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aufmerksam, zeigten ihm alles Merkwürdige, und plau derten so unbefangen mit ihm, als ob sie Schwestern und Brüder wären. Aber ein komisches Intermezzo bewies bald nachher, daß der kleine Wolfgang denn doch nicht so heimisch in der Kaiserlichen Burg war, wie die kleinen, lieblichen Erzherzoginnen. Im Dahinschreiten, während seine Augen über die Gemälde und Statuen an den Wänden schweiften, vergaß Wolfgang die Glätte des fein gebahnten Parquets, glitt auf einer besonders schlüpfrigen Stelle aus, und plumpste, so lang er war, auf den Boden nieder, wo er mit Händen und Beinen zappelte. Der Anblick war komisch, so komisch, daß die kleine Elisabeth sich nicht halten konnte, in ein lautes Gelächter auszubrechen. Marie Antoinette dagegen bemerkte kaum das Lächerliche des kleinen Unfalls, sondern sie war vielmehr ernstlich darüber erschrocken, und beugte sich freundlich zu Wolfgang nieder, um ihm wieder auf die Füße zu helfen.
„Armes Buberl," sagte sie mitleidig, „hast dir weh gethan?"
„Nein," antwortete Wolfgang, und schaute die kleine hübsche Erzherzogin mit einem dankbaren Blicke an, — „nein, ich verspür' nichts, aber wissen's, Kaiserliche Hoheit, Sie sind so gut und brav, ich will Sie heirathen!"
Marie Antoinette vernahm diesen Heiraths-Antrag ohne alles Mißfallen, und lächelte sogar darüber.
„Na, warte, Buberl," sprach sie freundlich und nickte mit dem Lockenköpfchen, „ich werd's halt meiner Mutter sagen, und da wollen wir hören, was sie dazu meint!"
Und so nahm sie Wolfgang bei der Hand, zog ihn hinter sich her, bis sie das Ankleide-Kabinet der Kaiserin wieder erreichte, stellte ihn groß und breit vor ihre Mutter hin, und sagte lustig: „Da schauen's Majestät Mutter,

