ereignisse zurückzuführenden Wahlerfolg ber Regierung ist das L ck g e r der Nationalen Einigung. Denn es wirb mit einer Mehrheit von etwa 70 bis 80 Prozent in den neuen Sejm einziehen. Diese Mehrheit bedeutet an sich noch keine' Ver-
Ein neuer Dirigent der Berliner Staaksoper.
Ministerpräsident Göring hat den bisherigen Generalmusikdirektor der Stadt Aachen: Herbert von Karajan, der kürzlich als Leiter von Aufführungen des „Fidelio" und des „Tristan" in der Reichs- hauptstadt großen Erfolg hatte, an die Berliner Staatsoper berufen. Karajan ist bisher vor allem als Konzertdirigent hervorgetreten. Er ist erst 30 Jahre alt. Bis zum Ablauf seines Vertrages mit der Stadt Aachen wird er seine dortige Tätigkeit beibehalten.
Bevorstehende Kunstversleigerungett.
r, Köln.
Die Firma Lempertz veranstaltet am 12. November ihre erste Gemälde-Auktion des Winters. Es werden etwa 350 Arbeiten alter und neuerer Meister aus verschiedenem Besitz ausgeboten. Der Katalog verzeichnet an Niederländern: zwei Bilder von Joos de Momper, ein Porträt des Rembrandt-Schülers Govaert Flinck, Arbeiten von Doyen, de Witte, de Heern, Jan Brenghel I„ Savery, Otto van Veen. Pieter van Lier, Weenix, Huysum, Porcellis und anderen. Außerdem findet man einen sienesischen Trecentlsten. eine lombardische Tafel des li'. Jahrhunderts, eine Landschaft von Magnasco, sowie von deutschen Meistern eine oberdeutsche Tafel um 1400, ein Werk aus dem Kreise Schnett Meins, Bilder von Zick. Flegel. Dietrlcy, endlich von Meistern des 1». Jahrhunderts (zum Beispiel: Constable, Rayski, Schuch. HirtU d.u Fernes).
: sic ergibt sich ganz zwangsläufig aus der Zusammensetzung der Kandidatenliste. Inwieweit das Regierungslagcr an dem Erfolg vom Sonntag teilhat, darüber werden die im Dezember beginnenden Wahlen zu den kommunalen SelbstverwaltungsköiPerschaften deutlicher Aufschluß geben. Zu diesen Wahlen hat auch die Opposition ihre Kandidaten ausgestellt, und dieser Wahltag wird nicht in so starkem Umfange von den außenpolitischen Ereignissen überschattet, außerdem werden hier innerpolitische Erwägungen die entscheidende Rolle spielen, so daß man dann ein klareres Bild über die Stärke unb Breite ber Lagerfront im Lande gewinnen kann. Für die Opposition bedeutet die Energie, mit ber bie Regierung bie Boykottbereegung unterbräche, eine bebcnkliche Schwächung.
lieber das^ Schicksal des gestern neu gewäh-lten Sejms und seinen Aufgabenbereich gehen die Ansichten weit auseinander. 'JlaA der Meinung der einen Seite werde die Lebensdauer dieses Sejms nur kurz sein, da er neben der Festsetzung de? Etats und der Verabschiedung der Gesetze über die Eingliederung des Olsa- Gebietes nur bie eine Aufgabe haben, die bestehende, von der Mehrheit des Volkes abgelehnte Wahlordnung durch eine neue zu ersetzen. Nach der Erfüllung dieses Werkes werde der Sejm sofort zurücktreten, um einem neuen, auf Grund bet geänderten Wahlordnung berufenen Parlament Platz zu machen.
Am nächsten Sonntag wirb ber aus 96 Mitgliebern bestehende Senat, der bie Erste Kammer barstellt, gewählt. Von den Senatoren wird ein Drittel durch ben Staatspräfi beten bestimmt, während das zweite Drittel von den Selbstverwaltungskörper- f(haften unb bas letzte Drittel von ben- Wahlkommissionen gewählt wirb. Im Senat war bisher bie beutsche Volksgruppe burch zwei Senatoren vertreten.
alle beutschen Parteien vor uns an Kräfte und Ideale die außerhalb des Reiches und unseres Volkes lagen, haben wir Nationalsozialisten unentwegt ben Glauben an unser eigenes Volk
• So wird bet Nationalsozialist immer mehr von einem politischen Bekenntnis zu einer wirklichen Volksetziehung werben!
schließlich die Ansicht aus, daß die Volksfeinde weiter vernichtet werden müßten. Nach seiner Darstellung bedeutet die Säuberung nicht eine Schwächung, sondern die kräftigste Mückenstärkung des Heeres. Woroschilow teile bie Ansicht Molotows über bie wahre Bedeutung des sowjet-japanischen Grenzkonflikts. Tie Ereignisse am Techana-See, sagt ber Befehl, sind nur eine Episode, ein Auf- kiärungsgefecht bä# der Gegner begonnen Hal, tim unsere Kräfte zu prüfen." Es ist nicht ausgeschlossen, daß sich derartige Zwischen- salle auch in Zukunft wiederholten.
(Vergleiche auch ben Leitartikel auf Seite 3.)
Ei« «euer steUvertreteuder Jnnenkommissar?
Bei der am Montag veranstalteten militärischen Parabe auf bem Roten Platz vor bem Kreml, die Marschall «ubsonnv in Gegenwart Stalins unb der übrigen leitenben Persönlichkeiten kommandierte, gab es eine kleine Ueberraschung: bei dem Lenin- Mausoleum erschien neben bem Jnnenkommissar Jeschow auch bet frühere georgische Parteisekretär Berija in G P U - Unifor m. ®erija, ein Lanbsmann Stalins, würbe, wie seinerzeit gemeldet, Anfang September auf einen „sehr verantwortlichen Posten ber Staats- unb Parteiarbeit" nach Moskau berufen, „ohne daß.man. jedoch bisher rou^te, welcher Art seine neue Tätigkeit fei. Da er letzt die Abzeichen eines Sichucheitskommissars ersten Range# trägt und sogar auch im Lenin-Mausoleum einen Platz neben Stalin einnimmt, konnte man annehmen, baß et zum mindesten den Posten emes Llellvertretenden Jnnenkommissar# erhalten hat. Bei der Parade wurde militärisch nichts Neues geboten. Es verdient noch Erwähnung, daß auch hier von dem bisherigen Ersten Stellvertretenden Kriegskommissar Fsdko nichts zu sehen war. Ter erst dieser Tage neu ernannte Kriegsmarinekommissar Frinowski, ber bisher nur Korpskornmanbeur war, scheint jetzt noch 5Wei Rangstufen emporgestiegen zu sein, ba er seinen Flotten- vefehl al# Armeekommandeur ersten Ranges zeichnete.
- , ""?ldn fänne vielleicht von einem Wunder sprechen, Wenn man liefe diese Entwicklung vor Augen hält. Alle bie alten Parteigenos- ien, bie biesen gewaltigen Aufstieg mitetlebten, können nur mit Rührung zurückbenken an diese Zeiten unb an das, was sich seitdem Großes ereignete. Was uns aber jetzt zurückblickend fast wie ein Wunder erscheint, ist nichts anberes als ber Lohn für eine unermeßliche unb unermübliche Arbeit! Tenn das können wir Nationalsozialisten wohl vor der beutschen Geschichte behaupten noch niemals ist inbrünstiger, mit mehr Arbeit unb auch mit mehr 'Cbfern um bas beutsche Volk gerungen worben als in dieser Zett be# Kampfes unserer Bewegung um den beutschen Menschen! Rnnmehr,halft» mir von ber Vorsehung ben Lohn bekomme,!, in wie* r>i 1 k . a rv" f.. . -z rva r • . , .
unter dem Sammelbegriff „Demokratie" verstehen! Das'Volk'von damals bat sich angeklainmert an die Hoffnungen, bie vielleicht nm stärksten jener Amerikaner aussprach, ber uns einen Frieben zusicherte, in bem es webet Besiegte noch Sieger geben' sollte. Nachdem das beutsche Volk im Glauben an biese Theorien bie Waffen niedergelegt hatte, würbe e# belehrt, baß Demokratie in der Praxis etwas andere# ist als in bet Theorie! Wenn heute manches Mal Parlamentarier ober Politiker in fremben Länbern zu de- haupten wagen, Deutschlanb hätte seine Verträge nicht gehalten, bann können Wir biesen Männern nur zur Antwort geben: Der größte Vertragsbruch aller Zetten ist am deutschen Volk verübt ivorden!. Alles, was man Deutschlanb in jenen vierzehn Punkten zugesichert hatte unb auf Grund deren bann bie deutschen Waffen niedergelegt wurden, ist nachher gebrochen worden! 1932 stand nun Deutschland vor bem endgültigen Zusammenbruch. Das Teuische Reich unb Volk, sie schienen verloren. Dann bie beutsche Wieberauferstehung!
. bft ncu ernannte Kriegsmarinekommissar Frinowski Ipricfit ht-Jeinem ^lottenbesehl von bet weiteren Beseitigung des inneren Feindes unb mahnt „immer an die kapitalistische Einkreisung denken," wobei er zuversichtlich hinzufügt: „So lange sie noch existiert." Tie kapitalistische Welt liguibiere bie letzten Reste ber bürgerlichen Demokratie. Der FaSeismus bereite ben Kreuzzug gegen bie «Sowjetunion vor. Auch ber Flottenbefehl versäumt nicht ben Hinweis auf das bereit# von Molotow zitierte Parteigeschichtsbuch und hebt, die persönliche Mitarbeit Stalins hervor.
«schließlich kommt noch der Generalsekretär ber Komintern in bet „Prawda zu Wort, D i in i troff, ber einen langen Aufsatz bem Jhema widmet: „Tie Einheitsfront gegen den Faseislyus." Er zieht die Bilanz der jüngsten Ereignisse und kommt zu bem Schluß, baß die von den Kommunisten betriebene Politik der Warnung vor dem FaseiSmus berechtigt gewesen sei. Gleichfalls unter Anführung be# neuen Geschichtwerkes erhebt Timitrofs bittere Vorwürfe gegen die bemokratischen Staaten, die nicht alle# getan hätten, die deutschen Erfolge zu verhindern. Sie hätten sich kollektiver Aktionen bedienen können, der Artikel 16 be# Völkerbundspaktes fei wohl geeignet gewesen: wirtschaftliche Sanktionen hätten an= gentanbt werben können. Alle Völker, meint Tunitroff, hätten voll Begeisterung mttgentacht. Aber bie bürgerlichen Demokratien hätten nicht gewollt. Sie hätten aus Furcht vor ber Arbeiterklasse die Interessen ihrer Länder unb die kleinen Völker geopfert. Timitrofs erneuert dann die alten Behauptungen von den künftigen Etappen der deutschen Ansprüche und sagt unter genauer Angabe des Tal ums voraus, wann bie meisten europäischen Staaten „Dcrgenommen“ würben, bis schließlich 1941 bie Sowjetunion an die Reihe kommen Werde. Mit einem Seitenhieb auf bie Führer ber Zweiten Internationale, die geholfen hätten, über die wahre Sachlage einen Lchleier zu breiten, wendet er ych bann „an bie internationale Arbeiterklasse", um ihr Richtlinien für bie nächste Zukunft zu geben. Wenn sie nicht ben Kapitalisten unb Kapitulanten in bie Zügel wlle, Werde es unmöglich fein, bie weitere Entwicklung be? Fascis- inu# auszuhalten. Die Hauptaufgabe der internationalen Arbeiterklasse bestehe jetzt barin, in ben demokratischen Ländern ber Reak- lion einen entscheidenben Widerstand entgegenzusetzen, den Sieg Barcelonas und Chinas sicherzustellen, die Tschecho-Slowakci und die kleinen Völker zu verteidigen. Dafür gebe es genügend Kräfte Man müsse sie nur zur Aktivität bringen. Mit allen Mitteln müsse man bie Einheitsfront ber Arbeiterklasse fördern. Wer sich diesem Streben Widersetze, müsse schonungslos als Helfershelfer des Fas- cismuS entlarvt werden. Zur praktischen Verwirklichung der Einheitsfront gehöre ein aktiver Kampf gegen die Feinde in den eigenen Reihen. Darüber dürfe man sich feinen Illusionen hingeben. Der Aufsatz Timitrofs# schließt mit der Anregung, eine internatio- n a I e »l r b e i t e r l o n f e r e n j einzuberufen. Er formuliert dann allerdings sehr behutsam: „Tie Verwirklichung der in den Reihen der Arbeiterbewegung reifenden Idee, eine international? Arbeiterkonferenz von Vertretern der Arbeiterorganisationen aller Länder einzuberufen, wäre ein wichtiger praktischer Schritt auf dem Wege, affe Kräfte be# internationalen Proletariats gegen bie Münchener Verschwörung zu mobilisieren."
Adolf Hitlers Uede in Weimar.
(Für einen Teil der Auflage wiederholt.)
Die Bibliothek eines Bücherfreundes kommt bei Gilhofer und Ranschburg unter den Hammer. Unter den Manuskripten. Inkunabeln. Holzschnittbüchern, Kupferstich werken, Einbänden. Büchern der Geographie und Naturwissenschaft finden sich ein schöner Ott- heinrich-Band, sowie ein Fugger-Prachtband in Silbermosaik. Maro- qninbände des Städtebuches von Braun und Hogenberg mit dem Wappen-Heinrichs IV. Beleh ist besonders das Material an illustrierten französischen Werken des 18. Jahrhunderts; es finden sich Boilsau- Ansgaben, Maroquinbände von La Fontaine. Lava ter, Longus. Rousseau. Voltaire (Kehler Austrabe in 70 Bänden der Zeit), dazu vöri Moreau und Freudeberg illustrierte „Monuments de costume“ 1I«9, sowie Watteaus Fipures de diff*rents caract^re# *. Aus dem lH. und 20. Jahrhundert findet man illustrierte Gesamtausgaben, ferner Luxusausgaben, Handseichixungswerke, Goupil-Publikationen tiad' ähnliches. —b.
* Weimar, 7. November. Auf der Schlußkundqebung bc» thüringischen Gauparteitages der NSDAP sprach, wie schon berichtet, der Führer und Reichsanzler. Nach bem Bericht de! „Teulschen Nachrichtenbüros" gebockte Abolf Hitler einleitenb der ersten vier — wie es bamals schien großen — Versammlungen des Jahres 1925 in Weimar, bie man heute nur noch als kleine Ortsgruppenabende bezeichnen könne. Er erinnerte an den zweiten Reichsparteitag der NSDAP in den Mauern dieser Stadt.
-r- Warschau, 7. November. Tie Wahlen zum polnischen SejmUrauenSkundgebung der Wähler für die Politik des Lagers. Denn konnten nach den vorliegenden Meldungen im ganzen Land« ohne
des i gefördert, ausgehend von der ewig gültigen Parole, daß Gott nur oenen hilft, die bereit und entschlossen sind, sich selbst zu helfen. Wir haben an bie Stelle all jener internationalen Faktoren — Demokratie, Völkergewissen, Weltgewissen, Völkerbund — einen einzigen Faktor gestellt: unser eigenes Volk! Dieses Volk aber mußte damit von seiner Zersplitterung unb Zerrissenheit befreit werben. So entstand die Nationalsozialistische Partei mit dem und der Ausgabe, dieses Sammelsurium politischer Verbände zu beseitigen und an ihrer Stelle eine einzig« Macht zu setzen: die Macht einer Bewegung! Tie NSDAP wurde damit zur Trägerin der deutschen Volksgemeinschaft. Wir alle waren uns darüber im klaren, daß eine wahre Volksgemeinschaft nicht von yeu^e Qiif morgen, nicht durch Theorien oder Programme erhielt wird^ sondern daß viele Jahrzehnte hindurch, ja vielleicht immer und für alle Zeiten der einzelne Mensch für diese Volksgemeinschaft erzogen werben muß. Diese Erziehungsarbeit haben mir fett der Gründung der Partei unb besonders seit der Uebernohme bet Macht burchgeführt. Aber nichts ist vollkommen auf dieser Welt und kein Erfolg kann als endgültig befriedigend empfunden werden. Daher wollen wir auch heute nicht etwa behaupten, das erreichte sei schon bas gewollte Jbeal art sich. UnS schwebt ein »IHM vor. und.,ihm,entsprechend erziehen wir die deutschen Men-
wir nicht sein. Daher werden wir nü-r-vke 'erste'n sesss Als friedliebender Mann habe ich mich bemüp, bem beutUfc Volk jene Wehr und Waffen nunmehr zu schaffen, die auch onhh, zum Frieden'zu überzeugen geeignet sind. EtO gibt diuu afftrlffo' Leute, die den Igel beschimpfen,'weil er Stacheln hat. Sie brau^ freilich diesem Tier nur seine Ruhe zu lassen. Es bat noch Igel angegriffen, es sei denn, er wurde selbst bedroht. DaS tnSe^ auch wir uns vornehmen! Man soll uns nicht zu nahe treten. wünschen nicht# anderes als unsere Ruhe, unsere ArbeftSmögijch, feit und das Ledensrecht für unser Volk, das gleiche Recht, auch die andern für sich in Anspruch nehmen. Das' müßten getg^ die demokratischen Staaten begreifen und verstehen, denn fie teb!lt. ja dauernd von Gleichberechtigung, wenn sie von den Rechtens kleinen Völker sprechen, wie können sie dann empört sein, auch ein großes Volk das gleiche Recht beansprucht! Der Sichey,^! unb der Garantierung biefe# Rechtsanspruches bient mssch nationalsozialistische Wehrmacht! In diesem Sinne bade ich ovtz außenpolitisch eine Umstellung vorgenommen vH mich jenen Staaten genähert, die ähnlich wie wir gejreunjtj waren, sich für ihr Recht einzusetzen. s
D e r Weg zum Erfolg.
Wenn ich heute die Ergebnisse unseres Handelns überprüf, dann kann ich sagen: Urteilt alle selbst, ob wir nickt wirklich geheute# mit diesen Prinzipien erreicht haben! (Ein JttbelMrir. bricht los, ber sich in langanhalienbe Sprechchötc wandeltr „Wss danken unserem Führer!" Erst nach Minuten ebbt die Begeistekny! der Massen wieder zurück). Wir wollen aber gerade deshalb vergessen, was uns diese Erfolge möglich gemacht hat. : heute gewisse ausländische Leitungen schreiben: „Dar hättet ih doch alles auf dem Verhandlungswege erreichen können!" so reiften wir sehr wohl, daß ja das Deutschland vor- uns nichts attbere tat als andauernd zu verhandeln. 15 Jahre lang haben sie nin verhandelt und haben dabei alles verloren. Ich bin ebenfalls bereit, zu verhandeln, aber ich lasse keinen Zweifel darüber: DaS deuRch, Recht lasse ich weder auf dem Verhandlungswege noch auf irgend, einem anderen für Deutschland kürzen!
Vergiß nie, deutsches Volk, Wem du deine Erfolge vebdanH.^ Welcher Bewegung, welchem Gedanken und welchen Prinzipfn,! < Und zweitens: Sei immer vorsichtig, sei stet# auf der Hut! ist sehr schön, von internationalem Frieden und international« Abrüstung zu reden, allein ich bin gegenüber ein er AjiD rüftung der Waffen mißtrauisch, solange man recht einmal den Geist abrüstet!
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bet Deutsche ist entweder der erste Soldat bet Welt oder et । überhaupt keiner. Keine Soldaten können mir nicht fein unb

