,tsg, 17, September 1939

72. Jahrgang Nummer 38 Seite 3

Las deutsche Akt-, werk enthält 24- Bildtafeln von einzigartiger Schönheit in hervorragender Wiedergabe nach photographischen Meistecaufnahmen Sin aufsehen-- erregendes Meck; ein Glanzstück, um dessen besitz man jeden feinsinnigen Kunstfreund beneiden wird.

Freiem Ingraf-Pergamentmappeim Format 30x40 cm RM 24.. Auf Wunsch auch gegen Monatsraten von RM 6. lieferbar. Erfüllungsort ist Leipzig

A. FOERSTERS VERLAG

Versandbuchhandlung Leipzig C 1

Welt Ober 300 Gelegenheitohäufe eti* Hestaufiagen vermitteln mein Berichte »Da» preiswerte Buch" Probehefte auf Wunsch

eöllie kostenlos end unverbindlich

Franz Ä. Taubert, Buchhandlung

Leipzig Ctrl4. Schließfach gg

tber 1!

richt

5tembiii^s

schöner verstehen, als indem man diesen Weg Ke­

der abendländischen Menschheit einen Weg aus

-..Shinboj

dem Chaos eines äußeren und inneren Zusammen-

hr weit

Geistes- und Gestaltenwelt des ältesten der

einen

vermögen.

F. K.

Tod Wilhelms I. vor dem deutschen Reichs-

den

tag (1888). Ein eigentümlich ergreifendes Stück

,die Selbstdarstellung, die Jakob Burckhardt

ist

Haydn ohne Perücke

der schuldigen Ehrerbietung

bäuerlichen Handwerkers aus

rier

Die Geschichte der

Ukraine.

schwartig

von einander ab Das allm

II6II bedächtigen Geist gezügelte, y'senlose Wachstum dieses urwüchs:

keineswegs

zeß begünstigen.

Karl Holt

Italiens Kunst Im Taschenformat

i<r

l aistos

Ahmet Zeki ValidL

L. M i k s c h.

oder Dehmels stürmisch-innige Grabe seines Freundes Liliencron

Kleider

afstr. 2 29661

ein Leser stellen mag, d?m es auf Uebersicht und erste Einführung ankommt. Mehr zu geben, wäre unmöglich; mehr zu verlangen, wäre unbillig.

47 467

len und

f ab zugeb Tel 624.

Auf einhundertunddreißig Seiten wird in knap­pen Kapiteln von dem Schaffensprozesse erzählt.

Ansprache am (1909). Das We-

usste erztraße if 29769

schreitet.

Es sei gesprochen, bald ' über

Ein von 412 E.

Ewiges Gedächtnis.66

ütru

auf r DSri»4 Lei. 441

liehen Wesens (im Welt) sind mit deutlich gezogen.

Der Sohn eines

auch früh - gliech izösisch Handelskorf.

olkihelmer

Schon seit -einigen Jahren bemüht man sich, du uns vom 19. Jahrhundert überlieferte Bild des ältesten, grundlegenden Großmeisters des ,.klassi­schen Wiener Musikstils von jenen Uebermalungen und Ueberzeichnungen zu befreien, die im Schlag­wort vom gemütlichen, immer zu Scherz und Tän­delei aufgelegtenPapa Haydn ihre geläufigste Formulierung gefunden haben. Aber wohl noch sie wurden die bisherigen Ergebnisse jener Reini-

t.sie in der Absicht verfaßt, das beim eigenen . izieren erworbene und durch eindringliche Aus- inandersetzung mit der bisher vorliegenden Lite- ur vertiefte Bild des Meisters anderen Musik- eunden so nahe zu bringen, daß sie auch ihrer- die verstaubten Bände wieder bervorholen, ein Unrecht wiedergutzumachen, das gerade [osem reich begnadeten, im edelsten Sinne volks- ilichen Nattirgenie der Tonkunst von seiner enteutschen Nation in der Blütezeit des In­dualismus angetan wurde. Man hat Ebert Wir zu danken, daß er sich jeder billigen Ver­

wirtschaft und Kultur.

Als Festschrift zum 70. Geburtstag von Alfons Dop sch ist im Verlag Rohrer ein umfangreicher Band unter dem TitelW irtsehaft und Kul­tur erschienen, der von über vierzig Gelehrten

besonderen Zweck erkennen. Ein fachlich und tesgeschichtlich gut beschlagener Liebhaber

^melung enthielt. Licht und Schatten heben sich

tlich von einander ab Das allmähliche, von

Die Weisheit der Freude.

Unter diesem wahrhaft menschenfreundlichen Titel einer Schrift von Carl Ludwig Schleich sind jetzt in einer von Wolfgang Goetz besorgten Neuausgabe des Verlages Rowohlt (Stuttgart-Berlin. 424 Seiten, gebunden RM. 4.80) Reden. Aufsätze und Notizen des bekannten Arztes zu einer Auswahl vereinigt. Sie soll den Reinertrag aus früheren Publikationen Schleiche außer der titelgebenden Sammlung ausBewußtsein und Unsterblichkeit. Ewige Alltäglichkeiten,Aus Asklepios Werk­statt.Das Problem des Todes mit einer Aus­lese aus dem Nachlaß verbinden und so noch einmal an persönlich und bekenntnishaft gefärbten Stücken Schleiche Eigenart sichtbar machen. In der Tat tritt der Autor derBesonnten Vergangenheit auf diesen Seiten mit all seinen Vorzügen und Mängeln un­geschminkt vor den Leser: mit dem wachen Sinn für die Einheit des Lebendigen, der ihn zeitlebens vor spezialistischer Beschränktheit bewahrte, zu­gleich aber auch mit der hemmungslosen Neigung zu vermeintlich künstlerischem Aufputz, die ihn geistig in Wilhelminismus beheimatet sein läßt. Die Art, wie hier oft nicht sowohl ein Dichter, als viel­mehr eine poetische Natur dem Mediziner stilistisch ins Handwerk pfuscht, wird nicht jedermanns Ge­schmack sein und wohl gar die Wirkung von Schleiche Fähigkeit beeinträchtigen, mit anschau­lichen Vergleichen dem Laien auch schwierigere Probleme der ärztlichen Forschung und Präzis nahezubringen. Wer sich aber durch solche Lyris­men njclit ungeduldig stimmen läßt, wird am Ende das Bu<h doch mit wesentlicher Bereicherung aus der Hand legen Er wird nicht nur über den ge­sunden und kranken Körper manches Nachdenkliche erfahren, sondern auch einen Lebenskünstler kennen gelernt haben, der. nehmt alles nur in allem, in seinem Gleichschwingen mit der Harmonie des Welt­ganzen und seinem tapferen Lebensoptimismus so wohltuend berührt, wie es nur wohlgeratene Naturen

n lottedit 2 NdnachtztM Tage

machen

renanzüges- ii(6 fonfti# (ändern >.»

Es war noch während des Weltkrieges möglich, daß eine deutsche Zeitschrift schreiben konnte, dieukrainische Frage bestehe aus einer Bibel­übersetzung ins Ukrainische und aus den Leit­artikeln eines Publizisten, der sich damals stark für ein Verständnis dieser Frage einsetzte. Obwohl die Entwicklung der letzten Jahre dazu beigetragen hat. an die Stelle dieser Unkenntnis ein wachsen­des Interesse für die volks- und staatspolitischen Zusammenhänge im Osten Europas zu setzen, ist dennoch nicht allzuviel geschehen, was diesem Intereeee die notwendigen historischen und litera­rischen Hilfswerkzeuge für ein tieferes Verständ­nis dieser Vorgänge hätte geben können Vor allem bat die Geschickte des ukrainischen Volkstums keine zuverlässige Darstellung in deutscher Sprache gefunden, wozu vielleicht auch der Umstand bei­getragen haben mag. daß innerhalb der russischen Geschichtsschreibung, die sich mit der ukrainischen Frage auseinandersetzte, zwei Strömungen darum stritten, ob der alte ukrainische Staat in Kiew der Vorgänger des Moskauer Staates gewesen sei oder n^cht. und die deutsche Geschichtsschreibung sich

er8t die im Todesjahre Goethes erschienene Ueber- tragung von Droysen, die in außerwissensebaft- jichen Kreisen den Dichterheimisch machte. Ihm rot allem, wenn nicht gar allein, hat das deutsche Geistesleben die Wiederentdeckung des Aischylos ebenso wie die des Aristophanes zu verdanken. Kenig bekannt, aber sehr bezeichnend ist, daß gichard Wagner durch eine Aufführung der Orestie in Droysens Uebertragungtief er- ghüttert wurde und, wie er in seiner Selbstbio­graphie (Mein Leben) bekennt, entscheidende Eindrücke für seine Ideen über die Bedeutung des Dramas für die nationale Bildung empfangen hat.

Trotzdem erlebte das Werk nach Droysens Tode keine Neuauflage. Der Geist einer entgötterten Zeit stand den absoluten Maßstäben des frommen Dichters fremd gegenüber. Andererseits aber nahm sich gerade dieser skeptische Zeitgeist in Gestalt der philologischen Textkritik des Dichterwerkes an und begann die brüchige Grundlage seiner Ueber- lieferung zu sichern, wodurch freilich auch Droy- sens ' verdienstvolle Arbeit veraltet erscheinen mußte. Nachdem nun aber, hauptsächlich nach den Editionen von W i 1 a m o w i t z und Murray, ein sicherer Unterbau geschaffen und die Frage nach den ewig gültigen Seins-Werten neu aufgeworfen ist, mag man wieder nach diesem Dichter, dem Schöpfer derPerser und derOrestie, greifen; denn er hat in seinen Tragödien zum erstenmal

Wer am offenen Grabe, im Augenblick eines unwiderruflichen Scheidens zu sprechen aufgerufen wird, steht unter einem doppelten inneren An­spruch: er weiß, wie vor der stummen Majestät des Todes nur das sparsamste, einfachste, gleichsam eich selbst verhehlende Wort zu bestehen vermag, und fühlt andererseits dieBeredsamkeit des Schmerzes, die ihn das Bild des Gestorbenen, sein Wesen und Werk, wie etwas sich unrettbar Verflüchtigendes in verklärter Lebendigkeit test­zuhalten heißt. Aus dieser seelischen Spannung nährt sich, was er zu sagen hat Trauer, Trost, Lob, Gruß und ergriffene Ueberschau, und es liegt an ihm, die beiden Pole zu ernster Harmonie zu versöhnen.

Die fünfzehn Grabreden, die in der vorliegen­den Sammlung vereinigt sind, erfüllen diesen hohen und natürlichen Anspruch auf die würdigste Weise. (Ewiges Gedächtnis Worte am Grabe großer Deutscher. Eingeleitet von Rudolf Alexander Schröder. Christian Wegener-Ver- lag, Hamburg, 81 Seiten. Gebenden RM 2,50.) Die Abfolge beginnt mit Grillparzers großartiger, von festhch-trauervollem Schwung dusehwehter Rede auf den toten Beethoven (1827) und endigt mit dem schönen Scheidegruß, den R. A. Schröder im vergangenen Jahr dem so jählings dahingeschiede­nen Rudolf G. Binding gewidmet hat. Man findet berühmte Stücke, wie Wagners aus liebevoller, wissender Verehrung entstandene Rede bei der (von ihm veranlaßten) Ueberführung von Webers Leiche nach Deutschland (1844), Vischers stillen, warmherzigen Nachruf auf Mörike (1875), Har- nacks kompendiose Würdigung Mommsens (1903),

Lob der deutschen Tapferkeit.

Eine Anthologie.

Unsere Sammlung sucht menschlich und sach­lich und künstlerisch bedeutende Zeugnisse und Darstellungen tapferer Einsatzbereitschaft und Selbstbewährung des deutschen Menschen (in allen nur erdenklichen Kampfsituationen) unter einheit­lichem Gesichtspunkt zu sammeln und zu einer alle Tiefenschichten des geistig-seelischen Lebensrau­mes widerspiegelnden Einheit zu gestalten. Die soldatische Tapferkeit steht dabei im Vorder­grund ... So formuliert der Herausgeber selbst (im Nachwort) die Absicht seines Buches. Wir kennen Martin Rockenbach von mancher wohl­gelungenen Anthologie her: er ist ein Meister, nicht nur im Aufspüren, sondern auch in der An­ordnung der einzelnen Stimmen, mit denen er sein Thema überlegen instrumentiert.

Hier, im Chor von den Tugenden des Soldaten, fehlt keiner unserer großen Dichter, weder Goethe noch Hölderlin oder Jean Paul (um nicht gerade die zu nennen, die man in jedem Falle erwartet); man findet Briefe der Königin Luise und Yorcks, ein Stück aus Jeremias GotthelfsElsi, die selt­same Magd. Abschnitte aus der nationalen Ge­schichtsschreibung und den Tischreden Luthers, Volkslieder kurzum eine Vielfalt menschlicher und dichterischer Zeugnisse für das. was wir Tapfer-sein nennen: von der losstürmenden Ur- Tugend bis zu ihrer lautersten Vergeistigung.

Die Aufgliederung des Buches ist in einem großen unaufdringlichen Zug geschichtlich: es be­ginnt mit denAlten Mären der Ur- und Völker­wanderungszeit und endet mit dem Weltkrieg und dem Kampf für das neue Reich. Dazwischen ordnet es sich um die Verkörperungen des Feldherrn, des Offiziers und Soldaten und um die großen Stunden der kämpfenden und ausharrenden Bewährung, Schlacht undTrutz der Gewalt. Es schließt mit einemBuch Zukunft: Anrufen an die Jugend (für die es natürlicherweise in erster Linie be­stimmt ist) und an alle. Seine menschliche und künstlerische Haltung, die alles Billige und Mittel­mäßige ausschließt, darf mit dem Wort Arndts

Als gemeinschaftliche Arbeit von Eckart Pe- 1 erich und Wolfgang Braunfels ist soeben ? Frankfurter Societäts-Verlag (zum Preise von

2.80) unter dem TitelKleine Italien i- kcbe Kunstgeschichte ein Büchlein er- Kienen, das man am ehesten als Kunstgeschichte ® Taschenformat zur Anzeige bringen möchte. 1 Oci ehe man nämlich in die Publikation hinein- chaut hat, fühlt man sich von ihrem Formate ^gesprochen, das dazu auffordert, das Bändchen * ier Rocktasche mit sich zu führen; allerdings ^t, nm es dort verschwinden zu lassen, viel- *e*lr tun recht häufig nach ihm zu langen, sobald

auf einer Reise durch Italien sich rasch über e® Rang oder über die zeitliche Einordnung ein- ,5 »er Künstler und Kunstwerke unterrichten will. *7° ist hier der Allgemeinheit ein Reisebegleiter standen, ein wohl beschlagener neuer C i c e- . n e> den man auch dann schon befragen sollte. ®>n man nicht ohne Vorbereitung dies Land der »aste besuchen will, nach dem man aber wieder

'sieder greifen wird, wenn die Erinnerung an schautes nicht verflauen möchte. Da bei dem ^belebten Interesse an Italien nach einer Ver- entlichung dieser Art ein starkes Bedürfnis vor- 61 braucht einem für ihren Erfolg nicht bange eejn- Dennnoch könnten die Verfasser, könnte / A erlag des Erfolges nicht so sicher sein, wenn jbt auch der Inhalt der Kleinen Kunstgeschichte Wnlich genau den Ansprüchen entgegenkäme, die

bruchs zu einem von der Kraft des Geistes durch­leuchteten Kosmos gewiesen.

Die Leistung des genialen Uebersetzers Droysen hat ein volles Recht auf lebendiges Andenken schon als beredtes Zeugnis für das leiden­schaftliche Werben des deutschen Geistes um das Griechentum. Man bedenke nur, vor welche fast unüberwindlichen Schwierigkeiten sich der erste an diese Aufgabe mit dichterischem Verantwortungs­bewußtsein herantretende Uebersetzer des Aischy­los. noch dazu angesichts des mangelhaften Textes, gestellt sah! Die beziehungsreiche Gedrängtheit, das Halbdunkel und die altertümliche Pracht seiner schon den Zeitgenossen schwer verständlichen Dichtersprache, die Fülle von neuen, in der griechi­schen Literatur zum Teil einmaligen Wendungen, namentlich von eigenwillig zusammengesetzten Bei­wörtern in einer wesensverschiedenen Sprache wie­derzugeben, war ein unerhörtes Beginnen. Auch wenn man berücksichtigt, daß Nestle auf Grund des heutigen Textverständnisses eine Reihe von Stellen, die übrigens nur den achten Teil des Gan­zen ausmachen, mit behutsamer Pietät, Wissen­schaftlicher Gründlichkeit und sicherem Takt ge­ändert hat, bleibt selbst in der neuen Fassung die von Droysen erreichte Höhe einmalig und erstaun­lich. Gar häufig haben die Nachfolger mit seinem Pfluge gepflügt; zwar kein Beweis für ihre Ab­hängigkeit vom Vorbild, wohl aber für die Klassi­zität der Droysenschen Leistung. Die den aischy- leischen Metren frei nachgebildeten, beschwingten und formschönen, für die Schwere des Aischylos allerdings allzu ebenen, ja glatten Verse lassen kaum mehr die überwundenen Hindernisse ahnen. In seinerEinführung kontrastiert Nestle die Prin­zipien von Droysens üebersetzung wirksam mit denen Humboldts und Ulrichs von Wilamowitz, wobei vor allem des letzteren in der philologischen Textkritik vielfach bewährtes Stil- und Formgefühl in Hinsicht auf seine Uebertragungen griechischer Tragödien einer einleuchtenden Kritik unterzogen wird. Mit gutem Grund verwirft Nestle seine berühmten Stil­umsetzungen, die Transpositionen der aischyleischen Chorlieder in die Rhythmen goethischer Lyrik und protestantischer Choräle. DieEinführung des Herausgebers und seineEinleitungen zu den ein­zelnen Stücken, besonders der ausgezeichnete Auf­satz über dieOrestie, geben überhaupt dem Dich­terwerke eine würdige Folie. Leben und Schaffen des Tragikers empfangen eine durch die neuesten Forschungen fundierte, lebensvolle Deutung aus dem eigentümlichen Wesen des Mutterbodens der attischen Tragödie, der athenischen Polis, jenem spannungsreichen Feld bewahrender, auflösender und neuordnender Kräfte, die durch den gläubigen Sinn und die Schöpferkraft des Genius eine For­mung von überzeitlicher Gültigkeit erfahren haben.

HansPoescheL

Deutschland geschrieben werde.

Ernst Benkard.

orpion, träger, chutze

Herbst-Neuerscheinungen deutscher Verlage.

nach altem Basler Patrizierbrauch für seine Hin­terbliebenen aufgezeichnet und zur Verlesung an seinem Grabe bestimmt hat (1897). Scheinbar nur eine sachliche autobiographische Skizze, die das Eigentliche dieses bedeutenden Daseins eher ver­birgt als enthüllt, haben die wenigen Sätze durch den stillen Aspekt des Ewigen, der über ihnen liegt, doch einen unvergeßbaren Klang.

Der Zeitraum eines Jahrhunderts wird in die­sen Reden durchschritten, aber es liegt in der Na­tur des Themas, daß die Akzente des Unterschieds, wie sie sonst dergleichen Zeugnisse aus verschie­denen Epochen aufweisen, zurücktreten gegenüber dem, was sie überzeitlich bindet. Es waltet überall die gleiche hohe Sammlung auf das Wesenhafte, auf den Kern der menschlichen Existenz, die da ins Geheimnis der Verwandlung eingegangen ist und ihren durch nichts Vergängliches mehr ge­trübten Widerschein auf die Zurückbleibenden wirft. Man scheut sich bei solchem Anlaß beinahe, davon zu sprechen: aber es bleibt wunderbar, wie auch das Deutsch fast aller dieser Totenklagen von der Gewalt ihres Gegenstandes erfaßt und zum höchsten Begriff seiner selbst gebracht wird. Es sind Seiten einer vollkommen schönen, klas­sischen deutschen Prosa darunter.

Rudolf Bach.

een einer großen Gestalt enthüllt sich manches­mal im kurzen Wort unmittelbarer Erschütterung, wie in den knappen Nekrologen Schellings auf Goethe (1832), Peter Gasts auf Nietzsche (1900), oder in der bei aller Verhaltenheit so tief beweg­ten (und bewegenden) Mitteilung Bismarcks über

Zeit des romanischen Stiles bis an die Schwelle des neunzehnten Jahrhunderts durchlaufen und geleistet haben. Dabei verweilt die Neigung der Verfasser wesentlich bei der Renaissance, als bei dem zentralen Ereignisse des italienischen Kunst­wollens. Diese Akzentuierung wird man auch den persönlichen Sympathien derer, die hier geschrie­ben haben, zugute halten. Die Individualitäten Leonardo, Michelangelo und Raffael werden her­ausgehoben, während die Charaktere des Barock (Benini vor allen) demgegenüber weniger lebhaft umrissen scheinen. Aber man soll nicht darüber mäkeln, daß das vielseitige Geschehen manches Mal nur angeleuchtet ist. Dies ist ein Verfahren, das man allen notwendig abkürzenden Handbüchern nachsehen muß. Unausgeführtes kann durch des Lesers Nachdenken, ja gelegentlich auch durch seinen Widerspruch und durch erlebtes Urteil aus­geglichen werden. Ein kurzes, aber brauchbares Verzeichnis über das wichtigste kunsthistorische Schrifttum weist obendrein einen guten Weg zu eigener Beschäftigung mit dem Stoff, und man kann die Absichten der beiden Verfasser kaum

im wesentlichen an die Darstellung des bedeuten­den großrussischen Historikers Kljutschewskij hielt, der die These von der Nachfolge Moskaus auf die Kiewer Periode vertrat. So ist es besonders zu begrüßen, wenn dem deutschen Leser nun ein Buch vorgelegt wird, das sich von diesem wissen­schaftlichen Disput als solchem fernhält und eine objektive Darstellung der ukrainischen Geschichte gibt. (Axel Schmidt: Ukraine Land der Zukunft. Verlag Reimar Hobbing. Berlin. 203 Sei­ten. Gebunden RM 6.80.) Der Verfasser entwirft auf der Grundlage eigener Kenntnis des Landes und gestützt auf ein gewissenhaftes Studium histo­rischer und kultureller Zeugnisse das Bild eines Volkes, dessen Genius es nur kurze Zeit vergönnt war, sich einen eigenen Staat zu schaffen, dessen Schicksal aber, immer in den Kampf anderer Völ­ker hineingerissen zu werden, seinen Geist natio­naler Selbstbehauptung nicht hat brechen können. Wer sich noch eindringlicher mit dieser Geschichte vertraut machen will, wird eine fruchtbare Ergän­zung dieser Darstellung finden in dem Buch eines Ukrainers selbst, das im Auftrag des Ukrainischen Wissenschaftlichen Institutes in Berlin geschrie­ben worden ist (Borys Krnpnvckyj: Ge­schichte der Ukraine. Verlag Otto Har- rassowitz, Berlin. 324 Seiten. Gebunden RM 10..) Beide Bücher" vermitteln, auch wenn sie aus ver­schiedenartigen Antrieben entstanden sind, doch die eine wesentliche Erkenntnis: daß nämlich heute auch in der ukrainischen Frage ..die völkisch-staat­lichen Ideologien mit ihrer Anlehnung an die eigen- staatlichen Traditionen der vaterländischen Ver­gangenheit eine entscheidende Rolle spielen.

r. h.

gekennzeichnet werden, mit dem es uns entläßt: Sei tapfer! Sei ein Mensch! Den Menschen wage! (Lob der deutschen Tapferkeit. Hausbuch deutscher Dichtung. Herausgegeben Martin Rockenbach. Staufen-Verlag. Köln.

Seiten mit 12 Bildern. Gebunden RM 6.50.)

imposant zum Vorschein. Aber auch die Grenzen seines Schaffens (in bezug auf Oper und Kirchen­musik) und die Grenzen seines aufrechten mensch- Verhältnis zu Gott und der

Anregungen erkennen, die von dem großen Gelehr­ten ausgegangen sind, sondern auch die Einheit­lichkeit. mit der Freunde und Schüler auf dieser Grundlage weitergebaut haben. So ist in dieser Festschrift trotz der Vielseitigkeit des Stoffes und der Originalität der einzelnen Beiträge ein ge­schlossenes Werk entstanden. Auf die einzelnen Arbeiten einzugehen, ist leider nicht möglich, ob­wohl viele von ihnen eine ausführliche Besprechung verdienen würden. Um den Kreis des behandelten Stoffes kenntlich zu machen, seien einige willkür­lich herausgegriffene Beiträge erwähnt: Themen aus der mittelalterlichen Geschichte behandeln Rudolf Kötzschke mit einem Artikel über Hufe und Hufenordnung in mitteldeutschen Fluranlagen; A. Domanovszkv mit einem Beitrag zur Geschichte der Gutsherrschaft in Ungarn: Adolf Zvcha be­handelt den Durchgang der Arbeitsfreiheit durch die Grundherrschaft. Senroku Uvihara Gefolgschaft und Vasallität im fränkischen Reiche und in Japan, Halvdan Koht zieht Parallelen im Blick auf die Bildung von vereinigten Königreichen im späten Mittelalter. Neben geschichtsphilosophischen Arbei­ten werden auch Fragen der antiken Wirtschafts­geschichte erörtert, so der Verkehr auf dem west­lichen Mittelmeer um 600 nach Christus in einem Beitrag von Gunnar Mickwitz. Ueber die Bevölke­rungsdichte Zentralasiens im Mittelalter schreibt

«e. x

Sötte» reiche, 6 rü6- Sonne über tonen, Rie'en leiten ifterb« Dtotn» Land. Söttet noch taffer unter nnen.

°uch j" . ln "n 1m, ar bet ® ,bie ntiM -re Pre«, »ach recht cogebiin^J

uert tn 23

LITERATUR BLATT

der frankfurter Zeitung

_ , , , . ... landen. Von N. Japtkse; übersetzt von L. Sproemberg.

dön di© drei bildenden bebweeterkunete seit der Trachten unserer Zeit. Von Heinz Hecker.

pjjerg Taschenausgaben besorgt. (408 Seiten. Runden RM. 4..)

dem Burgenlande, zunächst Kapellsänger und Ge­brauchsmusiker in Wien, dann Hauskomponist musikliebender Magnaten auf dem Lande, wird schließlich ein frei schaffender Künstler von euro­päischem Ruf. Er erreicht seine überragende Lei­stung fast als Autodidakt, auf dem Wege 'der Synthese volkstümlicher Musikelemente mit den überkommenen Formprinzipien seiner Kunst. Die innere Kraft dazu gibt ihm in der Epoche der Aufklnung und desSturmes und Dranges" das einfache Gottvertrauen seiner frommen, wenn auch nicht eigentlich religiösen Natur. Sein männ­licher Mut verleiht ihm Würde auch in der sozia­len Bindung sowie die Fähigkeit zu unabhängigem Schaffen. Stets handelt erau,s dringendster Not. Seine Ehe mit einer ihm biologisch und wohl auch ethisch unterlegenen Frau, von Ebert nach beiden Seiten hin verständnisvoll beurteilt, ist der einzige tragische Zug in seinem Leben. Haydn scheut sich nicht, ihn nach Möglichkeit zu korri­gieren. Sinnenfroh und doch nicht leichtlebig, selbstbewußt und doch bescheiden, lebensklug und doch nicht egoistisch, eigenartig und doch auch aufgeschlossen für wertvolle Anregungen, geht er durchs Leben, tut er sein Tagwerk. Ein kern­gesunder Musiker des Diesseits, ganz in seinem Element lebend, schwer arbeitend, aber innerlich weniger gespannt und belastet als etwa Mozart oder gar der grübelnde Beethoven und daher auch heiterer.Papa durften ihn von Rechts wegen nur sein jüngerer Freund Mozart und seine Schü­ler. nennen, die er gleichfalls wie ein Vater be­treute.

Es ist zu wünschen, daß dieses neue, mit be­zeichnenden Bildern gut ausgestattete Haydn-Buch in viele Hände komme und die Absicht des Autors erfülle. (Kartoniert RM 3.60). Haydn ohne Puder und Perücke! Möge der Autor der unvergleichlich innigen und formvollen Melodie unseres National­liedes wirklich wieder einLiebling der Nation werden, wie er es einst gewesen Das Abrücken unserer Jugend von der ichbetonten Romantik, die Umschichtung unseres Publikums und die Wieder­belebung der Hausmusikpflege können diesen Pro-

Oer Magedburger Dom. Von Walther Grelschel. Zehn deutsche Dome. Äufgenommen von Helga Glaß- ner, Text von Peter Metz. Grünewald. Das Werk des Meisters Mathis Gothardt Neithardt. Aegyptlsche Kunst. Text und Abbildungen von Kurt Lange. Ein Auto. Wüsten, blaue Perlen. Von Margret Bovert. General Washingtons Dilemma. Von Katherin Mayo. Die große Unruhe. Roman von Albin Zollinger. Mozart. Von Bernhard Paumgartner. Vom Mythus zur Idee der Schweiz. Von O. Englert-Faye. Werke öffentlicher Kunst in Zürich. Große Schweizer For­scher. Mit vielen Porträts. Schweizer Musikbuch. Gaetano Pugnani. Von E. v. Zschinsky-Troxler.

. _ .. des In- und Auslandes Beiträge enthält und eine

Verlag Georg D. W. Callwey, München, der beachtlichsten Veröffentlichungen der letzten

jjjne zusammennehmen. Wie auch Nestle in seiner Einführung bemerkt, hat er, der um die Furcht- ! tarkeit des Tragischen wußte, dessen Bereich aus (i-ener Erfahrung gemieden. Es war in der Tat

ä ->nlose Wachstum dieses urwüchsigen Musikan- ,n zum genialen Schöpfer der reifen Grundformen Cer absoluten klassischen Instrumentalmusik kommt

msiagabedidarüher freuen, daß sie ihnen auf sicherer wissen- entlauftn. Kbaftlicher Basis etwas bietet, was die Fachlite- i Tatar oft schuldig bleibt: eine bündige Zusam­menfassung der wesentlichen Züge unter ganz wei­tem geschichtlichem Gesichtswinkel und eine Deu­tung der menschlichen wie der künstlerischen Er­scheinung aus unmittelbarem, unbefangenem Nach­erleben der urkundlichen Spuren.

Auch wenn das Vorwort, das Walter Dirks dieser knappen und klaren, flüssig und farbig ge­schriebenen Haydn-Studie vorausschickte, es nicht deutlich ausgesprochen hätte, würde jeder fein-

Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart.

Das Zaubernetz. Roman über Eichendorff von Hans Brandenburg. Die Gärten des Lebens. Roman von Paul Fechter. Kampf und Reife. Roman von Jakob Schaffner. Das Mutterbuch. Eine Dichtung von Josef Winkler. Die tausendjährige Straße. Roman von Ernst Zahn. Bismarck und die deutsche Revo­lution 18481851. Von Erich Mareks. Herausgegeben von Willy Andreas. Das Russenreich. Von Michael Prawdin. Das Lebewesen im Rhythmus des Welt­raums. Von Thomas Ring. Als deutscher Gesandter in Afghanistan. Von Kurt Ziemke.

Essener Verlagsanstalt G. m. b. H., Essen.

Die große Politik Delcassös. Von Ernst Ed. Berger (Tlallcus). Deutschösterreichische Wanderschaft und Heimkehr, von Max Hildebert Boehm. England. Von William Ralph Inge; übertragen von F. v. Both- mer. Weltgeschichte der Gegenwart in Dokumenten. Band 5. Internationale Politik 1987/38. Völkerkunde von Afrika. Von Baumann/Thurnwald/Westermann. Schrift und Schriften im Leben der Völker. Von Alfred Petrau. Der innere Befehl. Chronik eines Weges. Von Friedrich Frans von Unruh.

Verlag Gustav Kiepenheuer, Berlin.

Eine Frau kämpft gegen Napoleon. Das Leben der Madame Stael. Von Leopold Zahn. Francis Bacon. Eine Biographie von Ernst Lewalter. Ludwig XV. Die Geschichte eines Zeitalters. Von Pierre Gaxotte: übersetzt von Ernst Lewalfer. Keiner lebt für stob allein. Roman von Martin Stiebing.

>0? 'm® *5 I Ist diese Duplizität bloßer Zufall oder Zeichen wo s?e Ljj ^er Epoche? Fast möchte man glauben, es be- rab' ^gne die Zeit für das Verstehen der einsam-groß- i» der HZ .rügen

»and nofriS . : r.h

luagsarbeit so gemeinnützig ausgewertet, so an­schaulich dargestellt und so einfühlsam begründet ie in der kleinen, nur 135 Seiten zählenden strittJoseph Haydn Der Mann nd das Werk von Johannes Ebert, ie der Matthias - Grünewald - Verlag (Mainz) Jtolängst veröffentlichte. MögenFachleute einwenden, sie enthalte keine neuen Tat- tchen, so werden Liebhaber sich um so mehr

überragenden griechischen Tragiker sich erst j#ote zu erfüllen, nachdem weder der Humanismus aber" toCh die deutsche Klassik eine nachhaltigere Wir- V des Aischylos herbeigeführt hat. Schiller zwar ^spürte einen Hauch des Tragischen, der die Welt je Aischylos umwittert, wie seine Balladen antiken ctoffs und dieBraut von Messina erkennen lassen.

7 II Goethe dagegen gestand in einem Brief an Wilhelm

mstraB» z ,on Humboldt, dessen übrigens unzulängliche

Agamemnon-Uebersetzung ihn mit Aischylos be- jjjnt machte, er müsse vor einer solchen uralten iesengestalt, geformt wie Ungeheuer, alle seine

Prag. Kultur, Kunst, Geschichte. Von Oskar Jahre auf wirtschaftshistorischem Gebiet darstellt. Schürer. (Neuausgabe.) - Olivares Der Niedergang (696 Seiten. Gebunden »Jft 40..) Die zum klei- Spaniens als Weltmacht. Von Gregorio-Maraflön. näTon a

Die Oranier. Statthalter und Könige in den Nieder-eren £ eil fremdsprachigen Artikel geben einen

----- - - - Querschnitt durch alle von Dopsch geforderten

Arbeitsgebiete und lassen nicht nur die Menge der

zum Schluß noch der Wunsch aus- daß ein gleiches Bändchen möglichst die künstlerische Entwicklung in

3 Tel*556® und musikalische Leser schon nach der

letzunge» M<türe weniger Seiten ihren Ursprung wie ihren

Ä Droysens Aischylos in neuer Form

Set.

-,-ite

"ZteiM Innerhalb eines Jahres sind nun zwei deutsch« der abendländischen Menschheit einen Weg iiiermTäjL ^hylos-Ausgaben von Rang erschienen. Der an 1

Stelle (Literaturblatt vorn 26. Februar) bereite begeg'ntt^ Lebend gewürdigten neuen Uebertragung von Ordentlich Tjdwig Wo 1 d e ist eine Neubearbeitung der klassi- *\ea Üebersetzung aller erhaltenen Tragödien i Fragmente von Johann Gustav Droy- * gefolgt, von Walter Nestle für Alfred

Neue Bücher.

Ein gegangen vom 31. August bis 13. September 1939.

Allgemeines. Nachschlagewerke. Buch- und Schriftwesen.

M e t z n e r, Erwin: Die deutschen Vornamen. 164 S. Goslar, Blut und Boden.

Des Lahrer Hinkenden Boten neuer histo­rischer Kalender I. d. Bürger u. Landmann auf das . Jahr .1940- M. 45 Abb. 90 S. Text. Lahr. M. Schauen­burg.

Kalender der Weltgeschichte. Bd. 2: 1935. XX, 317 S. Essen, Essener Verlagsanstalt.

Ehrenmal Deutscher Seeleute. Gedenk­buch. Hrsg, v Sturm VH1, 363 S. Hbg., Schiff­fahrtsdruckerei Sehroedter u. Hauer.

Schlag nach über Polen. Wissenswerte Tat­sachen. Gebers., Tab. u. Kt. 32 S. Lpzg-, Bibliograph. Institut.

Tauchnitx-Edltion: Vol. 5361: Beeding, Francis: The big Fish 273 p.; Vol. 5362: H a 1 s e y, Margaret: With Malice toward some. 254 p. Lpzg., Tauchnitz.

Rheinischer Volkskaleoder für das Jahr 1940. M. Abb. 107 S. Mainz, Job. Falk III. Söhne GmbH.

Geschichte. Politik. Tasreefragen.

Boehm» Max Hildebert: Deutschösterreichs Wander­schaft und Heimkehr. 246 S. Essen, Essener Verlags­anstalt.

Brumme, Erich: Gemeinnutz und Eigennutz in zwei­tausendjähriger deutscher Geschichte. 64 8. Halle, « Akademischer Verlag.

Büttner, H.: Geschichte des Elsaß. I. Polit. Ge­schichte d. Landes v. d. Landnahmezeit b. z. Tode Ottos III. M. 2 Ktn. (Neue dl. Forsch. Bd. 242). 224 8. Bln., Junker u. Dünnhaupt.

D r e 8 I e r, Ad : Die Presse im fascistischen Italien. 4. verm. Aufl 42 8. Essen. Essener Verlagsanstalt.

Esch, Peter: Polen kreuz und quer. Blicke hinter die Kulissen. M. 4 Ktskizz. 137 8. Bln., Dt. Verlag.

Hartner-Hnizdo, Herwig- Das jüdische Gauner­tum. M. 324 Abb. XI 364 S Mchn., Hoheneichen- Verlag.

H o h 1 f e 1 d, Andreas: Deutsche Geschichte 17401914. 325 8. Dresden, E. F. Thienemann.

K e y s e r. Erich- Geschichte des deutschen Weichsel­landes. 158 8. Lpzg., 8. Hirzel.

Kyser, Hs.: Lebenskampf der Ostmark. 271 S. Biele­feld, Velhagen u. Klasing.

L a p o u g e, G. Vacher de: Der Arier und seine Bedeu­tung für die Gemeinschaft. Gebers, v. Käthe Erd- niß. (Freier Kursus in Staatskunde, geh. a. d. Univ. Montpellier 18891890.) VIII, 365 S. Ffm., M. Diesterweg.

Lüdemann. Hs.: Sparta. Lebensordnung u. Schick­sal 183 8. Lpzg, B. G. Teubner.

Markmann-Thieß: Danzig. (Weltgeschehen.) 127 S. Lpzg., W. Goldmann.

Schreiber, Joach.-H.: Die deutschen Kolonien u. des. Berücks. ihrer Stellung als Mandate d. Völker­bundes. 2. Aufl. (Völkerrechtsfragen. Heft 43.) 132 S. Bonn, FäL Dtimmler.

Schwerin Hans-Bogislav Graf v.t Die Erstellung des Ahnenpasses 45 8. Mchn., Frz. Eher Nf.

U d e r s t ä d t, E. R.: Das Jahr VI. M. 74 Abb., 100 8. Bln., Freiheitsverlag GmbH.

Wingendorf. Rolf: Polen. Volk zwischenOst und West. M. 22 Abb. u. 1 Kt. 206 8. Bln., Steinfger-Ver- lag.

Z o c h. Wilh.: Neuordnung Im Osten. Bauernpolitik als dt. Aufgabe. VIII, 161 8. Bln., Deutsche Land- buehhandlung.

Italien-Jahrbuch 1 9 3 8. Hrsg. v. dt.-ital. Kulturinst. Petrarca-Haus.. Köln. M. 23 Abb. 580 8. Essen, Essener Verlagsanstalt.

Polen oder Pollacken? 68 S. Bln., Joh. Kasper u. Co.

Wir wurden legal! Aufsätze a. d. Frühjahr 1938 v. Kurt Laub. Edgais Traugott, Herb. Raab u. Meinhart S 11 d. 40 S. Linz, Alpenländischer Volks­verlag.

Biographien. Briefwechsel.

Ellers, Eilhart: Rudolf Brommy. Der Admiral der ersten dt. Flotte 1848. 79 8. Dresden, Verl. Heimat- weik Sachsen v. Baensch Druckerei.

Fels, Hch.: Johann Adam Möhler. M. 1 Abb. 140 S. Limburg. Gebr. Steffen.

L e r s c h, Hch.: Briefe u. Gedichte a. d. Nachlaß. Hrsg, v. Christian Jenssen. 305 8. Hbg., Hanseat. Ver­lagsanstalt.

Neue Urkunden zur Lebensgeseh lebte Richard Wagners. 18641882. M. 2 Abb. (König Ludwig II. u. Rich. Wagner Briefwechsel. Bearb. v. Otto Strobel. Bd. V.) L, 243 8. Karls­ruhe i. B., G. Braun.

Kunst,

Böhm, Ernst: Hans Petzold, ein deutscher Gold­schmied. M. 28 Tfln. 89 8 Mchn., F. Bruckmann.

Brauer, Hch.; Scheffler, Wolfg.; Weber, Hs.: Die Kunstdenkmäler des Kreises Pinneberg. M. vielen Abb. u. 1 Kt. (Die Kunstdenkmäler der Prov. Schles­wig-Holstein. Bd. 2.) 182 8. Bln., Dt. Kunstverlag.

Bücken, Ernst: Das deutsche Lied. Probleme u. Ge­stalten. 195 8. Hbg., Hanseat. Verlagsanstalt.

Demircioglu. Halil: Der Gott auf dem Stier. Gesch. e. rel. Bildtypus. M. 4 Tfln. (Neue dt. Frschngn. Bd. 241.) XIV. 151 8. Bln., Junker u. Dünnhaupt.

Corpus vasorum antlquorum. Deutschland Bd. 3. München Bd. 1. Bearb. v Reinh. L u 11 i e s. M 52 Tfln.. 38 8. Text. Mchn., C. H. Beck.

Darmstädter Künstler. Adolf Beyer. Fest­schrift. M. 16 Bildtfln. 4 8. Text. Darmstadt, Ludw. Kichler.

Verantwortlicher Schriftleiter für das Literaturblatt: Dr. Wilhelm Hausenstein (Tutzing). Anzeigenleiter: Wilhelm Rode, Frankfurt a. M. Druck und Verlag: Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH.. Frankfurt a M.

Das Literatur-Blatt derFrankfurter Zeitung unterrichtet über alle wichtigen Neuerscheinungen des deutschen Büchermarktes. Es ist ein wert­voller und zuverlässiger Berater für alle Bücher­einkäufe. Die im Literatur-Blatt angekündigten Bücher sind in jeder Buchhandlung zu haben.

,----Polen und Rußland----

neue wiltsch. Absatzgebiete mit Hilfe guter Bücher!

Da, praktische Leben. Deutsch-poln. Gesprächs­buch von Alvincy ..................geb. RM 2.85

Da, praktische Leben. Deutsch - russisches Ge- spiächsbuch von Alvincy. In amtlicher russischer Rechtschreibung....................geb. RM 2.85

HnfUhrung In, Rui,I,ehe (Lesen. Schreiben, Spre­chen! von Cosack-Walter. 4. Auflage in amtlicher russischer Rechtschreibung........geb RM 540

Beiheft (Schlüssel) t. Auflage..........RM 1.50

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen!

Verlas Otto Holtzea Nachf. / Lelpzln CI J