,tsg, 17, September 1939
72. Jahrgang Nummer 38 Seite 3
Las deutsche Akt-, werk enthält 24- Bildtafeln von einzigartiger Schönheit in hervorragender Wiedergabe nach photographischen Meistecaufnahmen Sin aufsehen-- erregendes Meck; ein Glanzstück, um dessen besitz man jeden feinsinnigen Kunstfreund beneiden wird.
Freiem Ingraf-Pergamentmappeim Format 30x40 cm RM 24.—. Auf Wunsch auch gegen Monatsraten von RM 6.— lieferbar. Erfüllungsort ist Leipzig
A. FOERSTERS VERLAG
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F. K.
Tod Wilhelms I. vor dem deutschen Reichs-
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tag (1888). Ein eigentümlich ergreifendes Stück
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Haydn ohne Perücke
der schuldigen Ehrerbietung
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Die Geschichte der
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Italiens Kunst Im Taschenformat
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oder Dehmels stürmisch-innige Grabe seines Freundes Liliencron
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ein Leser stellen mag, d?m es auf Uebersicht und erste Einführung ankommt. Mehr zu geben, wäre unmöglich; mehr zu verlangen, wäre unbillig.
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Auf einhundertunddreißig Seiten wird in knappen Kapiteln von dem Schaffensprozesse erzählt.
Ansprache am (1909). Das We-
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schreitet.
Es sei gesprochen, bald ' über
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„Ewiges Gedächtnis.66
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liehen Wesens (im „Welt“) sind mit deutlich gezogen.
Der Sohn eines
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Schon seit -einigen Jahren bemüht man sich, du uns vom 19. Jahrhundert überlieferte Bild des ältesten, grundlegenden Großmeisters des ,.klassischen“ Wiener Musikstils von jenen Uebermalungen und Ueberzeichnungen zu befreien, die im Schlagwort vom gemütlichen, immer zu Scherz und Tändelei aufgelegten „Papa Haydn“ ihre geläufigste Formulierung gefunden haben. Aber wohl noch sie wurden die bisherigen Ergebnisse jener Reini-
t.sie in der Absicht verfaßt, das beim eigenen . izieren erworbene und durch eindringliche Aus- inandersetzung mit der bisher vorliegenden Lite- ur vertiefte Bild des Meisters anderen Musik- eunden so nahe zu bringen, daß sie auch ihrer- die verstaubten Bände wieder bervorholen, ein Unrecht wiedergutzumachen, das gerade [osem reich begnadeten, im edelsten Sinne volks- ilichen Nattirgenie der Tonkunst von seiner en „teutschen Nation“ in der Blütezeit des Indualismus angetan wurde. Man hat Ebert Wir zu danken, daß er sich jeder billigen Ver
wirtschaft und Kultur.
Als Festschrift zum 70. Geburtstag von Alfons Dop sch ist im Verlag Rohrer ein umfangreicher Band unter dem Titel „W irtsehaft und Kultur“ erschienen, der von über vierzig Gelehrten
besonderen Zweck erkennen. Ein fachlich und tesgeschichtlich gut beschlagener Liebhaber
^melung enthielt. Licht und Schatten heben sich
■tlich von einander ab Das allmähliche, von
Die Weisheit der Freude.
Unter diesem wahrhaft menschenfreundlichen Titel einer Schrift von Carl Ludwig Schleich sind jetzt — in einer von Wolfgang Goetz besorgten Neuausgabe des Verlages Rowohlt (Stuttgart-Berlin. 424 Seiten, gebunden RM. 4.80) — Reden. Aufsätze und Notizen des bekannten Arztes zu einer Auswahl vereinigt. Sie soll den Reinertrag aus früheren Publikationen Schleiche — außer der titelgebenden Sammlung aus „Bewußtsein und Unsterblichkeit“. „Ewige Alltäglichkeiten“, „Aus Asklepios’ Werkstatt“. „Das Problem des Todes“ — mit einer Auslese aus dem Nachlaß verbinden und so noch einmal an persönlich und bekenntnishaft gefärbten Stücken Schleiche Eigenart sichtbar machen. In der Tat tritt der Autor der „Besonnten Vergangenheit“ auf diesen Seiten mit all seinen Vorzügen und Mängeln ungeschminkt vor den Leser: mit dem wachen Sinn für die Einheit des Lebendigen, der ihn zeitlebens vor spezialistischer Beschränktheit bewahrte, zugleich aber auch mit der hemmungslosen Neigung zu vermeintlich künstlerischem Aufputz, die ihn geistig in Wilhelminismus beheimatet sein läßt. Die Art, wie hier oft nicht sowohl ein Dichter, als vielmehr eine poetische Natur dem Mediziner stilistisch ins Handwerk pfuscht, wird nicht jedermanns Geschmack sein und wohl gar die Wirkung von Schleiche Fähigkeit beeinträchtigen, mit anschaulichen Vergleichen dem Laien auch schwierigere Probleme der ärztlichen Forschung und Präzis nahezubringen. Wer sich aber durch solche Lyrismen njclit ungeduldig stimmen läßt, wird am Ende das Bu<h doch mit wesentlicher Bereicherung aus der Hand legen Er wird nicht nur über den gesunden und kranken Körper manches Nachdenkliche erfahren, sondern auch einen Lebenskünstler kennen gelernt haben, der. nehmt alles nur in allem, in seinem Gleichschwingen mit der Harmonie des Weltganzen und seinem tapferen Lebensoptimismus so wohltuend berührt, wie es nur wohlgeratene Naturen
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Es war noch während des Weltkrieges möglich, daß eine deutsche Zeitschrift schreiben konnte, die „ukrainische Frage“ bestehe aus einer Bibelübersetzung ins Ukrainische und aus den Leitartikeln eines Publizisten, der sich damals stark für ein Verständnis dieser Frage einsetzte. Obwohl die Entwicklung der letzten Jahre dazu beigetragen hat. an die Stelle dieser Unkenntnis ein wachsendes Interesse für die volks- und staatspolitischen Zusammenhänge im Osten Europas zu setzen, ist dennoch nicht allzuviel geschehen, was diesem Intereeee die notwendigen historischen und literarischen Hilfswerkzeuge für ein tieferes Verständnis dieser Vorgänge hätte geben können Vor allem bat die Geschickte des ukrainischen Volkstums keine zuverlässige Darstellung in deutscher Sprache gefunden, wozu vielleicht auch der Umstand beigetragen haben mag. daß innerhalb der russischen Geschichtsschreibung, die sich mit der ukrainischen Frage auseinandersetzte, zwei Strömungen darum stritten, ob der alte ukrainische Staat in Kiew der Vorgänger des Moskauer Staates gewesen sei oder n^cht. und die deutsche Geschichtsschreibung sich
er8t die im Todesjahre Goethes erschienene Ueber- tragung von Droysen, die in außerwissensebaft- jichen Kreisen den Dichter „heimisch machte“. Ihm rot allem, wenn nicht gar allein, hat das deutsche Geistesleben die Wiederentdeckung des Aischylos „ ebenso wie die des Aristophanes — zu verdanken. Kenig bekannt, aber sehr bezeichnend ist, daß gichard Wagner durch eine Aufführung der Orestie“ in Droysens Uebertragung „tief er- ghüttert“ wurde und, wie er in seiner Selbstbiographie („Mein Leben“) bekennt, entscheidende Eindrücke für seine Ideen über die Bedeutung des Dramas für die nationale Bildung empfangen hat.
Trotzdem erlebte das Werk nach Droysens Tode keine Neuauflage. Der Geist einer entgötterten Zeit stand den absoluten Maßstäben des frommen Dichters fremd gegenüber. Andererseits aber nahm sich gerade dieser skeptische Zeitgeist in Gestalt der philologischen Textkritik des Dichterwerkes an und begann die brüchige Grundlage seiner Ueber- lieferung zu sichern, wodurch freilich auch Droy- sens ' verdienstvolle Arbeit veraltet erscheinen mußte. Nachdem nun aber, hauptsächlich nach den Editionen von W i 1 a m o w i t z und Murray, ein sicherer Unterbau geschaffen und die Frage nach den ewig gültigen Seins-Werten neu aufgeworfen ist, mag man wieder nach diesem Dichter, dem Schöpfer der „Perser“ und der „Orestie“, greifen; denn er hat in seinen Tragödien zum erstenmal
Wer am offenen Grabe, im Augenblick eines unwiderruflichen Scheidens zu sprechen aufgerufen wird, steht unter einem doppelten inneren Anspruch: er weiß, wie vor der stummen Majestät des Todes nur das sparsamste, einfachste, gleichsam eich selbst verhehlende Wort zu bestehen vermag, und fühlt andererseits die „Beredsamkeit des Schmerzes“, die ihn das Bild des Gestorbenen, sein Wesen und Werk, wie etwas sich unrettbar Verflüchtigendes in verklärter Lebendigkeit testzuhalten heißt. Aus dieser seelischen Spannung nährt sich, was er zu sagen hat — Trauer, Trost, Lob, Gruß und ergriffene Ueberschau —, und es liegt an ihm, die beiden Pole zu ernster Harmonie zu versöhnen.
Die fünfzehn Grabreden, die in der vorliegenden Sammlung vereinigt sind, erfüllen diesen hohen und natürlichen Anspruch auf die würdigste Weise. (Ewiges Gedächtnis — Worte am Grabe großer Deutscher. Eingeleitet von Rudolf Alexander Schröder. Christian Wegener-Ver- lag, Hamburg, 81 Seiten. Gebenden RM 2,50.) Die Abfolge beginnt mit Grillparzers großartiger, von festhch-trauervollem Schwung dusehwehter Rede auf den toten Beethoven (1827) und endigt mit dem schönen Scheidegruß, den R. A. Schröder im vergangenen Jahr dem so jählings dahingeschiedenen Rudolf G. Binding gewidmet hat. Man findet berühmte Stücke, wie Wagners aus liebevoller, •wissender Verehrung entstandene Rede bei der (von ihm veranlaßten) Ueberführung von Webers Leiche nach Deutschland (1844), Vischers stillen, warmherzigen Nachruf auf Mörike (1875), Har- nacks kompendiose Würdigung Mommsens (1903),
Lob der deutschen Tapferkeit.
Eine Anthologie.
„Unsere Sammlung sucht menschlich und sachlich und künstlerisch bedeutende Zeugnisse und Darstellungen tapferer Einsatzbereitschaft und Selbstbewährung des deutschen Menschen (in allen nur erdenklichen Kampfsituationen) unter einheitlichem Gesichtspunkt zu sammeln und zu einer alle Tiefenschichten des geistig-seelischen Lebensraumes widerspiegelnden Einheit zu gestalten. Die soldatische Tapferkeit steht dabei im Vordergrund ...“ So formuliert der Herausgeber selbst (im Nachwort) die Absicht seines Buches. Wir kennen Martin Rockenbach von mancher wohlgelungenen Anthologie her: er ist ein Meister, nicht nur im Aufspüren, sondern auch in der Anordnung der einzelnen Stimmen, mit denen er sein Thema überlegen instrumentiert.
Hier, im Chor von den Tugenden des Soldaten, fehlt keiner unserer großen Dichter, weder Goethe noch Hölderlin oder Jean Paul (um nicht gerade die zu nennen, die man in jedem Falle erwartet); man findet Briefe der Königin Luise und Yorcks, ein Stück aus Jeremias Gotthelfs „Elsi, die seltsame Magd“. Abschnitte aus der nationalen Geschichtsschreibung und den Tischreden Luthers, Volkslieder — kurzum eine Vielfalt menschlicher und dichterischer Zeugnisse für das. was wir Tapfer-sein nennen: von der losstürmenden Ur- Tugend bis zu ihrer lautersten Vergeistigung.
Die Aufgliederung des Buches ist in einem großen unaufdringlichen Zug geschichtlich: es beginnt mit den „Alten Mären“ • der Ur- und Völkerwanderungszeit und endet mit dem Weltkrieg und dem Kampf für das neue Reich. Dazwischen ordnet es sich um die Verkörperungen des Feldherrn, des Offiziers und Soldaten und um die großen Stunden der kämpfenden und ausharrenden Bewährung, „Schlacht“ und „Trutz der Gewalt“. Es schließt mit einem „Buch Zukunft“: Anrufen an die Jugend (für die es natürlicherweise in erster Linie bestimmt ist) und an alle. Seine menschliche und künstlerische Haltung, die alles Billige und Mittelmäßige ausschließt, darf mit dem Wort Arndts
Als gemeinschaftliche Arbeit von Eckart Pe- 1 erich und Wolfgang Braunfels ist soeben ? Frankfurter Societäts-Verlag (zum Preise von
2.80) unter dem Titel „Kleine Italien i- kcbe Kunstgeschichte“ ein Büchlein er- K’ienen, das man am ehesten als Kunstgeschichte ® Taschenformat zur Anzeige bringen möchte. 1 Oci ehe man nämlich in die Publikation hinein- ™chaut hat, fühlt man sich von ihrem Formate ^gesprochen, das dazu auffordert, das Bändchen * ier Rocktasche mit sich zu führen; allerdings ^t, nm es dort verschwinden zu lassen, viel- *e*lr tun recht häufig nach ihm zu langen, sobald
auf einer Reise durch Italien sich rasch über e® Rang oder über die zeitliche Einordnung ein- ,5 »er Künstler und Kunstwerke unterrichten will. *7° ist hier der Allgemeinheit ein Reisebegleiter standen, ein wohl beschlagener neuer C i c e- . n e> den man auch dann schon befragen sollte. ®>n man nicht ohne Vorbereitung dies Land der »aste besuchen will, nach dem man aber wieder
'sieder greifen wird, wenn die Erinnerung an ‘•schautes nicht verflauen möchte. Da bei dem ^belebten Interesse an Italien nach einer Ver- ‘entlichung dieser Art ein starkes Bedürfnis vor- 61 braucht einem für ihren Erfolg nicht bange । eejn- Dennnoch könnten die Verfasser, könnte / A erlag des Erfolges nicht so sicher sein, wenn jbt auch der Inhalt der Kleinen Kunstgeschichte Wnlich genau den Ansprüchen entgegenkäme, die
bruchs zu einem von der Kraft des Geistes durchleuchteten Kosmos gewiesen.
Die Leistung des genialen Uebersetzers Droysen hat ein volles Recht auf lebendiges Andenken schon als beredtes Zeugnis für das leidenschaftliche Werben des deutschen Geistes um das Griechentum. Man bedenke nur, vor welche fast unüberwindlichen Schwierigkeiten sich der erste an diese Aufgabe mit dichterischem Verantwortungsbewußtsein herantretende Uebersetzer des Aischylos. noch dazu angesichts des mangelhaften Textes, gestellt sah! Die beziehungsreiche Gedrängtheit, das Halbdunkel und die altertümliche Pracht seiner schon den Zeitgenossen schwer verständlichen Dichtersprache, die Fülle von neuen, in der griechischen Literatur zum Teil einmaligen Wendungen, namentlich von eigenwillig zusammengesetzten Beiwörtern in einer wesensverschiedenen Sprache wiederzugeben, war ein unerhörtes Beginnen. Auch wenn man berücksichtigt, daß Nestle auf Grund des heutigen Textverständnisses eine Reihe von Stellen, die übrigens nur den achten Teil des Ganzen ausmachen, mit behutsamer Pietät, Wissenschaftlicher Gründlichkeit und sicherem Takt geändert hat, bleibt selbst in der neuen Fassung die von Droysen erreichte Höhe einmalig und erstaunlich. Gar häufig haben die Nachfolger mit seinem Pfluge gepflügt; zwar kein Beweis für ihre Abhängigkeit vom Vorbild, wohl aber für die Klassizität der Droysenschen Leistung. Die den aischy- leischen Metren frei nachgebildeten, beschwingten und formschönen, für die Schwere des Aischylos allerdings allzu ebenen, ja glatten Verse lassen kaum mehr die überwundenen Hindernisse ahnen. In seiner „Einführung“ kontrastiert Nestle die Prinzipien von Droysens üebersetzung wirksam mit denen Humboldts und Ulrichs von Wilamowitz, wobei vor allem des letzteren in der philologischen Textkritik vielfach bewährtes Stil- und Formgefühl in Hinsicht auf seine Uebertragungen griechischer Tragödien einer einleuchtenden Kritik unterzogen wird. Mit gutem Grund verwirft Nestle seine berühmten Stilumsetzungen, die Transpositionen der aischyleischen Chorlieder in die Rhythmen goethischer Lyrik und protestantischer Choräle. Die „Einführung“ des Herausgebers und seine „Einleitungen“ zu den einzelnen Stücken, besonders der ausgezeichnete Aufsatz über die „Orestie“, geben überhaupt dem Dichterwerke eine würdige Folie. Leben und Schaffen des Tragikers empfangen eine durch die neuesten Forschungen fundierte, lebensvolle Deutung aus dem eigentümlichen Wesen des Mutterbodens der attischen Tragödie, der athenischen Polis, jenem spannungsreichen Feld bewahrender, auflösender und neuordnender Kräfte, die durch den gläubigen Sinn und die Schöpferkraft des Genius eine Formung von überzeitlicher Gültigkeit erfahren haben.
HansPoescheL
Deutschland geschrieben werde.
Ernst Benkard.
orpion, träger, chutze
Herbst-Neuerscheinungen deutscher Verlage.
nach altem Basler Patrizierbrauch für seine Hinterbliebenen aufgezeichnet“ und zur Verlesung an seinem Grabe bestimmt hat (1897). Scheinbar nur eine sachliche autobiographische Skizze, die das Eigentliche dieses bedeutenden Daseins eher verbirgt als enthüllt, haben die wenigen Sätze durch den stillen Aspekt des Ewigen, der über ihnen liegt, doch einen unvergeßbaren Klang.
Der Zeitraum eines Jahrhunderts wird in diesen Reden durchschritten, aber es liegt in der Natur des Themas, daß die Akzente des Unterschieds, wie sie sonst dergleichen Zeugnisse aus verschiedenen Epochen aufweisen, zurücktreten gegenüber dem, was sie überzeitlich bindet. Es waltet überall die gleiche hohe Sammlung auf das Wesenhafte, auf den Kern der menschlichen Existenz, die da ins Geheimnis der Verwandlung eingegangen ist und ihren durch nichts Vergängliches mehr getrübten Widerschein auf die Zurückbleibenden wirft. Man scheut sich bei solchem Anlaß beinahe, davon zu sprechen: aber es bleibt wunderbar, wie auch das Deutsch fast aller dieser Totenklagen von der Gewalt ihres Gegenstandes erfaßt und zum höchsten Begriff seiner selbst gebracht wird. Es sind Seiten einer vollkommen schönen, klassischen deutschen Prosa darunter.
Rudolf Bach.
een einer großen Gestalt enthüllt sich manchesmal im kurzen Wort unmittelbarer Erschütterung, wie in den knappen Nekrologen Schellings auf Goethe (1832), Peter Gasts auf Nietzsche (1900), oder in der bei aller Verhaltenheit so tief bewegten (und bewegenden) Mitteilung Bismarcks über
Zeit des romanischen Stiles bis an die Schwelle des neunzehnten Jahrhunderts durchlaufen und geleistet haben. Dabei verweilt die Neigung der Verfasser wesentlich bei der Renaissance, als bei dem zentralen Ereignisse des italienischen Kunstwollens. Diese Akzentuierung wird man auch den persönlichen Sympathien derer, die hier geschrieben haben, zugute halten. Die Individualitäten Leonardo, Michelangelo und Raffael werden herausgehoben, während die Charaktere des Barock (Benini vor allen) demgegenüber weniger lebhaft umrissen scheinen. Aber man soll nicht darüber mäkeln, daß das vielseitige Geschehen manches Mal nur angeleuchtet ist. Dies ist ein Verfahren, das man allen notwendig abkürzenden Handbüchern nachsehen muß. Unausgeführtes kann durch des Lesers Nachdenken, ja gelegentlich auch durch seinen Widerspruch und durch erlebtes Urteil ausgeglichen werden. Ein kurzes, aber brauchbares Verzeichnis über das wichtigste kunsthistorische Schrifttum weist obendrein einen guten Weg zu eigener Beschäftigung mit dem Stoff, und man kann die Absichten der beiden Verfasser kaum
im wesentlichen an die Darstellung des bedeutenden großrussischen Historikers Kljutschewskij hielt, der die These von der Nachfolge Moskaus auf die Kiewer Periode vertrat. So ist es besonders zu begrüßen, wenn dem deutschen Leser nun ein Buch vorgelegt wird, das sich von diesem wissenschaftlichen Disput als solchem fernhält und eine objektive Darstellung der ukrainischen Geschichte gibt. (Axel Schmidt: Ukraine — Land der Zukunft. Verlag Reimar Hobbing. Berlin. 203 Seiten. Gebunden RM 6.80.) Der Verfasser entwirft auf der Grundlage eigener Kenntnis des Landes und gestützt auf ein gewissenhaftes Studium historischer und kultureller Zeugnisse das Bild eines Volkes, dessen Genius es nur kurze Zeit vergönnt war, sich einen eigenen Staat zu schaffen, dessen Schicksal aber, immer in den Kampf anderer Völker hineingerissen zu werden, seinen Geist nationaler Selbstbehauptung nicht hat brechen können. Wer sich noch eindringlicher mit dieser Geschichte vertraut machen will, wird eine fruchtbare Ergänzung dieser Darstellung finden in dem Buch eines Ukrainers selbst, das im Auftrag des Ukrainischen Wissenschaftlichen Institutes in Berlin geschrieben worden ist (Borys Krnpnvckyj: Geschichte der Ukraine. Verlag Otto Har- rassowitz, Berlin. 324 Seiten. Gebunden RM 10.—.) Beide Bücher" vermitteln, auch wenn sie aus verschiedenartigen Antrieben entstanden sind, doch die eine wesentliche Erkenntnis: daß nämlich heute auch in der ukrainischen Frage ..die völkisch-staatlichen Ideologien mit ihrer Anlehnung an die eigen- staatlichen Traditionen der vaterländischen Vergangenheit eine entscheidende Rolle spielen“.
r. h.
gekennzeichnet werden, mit dem es uns entläßt: „Sei tapfer! Sei ein Mensch! Den Menschen wage!“ (Lob der deutschen Tapferkeit. Hausbuch deutscher Dichtung. Herausgegeben Martin Rockenbach. Staufen-Verlag. Köln.
Seiten mit 12 Bildern. Gebunden RM 6.50.)
imposant zum Vorschein. Aber auch die Grenzen seines Schaffens (in bezug auf Oper und Kirchenmusik) und die Grenzen seines aufrechten mensch- Verhältnis zu Gott und der
Anregungen erkennen, die von dem großen Gelehrten ausgegangen sind, sondern auch die Einheitlichkeit. mit der Freunde und Schüler auf dieser Grundlage weitergebaut haben. So ist in dieser Festschrift trotz der Vielseitigkeit des Stoffes und der Originalität der einzelnen Beiträge ein geschlossenes Werk entstanden. Auf die einzelnen Arbeiten einzugehen, ist leider nicht möglich, obwohl viele von ihnen eine ausführliche Besprechung verdienen würden. Um den Kreis des behandelten Stoffes kenntlich zu machen, seien einige willkürlich herausgegriffene Beiträge erwähnt: Themen aus der mittelalterlichen Geschichte behandeln Rudolf Kötzschke mit einem Artikel über Hufe und Hufenordnung in mitteldeutschen Fluranlagen; A. Domanovszkv mit einem Beitrag zur Geschichte der Gutsherrschaft in Ungarn: Adolf Zvcha behandelt den Durchgang der Arbeitsfreiheit durch die Grundherrschaft. Senroku Uvihara Gefolgschaft und Vasallität im fränkischen Reiche und in Japan, Halvdan Koht zieht Parallelen im Blick auf die Bildung von vereinigten Königreichen im späten Mittelalter. Neben geschichtsphilosophischen Arbeiten werden auch Fragen der antiken Wirtschaftsgeschichte erörtert, so der Verkehr auf dem westlichen Mittelmeer um 600 nach Christus in einem Beitrag von Gunnar Mickwitz. Ueber die Bevölkerungsdichte Zentralasiens im Mittelalter schreibt
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Sötte» reiche, 6 rü6- Sonne über tonen, Rie'en leiten ifterb« Dtotn» Land. Söttet noch taffer unter nnen.
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LITERATUR BLATT
der frankfurter Zeitung
_ , , , . ... landen. Von N. Japtkse; übersetzt von L. Sproemberg.
dön di© drei bildenden bebweeterkunete seit der — Trachten unserer Zeit. Von Heinz Hecker.
pjjerg Taschenausgaben besorgt. (408 Seiten. Runden RM. 4.—.)
dem Burgenlande, zunächst Kapellsänger und Gebrauchsmusiker in Wien, dann Hauskomponist musikliebender Magnaten auf dem Lande, wird schließlich ein frei schaffender Künstler von europäischem Ruf. Er erreicht seine überragende Leistung fast als Autodidakt, auf dem Wege 'der Synthese volkstümlicher Musikelemente mit den überkommenen Formprinzipien seiner Kunst. Die innere Kraft dazu gibt ihm — in der Epoche der „Aufklnung“ und des „Sturmes und Dranges" — das einfache Gottvertrauen seiner frommen, wenn auch nicht eigentlich religiösen Natur. Sein männlicher Mut verleiht ihm Würde auch in der sozialen Bindung sowie die Fähigkeit zu unabhängigem Schaffen. Stets handelt er „au,s dringendster Not“. Seine Ehe mit einer ihm biologisch und wohl auch ethisch unterlegenen Frau, von Ebert nach beiden Seiten hin verständnisvoll beurteilt, ist der einzige tragische Zug in seinem Leben. Haydn scheut sich nicht, ihn nach Möglichkeit zu korrigieren. Sinnenfroh und doch nicht leichtlebig, selbstbewußt und doch bescheiden, lebensklug und doch nicht egoistisch, eigenartig und doch auch aufgeschlossen für wertvolle Anregungen, geht er durchs Leben, tut er sein Tagwerk. Ein kerngesunder Musiker des Diesseits, ganz in seinem Element lebend, schwer arbeitend, aber innerlich weniger gespannt und belastet als etwa Mozart oder gar der grübelnde Beethoven und daher auch heiterer. „Papa“ durften ihn von Rechts wegen nur sein jüngerer Freund Mozart und seine Schüler. nennen, die er gleichfalls wie ein Vater betreute.
Es ist zu wünschen, daß dieses neue, mit bezeichnenden Bildern gut ausgestattete Haydn-Buch in viele Hände komme und die Absicht des Autors erfülle. (Kartoniert RM 3.60). Haydn ohne Puder und Perücke! Möge der Autor der unvergleichlich innigen und formvollen Melodie unseres Nationalliedes wirklich wieder ein „Liebling der Nation“ werden, wie er es einst gewesen Das Abrücken unserer Jugend von der ichbetonten Romantik, die Umschichtung unseres Publikums und die Wiederbelebung der Hausmusikpflege können diesen Pro-
Oer Magedburger Dom. Von Walther Grelschel. — Zehn deutsche Dome. Äufgenommen von Helga Glaß- ner, Text von Peter Metz. — Grünewald. Das Werk des Meisters Mathis Gothardt Neithardt. — Aegyptlsche Kunst. Text und Abbildungen von Kurt Lange. — Ein Auto. Wüsten, blaue Perlen. Von Margret Bovert. — General Washingtons Dilemma. Von Katherin Mayo. — Die große Unruhe. Roman von Albin Zollinger. — Mozart. Von Bernhard Paumgartner. — Vom Mythus zur Idee der Schweiz. Von O. Englert-Faye. — Werke öffentlicher Kunst in Zürich. — Große Schweizer Forscher. Mit vielen Porträts. — Schweizer Musikbuch. — Gaetano Pugnani. Von E. v. Zschinsky-Troxler.
. _ .. des In- und Auslandes Beiträge enthält und eine
Verlag Georg D. W. Callwey, München, der beachtlichsten Veröffentlichungen der letzten
jjjne zusammennehmen. Wie auch Nestle in seiner — Einführung“ bemerkt, hat er, der um die Furcht- —! tarkeit des Tragischen wußte, dessen Bereich aus ■— (i-ener Erfahrung gemieden. Es war in der Tat
ä ->nlose Wachstum dieses urwüchsigen Musikan- ,’n zum genialen Schöpfer der reifen Grundformen Cer absoluten klassischen Instrumentalmusik kommt
msiagabedidarüher freuen, daß sie ihnen auf sicherer wissen- entlauftn. Kbaftlicher Basis etwas bietet, was die Fachlite- i Tatar oft schuldig bleibt: eine bündige Zusammenfassung der wesentlichen Züge unter ganz weitem geschichtlichem Gesichtswinkel und eine Deutung der menschlichen wie der künstlerischen Erscheinung aus unmittelbarem, unbefangenem Nacherleben der urkundlichen Spuren.
Auch wenn das Vorwort, das Walter Dirks dieser knappen und klaren, flüssig und farbig geschriebenen Haydn-Studie vorausschickte, es nicht deutlich ausgesprochen hätte, würde jeder fein-
Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart.
Das Zaubernetz. Roman über Eichendorff von Hans Brandenburg. — Die Gärten des Lebens. Roman von Paul Fechter. — Kampf und Reife. Roman von Jakob Schaffner. — Das Mutterbuch. Eine Dichtung von Josef Winkler. — Die tausendjährige Straße. Roman von Ernst Zahn. — Bismarck und die deutsche Revolution 1848—1851. Von Erich Mareks. Herausgegeben von Willy Andreas. — Das Russenreich. Von Michael Prawdin. — Das Lebewesen im Rhythmus des Weltraums. Von Thomas Ring. — Als deutscher Gesandter in Afghanistan. Von Kurt Ziemke.
Essener Verlagsanstalt G. m. b. H., Essen.
Die große Politik Delcassös. Von Ernst Ed. Berger (Tlallcus). — Deutschösterreichische Wanderschaft und Heimkehr, von Max Hildebert Boehm. — England. Von William Ralph Inge; übertragen von F. v. Both- mer. — Weltgeschichte der Gegenwart in Dokumenten. Band 5. Internationale Politik 1987/38. — Völkerkunde von Afrika. Von Baumann/Thurnwald/Westermann. — Schrift und Schriften im Leben der Völker. Von Alfred Petrau. — Der innere Befehl. Chronik eines Weges. Von Friedrich Frans von Unruh.
Verlag Gustav Kiepenheuer, Berlin.
Eine Frau kämpft gegen Napoleon. Das Leben der Madame Stael. Von Leopold Zahn. — Francis Bacon. Eine Biographie von Ernst Lewalter. — Ludwig XV. Die Geschichte eines Zeitalters. Von Pierre Gaxotte: übersetzt von Ernst Lewalfer. — Keiner lebt für stob allein. Roman von Martin Stiebing.
>0? 'm® *5 I Ist diese Duplizität bloßer Zufall oder Zeichen wo s?e Ljj ^er Epoche? Fast möchte man glauben, es be- rab' ^gne die Zeit für das Verstehen der einsam-groß- i» der HZ .rügen
»and nofriS . : r.h
luagsarbeit so gemeinnützig ausgewertet, so anschaulich dargestellt und so einfühlsam begründet ie in der kleinen, nur 135 Seiten zählenden stritt „Joseph Haydn — Der Mann nd das Werk“ von Johannes Ebert, ie der Matthias - Grünewald - Verlag (Mainz) Jtolängst veröffentlichte. Mögen „Fachleute“ einwenden, sie enthalte keine neuen Tat- tchen, so werden Liebhaber sich um so mehr
überragenden griechischen Tragiker sich erst j#ote zu erfüllen, nachdem weder der Humanismus aber" toCh die deutsche Klassik eine nachhaltigere Wir- V des Aischylos herbeigeführt hat. Schiller zwar ^spürte einen Hauch des Tragischen, der die Welt je Aischylos umwittert, wie seine Balladen antiken ctoffs und die „Braut von Messina“ erkennen lassen.
7 ’ II Goethe dagegen gestand in einem Brief an Wilhelm
mstraB» z ,on Humboldt, dessen — übrigens unzulängliche —
Agamemnon-Uebersetzung ihn mit Aischylos be- jjjnt machte, er müsse vor einer solchen uralten iesengestalt, geformt wie Ungeheuer, alle seine
Prag. Kultur, Kunst, Geschichte. Von Oskar Jahre auf wirtschaftshistorischem Gebiet darstellt. Schürer. (Neuausgabe.) - Olivares Der Niedergang (696 Seiten. Gebunden »Jft 40.—.) Die — zum klei- Spaniens als Weltmacht. Von Gregorio-Maraflön. — näTon a
Die Oranier. Statthalter und Könige in den Nieder- “eren £ eil fremdsprachigen Artikel geben einen
----- -■ - - Querschnitt durch alle von Dopsch geforderten
Arbeitsgebiete und lassen nicht nur die Menge der
zum Schluß noch der Wunsch aus- daß ein gleiches Bändchen möglichst die künstlerische Entwicklung in
3 Tel*556® und musikalische Leser schon nach der
letzunge» M<türe weniger Seiten ihren Ursprung wie ihren
Ä Droysens Aischylos in neuer Form
Set.
-,-ite
"ZteiM Innerhalb eines Jahres sind nun zwei deutsch« der abendländischen Menschheit einen Weg iiiermTäjL ^hylos-Ausgaben von Rang erschienen. Der an 1
Stelle (Literaturblatt vorn 26. Februar) bereite begeg'ntt^ Lebend gewürdigten neuen Uebertragung von Ordentlich Tjdwig Wo 1 d e ist eine Neubearbeitung der klassi- *\ea Üebersetzung aller erhaltenen Tragödien i Fragmente von Johann Gustav Droy- * gefolgt, von Walter Nestle für Alfred
Neue Bücher.
Ein gegangen vom 31. August bis 13. September 1939.
Allgemeines. Nachschlagewerke. Buch- und Schriftwesen.
M e t z n e r, Erwin: Die deutschen Vornamen. 164 S. Goslar, Blut und Boden.
Des Lahrer Hinkenden Boten neuer historischer Kalender I. d. Bürger u. Landmann auf das . Jahr .1940- M. 45 Abb. 90 S. Text. Lahr. M. Schauenburg.
Kalender der Weltgeschichte. Bd. 2: 1935. XX, 317 S. Essen, Essener Verlagsanstalt.
Ehrenmal Deutscher Seeleute. Gedenkbuch. Hrsg, v Sturm VH1, 363 S. Hbg., Schifffahrtsdruckerei Sehroedter u. Hauer.
Schlag nach über Polen. Wissenswerte Tatsachen. Gebers., Tab. u. Kt. 32 S. Lpzg-, Bibliograph. Institut.
Tauchnitx-Edltion: Vol. 5361: Beeding, Francis: The big Fish 273 p.; Vol. 5362: H a 1 s e y, Margaret: With Malice toward some. 254 p. Lpzg., Tauchnitz.
Rheinischer Volkskaleoder für das Jahr 1940. M. Abb. 107 S. Mainz, Job. Falk III. Söhne GmbH.
Geschichte. Politik. Tasreefragen.
Boehm» Max Hildebert: Deutschösterreichs Wanderschaft und Heimkehr. 246 S. Essen, Essener Verlagsanstalt.
Brumme, Erich: Gemeinnutz und Eigennutz in zweitausendjähriger deutscher Geschichte. 64 8. Halle, « Akademischer Verlag.
Büttner, H.: Geschichte des Elsaß. I. Polit. Geschichte d. Landes v. d. Landnahmezeit b. z. Tode Ottos III. M. 2 Ktn. (Neue dl. Forsch. Bd. 242). 224 8. Bln., Junker u. Dünnhaupt.
D r e 8 I e r, Ad : Die Presse im fascistischen Italien. 4. verm. Aufl 42 8. Essen. Essener Verlagsanstalt.
Esch, Peter: Polen kreuz und quer. Blicke hinter die Kulissen. M. 4 Ktskizz. 137 8. Bln., Dt. Verlag.
Hartner-Hnizdo, Herwig- Das jüdische Gaunertum. M. 324 Abb. XI 364 S Mchn., Hoheneichen- Verlag.
H o h 1 f e 1 d, Andreas: Deutsche Geschichte 1740—1914. 325 8. Dresden, E. F. Thienemann.
K e y s e r. Erich- Geschichte des deutschen Weichsellandes. 158 8. Lpzg., 8. Hirzel.
Kyser, Hs.: Lebenskampf der Ostmark. 271 S. Bielefeld, Velhagen u. Klasing.
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