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Frankfurter Handelsbtatt.

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* SM»sM Md 3 #pse « taostad.

- K, 14. Febimr.

^Vfa Emi.ssi ou.stäH gkeit ' d er russischen M» Lr 3 b'a u k hat bereit einen sok'beü Umfang erreicht, man die Bemühungen, che Golddeckung prozentual r.u rhöhen. vollständig: aufgegebeu hat. Man spricht von einer Kibersleüuns des Notenbestandes durch Sehatzwecbsel oder, libfc allgemein, durch den Staatskredit, ohne natürlich die itwertung des Rubels durch derartige finanzielle künst­elte aufhalten au können. Im Jahre 1916 wurden Rbl. |75 Millionen Noten, in Umlauf gesetzt gegen 11591 Mill. in 115 und 1398 Mil!, in der Zeit vom 16./2Z. Juli 1914 bis Januar 1916. Im ersten Halbjahr 1,916 hatte die Stei­gung Rbl. 1006 Milk, im zweiten Rbl. 2869 Milk befragen; je war also in der «weiten Jahreshälfte auffällig stark. Der Dezember kann auf dem Gebiete der russischen Noten- f*mission mit der Rekordziffer von Rbl. 714, Milk aufwarten. Den steigenden Anstrengungen der Notenpresse mußte das Emission« recht der Staatsbank angepafit werden, lfm Ganzen wurde seit Beginn des Krieges das ßmiseioBsracht um Rbl. 5200 Milk erhöbt, und zwar am 5. August 1914 um 1200, am 30. März 1915 um 1000 Milk, am 4. September 1915 'um 1000 Mill. und am 11. September 1916 um 2000 Milk filme neue Erhöhung des Emissionsrechts um Rbl. 3000 Mill. ist in Beratung. Zu Beginn des laufenden Jahres war das Mmissionsrecht unter Umrechnung des sog. ausländischen ^Goldbestandes bereits um Rbl. 173 Milk, ohne diese Einrech- kjiüng um Rbl. 2828 Mill. und unter Einbeziehung der aus- i gegebenen »Serien der Reichsreatei sogar um Rbl. 3473 Mal. 1 überschritten. Der einheimische Goldbestand ver- frjngerte sich sichtbar um Rbl. ISS Milk, während er sich im Auslande (auf dem Papier) um Rbl. 1502 Mill. 'erhöhte. Im Hinblick auf die eigentümliche finanztechnische 'Konstruktion des Postens »Gold im Auslande* ist ein fZweifel in die Unberührtheit des einheimischen Gold- !Bestandes, etwa in der Form von »Darlehen an die Bank .von England, die sofort nach Kriegsschluß in natura zurück- izuerstatten sind, gewiß nicht unberechtigt. Geber die Bc- Avegung der hauptsächlichen Bilanzposten 4 h Staatsbank in 1916 gibt folgende Zusammenstellung ein« iJebflffsicbt:

' X. 7Comia,*r seien« Oj»*ratioa«2i. 1914, tJm, Ml.

i' (In Millionen KbI)

* A k üyou:

.Biafeont v, Wachsein etc..*».

:V Diskont v. Sehatzwecfaeeln der

^-'Beicbsrentei .

viTors-.'iiirsr®s gegen ßfiekten .

' gegen Waren-**-*««*

'' an üleinkredit.fnsfc.-*

Massiven:

, $*janf. Beehn. d. Staaisreatei** M

;vfiin»«gen . £f>

1 Jrauf. Rechn. Privater und vo*i

j-"- öfiectl. Instituten.. .

1 2Z, Bmissteasop erationeu,

. & OoM in Rußland. »** HW

, f Gold. im Auslände .^

^Xreditbillets im Umlauf -- >> 3Km

4 \' Die Kommerzoperationen des StaatHiir* ft n » id also be~ 'mfe-kenswert zurückgegangen.

A" Man sollte annehmen, daß die ofteuaichtiicbö V er* »chlechterung desBubefwertea m den Valuia- 'kursen. zum Ausdruck kommen müsse Aber weder die Vesr- cMinderung der Golddeckung, noch die Zunahme der Possi- '.vMt der Handelsbilanz finden in den Zahlen des russischen iojpzieiien Kurszettels einen Widerhall. Während gerade i d-s Jahr 1916 eine ganz außerordentliche Ueberschwemmung [des Marktes mit papiernen Geldzeichen -gebracht hat, ist "mit Erstanunen zu. sehen, daß sich die Valutakurse gegen das Vorjahr sogar gebessert haben. Nehmen wir ale Äusgangs-

S kt für unsere Betrachtung den Ö./22. Januar 1916, d. b.

Tag, an dem die staatliche Monopolisierung der Valuta- fVorsorgUTig begann, so ergeben sieh folgende Vergleichszif- S$em:

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8840 # »

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/R Die russische Regierung möchte S8 «o darstellen, als iob die Veffbesserung des Valutakurses einzig darauf zurück- psöfiihren sei, daß bis zum Tage der Monopolisierung die Valutaspekulation den Wert de« Rubels bestimmt jhähe. Nun zeigt sich aber, daß die Londoner und Pariser {Börse in der gleichen Zeifepanie nur eine sehr geringe Verän­derung des Wertes der russischen Valuta meldet. In Lon- Mon wurden Rubel Mitte Januar 1916 mit 162/4. Ende 1916 .163 und in Paris Anfang Januar mit 178, Ende 1916 mit fl.7!4 notiert. Die Gegenüberstellung läßt deutlich erkennen, (daß der Kurs der Petersburger.. Kreditkanzlei nur theoretisch© ^Bedeutung hat. In der Praxis konnte die Kreditkanzlei dem cJJedarf an ausländischer Valuta nur zum. geringsten Teil ©nt- [aqjrechen und die Industrie sah sich genötigt, den Gegenwert (für ihre Einfuhr zu bedeutend höheren Preisen zu erwarben, !a|s der Kurszettel der Petersburger Börse äuswies. Die rus- t «sehen Volkswirtschaft!er stehen der Entwertung des russischen Rubels keinesw r e'gs blind gegenüber. Profes- («or Silin verlangt, daß die Bewertung des Papierrubels nacli {Kriegsende auf der Grundlage des. Goldwertes festgesetzt 'werden und Professor Trechdochlebow spricht es ganz offen ' aus. daß eine Devalvation des Rubels unvermeidlich sei. Efron glaubt einen Ausweg aus dem papierenen Elend Ruß- Alands dadurch zu finde!, daß er nach. Friedensschluß eiiegc- ;rechte Verteilung der Kriegskosten der Ententestaaten unter ] einander verlangt. Mit anderen Worten, England und [Frankreich, vielleicht auch Amerika, mögen Rußland lang- - frisüge Anleihen gewähren, minderen Erlös die kurzfristigen (Anleihen konsolidiert und das Notenbassin ausgeschöpft wer- |deh solle!. Man sieht aus diesen Beispielei, wie sehr der rus- f «sehen Finanzleitung das Wasser an der Kehle sitzt!

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Die Unwahrheit des Petersburger Kurs- jasettel» tritt aber nicht nur auf dem Valutamarkte zutage.

| Sie zeigt sich zunächst auch auf dem Markte der Staatsan- I leihen. _ Während der Rentenkurs schon früher durch die {Entscheidung des Staaiskommissars bestimmt wurde, erf- j fährt jetzt die Bewertung der Kriegsanleihen ein ganz eigen- artige« Gewand. Sie wurde nämlich vom Finanzminister | eius dem Kurszettel, der als Grundlage für die Bilanzaufstel- 1 hingen der Banls;en diene! soll überhaupt 'gestrichen. Hier I oktroierte Kurse, dort gar keine. Auch der Markt der

russischen I i d u s i r i c w e r t e ist vollständig desor- (ganisiert, und ee besteht wenig Hoffnung, daß das blinde , (Wüten der Großspekulation in absehbarer Zeit einer soliden I Beurteilung der Dividendenwerte Platz machen werde. Es .steigt sich die eigentümliche Erscheinung-, daß trotz der fa­belhaften Gewinne, welche die Kriogszeit den meisten Ge­sellschaften gebracht hat und trotz der reichen Dividenden, die sie auszuschütten vermochten, die Verzinsung der'Aktien­kapitalien von 6 bis 7K< pCt. in der Friedenszeit, auf 5 bis P>H pöt. zurückgegangen ist. Das Finanzministerium sieht

, dieser ungesunden Entwicklung des russischen Aktienmarktes i .vollständig gleichgültig gegenüber. Von Seiten der Banken ^ war angeregt worden, wie eiist, einRotes,Kreuz der Börse qu begründen, diesmal freilich nicht, um einer Entwertung . .vorzubeugen, sondern um einer Ueberwerfcung der Effekten \ enigegenzuwirkerw Das Finanzministerium lehnte den Vor­schlag ab. Die uferlose Kurserhöhung der russischen Aktie! ' bat sich sogar auf die Pariser Börse übertragen. Hervorge- 1 hoben sei, daß di© Verwässerung.der D i.v i d enden durch j die Kapitalserhöhungen großenteils'erst'1917'i.n Erscheinung ; treten wird. Bringt 1917 den Kriegssehluß und die dadurch 1 bedingte Notwendigkeit einer Umstellung der Betriebe in die ; Friedensarbeit. so wird du Spekulation, welche die russi-

Hohen Aktienwerte auf die schwindelhafte Höhe getrieben

hat, jedenfalls beginnen, ihren Verdienst nach der entgegen- ygesetäten Richtung zu suchen. Dann freilich wird der Kurs- /.Zettel ein anderes Bild zeiget. Einstweilen hält der Emfe- 1 «aonswahnsmn in Rußland noch immer sein rasendes Tempo. [ Echt russische Banken, wne die W o 1 g a -Kama-Kom- isiierzbank weisen in ihren Anzeigen darauf hin, daß die (/etwa nicht bezogenen Aktien den alten Aktionären vorzugs­weise zur Verfügung gehalten werden. Solche Apostrophen | 4a da© ausländische Kapital finden sich auch in den Anzeigen ) '#wger Industric«es8Bschaftein, denen daran gelegen ist, ihre

Endgültige Abkehr vom feindesländischen Kapital zu bewei- m. , Der Gedanke, dal; die Aktie ein unpersönliches Instru* ipnt ist, das heutp de» und morgen den Besitzer hat, scheint nwefechwillnanznatsonafetcn bisher nicht gekommen

«e»v _ ' d _1. '_

* an die Stadt Waraehaii. Aus Berlin,

ö. M., wird ans geschrieben: »In ähnlicher Weise, wie ..längerer Zeit che Stadt Lodz lim aem von der Dresdner gebildeten deutschen Bton^rtium ein Darlebm für Eia- aweeke &»ösaöoä, tw'diee «etzt die Hauptstadt & ? ® e hass. Eia« uatsr Führung 4ei' Dis conto- MIAU » » N sfteiste% MDVS' gewhhrt der Siadtver-

HiiHtMsihescdMiin ÜL8 sonslrss Sicherheiten einen Vor-

voa flcichsaurl 10 Millionen zu 6 pCt. Zins und Provision. Die Zusamtnsu3etzung dieses Konsor­tiums ist durch- und Abgänge eine etwas andere, als im Lockrer Falle.*

* Der Mifeertöig der «enesteu inneren russischen 8taatsanleilie, Arr: 1. November V. J. hatte di© Zeichnung auf die neueste'innere, olfeproz/russischer Staatsanleihe, 'der" sechsten im Kriege, .im Betrage von 8 Milliarden Rubel zum Kurse von 95 pCt. begonnen. Am 31. Dezember schon war eigentlich die Zeichnungsfrist zu Ende und nur bei den Sparkassen noch fei« 1. Februar d. J. offen. Üeber das Er­gebnis hatte bisher wenig oder gar nichts verlautet und daraus war der Schluß zu ziehen, daß, nachdem die voraus- gegangenen gieiciiariigen Emissionen nur schwerfällig Ab­gang fanden, auch die neueste Anleihe nichts weniger als einen Erfolg bedeuten würde. Erst jetzt .kommen einige Angaben über das Ergebnis aus Petersburg, aber auch noch keine ziffernmäßigen ; sie bestätigen aber immerhin die Ver­mutung, daß das ZeiebnuiigsergebEis auf die neue Anleihe einen Mißerfolg darstelli. Von ihrem Betrag waren zur Unterbringung - auf die R u s s i sch e Staatsbank 1.20 Milliarden Rubel entfallen, die restlichen 1.80 Milliarden auf die anderen Banken. Nach den schon kurz erwähnten Mitteilungen der PetersburgerBörsenzeitung 0 hat die Russische Reichsbank angeblich ihren Anteil unterzubringen vermocht und darüber hinaus hoch weitere 100 Millionen Rubel von dem Anteil der Privatbanken übernommen. Den letzteren dagegen sei es nicht möglich gewesen, ihren Anteil zu begeben, sodaß ein b e t r ä e hi lichcrTeil der Obligationen n o.c h nicht g e z e i c h net ist, dies obwohl aus Rußland von starker Geldflüssigkeit und Zu­wachs der Einlagen berichtet wird. Das Fiasko der neuen Anleihe wird also damit glatt zugegeben. Wohin die Russische Staatsbank, den ihr zugefallenen Anleiheteil be­geben hat, wird nicht hinzugefügi; es fehlt somit ein An­halt, welcher Teil davon ihrem eigenen Effektenbestand ein­verleibt und um wieviel mithin der ohnehin schon stattliche Besitz an Anleihen 'dadurch erhöht wurde. Auch bei den Sparkassen soll die Anleihe Erfolg gehabt haben ; doch wird es unterlassen, dazu Ziffern zu neunen. Daß die Privat­banken auch bei dieser Anleihe versagt haben, kann eigentlich nicht überraschen, denn ihnen sind bei den früheren Anleihen schon so große Posten aufgebürdet worden und die Anleihe- Emissionen häuften sich in Rußland in einem Tempo, daß es den privaten Banken, die vollbepackt sind mit alten Emissionen, kaum möglich seih kann, sich in ihrer Kundschaft Absatz und damit Erleichterung zu schaffen. Die Sprödigkeit, mit der das russische Spärkapital den russischen Staatsanleihen (egenübertritt, erschwert der russischen Finanzverwaltung in starkem Maße die Aufbringung der wachsenden Kriegs­kosten, die gegenwärtig Rbl. 45 Mill. im Tag betragen, und veranlaßt sie immer und immer wieder, in steigendem Um­fange sich an die Russische Staatsbank zu wenden, di« ähnlich wie das Schwesterisstitut in Frankreich ihren Notenumlauf ständig wachsen sieht. Es mutet recht eigen­tümlich an und ist ein Beweis von den überaus zerfahrenen FinanxverhäHmasen Rußlands, daß man dort jetzt schon an die Begebung einer weiteren inneren russischen Anleihe denkt, obwohl es noch nicht einmal gelungen ist, der eben erst aufgelegten Unterkunft zu verschaffen. Man verweist auf das steigende Interesse der Vereinigten Staaten an den russische© Kriegsanleihen, ohne daß sich Anhalts­punkte dafür bieten, wieso das amerikanische Kapital auf einmal besondere Begeisterung gegenüber diesen Anleihen an den Tag legen soll. Nur dadurch dürfte das ameri­kanische Kapital zugänglicher für die russischen Staatswerte zu machen sein, daß man ihm auf anderen Gebieten greif­bare Vorteile und Ersatz bietet für das Risiko, das in der Uebernahme russischer Werte liegt. Nur so ist die Meldung zu verstehen, daß sich eine Gruppe amerikanischer Finan­ziers erboten habe, das über $ 500 Millionen betragende Kapital für den B a'u einer Eisenbahn von Moskau nach dem D o net zb ec k e » vorzustrecken. Zu weichen Bedingungen dies geschieht, wird allerdings ^ nicht hinzuge­fügt. Möglich ist, daß man sich in den Vereinigten Staaten russischen Projekten gegenüber gegenwärtig zugänglicher zeigt als früher, um damit Vorbereitungen zu treffen für engere Beziehungen' nach dem Kriege. Daß sich aber die Vereinigten Staaten für ihr Einspringen in der jetzigen Zeit gut und reichlich entschädigen lassen, und daß deshalb die Bedingungen für diese Geldhilfe njebt leicht sein werden, liegt auf der Hand, denn jenseits des großen Ozeans weiß man sehr gut zu rechnen und seine Vorteile zu wahren.

* Der Lehigh Coke-Yerkant ist, wie uns ergänzend aus Berlin geschrieben wird, für die ursprünglichen Bau­unternehmer, besonders aber für die Stettiner Ohamotte­fabrik A.-G. vorm. Didier, selbst unter Berücksichtigung des Valutanutzens keineswegs als gutes Geschäft, sondern mehr als Befreiung von einem schwierigen Objekt zu betrachte«, von einem Objekt allerdings, das bei ruhigem Verlauf in geraumer Frist vielleicht noch weitere Hoffnungen hätte erfüllen können. Diesen Zeitpunkt abzuwarten, wäre den Beteiligten aber durch verschiedene Umstände erschwert, einmal durch die politische Entwickelung der letzten Jahre, und dann für die Didier Go. durch das Vorhandensein von Verpflich­tungen sowohl in Amerika im Zusammenhang mit der Lehigh- Rekonstruktion,, wie ja Deutschland. Die Berlin-Anhaltisehe Maschinenbau A.-G. hat sich allerdings schuldenfrei arbeiten und auch reichlich auf die Lehigh-Aktien abschreiben können, sodaß ihr Buchwert zuletzt trotz der großen Zuzahlungen sieh auf weniger als '5-Mill. gestellt haben dürfte und die Bamag eher noch etwas von den Absetzungen hereinbe- kommen mag. Für die Didier Go; schließt dagegen auch der jetzige Verkauf noch mit weiterem Verlust ab, zu dessen Deckung aber dem Vernehmen nach die Reserven aus­reichen; die letzte Bilanz zeigte das Engagement mit 10.89 Mill. Trotz dieses Ausgangs, der m aübetracht der ra 1913 bekannt gegebenen Rekonstruktionsverlust von -ckt 3 50 Mill. bezw. 6.50 Mill, wenig befriedigen kann, entschlossen sich die Baufirmen samt' den Natürlich besser gestellten reinen Finanzbeteiligten aus den angedeuteten Gründen zu der Ab­stoßung, zumal die Entwicklung der Bethlehem Steel Go. zu einer mit Hochdrück arbeitenden Kriegsmaterialfabrik nicht nur ein rascheres technisches Vorwäriskommen der Lehigh-Kokerei im Gefolge hatte, sondern auch einen kapital­kräftigen Reflektanten erstehen ließ, während auf' der anderen Seite der Ueberwert des Dollars den in den Bilanzen in Erscheinung tretenden Erlös aufbesserte und zugleich unserem Zahlungsverkehr mit dem Auslande eine Unter­stützung zuteil wurde. Mit Gründen derselben Art hat be­kanntlich unlängst, aber vortn Bruch mit Amerika, die Varzmer Papierfabrik ihr Hammerrnill-Unternehmen verkauft.

, Sie hat dann ihre schwebenden ^Schulden ebenso beglichen, wie jetzt die DidierGo. die ihrigen verminderniwird.|Lieber die Bedingungen des Besitzübergangs ist noch zu sagen, daß der Kaufpreis von $ 7.02 Mill. sich ergibt, wenn man die K 4 245 000 Vorzugzaküen zu 105 pCt., die $ 5120000 Stamms 1ien zu 50 pGt. rechnet; soviel beträgt das Kapital seit dem Koksöfen umbau, vorher $ 3500000 Vorzugs- und 4 Mi!!. Stammaktien. Zwischen den bezüglichen Vereinbarungen, die das Ergebnis monatelanger Verhandlungen sind, und dem ietzigen Abschluß liegt die gestern gemeldete Auszahlung von SVapCi lautender und O 1 /« pCt. rückständiger Dividende auf die Vorzugsaktien, Ob dieselbe die' angegebene Kurs- berechnung noch verschiebt, oder ob die 7 pGt zu jenen 105 pGt, voll hinzatreien, scheint noch nicht allseitig ge­klärt zu sein. Der Kaufpreis selbst von $ 7 Mill. bleibt fest und wurde schon erlegt. Gemäß der Devisenordnung stand oder steht sein« Verwertung der Valutenzentrale zu und kommt deren Dispositionen zu statten, soweit nicht in Amerika selbst Begleichungen in Dollars daraus vorzunehmen waren; die Finanzierung der Baropter der letzten drei Re* konstniktionsjahrc geschah, wie oben schon erwähnt, teil­weise in Amerika selbst Die Didier Go., die etwa 3 I 3 des Geschäfts von 1911 an betrafen, und die Bamag, aut die etwa h'a entfiel, haben meist Stammaktien und nur wenig- Vorzugsaktien im Besitz; bei den geldgebenden Banken (zu denen die Deutsche Bank, die Handels-Gesellschaft, Dresdner Bank, Scbaafihausen und Privatfirmen, sowie Privatkapitaiisien gehören) ist das Verhältnis umgekehrt: Auf die unerfreulichen Abschnitte, des Lehigbgeschäfts, das zur Aufhebung der Gewinngemeinscbaft zwischen Didier und Bamag führte und in das die : .Aktionäre beider viel zu spät und selbst dann noch unvollständig eingeweiht wurden und doch schweren Schaden trugen, ist früher zur Genüge ein­gegangen worden.

* Iniperator-Motorenwerke A.-G.. Berlin. Aus Berlin, 15. d. M., wird unä drahtlich berichtet:Die unter Mitwirkung österreichischer und deutscher Industrieller ge­gründete Gesellschaft- wird, wie ich erfahre, ein Kapital voi JL 10 Millionen habe«. Mit. einem Brachteil desselben wird die MaschinenfabrikCyldop Mehlis & Bohrens in Berlin- Wittenau angekaujft und für die neuen Zwecke an beschleunig­ter Weise jiiisgebaui. Die M a s c b. i n e n i a b r i k 'C y k 1 o p war seit 45 Jahren im Besitz der Familie Behrens. Der jetzige AUeininhaber, Herr Erwin Behrens, wird Direktor der neuen Aktien-Gesellschaft. Der derzeitige'Fabrikbetrieb in Witten­au ist vor drei Jahren völjiS neu erbaut, worden. Das Üiter* nehmea steilte bisher hauptsächlich große Wasserwerksan- lagen uid Pumpe® har, war außerdem aber ständig mit Lie- Iffnmgen ms Xneasmarine beschäftigt, die sich jetzt se>

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neben hauptsächlich auf dem Gebiete des Motorenbaues lie­gen, vor allem aber dn Bau der im Kriege für ariüisrieiische und sonstige Zwecke erprobten SkodarZugwaeen umfassen. An der Gruppe, welche die Wittenauer Fabrik erwirbt und die Aküen-Gesellsehaft ins Leben ruft, ist in erster Linie die Skoda-Werke A.-G. in Pilsen beteiligt, deren Chef, Baron v. Skoda, den-Vorsitz im Aufsichtsrat der Aktie «-Gesellschaft üiierniinmE Von österreichischer Seite sind weiter beteiligt die'Daimler-Werke in Wiener Neustadt, die im Aufsichtsrat durch ihren Generaldirektor Porche und Prjns Ysenburg ver­treten zu sein scheinen.

* Siemens & Halske A.-G., Berlin.. Aus Berlin 14. d. M.. wird uns geschrieben: »Wie kürzlich gemeldet würde, will der Public Tiustee in London nach einer vor­läufigen Bekanntgabe demnächst »Gebote einfordern auf 119 660 Stück vollgezahlte Shares zu £ 6 der Siemens Brothers Sc Lim. in London. Das Aktienkapital die­ser Londoner Gesellschaft beträgt £ 600 000 und befindet sieh voll im Besitz der Siemens & Halske A.-G. Die Shares sind bei ihr zu einem Preise bewerfet, der einem etwaigen Risiko Rechnung trägt Da direkte Nachrichten bisher nicht vor liegen, und solange der Krieg anhält, muß man ab warten, ob sich Folgen aus der Aufforderung des Public Trustee ergeben werden, und welche.

* Ricbmers Reederei und Schiffbau A.-G.. Bremen. Nach einer uns zugehenden telegraphischen Meldung hat die Nationalbank für Deutschland für ein Konsortium mehr als die D r i v i e r t e 1- Majorität der Aktien aus dem Familienbesitz erworben. Im Zusammenhang wird in einer demnächst einzuberu- fepden Generalversammlung über Veränderungen im Vorstand und Aufsiebtsrat Beschluß zu fassen sein. Dazu sei bemerkt, daß die Gesellschaft, die bis 1914 Rick- mers Reismühlen, Reederei und Schiffbau A. G, firmierte, ein Aktienkapital von S 18 Milk hat, auf das in den beiden letzten Jahren vor dem Kriege je 6 pCt. Dividende verteilt wurden. Für 1914 und 1915 war die Gesellschaft wegen des Kriegszustandes von der ßilanzlegung befreit. Im Herbst 1918 hatte der Plan bestanden, das Kapital umuffSMill. zu erhöhen; doch ist er jedenfalls durch den Krieg nicht zur Ausführung gelangt. Die Gesellschaft, die als Privatunternehmen bereits seit 1885 besteht und 1889 als Familiengröndung in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, hatte in den letzten Jahren mehr als zuvor ihren Charakter als Werft und Scbiffahrtsantemehmen betont, besonders seitdem sie in 1912 eine Niederlassung in Hamburg errichtete, und die dort bis dahin durch die Firma Rickmers &_Co. geführte Rickmers- Sibirien-Linie übernahm. Erinnert sei daran, daß kurz vor dem Krieg sich innerhalbdesUnternehmens starke familiäre Zwistig­keiten geltend machten, weil einer der Brüder Rickmers der Generaldirektor der Gesellschaft, gestützt auf den großen Aktienbesitz seiner Mutter, die ihm bisher widerstrebenden Elemente seiner Familie aus dem Unternehmen auszu- schalten wüßte. Die Zerwürfnisse kamen in der General­versammlung vom Juni 1914 zum Ausdruck und fan­den ihre Fortsetzung in einer Anfechtungsklage gegen die Beschlüsse dieser Generalversammlung, wegen Dehattenschluß, Bilanzgenehmigung usw. Diese Anfechtungs­klage wurde im Frühjahr 1915 vom Landgericht Bremen kostenpflichtig abgewiesen. Ob sie weiter verfolgt wurde, ist uns nicht bekannt. Darüber, wer dem Konsortium ange­hört, für das jetzt die Nationalb&sk die Dreiviertelmehrheit der Aktien erwarb und zu welchem Preis dies erfolgte, wurde bisher nichts mitgeteilt. An einer Börse sind die Aktien nicht eingeführt.

* Ausländische Wechselkurse.Die Deutsch- Ueb-erseei sehe Bank in B er 1 in veranschaulicht in graphischen Zeichnungen die Entwicklung von Wechsel­kursen in' einigen neutralen Staaten. Die Bewegung des Kurses in Barcelona für Sichtwechsel auf Paris hat durch den Krieg eine weitere einschneidende Verschlechte­rung erfahren. Während sein Stand für 1914 noch zwischen Pe?. 106.70 und Pes. 99 schwankte, stellt sich der Rück­sohn t fu auf 94.33 und für 1916 weiter ermäßigt auf 85.87. Der Wechselkurs in Buenos Aires für Sicht­wechsel auf Berlin war im vergangenen Jahre starken S}hwdokun,.eii unterworfen. Sein höchster Kurs war Jl 5.86 fuf 1 Gold P^so und sein niedrigster &Ä A83. Der Durch- sehntiHairs i ersehnst sich auf 5.14^. Das Berliner Institut hat ßtei-be graohische Darstellungen auch über die Be­wegung der Wechselkurse in Valparaiso und Rio de Janeiro heraasgegeben) über deren Entwicklung wir bereits kürz­lich berichteten.

* Die Preise der laiidwirtschaitiielien Ma­schinen. Zur Besprechung von Preisfragen, insbesondere zur Neuregelung der Rabatte, ist, wie uns berichtet wird, auf den 22. d. Ms. nach Berlin eine Versammlung der Fabriken landwirtschaftlicher Maschinen einberufer.. TT. &. wird angeregt, die Rabattsätze von M/g auf 25 pOfc. zu ermäßigen.

* 45rei»piner Werke A.-£. Wie aus der heutigen Aufstchfcaratssrtzang verlautet, ist trotz Steigerung der belßst- bosten Iflr Rohkohle und Briketts der Üebersehuß gestiegen, hauptsächlich weil im Tagebau günstiger© Verhältnisse om- traten. Ontdr Erhöhung der Abschreibungen auf r .S 258000 (i. V. JL 134 000) werden 16 (11) pCt, Dividende aut J. 1800000 Aktienkapital vorgescblagen. Die Obligationgscfauld ist, durch die regelmäßige Amortisation jetzt bis aut Jt 87000 beseitigt.

* Rauchwaren - Zarlchterei und Färberei A.»G. vorm. JiOnii Walter», lacht,, Mark- raiinllidt. Aus Berlin, 14. d. M., wird uns geschrieben:

,Die Gesellschatt, die bekanntlich die Dividende von 15 auf 25 pCt erhöht, berichtet von bedeutender Omsatzstcigerung und umfangreichen Aufträgen. Das Ergebnis zeige die hohe Vollendung der Leistungen auf dem Zuricht- und Farbgebiet und vsi heiße gute Aussichten für die Zeit nach dem Kriege. Den höheren Matenalpreisen und Löhnen standen erhöht© Fabrikpreise gegenüber. Der Fabrikatiohsgewinn stieg aut

861262 (i. V. ,M. 528 559). Infolge der Uimaiserfaöhung waren tür Rabatt und Skonto mehr, nämlich JL 148987 (J/, 59 955) aufzuwenden. Neben JL 82 212 {JL 51667) Ab­schreibungen erforderte Kursverlust aut Effekten Jl 13937 (jt 4292). Nachdem S . 50000 (0) für Kriegsgewinnsteuer zurückgestellt worden sind, bleibt ein. Reingewinn von Jl 494 419 {.M. 388 035), von dem die Dividende auf 1.20 Mül. Kapital 300 000 180 000), Tantiemen JL 107 701

(Jl 65 759) erfordern. Danach werden Jl, 86718 (Jl 88276) vor­getragen. In der Bilanz erscheinen Immobilien mit Jl 0.40 (0.45) Mili., die übrigen Anlagen mit je Jl t. Der Bestand an mündelsichereu Wertpapieren hat sich durch neue Zeichnungen auf deutsche und österreichische Kriegsanleihe auf Jl, 0.80 (0.60) Mill- erhöht, ln bar und Bankguthaben sind Jl 0.48 (0.20) Mül. vorhanden. Die 0.26 (0.48) Mül. Debitoren seien inzwischen zum größten Teil ausgeglichen. Matenalien und Waren sind mit Jl 0.17 (0.17) Mill. bewertet. Verbindlichkeiten bestehen, nicht. Die genügend verzinsten Guthaben ra Oesterreich-Ungarn habe man dort stehen lassen, um etwaige weitere Kursverluste zu vermeiden. (Gen.-Vers. 24. Febr.',

* Personalien. Mit ilerm Ludwig Roland-Lücke, dessen Ableben telegraphisch gemeldet wurde, ist im Alter von 62 Jahren eine Persönlichkeit gestoiben. die ftüher zu den füh­renden Männern der deutschen Bankwelt gehört hatte. . Nach mehrjähriger Lehrzeit in einem Braunschweiger Bankgeschäft war er im Jahre 1877 als Beamter in die Hamburger Filiale der .Deutschen Bank emgecreten und hatte sich durch seine geschäftliche Tüchtigkeit derart ausgezeichnet, daß er allmählich zu deren Direkter aufrückte. fn dieser Stellung wußte er für die Entwicklung der Hamburger Niederlassung des Instituts mit ungewöhnlichem Erfolge zu wirken, s daß ihn der damals an der Spitze der Deutschen Bank stehende Herr von Siemens im Jahre 1894. als Vorstandsmitglied in die Berliner Leitung des Instituts berief, ln dieser war er 18 Jabie hin­durch tätig. Ausgezeichnet durch vielseitige theoretische Kennt­nisse und durch einen scharfen Blick für die Erfordernisse der Praxis bewährte er sich hier als der rechte Mann am rechten Ort, sodaß man es in den Kreisen der Bank auf richtig bedauerte, als er im Jahre 19U7 den Entschluß faßte, aus seiner Stellung auszuscheidea und sich von der bankgeschEfthcben Tätigkeit ganz zurüekzaaieben. Seitdem lebte er auf seinem Gute Sonaenberg bei Freienwaide a. d. Oder. Im Jahre 1912 wurde er tür den Wahl­kreis Mecklenburg - Strebte in den Reichstag gewählt, in dem er wiederholt Gelegenheit nahm, auch für die Interes­sen des deutschen Bank- und Handelsstandes emzu treten. Während des Krieges gedachte er sein umfassen­des kaufmännisches Wissen wieder mehr in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. In dem Beirat bei dem Reicbs- komtnissar für die Uebergangs-Wutschaft hatte er das beson ders wichtige und schwierige Referat über die Devisentragen übernommen. Sem plötzlicher Tod bedeutet auch nach dieser Richtung einen schmerzlichen Verlust.

Drahtmeldungeii.

Steinkohbttoswerksckaft

für i Mill. Grundstücke

f Esötsu. 15. Febr., 10.40 V. Die Laaaenhrahm m Essen erwarb dort und Gebäude.

G tt»&s*S>Bnrg« 15. Febr., 10.30 V. Die Mercksche ttnano- und Phosnhatwerke A. & in H am bürg schlägt tür 1916 eine Dividende von 5 pOt. (wie i. V.) vor.

Die Kopenhagener Damp&nühlen A G. in Kopenhagen schlägt iür .1916 ein« Dividende von 10 (i. V'. 8) pCt. vor.

- K IjciilJKiss. 14. Febr., 6.08 N Dio Kammgarnspinnerei ßahfzsch schlägt 5 (i. V. 12) pOt. Dividende-vor. .

R Slüueheu, 15. Febr., 10.30 V. Nach dem Bericht der Aktienxieselei München konnte der Betrieb . »nähernd in gleich beschränktem Maße wie im Vorjahr aufrecht erhalten werden. Der Warengewinn betrug ,ß 284707 (i. V. JL 294784), Unkosten erfoideuten 303 877 (Jl 297501), Abschreibungen Jl 25850

(*Ä'25-416). Es ergibt sich alsdann ein Verlust von Jl. 18019 (i. ViJl, 880 Gewinn), der aus dem Gewinn vertrag gedeckt wird. 'Aös dteaem sollen ferner noch JL 25000 auf Anlagen sbge- i&hrieben und«^ 8313 zu Zuweisungen verwendet werden, worauf eim Gewinjs von JL 93192 sam weiteren Vortrag bleibt, Bma fefawgk ***** wiede* »iekkuwr Vmfa&Mm,

Wien, 14. Febr. Devissnkgrsc.

Kurs 135 75). Holland 372.75 (872^1. Sc mvutn 5*58.36 (258.26), Sofia ȟbel 312.- (312,-1.

h Bndapest, 14. Febr., 4.50 N. Die Fhunauer 8»r A. G* hat ihr Aktienkapital von K 1A Mill. aut 2 Mill. yM und überläßt die neuen tausend Aktien zu je nom. K M jlv alten Aktionären gratis. Die Ausgabe der neuen Aktien folgt zu Lasten des Reservefonds. Die Gesellschaft, die übril»*ij eine staatliche Subvention von jährlich K 26200 bezieht, für 1916 nach Zuweisung von K 470 000 an den Reserveföa^ einen Reingewinn von £ 785597 aus, was einer Verzräsun» über 60 pCt entspricht. ^

. B'e VereiniBfe Bndaneaier hanptftadtieehe Sparkasse weisf?

f inen Reingewinn von K 3483 544 (i. V. K 3 349 153) aas. hvidende werden K 100 verteilt und K 556701 vorgetiagen *1 1 Paris« 14. Febr., 10.50 V. Wie der Temps meldet demen.i tiert der Argentinische Minister des Aeusseren, die Meli dang, daß Nordamerikaniscfae Banken infolge der ausweichende«] Antwort Argentiniens auf die Botschaft Wilson« die Anleik^ ' Verhandlungen abgebrochen hätten und die Rückzahlung düT' Vorschusses von Doll. 18 1 /*) Millionen bei Fälligkeit verlan»^» 1 Das Blatt verweist sodann auf den Leitartikel der Argentinische» ? Zeitung .Prensa* der die Ausgabe einer inneren Aulai^»i befürwortet, nachdem jede Aussicht auf Plazierung einer An.f leibe in den Vereinigten Staaten geschwunden sei. " \

Ein amtliches Dekret erhöbt den Betrag der vom Vepsri».,

P irat Seine auszngebenden Bons von 20 auf 40 MitiuuXj ranec, welche die Stadt Paris übernimmt, j

Dis Ghantiezs de la Loire sieben Fr 8 Millionen 6 pC4 1 S5jährige Obligationen zu 98pCt. aas. N,|

Paria« 14 Febr. Kassaknrae. i |

56/0 Aaleiha 30/o Haute .. 40/cSpaH.ioß. 50/oEnssen06 3% So. 96

4 0l o8nif.Tlirk. 60 20

Baso.de Paria Cr4dLroimai8 U».ParisJena Mdtropolitais Nord dEspag Saragossa

13 I 1k. 87.65t87.70 6215 62.-

99A0

83.05

54.20

1040

1190

635

423

419

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*3.75

5445

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1192

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Tli. Houston Raff Pa; Caostchose Malakka Baku

Briansk... LiaaosoS 635 Malüeff .... 421 Le Hapkte ..

419 Tenia

420

13- I 14 4440. 4450 Bio Tiefe

13. f 14 ", 1740 175g l iiB - 119.!! 330- !

633.- 634.-^ f 146.-148. \ 345.- 353.^1

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Sasfasyika 67. K9.»«ck( . Aaudmissr-. 97. 9f.-J 1310! 1330 SpasokiGoppJ 551/2 571/, )

678! 672 410! 411 166' 165 128! 130 1717! GIS 433' 430 390 398 538 550 4451 445

öap» vsppsr Skisa vaxrsr vlatz Aeppar Tkarsla....

Sa Bears .. Soiäfielfls ..! 44,- LeaaBßld 52

AaOBtlon« 14. Febmur. FondsbBra«.

13 | 14.

Baitmszs.,

13

21/2X0BS0l!51 7/ 16 6 Mgastisl 881/; 4 Brasilias 1 4 iapacar. Partngiass] 51«ssan06 41/,BR5SSS! (^Kriegsf

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663/8 Penssylva.

-Sobül Pae.

791/4 Oslos Pae.

-Steels* .»,-

997/8 AnaoosdaCl 17| 17 Suter W-h% Kriegsanleihe 84% (zuletzt 8434).

Y London. 15. Febr., 9.50 Vm. Londoner 8a Tagesgeld 4®&, Wochengeld d.ffg, Privatdiskont. Zwoi- ua2 monatswechsel ß.%

Die Börse war ruhig. Consols 51 % die beiden Kriegsanteiheu 90.7 k und 84.% Eisenbahnen lustlos. Underground inoome Bouae, ) 84.% Ausländische Steatsfonds waren behauptet, ausländische Eisenbahnen flau. Canadian Pacific 167.%. Central Argentine 52%, . Leopoldina 29.%, Südafrikanische Minenwerte waren fest, fff, { Beers lZ u ks. Rio Tinto 61%, Anaconda 17% Oelwerte waten > ruhig. Königliche Petroleumges. Lsi. -44%, Shali 105.% d. North \ Cahoasian 26 sh 6 d. ' (

Die Einnahmen des englischen Schatzamtes betrugen in dpi* f abgel&utenen Woche Lst. 114.816.808 die Ausgaben 1 F> 413 V»6 v Der Saldo belief sich aut Lst. 26.036.416. f

Kupferpreis 140 £ 5 sh. Zinnpre*« 199 £ 12sh 8d / G a m m i p re i s 3 sk. 4 cl /

London. 14. Februar. Metallmarkt, ' *

! 13. 14 I I 13 ! 14 I I 13 j 14- '

Bspferlassa 148 ! 150niestselect!-'-[Blei Jas. *.s 36'/; 30?/-, >

do. 3 Bosat 134-1136-IZmn Kassa j199i/2|199l/ ? fEf.«k preatpf!j r J- de. ElectrolJ 145-44; 149-461 do. 3 Mon !l9Si/4ii99| de. Pebrnarl-j ?

* Amerikanisch© Börsen- nid BanüelsaaehrteM«!.

Ne w Vorh, 14. Februar. (SohlnS-lfotisnmgen,}

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673/4 (Estts. City 21 5.84.50; 5.84.25| pref. 54V 2 4.72.25'4.72.2aLehigh?G 74 ^ o&Sfashv 123 476.45 4.76.45|HissKan c 8 785/g Ido. pref. 15 'Iss. Pac.l 291/s at Hwy. Mex2prlJ RI. Gtr. e.

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New York« 15. Febr. Am Kafleamarki sogen die :

bei stillem Verkehr im Verlaute von 8 bis 16 Funkte an. da 1 intölso ungünstiger Berichte von den brasilianischen Börsen Dekungen und Käufe für lokale Rechnung stattfanden.

Zu Beginn des Baumwollmarktes war die Haltung nicht ein­heitlich und die Treise 4 Punkte niedriger bis 3 Punkte höher) Die festere Haltung der Lokomärkte im Süden des Landes hatten Lokokäufe zur Folge, im späteren Verlaufe kam eine allgemeine Abschwächung zum Durchbruch, die ihren Ausgang von Abgaben der Wallstreeispekulation und der in -New Orleans nahm. Die rückläufige Preisbewegung nahm in der Voraussicht um langreicher Andienungen ihren Fortgang und die Preise stellten sich am Schluß 21 bis 27 Punkte niedriger.

S&amwslU 1 13 ' 14. SnLAtLBif. 4000! 4000 . .imln&era 1900c 6000 Eip.n.Engl. 1000C 4000 Eip.n.d.Ct. 8000| 1000 »York loko 16.30 16.30 ..nnFebr... 16.18| 16.97 ..pr. Kär* 16.30) 16.08 ..pr. April! 16 35! 16.101 ..pr Mal..1 16 44 16.20 . .pr. Juni j 16.46! 16.22 ..prJuli.. 16.45| 16.25 ..pr.Aog.. 16 28,.- KOrlaanslkf nom. | nom.

r 13. I 14. ..pr. Harr, .i 1597: ..pr.Slai 1597!--

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*) die erstes drei Qnartala nom 3133 (nom. 31-

ChicagOi 15. Febr. Unter der Einwirkung güastigereu ! Wetters in den südwestlichen Teilen des Landes sowie auf die den Erwartungen nicht entsprechende Nachfrage seitens aus-} ländischer Spekulanten eröffnete der Weiaenmaikt in träger ) Haltung mit um zwei Gent niedrigerem Preis für die eiste Notix. \ Im späteren Verlaufe machte sich infolge der enttäuschenden j Exportnacbfrage und der politischen Lage Liquidationsneigung | geltend. Nach vorliegenden Nachrichten von den inländischen ) Stapelplätzen ist die Anfuhr nur geringfügig, infolgedessen sich j Decknngsbedürfnis bemerkbar machte, die Preise waren aber \ trotzdem um 2Ve bis l s, gc. niedriger als am gestrigen Schluß. » Die Zunahme der Bestände sowie das günstige Wetter waren 1 dis Gründe, daß der Maismarkt in träger Haltung und mit um i/ 4 C. niedrigerem Preis für die eiste Notierung eröffnete. Die Abgaben der Elevatorengesellschatten drückten weiter auf die Preisgestaltung. Besonders war auch die Firma Armour als Ab*) geber am Markte vertreten. Sich gegen Schluß erastellendes Deckungsbedürfnis vermochte an der schwachen Haltung keinen nennenswerten Einfluß auszuüben, denn die letzten Notierungen f waren l bis 7s v. niedriger. «

14. I 13. ! 14. 1

Speck . ..115251585'153t-I587 ] 16.80 Sefcweieg | : i

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lb 82

Waren- und Produktenberichfe,

(Kolonialwaren und Lanüenprodului.

r Rotterdam, 12 . Febr. Kaliee. Der Markt blieb unverändert. 1 In erster Hand wurde last nichts angeboren und kamen dadurch »Sr wenig Geschäfte zustande. Verkauft worden diese Woche 656 ßallOO Java and 171 Ballen Sumatra Robuata. Gewürze unverändert still* Tee fest Axn 22. ert werden 11,242 Kisten Java versteigert. Jfesi*. unverändert. Cioio gut gestimmt» Verkauft wurden in erster B& > 500 Ballen Suriname und 13 Ballen Java zu befriedigenden JPreievn« 1

Weiau .1

i W einversteigerangen am ahein. In Büdesheim verstsi»> gerte am 14 da. Mts. Herr Fritz Wittoaann in Aümannshaasen ff *. Nummern Weiß-und Rotweine vereehiedener Jahrgänge aua BL 5 ) gauer nud rheinischen Gemarkungen. Alle Nummern bis auf 7 wdipj den zosesvhlagen. Erlöst wurden tür die Weißweine-, i Yiertelstüct 1911er Jt 860, 2 Halbstüek 1912er Ji 1560 und 1560. 1 Viertelatück Jt 860»

1 Halbstack 1913er ,M 1600. II Stück 1915er M 31103430, 2 Haibsü.cfc Ji 1680 und 1790, 7 Viertelstück Jt 800910. kür die Rotweine wurden bezahlt: 1 Viertelstück 1908er Jt 1020. 1 Halbsttick 1909er ü 2vM» 1 Viertelstück Jt 1020 1 Ohm Ji 500, S Halbsttick 191ter Ji 2480-:

5 Viertelstüok Ji 1240-1650, 1 Halbstüek 1912er Ji 2410. 3 Halbstu 1913er Jt 2070 und 2090, 2 Viertelstück Jt 1020 und uoo, 1 Vier leist ft 1914er Jt 1100. 10 Halbstüek 1915er Jt 1900-2700, 5 Viertelstüek Jt 8eOr 1270 . Der gesamte Erlös stellte sieb auf Jt 108.000 ohae Fässer. A«h, gleichen Tage brachte Hoit J. W i n a u in Rudeebeim daselbst 3 mern 1911er und 1915er Büdesheimer Weine zur Versteigerung, Erlösf*. wurden für 1 Halbstüek 1911er Büdesheimer Berg Jt 1810. 1 HatbciÜef 1911er Büdesheimer Platz Jt 1790, 1 Hafbatfiek 1915er Bödesheimw Berg Jt 2400. Gesamt-Erlös Jt 6060.

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Verantwortlich Politik and Allgemwn^ A, B&seiai«« FeUÜ* letoE: Bttdoll Oeote; Handel: S«maa»mai Jtanii Aarei ge* ft. Iteekert-, sinatUeh ip fraa/tlnrt \. K- Äpeisk. s»4 VartiHf öer HP afc,J