dmMg Canonen besetzet ist, würcklichckreutzen, da­her r-er Admiral Stuarr im Anzug:st, diese bey- de RWb-Schiffe.aufzM.cheN/ und sie, wenn es möglich/ hmwegrunehmen.

Ein anders aus Madrit, den ri.May.

Mit Briefen aus Eema, vom sten dieses,, ist "die Nachricht angelanget, daß derDon Antonius von Mendoza, Commendant über die Cavaüerie, welche sich in Leuta befindet-, mit einem .Deta­chement aus dasiger Besatzung ausgerücket, und Ae Mohren, welche z.Baleotten der Regierung zu Maroceo gehörig, bewachet, überfallen, und mit so gutemErfolg. angegriffen habe, daß die Mohren gezwungen worden, die Flucht zu er- greiffm, uüd'z o. Mann auf dem PlatztoM zu- rück zu lasten^ hierauf hätte der Herr von Men- voza diese ;. Galeotten in Brand-gesteckt, die auch völlig indie Asche geleget worden. Auf der einen Galevtte hätten sich 130, auf den Heyden andern aber zusammen no. Mann befunden. Es wären die z. Galeotten Willens,, ne bst denen von Tanger, auf den. Raub, auszu laustem Man versichert , ..daß der Harnburgische Deputiere, Herr Klefecke:', in seiner aufgetragenen Eommis- sion.reußiret, rnid-erhülten habe., baß die Stadt -Hamburg in denenSraaton der Spanischen Mo­narchie ihre Handlung fortsetzen tonne. -Coppenlmgen-, den^?. May.

Am Wnast< , dcsMorgens um

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sandte befindet, von hiesiger Rhede unter-Segel, und langte.desAbends im Sunde an. Der Bru­der des vdgedachten-Gesaneren, welcher ihm als Secmair gebienet, hat den Land-Weg bis «nach Marseille genommen- und wird sich allda eben­falls embarquiren. Nach geUzchtem Marseille ist auch der Herr Ober -.Krugs-Cvimmssarius den Gelber, der jüngere, von-Lchleßwig -mit König!. Vollmacht abgereiset, um von dorr nach Asriea überzugehcn, und die Königliche Astairen Bey dem Maroccanischen Hofe in Ordnung zu brin­gen. Die andere König!iche Fregatte, der blaue Heyer genannt, welche.der Herr Capitam- Lieu­tenant Fontcncy und der Lieutenant Ramslsard führen wird, dürfte auch nächstens segelsmig ftyrr, jedoch ist deren Bestimmung- noch unbe­kannt. AM 4. Iunii wird die-hohe Trauer bey Hofe, in Ansehung der Cavaliers, solchergestalt verändert-, daß dieselben schwartze seidene Klei­der mit Knopf-Löchern, und das übrige nach Pr-v vsnisff anlegen werden. - - ' ' '

.Venedig, den 2.8. May.

.Weil die Bardarffche .See-Räuber mnsererr Kaupeuren, durch Hinwegnehmung vieler Schis? ft, ßroyen.Schaden zufugen, und hierdurch rar Commercium verwirren, so haben dieselbe unfe? aev Regierung ^furgesteller, baß sie bey jo de? wandten Umständen den Schutz der Repudlic nochrg hätten, und angesuchet, vem Corummio .denselben angedeyen zu lassem Es ist hierauf .diese Sache un Senat üi Berathschlagung ge­kommen, und. die Frage furvedracht worden:

Ob man.ins künftige die. Kaustmanns-Schifte .von den Kriegs-.Schiften fouw begleiten MMf oder.: Ob man die Kaustarlhey-Schifte mit ge? fügsamen Trouppen bewaffnen solle ? Alle dey^- de Fragen haben , ihre Beschweyroe gefunden, und ist.hierauf noch.kein förmlicher Schluß er­folget.

Paris, den.29..May.-

Von.Marseille hat man Nachricht , .daß aus dasigem Haven es. dis.2.0. Fahrzeuge nach Ba? stia unter Segel gegangen; man glaubt, daß die Frantzvsische.m Corsrca stehendeSoicker darauf emgeschstset, und rrach Fiaucrreich zuruckgebracht werden sollen, wert die xv schen Venen.Frautzofk ffchen unv Genueftschen eommandirenden Oftleiers .ernstaxdene Iwistigterten Nicht geschlichtet wor­den. Es ist ausser Zweifel, daß, aveuri unsere B^lck-cr diese InsUlarret-werben verlassen haben, die Insul Corsiea, .durch verschiedene Faetwiren .mud neue Aufstände der Einwohner, weroe.de- .uuruhiget urw verwüstet.werden, -weil dieselbe die scharfe und gebletherische Regierung oerRe? public Genua.uMöglich ertragen tonnen. Die Beiathschlagurlgen der Französisch- und Engli­schen Eommistarlen, zu FKstsetzung der Grcntzen m Arneuea, sind wieder vor die Hand genvm? mm worden, und haben einer! guten Fortgang, dorfften auch in kurtzem zu Ende kommen.

London, den zo. May. !

Die Kriegs-Chalvupe Peggy !>at Befehl erhal­ten, die Fnbots, welche auf Len Häruigs- Fang von toter und aus Edimdmg, von Mon- trvse und Weuehaven, ansgelauften, zu beglei- r ten, uno denselben zu einer Bedeckung zu dienen. Desgleichen sind auch r. Kriegs-Chalouppen, je­de von Lo. Canoneu, befehliget worden, sich auf die Küste von Suffex und Kem zu begeben, und « auf die Contrebande ein wachsames Aug zu ha- *¥ ten. Die Kunst, ans dem Meer-Wasser ein 1 süsses Witzser zu machen, welches sich eine ^ ge- j wisse Prwar-Person aeruhmet, ist-nicht bewahtti