Die Diskussion über die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland I
Groener über die 9tliü $
Vor - und Nachteile der Herriotschen Vorschläge
Berlin , 1 . Slot » .
In Borllnsr militärpolitischen Kreisen werden die Folgerungen stark diskutiert , die aus der letzten Rede Herriote
entstehen . Mit größter Hartnäckigkeit und Starrh eit hat Frankreich bis jetzt an dem Gedanken des deutschen
Berufsheeres festgehalten . Und nun soll dieses Bor ufeheer verschwinden , nicht nur in Deutschland , sondern auch
in anderen Ländern . Was soll nun anstelle des Berufsheeres kommen ? Der amtliche stenographische Text der Rede
Herriota ist an dieser Stelle nicht ganz Idar . Er spricht nur von einer „ allgemeinen Einführung der kurz¬
fristigen Dienstzeit für alle Landformationen im Mutterland “ . Herriot meint damit Frankreich , aber es
geht aus dom ganzen Zusammenhang hervor , daß Sich dies auf sämtliche anderen Länder , also auch auf
Deutschland , bezieht . Anders kann , die betreffende Stella in der Rede Herriots garnicht gedeutet werden .
Sn einer Unterredung mit dem Chefkorrespondenten der
Associated Preß gab Reichswehrminister a . D . Groener der An¬
sicht Ausdruck , daß Herriots sogenannter Milizvorschlag eine ganz
neu « Situation in der internationalen Abrüstungsdiskussion ge¬
schaffen habe — eine Situation , deren sich Deutschland und die
anderen Nationen bemächtigen sollten , um aus der Sackgasse , in der
sich die Abrüstungsdiskussion befindet , herauSzukommen .
Reichswehrminister a . D . Groener führte u . a . aus : Die bis -
herigen Genfer Beratungen haben keine brauchbare Grundlage für
eine Verständigung gebracht . Solange man ein Abrüstungssystem
auf Waffenkategorien und Terminologie bauen will , ist man aus
dem Holzwege . Etwas neues oder grundsätzlich anderes musste
gefunden werden . Vielleicht hat Herriot , indem er auf Ideen , die
Immanuel Kant bereits 1795 in seinem Werk über den Ewigen
Frieden entwickelt hat , zurückgriff , dieses grundsätzlich Neue für
die Genfer Beratung geschaffen .
Ich habe mich der Frage der Miliz viel gewidmet und bin
« in Anhänger der Miliz . Während viele Militärs die schwei¬
zerische Miliz über die Achsel ansehen , halte ich diese für ein
brauchbares Instrument der Defensive .
Herriots Vorschlag kann fedoch nur dann als praktisch erachtet
werden , wenn er zwei Voraussetzungen erfüllt : Erstens keine Aus¬
nahme darf für irgendwelchen Staat gemacht werden ; zweitens
dis Wehrpflicht muß eine allgemeine sein in jedem Land .
Wenn ich also mich für die Miliz einsetze , so bin ich mir ande¬
rerseits der Nachteile dieses Systems voll bewußt , und ich bin
auch nicht so töricht , zu glauben , daß durch seine allgemeine Ein -
sührung der Frieden absolut gewährleistet werden kann . Schlie߬
lich ist ja der Landkrieg heute längst nicht so entscheidend , wie er
selbst zu Beginn des Weltkrieges war . Der Luftkrieg wird der ent¬
scheidende Krieg der Zukunft sein — und da sehe ich , offen gestan¬
den , noch nicht , aus welcher Basis man sich verständigen kann .
Auf die Frage , was er mit den Nachteilen deS Milizsystems
meine , erwiderte der General : „ ES ist nicht leicht , daS Miliz¬
system den geographischen Verhältnissen der verschiedenen Länder
anzupaffen .
DaS Mllizsystem ist am besten einem Lande wie die Schweiz
^ » gepaßt , dcffen Gebirge einen natürlichen Defcnsivwall
bilden . Man muss sich übrigmS immer vor Augen halte » , daß
die Miliz die Verfassung der Defensive ist und sich nicht zur
Offensive eignet .
Frankreich könnte leicht daS Milizsystem einführen , denn nicht
nur hat es den natürlichen Schutz und Meere und Gebirge , son¬
dern es hat auch die Lücke , welche die Natur zwischen Straßburg
und Luxemburg gelassen hat , durch einen Gürtel von Festungen
geschlossen . Es ist selbstverständlich , daß es Deutschland , das keinen
selben günstigen natürlichen Grenzschutz besitzt , erlaubt sein müßte ,
Defensivfestungen da zu errichten , wo diese notwendig sind .
DaS Milizsystem kann nach Ansicht GroenerS nicht quasi über
Nacht eingeführt werden , sondern muß in Etappen verwirklicht
werden . Was Herriots Idee einer internationalen Militärkon¬
trolle anbetrifft , so wies Groener darauf hin , daß Deutschlands
Erfahrung der Interalliierten Kontrollkommission nicht glücklich
war , das diese zu einer „ Schnüffelkommission " wurde , die sich auf
die übelsten Elemente , nämlich Landesverräter für ihre Infor¬
mationen stützen mußte . Wenn jedoch , so schloß Groener , die inter¬
nationale Kontrollkommiffion so zusammengesetzt ist , daß die Dele¬
gierten der verschiedenen Länder offen in etwa derselben Weise
ihre Ansichten darlegten , wie es die Präsidenten der Zentralbanken
in Basel tun , so könnte ich mir denken , daß viel Gutes aus einer
solchen Einrichtung entstehen könnte .
Der größt » Sltandalmaeher Deuteehlandt gitterten .
Tatort Simberg
Der Mann , der aus allem Gold machte
( Nuehrtehtendienet dir „ Neunten Zeitung u . )
Vaduz ( Liechtenstein ) , SL Oft .
In Vaduz ist im Alter von achtzig Jahren ein « der merkwür¬
digsten und um die Wende des Jahrhunderts in Deutschland um¬
strittensten Persönlichkeiten gestorben . Baron August Stern¬
berg de Arnella , in Ungarn geadelt , in Spanien zum © tan »
den erhoben , Gatte einer französischen Aristokratin , wohlbekannt
m allen Kreisen der „ Oberen Zehntausend " von Europa , hieß
einst ganz einfach August Sternberg und war nichts weiter als ein
strebsamer Börscnmann , dem allerdings jedes Mttel recht war ,
um den Erfolg zu erzwingen . ES gab keinen wirtschaftlichen
Skandal , an dem er nicht beteiligt gewesen wäre oder den er nicht
verschuldet hätte . Er war es , der vor etwa fünfzig Jahren in
Deutschland einen beispiellosen Oelrunimel entfesselte . Indem er
in Oelheim große „ Petroleumquellen " entdeckte , die vor jeder Be¬
sichtigung burd ) Interessenten mit Petroleum gefüllt werden
mußten , damit man an ihre Ergiebigkeit glaubte . Er hatte eine
stckiere . Hand für solckie „ Geschäfte " ; woran andere zugrunde gingen ,
verdiente er ungezählt « Millionen ; er gehörte bald zu den reichsten
Menschen von Deutschland . Dabei erfreute er stch großer Beliebt¬
heit und seine Aktiengründungen nicht minder .
Wahrscheinlich wäre er sein ganzes Leben lang aus allen
wirtschaftlichen Schandalaffären unversehrt hervorgegangen , so ge¬
schickt verstand er zu lavieren , hätten ihn nicht sittliche Verschlun¬
gen in Deutschlanv unmöglich gemacht . Im Jahre 1990 kam e8
zu einem sensationellen Prozeß , dem ganz Deutschland mit ge¬
spanntesten Jntereffe folgte : Der BankierSternberg war ange -
klagt , sich an einer Minderjährigen vergangen zu haben . Seme
Beziehungen zu verschiedenen Kupplerinnen wurden ihm verderb¬
lich ; und ei » Sturm der Entrüstung erhob sich , als sestgestellt
werden konnte , daß Sternberg den Polizeipräsidenten von M e e r -
s ch e i d t - H ü 11 e s i e n zu seinen Gunsten beeinflußt hatte . Der
Polizeipräsident beging Selbstmord ; Sternberg wurde zu zwei
Jahren Gefängnis verurteilt . Während das Verfahren lief , wäh¬
rend unzählige Petitionen für den Multimillionär einliefen , wurde
er an einem neuen Sittltchkettsverbrechen und an neuen Be -
stechungsversuchen ertappt ; diesmal lautete das Urteil auf zwei¬
einhalb Jahre Zuchthaus .
Thälmann
gegen „ Versailler Dlktafat "
Plötzliches Auftreten des deutschen Kommunistenführer «
in Paris
< N aehrtehtendlemt der „ Neunten Zellun g " . )
Berlin , L Nov .
Unter der Ueberfchrift „ Thälmann in Paris ' meldet di «
„ Note Fahr « * : In Paris fand am Montag abends anläßlich des
chreStaaes der “ "
Msriskyen lparrei L ) eurngumos vstn » ju » wu
Im Mittelpunkt feiner Ausführungen stand eine Kamv , „
gegen da » Versailler Diktat und die „ gesteigerte imperia¬
listische Kriegsgefahr und chauvinistische Hetzwclle in beiden Lan¬
dern ^ . Thälmann erklärte unter großer ' Zustimmung , das Der -
sailler Diktat müsse fallen , und führt « dazu aus , daß ein werk -
licher Kampf gegen Versailles und die gesteigert « Kriegsgefahr
nur in engster , untrennbarer Verbundenheit zwisckien den Arbei¬
tern und Werktätigen in Deutschland und Frankreich auf der
Grundlage des proletarischen Internationalismus geführt werden
könne .
Sturm über Frankreich
Schiffahrt unterbrochen , Ortschaften überschwemmt
PariS , 81 . Oktober .
Der außergewöhnliche Sturm an der atlantischen Küste , im
Aermel - Kairal und in der Nordsee dauert an . Zahlreiche Ort¬
schaften cm der Küste sind überschwemmt . Die Schiffahrt
ist in zahlreichen Häfen unterbrochen , so beispielsweise in
Le Havre und in Trouville . iDe Fischerboote konnten nicht aus -
laufen . Zahlreiche große Schiffe liegen einige Kilometer von der
; Küste entfernt verankert , da ihnen der Sturm die Einfahrt nicht
' gestattet . — Ein italienischer Dampfer sandte heute morgen SOS¬
- Rufe aus ; er befand sich in der Nähe der englischen Küste . In
St . Malo wurden SOS - Rufe von zahlreichen in Seenot ' befind¬
lichen größeren und kleineren Dampfern aufgefangen .
- ternberg tauchte darauf in Ungarn auf . Seine
finanziellen
M weniger
Erfolge verschafften ihm mächtige Freunde ; innerhalb weniger
Jahre erhielt er den Titel eines Barons . Ruhelos wandte er ich
» och Spanien , wurde Freund und finanzieller Berater des Kön gö
Alfons XIII . und erhielt von diesem , zum Dank für die gemein¬
sam verdienten Millionen , die Würde eines spanischen Granden .
Mit diesem Titel auSgestattet durfte er eS wagen , in Paris die
Tochter des Generals Tupcrier , des letzten napoleonischen Kom¬
mandanten der Tuilcrien , als seine Gattin heimzuführen . Er sie¬
delte sich in Liechtenstein an , von wo auL er in der ganzen Welt
Geschäfte machte und immer reicher wurde . Zeit se . nes Lebens
hatte er behauptet , die Sittlichkeitsprozeffe hätte man ihm aus
Neid angehängt , er sei unschuldig ; in letzter Zeit sprach er von
einem Wiederaufnahmeverfahren in Deutschland . Der Tod hat
seinen Plan zunichte gemacht .
Wetterbericht « vom 1 . November .
Wetterbericht des Phys . Vereins . Frankfurt a . M . Vorhersage
für Dienstag : Nach ziemlich heiterer und kalter Nacht wieder
Bewölkungszunahme und neuerdings Niederschläge , bei west¬
lichen Winden Temperaturen wenig geändert — . Aussichten für
Mittwoch : Fortdauer der u nbeständ igen Westwitterung .
Wasserstand , i no « > mb « r iruh
Kehl . . . . 832 + 27cm Köln . . . . 472 - * - 14 « ra
Maxau . . . . 498 + 7om Hnhrort . . . 888 18 « ' m
Mannheim 883 • 2 oi » Trier iMeeel 89 1 « 10cm
Worms . . . 100 + 8 cm
Mainz Kh 166 + 4 cm
» » gen . . . . SH ) - 14 cm
( ' ■ nnh . SSO + 7 ora
Kohlen / 386 + 19 cm
Kohweinlurt cm
Würzonrg . . 190 * 6 cm
Lohr . 245 + 12 cm
1 Anchaflonbg . um
G > . Bteinheirr 280 + 10 cm
Hunan . 324 t 2cm
I Walrlshat . . cm
I Base « . on .
Oleriesheiin
( Neckar . 142 + 31cm
Vergnügungsanzeiger
Theater
Opernhaus 18H Vhr : Einführung
zu „ Iphigenie auf Tauris “ . 20
Uhr : „ Iphigenie au ! Tauris “ .
Schauspielhaus 20 Uhr : „ Florian
Geyer “ .
Neues Theater ISA Uhn „ Die
Weber “ . 22 % Uhr „ Hier Irrt
Goethe “ .
Sehumann - Theater 18 u . 20 Y * Uhr :
Franz • Leh & r - Film : „ Frie¬
derike “ .
Frankfurter Künstlertheater :
In Schwetzingen 20 Uhr : „ Der
zerbrochene Krug “ , „ Die Ent¬
führungen “ .
Marionetten - BUhne , Groß . Hirsch -
graben 11 , 20V4 Uhr : „ Doktor
Faust “ .
In Main »
Stadttheater 30 Uhr : „ Hatte “ .
In Darmstadti
Gr . Ha . 18V4 Uhr : „ Wilhelm Teil " .
Kl . Sau Keine Vorstellung .
In Mannheims
nationaltheater 30 Uhr : „ Der
Freischütz " .
In Wiesbadens
Gr . Hs . 20 Uhr : „ Salome " .
Kl . Hs . 20 Uhr : „ Um eine Mark " .
Kinos
In Frankfurts
Volksbildungshelm 15 Uhr : Zwei
Llchtbllder - Vorträge „ Tier u .
Mensch " . Eintritt 1 . Erwerbs¬
lose frei .
Kammer - Lichtspiele : Mieter
Schulze gegen Alle .
Neue Lichtbuhne : Mieter Schulze
gegen Alle .
Gloria - Palast : Der Champ .
Elite : 1 . Das Mädel von der Ree¬
perbahn . 2 . Frauenarzt Dr .
Schäler .
Dresel : 1 . Der Mann , der den
Mord beging . 2 . In der Wild¬
nis .
Ariadne - Lichtspiele : I . Die singen¬
de Stadt . 2 . Der ( liegende Teu¬
fel von Texas .
Ufa - Theater : Congorilla .
Ufa - Palast : Ein blonder Traum .
Roxy : Der Champ .
Saalburg - Ltchtsplele : Ivonno .
• Zoo - Kultur - Llchtspiclo :
18 und 20 Uhr : Wieder¬
holung „ Hawaii , das Paradies
der SUdsee mit porsönl . Vor¬
trag v . Herrn Pater Llnnemann
vom Jobannltcrkloster Nieder -
lahnstein .
Kurbel Tonllch ( spiele : Gitta ent¬
deckt Ihr Herz .
Pleberbau : Das Testament des
Cornelius Gulden .
Alemannia - Lichtspiele : „ Moderne
Mitgift "
Eden » Lichtspiele : Der Herr Büro¬
vorsteher .
Luna - Lichtspiele : „ Der König der
Schuhputzer " .
Olympla - Llchtsplele : „ Der König
der Schuhputzer " .
Skala - Llchtsplele : Die Tänzerin
von Sanssouci .
Astorla - Llchtsplele : Nie wieder
Liebe .
Hansa - Lichtspiele : Die Tänzerin
von Sanssouci .
vom 1 . November 1932 |
Capitol - Lichtspiele : Erste Mftd
chenliebe ( 8 Mädels im BooO
Luitpold - Lichtspiele : I . Nacht¬
redaktion . 2 . Ein besserer
Herr . 3 . Die Todesklippe .
Blumen - Lichtspiele Bornheim :
Mamselle Nitouche » 1
Apollo Lichtspiele Bornheim : Ein
Lied , ein Kuß . ein Mädel
Titania - Lichtspiele » Basaltstr . :
„ Mann über Bord “ .
Schauburg - Lichtspiele : „ Das Lied
einer Nacht “ .
Schwanen - Lichtspiele , Leipziger
Straße 01 : Frau Lehmanns
Töchter . i
Gallusbau : Der Hexer . |
Wall - Lichtspiele , Sachsenhausen
Liebe und Weltrekord .
Lichtspiele Fechenheim :
„ Der Flüchtling “ .
Kammer - Lichtspiele , Schwanheim
Der Herr Bürovorsteher
In Offenbdcbs
Schwan - Lichtspiele : Geheimnisse
des Zirkus Jordan . I . Teil :
„ Die Schreokensbende “ . II .
Teil : „ Die Goldmine “ .
Kammer - Lichtspiele : 1 . Der Todes *
Stollen . 2 . Der rote General .
3 . Zirkus Renz .
Gloria : Schön ist die Manöverzeit .
Palast : Der Prinz von Arkadien .
Asta - Ntelsen - Theater : „ Der Drauf¬
gänger “ .
Ufa - Haus : Der blonde Traum .
Capitol : Haseklein kann nichts
» dafür .
In Ottenbach - Bürgel :
Corso - Lichtspiclc : „ Inga gl , der
Herr der Wildnis “ . Der Glöck¬
ner von Notre Dame .
In Rüsselsheim :
UT - Llchtspiele : Der Frauendlplo -
mal .
In Mainz :
Kötherhof - Lichtspielc : „ Quo
vadis “ .
Schiller - Lichtspiele : „ Mutter “ .
Thalia - Theater : Liebe in Uniform
Luna - Lichtspiele : Keine Feier
ohne Meier .
Ufa - Palast : „ Ein blonder Traum “ .
Hansa - Lichtspiele : 1 . Buffalo Bill
II . Teil . 2 . Gesangverein Sor¬
genfrei .
In Wiesbaden :
Walhalla - Theater : „ Kicki “ . BUh *
ncnschau .
Ufa - Palast : Herrin von Atlantis .
Film - Palast : Ballhaus Goldener
Engel .
Thalia - Theater : Dio Tänzerin von
Sanssouci .
K & mme . r - Licbtspiele : Gitta ent¬
deckt ihr Herz .
Urania - Theater : Es geht um alles .
Masken , Stuart Webbs .
Luna - Too - Theater : Der Sieger .
Kabarett - Programm .
Union - Theater : I . Du bist nicht
die Erste . 2 . Auf Freiers
Fügen .
Konzerte
In Wiesbaden :
11 Uhr : Konz , am Kochbrunnen .
16 u . 20 Uhr : Konzert .
Frankfurter Museums - Gesellschaft .
Zweiter Kammermusik - Abend
Freitag , den 4 . November , abende 8 Uhr
Klingler - Quartett
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Beethoveni Quartett op . 132 a - moll
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_ . o . nUIKlR eMM - * 1 * _ yi * „ min LSHftR * - -
ISIS
V/,UHR v
$ T ALTUNG
IOCHTAUNUS
LWll
Oie Frankfurter Ufa - Theater sind
reine Fil - ntheater , deshalb gilt
ihre erste Sorge der
Hochwerfigkeit
ihrer Filmiiarbietungen
Lesen Sie , was die „ B . Z . am Mittag “ schreibt :
Entzücken im Mozartsaal
» Schloß Im Mond “ mit Chevalier Macdonald
Das ist ja bezaubernd I Das Hübscheste seit langem .
Ein strahlender Abend .
Auch wenn der große Stimmungsrausch des Moments
verflogen ist , ist die Er nnerung ein Nachschmecken
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