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stark für GroOrjttannien -geworhsn, wel. ches such Maaßnehmungrn für das Chur- fürstenthum Hannover zu nehmen scheint, ^ wo man in kurzem Amiliar-Truppen von «liier alliirlen Macht erwartet.

Der Französische Gesandte am RuEchen Hof Marquis von Iuigne, der alseinSol» dar die Strenge des Wetters nicht achte­re, Hatemen Theil seines Gesichtes erfro­ren, und muß wohl gar sich eia Ohr ab­nehmen Lassen.

Von der Donau schreibt man, zu einem Kriege hat es bey uns noch kernen Anschein und mau zweifelt auch ob einer unserer Nachbarn sich so leicht darzu entschliefen werde z denn., wenn man mit der Feder mehr als mit dem Degen gewinnen kann, so brauchet mau Letztem nicht. Indessen ist bey jetzo wirklich cririschen Zeitläuften doch auf alle Fälle schon Vorsehung ge- r rossen,.

Der Infant Don Gabriel von Spanien soll die Prinzeßin Charlotte Maria Anto­nia, 4te Prinzeßin Tochter des Königs von Sardmien, Heyrathen.

Se. Eminenz der Herr Kardinal Firmian und Bischof von Passau haben an die Stet- ^ Le des verstorbenen von Firmian, den Herrn Grasen von Thuna zu Dero neuen Weyh- k öischof ernannt.

In Pohlen hat sich eine große Anzahl s Feldmäuse eingefunden, die den Landmann in großen Schrecken setzen. !

Das wegen seinerLeichtigkeit in England umgeprägte Gold belief sich auf 16,645847 Pfund. Vielleicht Hat das Muusterurm Gründe diese Summe nicht zu klein anzu- seben.

Gelehrte Sacheu.

Bamberg und Wirzburg.

Tobias G öd Hardt har daselbst verlegte Das betrachtete Evangelium, auf alle Ta­ge im Jahre, nachher Uebereinstim- mung der vier Evangelisten abg et hei­ler; ein aus zwölf Theile» bestehendes Werk, 8. 1777 . 9 fl. 2a diesem Buche wird

man die ganze aneinanderhLnseiibe evangelische Geschichte, die Ueberemstimmurrg der vier Evan, gelisten, die Zergliederung und Erklärung des Textes antreffen. Man wird moralische Betrach­tungen, einen zusammenhängenden Lommentar, den buchstäblichen und geistlichen Verstand erklärt, und unter einen und denselben Gesichtspunkt ae- dracht sindem Ern jedes Stück ist besonders er. klart, in feine natürliche Theile zerlegt, und nach der Ordnung deS Textes, und der Erfordernis der Materien, in Unrerab Heilungen zergliedert worden. Man wird Materien zu Homilren oder Predigen, zu Ermahnung»», zu einem familiären Unterrichte anireffen, zu Welchen eine jede Be­trachtung gleichsam der ganz fertige Stoff ist, den ein-jeder gar leicht aussüllen, vermehren und ver­vollkommnen-kann, nachdem es die Umstände er­fordern. Es soll über dieses ein Trost für eine christliche Seele oder Familie seyn, daß, wenn sie alle Tage eine Betrachtung gelesen, oder nureine Viertelstunde auf das Lesen einer geistlichen Ma­terie gewendet, sie in einem Jahre den ganzen Text des Evangeliums zu Ende gebracht Hai. Sie wird alle Lehren und Handlungen unferS Heiian» des, welche uns die heiligen Evangekften über­liefert, gelesen und betrachtet haben. Und es ist dieses auch noch der Zweck und die Absicht dieses Werks, welches ma n zu dem Ende in zw ölf Theile BvKechKlet ha t., von welchen ein jeder Theil zo Betrachtungen sür einenLeden Monatln sich hält. Dre Begierde, mit welcher man- dieses Werk zu Paris, woselbst es schon zur andern Auflage ge­kommen ist, ausgenommen hat, ist Zeuge seiner innerlichen Güte. Wie wUkommen muH also nicht Dem Publicum eine Uebersetzung davon ftpn, die Deutlichkeit -und Treue zrmr Dienste hat.

äVLKHSSLMLNT'S.

Nachdeme der hiesige Fuhrmann und Gastwirth Zlnthvn Reusch, in der goldenen Sonne, so viele Schulden contrahires, daß dessen Vermögen zu de­ren Bezahlung nicht anreichet, und daher» con- cursus ereditorum erkannt geworden; als wird allen denenjenigen, welche an bemeldeten Anthon Reusch gegründete Forderukigen zu haben glauben, Hiermit auferleget, Donnerstags den raten inste­henden Monats December vor dahiesigem Amte zu erscheinen und ihre Forderungen zu liquidiren, gegrnfalS aber, daß sie darmir gar nicht mehr wer­den gehöret werden, sonach der gänzlichen Pru- clusion sich zu gewärtigen. Wornach sich also zu achten. Sign. Langgöns, den uten 9ivv. >77».

e > Fürst!. Heßis. Amt das.

O / I.G. Gravelius-

bD/eseZettung wird wöchentlich viermal, als: Montags, Dienstags, FreyiagS und SamstagS m dem Larserl. pnvllegirren Staat--AeuungS-Comptoir m der Fabraafse Lit. A. Ro. r;6. ausge-

halten , oder Avertissements einzurücken gedenken, belieben sich» nur an das Lsmptvw selbsten, oder an dre hiesige lobl. Äaiserl. Reich-, Ober-Post-Amts-Zeitungs-Stte« dckron, uud an dte-nächst-eleLene Post-Aemrer ruverweudm, - ^