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Die Uerrweifeiten.
Roman von E. M. Vacano.
' (Fortsetzung). «Nachdruck verboten.)
„Wie? Sie erwarten eine ganze Kompanie?" — fragte Candido Oliveiro, fetzt in der Thal verwundert.
„Nun ja, Sennor," sagte Kapitän Mancha, das Spitzbubenzeichen noch einigemale wiederholend. „Meine Kompanie ist nicht groß, he, he, he! Wir sind unserer bloß drei, he, he, he!" —
„So! Das muß eine sonderbare Kompanie sein!" — entgegnete Candido, sich mit vollkommener Ruhe eine Segalito drehend, und sich dann rittlings auf einen Sessel setzend, wobei er seinen Revolver im Gürtel lockerte, als sei er ihm unbequem.
„In der Thal, ich gestehe es offen ein, Sennor," — sagte Kapitän Mancha, sich ebenfalls rittlings ihm gegenüber auf einen Stuhl postierend — „es ist eine sonderbare Kompanie! Sie sehen, ich rede aufrichtig. Ich bin gewohnt, auf Reisen aufrichtig zu sein, und au der Landstraße Jedermann Rede zu stehen." Dabei zwinkerte er abermals bedeutungsvoll. „Ich kenne mich aus, auf unseren Landstraßen, Sennor. Man sagt ihnen nach, daß sich — Stegreifritter auf derselben Herumtreiben — aber Stegreifritter machen mir gar nichts, Sennor. Ich liebe Stegreif- g ritter und Desperado's. Es liegt mir sogar ? nichts dran, wenn man mich für einen solchen
ansieht — es setzt einen das bei den Reisenden in Respekt, und macht die Kellner sehr höflich V und dienstbeflissen. Finden Sie nicht auch, Herr . . . Herr Kamerad?" —
Candido Oliveiro öffnete wieder seine schläfrig-gelangweilten dunklen Augen und sagte ruhig: „Woher soll ich das wissen, Herr . . Herr Kapitän?" —
Der Kapitän murmelte mit einem Fluch: „Der Kerl ist ein ebenso aalglatter Gauner wie sein sogenannter Bedienter. Wie oft müssen die schon vor Gericht gestanden sein, um so auöweichen zu können! « ."
In diesem Augenblick aber trat der
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Rumänin im Feiertags stank.
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